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Intro

Den Vergleich der DAX Konzerne mache ich mittlerweile seit 2010. Das Schöne daran ist, dass man mittlerweile richtige Zeitreihen erhält. Daher führe ich diese Übersicht nach wie vor fort. Der Neuigkeitswert ist zwar mittlerweile überschaubar, aber die Reihen zeigen deutlich die Entwicklungen.

Methodik

Die meisten werden es bereits kennen oder sich gut vorstellen können, wie die Zahlen ermittelt werden. Für alle anderen eine kleine Einführung: Sowohl LinkedIn, als auch XING bieten Unternehmensprofile an, auf denen die Mitarbeiter, die auf der Plattform vertreten sind, die Follower als auch die Jobs verzeichnet sind. Ich  wollte auch die Jobs mit auswerten, aber, außer bei wenigen ganz Großen, sind kaum bis gar keine Stellenanzeigen auf XING, so dass ich mich auf Mitarbeiter und Follower konzentriert habe. Als Beispiel muss (wie in den letzten Jahren) Siemens herhalten, die sowohl auf LinkedIn, als auch auf XING mit einem Unternehmensprofil vertreten sind.

LINKEDIN XING METHODIK am Beispiel Siemens

Die Zahlen

Jetzt die aktuellen Zahlen, wie sie sich aus den 30 DAX Konzernen ergeben:

Mitarbeiter

Wie viele Mitarbeiter sind jeweils auf XING und LinkedIn vertreten? Im Einzelnen:

Anzahl Mitarbeiter auf XING und LinkedIn von DAX Konzernen 2017

In der Zeitreihe von 2010 bis 2017 sieht das dann wie folgt aus:

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2017

Hierbei gibt es einen Knick von 2016 zu 2017. Hintergrund ist, dass sich die DAX Struktur geändert hat. Starke Konzerne wie MAN oder Metro verließen den Index und wurden ersetzt durch ProSieben und Vanovis, beides im Vergleich zu den anderen an Mitarbeitern vergleichsweise kleine Konzerne.

Follower

Bei Followern ergibt sich ein interessantes Bild: Hier ist gerade bei den techniklastigen Konzernen wie Siemens oder SAP LinkedIn sogar noch vor Plattformen wie Facebook oder Twitter:

Anzahl Follower auf XING und LinkedIn von DAX Konzernen 2017

Auch hier eine entsprechende Zeitreihe seit 2010. Hier ist der Rückgang wie bei den Mitarbeitern durch das Wachstum der anderen Konzerne kompensiert:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2017

Bei den Followern ist es so weit, dass es sechs Konzerne gibt, die jeweils allein mehr Follower haben auf LinkedIn, als die Follower aller 30 DAX Konzerne bei XING insgesamt.

Extro

Warum mache ich immer wieder diesen Vergleich? Die Netzwerke leben von Projektbudgets, von Stellenanzeigen und von geschalteter Werbung. Dieses werden stärker von LinkedIn genutzt. Es gilt der Merksatz: Fach- und Führungskräfte sucht man eher auf LinkedIn, Freelancer auf XING. Aber, wer sucht schon Freelancer?

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Letztens habe ich eine „Invitation“ von einer Seite alá LinkedIn bekommen: Workomotion. Bei solchen Sachen schaue ich zuerst auf Alexa: Hat die Seite schon eine gewisse Wahrnehmung? Das sah dann bei Workomotion so aus:

Was ist Workomotion

Was ist Workomotion

Workomotion versucht sich als Vermittler Plattform für Vakanzen im Senior Management Bereich. Es ist auch zur Zeit „Invite Only“. Das kennen wir allerdings auch schon damals von (Mittlerweile halb beerdigteGoogle+ oder Pinterest: So kann man als neue Plattform die Datenbanken sukzessiv skalieren und gleichzeitig Aufmerksamkeit generieren.

Ich habe mich zum Spaß mal angemeldet, um zu schauen, was es kann (so was kennt man ja von Weare8, Tsu oder vutuv.

Anmeldung zu Workomotion

Man kann einen automatischen CV Upload nutzen und die üblichen Angaben machen. Für deutsche Nutzer etwas doof: Man kann sich nur über den Default USA anmelden. Da jedoch der Bundesstaat ein Mussfeld ist, habe ich erst mal „Alaska“ angegeben. Danach ist man direkt auf der Plattform und er schlägt einem direkt die ersten Jobs vor.

So sieht workomotion aus

Die Oberfläche ist recht aufgeräumt und scheint auf die entscheidenden Funktionalitäten, die man von einer solchen Plattform erwartet, reduziert zu sein. Wie man Jobs annonciert, habe ich auf die Schnelle leider nicht herausbekommen. Die Überraschung kommt, wenn man sich weg von den vorgeschlagenen Jobs bewegt. „Exklusive“ Jobs kann man nur mit einem Premiumaccount sich anschauen, der mit 39 $ im Monat oder 99 $ im Jahr zu Buche schlägt:

Was kostet Workomotion

Ohne einen Premiumaccount ist die Seite dementsprechend noch nicht benutzbar.

Die Preise halte ich für sehr selbstbewusst, da noch kein Penetrationsgrad erreicht ist. Auf der anderen Seite sind durchaus schon Positionen vakant (CEO oder Boardmember). Ob diese Anzeige valide sind, konnte man (oder besser: ich) nicht prüfen.

Die Idee an sich ist gar nicht schlecht: Die großen Plattformen versuchen, alle Richtungen zu bedienen. Manche möchten auch nicht auf den großen Plattformen vertreten sein. Workomotion bietet, für die angestrebte Zielgruppe nicht uninteressant, einen Art Stealthmodus an, wo noch niemals offenkundig wird, dass man auf der Plattform überhaupt vertreten ist.

Klassische Funktionen wie die Suche oder das Vernetzen fehlen derzeit vollständig.

Intro

Gern werden die beiden Businessplattformen XING und LinkedIn anhand der Preise verglichen. Ich mache das ja auch, aber bevor man über Preise nachdenkt:

  • Bei Beide gibt es Freemium (also kostenfreie) Versionen
  • Erst sollte man sich darüber in Klaren sein, was man mit einem Profil erreichen will: Sichtbarkeit, Netzwerken, Kunden oder Mitarbeiter finden? Erst wenn Sie sich über die Zielgruppe Gedanken gemacht haben, kann man auch seriös eine der beiden Plattformen auswählen und/oder empfehlen
  • Faustregel: Wenn Sie mehr mit Fach- und Führungskräften zu tun haben oder international tätig sind, ist LinkedIn die erste Wahl. Sind Sie Freiberufler oder Freelancer oder suchen Sie genau diese, hat XING im deutschsprachigen Raum die Nase vorn.

LinkedIn und XING in Deutschland

LinkedIn geht gerade auf die 10 Millionen Mitglieder im DACH Raum zu, XING hat mit 12 Millionen mehr. Trotzdem ist die Relevanz im Vergleich von vor ein paar Jahren enorm gestiegen: Vergleicht man Alexa (ja, ich weiß, Alexa ist grottenschlecht), so ist LinkedIn sogar schon 10 Plätze vor XING, was die Nutzung angeht (Platz 35 LinkedIn und Platz 45 XING, zu finden hier). Google sieht einen ungefähren Gleichstand:

LinkedIn vs XING Google Trends Deutschland 2017

Kosten Preis und LinkedIn im Vergleich

Kommen wir zu den Kosten. Beide Unternehmen bieten eine Basisvariante an. Die von XING hat aber immer weniger Funktionen, so dass ein Upgrade auf eine Premiumvariante bei regelmäßiger Nutzung notwendig ist. Gerade, wenn man eine Suche benötigt, geht das bei XING ohne Premium gar nicht. Selbst die Suche einer Nachricht im Postfach ist ohne Premiumaccount nicht möglich.

LinkedIn hingegen ist auch in der Basisversion schon gut nutzbar. So sind 9 der 13 Suchkriterien in der Personensuche bereits für Basismitglieder nutzbar. Und auch Mails darf ein Basismitglied bei LinkedIn ruhig suchen.

Bei den Preisen nehmen sich die Businessnetzwerke nichts. Während XING für die einfache Premiumvariante 9,95 € nimmt, hat LinkedIn seinen Premiumpreis auf 10 € gesenkt. Wählt man die jährliche Zahlvariante, ist LinkedIn sogar mit 7,56 € günstiger.

Eine Übersicht der Varianten:

LinkedIn vs XING Kosten Deutschland 2017

Aber noch abschließend der Appell: Sie müssen nach Ihrem Netzwerk und / oder Ihrer Zielgruppe schauen. Wenn Sie diese auf einer der beiden Plattformen nicht finden, hilft auch kein Geld.

Intro

Erst mal ein gesundes und erfolgreiches 2017. Wie mein Kollege Buggisch mache ich zu Jahresbeginn eine Übersicht: Christian für so alles, was in der Social Media Welt Rang und Namen hat, ich detaillierter für LinkedIn.

Ich messe die Zahlen über den LinkedIn AdPlanner. Wie immer: Die Zahlen sind keine offiziellen Zahlen von LinkedIn.

Übersicht

Erst mal die Übersichten, die in der Form den meisten Lesern bekannt sind:

LinkedIn Mitglieder weltweit 2017 / LinkedIn Members worldwide

In Europa sieht die Verteilung ungefähr so aus:

LinkedIn Mitglieder Europa 2017 / LinkedIn Members europe

Nackte Zahlen

Wer es nun genau wissen will: Hier die Verteilung in der Welt:

Kontinente im Detail

Afrika 23.958.000
Antarktis 9.000
Asien 99.881.000
Europa 112.682.000
Lateinamerika 66.595.000
Mittlerer Osten 14.390.000
Nordamerika 116.317.000
Ozeanien 10.583.000
Summe 547.730.000

Länder im Detail

Afrika Algerien 1.300.000
Angola 320.000
Benin 190.000
Botswana 190.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 130.000
Burundi 37.000
Demokratische Republik Kongo 200.000
Dschibuti 27.000
Elfenbeinküste 460.000
Eritrea 7.000
Gabun 88.000
Gambia 44.000
Ghana 980.000
Guinea 69.000
Guinea-Bissau 9.000
Kamerun 420.000
Kap Verde 42.000
Kenia 1.500.000
Komoren 10.000
Kongo 72.000
Lesotho 43.000
Liberia 66.000
Libyen 160.000
Madagaskar 130.000
Malawi 120.000
Mali 120.000
Marokko 1.500.000
Mauretanien 42.000
Mauritius 190.000
Mayotte 10.000
Mosambik 230.000
Namibia 160.000
Niger 50.000
Nigeria 3.200.000
Ruanda 140.000
Réunion 85.000
Sambia 270.000
Senegal 380.000
Seychellen 20.000
Sierra Leone 48.000
Simbabwe 400.000
Somalia 49.000
Swasiland 43.000
São Tomé und Príncipe 6.000
Südafrika 5.600.000
Südsudan 18.000
Tansania 500.000
Togo 120.000
Tschad 26.000
Tunesien 760.000
Uganda 500.000
Westsahara 2.000
Zentralafrikanische Republik 17.000
Ägypten 2.500.000
Äquatorialguinea 17.000
Äthiopien 340.000
Antarktis 9.000
Asien Afghanistan 230.000
Andere 370.000
Bangladesch 1.600.000
Bhutan 56.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 56.000
China 28.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.500.000
Indien 39.000.000
Indonesien 7.500.000
Japan 1.800.000
Kambodscha 240.000
Kasachstan 600.000
Kirgisistan 73.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.700.000
Laos 78.000
Macao 80.000
Malaysia 3.500.000
Malediven 67.000
Mongolei 120.000
Myanmar 300.000
Nepal 440.000
Osttimor 3.000
Philippinen 4.700.000
Singapur 2.000.000
Sri Lanka 780.000
Tadschikistan 35.000
Taiwan 1.600.000
Thailand 1.700.000
Timor-Leste 12.000
Turkmenistan 25.000
Usbekistan 110.000
Vietnam 1.600.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 19.000
Albanien 260.000
Andorra 30.000
Armenien 130.000
Aserbaidschan 240.000
Belgien 3.000.000
Bosnien und Herzegowina 170.000
Bulgarien 590.000
Deutschland 6.300.000
Dänemark 2.100.000
Estland 160.000
Finnland 950.000
Frankreich 13.000.000
Färöer 12.000
Georgien 210.000
Gibraltar 19.000
Griechenland 1.200.000
Großbritannien 22.000.000
Grönland 15.000
Guernsey 19.000
Irland 1.700.000
Island 210.000
Isle of Man 23.000
Italien 10.000.000
Jersey 32.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 29.000
Kroatien 480.000
Lettland 250.000
Liechtenstein 12.000
Litauen 310.000
Luxemburg 190.000
Malta 150.000
Mazedonien 180.000
Moldawien 160.000
Monaco 30.000
Montenegro 52.000
Niederlande 6.800.000
Norwegen 1.700.000
Polen 2.300.000
Portugal 2.500.000
Rumänien 2.100.000
Russische Föderation 6.500.000
San Marino 8.000
Schweden 2.800.000
Schweiz 2.200.000
Serbien 590.000
Serbien und Montenegro 42.000
SlowakischeRepublik 430.000
Slowenien 270.000
Spanien 9.300.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
TschechischeRepublik 1.200.000
Türkei 5.500.000
Ukraine 1.900.000
Ungarn 730.000
Vatikanstadt 4.000
Weißrussland 390.000
Zypern 220.000
Österreich 960.000
Lateinamerika Anguilla 9.000
Antigua und Barbuda 25.000
Argentinien 5.500.000
Aruba 38.000
Bahamas 110.000
Barbados 81.000
Belize 45.000
Bermuda 40.000
Bolivien 520.000
Brasilien 27.000.000
Chile 3.800.000
CostaRica 710.000
Dominica 15.000
DominikanischeRepublik 660.000
Ecuador 1.600.000
ElSalvador 350.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 22.000
Grenada 23.000
Guadeloupe 67.000
Guatemala 610.000
Guyana 51.000
Haiti 140.000
Honduras 300.000
Jamaika 360.000
Jungferninseln (amerikanisch) 42.000
Jungferninseln (britisch) 12.000
Kaimaninseln 32.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 5.500.000
Martinique 55.000
Mexiko 9.800.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 260.000
Niederländische Antillen 57.000
Panama 470.000
Paraguay 280.000
Peru 3.700.000
Puerto Rico 580.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 13.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 31.000
St. Vincent und die Grenadinen 18.000
Suriname 54.000
Trinidad und Tobago 310.000
Turks-und Caicosinseln 13.000
Uruguay 580.000
Venezuela 2.700.000
Mittlerer Osten Bahrain 240.000
Irak 530.000
Israel 1.400.000
Jemen 160.000
Jordanien 580.000
Katar 580.000
Kuwait 470.000
Libanon 530.000
Oman 350.000
Pakistan 3.800.000
Palästinensische Autonomiegebiete 150.000
Saudi-Arabien 2.600.000
Vereinigte Arabische Emirate 3.000.000
Nordamerika Kanada 13.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 2.000
Vereinigte Staaten 103.315.000
Alabama 1.200.000
Alaska 220.000
Arizona 2.100.000
Arkansas 680.000
California 14.000.000
Colorado 2.200.000
Connecticut 1.300.000
Delaware 320.000
Florida 6.500.000
Georgia 3.500.000
Hawaii 390.000
Idaho 470.000
Illinois 4.300.000
Indiana 1.900.000
Iowa 840.000
Kansas 1.200.000
Kentucky 1.000.000
Louisiana 1.200.000
Maine 390.000
Maryland 2.200.000
Massachusetts 2.800.000
Michigan 3.000.000
Minnesota 2.000.000
Mississippi 600.000
Missouri 1.800.000
Montana 260.000
Nebraska 550.000
Nevada 890.000
New Hampshire 500.000
New Jersey 3.100.000
New Mexico 500.000
New York 7.200.000
North Carolina 3.100.000
North Dakota 180.000
Ohio 3.500.000
Oklahoma 990.000
Oregon 1.400.000
Pennsylvania 3.800.000
Rhode Island 370.000
South Carolina 1.400.000
South Dakota 200.000
Tennessee 1.800.000
Texas 8.300.000
Utah 1.000.000
Vermont 210.000
Virginia 3.000.000
Washington 2.600.000
West Virginia 360.000
Wisconsin 1.800.000
Wyoming 150.000
US-Militärstützpunkte im Pazifikraum 17000
US-Militärstützpunkte in Europe 27000
US-Militärstützpunkte in Mittelamerika 1000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 21.000
Australien 8.500.000
Cook-Inseln 5.000
Fidschi 110.000
Französisch-Polynesien 36.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 8.000
Guam 47.000
Kiribati 6.000
Marshallinseln 7.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 43.000
Neuseeland 1.600.000
Niue 2.000
Norfolkinsel 2.000
Nördliche Marianen 11.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 130.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 12.000
Samoa 9.000
Tokelau 1.000
Tonga 9.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 12.000
Wallis und Futuna 2.000

intro

Wer sich mit LinkedIn beschäftigt, schaut auch gern mal nach rechts oder links. Viele kommen (und gehen auch wieder). Manche werden fast übermächtig, andere dümpeln in der Nische. Nun wurde ich in einem kleinen Artikel auf Heise auf vutuv aufmerksam gemacht.

vutuv kurz angeschaut

Also habe ich mir vutuv angeschaut. Es erfolgt (wenn auch stark simplifiziert) eine Maske mit den wichtigsten Angaben und Eingabe der Mailadresse. Danach hat man schon ein rudimentäres Profil. Das Foto wird irgendwo aus dem Netz gezogen (ich tippe auf Gravatar, aber sicher bin ich mir nicht).

Vutuv angeschaut

Viel kann man nicht ausfüllen, Lebenslauf, Links auf Social Media Profile und vor allem Fähigkeiten, die stark an die Endorsements von LinkedIn erinnern. Vernetzung findet nicht über Kontakt statt, sondern es handelt sich um ein asynchrones Netzwerk wie Twitter (und was auch LinkedIn anbietet).

Interaktionsmöglichkeiten, einen Status oder Blogfunktionen sucht man vergebens. Allerdings ist das wohl auch der Plan: Es soll gerade simplifiziert und schnell sein. Ein Austausch direkt über die Seite ist nicht möglich, keine Timeline oder ähnliches, gar nichts. Vorteil: Es soll schneller sein. Und der Plan macht Sinn: Wer will schon dauernd „Neuigkeiten“ aus seinen Businessnetzwerk lesen? Oder in Gruppen abends noch über SAP plaudern, wenn man sich schon den ganzen lieben Tag damit herumgeschlagen hat. Allerdings ist das Netzwerk auch neu, vielleicht sind weitere Upgrades geplant. Hinweise kann man im Blog von Vutuv hinterlassen. Dort sind auch die Entwickler von vutuv genannt.

Kreiert hat das Netzwerk Stefan Wintermeyer, der auch bei denic als Eigentümer der Seite eingetragen ist. Dieser folgt jedem Neuankömmling automatisch: Da er aktuell ca. 2.800 Mitgliedern folgt, zeigt das die überschaubare Zahl der aktuellen Nutzer an.

und nun?

Ein neues soziales Netzwerk? Endlich. Es geht ja immer in Phasen. Es fing schon damals zu OpenBC Zeiten mit MyCorners (wollte ich verlinken, aber „Forbidden„) an. In den letzten Jahren gab es ello,  tsu, This, weare8 oder auch dropon. Davon hat sich keines auch nur annähernd etablieren können. Allein ello lebt noch ein bisschen. Der Raum für neue Netzwerke ist klein geworden, und Schnelligkeit als USP?

Intro

Alle Jahre wieder? Das Wachstum von LinkedIn im deutschsprachigen Raum beschleunigt sich weiterhin. So hat es diesmal gerade sechs Monate (genauer seit dem 29. April) gedauert, bis sich im deutschsprachigen Raum eine weitere Million Mitglieder bei dem Netzwerk angemeldet haben. Auch räumlich wächst LinkedIn stark, so dass vor kurzem neue Büroräumlichkeiten in München eingeweiht wurden. So sind die Räume auch für nahezu 100 Mitarbeiter ausgelegt.

Facts

Die Mitglieder sind im deutschsprachigen Raum kaum gleichverteilt. So stellt die Schweiz mit 2,1 Millionen Mitgliedern überproportional zur Bevölkerung angemeldete Kunden. Österreich hingegen ist nur mit weniger als eine Million Mitgliedern vertreten. Nominal am Meisten sind die Deutschen vertreten. So verteilen sich die 9 Millionen Mitglieder in der DACH Region:

Verteilung LinkedIn Mitglieder in DACH 2016In Deutschland selber gibt es zum einen ein Süd-Nord und ein starkes West-Ost Gefälle: Während sowohl in Baden Württemberg als auch in Bayern nahezu jeweils  eine Million Mitglieder bei LinkedIn angemeldet sind, scheint im Osten der Republik Vkontakte oder Odnoklassniki beliebter zu sein. Allein Sachsen kommt auf knapp über 100.000 Mitglieder, der Rest statistisches Rauschen. Die Verteilung in Balken (geordnet nach den LinkedIn Mitgliedern:

Verteilung der LinkedIn Mitglieder in Deutschland 2016

Die Grafik isoliert ist noch nicht so aussagefähig. Manche Gebiete sind halt verlassener als andere. Um sich einen proportionalen Überblick zu verschaffen: Hier die Bundesländer mit den meisten LinkedIn Mitgliedern, bezogen auf die Einwohnerzahl:

Bundesland Anteil
Berlin 12%
Hamburg 12%
Hessen 8%
Bayern 7%
Bremen 6%
Baden-Württemberg 6%
Nordrhein-Westfalen 5%
Rheinland-Pfalz 4%
Schleswig-Holstein 4%
Saarland 4%
Niedersachsen 4%
Sachsen 3%
Brandenburg 3%
Thüringen 2%
Mecklenburg-Vorpommern 2%
Sachsen-Anhalt 2%

Jetzt sieht man es deutlich, erst die westlichen Bundesländer, dann die Östlichen. Mein Niedersachsen liegt als altes Zonenrandgebiet aber nur knapp über den Verhältnissen der neuen Bundesländer.

Infografik

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch noch eine passende Infografik zum heutigen Tage geben würde. Diese will ich nicht vorenthalten:

LinkedIn mit über 9 Million Mitgliedern Herbst 2016 in DACH

intro

Am Freitag hatte ich wohl eines der ersten Exemplare des neuen Buches „Praxisbuch Networking“ von Andreas Lutz und Constanze Wolff in meinem Briefkasten. Zeit, einmal in die dritte Auflage zu werfen.

Praxisbuch Networking von Andreas Lutz und Constanze Wolff

Zum Buch

Das Buch beginnt im Klappentext mit den Worten „Networking ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg„. Als Gründer einer eigenen Unternehmung kann ich diese Einleitung nur unterstreichen.

Das Buch geht hierbei nicht nur auf einzelne Kanäle wie XING oder Facebook ein, sondern schraubt sich von der Metaebene herunter zu ganz pragmatischen Tipps, wie man sich auf Veranstaltungen verhält und neue Beziehungen aufbaut.

Dabei wird das Netzwerken als zentrales Element der beruflichen Tätigkeit dargestellt. Nicht zu vergessen ist aber die Kernkompetenz: Egal, ob Texter, Programmierer, Bilanzbuchhalter oder Handwerker: Das Netzwerken geht einher mit der Qualität seiner abgegeben Leistungen. Nur damit kann man auch die Netzwerkeffekte nutzen.

Es werden einzelne Fakten zum Netzwerken vorgestellt, wie zum Beispiel die Vorleistung: Wenn man das Gespräch sucht, kann man oft helfen, ohne gleich mit viel Zeit oder Geld in die Vorleistung zu gehen: Empfehlen Sie Kollegen oder Literatur, machen Sie auf korrespondierende Veranstaltungen aufmerksam oder stellen Sie wiederum Kontakt zu anderen Personen her. Sie können davon ausgehen, dass sich viele an die Hilfe positiv erinnern.

Zentrales Element des Netzwerken ist es, dass man sich in irgendeiner Form auch trifft. Hierbei ist es egal, ob im ersten Schritt auf physischen Veranstaltungen oder virtuell in Blogs oder Gruppen / Foren: Die Anknüpfung ist zentral. Dabei ist heute immer noch einfacher, auf Veranstaltungen sich kennenzulernen. Virtuell ist es ein langer Weg, eine adäquate Vertrauensbasis aufzubauen.

Ich denke mal, dass Buch zielt eher auf die Introvertierten ab, die sich mit dem Netzwerken schwer tun. Aber auch die Extrovertierten Unternehmer können einiges aus dem Buch lernen: Die Beraterroadshow ist nicht immer hilfreich und auch gut zuzuhören kann einen Gewinn bringen.

Von mir aus eine  Kaufempfehlung, und nicht nur für Existenzgründer oder Selbstständige.

Harte Fakten

Das Buch „Praxisbuch Networking“ ist im Linde Verlag erschienen und kostet als Softcover 19,90 € und als Kindle Version 15,99 € und hat 192 Seiten.