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Wie jedes soziale Netzwerk bietet LinkedIn die Möglichkeiten, Inhalte („Content“) zu verbreiten. Wie geht das da? Muss ich das?

Inhalte auf LinkedIn verbreiten

Um Inhalte zu verteilen, gibt es auf LinkedIn zu Teilen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Fast alle kann man über die Timeline erreichen (Also die Startseite, wenn Sie LinkedIn öffnen)

Content publizieren auf LinkedIn

  1. Hier können Sie Links teilen oder kleine Beiträge schreiben
  2. Die „Blog“ Funktion bietet die Möglichkeit, richtige Artikel zu schreiben
  3. Sie können auch Fotos, Videos oder Dokumente teilen

Aber vorab: Wann sollte ich diese verwenden?

Muss ich Inhalte erstellen oder Teilen?

Man kann natürlich Links teilen, einfach, weil man einen Artikel interessant, wichtig oder auch amüsant fand. Ein „Muss“ gibt es eigentlich nicht.

Allerdings empfiehlt es sich für Leute, die auf Sichtbarkeit angewiesen sind. Hier denke ich an Berufsanfänger, Personen, die sich beruflich verändern wollen, oder auch an Freiberufler und Selbstständige. Hier können Sie durch kleine Artikel auf sich aufmerksam machen. Ist dieses die Intention, sollte auf die Profession geachtet werden: Wenn es geht Artikel über seine Kernkompetenz schreiben. Dabei kann man auf Eigenwerbung verzichten, sondern durch Inhalte und qualitativ hochwertige Texte versuchen zu überzeugen.

Quick & Dirty

Wenn man wenig Zeit hat, oder schlichtweg einen Artikel gut fand, kann man einfach durch einfügen der URL des Artikels hier einfügen, eventuell noch ein Satz dazu schreiben und publizieren. Allerdings bieten viele Medien, Blogs oder Onlinepräsenzen einen entsprechenden Button, der diese Tätigkeit übernimmt:

 

LinkedIn Beitrag Teilen

Übrigens bietet LinkedIn selber die Möglichkeit an, zu Teilen. Denken Sie daran, dass Sie dem Teilenden helfen, da er selber die Sichtbarkeit gebrauchen könnte:

LinkedIn andere Artikel teilen

Die kleine Idee

Man kann auch kleine Artikel direkt im obigen Text schreiben, oder kleine Videos teilen. Dazu ist das Feld da. Es bietet aber direkt keine Formatierungsmöglichkeiten. Sie können im zweiten Schritt auch entscheiden, wo der kleine Artikel erscheint: Nur bei den Kontakten oder auch in einer Gruppe.

Der Artikel

Die „große“ Möglichkeit, ist, richtige Artikel zu schreiben. Hier wandert man zu einem kleinen Blogging Tool, dass es ermöglicht, richtige Artikel zu schreiben. Neben Formatierungsmöglichkeiten bietet die Artikelfunktion schon fast alles an, was zum Beispiel ein Blog mit WordPress bietet.

LinkedIn Publishing Tool

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Disclaimer: Eigentlich versuche ich meinen Blog auf LinkedIn zu konzentrieren, auch gern mal HR oder Social Media. Aber die aktuellen Ereignisse rund um das Rezo Video müssen mich auch mal zu Wort melden lassen.

Es fing mit dem Rezo Video an. Der Titel „Die Zerstörung der CDU“ klingt nach Klickbait, allerdings wollte ich es mir mal anschauen. Mittlerweile hat das Video 13 Millionen Aufrufe, und ich habe es komplett gesehen. Viele Fakten sind bekannt und überraschen auch nicht. Trotzdem die konzentrierte Zusammenfassung macht betroffen. Wenn man zwei Töchter hat, schwierig zu erklären, was Lobby Arbeit in Deutschland so leistet.

Was mich geradezu wütend macht: Die Hilflosigkeit, wie jetzt reagiert wird. Thomas Bareiß zum Beispiel macht sich lustig, dass die Erstwähler doch bitte erst mal Geld verdienen sollen:

Bareiß.jpg

Auch wenn das ein Ausrutscher eines etwas geringfügig kompetenzbefreiten Erstmandatierten sein könnte, setzen die Kommentare der de facto Kanzlerin in spe die Krone auf:

Die Ansprache muss man sich anschauen: Hier wird tatsächlich gefordert, dass eine freie Meinungsäußerung reguliert werden sollte. Und es handelt sich nicht um eine lapidare Aussage in einer Talkshow: Nein, AKK meint das todernst!

Die Dynamik im Internet ist aber nicht spontan. Die Mechanismen, die hier gerade greifen, hat Professor Kruse bereits 2011 im Bundestag erörtert.

Genau das passiert gerade. Ein Jugend fordert einen Wandel in der Politik. Und genau diese kann damit nicht umgehen.

Auch mir wird es zunehmend schwieriger, die Politik in Schutz zu nehmen: Wie erklärt man zwei Töchtern (13 und 16), dass es scheinbar wichtiger ist, 20.000 Arbeitsplätze im Kohlebergbau zu sichern und gleichzeitig 80.000 im Bereich der regenerativen Energien abzubauen? Dass das die Zusammenhänge Industrie, Parteien und Sicherstellung von Einzelinteressen wichtiger sind, als das Gesamtinteresse einer gesamten Generation?

Es muss viel passieren: Ich denke an wesentlich höhere Bezahlung von Politikern (das meine ich Ernst), aber bei gleichzeitigen und vollständigen Verbot, sich anderseits zu engagieren und vor allem keine „Versorgungsposten“ bei großen Unternehmen parallel zu haben.

Auch sich mit Interessen, Ängsten und Sorgen der Bürger, und zwar allen, neu auseinanderzusetzen. Kevin Kühnerts Thesen kann man sehen, wie man will (ich lehne sie persönlich ab): Aber er versucht wenigstens, das Profil seiner Partei zu schärfen.

Die Reaktionen, die aktuell im Umlauf sind, machen mir regelrecht Angst: Die Poltik versteht mittlerweile die Bürger und kann mit modernen Medien, die diese kund tun, nicht umgehen. Die Versuche des Selbstschutz haben Tendenzen, die mich dazu bewogen haben, eine Petition diesbezüglich zu zeichnen.

 

 

 

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Aktuell ist mir ein Artikel aus der t3n aufgefallen:

DIN-Norm für Gründer: Ein Jodeldiplom für die Startup-Szene

Im Kern geht es darum, dass der Beuth Verlag eine DIN Spec für StartUps plant.

Din Spec 91253 goes Social Media

Eine DIN Spec ist keine Norm

Dazu wollte ich mich jetzt auch mal äußern. Auch wenn das Handelsblatt schon einige Aufklärungsarbeit in dem Artikel „Auch Start-ups sollen eine DIN-Norm bekommen – Gründer sind empört“ von Miriam Schröder geleistet hat, wollte ich das kommentieren.

Wichtig ist dabei das ein DIN SPEC im Prinzip erst mal nichts mit einer Norm zu tun hat. Hier kann der Beuth Verlag tun und lassen, was er will. Und das tut er auch. Eigentlich ist es ein Rebranding des Begriffes DIN.

2012 hat das der Beuth Verlag bereits mit „Social Media“ getan. Wer sich einen unterhaltsamen Nachmittag machen will, sei die DIN SPEC 91253 empfohlen. War es bei Veröffentlichung schon veraltet, so ist es seit 2012 auch nicht mehr geupdatet worden. Logisch, da Handlungsempfehlungen mit dem Umgang mit den sozialen Netzen quasi zeitlos sind. Ich hatte damals noch 48 € bezahlt, meine Rezension von damals findet ihr hier.

Allerdings gibt es die Gefahr, dass gerade Bänker und Berater sich darauf stürzen und das als Leitwerk nehmen. Die Gefahr ist dabei die normative Kraft des Faktischen. Ich selber schätze die Gefahr aber nicht zu hoch ein: Außerhalb des technischen Komplexes haben sich DIN SPECS nicht durchgesetzt. Und genau deshalb gehe ich davon aus, dass das Papier die entsprechende Qualität nicht im Ansatz erfüllen wird.

Die Mechanik ist dahinter: Der Beuth Verlag gibt traditionell kein Geld aus bei der Erstellung. Im Bereich des Maschinenbaus etc. ist das auch kein Problem. Hier finden sich qualifizierte Menschen, die allein für die Nennung gern mitarbeiten. Hier gibt es auch wirklich gute DIN SPECS.

Allerdings kann der Beuth Verlag das nicht skalieren. Immer wieder versuchen sie, White Paper, wie für Social Media (oder auch andere) in Angriff zu nehmen. Da aber keiner die Funktionsweise einer DIN SPEC außerhalb des Technikbereiches kennt, kommen nur die C- und Jungberater zusammen, um sich theoretisch was auszudenken.  Eine Marktpenetration lässt sich mit solchen Papieren allerdings nicht herstellen. Wenn man hier eine hohe Qualität will, benötigt man die entsprechenden Autoren.

Das Beste ist traditionell bei den DIN SPECS außerhalb des technischen Bereiches, dass die Qualität der Rechtschreibung bemerkenswert gut ist.

 

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Heute aus der Serie, was Leute so alles zu LinkedIn fragen, der vorletzte Beitrag. Viele scheinen nach der Seite des Logins zu fragen, wenn sie die Google Suche verwenden:

LinkedIn Google Suche Login

(Übrigens spannend: Die „Best of“ der Vorschläge von Google differenzieren, wenn ich meinen Windows Desktop oder meinen Mac nehme).

LinkedIn Login

Wenn man auf die Seite von LinkedIn kommt, soll man sich zum ersten mal anmelden:

LinkedIn Login

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Ich habe schon einen Account: Dann oben die kleinen Felder verwenden, die mit E-Mail und mit Passwort vorgelegt sind

b) Ich habe noch keinen Account bei LinkedIn: Dann im Formularfeld eines anlegen. Mit nur wenigen Schritten kann man sich ein LinkedIn Profil anlegen. Überspringen Sie hierbei unbedingt den Import der Kontakte und einen Premium Account brauchen Sie zu Beginn auch noch nicht.

Für ein bisschen stalken braucht man allerdings gar keinen Account: Man kann auch unten direkt nach Kollegen (oder für wen man sich gerade interessiert) suchen. Dazu muss man wissen, dass nur Personen mit einem öffentlichen Profil zu finden sind. Personen, die sich da „eingeigelt“ (also: Die Sichtbarkeit außerhalb LinkedIn abgeschaltet) haben, können mit der öffentlichen Suche nicht gefunden werden

Womit war ich angemeldet?

Das kann man einfach ausprobieren: Einfach die Mailadresse oben eingeben und irgendein Passwort: Die Folgende Seite gibt Auskunft, ob die Mailadresse oder nur das Passwort unbekannt sind

LinkedIn wieder neu anmelden

Ich weiß mein Passwort nicht mehr

Auf der Folgeseite können Sie auch ein neues Passwort anfordern, wenn Sie sich sicher sind, dass die Mailadresse korrekt ist und sie noch Zugriff darauf haben (Wenn es zum Beispiel eine alte Mailadresse ist, auf die Sie keinen Zugriff mehr haben, müssen Sie sich an den Support von LinkedIn wenden.

Ich habe zwei Accounts

Viele haben auch zwei Accounts und wollen die Kontakte aus dem alten Profil nicht verlieren. Hier kann der Support helfen, dazu gibt es einen Hilfeeintrag, der einem da weiter hilft. Hier werden zumindest die Kontakte des alten Accounts überführt (aber keine Inhalte, Gruppenbeiträge oder ähnliches).

Wer hilft weiter?

Oft kann der Support helfen (übrigens: Ich bin kein Support!), wobei LinkedIn zu erreichen ist, nicht die einfachste Sache ist. Hier hatte ich mal erläutert, wie man Support von LinkedIn erhält.

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Ich wollte meine Reihe des marktorientierten Bloggens fortsetzen. Dazu das nächste Tupel, dass Google als meistgesuchte deklariert. Leider war das: „LinkedIn Logo“. Was schreibt man dazu? Daher habe ich mich entschieden, dass Logo für einen kleinen Abriss der Geschichte LinkedIn zu nutzen.

LinkedIn Google Suche Logo

…über das LinkedIn Logo

Über das Logo selber gibt es kaum etwas zu berichten. Es ist gewissermaßen für Internetmaßstäbe zeitlos. Ich habe mal etwas bei Wayback etwas gesucht. Den ältesten Screenshot fand ich aus dem Jahre 2005:

LinkedIn Logo 2005

Um diese Statik mal anzuschauen, hier die Logos aus 2005, 2010 und aktuell 2019.

LinkedIn Logo im Zeitablauf

Hier noch mal das aktuelle Logo für sich:

LinkedIn Logo

…und der LinkedIn Geschichte

Spannend dabei in meinem Blog, den ich seit 2010 mittlerweile schreibe, in alten Screenshots zu wühlen. Da kann man die Entwicklung gut ableiten. Hier ein schöner aus 2010, den ich ganz nett fand:

LinkedIn Profil Bereiche

LinkedIn Profil Bereiche

Dem geneigten Leser wird auffallen: Es gibt keine Timeline, sondern eine statische, geblockte Fragmentierung nach Themen.

Tatsächlich kam die Timeline erst 2011, vorher war der Startbereich anders sortiert.

LinkedIn wurde 2002 von Reid Hoffmann gegründet (tatsächlich nicht in einer Garage). Es gab ja immer die Diskussion um OpenBC (XING) und LinkedIn. Das amerikanische Unternehmen war 2002 am Start und öffnete sich 2003 dem Markt. Allerdings setzen beide von der Idee dem sozialen Netzwerk Ryze auf, was seit 1997 am Markt besteht.

Sowieso ist die „Wer kopiert wen“ Diskussion eine typisch deutsche Eigenart: Im angloamerikanischen Raum interessiert niemanden, wer von wem was kopiert hat. Dort gibt es keinen Bonus, wer der erste gewesen war.

In den deutschsprachigen Raum ist LinkedIn mit einer eigenen Sprache seit dem 04.02.2009 unterwegs.

Auch seitdem hat sich vieles getan. Es gab einige Features, die wieder verschwunden sind, wie WordPress Integration, die InMaps (visualisierte Darstellung des Netzwerks), InSights (eine Netzwerkanalyse, wer sich für was interessiert) oder auch Events, die ja gerade wieder kommen.

Im Moment nutzen um die 600 Millionen Menschen weltweit LinkedIn und nahezu 8 Millionen in Deutschland.

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Letztens stolperte ich über eine Anzeige des Berliner StartUps „Talentwunder“

Was ist Talentwunder

Ich würde nach meinem Verständnis als Metasuchmaschine des Personalbereichs sehen:

Es ist nicht fokussiert auf XING, LinkedIn, Facebook oder was es international noch so gibt, sondern durchsucht und indexiert alle Plattformen, die entsprechende Daten hergeben.

Vorteil für Recruiter: Man muss sich nicht auf 1.000 einzelnen Plattformen sich bewegen, sondern nutzt automatisch alle relevanten. Das kann besonders interessant sein, wenn man sich international bewegt, aber auch schon in Grenzräumen.

Die Idee…..

Dabei ist eine der Kernidee, die umgekehrte Lage auf den Arbeitsmarkt im Sinne des Datenschutzes zu nutzen: Unternehmen suchen sich interessante Kandidaten und bewerben sich bei den Kandidaten. Damit sind auch gleichzeitig datenschutzseitige Bedenken, die mit dem Active Sourcing einhergehen, zumindest für das Unternehmen auch erfüllt, da die Unternehmen nach der indirekten Ansprache über Talentwunder auf die Antwort des Kandidaten angewiesen sind. Ein Praxisbericht über Talentwunder findet sich von der Diakonie im Internet.

…kommt bekannt vor: GatedTalent

Irgendwie habe ich so eine Plattform schon mal beschrieben. Und tatsächlich, GatedTalent funktioniert genauso (wobei ich jetzt nicht einschätzen kann, wer wirklich zuerst da war). Ich hatte die Plattform nicht gekannt, bis die Diskussion um die GDPR das Interesse an GatedTalent 2017 nach oben gespült hatte und ich diese in London begutachten konnte. Mit der Dilliston Grp im Hintergrund und Jason Starr hat es GatedTalent wesentlich einfacher und tatsächlich unterscheiden sich die Reichweiten der beiden Plattform stark:

Talentwunder bei Alexa

(Zum Vergleich: Den Blog, den Sie gerade lesen, hat eine höhere Reichweite, als Talentwunder).

Auch für Recruiter gestaltet sich die Suche bei GatedTalent etwas anders:

Suchmasken Talentwunder vs GatedTalent

Links: GatedTalent Rechts: Talentwunder

Gemeinsam gegen Google

Allerdings haben die beiden Recruiting Plattformen einen Rivalen im Nacken, der ähnlich arbeitet und bezüglich der Suche und Indexierung des Internets einen mächtigen Kontrahenten: Seit Jahren versucht Google mit Google Jobs eine ähnliche Suchmaschine zu etablieren. Was seit Jahren (noch) nicht funktioniert hat, fasst im amerikanischen Raum allmählich Fuß und schwappt sukzessiv nach Europa herüber.

Bei dem Thema Datenschutz hat zwar Google bestimmt keine Nase vorn, aber das Argument hat weder bei Facebook vs. VZs, noch bei LinkedIn vs. XING eine Rolle gespielt. Hier muss man konstatieren, dass Datenschutz ein reines Werbeargument ohne Marktrelevanz ist.

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Am Freitag fiel ein dezenter Tweet von Google auf:

Google Jobs in Deutschland

Dazu hat dann Arne P. Berg sich das schon mal näher angeschaut und seine Erfahrungen auf Twitter mitgeteilt. Mittlerweile haben schon etliche dazu etwas geschrieben. Besonders empfehlenswert fand ich den umfangreichen Beitrag von Henner Knabenreich.

Was ist Google Jobs

Die Idee ist ja nicht ganz neu: Google ist eine exzellente Suchmaschine. Also warum auch nicht Jobs hier aggregieren. Die Meinungen, ob Google dafür geeignet ist, gehen auseinander. Allein die Überschrift bei Henner „Google for Jobs erobert Deutschland“, sagt einiges aus.

Ich bin leider noch nicht in den Genuss gekommen, es selber auszuprobieren. Daher ein Screenshot aus der Beschreibung, die Google veröffentlicht hat:

Was ist Google Jobs

Im Endeffekt werden Jobs genauso angezeigt, wie es bereits für Hotels und ähnliches bereits bekannt ist.

Was für Google spricht….

Das Google sich auf weitere Märkte stürzt, ist nicht verwunderlich. Was spricht für Google:

  • Was Google in der Vergangenheit bewiesen hat: „Suchen“ zu bauen, das können die Ingenieure aus den USA
  • Google weiß mehr über seine Nutzer, als kaum jemand anderes. So kann Google nicht nur vergangenheitsbezogen analysieren, sondern auch über Regressionen ableiten, wohin man möchte. Eventuell weiß Google das sogar besser als die betreffende Person.
  • Über die Android Plattform hat Google eine Verbreitung, wie keine andere Stellenbörse oder auch als LinkedIn. So können „Jobs in meiner Nähe“ Interesse bei passiven Kandidaten wecken

…und was dagegen

Allerdings hat Google mit Google+ bewiesen, dass sie eins nicht können: Soziale Netzwerke. Und das ist ein entscheidender Faktor: Google ist darauf angewiesen, dass jemand sich aktiv nach Stellen umschaut.

Immer mehr Jobs werden allerdings entweder durch Active Sourcing oder durch Empfehlungen im Netzwerk vergeben. Hier sind Netzwerke wie LinkedIn wesentlich stärker.

Zwar werden Unternehmen sorge tragen, auch indexiert zu werden. Aber Mühen darüber hinaus werden wohl weniger angenommen werden.

Mein Fazit

Ich persönlich werde Google wie Facebook beobachten: Ich schließe mich daher den Voten von Alexander Fedossov in Wollmilchsau oder  Helge Weinberg in seinem Blog an: Erst mal abwarten. Google ist (wie immer) sehr selbstbewusst und gibt vor, wie ein Stellenangebot auszusehen hat. Die klassischen Stellenausschreibungen sind aber auf einem absteigenden Ast und andere Wege im Kommen. Wozu also den sterbenden Ast optimieren, wenn ich passive Kandidaten doch nicht erreiche.