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Intro

Ich befasse mich mit Social Media im Allgemeinen. Auf meinem Handy war ein App vorinstalliert: Eyeem. Letztens habe ich sie ausprobiert und fand als Hobbyfotograf sie als sehr nett. Eyeem ist eine Fotocommunity mit (wenn gewünscht) Anbindung an einen Markt.

Was ist Eyeem

Im Vorfeld habe ich mich etwas mit Eyeem beschäftigt und fand etliche Blog– und weitere Artikel, unter anderen bei Golem oder auch in der Wikipedia. Im Grunde ist es kein Vergleich zu Instagram, eher zu 500px oder Pinterest: Fotos werden hochgeladen, man kann Leuten folgen, Bilder kommentieren etc.

Der Clou ist an anderer Stelle: Wenn man Fotos hochlädt, kann man sich dafür entscheiden, dass diese auch im Markt angeboten werden: Wenn Ihr diesen Link klickt, seht Ihr, was mein Bild kostet:

Eyeem

Die Fotos werden teilweise automatisch, teilweise von Hand kuratiert. Die ersten landen automatisch im Markt, andere erst nach einem Review Prozess. Dabei gibt es „im Markt“ (also nur auf Eyeem) und „Selected für Premium“: Diese werden drei Stockfotoagenturen, unter anderem Gettyimages, angeboten. Diese wiederum wählen einzelne Fotos aus. Die Bilder, die es zu Getty Images geschafft haben, kann man hier einsehen. Wenn eine Stockagentur sich entscheidet, ein Foto in ihr Portfolio mit aufzunehmen, wechselt der Status von „Selected für Premium“ in „Premium“. Das kann nach meiner Erfahrung aber acht Wochen ungefähr dauern.

Interessantes Feature ist hierbei das Autotagging: Man kann Bilder taggen, so dass ein Interessent das Bild finden kann. Dabei schlägt Eyeem bereits eine Handvoll von Tags vor, die in den meisten Fällen auch schon sehr brauchbar sind und mit einem Klick übernommen werden können. Hinzu kommt Geotargeting, was allerdings nicht aus den EXIF Daten der Bilder kommt, sondern auch händisch hinzugefügt werden muss.

Man bekommt 50% der Einnahmen von Eyeem. Besonders interessant: Man veräußert keine exklusiven Rechte. Man selber behält seine Nutzungsrechte. So ist es weiterhin möglich seine Bilder zu verwenden und/oder zu verkaufen, obwohl diese im Markt angeboten werden. Die Plattform ist eine interessante Alternative, vor allem für jemanden, der sowieso fotografieren als Hobby hat.

Das Unternehmen ist ein Berliner StartUp und wurde von Lorenz Achoff und Florian Meissner gegründet.

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Intro

Die Tage erhielt ich einen Anruf: Ein Nutzer wollte einen Stellenanzeige bei LinkedIn aufgeben und Verstand die Abrechnungsmodalitäten nicht so ganz. Ich dachte bei mir: Ist doch ganz einfach. Tatsächlich hat LinkedIn seinen Modus geändert: Eine Stellenanzeige wird nun im CPC Verfahren abgerechnet: So häufig eine Anzeige angeklickt wird, so viel bezahlt man auch. Der Haken: Was kostet nun ein Klick?

So funktionieren die Stellenanzeigen bei LinkedIn 2018

Um mir selber ein Bild zu machen, habe ich eine Stellenanzeige selber erstellt:

Anzeigen bei LinkedIn aufgeben

Hierzu wie gewohnt „Anzeige aufgeben“ klicken. Danach wechselt man in den Anzeigenmodus von LinkedIn:

Anzeigen bei LinkedIn aufgeben, erste Schritte

Nach den wichtigsten Angaben kommt man zu den Details, mit denen man seine Stellenanzeige ausstattet:

Anzeigen bei LinkedIn aufgeben: Details

Dabei sind die Tätigkeitsbereich und die Branche wichtig, da über diese Felder das Matching für die Kandidaten erfolgt.

Anzeigen bei LinkedIn aufgeben: Kosten

Im folgenden Schritt gibt man an, was man bereit ist auszugeben. Hierbei ist das Tagesbudget anzugeben, was man in einem bestimmten Bereich angeben kann. Größter Vorteil ist, dass man auch mit kleinerem Budget arbeiten kann. Allerdings muss man dazu die Anzeige manuell deaktivieren (zum Beispiel nach fünf Tagen), da die reguläre Laufzeit 30 Tage beträgt.

Stellenanzeigen bei LinkedIn aufgeben: Zusammenfassung und Freigabe

Wenn die Anzeige erst mal live ist (Abrechnung erfolgt über Kreditkarte oder über Paypal), so kann man sein Budget auch im Nachgang anpassen:

Stellenanzeigen bei LinkedInverwalten und Ändern

Dazu muss man in den Verwaltungsbereich der Stellenanzeigen gehen, wo man verschiedene Modifikationen durchführen kann (auch eine Anzeige vor Ablauf der 30 Tagen deaktivieren):

Stellenanzeigen bei LinkedIn Verwalten

So kann man das Tagesbudget anpassen, allerdings nicht beliebig: Eine Erhöhung kann nur in Schritten erfolgen, man ist nicht in der Lage, gleich ein Tageslimit von zum Beispiel 100 € eintragen. Auch darf man ein gewisses Mindestlimit nicht unterschreiten. Bei mir waren es 4,16 €, was ziemlich genau 5 $ entspricht. Achtung: Man muss den Betrag bei Nachkommastellen mit einem Punkt (s. Screenshot) angeben, ein Komma akzeptiert LinkedIn nicht.

Extro

Die Änderung kam für mich auch überraschend. Diese hat Vor- und Nachteile. Insbesondere, dass nicht transparent ist, was ein Klick kostet und das man nicht zusätzliche Platzierungen direkt kaufen kann, halte ich persönlich nicht für ganz so glücklich. Auf der anderen Seite kann man auch mit kleineren Budgets jetzt Anzeigen schalten.

Intro

Ich messe ja von Zeit zu Zeit die Zahlen von LinkedIn. Um den Jahresbeginn mache ich das analog Kollege Buggisch, wobei der in den letzten Jahren schneller war…

Die Grafiken

Erst mal die grobe Übersicht

LinkedIn Mitglieder in der Welt 2018

für Europa ergibt sich folgendes Bild:

LinkedIn Mitglieder Europa 2018

 

 

Die Zahlen

Im Detail ergeben sich folgende Werte

Afrika 27.814.600
Antarktis 11.000
Asien 124.263.000
Europa 124.572.000
Lateinamerika 76.746.000
Mittlerer Osten 16.130.000
Nordamerika 127.770.000
Ozeanien 11.137.000
Summe 508.443.600
Afrika Algerien 1.600.000
Angola 360.000
Benin 210.000
Botswana 210.000
Bouvetinsel 600
Burkina Faso 150.000
Burundi 42.000
Demokratische Republik Kongo 230.000
Dschibuti 30.000
Elfenbeinküste 540.000
Eritrea 8.000
Gabun 99.000
Gambia 50.000
Ghana 1.100.000
Guinea 85.000
Guinea-Bissau 10.000
Kamerun 490.000
Kap Verde 47.000
Kenia 1.700.000
Komoren 12.000
Kongo 83.000
Lesotho 50.000
Liberia 77.000
Libyen 180.000
Madagaskar 150.000
Malawi 140.000
Mali 130.000
Marokko 1.900.000
Mauretanien 47.000
Mauritius 220.000
Mayotte 13.000
Mosambik 270.000
Namibia 180.000
Niger 57.000
Nigeria 3.800.000
Ruanda 160.000
Réunion 99.000
Sambia 320.000
Senegal 440.000
Seychellen 26.000
Sierra Leone 54.000
Simbabwe 460.000
Somalia 67.000
Swasiland 48.000
São Tomé und Príncipe 6.000
Südafrika 6.300.000
Südsudan 23.000
Tansania 580.000
Togo 140.000
Tschad 31.000
Tunesien 880.000
Uganda 570.000
Westsahara 2.000
Zentralafrikanische Republik 20.000
Ägypten 2.900.000
Äquatorialguinea 18.000
Äthiopien 400.000
Antarktis 11.000
Asien Afghanistan 260.000
Andere 410.000
Bangladesch 2.000.000
Bhutan 64.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 62.000
China 38.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.600.000
Indien 47.000.000
Indonesien 9.400.000
Japan 2.000.000
Kambodscha 280.000
Kasachstan 660.000
Kirgisistan 83.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 2.000.000
Laos 86.000
Macao 92.000
Malaysia 4.100.000
Malediven 76.000
Mongolei 150.000
Myanmar 380.000
Nepal 510.000
Osttimor 4.000
Philippinen 5.900.000
Singapur 2.200.000
Sri Lanka 930.000
Tadschikistan 39.000
Taiwan 1.900.000
Thailand 1.900.000
Timor-Leste 14.000
Turkmenistan 26.000
Usbekistan 130.000
Vietnam 2.000.000
Weihnachtsinsel 3.000
Europa Aland-Inseln 22.000
Albanien 300.000
Andorra 34.000
Armenien 150.000
Aserbaidschan 280.000
Belgien 3.300.000
Bosnien und Herzegowina 190.000
Bulgarien 670.000
Deutschland 7.300.000
Dänemark 2.300.000
Estland 180.000
Finnland 1.100.000
Frankreich 15.000.000
Färöer 13.000
Georgien 250.000
Gibraltar 20.000
Griechenland 1.400.000
Großbritannien 23.000.000
Grönland 16.000
Guernsey 22.000
Irland 1.900.000
Island 210.000
Isle of Man 26.000
Italien 11.000.000
Jersey 36.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 37.000
Kroatien 540.000
Lettland 270.000
Liechtenstein 13.000
Litauen 360.000
Luxemburg 210.000
Malta 170.000
Mazedonien 200.000
Moldawien 180.000
Monaco 33.000
Montenegro 59.000
Niederlande 7.600.000
Norwegen 1.800.000
Polen 2.800.000
Portugal 2.800.000
Rumänien 2.300.000
Russische Föderation 6.800.000
San Marino 9.000
Schweden 3.100.000
Schweiz 2.400.000
Serbien 690.000
Serbien und Montenegro 42.000
SlowakischeRepublik 490.000
Slowenien 300.000
Spanien 10.000.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
TschechischeRepublik 1.400.000
Türkei 6.300.000
Ukraine 2.200.000
Ungarn 840.000
Vatikanstadt 4.000
Weißrussland 460.000
Zypern 240.000
Österreich 1.200.000
Lateinamerika Anguilla 11.000
Antigua und Barbuda 28.000
Argentinien 6.000.000
Aruba 41.000
Bahamas 120.000
Barbados 87.000
Belize 49.000
Bermuda 43.000
Bolivien 610.000
Brasilien 33.000.000
Chile 4.200.000
CostaRica 790.000
Dominica 16.000
DominikanischeRepublik 760.000
Ecuador 1.800.000
ElSalvador 400.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 25.000
Grenada 24.000
Guadeloupe 76.000
Guatemala 690.000
Guyana 57.000
Haiti 160.000
Honduras 340.000
Jamaika 390.000
Jungferninseln (amerikanisch) 47.000
Jungferninseln (britisch) 13.000
Kaimaninseln 34.000
Karibik-Nationen 6.000
Kolumbien 5.900.000
Martinique 63.000
Mexiko 11.000.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 300.000
Niederländische Antillen 59.000
Panama 530.000
Paraguay 320.000
Peru 4.100.000
Puerto Rico 630.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 14.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 34.000
St. Vincent und die Grenadinen 19.000
Suriname 59.000
Trinidad und Tobago 330.000
Turks-und Caicosinseln 14.000
Uruguay 650.000
Venezuela 2.900.000
Mittlerer Osten Bahrain 260.000
Irak 610.000
Israel 1.500.000
Jemen 180.000
Jordanien 660.000
Katar 640.000
Kuwait 520.000
Libanon 600.000
Oman 390.000
Pakistan 4.300.000
Palästinensische Autonomiegebiete 170.000
Saudi-Arabien 2.800.000
Vereinigte Arabische Emirate 3.500.000
Nordamerika Kanada 14.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 2.000
Vereinigte Staaten 113.768.000
Alabama 1.300.000
Alaska 240.000
Arizona 2.400.000
Arkansas 760.000
California 15.000.000
Colorado 2.400.000
Connecticut 1.400.000
Delaware 350.000
District of Columbia 730.000
Florida 7.200.000
Georgia 3.800.000
Hawaii 430.000
Idaho 520.000
Illinois 4.700.000
Indiana 2.100.000
Iowa 920.000
Kansas 1.400.000
Kentucky 1.200.000
Louisiana 1.300.000
Maine 420.000
Maryland 2.400.000
Massachusetts 3.100.000
Michigan 3.300.000
Minnesota 2.100.000
Mississippi 670.000
Missouri 2.000.000
Montana 290.000
Nebraska 600.000
Nevada 990.000
New Hampshire 540.000
New Jersey 3.400.000
New Mexico 560.000
New York 7.900.000
North Carolina 3.400.000
North Dakota 200.000
Ohio 3.800.000
Oklahoma 1.100.000
Oregon 1.500.000
Pennsylvania 4.200.000
Rhode Island 400.000
South Carolina 1.500.000
South Dakota 210.000
Tennessee 2.000.000
Texas 9.200.000
Utah 1.100.000
Vermont 230.000
Virginia 3.200.000
Washington 2.800.000
West Virginia 390.000
Wisconsin 1.900.000
Wyoming 170.000
US-Militärstützpunkte im Pazifikraum 18.000
US-Militärstützpunkte in Europe 28.000
US-Militärstützpunkte in Mittelamerika 2.000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 23.000
Australien 8.900.000
Cook-Inseln 5.000
Fidschi 120.000
Französisch-Polynesien 40.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 8.000
Guam 53.000
Kiribati 7.000
Marshallinseln 8.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 48.000
Neuseeland 1.700.000
Niue 2.000
Norfolkinsel 2.000
Nördliche Marianen 12.000
Palau 5.000
Papua-Neuguinea 150.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 13.000
Samoa 10.000
Tokelau 1.000
Tonga 9.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 13.000
Wallis und Futuna 2.000

Intro

Mein Blog wird häufiger besucht. Viele davon verzweifelt, weil sie unbedingt mit LinkedIn sprechen wollen. Und einige meinen nun, ich biete Support in jeglicher Form an, Impressumspflicht lässt grüßen. Daher ein paar Tipps, wie man LinkedIn erreicht.

Die Telefonnummer von LinkedIn

Das ist das große Geheimnis. Über das Impressum von LinkedIn findet man erst mal nichts. Wenn man weiß, dass LinkedIn sein Office in München hat, könnte man es auch über „Das Örtliche“ versuchen. Aber auch dort hat man kein Glück. Die einzige Nummer, die man findet, ist über Umwege eine Nummer  (+1 855 832 5465) in Dublin. Allerdings ob das was bringt, wage ich zu bezweifeln.

Gibt es eine allgemein Mail von LinkedIn?

Hier kommt man schon schneller weiter: Im Impressum von LinkedIn ist tatsächlich eine angegeben: info_impressum@cs.linkedin.com. Allerdings schreibt LinkedIn selber, dass man nicht mit einer Antwort rechnen braucht.

Wie erreiche ich nun LinkedIn?

LinkedIn erreicht man am Besten über das Kontaktformular, dass diese direkt über das Impressum anbietet:

Start Kontaktformular LinkedIn

Das sieht allerdings noch nach keinem Kontaktformular aus: LinkedIn will erreichen, dass man die Hilfe zumindest ausprobiert hat, bevor man den Support anschreibt. Hier also das Anliegen eingeben, mit dem man sich an LinkedIn wenden möchte, zum Beispiel „Passwort vergessen“ oder „Ist meine Kündigung eingegangen„.

Kontaktformular LinkedIn erreichen

Über den „Weiter“ Button können Sie sich nun mit Ihrem Anliegen an LinkedIn wenden:

Kontaktformular 3

Ist meine Kündigung der Probemitgliedschaft bei LinkedIn eingegangen?

Die meisten Anfragen kommen zu dem Thema, dass eine Premiummitgliedschaft zum Test gekündigt werden soll (Bei den Meisten handelte es sich um eine vierwöchige Testmitgliedschaft). Hier kann man sich direkt Hilfe aus dem Einstellungsbereich seines Profils holen (Hier der Link): Wenn der Link nicht geht:

  • Oben auf sein Miniaturprofilbild klicken
  • Dann runterscrollen auf „Datenschutz und Einstellungen“
  • Dann linke Seite auf Konto (oder Account)
  • Es erscheint der Menüpunkt „Premiumaccount managen“

Hier können Sie entweder direkt kündigen oder ohne weitere Umwege sich an den Support von LinkedIn wenden:

Kontaktformular zur Kündigung der Testmitgliedschaft bei LinkedIn

Ich hoffe, ich habe damit geholfen, sich mit Ihrem Anliegen an LinkedIn zu wenden.

 

 

Intro

Das Businessnetzwerk LinkedIn ist bekanntermaßen global aktiv. Dazu gehören nicht nur USA, sondern auch Länder wie Nordkorea und China. Jetzt wurde das Angebot für China eingeschränkt: Man kann dort unter anderem keine Stellenanzeigen mehr aufgeben.

Was ist in China passiert?

Noch 2014 schrieb Jeff Weiner, CEO von LinkedIn:

Our presence in China also helps us achieve our vision of extending the company’s professional network into the world’s first economic graph. We want to digitally map the global economy, identifying the connections between people, companies, jobs, skills, and professional knowledge, thus allowing all forms of capital – intellectual, working, and human – to flow to where it can best be leveraged.

In der Vergangenheit war es kein Problem, Stellenanzeigen für den chinesischen Markt aufzugeben.

China ist für LinkedIn und andere Konzerne kein einfaches Land: Bereits 2011 war LinkedIn sogar eine Zeit lang blockiert. Daraufhin passte man sich an… bis es wieder in die Kritik kam und sich vorauseilenden Gehorsam beugen musste. Der Markt wurde ausgebaut, aber seit dem Sommer wird es zunehmend schwieriger. Im Juni verließ der China Chef Derek Shen nach 3,5 Jahren LinkedIn.

Versuch einer Stellenanzeige mit LinkedIn in China?

Ich versuchte, eine Stellenanzeige bei LinkedIn für Shanghai aufzugeben. Egal wie – es funktionierte nicht. Dabei kam kein Fehler oder ähnliches, es ging nicht weiter.

Die erste Anfrage beim Support war erfolglos und es kamen Hinweise, wie LinkedIn zu bedienen war. Bei Twitter fand ich dann einen Hinweis: Seit November werden keine Stellenanzeigen in der Einzelaufgabe mehr angenommen für China. Konzerne mit Offlinelösungen sind wohl noch nicht betroffen. Erst nach mehrfachen nachboren erhielt ich die Aussage von LinkedIn:

Aufgrund von Regierungsveränderungen unterstützen wir leider nicht mehr die Online-Stellenanzeigen auf LinkedIn für China. Diese Möglichkeit ist derzeit nur für Unternehmenskonten verfügbar (Offline-Stellenanzeigen – bitte beachten Sie, dass dieses Produkt nicht online von Ihrem Konto aus erworben werden kann).

Mal sehen wie es weiter geht. Nordkorea und Tibet gehen allerdings auch nicht.

Intro

Ich kümmere mich ja nicht ausschließlich um LinkedIn, sondern interessiere mich für Social Media allgemein. Spannend fand ich, dass es Quora nun auch auf deutsch gibt. Nur kurze Zeit später wurde jetzt das Tool zum Bloggen auf Quora eingeführt. Nachdem auch LinkedIn die Publishing Features verbessert hat, ein kurzer Blick auf das Blogging Tool von Quora.

Bloggen auf Quora

Aus dem englischsprachigen Raum schon länger bekannt, bietet Quora nun auch deutschsprachige Blogs an. Dabei kann man auch sachbezogene Blogs anbieten, die sich auf ein einzelnes Thema beziehen. Hier ist auch der wichtigste Unterschied zu LinkedIn, wo die integrierte Bloggingfunktion direkt an der Person hängt. Die Funktion wurde gerade im Rahmen eines Silent Releases gelaunched.

Man kann direkt einen Blog starten:

Quora Blogging starten in deutsch

Danach kommt man auf eine Seite, wo man mit „+“ einen Blog direkt startet:

Quora Blog einfügen

Jetzt kann man direkt losbloggen. Man hat einen rudimentären Texteditor, der aber die wichtigsten Funktionen beinhaltet, die man so benötigt: Fett, kursiv, mentioning, Mathefunktionen, Listen, Bilder hochladen oder allgemein einen Link einfügen. Was mir persönlich am Ehesten fehlt, wären H1 und H2 Tags:

Quora Blogging Text funktionen

Etwas versteckt sind die Einstellungen, die aber das Blogging unter Quora interessant machen: So können alle Personen (Wenn ich es will) unter dem Blog was schreiben. Der Moderator muss dann die Artikel freigeben. Was ich persönlich spannend finde, ist die Möglichkeit, dem Blog eine Vanity URL unter Quora zu definieren. Damit wird einem es vereinfacht, ein Thema oder einen Begriff zu besetzen.

Quora Blogging Einstellungen für den Blog

Dort versteckt sind auch die Möglichkeiten, den Blog zu individualisieren, wie klassisch dem Profilfoto des Blogs oder der Kurzbeschreibung. Die Einstellungen waren etwas versteckt, am Anfang hatte ich sie auch nicht gefunden.

Fazit

Ich werde jetzt häufiger bei Quora vorbeischauen. Eine ernstzunehmende Konkurrenz zu den beiden deutschsprachigen Q & A Alternativen fehlte schon lange. Die Bloggingfunktionen finde ich gerade für kleine Unternehmer oder Freiberufler extrem spannend, die halt ein Thema besetzen oder sich einfach nur präsentieren wollen. Spannend wird, wie sich Quora in der Suchmaschinensuche etablieren wird: Im Angloamerikanischen Raum sind gute Quoraartikel immer ganz weit oben.

Intro

LinkedIn ist ein Kollaborationstool: Sich zu vernetzen ist heute wichtiger denn je. Gerade in der projektgetriebenen Zeit hat man kaum noch Zeit, alle Mitarbeiter und Kollegen im Auge zu behalten.

Das LinkedIn als Karrieretool nützlich sein kann, ist ja offensichtlich: Es sieht sich ja selber als Werkzeug dafür. Vernetzung und soziale Effekte können aber auch an anderen Stellen sich als nützlich erweisen. Ein gutes Beispiel ist der Vertrieb.

LinkedIn im Vertrieb

LinkedIn eignet sich für die Arbeit im Vertrieb hervorragend. Dieses wird bei LinkedIn unter dem Begriff „Social Selling“ vermarktet. Im Grunde ist es, nicht böse gemeint, alter Wein in neuen Schläuchen: Was haben gute Verkäufer früher gemacht: Man denke an die Kollegen aus der Versicherungsbranche: Diese Kollegen waren in jedem Verein, dem man sich vorstellen konnte. Schützenverein, Fußball oder freiwillige Feuerwehr.

Mit LinkedIn werden solche Verhaltensmuster in das Zeitalter der Digitalisierung transferiert. Gruppen lösen den Vereinsstammtisch ab. Die Grundlage ist jedoch dieselbe wie früher: Vertrauen ist das a & o. Die Kaltakquiese ist nicht nur unbeliebt, sondern auch nicht besonders effektiv.

Dabei gilt es jedoch: Das vorhandene Netzwerk auszubauen und zu pflegen hilft enorm. Leute, gerade Entscheidungsträger, wild in sein Netzwerk einzuladen, ist auch nicht besser als Kaltakquiese. Wenn Sie Unbekannte in Ihr virtuelles Netzwerk einladen, sollte dieses mit einer stichhaltigen Begründung untermauert werden, warum es für den Kontaktierten Sinn ergibt, die Einladung anzunehmen. „Vielleicht ergeben sich mal Synergien“ oder „Kontakte schaden nur, wer sie nicht hat“ sind dabei für mich keine validen Gründe.

Bauen Sie stattdessen Ihr Netzwerk auf Grundlage der bestehenden Kontakte aus. Hierbei sollte man vor allem alte Bekannte eine Rolle spielen: Projektkollegen aus vergangenen Zeiten, alte Kunden oder sogar Kommilitonen aus dem Studium sind dabei besonders wertvoll. Die aktuellen Kunden und Kollegen hat man auch so im Griff.

Ein paar Zahlen

LinkedIn hat mal ein paar Zahlen zusammengetragen. Interessant ist hierbei die Gegenüberstellung der Meinungen von „normalen“ Vertrieblern im Vergleich zu „Topvertrieblern“ (definiert mit >25% Erfüllungsquote gegenüber dem Planwerten).

Faktoren für einen erfolgreichen Vertriebsabschluss

Faktoren für einen erfolgreichen Vertriebsabschluss
Vorteile von Social Selling
Ich stimme Vorteilen über den Vertrieb über soziale Netze zu

Vertriebsmitarbeiter sollten….

Vertriebsmitarbeiter sollten....

Im Vertrieb genutzte Technologien

Im Vertrieb genutzte Technologien