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LinkedIn Official LogoWenn jemand sagt, so eine Überschrift ist reines Linkbait, dann muss ich sagen: Stimmt. Tatsächlich wollte ich ein paar Kniffe zeigen, wie man mit der LinkedIn Suche etwas genauer forschen kann. Wenn man auf Talentsuche ist (und nicht gerade die Recruiter “All Inclusive” Lösung hat), so ist man immer wieder mit dem Problem konfrontiert, dass ein Profil anonymisiert ist. Aber wie es so ist: Gerade diesen Kandidaten möchte ich mir näher anschauen. Also was tun?

Mehr aus LinkedIn herausholen

Es gibt einige Möglichkeiten, sich bei LinkedIn zu behelfen. Auf Dauer nicht unbedingt komfortabel, aber für den Einzelfall recht hilfreich.

Dein Freund: Google

Eine gute Unterstützung kann man mit Google widerfahren. Obiges Problem: Ein LinkedIn Profil ist nur anonymisert sichtbar. Hintergrund ist, dass man entweder a) nicht mit im bis zu vierten Grad mit dieser Person vernetzt ist, oder dieser seinen Namen nur Kontakten freigegeben hat. Wie komme ich trotzdem an den Namen?

Personen über die Google "Site" Angabe suchen

In dem obigen Fall wurde ein Programmierer gesucht, der etwas bestimmtes kann und aus Hamburg kommt. Leider kann ich nur sehen “LinkedIn Mitglied”. Einfach die Angaben mit den Suchkriterien mit der Einschränkung “site:www.linkedIn.com” bei Google eingeben. Wenn das Profil öffentlich einsehbar ist (das funktioniert nur bei diesen), werden Sie den entsprechenden Kandidaten in der Trefferliste haben, und im Regelfall in den ersten zwei oder drei Ergebnissen.

Wenn das nicht funktioniert, so gibt es noch einen zweiten Weg: Die Bildersuche bei Google.

Über Bildersuche anonymisierte Profile identifizieren

 

Einfach auf das Profilbild der entsprechenden Person gehen und mit der rechten Maustaste sichern. Dieses Bild können Sie über die Google Bildersuche verwenden. Vorteil ist, dass, da viele, wie ich, oft dasselbe Foto benutzen, auch Profile von XING, Facebook oder StudiVZ gefunden werden. Nachteil ist, dass es mindestens moralisch verwerflich bis hin zu illegal ist, fremde Fotos woanders hochzuladen (was man bei der Google Bildersuche de facto macht).

 

InMails sparen

Ein weiteres Problem: InMails kosten Geld (Genau gesagt 7,95 € das Stück). Wenn man damit haushalten muss, so gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste: Augen auf:

Viele geben Kontaktdaten bei LinkedIn an

In dem obigen Beispiel würden Sie auf “InMail” klicken und voilá: Da stehen Telefonnummer und Mailadresse. Also abbrechen drücken und damit weitermachen.

Aber was, wenn Sie als Basismitglied 0 InMails zur Verfügung haben? Dann können Gruppenmitgliedschaften helfen:

Oft können Sie LinkedIn Mitglieder über Gruppen kontaktieren

Schauen Sie, ob das Mitglied in einer Gruppe Mitglied ist? Hier im Beispiel sind die Gruppenmitgliedschaften ausgewiesen. Gehen Sie in einer der Gruppen (eventuell müssen Sie erst Mitglied werden). Über die Gruppenmitgliederzahl gelangen Sie zur Suche: Hier können Sie oftmals eine Nachricht versenden.

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LinkedIn Official LogoDie letzte große Überarbeitung der LinkedIn Oberfläche ist ungefähr anderthalb Jahre her. Jetzt scheint das nächste große Update anzustehen: Wie bei LinkedIn regelmäßig der Fall finden diese Updates im Rahmen eines “Silent Releases” statt, ohne größere Ankündigung.

So sieht es aus

Einige erste haben bereits die Version. Ich weiß allerdings nicht, in wie weit diese Beta sind oder schon einen endgültigen Stand darstellen.

Kachellook

Neue Oberfläche von LinkedIn im Frühjahr 2015

Was auffällt, ist der Kachellook. Damit scheint LinkedIn die mobilen Versionen von iPad, Android & Co mit der Web Version näher zusammenzubringen. Einige Informationen, die vorher über die Sidebar direkt einsehbar waren, sind jetzt erst über den Zugriff über die Seiten erreichbar. Die Informationsflut wurde etwas eingedämmt. Den Kachellook kennt jeder, der in der Vergangenheit bereits Projekte oder anderes zu seinem Profil hinzufügen wollte:

Kachellook bei LinkedIn

 

Eine weitere Änderung: “Wissenschaft und Bildung” ist wieder zurück unter Interessen gerückt, weg von der allerobersten Ebene der Menüstruktur. Dieses würde auch in die Theorie der Simplifizierung fallen.

Updates – Facebookfeed oder chronologisch

Der Feed gibt es bei dem neuen Profil in zwei Ausprägungen: Zum einen als Topfeeds, wo ein Algorithmus darüber entscheidet, was man zu sehen bekommt. Wie dieser genau funktioniert wird LinkedIn wahrscheinlich genauso kommunizieren, wie Facebook die Darstellung über den Edgerank: Wahrscheinlich gar nicht. Allerdings gibt es einen erheblichen Unterschied zu Facebook: Man kann zwischen dem algorithmusgesteuerten Feed und einer klassisch rein chronologischen Ansicht wechseln:

Bei LinkedIn kann man zwischen dem Topfeed und dem chronologischen Feed wählen

 

Premiummonat Gratis

Für alle, die das neue Design haben, können damit auch die Premiumfunktionen kostenfrei testen: So bietet mit dem neuen Design eine Testmitgliedschaft an. Da der Link generisch ist, können auch andere, die Interesse daran haben, es mal ausprobieren: HIER klicken. Allerdings weiß ich nicht, ob es wirklich funktioniert. Dabei stehen die verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung, von links nach rechts: Job Seeker, Klassisch Premium, Sales und Recruitermitgliedschaft. Damit hat ein solches Premiumpaket einen Wert bis hin zu 80 €.

LinkedIn bietet aktuell an, eine Premiummitgliedschaft kostenlos zu testen

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Immer wieder sehe ich bei Twitter Fragen um die Vernetzung bei LinkedIn. Wer sich mit der Plattform beschäftigt, findet einige Funktionen nicht auf Anhieb. Daher habe ich mal das wichtigste rund um Kontakte knüpfen zusammengeschrieben.

Wie vernetze ich mich

Die Frage, mit wem Sie sich vernetzen, kann ich nicht gleich beantworten: Hier hat jeder seine individuellen Präferenzen. Aber gerade Leute aus der Vergangenheit, sei es der alte Chef von vor 10 Jahren oder gar der Kommilitone sollten aktiv gesucht werden: Sind hier die meisten Schätze verborgen.

Grundlage

Haben Sie ein Profil gefunden, von jemanden, den Sie kennen, so können Sie sich über sein Profil vernetzen. Dieses können Sie über das Menü vornehmen, dass neben den kleinen, blauen Button neben dem Profilbild sich verbirgt:

Der Button zum Kontakte knüpfen bei LinkedIn ist etwas versteckt

Danach kommt oftmals ein Begründungsfeld. Was soll man da schreiben? Bei Personen die Sie sofort zuordnen können, reicht ein freundliches Hallo. Bei Personen, die Sie kaum oder gar nicht kennen, sollten Sie eine stichhaltige Begründung geben. Dabei sollte der Fokus auf den Nutzen des Anzufragenden liegen: Das Sie ein Problem gelöst haben wollen, wird einen Fremden kaum interessieren. Alternativ sollten Sie über eine Vorstellung nachdenken.

Manchmal kommt auch ein “Mailfeld”. Hier sollen Sie die Mailadresse des zu Kontaktierenden angeben. Dieses kann zwei Gründe haben: Entweder hat der zu Kontaktierende es so eingeschränkt, dass nur Leute sich vernetzen können, die seine Mailadresse kennen. Aber es kann auch an Ihnen liegen: Wenn Sie zu oft abgelehnt oder als Spam markiert wurden, verlangt LinkedIn immer, dass Sie die Mailadresse des Kontrahenten eingeben.

Warum muss ich manchmal keine Begründung angeben?

LinkedIn fragt nicht immer konsequent nach einer Begründung: Aus den Vorschlägen heraus können Sie “Vernetzen” klicken und die Einladung wird direkt versendet. In diesem Fall wird der linkedIntypische Standardtext verwendet. Ich würde von der Option bei Unbekannten allerdings abraten: Sieht es dann so aus, als würden Sie sich keine Mühe machen bräuchten. Bei alten Bekannten hingegen empfinde ich das als okay.

Wo finde ich meine Einladungen?

Die Einladungen, die Sie ausgesprochen haben, können Sie über die Post einsehen. Dazu oben das Briefsymbol klicken:

Ein Blick in den Postkorb hilft den Überblick zu behalten, wen ich bereits eingeladen habe

Wie ziehe ich eine Einladung zurück?

LinkedIn erinnert Eingeladene gern daran, dass jemand die Einladung noch nicht angenommen hat. Wenn Sie angesprochen werden, können Sie die Einladung auch wieder zurückziehen. Dazu über den Postkorb gehen und die entsprechende Einaldung öffnen. Hier finden Sie die Option, die Einladung wieder zurückzuziehen:

Vernetzung 4

Wie antworte ich einen Einladenden, ohne die Anfrage gleich anzunehmen?

Manchmal wollen Sie auch vielleicht eine Rückfrage stellen. Über das Dropdownmenü oben, können Sie eine Einladung nur annehmen oder ablehnen. Hierzu das Profil des Betreffenden öffnen. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Rückfrage zu stellen:

Über das Profil des Anfragenden können Sie eine Nachricht versenden, ohne den Kontakt gleich anzunehmen

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LinkedIn Official LogoWenn Sie sich gerade neu bei LinkedIn angemeldet haben (oder einen dümpelnden Account reanimieren wollen), könnten die folgenden Tipps für Sie sinnvoll sein. Poweruser können diesen Artikel getrost ignorieren. Ich werde immer wieder Sachen gefragt wie “Kostet das Vernetzen etwas”, so dass ich dachte, ein paar Zeilen könnten nicht schaden.

Was muss ich tun?

Um diese Frage zu beantworten ist erst mal etwas Selbstreflexion notwendig: Was wollen Sie erreichen? Sind Sie Student oder Berufsanfänger bietet Ihnen LinkedIn andere Möglichkeiten, als wenn Sie jahrelange Berufserfahrung haben. Wenn Sie auf Kundensuche sind oder als Freiberufler sich selber darstellen, sollten Sie wiederum andere Möglichkeiten nutzen. Die folgenden Tipps sind daher die Metaebene, um überhaupt einen Anfang zu finden.

Kontakte suchen

Das wichtigste für alle: Das Abbilden des eigenen Netzwerkes. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ein großes Netzwerk aufzubauen, sondern sein reales in die virtuelle Welt von LinkedIn zu überführen. Am einfachsten geht das über den Namen des Bekannten / Geschäftsfreundes über das obere Suchfeld.

Das Suchfeld bei LinkedIn ist ähnlich multifunktional wie bei Google

Vernetzen

Haben Sie jemanden bei der Suche gefunden gehen Sie auf das Profil. Dort finden Sie ein blaues Feld: Hierrüber können Sie sich vernetzen:

Vernetzen ist bei LinkedIn genauso einfach wie bei Facebook
Danach müssen Sie eine Begründung angeben oder (in seltenen Fällen) die Mailadresse des Betreffenden eingeben. Das Vernetzen kostet nichts.

Wie muss ich mein Profil pflegen

Diese Frage lässt sich pauschal beantworten: Was oder wen wollen Sie erreichen? Als Berufsanfänger sollten Sie das Profil möglichst genau und vollständig füllen, wenn Sie selber schon eine gute Karriere hingelegt haben, ist die Vollständigkeit nicht so wichtig.

Sie sollten aber Ihre Hochschule und die ehemaligen Arbeitgeber und ein nettes Foto immer dabei haben: So werden Sie besser von anderen gefunden.

Gruppen

LinkedIn bietet viele Gruppen zu verschiedenen Themen: Projektmanagement oder Banken, vieles ist vertreten. Insgesamt gibt es aktuell 2.108.418 Gruppen, und davon 8.162 auf deutsch. Nutzen Sie die Links bei den Zahlen, da die Gruppensuche nicht unbedingt intuitiv auffindbar ist. Treten Sie ein paar Gruppen bei, die Ihrer Profession entsprechen.

Muss ich LinkedIn auf englisch verwenden?

Eigentlich sollte LinkedIn als Sprache deutsch eingestellt haben. Dieses wird automatisch zugeordnet. Da aber das nicht immer auf Anhieb funktioniert (zum Beispiel bei Konzernmitarbeitern, die über ein Firmennetzwerk einsteigen): Sie können die Oberflächensprache jederzeit auf deutsch umstellen:

Sprache einstellen bei LinkedInDazu erst auf das Miniaturbild rechts klicken, und dann auf “Sprache” (bzw. “Language”).

Was kostet das alles, brauche ich ein Premiumprofil?

Im Prinzip können Sie LinkedIn kostenfrei nutzen (eine Diskussion, dass man ja mit seinen Daten bezahlt, führe ich an dieser Stelle nicht). LinkedIn bietet auch einen erweiterten Umfang als Premiumprofil an. Warten Sie erst mal ab: Kotakte finden und ein vernünftiges Profilaufbauen kann man auch mit der Freemium Variante (zu nennt man das kostenfreie Modell, auch Basisprofil genannt). Wenn Sie im Laufe der Zeit feststellen, dass LinkedIn ein gutes Werkzeug ist, können Sie jederzeit upgraden.

Wer mehr erfahren will: Dem sei mein Buch LinkedIn für Dummies empfohlen :-)

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Das Jahr 2015 scheint spannend zu werden im Bereich Karrierenetzwerke im deutschsprachigen Raum: LinkedIn überholt XING im Traffic und zieht fast mit den Mitgliedern gleich, Glassdoor erweitert sich in den hiesigen Gefilden, XING akquiriert Jobbörse.com.

Was so bis jetzt geschah

Kununu stellte bis jetzt die einzige Arbeitgeberbewertungsplattform im deutschsprachigen Raum dar. Jetzt rückte Glassdoor nach. Henner Knabenreich ließ sich sogar ein “Bäm” entlocken. Der deutsche Start hinkt aber am empirischen Material:
Durchschnittsgehalt EY
Wenn ein Senior Consultant im Durchschnitt 40.191 € verdient…. werde ich meine Consulterkollegen demnächst häufiger in die Kantine einladen müssen. Auf der anderen Seite kann sich Marcus Reif, seines Zeichens Social Media Beauftragter von EY, entspannt zurücklehnen: Nach Kununu ist Glassdoor die zweite Arbeitgeberplattform, die keiner kennt.

Parallel kauft XING sich bei Jobbörse.com ein: Auch hier fällt die Parallele zu LinkedIn auf: Diese kauften im letzten Jahr sich bei Bright.com ein und bedienten sich damit eines großen Jobcrawlers in Amerika. Für den amerikanischen Raum werden Stellenanzeigen auf LinkedIn nicht nur aufgegeben, sondern auch von Unternehmensseiten ergänzt. Allerdings steht diese Technik im deutschsprachigen Raum (noch) nicht zur Verfügung. Eine interessante Lösung nichtsdestotrotz: Wer einen Job aktiv sucht ist es letztendlich egal, woher die Stellenanzeige kommt. Hauptsache, man kann sie finden.

Auch Facebook will mitspielen und seine Plattform als Intranetlösung vermarkten. Allerdings sehe ich persönlich das weder als Angriff auf XING und LinkedIn, eher auf Lotus Connections oder SharePoint. Da gehe ich mit Carsten Drews von mobilegeeks konform. Aber die Antritte im Jobmarkt Fuß zu fassen von Facebook waren bis jetzt nur zögerlich und meines Erachtens wird SocialJobs von Facebook auch nicht mehr weiterentwickelt: Auf die damalige App hat man mittlerweile keinen Zugriff mehr.

Extro

Wie dem auch sei: 2015 ist gerade mal drei Wochen alt und auf uns kommen etliche Neuerungen und Änderungen zu. Gerade für XING wird es schwieriger, aber dafür, dass Joel Kaczmarek  orakelte, dass es XING 2015 nicht mehr geben wird, erfreut es sich erstaunlich guter Gesundheit.

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Seit mittlerweile vier Jahren vergleiche ich die Mitgliederzahlen bzw. Profilen der großen DAX 30 Konzerne. Der erste Artikel hierzu war aus dem Oktober 2010. Seitdem schreibe ich den Artikel fort: Nicht unbedingt, weil die Zahlen eine große Überraschung mehr darstellen, sondern da eine konstante Datenbasis entstanden ist. Zum letzten mal verglich ich die Zahlen im Februar 2014. Zeit, diese sich neu anzuschauen.

Die Zahlen

Ein Karrierenetzwerk, als welches sich sowohl LinkedIn, als auch XING bezeichnen, zeichnen sich nicht nur durch die reine, nominale Anzahl der Mitglieder aus, sondern auch durch die Relevanz. Wenn ich Budgets, Mitarbeiter oder auch Stellen suche, sind da die großen Konzerne mit am interessantesten. Gemessen habe ich, wie immer, über die Unternehmensprofile auf den beiden Plattformen.

In Summe

Zu Beginn die Gegenüberstellung der Summenwerte aller DAX 30 Unternehmen, sowohl Mitarbeiter, als auch Follower:

Gegenüberstellung LinkedIn und XING Profile der DAX 30 2015

Mitarbeiterprofile der DAX 30 Konzerne bei LinkedIn und XING Frühjahr 2015

Interessant ist dabei auch die Entwicklung, die die beiden Plattformen von 2010 bis heute gemacht haben:

Gemessen die Summe der Mitarbeiter der DAX 30 Konzerne von 1010 bis 2015

Wenn man die Entwicklung sich anschaut, so ist bei LinkedIn der größte Sprung bereits im Jahr 2012 hin zu 2013 zu beobachten. Das Wachstum von XING hingegen ist im Vergleich eher moderat. Für alle, die sich für Details interessieren, die Einzelwerte (wobei man die Grafik im Detail aufrufen sollte, um die einzelnen Konzerne klar zu erkennen):


Bildschirmfoto 2015-01-19 um 19.12.08

Follower der DAX 30 Konzerne bei LinkedIn und XING Frühjahr 2015

Auch von Interesse sind die Follower, also diejenigen, die die Unternehmensnachrichten der einzelnen Konzerne abonniert haben. Auch hier die Entwicklung von 2010 bis 2015:

Entwicklung der Follower der DAX 30 auf LinkedIn und XING 2010 - 2015

Die Zahlen und deren Entwicklung isoliert sprechen schon für sich. Wenn man noch den Faktor Mitarbeiter berücksichtigt, sieht es noch mal anders aus: Sowohl LinkedIn, als auch XING werten die Mitarbeiter automatisch als Follower (XING erst sei 2012, wie man auch gut erkennen kann). Der Anteil der Mitarbeiter sind also automatisch generierte Follower. Alle anderen haben die Unternehmensnachrichten des einzelnen Konzerns aktiv abonniert. Also teilen sich die Follower in Mitarbeiter und organischen Followern auf:

Mitarbeiter und organische Follower der DAX 30 Unternehmen 2015 XING und LinkedIn im Vergleich

Während bei XING die 338.078 zu 62,7 % aus Mitarbeiter rekrutieren, sind es bei LinkedIn nur 16,6 %: 3.373.229 der über 4 Millionen Follower der DAX 30 Konzerne haben die Unternehmensnachrichten aktiv abonniert.

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Wie schon öfters festgestellt, sind Updates bei LinkedIn sehr leise. Bei der Einführung der Aktivitätenliste stand diese vorrangig im englischsprachigen Raum zur Verfügung. Jetzt wurde dieses Feature in der Timeline stärker beworben. Ein Blick darauf.

Die Aktivitätenliste

Die Aktivitätenliste ist der Feed an Aktivitäten, die man selber im Netzwerk LinkedIn hinterlassen hat. Diese kann man jetzt direkt über das Menü erreichen:

Aktivitätenliste LinkedIn

Klickt man den Punkt Profil aus dem Hauptmenü an, so ist der Punkt Ihre Updates zu finden. Darüber kommt man auf den Nachrichtenstrom, den man selber bei LinkedIn erzeugt hat. Dieser enthält Gefällt mir Angaben, wenn man einem Unternehmen (oder Uni) neu folgt oder wenn man etwas geteilt hat, wie zum Beispiel Artikel oder Stellenanzeigen.

So aktiviert man die Aktivitätenliste bei LinkedIn

Ein neuer Punkt in den Einstellungen ist die Freigabe des Aktivitätenfeeds: Dieser ist in der Standardeinstellung nur für den einzelnen Nutzer sichtbar. Man kann ihn jedoch allgemein aktivieren:

Aktivitätenliste bei LinkedIn sichtbar schalten

Hierzu einfach auf die Einstellungen gehen (erster Pfeil), dann auf Profil / “Wählen wer Ihre Aktivitäten sehen darf” (zweiter Pfeil). Dann gelangen Sie zu einer Checkbox: Hier können Sie entscheiden, ob Ihr Aktivitätenfeed generell sichtbar ist (Alle), für Ihr Netzwerk (das sind alle Kontakte bis hin zum dritten Grad), direkt Ihre Kontakte oder nur Sie. In der Grundeinstellung ist der Aktivitätenfeed nur für einen selber sichtbar.

So sieht man die Aktivitäten anderer

Denken Sie daran, die Aktivitätenliste anderer kann man nur einsehen, wenn dieser die Option auch aktiviert hat und steht nicht generell zur Verfügung (Wobei ich bei verschiedenen Personen die Aktivitäten einsehen konnte). Diese sind über die Dropdownbox neben dem Profilbild erreichbar:

Aktivitätenliste anderer bei LinkedIn anzeigen

Gerade, die viel unterwegs auf LinkedIn unterwegs und auf Sichtbarkeit angewiesen sind (zum Beispiel Vertrieb oder Marketing) empfehle ich, die Aktivitätenliste zu aktivieren. Andere, die auf Ihre Privatsphäre bedacht sind, sollten es eher lassen.

Auf jeden Fall bietet diese Liste für einen selber die Möglichkeit, bequem auf alte Beiträge zugreifen zu können.

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