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Heute mal ein Beitrag, den man mit Schmunzeln unter der Rubrik “Unnützes Wissen” einordnen könnte. Ich wurde gefragt, wo man einsehen kann, seit wann jemand bei LinkedIn sei. Bei XING steht das bekanntlich direkt auf der Profilseite. Also habe ich mal geforscht und einen lustigen Zusammenhang entdeckt….

Seit wann ist man bei LinkedIn?

Jetzt kann man sich zwei Sachen anschauen. Zum einen, seit wann man selber LinkedIn beigetreten ist und wann jemand anderes Mitglied wurde.

Seit wann bin ich bei LinkedIn?

Seit wann man selber Mitglied geworden ist, kann man schnell selber nachschauen:

Seit wann bin ich Mitglied bei LinkedIn
Einfach den Pfeilen von rechts folgen: Über die Datenschutz und Einstellungen ist das Ergebnis auf der Übersicht zu sehen. Dieses kann aber nur jeder für sich einsehen.

Seit wann jemand anderes bei LinkedIn?

Jetzt wird es spannender: Seit wann ist jemand anderes Mitglied bei LinkedIn? Direkt einsehen kann man diese Information nicht. Also war etwas Nachforschung angesagt. Ein Ansatzpunkt hierzu war die sogenannte UserID: Diese findet sich in jedem Profil:

UserID bei LinkedIn

Oben in der URL (Oberes rotes Kästchen) findet sich diese ID, wenn man sich ein fremdes Profil anschaut. Wenn man die Nummer oben nicht findet, kann man auch im Quellcode der Seite nachschauen (Einfach auf das Profil der Person gehen und mit rechter Maustaste das Kontextmenü öffnen):

UserID bei LinkedIn im Quellcode
Die Idee ist die, dass die UserID von LinkedIn einfach hochgezählt wird: Immer, wenn sich jemand bei LinkedIn neu anmeldet, wird die nächsthöhere Nummer vergeben.

Wie kann man das mal genauer untersuchen? Einfach mal jede Menge von diesen Nummern mi dem Datum des LinkedIn Eintrittes einsammeln und in einem Graphen abtragen und schauen was passiert.

Und siehe da, scheinbar folgt die User je nachdem wann man bei LinkedIn Mitglied wurde, einem mathematischen Muster zu folgen. Genauer gesagt sieht das dann so aus:

Funktion zur Darstellung des LinkedIn Beitrittes in Abhäbgigkeit zur UserIDMan achte darauf: Die blaue Linie sind die UserIDs, die ich erhalten habe, auf einer Zeitachse abgetragen. Das kleine schwarze dazu ist eine Exponentialfunktion, die sich als Trend annähert. Excel meint, das wäre

Funktion zwischen UserID une Eintrittsdatum LinkedIn
Es gibt also einen deskriptiven Zusammenhang zwischen der UserID und dem Zeitpunkt, wann jemand bei LinkedIn beigetreten ist. Jetzt könnte man einen User funktional auflösen, aber die PQ Formel, mit der das dann gehen würde, ist nicht jedermanns Sache.

Seit wann ist jemand bei LinkedIn – nachgeschaut?

Wenn Sie diese Information benötigen, dann gehen Sie auf das Profil desjenigen, von dem Sie dieses wissen wollen und notieren sich die UserID, so wie sie in der URL der Person steht. Um nicht mit Excel oder gar mit Bleistift und Papier nachrechnen zu müssen, habe ich eine Tabelle vorbereitet, die Annäherungsweise die Beziehung darstellt. Einfach in der Tabelle in die Zeile gehen, in der sich die notierte ID befindet. Links davon können Sie nachlesen, in welchem Zeitraum die Person sich bei LinkedIn angemeldet hat:

UserID: Wie hilft diese zu ermitteln, wann jemand sich bei LinkedIn angemeldet hat...

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Heute mal ein Blogbeitrag, der etwas aus der Art schlägt. Eigentlich möchte ich den Suchenden helfen, LinkedIn besser und effektiver zu nutzen. Jedoch gibt es regelmäßig Anfragen, die ihren LinkedIn Account löschen wollen. Diese schwören, nie einen Account angelegt zu haben. Also, was tun, wenn ich mein LinkedIn Konto nicht loswerde?

LinkedIn Account löschen

Wenn man seinen LinkedIn Konto löschen / kündigen möchte, gibt es zwei Wege:

  1. Sie haben Ihr Zugangsdaten zu LinkedIn
  2. Sie haben keine Zugangsdaten mehr / nie welche besessen

Ich habe meine Zugangsdaten noch

Wenn Sie die Zugangsdaten noch haben, ist es relativ einfach:

Konto schließen LinkedIn 1

Melden Sie sich oben rechts (wo das kleine Profilbildchen sich befindet) in den Einstellungsbereich ein. Im Normalfall wird dann noch mal eine Neuanmeldung fällig. Dort finden Sie auf der linken Seite den Link “Konto” (links unten) und rechts unten dann “Ihr Konto schließen”

Konto schließen LinkedIn 2

 

Achtung: Danach wird eine Frage gestellt, warum Sie das Konto schließen möchten. Beantworten Sie diese Frage unbedingt, da sonst die Kontoschließung nicht aktiv wird!

Ich habe keine Zugangsdaten zu meinem LinkedIn Konto

Spannender wird es, wenn Sie keine Zugangsdaten mehr haben oder nie hatten. Dann kann ich Ihnen direkt nicht helfen, dass muss der Support von LinkedIn tun. Hierzu gehen Sie auf die Hilfeseite von LinkedIn:

LinkedIn Hilfe

Achtung, der Link “Kontakt” ist beim ersten Aufruf deaktiviert: Sie müssen einmal eine Suche dort ausführen. Danach ist der Link aktiv. Treten Sie an den Support heran und schildern Ihren Wunsch. Am besten, Sie haben den Link zu dem Profil parat. Diesen können Sie über Google ermitteln, einfach Ihren Namen mit dem Nachsatz “Site:www.linkedIn.com” mal suchen. Dann sollten Sie ihr Profil finden.

Extro

Wenn man dann mal nachforscht, kommen oftmals folgende Reaktionen:

Es ist mir etwas peinlich, aber offenbar habe ich doch einmal ein Konto eröffnet mit einer Mailadresse, die ich nicht mehr benutze. Und dazu habe ich mir den Zugang nicht notiert, wie ich das eigentlich sonst immer mache.
Hintergrund sind die automatischen Adressabgleiche, denn einige Leute durchführen: Dadurch werden LinkedIn Fremde zu LinkedIn eingeladen. Ein unachtsamer Klick, und man hat sein LinkedIn Konto eröffnet, ohne sich dessen bewusst zu sein.

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Auch wenn ich mich vorrangig mit LinkedIn beschäftige, so schaue ich doch immer rechts und links in der Social Media Landschaft. Letztes Jahr im Herbst gab es eine ganze Reihe von “Neuerscheinungen”: Nacheinander kamen ello, tsu, dropon und this in die Welt der sozialen Netzen. Einige davon sind schon wieder in der Versenkung. Auch wenn ich keinen Anspruch auf empirische Relevanz habe, so nutze ich selber am ehesten ello noch davon.

Was ist Weare8

Logo von weare8.comHeute hat ein kleiner Artikel auf von Jörg Brien auf t3n meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: “Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten”. Kommt bekannt vor, so startete im Oktober letzten Jahres auch tsū. Dort habe ich allein durch pure Anwesenheit 0,33 $ in einem halben Jahr verdient… so gesehen kann ich mich auf den ersten Scheck in 150 Jahren freuen. Weare8 verfolgt ein ähnliches Prinzip und will 80% der Einnahmen an die Nutzer ausschütten. An ello wieder erinnert, dass der gute Wille in einem Manifest niedergeschrieben ist. Das Logo ist eine Anleihe auf das Unendlichkeitszeichen.

Im Moment scheinen noch wenige dort angemeldet zu sein: Ein “We are 8″ – Bot, der mir direkt nach der Anmeldung folgte, weist gerade mal 5.000 Personen aus.

we are 8 ("Weare8.com")Das neue Netzwerk zeigt sich in einem geordneten und modernen Design. Viel schwarz und schick. Die Funktionen sind noch überschaubar. Ganz klar ist der Fokus auf visuelle Inhalte. Damit werden auch die Strömungen “Lifestyle”, “Mode” und ähnliches stark bedient.

Auch scheinen einige “Influenzer” angeworben zu sein: Zumindest ist “Melanie Griffith” vertreten (oder einer der ersten Fakes, wer weiß es schon). Interessant bei der neuen Plattform ist, dass für bestehende Ideen die Gründerinnen Sue Fennessy und Beth Haggerty aus New York 4,5 Millionen Dollar einsammeln konnten (laut Wall Street Journal).

Dabei sind die deutschen Nutzer noch nicht ganz im Fokus: Weder gibt es eine andere Spracheinstellung der Oberfläche, und die Sonderzeichen fordern mal wieder ihren Tribut:

Deutsche Sonderzeichen auf We are 8

Die Ziele sind hoch gesteckt: so wollen die beiden ehrgeizigen New Yorkerinnen in drei Jahren 75 bis 100 Millionen Dollar Umsatz mit der Plattform erwirtschaften. Im Moment ist, auch hier wieder ein Aha Effekt anderer Netzwerke, weare8 ausschließlich über eine Einladung zu betreten.
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Ich stelle ja hin- und wieder Zahlen für den deutschen Business-Social-Media Contest ein. Hierzulande sind das vorrangig XING und LinkedIn. Jetzt wollte ich die Zahlen mal etwas auffrischen, da ich das seit letzten Sommer nicht mehr getan habe.

Zahlen Frühjahr 2015

Droht XING das VZ Schicksal? Darüber berichtet Klemens Skibitzki in der WiWo. Ich habe ein paar konkrete, aktuelle Zahlen gegenübergestellt. Die Zahlen stammen dabei, wie immer, inoffiziell aus den Ad Planern der beiden Anbieter.

XING und LinkedIn weltweit und DACH

Der klassische Vergleich sind die Mitglieder zum einen weltweit, zum anderen auf die DACH Region bezogen:

Mitglieder XING und LinkedIn Weltweit und DACH Frühjahr 2015Während in der DACH Region XING noch (ganz knapp) bei Anzahl der Mitglieder führt, sieht es weltweit stark anders aus. So hat LinkedIn zum Beispiel in UK mehr Mitglieder, als XING Mitglieder weltweit.

XING und LinkedIn DACH im Detail

Konkret in der DACH Region sieht es wie folgt aus:

Mitglieder XING und LinkedIn Deutschland Österreich Schweiz Frühjahr 2015So hat XING in Deutschland noch einen Vorsprung. In Österreich hat LinkedIn seit letztes Jahr die Nase vorn. In der Schweiz liegt LinkedIn, wahrscheinlich auf Grund der internationalen Ausrichtung, schon seit Jahren einen Vorsprung und mittlerweile fast eine Million Mitglieder mehr als das Hamburger Netzwerk.

In Summe sind beide Netzwerke nahezu gleich auf, so liegt in Summe der DACH Region XING noch ungefähr eine Million angemeldete Benutzer vor LinkedIn. Allerdings geht diese Entwicklung erheblich langsamer als damals bei den VZs. Der Grund ist naheliegend: Während ich ein Freizeitnetzwerk einfach verlasse, wenn nichts mehr passiert, lasse ich ein Karrierenetzwerk einfach totlaufen.

Zugriffe und Visits

Bei den Zugriffen sieht es seit letzten Jahr etwas anders aus: Hier hat LinkedIn nach meedia mehr Zugriffe als XING. Dabei sind die mobilen Zugriffe dort gar nicht enthalten. LinkedIn verzeichnet mittlerweile 43% aller Zugriffe über mobile Endgeräte, bei XING sind es hingegen 36,3%. Nimmt man diesen Faktor hinzu, so ergeben sich folgende Zugriffszahlen auf die beiden Karriereseiten:;

Zugriffe XING und LinkedIn Deutschland Frühjahr 2015

Also ist XING nach wie vor das am zweitmeistgenutzte Businessnetzwerk in Deutschland. Insgesamt sollte XING entsprechend seine mobilen Versionen den Marktgegebenheiten anpassen, wie ein Blick in den iOS Shop vermuten lässt (Für den Android Shop sieht es, wenn auch nicht ganz so deutlich, ähnlich aus):

Xing und LinkedIn Apps im Bewertungsvergleich

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Heute las ich einen wirklich schönen Artikel vom Blog Gourmetguerilla. In dem Artikel fand ich mich häufiger wieder: Warum sollten Unternehmen sich der Dienste der Blogger umsonst oder gegen “Reichweite” bedienen. Zu Beginn meines Blogs kamen erst die “Linktauscher“: Du und ich gemeinsam, …. bla, bla, bla. Aber warum sollte ich Blogs verlinken, die zeigen, wie man in 30 Tagen 8.532,34 € verdient? Mit der gestiegenen Reichweite kamen auch hin und wieder Agenturen oder in Einzelfällen Unternehmen.

Warum blogge ich?

Die Frage, die sich ein Unternehmen stellen sollte: Warum bloggen Menschen? Die Gründe sind unterschiedlich. Am meisten sind doch die “Spaßblogger” vertreten, Menschen, die sich einfach gerne mitteilen. Dann gibt es “Fach- und/oder Themenblogger“. Dazu gehör ich auch am ehsten. Diese wollen sich zu Ihrer Profession mitteilen, ihre persönliche Bekanntheit steigern. Als Dritte im Bunde sind diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt, zumindest anteilig verdienen.

Allen drei ist eins gemein: Diese haben oft weder Interesse an der Reichweite eines Kosmetik- oder Lebensmittelkonzerns oder wollen ihre Reputation nicht auf das Spiel setzen für wenig bis nichts. Die Rechnung, für Reichweite oder wenige € einen Blogger zu kaufen, geht fast immer nicht auf. Und umgekehrt: Diejenigen, die für 50 € einen Artikel lancieren – die sind als Plattform in den meisten Fällen uninteressant.

Unternehmen – sind zum größten Teil nicht so weit

Womit Unternehmen dann nicht umgehen können: Wenn ein Blogger angesprochen wird, so nimmt er das eher als Spam, als nach einem Angebot war. Der klassische Marketingmitarbeiter ist in seiner Welt mit ROI, Impressions und Angebote schlichtweg überfordert. Diese Wahrnehmung bei den Bloggern haben viele Unternehmen entweder sich selber oder den Agenturen zu verdanken. Klaus Eck wird dabei nicht müde zu erklären, was Content Marketing bedeutet und wie man sich Bloggern auf Augenhöhe nähert. Aber die Nachricht scheint die Empfänger zu verfehlen – zumindest was meine (empirisch irrelevante) Wahrnehmung betrifft:

So erhielt ich von einer Agentur ungefragt einen Pressetext zugesendet, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt publizieren sollte (zu einem Produkt, was auch nicht ansatzweise zu meinem Blog passte). Mit anbei: Einen Non-Disclosure, dass ich unterschrieben zurücksenden sollte, da ich den Text auf keinen Fall vorher veröffentlichen sollte / durfte. Eine Antwort hatte ich mir und dem Absender erspart. Das Praxisbeispiel macht deutlich: So funktioniert es auf keinen Fall.

Trotzdem sollten Blogger Beachtung finden: Die Reichweite, die einige von diesen erzielen, ist mindesten beachtlich.

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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog folgt, weiß, dass ich regelmäßig die Ad Tools von LinkedIn auswerte um einen Überblick zu aktualisieren, wie viele Mitglieder LinkedIn hat. Das letzte mal war vor einem halben Jahr, also Zeit, die Zahlen mal wieder auf einen Stand von 2015 zu bringen. Wie immer der obligatorische Hinweis: Dieses sind keine offiziellen Zahlen von LinkedIn autorisiert. Auch muss man immer ein Prozentpunkte gegenüber den reellen Zahlen abziehen.

So sieht die Verteilung der LinkedIn Mitglieder aus

Zuerst die Grafiken, die viele schon mal gesehen haben könnten:

Die Welt

Während zu Jahresultimo offiziell 347 Millionen Mitglieder ausgewiesen wurden, steigt die Anzahl der Nutzer weiterhin. Dabei hat China mit über 20% Anstieg den größten Sprung gemacht:
LinkedIn Welt März 2015

Europa

In Europa sind mittlerweile über 90 Millionen Mitglieder bei LinkedIn. Das höchste Wachstum hat hierbei Polen mit 10,8%. Deutschland und Österreich folgen mit 10,2% und 10,3% und sind damit die Wachstumstreiber von LinkedIn im Europäischen Markt mit.
LinkedIn Mitglieder Europa März 2015

… und alle Zahlen

Wer Details sucht, wie viele Mitglieder LinkedIn zum Beispiel in Togo oder Dänemark hat, wird in der nachfolgenden Liste fündig:

Afrika  17.359.708
Algerien 971.956
Ghana 679.956
Kamerun 289.223
Kenia 1.117.770
Marokko 1.117.145
Nigeria 2.126.129
Simbabwe 299.919
Südafrika 4.320.061
Tansania 362.037
Tunesien 554.866
Uganda 381.809
Ägypten 1.642.414
Antarktis 6.732
Asien 63.179.735
Bangladesch 990.983
China 9.026.054
Honkong 1.087.572
Indien 31.909.178
Indonesien 4.625.926
Japan 1.398.355
Korea 1.139.806
Malaysia 2.397.055
Nepal 318.322
Philippinen 3.155.317
Singapur 1.581.607
Sri Lanka 598.448
Thailand 1.176.516
Taiwan 1.054.306
Vietnam 1.029.932
Europa 90.897.472
Belgien 2.469.446
Bulgarien 469.665
Deutschland 4.435.653
Dänemark 1.810.513
Finnland 766.004
Frankreich 10.031.452
Griechenland 999.819
Großbritannien 19.033.304
Irland 1.392.081
Italien 8.584.675
Kroatien 390.890
Litauen 232.905
Niederlande 5.933.361
Norwegen 1.325.162
Polen 1.704.976
Portugal 2.012.496
Rumänien 1.647.920
Russische Föderation 4.927.156
Schweden 2.255.478
Schweiz 1.614.634
Serbien 458.349
Slowakische Republik 331.088
Spanien 7.570.142
Tschechische Republik 908.860
Türkei 4.265.315
Ukraine 1.364.386
Ungarn 572.576
Österreich 652.755
Lateinamerika 52.816.524
Argentinien 4.550.406
Bolivien 359.525
Brasilien 21.806.282
Chile 3.049.870
Costa Rica 555.572
Dominikanische Republik 501.239
Ecuador 1.197.315
Guatemala 469.542
Kolumbien 4.352.962
Mexiko 7.666.839
Panama 364.339
Peru 2.690.000
Puerto Rico 463.384
Trinigad / Tobago 258.333
Uruguay 458.890
Venezuela 2.047.008
Mittlerer Osten 12.689.659
Bahrain 191.582
Iran 1.796.996
Israel 1.228.033
Jordanien 408.671
Katar 440.403
Kuwait 357.030
Libanon 404.945
Oman 261.924
Pakistan 2.827.060
Saudi-Arabien 1.806.682
Vereinigte Arabische Emirate 2.297.005
Nordamerika 131.572.272
USA 119.900.717
Kanada 11.670.479
Ozeanien 8.940.024
Australien 7.239.451
Neuseeland 1.346.580

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Heute las ich in der Karrierebibel einen Artikel, in dem zur Blogparade “Karriereplanung mit XING und LinkedIn” aufgerufen wurde. Als regelmäßiger Blogger zu den Themen LinkedIn, Social Media und ähnliche Satelliten fühlte ich mich natürlich sofort berufen, mich darauf zu beziehen.

Was ist überhaupt Karriereplanung?

Zuerst möchte ich den Begriff Karriereplanung etwas relativieren: Planung klingt irgendwie nach “Fünfjahresplan”: Mit 28 bin ich Teamleiter, mit spätestens 32 Abteilungsleiter, damit ich mit 40 Vorstand bin. Wenn es so einfach wäre, hätten wir nur Vorstände. Aber das relativiert der Artikel selber schon:

Eine gute Karriereplanung ist jedoch nichts davon. Sie besteht nicht aus einer Serie klar definierter Karriereziele, die bis zu einem bestimmten Datum erreicht werden müssen.

An erster Stelle steht die Selbstreflexion: Möchte ich überhaupt Führungskraft werden oder strebe ich eine Fachkarriere an? Mit gutem Wissen kann man heute auch viel erreichen, ohne Leute führen zu müssen (oftmals sind dass dann die Fachreferenten und ähnliches). Gemein ist allen Karrieren: Das Netzwerk entscheidet! Entweder Papa hat welche (dann brauche ich nicht weiterzulesen)…. oder ich muss mein eigenes Netzwerk pflegen, hegen und aufbauen.

Tipp 1: Chancen steigern mit LinkedIn

Hier bieten Karrierenetzwerke wie LinkedIn eine gute Basis. Diese haben eine andere Zielsetzung als Twitter oder Facebook. Sie sind auf den ersten Blick vorrangig…. langweilig. Aber wer muss auch abends beim Bier über die Vorteile von SAP Hana diskutieren? Auf der anderen Seite finde ich bei LinkedIn die meisten Mitarbeiter von großen Unternehmen und Konzerne. Und ich kann mir sicher sein: Auf LinkedIn darf und soll ich über SAP Hana (oder was für eine Profession auch immer) mich unterhalten.

Netzwerk

Das eigene Netzwerk bietet viele Möglichkeiten. Hierbei kann auch LinkedIn keine Wunder: Sich auf Teufel komm heraus zu vernetzen ist, vorsichtig ausgedrückt, kontraproduktiv. Die Menschen sind persönlich limitiert in der Pflege der sozialen Kontakte (Wen es interessiert: Die Dunbar Zahl beschreibt diese evolutionstheoretische Limitierung). Im heutigen Projektgeschäft, im Rahmen von Praktika und Zeitverträgen sammeln sich da Kontakte an, die man persönlich kaum noch pflegen kann. Hier helfen die Karrierenetzwerke enorm.

Finden

Um das Netzwerk aufzubauen, sollten Sie erstmal Kontakte finden. Hier gibt es verschiedene Ansätze

  • Die einfachste ist sicherlich die Suche nach konkreten Namen
  • Sie können auch die Alumni Ihrer Alma Mater zur Suche nutzen
  • Schauen Sie doch mal bei den Unternehmensprofilen bei Unternehmen, wo Sie waren
  • Stalken Sie einfach mal: Ist bei einen Ihrer Kontakte die Anzahl der Kontakte auf der Profilseite mit einem Link hinterlegt? Dann können Sie darin ruhig stöbern
  • Sichten Sie hin- und wieder “Personen die Sie kennen könnten“. Gerade, wenn Sie Ihr Netzwerk auf LinkedIn neu aufbauen, kommen viele interessante Möglichkeiten (Die aber, zugegebenermaßen, im Laufe der Zeit weniger werden).

Aber tun Sie sich einen Gefallen: Laden Sie nicht Ihr Mailkonto hoch… die Einladungen gehen vielen auf die Nerven.

Vernetzen Sie sich gerade mit “B-Kontakten”, Leuten aus dem Studium, verschollen geglaubte Chefs und Kollegen. Hier schlummert das meiste Potenzial.

Gefunden werden

Auf der anderen Seite: Wollen Sie auch gefunden werden? Dazu sollten Sie zumindest Ihre Fakultäten und aktuellen / ehemaligen Arbeitgeber in Ihrem Profil an. Das bietet anderen die Möglichkeit, Sie besser zu finden.

Tipp 2: Mach einfach einen guten Job!

Der zweite Tipp ist so profan, dass manche schmunzeln werden: Seien Sie verlässlich und machen einen guten Job. Das garantiert zwar keine Karriere, stellt aber oft eine zwingende Nebenbedingung dar. So erhöhen Sie die Chancen, dass Sie bei anderen in guter Erinnerung bleiben. Ein Umstand, den viele (leider) vergessen.

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