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Alexa

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Ich kümmere mich ja neben LinkedIn im Besonderen um die verschiedenen Social Media Kanäle im Allgemeinen. Dabei werden auch neue Netzwerke immer wieder angeschaut. Neue This LogoAnsätze gab es in der Vergangenheit immer wieder. Manche avancierten zu Stars (Pinterest, Google+), manche dümpeln nach Jahren vor sich hin (SoCl), manche sind wieder verschwunden (BranchOut). In den letzten Wochen hagelte es neue Netzwerke: Erst ging ello an den Start, danach tsu und in der folgenden Woche Dropon. Zeit für ein neues Netzwerk, dieses mal: This!

Was ist This

Im Gegensatz zu Dropon kann man bei This relativ zügig ermitteln, wer dahinter steht. Der New Yorker Andrew Golis gibt auch die Motive zur Gründung des neuen Netzwerkes in einem Art Manifest an.

Tatsächlich soll This die Social Media Welt entschleunigen: So kann man einen Link am Tag teilen:

Erster Post auf This von mirDabei ist die Grafik etwas gewöhnungsbedürftig und erinnert mich an das Gekachelte der Endneunziger. Geteilt wird (ähnlich wie bei Pinterest) über einen Javabookmark:

Java Bookmark für ThisDabei ist die Minimierung auf einen Post per Tag berücksichtigt: Man bekommt angezeigt, wann der nächste Post möglich ist:

Nur einen Post per Tag bei TsuDas spannendste an This ist sicherlich die Tatsache, dass man nur via Invitation der Community beitreten kann. Die Technik könnte etwas ausgefeilter sein und auch die deutsche Social media Bohéme ist noch nicht vertreten (oder ich habe sie noch nicht gefunden). Mal sehen, wer sich in den nächsten Tagen dazugesellt.

Social Media Welt im Umbruch?

Ist die Social Media Welt im Umbruch? Ich denke, die Ausgründung verschiedener Netzwerke ist noch kein zwingendes Indiz dafür. Es bietet damit aber generell die Grundlage: Nur wenn neue Mitbewerber für Facebook und LinkedIn dazu kommen, kann sich auch später einer durchsetzen.

Die Zeiten sind spannend: Während sich die letzten deutschen Netzwerke sukzessiv verabschieden, kommen neue hinzu: Die einen versprechen Partizipation an den Werbeeinnahmen und belohnen diejenigen, die um die Wette posten (Tsu), die anderen wollen den Unfrieden gegenüber Twitter ausnutzen (Dropon), die anderen sehen sich als elitäre Alternative (Ello). Was davon einen dauerhaften Mehrwert bietet, bleibt abzuwarten.

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Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

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LinkedIn selber veröffentlicht Zahlen nur noch im Rahmen der Investoren Calls. Damit muss man außerhalb dieses Rahmens selber recherchieren. Gerade hat dabei LinkedIn im deutschsprachigen Raum gehörig zugelegt: Waren es im Mai die fünf Millionen Mitglieder im DACH, die vermeldet wurden, so sind es jetzt sechs Millionen: Eine Million Mitglieder im deutschsprachigen Raum Zugewinn ist schon beachtlich.

Ein paar Zahlen

Gerade hatte ich ja die Europazahlen für LinkedIn veröffentlicht. Dabei war ja schon abzusehen, dass der Meilenstein der 6 Millionen Mitglieder in DACH fast erreicht ist. In Europa sieht es damit zur Zeit so aus:

LinkedIn Mitglieder Europa November 2014

 

(Mitglieder von LinkedIn in Europa, November 2014)

Und im Vergleich zu XING

Das Wachstum des deutschsprachigen Pendanten ist erheblich gesunken und kann mit den Wachstumsraten von LinkedIn im deutschsprachigen Raum nicht mehr mithalten. Das Magazin Meedia konstatiert sogar höhere Zugriffszahlen, als XING in Deutschland. Im weltweiten Vergleich ist es schon lange eindeutig:

Mitglieder XING und LinkedIn DACH und weltweit November 2014

 

(Mitglieder DACH und Weltweit XING und LinkedIn im Vergleich, November 2014) 

Noch liegt XING an Mitgliederzahlen im DACH knapp vor LinkedIn, das sollte sich aber im Frühjahr 2015 langsam ändern. Die Hamburger indes versuchen wie seinerzeits die VZ Netzwerke mit dem Aspekt Sicherheit zu punkten und verweisen auf von Ihnen in Auftrag gegebene Studie durch den TÜV.

Auch Google Trends und Alexa kommen auf vergleichbare Ergebnisse: So ist mittlerweile auch auf anderen Trackingsites LinkedIn knapp vor oder hinter XING.

Aber man kann nicht behaupten, dass XING nicht die Zeiten der Zeit und das Wachstum von LinkedIn erkannt hätten. Ganz im Gegenteil, die Hamburger nutzen die Reichweite von LinkedIn auf Ihre ganz eigene Weise:

XING Werbung auf LinkedIn

(Wichtiger Hinweis: Das ist kein Fake, sondern gesichtet am 23.10.2014)

Extro

Trotz der etlichen Abgesänge wird XING wohl nicht per sofort die Puste ausgehen: Zum einen steht mit Hubert Burda ein finanzstarker Investor dahinter, zum anderen kündigt man ein Businessnetzwerk nicht so schnell, wie ein privates Funnetzwerk. Es könnte sich ja doch irgendwann irgendwas ergeben.

Wie immer der obligatorische Hinweis: Die Zahlen, die ich hier publiziere sind dem LinkedIn Ads Planner entnommen und stellen keine offizielle Verlautbarung seitens LinkedIn dar.

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Logo GuteFrage.netVerschiedene soziale Netzwerke haben sich etabliert. Ein heimlicher Champion aus deutschen Land war „GuteFrage.Net„. Man merkte es bei seinen eigenen Google Anfragen: Wen man triviale Fragestellungen zu Haushalt oder Handy hatte, so fand man häufig GuteFrage.Net in den ersten Suchergebnissen. Seit 2014 ändert sich die Landschaft: Der amerikanische Anbieter Quora holt kontinuierlich auf, während Gutefrage.net das Panda Update von Google nicht bekommen zu sein scheint: Viel Raum wurde verloren.

Der zeitliche Verlauf

Letztes Jahr im August hatte ich mich intensiver mit den Thema Frageportale auseinandergesetzt. Ein überraschendes Ergebnis war, dass das deutschsprachige Portal GuteFrage.Net nicht nur weit vor dem amerikanischen Pendanten Quora war, sondern in der gleichen Liga wie ask.com oder Yahoo Fragen spielte.

Seit letzem Jahr hat sich einiges getan, und leider nicht im Sinne eines der letzten deutschen Anbieter in sozialen Netzwerken

Trend GuteFrage.Net

Der Trend ist leider eindeutig. Auch Google Trends hat ähnliche Ergebnisse:

Google Trends zu Gutefrage.net

Wenn man den zeitlichen Verlauf, drängt sich der Vergleich auf, den ich bereits am Anfang angesprochen habe: Die Dominanz von GuteFrage.Net in den Google Suchen wurde im Sommer letzten Jahres gebrochen.

Quo Vadis?

Während Ask.Com auf nach wie vor hohen Level international ist, so scheint in Deutschland sich die Landschaft zu wandeln. So holt Quora stark auf, während die deutschsprachigen Portale immer weniger angenommen werden. So baut die Möglichkeiten, Inhalte zu verbreiten, stark aus (zum Beispiel mit Bloggingfunktionen, wie auch LinkedIn ergänzt hat, XING allerdings abgeschaltet). GuteFrage.net scheint gerade alá Moderatoren Wikipedia unter aktiven Autoren aufzuräumen, also genau den entgegengesetzten Weg. Ob sich dieser als sinnvoll herausstellt, weiß ich nicht.

Extro

Nach wie vor halte ich die Frageportale für ein wichtiges Marketinginstrument, vor allem im B2C Kontext. Ob man sich auf die Deutschen konzentrieren sollte? Langfristig scheinen die englischsprachigen auch in dem deutschen Markt auszubreiten. Die Frageportale bleiben aber ein wichtiges Instrument um den Markt zu sondieren und Konsumenten zu beobachten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

LinkedIn, Mitglieder erstes Halbjahr 2014

LinkedIn Official LogoIch schreibe gern viele Tutorials. Aber was oft am meisten interessiert sind Zahlen. Daher habe ich mal wieder ausgewertet, wie viele Mitglieder LinkedIn welt weit hat. Für Interessierte habe ich mal alle verfügbaren länder (immerhin 57 Stück) und die Kontinente dargestellt. Die Zahlen entstammen dem LinkedIn AdPlanner und sind keine offiziellen.

Der Überblick

Zuerst ein paar Grafiken zur Übersicht. Die Kontinente im Vergleich:

LinkedIn weltweit Juni 2014In Europa sehen die Länder im Überblick so aus (eine Auswahl):

LinkedIn Europa Juni 2014

Alle Länder und Kontinente im Überblick

Afrika 14.293.336
Algerien 799.872
Ghana 559.585
Kenia 933.155
Marokko 934.539
Nigeria 1.697.012
Simbabwe 256.172
Südafrika 3.649.958
Tansania 296.807
Tunesien 466.440
Uganda 324.925
Ägypten 1.315.225
Rest 3.059.646
Antarktis 5.502
Asien 50.993.609
Bangladesch 797.858
China 5.375.777
Honkong 920.792
Indien 27.843.527
Indonesien 3.516.841
Japan 1.188.927
Korea 900.026
Malaysia 1.881.493
Nepal 263.792
Philippinen 2.598.579
Singapur 1.389.064
Sri Lanka 507.202
Thailand 923.932
Taiwan 760.172
Vietnam 833.172
Rest 1.292.455
Europa 76.897.728
Belgien 2.152.199
Bulgarien 398.945
Deutschland 3.593.845
Dänemark 1.600.596
Finnland 671.002
Frankreich 8.256.665
Griechenland 863.605
Großbritannien 16.715.845
Irland 1.219.638
Italien 7.425.745
Kroatien 337.641
Litauen 198.852
Niederlande 5.341.316
Norwegen 1.156.053
Polen 1.349.110
Portugal 1.740.071
Rumänien 1.388.368
Russische Föderation 3.447.934
Schweden 1.947.375
Schweiz 1.345.386
Serbien 389.655
Slowakische Republik 272.335
Spanien 6.539.565
Tschechische Republik 730.864
Türkei 3.499.441
Ukraine 1.027.768
Ungarn 479.331
Österreich 518.806
Rest 2.289.772
Lateinamerika 45.132.940
Argentinien 3.971.896
Bolivien 299.508
Brasilien 18.705.029
Chile 2.641.338
Costa Rica 472.986
Dominikanische Republik 422.023
Ecuador 988.544
Guatemala 393.271
Kolumbien 3.715.577
Mexiko 6.502.806
Panama 311.033
Peru 2.266.499
Puerto Rico 402.086
Trinigad / Tobago 227.767
Uruguay 394.691
Venezuela 1.714.559
Rest 1.703.327
Mittlerer Osten 10.597.980
Bahrain 167.594
Iran 1.396.283
Israel 1.099.722
Jordanien 345.883
Katar 372.083
Kuwait 309.845
Libanon 348.727
Oman 224.762
Pakistan 2.409.611
Saudi-Arabien 1.478.258
Vereinigte Arabische Emirate 1.937.801
Rest 507.411
Nordamerika 117.994.517
USA 107.578.681
Kanada 10.414.695
Ozeanien 7.741.712
Australien 6.280.239
Neuseeland 1.171.637
Rest 289.836


Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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Nachdem LinkedIn die Funktion des Resume Builder seit 2010 anbietet, zieht XING nun nach: Aus dem Lebenslauf, den man eingegeben hat, automatisch eine CV erstellen lassen. Das MeToo Projekt von Thomas Bachem wurde nun von XING aufgekauft . Angeblich hat XING einen sechsstelligen Betrag für den Lebenslaufgenerator ausgegeben. Aber beide kommen nicht an die Funktionen von Visualize.me heran, der aus meiner Sicht die meisten Funktionen bietet.

So sehen Sie aus

Wenn man den Resume Builder von LinkedIn kennt, findet man sich sehr schnell zurecht: Lebenslauf importieren, Bereiche umordnen, PDF als Mail zusenden lassen, fertig. In der Handhabung sind beide recht einfach.

Resume Builder LinkedIn

Der Resume Builder von LinkedIn läuft über die API. Er bietet 11 verschiedene Designs.

Curriculum Vitae

Curriculum Vitae

Insgesamt kann man

Der Resume Builder bietet dazu eine Historisierung an: Man kann so viele CVs erstellen lassen, wie man will und diese auch speichern (und veröffentlichen). Insgesamt kann man 15 Bereiche anordnen:

Resume Builder Bereiche

Lebenslauf.com von XING

Genauso wie der Resume Builder läuft auch Lebenslauf.com über die API – allerdings von XING. Die Funktionen und die Bedienung sind nahezu identisch.  Lebenslauf.com Seite

Bereiche werden aus XING übernommen. Es gibt wesentlich weniger, als beim Resume Builder, dafür kann man eigene einfügen. Ein Managing Bereich habe ich nicht gefunden.

Was nehme ich wann

Wenn man nur einen XING Account hat, so ist man auf Lebenslauf.com angewiesen. Mit einem LinkedIn Account kann man den hauseigenen Resume Builder nehmen, aber es gibt auch externe Varianten. Die bekannteste dürfte Visualize.Me sein, die auch die meisten Funktionen anbietet:

Visualize.meAber auch einen Blick auf LiveResume.com ist gerade für die wertvoll, die weder XING, noch LinkedIn Account besitzen, da man die CV auch komplett manuell erstellen kann.

Extro

Die Idee ist nicht neu und es gibt bereits etliche Lösungen am Markt. Das XING in diesem Feld mitspielen möchte, ist verständlich. Gerade Lösungen, die auf die API von XING aufsetzen, sind mir nicht bekannt. Ich allerdings wäre an den Marktführer Visualize.Me herangetreten und hätte in Angriff genommen, dass die XING API angebunden wird, an Stelle ein Produkt mit sehr geringem Leistungsumfang einzukaufen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaIch beschäftige mich ja nicht nur mit LinkedIn, sondern auch regelmäßig mit Social Media im Allgemeinen. Hier greife ich auch immer wieder gern auf das Tool Alexa zurück.

Alexa gehört zum Haus Amazon. Zielsetzung ist es, ein Internetranking aufzubauen. Damit hat es eine vergleichbare Zielgruppe wie zum Beispiel ComScore. Dabei wird Alexa häufig auf Grund der Erhebung kritisiert. Allerdings findet es immer wieder Verwendung, daher sollte man es durchaus beachten.

So sieht es aus

Wenn man Alexa erstmalig besucht, so wird man aufgefordert, dass neue Design mal auszuprobieren:

Neues Alexa 1Folgt man dieser Aufforderung, so erhält man ein wesentlich hübscheres Design. An Stelle einer Optimierung für den Netscape Navigator ist die Optik wesentlich hübscher und aufgeräumter:

Neues Alexa 2An den Details scheint sich allerdings weniger geändert zu haben. Nach wie vor wird ein globales Ranking für die 20.000.000 am meisten besuchten Websites dargeboten, unterschieden nach Global und Länderstatistiken. Einzelne Websites können näher untersucht werden, wobei Detaildaten „nur“ für die Top 100.000 existieren.

Neues Alexa 3(Für eine detailliertere Ansicht auf die Anhang Seite bitte gehen). Nach wie vor stehen Auswertungen für die einzelnen Websites global und nach Topländern, und für die Top 100.000 Seiten weitergehende demografischen Daten zur Verfügung. So wie ich das erkennen kann, hat sich da wenig geändert. Daher gehe ich davon aus, dass es sich nur um einen (dringend notwendiges) Facelift handelt.

Extro

Wie schon gesagt: Das Gelbe vom Ei ist Alexa auch nicht. Aber es ist eine kostenfreie Alternative, und zum Herleiten von Tendenzen durchaus geeignet. Seit Wegfall des Google DoubleClick AdPlanner (was ich nach wie vor bedaure) ein durchaus nützliches Instrument.

Auf Grund der normativen Kraft des Faktischen („Es wird genutzt, also muss ich dem auch Beachtung schenken„) gibt es auch etliche Artikel zum Boosting des Alexa Ranking. Der Klassiker ist, selbst die Toolbar zu installieren, auch wenn aus Sicherheitsgründen dieses nicht dringend zu empfehlen ist. Alexa wurde schon mehrfach für tot erklärt, aber es lebt irgendwie weiter. Und ich werde es wohl (mit den üblichen Disclaimern) auch weiter nutzen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;