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Wordpress

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Über Klaus Eck bin ich auf eine interessante Blogparade gestoßen: Blogs finde ich gut, weil….. Die Blogparade wurde von der R+V, genauer von Suitbert Monz ins Leben gerufen. Da ich mich vor allem LinkedIn und Social Media im B2B Kontext beschäftige, wollte ich auch einiges darüber schreiben. Dabei sind meine Hauptargumente für einen Unternehmensblog bereits von Klaus Eck sehr ausführlich beschrieben worden (worüber ich auch mal irgendwann ausgelassen habe). Auch den Aspekt, was zu bloggen ist (wenn es da überhaupt Gesetzmäßigkeiten gibt), hat Meike Leopold schön aufbereitet. Also schreibe ich etwas zu wer bloggen sollte.

Unternehmensblog sollte jeder machen….

außer PR, Marketing oder Öffenlichkeitsarbeit. Okay, dass ist etwas, was nach Linkbait stinkt. Damit möchte ich auch nicht einer ganzen Bevölkerungs- und Berufsgruppe pauschal die Fähigkeit absprechen. Zwei Gründe sprechen jedoch dafür, die „Blogger“ intern zu akquirieren.

Mehrwerte transportieren

Ein Blog lebt vom Inhalt. Mit Inhalten meine ich, potenziellen „Suchern“ etwas zu bieten. Dabei sind es häufig, kleine hilfreiche Texte, die die Nutzer anziehen. Es muss nicht das akademische Whitepaper sein. In meinem Fall (B2B, Banken, Projektmanagement) kann und sollte man sich auf einfache Fragestellungen konzentrieren, oder auf Fragen auf der Metaebene. Dabei gilt: wenige 1.000 Zeichen reichen aus. Die Artikel sollten auch für die Zielgruppe authentisch sein. Und diese Authentizität erreichen die Praktiker in ihrem Themengebiet wesentlich besser, als ausgebildete Kommunikatoren. Ein Blog hat (nach meiner Meinung) gar nicht den Anspruch, sich perfekt zu inszenieren. Man sollte sein Thema inszenieren.

Dabei ist, wie Meike Leopold jedoch richtig beschreibt, eine Strategie mindestens hilfreich: Ein freies CMS, wo alle Mitarbeiter irgendwas schreiben, hilft auch nicht weiter: Eine Zielsetzung sollte das mindeste sein, was man beim Start eines Unternehmensblog im Vorfeld klären sollte, genauso wie die Gesamthoheit (Die ich Durchaus in den Eingangs genannten Abteilungen sehe).

Netzwerke ausbauen

Ein Blog kann aber auch die Vernetzung fördern. Gerade Mittelständler und KMU können hier stark profitieren. Ein Blog lebt von den Verlinkungen und zitieren. Also: Meinungsführer identifizieren und einbinden, Mitarbeiter profilieren lassen (natürlich nur die, die Interesse daran haben). Hier kann man (siehe Absatz davor) mit vergleichsweise geringen Mitteln einiges erreichen. Das Netzwerken funktioniert aber nur, wenn wir das Thema Authentizität betrachten. Und das können nach meiner Meinung diejenigen, die auch in der Praxis sich damit beschäftigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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Logo WordPress AnwendungVor knapp zwei Jahren hat WordPress seine WordAds eingeführt. Dieses Programm wurde als Alternative zum Google Adsense Programm gefeiert. Darüber habe ich ja schon berichtet, da ich meinen Blog selber auf WordPress hoste. Wichtig: Der Artikel ist nur für Leute interessant, die auch direkt bei WordPress hosten, nicht für alle die WordPress als Software einsetzen.

Jetzt wurde WordPress Ads (die kleinen Werbungen) erweitert mit „additional Ads“: Das bedeutet, zur kleinen Anzeige wurden optional eine Headerwerbung und ein Skyscraper hinzugefügt.

So sieht es aus

Aber lange Rede, kurzer bis wenig Sinn: Das beste Bild erhaltet Ihr, wenn Ihr seht, wie es aussieht (okay, da Ihr gerade den Blog liest, seht Ihr es sowieso):

Ads WordPress (additional)
Dabei wird auch Retargeting verwendet: Also Werbung von (bei mir) Herrenausstatter oder Amazon mit entsprechend aktuell angeschauten Büchern wird angezeigt.

So aktiviert man es

Für alle, die auf WordPress hosten, können die „WordAds“ aktivieren. Allerdings muss man durch einen Review: Nicht jeder Blog wird für die WordAds zugelassen. So weit mir bekannt ist, werden die Qualität des Blogs manuell und die Reichweite für eine Zulassung herangezogen. An sich eine schöne Idee, da irgendwelche Contentaggregatoren (Fällt Euch eigentlich die Wortnähe zu Aggressor auf?) damit außen vor bleiben: Höhere Qualität bedeutet theoretisch auch bessere Preise. Sind WordAds aktiviert, so ist per Default nur eine kleine Werbefläche aktiv. Die zusätzliche kann man nun über die Einstellungen aktivieren:

Ads WordPress additional Ads aktivieren

Und was verdient man da?

Jetzt kommen wir zum traurigen Kapitel des hauseigenen WordAds Programm: Die Einnahmen. Sind diese in den USA wohl nicht ganz schlecht, so sieht das außerhalb der USA sehr traurig aus. Hier mal meine theoretischen Einnahmen für ein ganzes Jahr (und das bei 1.000 Besuchern am Tag und einem durchaus netten Alexa Ranking. WordAds rechnet hier wohl anders oder versorgt nicht alle mit Werbung):

Incoming Earnings WordPress

Extro

Ich verfolge es weiter und hoffe,  dass es jetzt besser wird. Gerade die geretargeten Werbungen sollten ja eigentlich lukrativer sein. So oder so, zum reichwerden in 100 Tagen taugt es nichts. Zum „Mitnehmen“, wenn man eh bloggt, schon eher.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Heute mal wieder ein richtiges spannendes Thema (wahrscheinlich noch spannender als Rechnungen von LinkedIn steuerlich geltend zu machen): Das Arbeitszeitgesetz und die Probleme, die aktive Community Manager bekommen können. Zu diesem Thema bin ich gekommen, da ich auf Google+ einen sehr aktiven Sprecher folge. Und hin- und wieder hat man das Gefühl, dass dieser wirklich durchgängig online ist.

Community Manager Huges Free

Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Das Arbeitszeitgesetz besteht in seiner Form seit nahezu 20 Jahren. In den 90ern wurde allerdings die Ausgestaltung eines Arbeitsplatzes im Jahr 2012 nicht beachtet: Dass der Arbeitsplatz mit einem 5 Zoll Display in die Hosen- (bzw. Hand-)tasche passt. Elemente hieraus sind

  • Nach der Grundregelung darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. (§ 3 ArbZG)
  • Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 ArbZG)
  • Betroffen sind alle, die keine leitenden Angestellten sind

Die Rahmenbedingungen sind ja den meisten bekannt. Was viele nicht wissen, ist, wie rigide mit Verstößen umgegangen wird. So sind Strafen bis 15.000 € für Verstöße vorgesehen und werden auch tatsächlich verhängt. Ein weiteres Problem besteht mit den Berufsgenossenschaften und einem Arbeitsunfall, wenn ein Arbeitszeitverstoß nachgewiesen wird.

….ja und?

Wieso komme ich nun darauf im Zusammenhang mit Community Management? Die Sache ist relativ einfach: Viele Community Manager dokumentieren Arbeitszeitverstöße öffentlich! Der schnelle Blick abends in sein Forum, wo sich die Hitzköpfe gerade die Rübe einschlagen (meistens wegen Nichtigkeiten) und ein kurzes Statement, bei der Sache zu bleiben, ist eine Unterbrechung der Ruhezeit. Und diese wird unterschiedlich dokumentiert.

Nicht jedes Forum ist gleichgefährdet

Der Unterschied liegt in den Foren, wie ein Kommentar dokumentiert wird. Die amerikanischen Anbieter (Facebook, LinkedIn, Pinterest aber auch der neue Dienst So.Cl) „verwischen“ die Zeitangaben (vor 1h, vor 1 Tag, vor einer Woche etc.), so dass ein Verstoß online dokumentiert werden muss. DIeses ist unrealistisch.

Es gibt auch Communities, die aber relativ einfach, die einen Zeitstempel in einem Kommentar oder unter einem Artikel abspeichern. Hier sind die bekanntesten Twitter und das deutsche Netzwerk Xing. Hier kann man noch nach Monaten oder Jahren minutiös die Erstellung eines Kommentars nachvollziehen, und so unter Umständen einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.

Wie gehe ich als Unternehmer damit um?

Als Unternehmer, insbesondere als Konzern, muss ich das Wohlergehen meiner Angestellten ernst nehmen. Wenn Angestellte öffentlich Arbeitszeitverstöße kann dieses mindestens teuer werden. Hierbei meine ich nicht nur den (nicht zu hoffenden) Arbeitsunfalles: Auch ein Mitbewerber kann sich diese Dokumentationen zu Nutze machen, um mein Unternehmen bei der Genossenschaft zu diskreditieren oder sogar Abmahnungen darauf aufsetzen.

Legen Sie sich eine Strategie zurecht: Wer tritt wann öffentlich auf. Foren, die mit Zeitstempel arbeiten, sind außerhalb der regulären Arbeitszeiten tabu, alle anderen nur im Krisenfall zu bearbeiten. Aber geben Sie Ihren Mitarbeitern auch Ansprechpartner zur Hand, die sie im entsprechenden Fall informieren können.

Immer aktuell bleiben: G+

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Wenn man einen Blog betreibt, so halte ich nach wie gute Inhalte (Entschuldigung: Content) für das wichtigste. In meinen Augen kann man damit eine „qualifizierte“ Reichweite erzielen. Trotzdem kommt man nicht darum, seine Inhalte zu verbreiten. Die Klassiker sind sicherlich Twitter, Facebook oder auch aktuell im Zusammenhang mit SEO Google+. Aber hier gibt es viele, gute Artikel zu (wie zum Beispiel über Google+ von t3n).

Wer versucht, seinen Blog graphisch aufzupeppen kann auch zusätzlich So.Cl und Pinterest gut verwenden….und unter Umständen auch ohne einen Blog Artikel.

Pinterest

Logo PinterestEin ganz großer Hype zur Zeit ist Pinterest. Dieses Netzwerk setzt als digitale Pinnwand darauf, dass interessante Inhalte geteilt werden. Diesen Umstand kann man für sich und seinen Blog gut nutzen. Einen Account muss man allerdings bei Pinterest schon dafür haben. Danach sollte man sich unter den Favoriten den „Pin It“ Link einfügen lassen. Dieses ist zwar nicht zwingend nötig (Man kann auch mittels Drag & Drop eine URL direkt zum hochladen verwenden), vereinfacht das Arbeiten damit aber enorm. Dazu muss man im Menü oben „About“ den Menüpunkt „Pin it Button“ anklicken und kann dann über das Kontextmenü diesen zu seinen Favoriten hinzufügen.

Pinterest Pin It Button zu den Favoriten hinzufügen Dann sollte man sich über die Inhalte Gedanken machen. Hierzu mal schauen, ob man gute Grafiken oder Photos zur Hand hat. Wenn nicht, einfach eine Nahaufnahme von einem Gegenstand, oft kann man damit schöne Effekte erzielen. Dieses auf seinen Blog hochladen. Wenn kein Artikel zur Verfügung steht, einfach in die Mediathek damit.

Mediathek WordPress bedienen

Zum Beispiel habe ich letztens eine Quitscheente meiner Tochter photographiert:

Nach dem hochladen entweder den „Pin It“ Button verwenden (oder ersatzweise die URL direkt über Upload verwenden).

Satanic Duck bei Pinterest hochladen

Und zum Schluß nicht einen Text einfügen. Dabei Hashtags verwenden…. und die URL seinen Blogs verwenden. So kann man Traffic erzeugen. Zwar sind die Besucher, die dann folgen, nicht so interessant (hohe Absprungraten), aber es sorgt für besseres Ranking.

So.Cl

Logo SoClEine weitere Alternative ist So.Cl, dass Suchnetzwerk von Microsoft. „Nicht noch ein soziales Netzwerk“ werden viele denken, aber So.Cl ist eigentlich kein soziales Netzwerk, eher eine kollaborierte Suchmaschine, die mit bing eng verbunden ist. Seit gestern ist So.Cl nicht nur über Invites erreichbar, sondern man kann sich direkt anmelden (alledings über einen Facebook oder Windows Live Account).

Aber genau wie Google+ SEO Wirkung auf Google hat, so scheint So.Cl auch eine Wirkung auf die bing Suche zu haben (zumindest erscheint es mir so). Viele werden denken, „na und“? Hierzu so viel: tatsächlich wird in Deutschland Google 10x mehr genutzt als bing (Quelle). Auf der anderen Seite wird auf bing kaum SEO betrieben (im Vergleich zu Google). Daher: Man kann eher Begrifflichkeiten besetzen. Auf meinem Blog hat sich die Anzahl der Besucher über bing um Faktor 10 gestiegen seit Dezember letzten Jahres.

Den Share Button erreicht man auf der rechten Seite. Auch wird ein Favorit angelegt:

Share button auf SoCl

Wenn man nun auf den Link geht, wenn man seinen Blog aufgerufen hat, kann man sein Bild posten. Gibt es mehrere, so kann man entscheiden, welche man zu einer Kollage zusammenbauen. Hier eine aus meinen Blog erstellte:

Collage linkedinsidersExtro

Einen Blick auf die beiden Netzwerke sollte sich lohnen, so weit man visuelle Leckerbissen zu bieten hat. Auch ohne aktuellen Blog Beitrag kann man so SEO für seinen Blog betreiben, zwar nicht hochgradig effektiv, dafür kostengünstig. Vernünftiges Bildmaterial vorausgesetzt.

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Bei LinkedIn besteht dir Möglichkeit, sein Profil um weiterer Anwendungen zu LinkedIn Anwendungenerweitern. Anwendungen sind dabei der umgekehrte Anwendungsfall der API: Es werden nicht Daten an eine Anwendung außerhalb exportiert, sondern eine von verschiedenen Anwendungen wird direkt in das Profil von LinkedIn integriert. Zu der API wollte ich getrennt etwas schreiben. Noch mal zur Verdeutlichung:

LinkedIn Anwendungen vs APIWo finde ich die Anwendungen?

Die Anwendungen kann man auf seinem Profil anzeigen lassen. Die bekanntesten dürften die Amazon Reading List, Slideshare Präsentationen und die WordPressintegration sein. Wie die Worpressintegration aussieht, kann man auf meinem Profil anschauen.

Wo sind diese Anwendungen zu finden? Man kann Sie direkt „aktivieren“. Eine Übersicht ist über diesen Link erreichbar:

LinkedIn Anwendungen wo

Was sind die wichtigsten Anwendungen?

Events

Logo LinkedIn EventsDie LinkedIn Events sind als eigene Anwendung realisiert. Wie man genau Events einstellt, habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben. Ansonsten (außer dass die Anwendung in Englisch ist) ist eigentlich alles bekannt: Man kann Veranstaltungen anlegen, andere Leute dazu einladen oder auch diese bewerben. Eine direkte Einladung von Personen aus den Gruppen ist nicht möglich. Jedoch kann man über DirectAds relativ günstig Werbung machen.

Polls

Logo LinkedIn PollsVielleicht nicht ganz so bekannt: Die Umfragen. Hier kann man verschiedene Umfragen erstellen und auch zur Diskussion der Ergebnisse einladen. Hierbei handelt es sich um dasselbe Modul, wie es aus den Gruppen bereits bekannt ist und auch (nach meiner Erfahrung) gut genutzt wird. Mit den Umfragen kann man schnell auf seine eigenen Stärken hinweisen und sind deshalb besonders interessant für Freiberufler und Einzelunternehmer.

Slideshare

logo SlideShareGerade für Freiberufler und Einzelunternehmer eine schöne Anwendung: Die Integration der Slideshare Präsentationen. Hier kann man zum Beispiel öffentliche Präsentationen, Arbeitsbeispiele oder vergangene Projekte anzeigen. Das Slideshare gerade von LinkedIn akquiriert wurde, ist es mittlerweile eine „hauseigene“ Anwendung. Aber obacht: Die Präsentationen werden (je nach Profileinstellung“ öffentlich, also auf fremde Rechte und Marken besonders achten.

Amazon ReadingList

Logo Amazon ReadingListAuch sehr beliebt ist die Verknüpfung mit der ReadingList von Amazon. Hier kann man zum einen auf eigene Publikationen verweisen, aber sie kann auch als Angelpunkt dafür dienen, mit Betrachter des Profils in ein qualifiziertes Gespräch kommen: kann man so entweder seine wirklichen Lieblinge alá Nele Neuhaus darstellen, aber auch die Fachpublikationen die man gerade gelesen hat und so seine Profession besser darstellen.

WordPress

Logo WordPress AnwendungBloggen Sie? Ich hoffe doch, wie ich letztens dargelegt habe. Falls es sich um einen WordPress Blog handelt, so kann man diesen mit der Anwendung „WordPress“ direkt auf seinem Profil einblenden. Dieses wird dann automatisch aktualisiert, so dass man nicht neue Artikel immer wieder neu einblenden muss. Für andere Blogs gibt es noch eine andere Anwendung, die ich aber selber noch nicht ausprobiert habe (da ich ja selber einen WordPress Blog habe).

Weniger ist mehr

Ich habe jetzt einen Überblick der (aus meiner Sicht) Überblick der wichtigsten Anwendungen auf LinkedIn gegeben. Aber: Es macht keinen Sinn, sein Profil mit allen Möglichkeiten auszustaffieren. Beschränken Sie sich auf ein oder zwei der wichtigsten.

Anwendungen verschiebenMan sollte auch über die Anordnung der Anwendungen sich Gedanken machen. So kann man die Anwendungen nach Belieben verschieben (siehe Bild rechts). Dazu auf „Profil bearbeiten“ (1) gehen. Danach zu der Anwendung, in meinem Beispiel die WordPress Anwendung scrollen. Wenn man über den Balken der Anwendung geht, so erscheint diese blau (2). Mit der linken Maustaste daraufklicken, und die linke Maustaste gedrückt halten. Dann kann man die Anwendung nach belieben herauf oder herunter navigieren (3). Je nach Wichtigkeit sollte diese weiter oben stehen. Wenn man zum Beispiel seine Arbeitsproben mittels Slideshare darstellt, so kann diese ruhig im obersten Bereich stehen. Wenn man gerade eine aktuelle Umfrage hat, so kann diese auch weiter oben stehen. Amazons ReadingList würde ich tendenziell weiter unten ansiedeln. Aber diese Entscheidung muss jeder nach eigener Priorisierung treffen.

Facebook Nutzer weltweit 2012Wenn es um die Nutzung von Internet und gerade sozialen Netzwerken geht, steht immer wieder Facebook im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder, wirbt Facebook über seinen Börsenprospekt des gerade anstehenden IPO mit 901 Millionen Nutzern. Aber ist Facebook damit wirklich das Medium, was jeder nutzen sollte?

Gerade verkündete Sascha Lobo auf der Eröffnung der re:publica, dass Facebook das 36,5 fache an Pageviews im Vergleich zu klassischen Medien Deutschlands hätte. Eine Zahl die mindestens so imposant wie falsch ist. Allein Spiegel und Bildzeitung zusammen kommen auf Sinnlose zitateeinen höheren Wert, als das „1/36,5“-tel. Danach habe ich nicht weiter recherchiert. Aber gerade bei den Netzgrößen ist es schon regelmäßig üblich, über Twitter zugerufenen Werte als wahr zu deklinieren, das hatten wir letztens schon einmal. Der Vergleich hinkt auch deswegen, da der Traffic woanders stattfindet (Ebay, Amazon und vor allem Google (ohne +) etc.). Aber ich schweife ab…..

Facebook erste Wahl?

Den Traffic, den Facebook hat, kann und darf man nicht unterschätzen. Aber: Wenn ich eine kleine, spezialisierte Dienstleistung habe stellt sich die Frage, ob meine Zielgruppe dort tummelt und wenn ja, ob sie auch Informationen dort über das Produkt und / oder Dienstleistung sucht. Man muss ich immer vor Augen halten: Auch über 20 Mio. Nutzer in Deutschland sind eben nur 40 % der Internetnutzer:

Facebook im InternetSo stellt die Entscheidung, sich bei Facebook zu engagieren mit derselben gleich, die anderen 60 % der möglichen Nutzer auszuschließen.

Wenn man sich dafür entschieden hat, dass auf Facebook genug Nutzer vorhanden sind, stellt sich die Frage, ob auch die Informationen sinnvoll verteilt werden: Suchen meine Kunden das Produkt / die Dienstleistung auch dort oder ergibt sich Akquisepotenzial aus den „likes“ und Teilen von Inhalten? Um den Punkt vor Augen zu führen: Wo suchen Sie denn spezielle Informationen? Haben Sie schon eine Fachfrage direkt über Facebook gesucht? Hier sollte man niemals Google aus den Augen verlieren.

Blog als günstige Alternative

Eigentlich kann man eine einfache Formel nennen: Um so spezieller, desto Blog. Mit einem Blog kann man seine Zielgruppe direkt erreichen, man muß keine Werbegelder für „likes“ ausgeben.

Wichtig aber: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Nutzer interessant sein könnte. Der PR Doktor Kerstin Hoffmann hat das letztens praktisch umschrieben:

Was nützt es meinen Empfängern?

Das heißt: Bloggen Sie Sinnvolles, was Ihre Kunden suchen. Man kann sich das so vorstellen: Jeder in einer Unternehmung sollte über das Produkt bloggen… außer der mit Marketing beauftragten. Stellen Sie Spaxschrauben aus Holz her? Bloggen Sie über die Vorteile und wo man diese einsetzt. Sie Coachen Fußballer mit rot-grün Schwäche? Erzählen Sie von Praxisfällen, wo Sie helfen konnten. Mit einem Blog können auf Dauer Nischen besetzt werden, was KMU oft tun.

Blog ergänzen

google-plus-logo-buttonDen Blog sollte man praktischerweise flankieren. Hier bieten sich Google+ (wegen der SEO Wirkung), LinkedIn Unternehmensprofil an. Aber der Blog wird auf Dauer auch so gefunden werden. Allerdings sollten regelmäßig aktuelle Artikel eingestellt werden. Diese können (und sollen) eher kurz sein. Ein Rhythmus hilft, regelmäßigen Nutzern eine Basis zu bieten. Über soziale Netzwerke können Sie auch Journalisten über Artikel in Ihren Blog empfehlen. So werden Sie auf Dauer als Experte in ihren Fachbereich wahrgenommen.

Extro

Ich wollte nur eine sinnvolle Alternative, gerade für kleine Unternehmer aufzählen. Über Blogs kann man keine Riesenzielgruppen, dafür aber sehr Spezielle erreichen. Facebook ist mittlerweile eine Königsdisziplin im Social Web geworden. Ohne Budget und Zeit kann man hier höchstens was über sein Netzwerk erreichen, dass man sowieso hat. Gerade wurde sogar eine DIN SPEC publiziert, in der genau die klassischen Fehler gemacht werden. Am besten, man holt sich zu Beginn Unterstützung, und diese beginnt bereits bei der Wahl der Medien.


Intro

GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter „Werkzeugen“ hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

Extro

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner „Highlights“ des Blogs (nach dem Suchbegriff „Leben“) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.