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LinkedIn bietet verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Möglichkeiten zu präsentieren. Neben Erstellung eigener Inhalte sind Gruppen eine gute Wahl, sich zu etablieren.

Die LinkedIn Gruppen

Eine LinkedIn Gruppe bietet Vorteile, vor allem für Freiberufler und Freelancer: Man generiert Aufmerksamkeit. Auch wird man unter der „Kompetenzvermutung“ gefunden: Jemand, der erfolgreich eine Gruppe moderiert zu einem Thema wird auch automatisch als Fachmann dafür wahrgenommen. Hier kann man mit Zeit, statt mit Geld sich etwas aufbauen.

Die LinkedIn Gruppen sind etwas versteckt unter den Apps:

LinkedIn Gruppen unter Apps finden

Wie finde ich Gruppen

Welche Gruppen gibt es denn schon? Dazu am besten die generelle Suche oben nutzen:

LinkedIn Gruppen finden

Dabei werden zuerst die Personen zu dem Thema gefunden. Man muss im zweiten Schritt die Suchergebnisse für Gruppen nutzen (unter „mehr“ in den Suchergebnissen).

Was für ein Thema wähle ich für meine LinkedIn Gruppe

Wenn man sich für ein Thema entschieden hat, sollte man erst mal anschauen, welche Gruppen schon da sind. Ist ein Thema schon mit einer großen Gruppe (>10.000 Mitglieder für den deutschsprachigen Raum), sollte man sich ein feineres Thema suchen.

Beispiel: Die Gruppe „Projektmanagement“ hat bereits 14.000 Mitglieder. Hier wird es anstrengend, sich zu positionieren. Also am Besten ein Unterthema sich suchen, was am Besten zu seinem Profil korrespondiert (zum Beispiel Scrum oder ähnliche Detailthemen).

Aber es gibt keine Probleme, eine zweite (oder dritte) Gruppe zu einem Thema zu gründen.

Ach ja: Politik oder Religion sind als Gruppenthema nur bei starken masochistischen Tendenzen zu empfehlen.

Wie gründe ich eine Gruppe

Wenn Sie ein Thema gefunden haben, können Sie unter der Übersicht in den Gruppen auch direkt die Gruppe gründen:

LinkedIn Gruppen gründen Start

Danach kommen die Mindesteinstellungen, die man vornehmen muss:

Mindesteinstellungen einer LinkedIn Gruppe

Ich denke mal Gruppenname, Beschreibung und Gruppenregeln sind selbsterklärend. Man muss sich noch für die Sichtbarkeit entscheiden. Bei „Standard“ ist die Gruppe auch über Google sichtbar und alle Artikel von jedem zu lesen. Sie wollen mit der Gruppe ja gefunden werden, also ist diese Einstellung sinnvoll.

Oben können Sie ein Gruppenlogo hochladen: Nutzen Sie unbedingt diese Möglichkeit. Und wenn Sie bereits persönlich ein Logo haben, nutzen Sie dieses!

Nach „Erstellen“ ist die Gruppe schon da. Sie können nun die Gruppe verwalten.

Was kostet eine Gruppe

Eine Unterscheidung der Gruppen, wie es bei XING gibt, ist bei LinkedIn nicht vorgesehen. Die LinkedIn Gruppen kosten zumindest kein Geld und sind kostenfrei.

Gruppe gegründet… was nun?

Mit der Gründung allein ist es nicht getan. Zu Beginn muss man etwas die Werbetrommel rühren und Leute einladen. Auch die Inhalte sind gerade zum Start eher was für den Moderator. Wenn eine kritische Größe erreicht ist (bei spezielle Gruppen denke ich mal um die 100 Mitglieder, bei thematisch nicht ganz so abgegrenzten Gruppen eher 500) setzt dann das organische Wachstum ein und ab einer bestimmten Größe kann man sich auf die reine Moderation beschränken.

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LinkedIn nutzt viele Features. manche werden mit der Zeit wieder abgestellt, um den Fokus auf die Hauptaktivitäten zu lenken. Bei manchen Sachen gut, manche werden schmerzlich vermisst. Ich denke an die InMaps, die einem die eigene Vernetzung clusterte. Dieses war ein großartiges Tool, was dann in der Versenkung verschwand. Ein anderes Tool, was viele missen, gerade im Vergleich zu XING, sind die Events. Jetzt gibt es Hoffnung, dass diese wiederkommen.

Events are back

Die Tage ereilte mich ein Post, in dem die Messe Electronica in einem Event beworben wurde. Moment mal….. ein Event? Wurde das Tool nicht abgeschaltet? Leider standen Events seit Jahren nicht mehr zur Verfügung. Früher (also so um 2011) waren diese ein Bestandteil der englischen Oberfläche von LinkedIn. Dann wurden sie, wohl wegen mangelnder Nutzung, abgeschaltet. Jetzt kann man wieder einzelne Events wiederfinden, wie zum Beispiel dieses von der electronica 2018. Das sieht dann aktuell so aus:

LinkedIn Events

Leider konnte ich kaum was in Erfahrung bringen. Das Tool scheint noch im Alphastadium zu sein. Somit nur das, was man direkt auch sehen kann:

  1. Im Header befindet sich ein Bereich mit den allgemeinen Angaben, Ort, Datum, Name etc., was man so erwartet.
  2. Man kann sich direkt für das Event registrieren. Man muss sich registrieren, um die Teilnehmer zu sehen. Der Button führt auf eine externe Seite, die dann mit den LinkedIn Mitgliedern abgeglichen wird (reines Drücken des Buttons führt noch nicht zur Teilnahme).
  3. Man kann auch dem Event nur Folgen, also die bei LinkedIn übliche Möglichkeit jemanden oder etwas zu Folgen ist auch hier implementiert.
  4. Es gibt auch eine Timeline für das Event. Beiträge dort erscheinen auch in der normalen Timeline, zum Beispiel, wenn jemand zu dem Event etwas beiträgt oder kommentiert

Mehr konnte ich erstmal nicht in Erfahrung bringen. Weder die deutschsprachige, noch die englischsprachige Hilfe hatte bereits Fragmente davon enthalten. Und was mich vor allem wunderte, dass auch in der Blogosphäre (vor allem die Englische) nichts zu finden war: Hier wird LinkedIn mit Argusaugen überwacht und viele Features werden dort kommentiert, während hier noch ruhig ist. Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter beobachten.

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Immer wieder wird mein Blog gefunden über die Möglichkeit, seine XING Kontakte nach LinkedIn umzuziehen. Mein Artikel aus 2011 ist schon etwas veraltet, daher mal eine neue Fassung.

Hier schreibe ich eine Möglichkeit, wie man das machen könnte: Allerdings, ich nutze ein Tool von Fabian Beiner, über dem Sie das Herunterladen Ihrer Kontakte bewerkstelligen können. Das Sie Daten Dritter bei LinkedIn hochladen, sollte Ihnen auch bewusst sein. Das Datenarchiv, dass XING zur Verfügung stellt, ist leider keine nutzbare Alternative.

So geht es

Das Tool Revido bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kontakte von XING herunterzuladen:

XING Daten herunterladen

Wenn Sie sich mit Ihrem XING Account eingeloggt haben, wird Ihnen die Möglichkeit geboten, Ihre XING Kontakte als CSV (Character separated Values) herunterzuladen.

CSV Datei mit XING Kontakten

Diese Datei bietet Ihnen die Möglichkeit, mit LinkedIn zu interagieren. Diese Datei können Sie bei LinkedIn wie folgt hochladen:

XING Kontakte bei LinkedIn hochladen

(1.) Gehen Sie auf „Ihr Netzwerk“

(2.) Weitere Optionen

(3.) Datei hochladen

Über diese Option können Sie die von Revido generierte CSV Datei bei LinkedIn hochladen.

Nach dem Hochladen gibt es zwei Bereiche:

Importe.jpg

Beim Ersten werden die Mailadressen ausgewiesen, die LinkedIn nicht bekannt sind. Hier sollten Sie (meines Erachtens) überspringen wählen, da sonst diese Kontakte zu LinkedIn eingeladen werden, in Ihrem Namen. Das könnte zu Verwirrungen führen. Falls Sie ausersehen hier auf „alle aktivieren“ gegangen sind, können Sie die Einladungen im Verlauf auch wieder zurückziehen, was aber mit hohem manuellen Aufwand verbunden ist. Diese Möglichkeit sollten Sie nur gezielt und nur nach Avis einsetzen. Wenn Sie „Überspringen“ wählen, kommen Sie zu der interessanteren Seite:

LinkedIn Zuordnungen von XING Kontakten

Hier können Sie durchgehen und Kontaktanfragen gezielt an die Personen senden, die auf LinkedIn sind. Diese Möglichkeit halte ich für wesentlich sinnvoller. Da Sie auf XING bereits vernetzt sind, können Sie auch „alle aktivieren“ wählen, dann werden Kontaktanfragen an alle versendet.

An dieser Stelle noch mal der Hinweis: Sie hantieren hier mit persönlichen Daten Ihrer Kontakte. Eine Einwilligung der Personen liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor. Seien Sie also behutsam im Umgang mit den Daten.

 

Intro

Letztens habe ich mal über die Selektionskriterien bei LinkedIn geschrieben. Viele meiner Leser erreichen meinen Blog wegen einfacher Fragen, zum Beispiel, was der grüne Punkt (oder Halbkreis) bei den Profilfotos bedeutet. Daher mal eine kurze Einführung in die Desktopoberfläche von LinkedIn.

Oberfläche LinkedIn angeschaut

Daher meal die wichtigsten Funktionen bei LinkedIn angeschaut.

LinkedIn Oberfläche angeschaut GUI

1. Die Suche

Das wichtigste Feld bei LinkedIn. Die Suche (man achte darauf: Singular, DIE Suche). Man startet mit einem Begriff oder Namen und kann dann im zweiten Schritt entscheiden, worauf man eingrenzen soll: Gruppen, Jobs, Personen, Unternehmen oder auch Universitäten.

2. Die Schaltzentrale

Über das kleine Profilbild kommt man zu unterschiedlichen Sachen, vorrangig die Einstellungen oder auch, wenn man Unternehmensseiten betreut.

Hier finden sich die unterschiedlichen Einstellungen, die man sich durchaus zu Gemüte führen sollte.

3. Die Apps

Hier findet man „Unterprogramme“ (Neudeutsch: Apps), wie zum Beispiel die Gruppen oder auch die Lernplattform. Gerade die Gruppen  haben gelitten und waren mal prominenter, aber die Gruppenaktivitäten haben generell gelitten.

4. Das Herzstück: Die Timeline

Die Timeline ist die Aneinanderreihung von Informationen: Was ist bei den Kontakten los, was haben diese gepostet. Auch von Unternehmen, denen man folgt, sind Informationen zu finden (In meinem Beispiel zum Beispiel t3n).

Übrigens: Hier finden sich auch die grünen Punkten bei den Kontakten: Grüner Punkt rechts unten vom Profilfoto heisst: Gerade am Desktop von LinkedIn unterwegs, grüner Kreis bedeutet, gerade ist die mobile Anwendung aktiv. Ersteres ist zuverlässig, der grüne Kreis kommt immer, wenn die LinkedIn App aktiv ist. Und viele haben die App durchgängig an.

(Wer das nicht möchte, dass er als aktiv angezeigt wird, kann das in den Einstellungen abschalten).

Übrigens: LinkedIn sortiert Nachrichten, wie Facebook. Wenn man LinkedIn häufiger nutzt, sollte rechts über meiner 3. auf „Aktuellste“ Nachrichten umstellen, für Leute, die LinkedIn nicht so häufig nutzen, ist die Einstellung nach Relevanz durchaus sinnvoll.

5. Die Nachrichten

Man kann die Nachrichten direkt unten rechts aufrufen. Wenn man den Bereich ausklappt, hat man Zugriff auf die letzten Nachrichten und kann auch direkt eine Nachricht schreiben.

Auch hier gilt: Es wird angezeigt, ob man gerade aktiv ist und auch die Lesebestätigung ist im Regelfall aktiv. Wenn man das als unangenehm empfindet, sollte man diese Abschalten.

Intro

Ich kümmere mich ja nicht ausschließlich um LinkedIn, sondern interessiere mich für Social Media allgemein. Spannend fand ich, dass es Quora nun auch auf deutsch gibt. Nur kurze Zeit später wurde jetzt das Tool zum Bloggen auf Quora eingeführt. Nachdem auch LinkedIn die Publishing Features verbessert hat, ein kurzer Blick auf das Blogging Tool von Quora.

Bloggen auf Quora

Aus dem englischsprachigen Raum schon länger bekannt, bietet Quora nun auch deutschsprachige Blogs an. Dabei kann man auch sachbezogene Blogs anbieten, die sich auf ein einzelnes Thema beziehen. Hier ist auch der wichtigste Unterschied zu LinkedIn, wo die integrierte Bloggingfunktion direkt an der Person hängt. Die Funktion wurde gerade im Rahmen eines Silent Releases gelaunched.

Man kann direkt einen Blog starten:

Quora Blogging starten in deutsch

Danach kommt man auf eine Seite, wo man mit „+“ einen Blog direkt startet:

Quora Blog einfügen

Jetzt kann man direkt losbloggen. Man hat einen rudimentären Texteditor, der aber die wichtigsten Funktionen beinhaltet, die man so benötigt: Fett, kursiv, mentioning, Mathefunktionen, Listen, Bilder hochladen oder allgemein einen Link einfügen. Was mir persönlich am Ehesten fehlt, wären H1 und H2 Tags:

Quora Blogging Text funktionen

Etwas versteckt sind die Einstellungen, die aber das Blogging unter Quora interessant machen: So können alle Personen (Wenn ich es will) unter dem Blog was schreiben. Der Moderator muss dann die Artikel freigeben. Was ich persönlich spannend finde, ist die Möglichkeit, dem Blog eine Vanity URL unter Quora zu definieren. Damit wird einem es vereinfacht, ein Thema oder einen Begriff zu besetzen.

Quora Blogging Einstellungen für den Blog

Dort versteckt sind auch die Möglichkeiten, den Blog zu individualisieren, wie klassisch dem Profilfoto des Blogs oder der Kurzbeschreibung. Die Einstellungen waren etwas versteckt, am Anfang hatte ich sie auch nicht gefunden.

Fazit

Ich werde jetzt häufiger bei Quora vorbeischauen. Eine ernstzunehmende Konkurrenz zu den beiden deutschsprachigen Q & A Alternativen fehlte schon lange. Die Bloggingfunktionen finde ich gerade für kleine Unternehmer oder Freiberufler extrem spannend, die halt ein Thema besetzen oder sich einfach nur präsentieren wollen. Spannend wird, wie sich Quora in der Suchmaschinensuche etablieren wird: Im Angloamerikanischen Raum sind gute Quoraartikel immer ganz weit oben.

Intro

LinkedIn Official LogoSukzessive kommt die neue, grafische Oberfläche (GUI / UI) unter die Leute. Wie immer tun sich einige schwer. Insbesondere, da Funktionen für Poweruser entfallen sind. Einiges davon hat Susanne beschrieben. So fehlen zum Beispiel die Tags, also die Möglichkeit, Kontakte thematisch zu sortieren. Was auch einigen fehlt, ist der schnelle Kontaktexport. Hier gibt es aber eine, nach wie vor funktionierende Alternative.

Wo ist der LinkedIn Kontakt Export

Früher war die Möglichkeit, seine Kontakte zu exportieren, einfach unter der Netzwerkseite zu finden. Dieser Link existiert nicht mehr. Doch es gibt nach wie vor eine Möglichkeit: Das LinkedIn Datenarchiv. Dieses kann man sich „bestellen“ und danach wird alles, was LinkedIn weiß, in zwei Schüben als Zip Datei zur Verfügung gestellt. Das Datenarchiv können Sie sich über die Einstellungen holen:

Datenarchiv bei LinkedIn anfordern 1

Gehen Sie auf Ihr Profilbildchen zu den Einstellungen. Eventuell müssen Sie nach „Einstellungen“ Ihr Passwort erneut eingeben.

Datenarchiv bei LinkedIn anfordern 2

Dort finden Sie unter Konto den Link. Hier einfach den Anweisungen folgen. Das Datenarchiv kommt in zwei Schüben. Die gesuchte Datei „Connections.csv“ befindet sich bereits in der ersten Lieferung.

Was ist im Datenarchiv von LinkedIn?

Die Datei können Sie aus der ZIP Datei ziehen. Diese Datei ist Standard CSV, Character Seperated Value. Die Datei können Sie direkt in Lotus oder Outlook importieren.

Was mache ich mit der CSV Datei?

Wollen Sie über Excel sich die Datei anschauen (in Windows werden Dateien mit dem Icon für CSV automatisch mit der Standardtabellenkalkulation geöffnet) kann es sein, dass Sie etwas eigentümliche Ergebnisse erhalten. Dieses können Sie lösen, in dem Sie die Datei nicht über einen Doppelklick, sondern über einen Datenimport einlesen:

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 1

Danach suchen Sie die Datei (aber vorher aus der ZIP Datei herausholen).

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 2

Nutzen Sie „Getrennt“. Nach weiter müssen Sie unbedingt „Komma“ als Trennzeichen definieren:

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 3

Danach stehen Ihnen alle Kontaktdaten aus LinkedIn zur Verfügung, zumindest sind die wichtigsten Angaben, wie Name, Vorname, Position, Firma und Mailadresse in diesen Daten enthalten.

Spannend sind auch die anderen Dateien: Wer hätte gedacht, dass ich in knapp 10 Jahren LinkedIn über 12.000 Nachrichten gesendet und empfangen hätte?

intro

Wer sich mit LinkedIn beschäftigt, schaut auch gern mal nach rechts oder links. Viele kommen (und gehen auch wieder). Manche werden fast übermächtig, andere dümpeln in der Nische. Nun wurde ich in einem kleinen Artikel auf Heise auf vutuv aufmerksam gemacht.

vutuv kurz angeschaut

Also habe ich mir vutuv angeschaut. Es erfolgt (wenn auch stark simplifiziert) eine Maske mit den wichtigsten Angaben und Eingabe der Mailadresse. Danach hat man schon ein rudimentäres Profil. Das Foto wird irgendwo aus dem Netz gezogen (ich tippe auf Gravatar, aber sicher bin ich mir nicht).

Vutuv angeschaut

Viel kann man nicht ausfüllen, Lebenslauf, Links auf Social Media Profile und vor allem Fähigkeiten, die stark an die Endorsements von LinkedIn erinnern. Vernetzung findet nicht über Kontakt statt, sondern es handelt sich um ein asynchrones Netzwerk wie Twitter (und was auch LinkedIn anbietet).

Interaktionsmöglichkeiten, einen Status oder Blogfunktionen sucht man vergebens. Allerdings ist das wohl auch der Plan: Es soll gerade simplifiziert und schnell sein. Ein Austausch direkt über die Seite ist nicht möglich, keine Timeline oder ähnliches, gar nichts. Vorteil: Es soll schneller sein. Und der Plan macht Sinn: Wer will schon dauernd „Neuigkeiten“ aus seinen Businessnetzwerk lesen? Oder in Gruppen abends noch über SAP plaudern, wenn man sich schon den ganzen lieben Tag damit herumgeschlagen hat. Allerdings ist das Netzwerk auch neu, vielleicht sind weitere Upgrades geplant. Hinweise kann man im Blog von Vutuv hinterlassen. Dort sind auch die Entwickler von vutuv genannt.

Kreiert hat das Netzwerk Stefan Wintermeyer, der auch bei denic als Eigentümer der Seite eingetragen ist. Dieser folgt jedem Neuankömmling automatisch: Da er aktuell ca. 2.800 Mitgliedern folgt, zeigt das die überschaubare Zahl der aktuellen Nutzer an.

und nun?

Ein neues soziales Netzwerk? Endlich. Es geht ja immer in Phasen. Es fing schon damals zu OpenBC Zeiten mit MyCorners (wollte ich verlinken, aber „Forbidden„) an. In den letzten Jahren gab es ello,  tsu, This, weare8 oder auch dropon. Davon hat sich keines auch nur annähernd etablieren können. Allein ello lebt noch ein bisschen. Der Raum für neue Netzwerke ist klein geworden, und Schnelligkeit als USP?