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Tutorial

Update

Der Bug ist behoben

Intro

Im Moment scheint LinkedIn mit der deutschsprachigen Oberfläche ein Problem mit der Anzeige von Stellenanzeigen zu haben: Wenn man auf “Stellenmarkt” geht und entweder sich Jobs suchen lässt oder auch die vorgeschlagenen Jobs sich anzeigen lassen möchte, so kommt man auf die Startseite. Auch die direkte Anzeige mittels der “jobID” (So heißt im LinkedIn Jargon die Nummer der Stellenanzeige) führt auf direkten Wege zur Startseite von LinkedIn. Ich konnte dieses Verhalten von LinkedIn sowohl auf dem Internet Explorer 11, einem aktuellem Firefox und auf Safari reproduzieren.

Workaround

Wer trotzdem dringend auf den Stellenmarkt schauen möchte, der sollte einfach auf die englische Oberfläche von LinkedIn wechseln:

Sprache ändern LinkedInWas ich ausprobiert habe, waren englisch, spanisch und niederländisch. Mit den drei Sprachen gab es keine Probleme bei der Anzeige der Stellen (und verzeiht bitte, dass ich keine Muße fand, noch mehr auszuprobieren).

Wenn man sich mit der Sprache nicht so sicher ist, die Navigation ist meines Erachtens immer identisch: Ihr findet den Stellenmarkt in allen Sprachen (zumindest die, die ich beherrsche, wenn es auf Koreanisch anders ist, so steinigt mich bitte nicht) an derselben Stelle, wie mit der deutschsprachigen Oberfläche:

Jobs in verschiedenen SprachenMan kann damit also weiterhin durch die Stellenanzeigen navigieren. Wenn man eine weitere Sprache beherrscht, klappt das einwandfrei. Nicht komfortabel (Ich bevorzuge auch die deutschsprachige Oberfläche), aber funktional. Die vorgeschlagenen Stellenanzeigen funktionieren auch in der anderen Sprache einwandfrei, man muss sich dort nicht auf Stellenanzeigen in London oder Barcelona einstellen.

Extro

Ich hoffe, dass der Bug schnell behoben ist. Schon mal vorab: Ich dokumentiere ja die absoluten Stellenanzeigen (ohne Praktika) im DACH Raum und vergleiche diese mit dem deutschen Anbieter XING. Da sieht es aktuell so aus:

Stellenanzeigen Summe ohne Praktika 19032014Interessant ist, dass es zwischen den Feiertagen bei XING steil bergauf und bei LinkedIn bergab ging. Ansonsten ist die Entwicklung schön synchron. Allerdings kommen beide noch nicht gegen die klassischen Stellenbörsen wie Stepstone oder Monsters an, wie Eva Zils regelmäßig berichtet. Aber zu dem Vergleich in naher Zukunft etwas mehr.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoDas Geschäftsnetzwerk schraubt auch 2014 an seiner Oberfläche. Vieles wird im Rahmen von Silent Relaunches veröffentlicht, also ohne große Begleitung seitens der offiziellen Kommunikation. So etwas ist ja bereits von verschiedenen Einführungen, so wie zum Beispiel bei den multilingualen Unternehmensprofilen. In dem Fall merkte ich quasi zufällig, dass das nun geht. Jetzt ist der Kontaktbereich weiter angepasst worden. Dieser wurde im Sommer des letztens Jahres vollständig erneuert, nun folgt eine Anpassung an den aktuellen Look. Wie sieht es aus? Ein Blick darauf.

So sieht es aus

Zuerst vorweg: Noch ist nicht jedem das neue Layout zugänglich und auch nicht auf Deutsch. Das führt hier und da zu Verwirrungen (so wunderte ich mich über englischsprachige Mails, die ich bei Updates erhielt). Ein genauer Zeitplan, wann die Neuerungen vollständig ausgerollt werden, liegt mir leider nicht vor. Aber zuerst der Anblick:

Neue Kontaktseite LinkedIn 2014
Neu sind vorrangig die Bilder oben, die wie Kacheln (oder halt neudeutsch wie “Apps”) wirken. Hier kann man gemäß Gesprächsanlass direkt in die Timeline des Probanden posten, oder wahlweise dezenter eine LinkedIn Nachricht senden.

Zu den Erläuterungen, die ich in die Grafik eingebettet habe:

  1. Als kleine Symbole kann man neue Kontakte einladen (Männchen mit dem Plus), oder auch zu den Einstellungen gelangen
  2. An den gekachelten Profilbildern kann man Kontakten direkt gemäß Anlass “gratulieren” (wobei ich zum Beispiel ein dreijähriges Betriebsjubiläum nicht als Anlass sehen würde).
  3. Ab hier sieht es bekannt aus. Allerdings ist die Standardeinstellung der Kontaktansicht nach dem letzten Kontakt, den man gehabt hat. Dieses kann man aber auch wieder in alphabetisch umstellen.
  4. Unter “More” findet sich die Einstellungen, einen Kontakt zu verstecken oder sogar zu löschen (Was nicht zwingend einfach zu finden ist)
  5. Unter “All Contacts” finden sich die Suchkriterien (wie zum Beispiel Geotargeting) oder die persönlich vergebenen Tags
  6. Unter Search befindet sich das altbekannte (Freitext-)Suchfeld

Kontakteinstellungen LinkedInDie Einstellungen haben sich nicht wesentlich verändert (Ich habe diese mal nur klein dargestellt, da sonst hier noch mehr gescrollt werden müsste. Vergrößerung ist hinterlegt).

Hier findet man die verschiedenen Möglichkeiten, seine Kontakte zu synchronisieren oder zu importieren.

Ganz wichtig, hier kann man auch seine Zeitzone einstellen, in der man sich befindet. Hier hätte man auch intuitiv gesucht…..

Kontakteingrenzung bei LinkedInWie oben bereits unter 5. beschrieben, hinter dem “All contacts” befindet sich die Schaltzentrale, seine Kontakte zu filtern. Hier finden sich die Möglichkeiten, zu filtern. Zusätzlich bietet LinkedIn die Möglichkeit, Duplikate zusammenzuführen. Dieses ist gerade für Deutsche interessant, die das alte Adressbuch verwendet haben: Gerade bei Umlauten und scharfen ß (so wie bei mir) kann es sein, dass der alte Adressbucheintrag nicht mit einer späteren Anmeldung des Mitgliedes gematcht wurde, wenn er eine andere Mailadresse verwendet hat.

Extro

Durch das überarbeitete Design stellt LinkedIn die Kommunikationsanlässe weiter in den Mittelpunkt. Ob das immer sein muss (Will und soll ich zum dreijährigen Firmenjubiläum gratulieren?).

Das allerdings die “Langeweile” in Businessnetzwerken wie auch durch die Influenzer durch anlassbezogene Hinweise angegangen wird, macht durchaus Sinn: Wenn man einen alten Kontakt reaktivieren will, können diese durchaus sinnvoll sein (“Wie, Du bist bei [Firma X] schon wieder drei Jahre?“)

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoDas letzte Facelift hatten die LinkedIn Gruppen 2011. Jetzt sind diese überarbeitet worden. Allerdings hat sich inhaltlich relativ wenig geändert, es ist eher eine Anpassung an die übliche, mittlerweile auch handyfreundlichere Gestaltung der LinkedIn Oberfläche, die seit Mitte 2012 in alle Bereiche eingeführt wird.

so sieht es aus

Als erstes fällt die Gruppenübersichtsseite auf. Waren vorher Listeneinträge, so sind die Gruppen nun blockweise in Dreieranordnung gelistet:

Gruppenübersicht neu
Rechts befindet sich der “Gruppe gründen” Knopf, ähnlich prominent, wie früher. Auch der Kopfbereich der Gruppe ist neu. So ist eine Titelzeile mit einer Grafik vorhanden:

Gruppenseite obenDurch das kleine “i” kommt man auf die Einstellungen. Zusätzlich sind hier die Einstellungen zu finden, die vorher in der Navigationsleiste der Gruppe unter mehr zu finden waren, das Gruppenprofil, die Gruppenregeln und die Gruppenstatistik (die übrigens nach wie vor öffentlich ist. Einfach die ID der Gruppe merken und man kann sich die Statistik einer beliebigen Gruppe anschauen). Vorher gab es außerdem eine kleine Box für die Auswahl des Managers. Diese sind jetzt als Art Slideshow bei der Titelgrafik mit eingebunden:

Managerauswahl
Der Bereich der Gruppenvorschläge ist dabei nach ganz unten gewandert.

was muss ich als Moderator beachten

Eigentlich “muss” ich als Moderator gar nichts tun. Ich kann höchstens, zum Beispiel eine Headergrafik einbinden. Dieses geht über die Gruppeneinstellungen:

Gruppenbild obenTipp: Denken Sie daran, nach dem Hochladen der Grafik nach unten zu scrollen und “Änderungen speichern” zu drücken. Ich selber habe das mehrfach vergessen. Die Grafik sollte im JPG Format sein und mindestens 646 x 200 Pixel haben (Größere kann man zuschneiden).

Die “Gruppenregeln” sind auch nicht mehr so prominent oben platziert wie vorher. Daher sollte der Moderator, wenn er eine “Begrüßungsmail” versendet, vielleicht darauf hinweisen. Für alle, die keine Begrüßungsmail eingerichtet haben, vielleicht eine Überlegung wert.

Etwas suchen musste ich bei dem Punkt “Beitrag verschieben”. War dieses vorher unter dem Beitrag direkt als Link verknüpft, so ist dieser Punkt unter einem Klappmenü nun verborgen:

Gruppe Beitrag verschieben

extro

Große Veränderungen gab es eigentlich nicht, es handelt sich bei der Überarbeitung eher um ein Facelift, die die Optik der Gruppen dem restlichen Layout näher bringen. Im Grunde sind die Gruppen die Alten geblieben, eine gute Möglichkeit, sich über ein Thema auszutauschen.Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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KossiHeute mal ein etwas anderer Beitrag. Sonst versuche ich ja etwas Licht in das Dunkel der Businessnetzwerke zu bringen. Dazu vergleiche ich immer wieder gern die Bestehenden oder gebe Tipps zu den aktuellen Entwicklungen, gerade bei LinkedIn, aber auch zu anderen Netzwerken wie SoCl oder Pinterest. Jetzt habe ich das letzte Jahr genutzt, um mein erstes Buch zu publizieren. Hierbei habe ich versucht einen sachlichen Überblick für Kleinunternehmer und vor allem Freiberufler zu geben.

Die Motivation

Meine Motivation war eigentlich recht einfach: Ich wollte ein anschauliches Buch über Social Media schreiben. In dem Kontext Social Media gibt es viele Experten, aber gerade Freiberufler und kleine Unternehmer können sich nicht einen entsprechenden leisten und es ergibt auch keinen Sinn: Die meisten wollen gar nicht große Kampagnen fahren, sondern einfach das Medium zur Netzwerkpflege verwenden. Hierzu gab es bis jetzt wenig Literatur, so dass sogar Verlage sich in Eigenregie was zusammenbastelten.

Der Tenor

Was mir ganz wichtig erschien: Habe eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt! Wer keine qualifizierte Dienstleistung oder ähnliches offeriert, dem kann Facebook, LinkedIn & Co auch nur im überschaubaren Rahmen helfen. Oder es ist sogar kontraproduktiv: Zwar hat ein Freiberufler so gut wie gar nicht einen Shitstorm zu fürchten, aber wenn sich die Kunden alle negativ äußern, hilft mir der Social Media Kanal auch nicht.

Stattdessen wollte ich zeigen, wie man seine Zeit effektiv einsetzt: Wenn ein Freiberufler so genug Aufträge hat, so kann er sich vorrangig auf die Netzwerkpflege konzentrieren. Wie wertvoll dieses sein kann, habe ich versucht aufzuzeigen.

Extro

Social Media für Freiberufler und KleinunternehmerIch hoffe, meine Stammleserschaft mag mir den Werbeeintrag in eigener Sache verzeihen. Ich muss mittlerweile meine Meinung bezüglich dem Publizieren eines Buches revidieren: Es steckt mehr Mühe und Arbeit darin, als ich am Anfang annahm. Und so hat das Projekt viel meiner Zeit in Anspruch genommen. Ich hoffe, dass diese  Zeit gut investiert war und vielen eine Hilfe ist.

Auf jeden Fall danke ich, neben den Kollegen von Wiley Verlag und meiner Lektorin, den treuen Fans, Followern, Likern, Sharern, Pinnern, Plussern, Paper.li`rern und was es noch für Teilkonzepte es im Rahmen von Social Media so noch gibt: Ihr habt das erst möglich gemacht! Und dank an Matthias Schwenk für die erste Rezension!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoBereits im April diesen Jahres hat LinkedIn die Technik des “Mentioning” eingeführt. Hierbei kann man in einem Status Update Personen (oder Unternehmungen) erwähnen, und diese erhalten eine Benachrichtigung darüber. Bekannt ist diese Funktion vor allem von Google+ und Facebook, jetzt ist dieses auch in der deutschsprachigen Version von LinkedIn verfügbar.

So funktioniert es

Das Mentioning, also die “Erwähnung” ist recht einfach.

Wie erwähne ich jemanden?

Einfach den Namen der betreffenden Person (oder des Unternehmens) im Status Update eingeben. Die entsprechende Person kann dann aus der Liste ausgewählt werden.

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI HowTo

Wen kann ich erwähnen?

Sie können drei Arten von Personen oder Unternehmen erwähnen

  1. Ihre Kontakte
  2. Unternehmen, die auf LinkedIn ein Unternehmensprofil betreiben
  3. Personen, die in der Konversation bereits etwas geschrieben haben (unabhängig davon, ob diese ein Kontakt ist).

Unternehmen können das Mentioning über das Unternehmensprofil nicht nutzen.

Wofür setze ich Mentioning ein?

Sie können Mentioning einsetzen, um eine Diskussion zu starten. Besonders sinnvoll halte ich es, wenn Sie Ihre Kontakte bei gleicher Interessenlage darüber vernetzen. So können Sie einen Mehrwert für Ihre Kontakte bieten, zusätzlich zur reinen Information.

Gut: Jemanden für einen Inhalt danken (“Danke für den Link, Erika Mustermann”) oder jemanden zu loben (“Guter Vortrag von Erika Mustermann”)

Schlecht: Eigene Inhalte so promoten (“Das solltest Du lesen, Erika Mustermann”) oder Unternehmungen auf sich aufmerksam zu machen (“Ich würde gern bei Coca  Cola arbeiten”)

Werde ich benachrichtigt?

Ja, es gibt eine Benachrichtigung. Hierzu gibt es auch eine neue Einstellung in der Privatsphäre:

LinkedIn Mentioning Deutsche GUI Benachrichtigungen

Wer also zu oft benachrichtigt wird, kann die Benachrichtigung über Email abschalten (Die Benachrichtigung über die Flags ist dann weiterhin aktiv)

extro

Das Mentioning ist eine gute Ergänzung, die Timeline sinnvoll zu gestalten. Man sollte die Technik aber für alle sinnstiftend und vorsichtig benutzen. Rechtlich ist das auch in Deutschland relativ gefahrlos, da man (im Gegensatz zu Google+) keine Unbekannten behelligen kann.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Vor gut einem Jahr hat Facebook seine Sponsored Stories eingeführt: Beiträge werden gegen Bezahlung besser positioniert. Nun hat LinkedIn eine ähnliche Technik eingeführt, allerdings ohne Edgerank: Status Updates von Firmenprofilen können nun bei “Nicht Folgern” positioniert werden gegen Bezahlung. Allerdings ändert sich bei den Followern selber nichts. Man kann damit also seinen Einflussbereich vergrößern, ohne dass Unternehmungen , die nichts bezahlen wollen,  bestraft werden. Die Technik ist also näher an den promoted Tweets von Twitter als an Facebook.

Wie funktionieren Sponsored Updates?

Die deutschsprachige Hilfe schweigt sich zu den sponsored Updates noch aus, in der englischsprachigen findet sich eine gute Übersicht.

Sponsored Updates sind bei LinkedIn die Möglichkeit, Status Updates, inklusive Videos oder Präsentationen, nicht nur den Followern, sondern auch einen größeren Publikum gegen Bezahlung in dessen Timeline zu präsentieren.

Sponsored Updates sind, auch hier ein Unterschied zu Facebook, zurzeit nur für Unternehmensprofile gedacht. Außerdem brauchen Sie eine Kreditkarte, da die Beträge in US $ von der Kreditkarte abgebucht werden. Wer bereits LinkedIn Ads eingesetzt hat, kennt die Verfahren.

Wie lege ich selber welche an?

Hier am besten eine kleine Grafik, die den Weg anzeigt:

LinkedIn Sponsored Update erstellen tutorial deutsch

Für alle, die in der “Hilfeschleife” feststecken, man kann auch die gesponserten Status Updates über die Kampagnenverwaltung starten:

Wie linkedIn Status Updates starten

Hauptvorteil: Targeting

Der Hauptvorteil ist das Targeting, das man betreiben kann. So wie Facebook im B2C Bereich viele Möglichkeiten bietet, so kann man mit LinkedIn genau auswählen, wer das gesponserte Status Update zu sehen bekommt. So kann man differenzieren nach Geographie, aber auch nach Karriere Level bis hin zum Unternehmen, bei dem die Zielperson arbeiten soll.

und die Kosten?

Das ist nicht ganz so einfach, da der Preis im “Bieter” Verfahren ermittelt wird. Ein Click kostet ca. 2 – 10 $, je nach Targeting. Im Gegensatz zu Facebook wird der Klick bei exaktem Targeting eher teurer.

Man kann allerdings ein Tagesbudget definieren, angefangen bei 10 $. Mit der Bremse ist ein Schalten von Anzeigen auch für Freiberufler durchaus interessant.

Extro

Eine sinnvolle Ergänzung sind die gesponserten Status Updates durchaus. Diese sind für alle Zielgruppen interessant, da man den Kostenbereich genau eingrenzen kann. Für alle, die bereits ein Unternehmensprofil ihr Eigen nennen, auf jeden Fall einen Blick wert.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoIch schreibe ja gern und ausgiebig über LinkedIn im Detail. Dabei sind es oft eher die grundsätzlichen Artikel, die scheinbar auf Interesse stoßen. Daher wollte ich in Zukunft einfach Begriffe aus der LinkedIn Welt näher erläutern. Anfangen wollte ich mit dem Begriff der “InMail” heute.

Was ist eine InMail

Ich könnte jetzt schnell zwei Sätze schreiben, aber es ist meines Erachtens sinnvoller, wenn man sich das Nachrichtensystem von LinkedIn näher anschaut. Daher ein Überblick.

Überblick Nachrichtensystem LinkedIn

Überblick Nachrichtensystem und InMail bei LinkedIn

  1. Nachrichten an Kontakte gehen immer. In diesem Fall sehen Sie auf dem Profil des Kontaktes den Button “Nachricht senden”
  2. Moderatoren sind auch erreichbar. Hierzu die Gruppenseite anwählen und dort finden Sie den Verantwortlichen. Wenn der “Mouse Over” erscheint, können Sie “Nachricht senden” wählen.
  3. Innerhalb einer Gruppendiskussion können Sie auch einen Foristi über “Privat antworten” eine Nachricht senden
  4. Ein Sonderfall: OpenLink. Sehen Sie dieses Icon auf dem Profil von jemanden, so können Sie immer eine Nachricht senden (Quasi eine R-InMail, Susanne hat das hier näher erklärt)
  5. Jetzt kommen wir zur InMail: Bei einem Unbekannten steht nun statt Nachricht senden InMail senden auf dem Nachrichtenknopf

Und was ist eine InMail nun?

Eigentlich ganz einfach: Eine Nachricht an einen Unbekannten. Allerdings gibt es ein paar Besonderheiten:

  1. Nur Premiummitglieder können InMails versenden, und davon nur wenige. Faustregel: Eine InMail kostet 10 $
  2. LinkedIn tut einiges, um diese InMails zu vermarkten. Zum einen hat man eine “Antwortgarantie“: Dieses bedeutet, wenn ich eine InMail versende und keine Antwort erhalte, wird mir die InMail wieder gut geschrieben. (Na ja, der Begriff Garantie ist in Deutschland anders besetzt)
  3. InMail Feedback: Aus den Reaktionen (oder besser den letzten 10) errechnet LinkedIn eine Bewertung von Ihnen, die Sie, alá Ebay Manier, in Form von Sternchen erhalten. Wenn in den letzten 10 Bewertungen mindestens zwei Bewertungen enthalten sind, die Sie als Spam markiert hat oder auch als uninteressant, so verlieren Sie einen Stern:

InMail Feedbackbewertung

Diese können Sie in Ihren Einstellungen ansehen. Diese Bewertung bekommt auch jeder InMail Empfänger zu sehen.

Wenn übrigens bei einen Unbekannten der Button “InMail senden” nicht vorhanden ist, kann es auch sein, dass dieser die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gesperrt hat.

Die InMails sollen die Mitglieder vor zu viel Spam bewahren. So ist es bei LinkedIn zum Beispiel nicht möglich, Unbekannte in Gruppen einzuladen, was im deutschsprachigen Raum eher ungewöhnlich ist.  Was mich am Anfang verwunderte, hat aber durchaus seinen Sinn, so gibt es nach wie vor keinen LinkedIn Butler, und das ist auch gut so.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als “Unbekannt” gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn hat im September letzten Jahres zusätzlich zu den seit langen möglichen Empfehlungen die sogenannten “Endorsements” eingeführt. Viele sahen die Einführung eher als Gamification Ergänzung an, aber auch die Endorsements haben ihre Existenzberechtigung. Wann vergebe ich was und wo ist überhaupt der Unterschied?

Was sind Empfehlungen und Endorsements

Den Unterschied sieht man am deutlichsten, wenn man sich das Profil anschaut:

LinkedIn Empfehlungen und EndorsementsDie Empfehlung ist ein eigenhändig geschriebener Text, während das Endorsements quasi die “Ein Klick Empfehlung” auf den Profil des Besuchten ist. Hier bestätigt man die Kenntnisse, die der Besuchte angegeben hat.

Wie schreibe ich eine Empfehlung

Eine Empfehlung macht schon etwas mehr Mühe als ein Endorsement. Hier kann man unterscheiden nach Kollegen, Dienstleister oder Mitarbeiter, die empfohlen werden können. Gehen Sie hierzu auf die Seite Ihres Kontaktes und scrollen Sie herunter, bis Sie den Bereich “Empfehlungen” sehen. Hier können Sie direkt einsteigen (1).

Wie schreibe ich eine LinkedIn EmpfehlungBesonders wertvoll sind die Empfehlungen von Kunden, da diese höher gewichtet in die Suche von LinkedIn mit eingehen.

Der Text sollte nicht zu lang sein und sich auf die Kernkompetenzen der betreffenden Person beziehen. Bei der Sprache schreiben Sie in der, die Sie am besten beherrschen und in der zweiten Stufe, welche die Kunden Ihrer Person am wahrscheinlichsten sprechen.

Was ist ein Endorsement

Die Endorsements sind sozusagen die Empfehlungsquickies bei LinkedIn, die Business Likes im Geschäftsleben. Um welche zu erhalten, muss ich auf meinem Profil erst mal Kenntnisse anlegen:

Wie erhalte ich EndorsementsVon 1. – 3. sehen Sie, wie Sie unter “Profil bearbeiten” Ihre Kenntnisse anlegen. Geben Sie dazu die wichtigsten zuerst an.

Danach können Sie auf Ihrem Profil von Ihren Kontakten bestätigt werden (4.). Wie erhalte ich am besten welche? Am einfachsten, Sie fangen an in Ihren Kontakten zu schauen und welche zu vergeben. Viele werden sich sicherlich revanchieren.

Die Endorsements werden von vielen geliebt und von einigen gehasst. Das geht sogar so weit, dass Sie im Blog dazu auffordern, nicht mehr endorst zu werden. Im Frühjahr waren trotzdem mehr als eine Milliarde Endorsements bereits vergeben worden. Wer das übrigens nicht möchte, kann sich dafür entscheiden, diese nicht anzeigen zu lassen. Empfehlen möchte ich das aber ausdrücklich nicht:

LinkedIn Endorsements nicht anzeigen

Wann nutze ich was?

Wenn ich jemanden wirklich schätze, dann ist die Empfehlung der bessere Weg. Dieses gilt besonders, wenn ich Kunde von jemanden war oder bin.

Die Endorsements haben aber trotzdem ihre Existenzberechtigung: Kann ich so jemanden kund tun, dass ich seine Arbeit schätze. Zusätzlich tue ich der entsprechenden Person einen Gefallen, da die Endorsements auch in die Suche und den Suchergebnissen mit einfließen. Obwohl keiner wegen vielen Endorsements einen Job bekommen würde, so sind sie ein nettes Detail. So haben auch die Endorsements ihren Wert.

extro

Egal für was Sie sich entscheiden – machen Sie den ersten Schritt und empfehlen bzw. endorsen Sie Ihre Kontakte. Diese werden es Ihnen danken oder sich schlichtweg darüber freuen. Ansonsten nehmen Sie sich doch die Zeit und schreiben Ihren Kontakten richtige “Empfehlungen”. Diese sind auf eine Businessplattform gold wert.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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