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Wo Unternehmensprofil erstellen LinkedIn, Facebook, Google+ ?


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich im Web 2.0 zu engagieren. Für ein Unternehmen bieten sich die Präsenzen auf verschiedenen Plattformen an, allen voran die Firmenseiten und Unternehmensprofile auf LinkedIn und Google+ oder eine Fanpage auf Facebook.

Wie eine erstellt wird, habe ich für LinkedIn und Google+ erklärt, für Facebook gibt es andere, zu empfehlende Literatur.

Wenn man noch keine Unternehmenspräsenzen besitzt, sollte man von vorne anfangen:

Die Strategie

Am Anfang sollte man sich eine Strategie überlegen. Das klingt nach hochtrabenden Folien von Unternehmensberatern, gemeint sind schlicht weg die Fragen

  • Was will ich erreichen?
  • Wen will ich erreichen?
  • Wie will ich die Zielgruppe erreichen?

Dieses sollte mit dem bisherigen Firmenprofil korrespondieren: Wer keine Strategie hat, dem wird Social Media nicht helfen können. Wer aber eine Strategie der Firmenentwicklung besitzt, sollte den Einsatz der bisherigen anpassen (und nicht umgekehrt).

Die Mittel

Es gibt verschiedene Präsenzen. Wer noch keine hat oder pflegt, sollte sich (so fern es mit seinen Zielgruppen harmoniert) an die Marktführer halten:

Facebook

Facebook ist in Bereich der sozialen Netzwerke sicherlich der Marktführer. Gerade im B2C Bereich Ist Facebook erste Wahl. Wer seine Marke weiter präsent zeigen möchte, hat hier die größte Reichweite.

Aber es ist analog der Bild Zeitung: Reichweite ist nicht alles. Für komplexe Unternehmensinformationen oder Produkterklärungen ist Facebook nicht so gut. Selbst wenn Unternehmenslenker oder Fachkräfte sich auf Facebook befinden, heißt das nicht, dass sie an dieser Stelle bereit sind, sich mit komplexen Sachverhalten auseinanderzusetzen.

Die Masse auf Facebook birgt die größten Chancen in der Reichweite, aber auch Risiken und Arbeit. Der aktuelle „Mini“-Shitstorm der Ing DiBa zeigt, dass eine permanente Betreuung (im Sinne 24/7) notwendig ist.

Auch muss man sich damit auseinandersetzen, ob Aktivitäten (im Sinne des Diskurses mit „Nutzern“) mir einen Mehrwert stiften. Habe ich eine Konsumermarke, dann am ehsten ja. Mal karikierend: Verkaufe ich Atomkraftwerke, wird der Diskurs wahrscheinlich mir wenig bringen.

Auf Grund der Komplexität, die in der Reichweite liegen, sollte bei Implementierung einer Fanpage am ehesten externe Hilfe genutzt werden. Chancen und Risiken liegen wie immer dicht beieinander.

Google+

Noch relativ frisch ist Google mit seinem Netz um Google+.  Zwar ist in der Bruttoreichweite Google+ noch nicht so weit, jedoch bietet Google+ einen ganz anderen Nutzen: Die Integration bei Google selber, also die Suche.

google-plus-logo-buttonUm seine Reichweite also insgesamt zu erhöhen, läuft Google+ alle anderen sozialen Netzwerken den Rang ab. Mittlerweile gibt es auch schon etliche Literatur und Blogs, wie man SEO mit Google+ betreibt. Ein schöner Artikel, der hierzu Grundlagen bietet, stammt von Falk Hedemann von t3n. Auf jeden Fall sollte man sich zu Beginn an Gedanken machen, ob ein Unternehmensprofil bei Google+ nicht den originären Internetauftritt unterstützen könnte.

Dadurch, dass man in seinem Newsstream die Kommentare deaktiviert, kann man bei mangelnden Ressourcen auch die Aktivitäten in Grenzen halten. Wie man eine Präsenz erst mal erstellt, habe ich hier erklärt.

LinkedIn

Um komplexe Produkte darzustellen oder auch sein Unternehmen im Rahmen des Employer Branding darzustellen, ist LinkedIn mit weltweit über 149 Millionen Mitgliedern noch eine Beachtung wert.

Besondere Beachtung sollte die „Empfehlung“ erhalten. Hier handelt es sich nicht um ein einfaches like, sondern Personen schreiben eine Empfehlung. Diese wird dann individuell eingeblendet, wenn ein Kontakt (oder Kontakt zweiten Grades) ein Produkt empfohlen hat. Ein schönes Beispiel ist bei Volkswagen Indien zu sehen.

Der eigentliche Nutzen ist in der Hilfe bei der Suche nach Ansprechpartnern: Man bekommt je Unternehmen sein Kontakte zu sehen und die Kontakte zweiten Grades.

Ein schönes Goodie ist die Möglichkeit, seine Unternehmenspräsenz zu monitoren. Nach dem Grundgedanken von Norton / Kaplan, dass, was Du nicht messen auch nicht lenken kannst, wird hier direkt einiges mitgeliefert:

Unternehmensprofil Analysen

Unternehmensprofil Analysen

Muss es nur eines sein?

Man muss sich gerade zu Beginn nicht zu einer Lösung entscheiden. Kosten entstehen bei allen drei nicht direkt bei den Anbietern, sondern durch die Pflege und die dadurch gebundene Humanressourcen.

Man kann die Profile einheitlich bilden, man kann aber auch Aufgaben focussiert arbeiten: Facebook, um die Massen zu erreichen, LinkedIn für das Employer Branding und Google+ zur Unterstützung der eigenen Auftritte oder auch perfekt zur Penetration eines eigenen Blogs.

Ich habe nur die wichtigsten Möglichkeiten aufgezählt. Erwähnung sollte Twitter gehören, was ich nicht gesondert aufgeführt habe, da man über spezielle Kanäle verschiedene Personenkreise erreichen kann.

Synopse Unternehmensprofile

Synopse Unternehmensprofile

Wenn noch keine Erfahrungen vorhanden sind, würde ich zu Google+ und LinkedIn raten, Facebook erst, wenn Erfahrungen gesammelt worden sind.

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9 Kommentare
  1. Für viele Unternehmen gerade im B2B ist Facebook heute eine sehr gute Plattform um im Recruiting LinkedIn zu ergänzen. Wir erhalten in den letzten Monaten verstärkt Kundennachfragen von B2B-Firmen, die das Problem des Fachkräftemangels durch einen auf Recruiting zugeschnittenen Facebook-Auftritt in den Griff bekommen wollen. Das macht auch viel Sinn. Und beschädigt übrigens LinkedIn gar nicht: Facebook ist die stärkere Plattform für „Pull-Recruiting“, LinkedIn die erste Wahl für aktiven Search und Push-Aktionen.

    • LinkedInsider sagte:

      Hallo Michael,

      danke für Deinen Kommentar. Einen Vorteil hat Facebook… man kann ja auch mehrere Fanpages haben, zugeschnitten auf Produkte, Karriere etc. Das müsste ich auch ergänzen.

      Liebe Grüße
      Stephan

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