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Was ist eigentlich LinkedIn? Ein Erklärungsversuch…

Vorab: Dieser Blogbeitrag weicht von den üblichen ab. Wenn Sie zu den vielen Lesern im letzten Jahr gehören, dann wird dieser Artikel höchstens Unterhaltungswert besitzen, aber keinen substantiellen Mehrwert. Ausschlag gab eine sympathische Frage bei LinkedIn im Fragen und Antwort Bereich, die ich versuchte im geforderten Stil zu beantworten. Also ich versuche mal in verständlich LinkedIn zu erklären.

Was ist LinkedIn?

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk. Genau wie zum Beispiel VZ oder Facebook kann ich mich dort virtuell vernetzen, ich habe also eine Liste mit „Bekannten“ oder „Freunden“ und eine eigene Seite, wo ich reinschreibe, was für ein toller Hecht ich bin.  LinkedIn ist aber mehr für die Erwachsenen. Und deswegen steht auf der eigenen Seite nichts über den Urlaub oder die Kinder, sondern was man so alles kann. Die Erwachsenen müssen ja nun Geld verdienen, und das machen die auf der Arbeit.

Hier müssen sie viele Dinge tun, Sachen beschreiben oder Dinge kaufen oder verkaufen.

Das ist Herr Müller. Herr Müller arbeitet im Bereich Software und braucht jemand, der programmieren kann. Herr Müller weiss nämlich, was er will, aber nicht wie er es dem Computer sagt.

Eigentlich hat Herr Müller einen Kollegin, nämlich Frau Meier, die kann so was. Die ist aber im Mutterschutz. Das ist blöd, ist aber so.

Jetzt kann Herr Müller über die Suche in LinkedIn gehen und gucken, wer das noch kann. Hier gibt es nämlich ganz viele wichtige und tolle Menschen. Und damit man die findet, hat LinkedIn dafür eine Suche.

Darüber findet Herr Müller ganz, ganz viele. Da alle perfekt programmieren können, guckt sich Herr Müller die Profile, also die Seiten, wo die Leute reinschreiben, was sie können, genauer an. Profile ist quasi eine Mischung aus Pinnwand und Lebenslauf der einzelnen Leute.

Er findet zum Beispiel Herr Schmidt: Herr Müller kennt den gar nicht. Macht aber nichts. Der Herr Müller kommt aber aus München, genauso wie er selber. Und siehe da, er hat mehrere Empfehlungen, unter anderen, so ein Zufall, von einem alten Studienkollegen. Empfehlungen, da schreiben andere über einen, das man wirklich der dolle Hecht ist. So, den Studienkollegen ruft Herr Müller jetzt an und fragt, ob der Schmidt wirklich so dolle ist, wie er tut. Und der Studienkollege bestätigt das, sonst hätte er auch keine Empfehlung auf die Seite von Herrn Schmidt geschrieben.

Jetzt schickt Herr Müller Herrn Schmidt eine kleinen, elektronischen Brief über LinkedIn und fragt, ob er Zeit und Lust hat. Da Herr Schmidts letzter Auftrag in den letzten Zügen steckt freut er sich darüber. Jetzt sind alle froh, Herr Müller hat jemanden zum programmieren, Herr Schmidt einen neuen Auftrag, Frau Meier kann weiter sich um das Baby kümmern und LinkedIn kann weiter Geld verdienen.

Was unterscheidet LinkedIn von anderen sozialen Netzwerken?

Es gibt  ja mehrere soziale Netzwerke. Aber die meisten sind für den Spaß, und nicht für die Arbeit. LinkedIn ist für die Arbeit.

Bei den meisten kann jeder jeden ein kleines Briefchen schreiben oder zu den Freunden hinzufügen. Und das machen auch viele.

Jetzt gibt es ganz viele „Herr Schmidts“. Davon sind die meisten ganz okay, aber einige schreiben alle Müllers an und fragen, ob sie was brauchen. Das nennt man Spam. Und damit das bei LinkedIn nicht passiert, darf Herr Müller den Herrn Schmidt gar nicht so anschreiben. Er muss sich entweder von seinen Studienkollegen vorstellen lassen, oder  er muss bei LinkedIn viel Geld bezahlen. Somit kann unser Herr Müller den Brief schreiben, da der Chef das Geld einmalig bezahlt, aber die Schmidts, die ganz, ganz viele Briefe schreiben wollen, können sich das nicht leisten.

Und deswegen mögen viele Erwachsene LinkedIn

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5 Kommentare
  1. Warum so kompliziert?
    Ich sag einfach: Linkedin ist die virtuelle Herbertstrasse

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