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Unternehmensprofil – richtig integriert!

Ist Social media ein Hype? Muss ich und mein Unternehmen mitmachen? Eine Frage, die man nicht digital und sofort beantworten kann.

Einen sinnvollen Einstieg bietet hier ein Unternehmensprofil. Dieses bietet eine gute Basis. Was ist zu bedenken? Aber zum Start: Wofür ist das überhaupt gut?

  • Reichweite produzieren – Sie werden sichtbarer (auch über Google)
  • Employer Branding – Sichtbarer als Arbeitgeber
  • Empfehlungen – Produkte und Dienstleistungen empfehlen lassen
  • Authentizität
  • [Pflegen von „alten Verbindungen“]

 

Aber wichtig hierbei: Social Media und die Nutzung der zur Verfügung stehenden Mittel wie LinkedIn wird kein Heilsbringer sein – und ohne entsprechende Inhalte erst recht nicht. Und: Social Media ist EIN Kanal, dieser muss dementsprechend in die gesamte Strategie mit eingebunden werden. Alleingänge, womöglich vom interessierten Azubi allein gelassen gepflegt, könnten eher kontraproduktiv sein.

Die Kosten hierbei liegen zu Beginn zu 100% bei den zur Verfügung gestellten Ressourcen – das normale Unternehmensprofil bei LinkedIn ist kostenfrei.

Nehmen Sie Social Media ernst….

…und zwar sehr ernst. Oder besser gesagt: So ernst, wie jeden anderen Kanal auch. Das Problem: Interaktion. Das ist ein Unterschied zu herkömmlichen Medien wie PR und Marketing es kennen.

Social Media will integriert werden. Zentrale Fragen sind hierbei, wer für die Inhalte und die Kommunikation verantwortlich sind, aber auch, was kommuniziert werden kann und soll. Zeit ist hier unbedingt notwendig, auch wenn es zu Beginn nicht gleich n Planstellen sein müssen. Und nutzen Sie die vorhandenen Ressourcen. Viele Mitarbeiter sind bereits bei LinekdIn, warum diese nicht auch mal einen Blogbeitrag schreiben lassen? Und eine Stellenanzeige kann auch von einstellenden Linienverantwortlichen publiziert werden – der Personalbereich ist deswegen nicht außen vor.

Wo wir zum nächsten Punkt kommen…

…aber nehmen Sie Social Media nicht zu ernst

In einem durchschnittlichen Haushalt erreichen Sie heute von 4 Personen maximal 1,3 überhaupt…. und das auch nur, wenn diese 1,3 Personen auch regelmäßig Ihre Accounts überprüfen. Es gibt aber mehr Nutzer, die Social Networks eher als selbst aktualisierendes Adressbuch verstehen.

Schlecht dabei zu sein ist sicherlich ein Fehler und wenn Ihre Zielgruppe nicht vertreten ist, lieber abwarten. Und wenn Sie Ratschläge bekommen, dass Sie Ihr „Business neu überdenken müssen“ – dann kontern Sie mit der Gegenfrage, wie ihr Unternehmen überhaupt entstehen konnte.

Ganz herrlich hat das Wolfgang Luenenbuerger in seinem Blogbeitrag „Feuern Sie Ihren Social Media Berater“ beschrieben.

Unternehmensprofil – wie und was?

Um ein Unternehmensprofil zu erstellen, benötigt man auf gar keinen Fall großes administratives Konow How.

Zum Erstellen eines Unternehmensprofiles habe ich schon eine kleine Anleitung gebloggt, ergänzt, wie man Produkte implementiert.

Mir geht es eher darum, was man zu Beginn benötigt:

Unternehmensprofil - was ist zu tun

Unternehmensprofil - was ist zu tun

  1. Das mindeste, was benötigt wird, ist eine vernünftige Beschreibung und einen Ansprechpartner, der auch erreichbar ist. Beides sollte realistisch wirken (Also nicht „Erika Muster Gruppe Weltweit“ sich beschreiben, wenn nur drei Mitglieder zur Unternehmung gehören. So was kann jeder mit einem Mausklick nachprüfen). Ein Ansprechpartner sollte auch erreichbar sein und dieser sollte auch zu der Verantwortung passen (Am Besten. Eigener „Community Manager“ oder mindestens aus einem Bereich, den man auch die Verantwortung zutraut, wie ein Mitarbeiter aus Marketing oder Vertrieb).
  2. Als nächster Schritt sollten Produkte und Dienstleistungen angeboten werden. Heirbei sollte man sich auf die Schlüsselprodukte beschränken, das Anpreisen jeder Nische führt nur zur Verunsicherung bei den meisten Betrachtern. Diese wirken umso besser, wenn diese Empfehlungen von Kunden haben. Ein weitere Punkt ist das Einstellen von Jobs (wenn sie auch wirklich welche auszuschreiben haben).
  3. Rund wird das Ganze durch das Anreichern von News, eines Blogs und eines Twitteraccounts. Diese müssen aber auch gepflegt werden. Handelt es sich um ein börsennotiertes Unternehmen, kann auch die WKN zur Kurseinblendung implementiert werden.

Womit wir wieder beim Faktor Zeit werden: Die entsprechenden Ressourcen müssen zur Verfügung stehen. Wenn solche Maßnahmen nicht gepflegt werden, könnte es kontraproduktiv werden. Als Ansporn: Gucken Sie sich mal Siemens an, mit über 55.000 Followern bei LinkedIn (und erstaunlicherweise fast doppelt so viele wie Facebook).

Hier kann man die Reichweite, die man erzeugen kann, erahnen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, mit dem Gedanken spielen, sich ein Unternehmensprofil zu erstellen oder erstellen zu lassen, ich kann jederzeit Kontakte herstellen oder auch selber unterstützen.

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6 Kommentare
  1. Patricia sagte:

    Wie kann ich den Namen einer Unternehmensseite ändern?

    • LinkedInsider sagte:

      Hallo,

      Du musst auf Deine Unternehmensseite gehen, oben rechts müsste dann ein Button „Administrator Werkzeuge“ erscheinen. Ist dieses nicht der Fall, bitte prüfen, ob eine valide Mailadresse mit der Domain des Unternehmens (bei dir entspr. xeit) vorhanden ist, da darüber die Zuordnung vorgenommen wird.

      liebe Grüße
      Stephan

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