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Facebook

Intro

Auch wenn ich mich auf LinkedIn konzentrieren möchte, hin- und wieder versuche ich über den (Social Media) Tellerrand hinwegzuschauen. Heute ein Artikel über eine, wie ich finde, merkwürde Aktion von Dr. Oetker

Über Dr. Oetkers Fecebook Seite

Was geschah: Am Donnerstag ein fröhlicher Tweet von Dr. Oetker:

Dr. Oetker will Facebook löschen

versehen mit dem trendigen Hashtag „#DeleteFacebook“ erreichte Dr. Oetker nach wenigen Stunden die 1.000 Retweets. Dr. Oetker machte sein Versprechen wahr und zack war die über 130.000 Fans zählende Facebookseite weg und nicht mehr erreichbar….. für wenige Stunden. Danach ist sie nicht nur wieder auferstanden, sondern wird auf Twitter von Dr. Oetker fröhlich beworben.

Dr. Oetker bewirbt Facebook Seite

Reichweite …. über alles?

Elon Musk hat es mit den Seiten von Tesla und SpaceX vorgemacht und der Hashtag #deletefacebook ist trendy: So hat auch Brian Acton , der Gründer von WhatsApp, seinen Facebook Account gelöscht:

Brian Acton delete Facebook

Und diesen Hashtag und die Medienwirksamkeit wollte sich Dr. Oetker auch zu nutze ziehen. Und so wird Twitter genutzt, die Reichweite zu erhöhen.

Ist Reichweite wirklich alles? Stefanie Bamberg hat es auf Facebook gut in kurzen Worten https://www.facebook.com/plugins/comment_embed.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fphoto.php%3Ffbid%3D1893354927364833%26set%3Da.179978375369172.40380.100000710320866%26type%3D3%26comment_id%3D1893510154015977&include_parent=false„>beschrieben:

„Trotzdem selten sinnlose Aktion. Aber gut. Kann man machen.“

Dieser Ausdruck entspricht ungefähr meiner Haltung: Aufmerksamkeit irgendwie zu erhaschen, egal wie, wird aus meiner Sicht weder eine treue Fangemeinde zusammengetrommelt bekommen, noch anderweitig ernst genommen.

Wer nur auf Reichweite achtet, kann auch günstig Follower kaufen. Wichtig ist, egal ob Consumer Brand oder auch B2B Kontext: Relevante Reichweite, also Menschen, die nicht nur eine Marke oder Produkt unterstützen, sondern die Markenbotschaften auch dort verteilen, wo die Zielgruppe sich befindet.

Am Besten verteilen sich Inhalte: Diese können praktischer Natur sein (Bei Konsumprodukten wie Pizza kann man sich da viel vorstellen), aber gern mal auch Cat Content oder lustige Sachen. Diese verbreiten sich auch gut und unterstützen. Damit sollte man es aber auch nicht übertreiben: Wer nur Cat Content verbreitet, erntet halt nur Katzenfans.

Tweet Jacking (also sich an einen Trend anhängen), kann helfen, die Reichweite zu erhöhen. Allerdings ob man treue Follower damit generiert, sei dahingestellt. Aber wenn Reichweite alles ist: Jetzt habe ich ja auch darüber geschrieben….

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Täglich grüßt das Murmeltier

Heute bin ich auf einen interessanten Artikel in TechCrunch gestoßen. In dem Blogpost von Josh Constine vom 07. November wird ein neues Feature von Facebook beschrieben: So können Unternehmensseiten nun mit Karrierepostings angereichert werden und diese, wie man es bereits von LinkedIn kennt, gegen Einwurf kleiner Münzen bei getargeten Facebook Usern anzeigen lassen. Dabei setzt bei dem Matching auf die Tags, die jeder Nutzer gepflegt haben soll (so weit Facebook sich das wünscht). Dabei orakelt TechCrunch „Facebook threatens LinkedIn with job opening„. Eine Ansage, die man näher betrachten sollte.

Deja vú?

Irgendwie kommen die Ansätze bekannt vor. Selbst die Überschrift in ähnlicher Form gab es bei mir schon mal, sogar mehrfach. Man erinnert sich. Insbesondere das mittlerweile beerdigte BranchOut machte zeitweise von sich zu Reden und auch andere Anbieter wie Silp und Poachee boten auf App Basis in Facebook eingebettet Möglichkeiten, eines Karriereportales. Dann startete „Social Jobs„, auch eine App, allerdings von Facebook selber. Einen Durchbruch schafften damit weder die Fremdanbieter, noch Facebook selber:  Alle Ansätze geraten entweder in Vergessenheit oder wurden schlichtweg ignoriert.

Potentiale und Realität

Die Logik von Facebook ist an sich einleuchtend: Warum einen lukrativen Markt wie die Stellenbörsen großen Konkurrenten wie LinkedIn allein überlassen? Allein die pure Masse an angemeldeten Nutzern, an die 1,71 Milliarden aktive allein im Q2 2016, sollte doch Anlass geben, dass man schnell und einfach was hinzaubert und von der puren Masse an Nutzern jubelnd aufgenommen werden könnte.

Tatsächlich scheinen diese Angebote jedoch nicht angenommen zu werden: Die Trennung von Beruflichen und Privaten ist in europäischen und vor allem deutschsprachigen Ländern stärker, als im angloamerikanischen Raum scheint nach wie vor zu dominieren.

Trotzdem ist der Schritt ein logischer: Nicht alle sind bei LinkedIn (um nicht zu sagen, nur ein Viertel), und der Anspruch von Facebook ist ja eher, virale Effekte zu nutzen, als die Führungshierarchien zu erreichen. Schauen wir mal, ob es diesmal was wird oder ob ich in ein oder zwei Jahren den nächsten Artikel dieser Überschrift widmen kann…

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Facebook fr Unternehmen richtig einsetzenWenn massenhaft ein Artikel zu der neusten Produktidee von Facebook durch das Netz kursieren und auch noch direkten Bezug zu LinkedIn und XING haben, muss ich mich ja nahezu reflexartig dazu äußern. Aktuell geht es um die Thematik, „Facebook at work“, der Versuch, aus dem sozialen Netzwerk eine Unternehmenslösung zu bauen und anzubieten. Zuerst gab es eine kleine Randnotiz von Reuters, die sich via Financial Times rasend schnell verbreitete.

Kommentar

Bereits in den Headlines deutete sich an, dass Facebook at work LinkedIn und XING ins Visier nehmen sollte. Am Rande, solche Versuche gab es schon häufiger. Aber als Karrierenetzwerk sollte sich Facebook nicht entwickeln. Auch die vor zwei Jahren etablierte Jobsuchmaschine konnte keine nennenswerte Entwicklung aufweisen (und verortet „Germany“ nach wie vor in Wisconsin, was die Wertschätzung der internationalen Kunden dokumentiert).

Was durchgesickert ist: Facebook plane ein „lokales“ Facebook. Was mir nicht klar geworden ist, ob es sich dabei um eine Cloudlösung handelt, oder um eine Unternehmenssoftware, die ein Unternehmen selber hostet. Zu ersteren möchte ich gar nicht viel sagen: Wer Unternehmensdaten im Zugriff von Facebook lässt, sollte sich über gar nichts wundern. Ich denke eher, dass es sich um eine Softwaresuite handelt. Und hier ist einer der größten Konkurrenten mitnichten LinkedIn oder XING, sondern eher SAP, IBM mit seinem „Connections“ oder dem Sharepoint von Microsoft, der seit 2012 Elemente wie Newsfeed, Gruppen und Kontakte beinhaltet. Ein Facebook at work hätte genau diese Unternehmenssoftware im Visier.

Und hier würde Facebook neues Terrain betreten: Bei den Lösungen handelt es sich um integrative Ansätze: Egal ob IBM Connections mit der Lotus Welt in Großkonzernen, oder Microsofts Sharepoint, mit Exchange Integration und vor allem der MS Office Kompatibilität: Die Produkte sind nicht zwingend optisch der letzte Schrei, fügen sich aber nahtlos in die bestehenden Architekturen ein. Wer die Netzwerkarchitektur eines Konzerns schon mal näher gesehen hat, weiß, dass dieser Vorteil nahezu uneinholbar ist.

Als Karrierenetzwerk innerhalb eines Konzerns macht eine eigenständige Insellösung weniger Sinn: So ist man auf XING und / oder LinkedIn wegen der generellen Vernetzung unterwegs, um Kontakte zu verwalten, die man sonst aus dem Orbit verlieren würde und nicht wegen des Flurnachbarn. Isolierte Lösungen gibt es genug, ich denke nicht, dass da der Bedarf so enorm ist.

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XING hat jetzt nachgezogen und bietet in einem Selbstbedienungsmodus Kleinanzeigen zum Schalten an. Jedes Mitglied von XING kann unter diesem Link selber kleine Anzeigen schalten. Dabei stellte ich auch fest, dass man den AdPlanner für Auswertungen verwenden kann, was ich auch gleich umsetzen musste. Um mir ein genaueres Bild zu verschaffen, wollte ich auch gleich eine Anzeige auf XING mit dem neuen XAS Tool schalten:

XING Anzeige Schalten

So funktioniert es auf XING

Bei XING kann man direkt starten. Man benötigt, im Gegensatz zu LinkedIn, kein Unternehmensprofil, um Anzeigen schalten zu können. Auch reicht ein Basisprofil auch aus. Die Nutzer können eine Homepage, Ihr Profil, eine Gruppe oder auch eine Stellenanzeige bewerben. Als Formen kann man zwischen „Sponsored Update“ und einer kleinen Anzeige alá GoogleAds wählen.

Die Selektionskriterien sind nicht so fein, wie bei LinkedIn: Man kann Alter, Geschlecht, Karrierelevel, zwischen den drei deutschsprachigen Ländern, Branche und Alter wählen.

Die Kosten funktionieren, genau wie bei Google oder LinkedIn, im Biddingverfahren: Man kann eine Range angeben und erhält den Zuschlag, wenn man bei dem Kriterium der „Höchstbietende“ ist. Daher kann man auch keine pauschalen Preisangaben machen. Im Vergleich unten habe ich daher auch die Vorschläge nach einer identischen Zielgruppe übernommen.

Wichtiger Hinweis: Die Zielgruppe

Ein ganz wichtiger Hinweis: Man kann viel Pro und Contra abwägen: Wichtiger ist die Zielgruppe! Sie sollten sich nicht von Funktionen, sondern davon, wen Sie erreichen wollen, eine Entscheidung was zu nutzen sei, abhängig machen.

Wer kann was?

Hier ein kleiner Überblick, was die beiden Tools können und wo sie ihre Stärken haben:

LinkedIn Ads vs XING Ads

Vorteile LinkedIn

LinkedIn hat ganz klar seine Stärke in den Selektionskriterien. So kann man zum Beispiel ganz konkret nur Ingenieure eines bestimmten Automobilkonzernes eine Stellenanzeige empfehlen lassen. Dieses verhindert Streuverluste und macht eine Schaltung effektiver.

Die Kosten liegen bei LinkedIn nur bei 1/5 im Vergleich zu XING. Es erfolgt keine manuelle Prüfung, so dass die Anzeige sehr schnell online ist.

Vorteile XING

XING hat einen großen Vorteil: Man benötigt kein Unternehmensprofil, so, dass ich als Freiberufler auch ohne eins Anzeigen schalten kann. Ein weiterer Vorteil ist die Abrechnung in Euro.

Extro

Die Anzeigen bei XING werden scheinbar manuell auf die Konformität zu den AGB geprüft. Auf jeden Fall hat das Hamburger Unternehmen keinen Humor: Die Schaltung meiner Anzeige scheiterte an den formalen Bedingungen:

Ablehnung XING Anzeige

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Logo elloIn meinen Timelines war in den letzten Tagen ein neues, soziales Netzwerk, dass die Runde machte: Ello. Das neue Netzwerk möchte Transparenz in die Datenhaushalte bringen. So verspricht ello: „keine Werbung – niemals“. In den Policies ist genau ausgewiesen, was ello mit den Daten vorhat. Der Ansatz sollte zumindest näher betrachtet werden.

Was ist ello

Ello ist im Moment ein kleines, aber feines soziales Netzwerk. Schon da ist die Creme de la Creme im Social Media Umfeld. Die Funktionen sind noch sehr überschaubar (und alles sehr, sehr Beta). An den Start scheint ello Anfang Juli gegangen zu sein.

Screenshot Ello Timeline

Was mir jetzt schon gefällt: Die Eingabemöglichkeiten (Omnibar) in der Timeline zu formatieren und Links einzufügen.

Omnibar Eingabe in der Timeline von Ello

Für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr sympathisch. Ansonsten erinnert ello in seinen Funktionalitäten anderen Netzwerken wie Facebook, So.Cl oder auch Google+: Eine Timeline, die man zwischen Friends und Noise hin- und herschalten kann. Friends ist hierbei in so weit irreführend, da ello asynchron arbeitet: Man folgt den Freunden wie bei Twitter. Noise hingegen ist die „Best of“ Sammlung der Kommentare, die man markiert.

Das Styling ist sehr unaufdringlich und in schwarz und weiß gehalten. Das „Profil“ hat zur Zeit nur wenige Eingabemöglichkeiten:

Profil bei ello

Meinungen und Stimmungen

Einige haben bereits über ello geschrieben. T3N natürlich, Nina Diercks auf ihren SocialMedia und Recht Blog oder auch Torsten Materna auf seinem Social Media Talk. Dirk Baranek sieht gar einen Twitter Killer. Interessant hierbei: Weder auf Mashable, noch auf techcrunch habe ich Artikel zu ello gefunden, im deutschsprachigen Raum jedoch etliche.

Wie Beta ello ist, erkannt man daran, dass die Domain über GoDaddy registriert ist und in der Amazon Cloud arbeitet. Die Policies lassen Gutes erahnen. Kann sich ello etablieren? Versuche, weitere Netzwerke auszurollen, hat es etliche gegeben. Datenschutz scheint international hierbei keine hohe Relevanz zu genießen, ansonsten hätte Facebook nicht seinen Siegeszug gefeiert. Soziale Netzwerke werden sich bei uns allen weiter etablieren – welches Netzwerk in 10 Jahren die Nase vorne hat, weiß niemand.

Wer selber recherchieren möchte, kann bei Angel mal vorbeischauen. Ansonsten ist ello im Moment nur über Einladung erreichbar. Lieben Dank an Robert Krauss, der mich eingeladen hat!

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;;

intro

LinkedIn Official LogoMal schauen, ob ich nun wieder öfters bloggen muss: LinkedIn hat die Tendenz, mehrere Features hintereinander zu publizieren. Das letzte war der Benchmark, wie häufig man in seinem Netzwerk im Vergleich angesehen wurde. Jetzt wurde ein neues Feature ausgerollt: Man kann für sein persönliches Profil ein Hintergrundbild für den oberen Bereich hochladen.

So sieht es aus

Die neuen Cover Fotos bei LinkedIn. Wer seine LinkedIn Oberfläche auf englisch eingestellt hat, kann es sich bei mir bereits anschauen. Für alle anderen habe ich einen Screenshot angefertigt:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 20.22.45

Wer meine Profile auf Facebook oder Google+ kennt, weiß auch, dass ich das Stormtrooperfoto liebe. Allerdings kann man es auch sicherlich unter Marketing und Personal Branding Gesichtspunkten sinnvoller einsetzen, als ein niedliches Foto von Lego Figuren. Was soll`s, ich mag es halt. LinkedIn liefert auch 25 generelle Vorlagen, man muss also kein eigenes Bild hochladen. Die Editierung erfolgt über die ganz normale Funktion der Profilbearbeitung:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 18.21.38

Das Foto kann bis hin zu 4.000 x 4.000 Pixel und vier Megabyte groß sein. Als ideal gibt die englische LinkedIn Hilfe 1.400 x 425 Pixel an. Bei größeren Fotos kann der Ausschnitt frei gewählt beziehungsweise verschoben werden. Wermutstropfen: Das Feature gibt es zur Zeit nur bei Nutzung der englischsprachigen Oberfläche und für Premiumkunden. Allerdings ist es wohl geplant, die Möglichkeit des Hintergrundbildes später allen Kunden zugänglich zu machen.

LinkedIn Premium Spotlight

Ein interessantes Detail fand sich bei Techcrunch: Angeblich soll eine günstige Premiumvariante für 9,99 $ offeriert werden. Unter dem Begriff LinkedIn Premium Spotlight sollen nur wenige Premium Features verfügbar sein. Darunter allerdings die (angeblich) beliebteste Funktion der Profilbetrachter. Markus Sekulla wird es freuen: Ist das die Funktion, die ihn zeitweise zum Premiumkunden beim Hamburger Pendanten XING machte.

Extro

Etwas mehr Farbe finde ich nett. Auch, finde ich, erinnert es eher an Google+, als an Facebook. Es bietet aber nette Möglichkeiten, sich abzugrenzen. Mal sehen, wann die Funktion im deutschsprachigen Umfeld ausgerollt wird. Wer behauptet denn, dass Businessnetzwerke nur langweilig sein müssen?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Facebook blogGestern las ich einen Artikel von Michael Kroker auf seinem WiWo Blog. Darin fand ich ein paar wahre Worte. Abgesänge gibt es in zyklischen Abständen ja immer wieder, aktuell viele über XING (wo ich mich auch nicht ausnehme), aber die, dass Facebook die jungen Leute weglaufen, am ehesten. Den Unternehmen dürfte das zu Recht kommen: Wollen die meisten ja die Gehälter Ihrer Mitarbeiter verdienen und nicht die Renten. Obwohl ich da nicht der einzige bin, mal ein paar Zahlen zur Darstellung, wie es aussieht.

So sieht es aus

Immer wieder liest man Headlines wie: Facebook laufen die Teenager weg (T-Online), Soziales Netzwerk: Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA (Spiegel), Vergleich 2011 bis 2014: Facebook verliert Teenager und gewinnt ältere Nutzer (Statistik Dresden) oder auch Facebook Nutzerzahlen: Nutzer werden immer Älter (FutureBiz) oder Facebook Nutzer altern rapide (t3n). Wie sieht es insgesamt aus:

So sieht die Altersverteilung aktuell aus, Quelle: Facebook AdPlanner, Mai 2014, Gesamtsumme an Mitgliedern in Deutschland: 27.708.000.

Anzahl Nutzer auf Facebook in Deutschland nach Lebensjahren 2014Im Verhältnis zur Bevölkerung sieht es dann so aus:

Anzahl Nutezr auf Facebook im Verhältnis zur Bevölkerung in Deutschland nach Lebensjahren 2014

 

(Die Grafik zeigt den prozentualen Anteil der Nutzer von Facebook im Verhältnis zur entsprechenden Altersgruppe in der Bevölkerung)

Dabei fällt auf, dass in den ersten Jahren eine nahezu 100% Deckung in den Altersgruppen bis Mitte 20. Wie sah die Entwicklung im Vergleich zu 2012 aus?

Facebook Verteilung nach Alter 2012 und 2014 im Vergleich Deutschland

Vergleichszahlen aus 2012 aus dem Blog von Thomas Hutter (Lieben Dank dafür).

Extro

Tatsächlich hat die Altersgruppe 13 – 17 nominal nachgelassen. Alle anderen sind gestiegen. Dieses kann mehrere Gründe haben. Eine ist die Migration: ein 17 jähriger 2012 ist automatisch zwei Jahre später in der nächsten Gruppe. Das bedeutet, dass nahezu 1,5 Millionen in der nächsten Gruppe sind bei dem Vergleich. Die erste Gruppe ist die einzige, die bei solchen Vergleichen keine Neuzugänge aus Migration hat. geschrumpft ist diese Gruppe aber nur um ca. 700.000 Mitglieder. Ergo hat auch diese Gruppe Wachstum, aber nicht so schnell, wie die anderen. Dieser Prozess ist aber einmalig, wie Martin Weigert feststellt.

Auch kennen wir kein Netzwerk zum Vergleich: Das Phänomen Facebook ist in seiner Ausgestaltung einzigartig. Was mir nur persönlich auffällt (hat aber keine empirische Relevanz): Meiner Tochter ist WhatsApp wichtiger. Übrigens: Der älteste Artikel, dass Facebook die Teens weglaufen, den ich kenne: Techcrunch aus 2007.