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LEO – LinkedIn Engine Optimization – Schneller gefunden werden

In einem sozialen Netzwerk vertreten zu sein, hat viele Ursachen. Dieses reicht von der Vorhaltung eines selbstaktualisierenden Adressbuches und geht hin bis zur täglichen, intensiven Nutzung.

Viele wollen nicht nur finden (für dieses Klientel rangiert dieser Blogbeitrag unter Erweiterung des Horizontes), sondern sind davon abhängig, gefunden zu werden.

Im Moment kommt man noch mit einem vollständig ausgefüllten Profil relativ zügig weiter, aber mit zunehmenden Teilnehmern wird das immer schwieriger, in der Suche nach oben gespült zu werden.

Um die Optimierungsansätze zu verstehen, sollte man einen Blick auf die erweiterte Suche und deren Sortiermöglichkeit werfen:

Die Suche

Wenn man sich die Suche genauer anschaut, so sieht man, dass man verschiedene Kriterien für die Ergebnisse bekommen kann. Dieses sind:

  1. Relevanz
  2. Beziehung
  3. Beziehung und Empfehlungen
  4. Kontakte
  5. Stichwörter

Als Defaulteinstellung gilt „Relevanz“. Hier werden verschiedene Kriterien gewichtet. Am wichtigsten ist, wo ein übereinstimmendes Stichwort steht. In meinem Beispiel: Wo wird „Projektmanagement“ genannt und wie oft. Weitere Merkmale fließen ein, Anzahl von Kundenempfehlungen, wie oft der Status aktualisiert wird, Anzahl der Kontakte.

Die weiteren Ergebnissortiermöglichkeiten sind nahezu selbsterklärend.

Profiloptimierung – LEO – LinkedIn Engine Optimization

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Profil für die Suche zu optimieren. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:

LinkedIn Optimierung

LinkedIn Optimierung

Der einfachste Weg ist, als erstes sein Profil zu vervollständigen. Hierzu bietet LinkedIn via „Profil bearbeiten“ auch Hilfe an und zeigt, was noch fehlt und vervollständigt werden muss:

LinkedIn Profil vervollständigen

LinkedIn Profil vervollständigen

Wenn man ein vollständiges Profil hat, so kann man die anderen Parameter auch beeinflussen:

1. Inhalte überdenken

Die Suche nach Relevanz beinhaltet vor allem die Stichwörter. Zentrale Stichwörter sollten so prominent wie möglich auftauchen. Sind Sie Controller? Dann diesen Begriff häufiger auftauchen. Mindestens ein zentraler Begriff sollte im Profil Slogan stehen. Andere Keywörter wollten auch auftauchen, ein minimalistisches Profil wird schlecht gefunden.

2. Kontakte

Die Anzahl der Kontakte fließt durchaus mit ein, in dreierlei Perspektiven. Zum einen gibt es das Suchkriterium „Anzahl Kontakte“. Hier ist es logisch, dass man, um so mehr Kontakte man aufweist, ma höher gelistet wird.

Zum zweiten wird man bei „Beziehung“ schneller gefunden, da sich die Wahrscheinlichkeit, dass man gemeinsame Bekannte hat, erhöht wird.

Und als Drittens geht die Anzahl der Kontakte auch in die Relevanz mit ein.

Aber Achtung: Wahlloses Kontaktsammeln bringt einen auch nicht weiter. Es gibt einen Cut bei 500 Kontakten, danach wird nicht mehr berücksichtigt. Nach meiner Erfahrung verbessert sich dieses Kriterium zwischen 200 und 500 Kontakten.

3. Empfehlungen

Als weiteres Kriterium gehen die Anzahl der Empfehlungen in die Relevanz mit ein. Aber: Empfehlung ist nicht gleich Empfehlung. Diese werden ja kategorisiert, und Empfehlungen von Kunden sind wertvoller und gehen anders in die Relevanz mit ein als zum Beispiel eine Empfehlung von Arbeitskollegen.

Sinnvoll daher: Empfehlungen akquirieren.

4. Multlinguale Profile

Multilinguale Profile helfen indirekt: Man hat die Chance, mehr und besser Stichwörter unterzubringen. Somit kann man dadurch in der Relevanz steigen.

Multlinguale Profile bieten noch weitere Vorteile: Zum einen wird man in Google etc. (so fern man geöffnet ist) getrennt gelistet. Auch hat man die Möglichkeit, seinen Vanitynamen getrennt nach Sprache zu steuern.

Der Profil Slogan bietet weitere Möglichkeiten. Dieser kann in jeder Sprache, die man als Profil eingerichtet hat, anders definiert werden. Dieses kann man gut nutzen, um verschiedene Keywörter an zentraler Position, und somit für die Indexierung der Suche, zu hinterlegen.

5. Wöchentliche Status Updates

Man sollte auch mind. einmal die Woche seinen Status updaten. Allerdings nicht zu häufig, da sonst die Gefahr besteht, dass Kontakte einen ausblenden. Auch sollte man „dienstlich“ bleiben. LinkedIn ist, trotz Synchronisation, kein Twitter oder Microbloggingsurrogat!

Fazit

Es gibt verschiedene Wege, seine Sichtbarkeit zu erhöhen. In dem Blog sind weitere, durchaus sinnvolle Wege, noch nicht beschrieben, da diese keine Beziehung zur Such aufweisen. Aber auch das Beantworten von Fragen oder das Beteiligungen an Gruppen kann durchaus sinnvoll sein, um gefunden zu werden.

Auf jeden Fall ist der Aufwand zu erzielten Wirkung relativ gering und so sollte man sich die Zeit nehmen, sein Profil zu überdenken.

Ein schönes Hilfsmittel ist die Analyse der bisherigen Suchen. Hier kann man einiges erfahren. Als Premiummiglied hat man zusätzlich die Möglichkeit über die neue Suche, eine Analyse zu erhalten.

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7 Kommentare
  1. Mike sagte:

    Hallo,
    wieso kann ich Kontakte nur mit Hilfe einer E-Mail Adresse eingeben. Selbst wenn die Person in der selben Gruppe wie ich ist??
    Danke Mike

    • Wolltest Du jemanden als Kontakt hinzufügen und er fragte dann nach einer Mailadresse?

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