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Pinterest

Intro

Logo PinterestVorgestern schrieb ich einen Artikel, wie man einen Worpress Blog mit Pinterest verbindet und zu Analysenzwecken verwendet. Aus den Rückfragen fiel mir auf, dass viele Pinterest noch gar nicht so wahrgenommen haben.

Daher entschied ich mich, noch mal etwas auf das Thema einzugehen, aber mehr von der grundsätzlichen Seite. Auch wenn die Nutzung weltweit zu Beginn 2012 explodiert ist, so ist die Nutzung in Deutschland mit Platz 192 im Alexa Ranking noch etwas hinter dem Durchschnitt, aber auch hier wächst der Dienst.

Was ist Pinterest

Die Frage, was man sich unter Pinterest vorstellt, kann man sich am ehesten beantworten, in dem man sich eine virtuelle Korkwand mit vielen Fotos vorstellt. Auch wenn man sich verbinden und folgen kann, unterscheidet es sich von anderen Netzwerken, dass es stark auf Visualisierung setzt und man sich eher an Themen orientiert.

Erste Schritte

Wenn man sich bei Pinterest umsehen möchte, so muss man sich dort anmelden. Eine „Einladung“ ist nicht mehr nötig.

Wie melde ich bei Pinterest an

Anmelden kann man sich bei Pinterest entweder direkt oder via Google+ / Twitter oder Facebook Account:

Pinterest AnmeldenIch habe in den weiteren Schritten den Fecabook Account gewählt, da diesen ziemlich viele zur Verfügung haben.

Pinterest Authentifikation via FacebookNach den Ausfüllen ein paar weiteren Daten fordert Pinterest einen auf, mindestens sich 5 Boards zum Folgen auszusuchen.

Pinterest erste Boards
Boards sind die einzelnen Pinnwände, wo themenbezogen die Bilder gesammelt werden, also die einzelnen „Korkwände“ Um die Technik zu erläutern bietet Pinterest auch eine „Tour“ an, die gar nicht schlecht ist:

Pinterest Guided Tour

Angemeldet und was nun?

Nach der Anmeldung sieht man die neusten Fotos aus den vorher ausgewählten Boards. Zuerste sollte man sich einfach mal auf die Suche machen und mal stöbern:

Pinterest Suche
Einfach ein Stichwort in das obere Feld eingeben. Hierzu bietet Pinterest auch die Unterstützung von Hashtags an. Auch wenn die Oberfläche auf deutsch existiert, werden Sie wesentlich mehr Ergebnisse bei der Nutzung englischer Stichwörter haben.

Wenn Sie etwas gestöbert haben, können Sie selber etwas „pinnen“. Hierzu können Bilder hochgeladen werden doer aus dem Web gepinnt. Dieses können Sie am „+“ Zeichen tun:

Pinterest Erste Schritte

Es gibt drei Möglichkeiten, Bildmaterial zu sammeln:

  1. Selber hochladen
  2. Aus dem Internet „pinnen“
  3. „Repinnen“: Der Begriff benötigt Erläuterung. Wenn man ein schönes Bild auf Pinterest sieht, kann man das Bild „repinnen“. Hierzu auf den Button „Pin it“ bei dem gewünschten Bild klicken. Die Informationen (Beschreibung) kann dabei angepasst werden. Jetzt muss man sein Board (seine themenbezogene Korkwand) auswählen. Wenn man auf das Menü klickt, kann man auch eine neue Korkwand definieren.

Pinterest Repin erstellen

Wenn Sie noch nicht genau wissen, was Sie folgen wollen, können Sie auch Ihre Bekannten suchen, ob diese bei Pinterest sind:

Pinterest erste FreundeAber dass ist eigentlich nicht nötig: Mit der Zeit folgt man eher „Boards“ mit interessanten Themen (So zum Beispiel meinem LinkedIn Board)

Gibt es Pinterest auf deutsch?

Mittlerweile gibt es Pinterest in sechs Sprachen, unter anderem auf deutsch. Wenn die Anmeldung nicht zur deutschen Sprache geführt hat, so kann man unter „Einstellungen“ (Settings“) diese ändern:

Pinterest Sprache einstellen

Was kostet Pinterest

Im Moment kostet Pinterest noch nichts. Ich denke, für den „Endnutzer“ wird das auch so bleiben: Pinterest verdient sein Geld mit Business Accounts, und das wahrscheinlich auch erst später.

Extro

Wer Bilder mag, wird Pinterest lieben. Ich denke, einen Versuch ist es wert. Man kann sich unendlich lange mit der Suche nach schönem Material beschäftigen. Fragen zum Nutzen möchte ich hier an dieser Stelle gar nicht aufwerfen. Dabei kann man auf viele kreative Ideen kommen.

Wenn man einen Blog oder eine Page betreibt, kann ein Engagement auf jeden Fall nicht schaden. Und für alle anderen: Es macht Spaß, sich die weiten der Visualisierung anzuschauen.

Wer sich damit tiefer beschäftigt, sollte sich mit der Problematik Urheberrecht beschäftigen. Zu Beginn sollte reichen: Eigenes und fremde Inhalte, die mit einem Pinterest Logo zum Teilen auffordern, sind unbedenklich.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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intro

Logo PinterestSeit 2012 hat sich Pinterest innerhalb der sozialen Netzwerke einen festen Platz erarbeitet. Mittlerweile hat  der Traffic, nach der Explosion am Anfang letzten Jahres, einen konstanten Level erreicht. Der Dienst ermöglicht es, Bilder zu „pinnen“ und zu teilen.

Nach Alexa kommt Pinterest demnach auf Platz 38 aller weltweit am meisten besuchten Webseiten, in Deutschland immerhin noch auf Platz 192.

Pinterest Traffic Juni 2013

Was sind „Analysen“ bei Pinterest

Im März 2013 wurden im Blog von Pinterest das Analysetool vorgestellt. Dieses bietet die Möglichkeit, seinen Pinterest Account mit einer Webseite (oder halt einen Blog) zu verknüpfen und die Daten, die damit verknüpft sind, zu analysieren oder einfach, sich anzuschauen. Neu ist, dass man auch bei WordPress.com gehostete Blogs nun verifizieren kann.

So sieht es aus

Wenn man eine Seite verifiziert hat, so erhält man einen zusätzlichen Eintrag „Analyse“:

Analyse bei PinterestWenn man eine Seite damit verknüpft hat, erhält man Analysen über Reichweite, Repins etc.

Analyse bei Pinterest Detail

Kostet die Anlyse bei Pinterest etwas?

Die Analyse, die ich dargestellt habe, ist im kostenfrei. Business Accounts sollen in Zukunft mehr Daten enthalten.

Wie verknüpfe ich meinen Blog

Für Blogger, die selber hosten, können ihren Blog in ihren Pinterest Account hinterlegen. Danach muss eine Verification Datei heruntergeladen werden und diese im Blog platziert.

WordPress.com Nutzer konnten so eine Datei bislang nicht selber platzieren. Hier wurde nun eine Möglichkeit von WordPress unter den Werkzeugen eingeführt, wo man auch Google verknüpfen kann.

Verification herunterladen

Die Datei, die man benötigt, muss man bei Pinterest herunterladen. Hierzu die zu verknüpfenden Seite im Profil hinterlegen.

Download Verification File PinterestDas Problem: Wie gehe ich mit dieser Datei um?

WordPress.com verknüpfen

Um einen bei WordPress.com gehosteten Blog zu verifizieren, benötigt man die ID. Diese ist in der heruntergeladenen Datei von Pinterest zu finden:

Pinterest ID aus Verification Datei extrahierenHierzu die html Datei mit einem Editor öffnen (Bei Word wird automatisch html übersetzt, hilft im ersten Schritt also nicht weiter, am besten Notepad nehmen) und den text „domain_verify“ content=“ suchen. Danach findet sich in Anführungszeichen ein (bei mir) 32 stelliger Schlüssel.

Diesen Schlüssel muss man nun bei dem WordPress Blog unter „Werkzeugen“

Pinterest und WordPress verknüpfen

hinterlegen. Hierzu gibt es ein Feld:

Pinterest ID bei WordPress hinterlegen

Ist die ID hinterlegt, so kann man die Seite bei Pinterest verifizieren (Bleistiftsymbol hinter dem Link bei Pinterest).

extro

Viele sind sich einig, dass die Analyse eine große Bedeutung hat. Tatsächlich halte ich gerade für Anbieter im E Commerce Umfeld die Analyse für ein überlebensnotwendiges Tool. Für Blogger ist es ganz nett, je nachdem welche Visualisierungen man bereit hält. Für kleine Optimierungen auf jeden Fall ist Pinterest immer hilfreich.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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Logo PinterestPinterest, der Bilderdienst aus den USA, führt seine Überarbeitung der graphischen Oberfläche sukzessiv ein. Nachdem die Überarbeitung zuerst Ende Januar im hauseigenen Blog publiziert wurde, schaute sich das zuerst und fast taggleich Techcrunch darüber. Gestern folgte dann Mashable mit der Ankündigung, dass das neue Design nun von vielen getestet werden kann. Da auch bei mir in der oberen Leiste der Button „Probiere es aus“ zu sehen war, habe ich die Chance genutzt. Damit steht das erste große Redesign des jungen Bilderdienstes an.

so schaut es aus

Oben in der Menüleiste findet sich bei vielen ein neuer Knopf: Zum neuen Design wechseln. Mit einer kurzen Bestätigung findet man sich im neuen Design wieder. Auf den ersten Blick sieht es unspektakulär aus:

Pinterest New Look

Die Menüleiste oben wirkt etwas anders. Insgesamt ist das Outfit relativ ähnlich und erinnert etwas an BranchOuts Discover Board, nur halt in rot (Wobei BranchOut das Discover Board mittlerweile wieder abgeschafft hat……oder: Was war jetzt noch mal BranchOut?)

Pinterest New Look MenüleisteWas sich in der Technik getan hat, sieht man, wenn man auf ein Bild direkt klickt. Dann werden dem Nutzer eine Vorschau auf die Photos auf dem Board in einer Vorschau präsentiert und Vorschläge, was noch interessieren könnte:

Pinterest New Look 3

Unter (1) wird das Board angezeigt, wo das Foto angepinnt wurde. Des Weiteren gibt es einen Block, wo die gleiche Quelle (in meinem Fall http://LinkedInsiders.wordpress.com ) angezeigt wird. Was noch nicht immer funktioniert (vielleicht abhängig von der Sprache) ist, dass Pinterest Vorschläge macht für ähnliche Bilder.

extro

Alexa Rank PinterestPinterest ist seit einem Jahr konstant beliebt. So hat es Ende 2011 einen rasanten Aufstieg erlebt und kann diesen Level halten. Und dieser Level liegt bei immerhin Platz 34 aller besuchten Webseiten (zumindest nach Alexa). Die Diskussion um die rechtlichen Grenzen, zumindest in Deutschland, hat dem keinen Abbruch getan. Im Produktmarketing kann es seine Vorteile voll ausschöpfen, ob es im Recruiting wirklich andere Medien ersetzen kann, möchte ich noch nicht ganz glauben.

Als fester Bestandteil in der Welt der sozialen Netze konnte sich Pinterest im letzten Jahr auf jeden Fall etablieren.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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Logo SoClDas Social Media Experiment von Microsoft, So.Cl, hat vor Weihnachten seinen ersten Geburtstag gehabt. Zuerst wollten Fuselabs das soziale Netzwerk eher als Think Tank verstanden wissen. Jetzt wurden die grafischen Elemente verbessert… und so SoCl Richtung Pinterest verschoben. Was bei Pinterest die Boards sind, nennt sich bei So.Cl „Collections“.

Die neuen Features

Tag vs Collect

Tag vs Collect

Taggen konnte SoCl schon immer. Nun sind die Collections hinzugekommen. Damit können gepostete Fotos, Artikel oder Links multidimensional sortiert werden. Die Tags können von jedem bei jeden Posting vergeben werden. So bildet sich ein allgemeines, von allen gebildeter Strom an Informationen, der auch passenderweise „Interest“ genannt wird. Über die „Collections“ wird eine persönliche Ebene eingezogen. Diese arbeiten genau wie die Boards bei Pinterest. Man kann jedes Posting direkt seinen verschiedenen Collections hinzufügen. Den Collections anderer Personen kann man auch folgen. Praktisch ist, dass man auch direkt unter dem Bild eröffnen kann, in dem man einen neuen Collectionnamen vergibt. Damit stehen dem Nutzer zwei Perspektiven zur Verfügung: Die Generelle und die persönliche:Socl interests vs collections

Der Vorteil gegenüber Pinterest ist, dass man nicht zwingend auf das „Beliebt“ Board angewiesen ist, so weit man nicht nur seinen Followern vertrauen möchte. Man kann über „interests“ schnell in eine Thematik sich vertiefen und interessante Bilder oder Artikel identifizieren.

8 Ways to use SoCl betterWer sich mit SoCl etwas genauer beschäftigen möchte, für den habe ich eine kleine Anleitung als Infografik gebastelt (siehe rechts). Für alle, die einen Blog betreiben oder anderweitig auf sich aufmerksam mach en möchten oder müssen, dem sei gesagt, dass man So.Cl nach wie vor ziemlich gut zum generieren von Traffic nutzen kann.

Bei meinem Blog hat sich die Zugriffe, seit dem ich So.Cl verwende, von der Suchmaschine bing mehr als verzehnfacht. Bing ist die Suchmaschine von Microsoft, genau wie das soziale Netzwerk So.Cl auch. Auch wenn es noch keinen nennenswerten Artikel über die Abhängigkeiten gibt, so scheint doch eine zu existieren. Vielleicht mögen sich die Fachleute von t3n als übliche Verdächtige damit mal auseinandersetzen.

Was ich persönlich an So.Cl mag ist die Community, die sich eher über gemeinsame Themen und Interessen definiert, an Stelle real existierender Verbindungen. Aus diesem Kontext heraus bekommt man auf viele Dinge neue Perspektiven und man kann wunderbar seinen Horizont erweitern. Wenn jemand So.Cl noch nicht kennt, einen Blick es allemal wert. Mittlerweile benötigt man auch keine Einladung sondern kann sich bei So.Cl auch direkt anmelden. (Wem die Infografik gefällt, ich würde mich über ein paar Repins bei Pinterest freuen, wo ich diese auch hinterlegt habe).

Extro

SoCl keep calmNoch kann sich So.Cl der breiten Nutzerschaft wie Pinterest erfreuen. Alexa sieht So.Cl noch auf einen der hinteren Ränge. Das Klientel der Nutzer scheint sich erheblich von Pinterest zu unterscheiden. Das Konzept finde ich spannend, da zu Interessengebieten alle etwas beitragen und nicht die subjektive Sicht auf die Follower so präsent ist. Ganz nebenbei gibt es weniger Fingernägel und Hochzeitskleider zu sehen, eher seltene Orte oder Naturaufnahmen. Allerdings eins muss ich schuldig bleiben: Worin der Business Case von So.Cl besteht, habe ich auch noch nicht verstanden.

Immer aktuell bleiben: G+

Intro

Heute mal wieder ein richtiges spannendes Thema (wahrscheinlich noch spannender als Rechnungen von LinkedIn steuerlich geltend zu machen): Das Arbeitszeitgesetz und die Probleme, die aktive Community Manager bekommen können. Zu diesem Thema bin ich gekommen, da ich auf Google+ einen sehr aktiven Sprecher folge. Und hin- und wieder hat man das Gefühl, dass dieser wirklich durchgängig online ist.

Community Manager Huges Free

Arbeitszeitgesetz (ArbZG)

Das Arbeitszeitgesetz besteht in seiner Form seit nahezu 20 Jahren. In den 90ern wurde allerdings die Ausgestaltung eines Arbeitsplatzes im Jahr 2012 nicht beachtet: Dass der Arbeitsplatz mit einem 5 Zoll Display in die Hosen- (bzw. Hand-)tasche passt. Elemente hieraus sind

  • Nach der Grundregelung darf die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. (§ 3 ArbZG)
  • Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben (§ 5 ArbZG)
  • Betroffen sind alle, die keine leitenden Angestellten sind

Die Rahmenbedingungen sind ja den meisten bekannt. Was viele nicht wissen, ist, wie rigide mit Verstößen umgegangen wird. So sind Strafen bis 15.000 € für Verstöße vorgesehen und werden auch tatsächlich verhängt. Ein weiteres Problem besteht mit den Berufsgenossenschaften und einem Arbeitsunfall, wenn ein Arbeitszeitverstoß nachgewiesen wird.

….ja und?

Wieso komme ich nun darauf im Zusammenhang mit Community Management? Die Sache ist relativ einfach: Viele Community Manager dokumentieren Arbeitszeitverstöße öffentlich! Der schnelle Blick abends in sein Forum, wo sich die Hitzköpfe gerade die Rübe einschlagen (meistens wegen Nichtigkeiten) und ein kurzes Statement, bei der Sache zu bleiben, ist eine Unterbrechung der Ruhezeit. Und diese wird unterschiedlich dokumentiert.

Nicht jedes Forum ist gleichgefährdet

Der Unterschied liegt in den Foren, wie ein Kommentar dokumentiert wird. Die amerikanischen Anbieter (Facebook, LinkedIn, Pinterest aber auch der neue Dienst So.Cl) „verwischen“ die Zeitangaben (vor 1h, vor 1 Tag, vor einer Woche etc.), so dass ein Verstoß online dokumentiert werden muss. DIeses ist unrealistisch.

Es gibt auch Communities, die aber relativ einfach, die einen Zeitstempel in einem Kommentar oder unter einem Artikel abspeichern. Hier sind die bekanntesten Twitter und das deutsche Netzwerk Xing. Hier kann man noch nach Monaten oder Jahren minutiös die Erstellung eines Kommentars nachvollziehen, und so unter Umständen einen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.

Wie gehe ich als Unternehmer damit um?

Als Unternehmer, insbesondere als Konzern, muss ich das Wohlergehen meiner Angestellten ernst nehmen. Wenn Angestellte öffentlich Arbeitszeitverstöße kann dieses mindestens teuer werden. Hierbei meine ich nicht nur den (nicht zu hoffenden) Arbeitsunfalles: Auch ein Mitbewerber kann sich diese Dokumentationen zu Nutze machen, um mein Unternehmen bei der Genossenschaft zu diskreditieren oder sogar Abmahnungen darauf aufsetzen.

Legen Sie sich eine Strategie zurecht: Wer tritt wann öffentlich auf. Foren, die mit Zeitstempel arbeiten, sind außerhalb der regulären Arbeitszeiten tabu, alle anderen nur im Krisenfall zu bearbeiten. Aber geben Sie Ihren Mitarbeitern auch Ansprechpartner zur Hand, die sie im entsprechenden Fall informieren können.

Immer aktuell bleiben: G+

logo SlideShare Gestern nachmittag wurde die nächste Akquisition im Bereich der sozialen Netzwerke bekannt. Wie der „Business Insider“ in einem Artikel berichtete hat das amerikanische Businessportal LinkedIn den Online Präsentationsspezialisten Slideshare. Der Kauf erfolgte für 119 Millionen Dollar, dass nach aktuellem Kurs knapp über 90 Millionen Dollar entsprechen. Die Geschäftsmodelle ergänzen sich ganz gut, hat LinkedIn bis jetzt keine eigene Möglichkeit, Präsentationen hochzuladen. Eine eigene Lösung zu programmieren, wäre sicherlich recht aufwendig. Auch wenn der Preis im Verhältnis zu Mitarbeitern oder Umsatz nicht ganz so abgehoben wie bei dem Erwerb von Instagram durch Facebook erscheint, so wechselt für knapp 100 Millionen Dollar eine 59 Mann Unternehmung, wie man auf dem LinkedIn Unternehmensprofil von SlideShare erkennen kann.

Schon lange integriert

Die SlidesShare Präsentationen sind schon lange über die Apps von LinkedIn erreichbar. integriert man diese, kann man, so fern man über einen SlideShare Account verfügt, Präsentationen der Formate ppt, pps, pptx, odp, pdf, doc, docx, odt, Keynote, iWork pages auf seinen Profil darstellen. Dieses ist besonders sinnvoll bei Freiberuflern, die so einen detailierteren Überblick über bisherigen Projekte oder Tätigkeiten darstellen können. Ein Beispiel findet sich auf dem Profil von Michael Kausch, dass man allerdings nur im bei LinkedIn eingeloggten Zustand betrachten kann:

Slideshares auf Profil

Hier findet sich auf 43 Präsentationsseiten das Leistungsspektrum seiner PR Agentur Vibrio. Ein kleiner Wermutstropfen: Die SlidesShare Präsentationen lassen sich nicht auf dem Unternehmensprofil hochladen.

Konzentration oder Diversifikation?

LinkedIn_Official LogoZur Zeit lässt sich nicht absehen, wohin die Reise geht. Auf der einen Seite sind Konzentrationsprozesse bei den Branchenriesen wie Facebook oder LinkedIn zu beobachten. Auf der anderen Seite entstehen neue Netzwerke im Monatstakt: War letztes Jahr durch Google+ dominiert, folgten So.Cl und Pinterest, und der gerade anliegende Aufstieg des „neuen“ Karriereportals BranchOut.

Die Millionen- und Milliardenbeträge, die hier gezahlt werden, erinnern stark an eine neue Internetblase (wie bereits der Spiegel 2006 orakelte). Doch es geht um die pure Existenz: Erinnern werden sich immer weniger an 2nd Life: Und doch ist es kaum 5 Jahre her, dass diese virtuelle Welt in aller Munde war. Und so gilt es Claims zu sichern, koste es, was es wolle. Und ein Businessportal um Möglichkeiten zu erweitern, Präsentationen schnell weiterzugeben und bei seinem Profil zu positionieren, ergibt Sinn.

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

….und zu faul zum googlen waren? So wohl über Google, als auch direkt über WordPress kann man auswerten, wie der Blog gefunden worden ist. Hieraus habe ich die meisten Fragen, die zu meinem Blog führten, zusammengeführt. Zwar gibt es auch Kuriositäten ( so habe ich in einem Vergleich LinkedIn vs. Facebook eine selbsterstellte Grafik verwendet, über den der Artikel immer noch über das Stichwort „Leben“ gefunden wird… warum auch immer). Im Folgenden also sozusagen das „Best of“

Was kostet LinkedIn?

LinkedIn_logoLinkedIn ist in der „Grundausstattung“ für den Nutzer, genau wie Facebook oder Google+ kostenfrei. Die meisten Nutzer werden damit auch auskommen, als Faustregel kann man sagen, wer täglich eine halbe Stunde auf LinkedIn verbringt, sollte über eine Premiummitgliedschaft nachdenken. Mit der Basismitgliedschaft kann man bereits Nachrichten an Kontakte, Moderatoren oder Gruppenkollegen senden. Wer sein Profil besucht hat, kann man in Abhängigkeit der Privatsphäreneinstellungen der entsprechenden Person sehen. Dieses ist an anderer Stelle erklärt. Genaueres über die Kostenstruktur in diesem Artikel.

Wie teuer ist ein Unternehmensprofil?

Ein Unternehmens- oder Firmenprofil ist für das Unternehmen kostenfrei.

Wie erstelle ich ein Unternehmensprofil?

Generell ist es ganz einfach: Wenn das entsprechende Unternehmen noch kein Profil hat, einfach auf die Seite „Unternehmen“ gehen und dort den Link „Unternehmen hinzufügen“ verwenden. Was noch zu beachten gibt, habe ich in einem anderen Artikel detailliert beschrieben.

Wo soll ein Unternehmensprofil erstellt werden?

google-plus-logo-buttonDie Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, daher habe ich diesbezüglich einen anderen Artikel geschrieben. Im Mittelpunkt stehen vielleicht LinkedIn und Facebook. Hinzu kommt Google+, dass nicht wegen seinem Netzwerk, sondern eher wegen seiner tiefen Integration in die Suchmaschine Beachtung finden sollte. Aber es gibt auch Alternativen: So sollte Microsoft So.Cl im akademischen Umfeld Beachtung finden. Hier stelle ich in den letzten zwei Monaten einen Anstieg der Aktivitäten fest. Oder auch von Logo PinterestInteresse könnte Pinterest sein. Das Netzwerk nutzt stark visuelle Reize. Hier kann man gut sich vertreten, insbesondere, wenn bereits gutes Fotomaterial zur Verfügung steht.

Generell würde ich aber zu Beginn auf die großen drei, Facebook, LinkedIn und Google+ focussieren. Wenn noch keine Erfahrungen diesbezüglich vorhanden sind, sollte auf externe Fachkenntnis zurückgreifen. Wo wir bei der nächsten Frage wären:

Wie erkenne ich einen Social Media Experten?

Das Feld wird von verschiedenen Seiten beackert. So finden sich viele Freiberufler, aber auch klassische Unternehmensberatungen oder Verlage versuchen quasi als Mitnahmegeschäft hier Umsatz zu generieren und eigenes Wissen refinanziert aufzubauen.

Die Frage, nach einen Experten lässt sich eigentlich wie bei jeder externen Unterstützung beantworten: Referenzen, Referenzen, Referenzen. Schauen Sie in Ihrem Umfeld, wo externe Berater erfolgreich eingesetzt worden sind. Und: Um so weniger sie bereits eigene Erfahrungen gesammelt haben, um so eher brauchen Sie einen Generalisten.

Xing vs. LinkedIn: Was ist vorteilhafter?

xing und linkedin (Bild mit Dank an Michael Kausch)

xing und linkedin (Bild mit Dank an Michael Kausch)

Auch hier ein Art Glaubenskrieg. Tatsächlich ist Xing mittlerweile ein eher deutsches Netzwerk: Über 80 % der Zugriffe kommen aus Deutschland. Nur noch Österreich kann eine höhere Nutzung von Xing gegenüber LinkedIn bieten. Die Eidgenossen im Süden schwören eher auf LinkedIn, im angelsächsischen Raum ist Xing nahezu unbekannt. Wer also international ausgerichtet ist, kommt an LinkedIn kaum vorbei. Xing wiederum hat seine Stärken zum einen in den regionalen (deutschen) Märkten vorzudringen und generell, wegen der Policies, bietet es mehr Möglichkeiten, Massensendungen auszubringen. Wer nach Tools sucht, um schnell eine Gruppe voran zu bringen, wird eher bei Xing fündig.

Vorteile LinekdIn

 Vorteile Xing

Wie kann ich Xing und LinkedIn synchronisieren?

Ein direktes Tool hierzu kenne ich leider auch nicht. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, seine Kontakte hochzuladen, auch ohne automatisiert Einladungen zu versenden. Der einfachste Weg ist über den Outlook Connector. Genaueres habe ich in diesem Artikel beschrieben.