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Social Networks in Deutschland

Intro

Letzte Woche habe ich mal die aktuellen Zahlen an Mitgliedern verschiedener Länder dargestellt. Tatsächlich hatte der Artikel eine so große Nachfrage, dass ich mal den deutschsprachigen Raum näher angeschaut habe.

Übersicht

Wie immer: Die Zahlen sind keine offiziellen von LinkedIn. Zudem haben Sie auch Lücken (zum Beispiel ergibt nicht die Summe aller Bundesländer das Gesamtergebnis). Trotzdem kann man damit gut vergleichen und sich einen Überblick der Mitglieder von LinkedIn machen:

DACH Region 2020 LinkedIn

In der Grafik habe ich die Bundesländer (und für die Schweiz die Kantone) einzeln ausgewiesen. Hinzu die Mitglieder der großen Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auffällig in Deutschland, dass München merkbar stärker vertreten ist als Berlin oder Frankfurt: Ich hätte bei beiden mit mehr gerechnet.

Bei Schweiz fällt auf, dass sowohl Waadt, als auch Tessin stark vertreten sind: Nach meiner Einschätzung könnte das an der Nähe zu Frankreich und Italien liegen. Gerade in Italien ist XING nahezu unbekannt. Der Schwerpunkt auf Zürich wiederum finde ich nicht verwunderlich. Analog wie der Schwerpunkt in Österreich bezüglich Wien nicht verwundert. Allerdings: Wenn man sich anschaut, dass Wien knapp unter 2 Millionen Einwohner hat, ist hier noch vergleichsweise viel Potenzial, wenn man sich im Vergleich München oder Berlin anschaut.

Details

Hier die Bundesländer im Überblick:

Deutschland

Deutschland 10.000.000
Baden-Württemberg 1.100.000
Bayern 1.400.000
Berlin 770.000
Brandenburg 120.000
Bremen 120.000
Hamburg 450.000
Hessen 1.000.000
Mecklenburg-Vorpommern 59.000
Niedersachsen 500.000
Nordrhein-Westfalen 1.600.000
Rheinland-Pfalz 290.000
Saarland 65.000
Sachsen 230.000
Sachsen-Anhalt 82.000
Schleswig-Holstein 180.000
Thüringen 92.000

Österreich

Österreich 1.500.000
Burgenland 17.000
Kärnten 40.000
Niederösterreich 120.000
Oberösterreich 110.000
Salzburg 53.000
Steiermark 100.000
Tirol 67.000
Vorarlberg 36.000
Wien 390.000

Schweiz

Schweiz 2.900.000
Zürich 640.000
Bern 69.000
Luzern 30.000
Uri 4.100
Schwyz 27.000
Obwalden 6.500
Nidwalden 7.700
Glarus 4.700
Zug 43.000
Freiburg 66.000
Solothurn 45.000
Basel-Stadt 86.000
Basel-Landschaft 56.000
Schaffhausen 15.000
Appenzell A.Rh. 7.200
Appenzell I.Rh. 2.400
Sankt Gallen 67.000
Graubünden 31.000
Aargau 130.000
Thurgau 40.000
Tessin 89.000
Waadt 290.000
Wallis 9.000
Neuenburg 61.000
Genf 300.000
Jura 13.000

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Zwei Neuigkeiten zu den Business Netzwerken in Deutschland: LinkedIn hat jetzt mehr als 14 Millionen Mitglieder in der DACH Region, und XING renoviert die Startseite. Daher mal ein aktueller Blog zum Stand von mir.

LinkedIn mit 14 Millionen

So langsam wächst LinkedIn auch in der DACH Region. So wurden jetzt aus dem Büro in München auch offiziell die 14 Millionen bestätigt.

LinkedIn - 14 Millionen Mitglieder

Ich verfolge die Meilensteine ja schon über Jahre (wobei: Fun Fact: Die eine Million wurden erst im März 2010 erreicht). Eine Historie darüber kann man in meinem Blog recherchieren. Damit liegt LinkedIn aber immer noch hinter dem Pendanten aus Hamburg. Allerdings vorrangig nur bei den angemeldeten Benutzern.

XING mit neuem UX

Parallel zu den 14 Millionen Nutzern von LinkedIn überarbeitet XING seine Startseite:

Neues XING Darstellung UX

Die Startseite wird in eine neue Kacheloptik gepresst: Die Neuigkeiten aus dem Netzwerk, aus den Gruppen und rund um Beruf & Karriere kann man jetzt sich gekachelt anschauen. Hier hat man aber auch keine Alternative. Die Kacheloptik erinnert etwas an die Windows 8 Zeiten. Microsoft ist allerdings von der „Kachel only“ Logik schnell wieder abgewichen.

Ich schrieb ja oben schon: XING liegt in den nominalen Mitgliederzahlen (noch) vor LinkedIn in der DACH Region. Bei Aktivität scheint das sich aber bereits anders zu verhalten. Ein Beispiel (auch wenn es empirisch nicht relevant ist), so habe ich mich parallel sowohl auf XING, als auch auf LinkedIn zu der neuen Kacheloptik geäußert. Folgen:

Xing mit neuer UX Diskussion auf beiden Plattformen

Während ich auf LinkedIn tausende von Views hatte und insgesamt 21 Kommentare, blieb der gleiche Post auf XING selber folgen- und reaktionslos. Aber wie schon gesagt, ein reiner Indikator ohne empirische Relevanz.

Allerdings verfolge ich das in meinen Foren zum Thema Projektmanagement analog: Mein Forum auf XING mit über 56.000 Mitgliedern wird vorrangig von Recruitern besucht und gefüttert. Wenn ich einen sachbezogenen Post auf beiden Plattformen habe, stehen oftmals tagelangen Diskussionen auf LinkedIn gerade mal drei „Gefällt mir“ auf der Xingseite gegenüber. Dabei hat das LinkedIn Forum gerade mal 14.000 Mitglieder.

Auch hier kann meine Person eine Ursache dafür sein, aber in den Projektmanagementforen versuche ich die XING / LinkedIn Diskussion außen vor zu lassen.

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Ich versuche ja regelmäßig für den deutschen Sprachraum die Business Netzwerke XING und LinkedIn zu vergleichen. Regelmäßig mache ich das für die DAX Konzerne, was auch schöne Zahlenreihen ergibt.

Aber wie sieht es bei anderen Unternehmen aus? Hierzu habe ich mal das gleiche für alle Unternehmen von TecDAX, SDAX und MDAX mal durchgeführt.

Wie sieht es aus?

Insgesamt habe ich von weit über 100 Unternehmungen mal die Anzahl der vertretenen Mitarbeiter und der Follower verglichen.

Mitarbeiter

Zuerst mal die Summe über alles:

Mitarbeiter in Summe tecDax SDAX und MDAX

Insgesamt sind es 145.000 Mitarbeiter, die bei XING ein Profil haben und zu einem der TecDAX, MDAX oder SDAX Unternehmen gehören. Dem gegenüber stehen über 550 Tausend Mitarbeiterprofile, die auf LinkedIn zu finden sind.

Mitarbeiter tecDax SDAX und MDAX

Nach Anzahl der Unternehmen verschiebt sich das Bild:

  •  34 Unternehmen aus dem Kreis haben mehr Mitarbeiterprofile bei XING
  •  73 Unternehmen aus dem Kreis haben mehr Mitarbeiterprofile bei LinkedIn

Wobei die Zahlen je nach Index variieren:

  • Beim TecDAX haben 23 Unternehmen mehr Profile bei LinkedIn, 7 bei XING
  • Beim SDAX haben 30 Unternehmen mehr Profile bei LinkedIn, 19 bei XING
  • Beim MDAX haben 36 Unternehmen mehr Profile bei LinkedIn, 13 bei XING

Follower

Ich mache mir ja auch immer die Mühe, die Follower zu messen. Allerdings werde ich das wohl einstellen: XING scheint bei dem Produkt des Unternehmensprofil nicht allzu interessant zu sein. Extrembeispiel Puma:

Follower Puma auf XING und LinkedIn

Auf 380.000 Follower, die Puma bei LinkedIn hat, kommen noch niemals 3.400 auf XING.

In Summe ergibt sich folgendes Bild:

Follower in Summe tecDax SDAX und MDAX

Auf knapp 6,4 Millionen Menschen, die einem Unternehmen des TecDAX, MDAX oder SDAX folgen, kommen bei XING gerade mal 420.000, die denselben Unternehmen folgen. Es herrscht ein Verhältnis von ca. 1:15 (Auf einen Follower bei XING kommen 15 Follower bei LinkedIn).

Dementsprechend hat auch kaum ein Unternehmen die Oberhand:

Follower tecDax SDAX und MDAX

Gerade mal sechs Unternehmen kommen bei dem Hamburger Anbieter XING auf mehr Follower, als bei LinkedIn. (Hinweis: Die fehlende Anzahl zur Gesamtsumme der Unternehmen in TecDAX, MDAX und SDAX sind zum einen Gleichstände, vor allem Unternehmen, die bei beiden Plattformen keine Follower haben).

Übrigens: Fun Fact am Rande: Das Hamburger Unternehmen „XING AG“ hat auf LinkedIn doppelt so viele Follower, als auf der eigenen Plattform XING.

Follower XING auf XING und LinkedIn

Extro

Hier noch mal die Daten, die ich erhoben habe.

LinkedIn XING TecDAX MDAX und SDAX Rohdaten

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LinkedIn hat seinen Algorithmus angepasst, wie Beiträge anderen angezeigt werden. Dieses wurde im Juni angekündigt und sorgte für Furore. Wie funktioniert dieser Algorithmus? Was muss ich tun? Und wie wichtig ist es, sich diesen Regeln zu unterwerfen?

So funktioniert der Algorithmus

Es gibt bereits einige Artikel zum neuen Algorithmus von LinkedIn. Besonders gefallen hat mir der ausführliche Artikel von Joyce Grace. Ansonsten hat Richard van der Blom sich die Mühe gemacht, mit Reeingineering mal dem Algorithmus nachzuspüren. Seine Ergebnisse hat er in einem LinkedIn Artikel zusammengefasst.

LinkedIn Timeline Algorithmus verstanden

  1. Nutze mindestens drei Hashtags, aber nicht mehr als fünf
  2. Kommentare, Kommentare, Kommentare. Diese beeinflussen das Ranking scheinbar enorm
  3. Videos gehen besser als reines Bild und/oder Textartikel
  4. Gerade neue Follower bekommen Posts eher angezeigt. Wenn es geht, neue Follower erwähnen (mit einem @ Zeichen erwähnen, die Liste kommt dann)
  5. Die erste Stunde eines Posts ist entscheidend. Daher das Timing darauf abstimmen (gerade Fachthemen zum Beispiel Dienstag späten Morgen, Junk eher am Freitag)
  6. Scheinbar fließen „Teilen“ kaum noch ein, „likes“ dagegen immer noch
  7. Reagiere auf Kommentare und am besten schnell.

Richard van der Blom hat in seinem Artikel sogar gemessen, in wie weit die Tipps die Reichweite verbessern.

Ist Reichweite wirklich alles?

Im Moment scheinen alle für den Algorithmus optimieren zu wollen. Auch ist interessant, dass Blogartikel auf LinkedIn keine so hohe Reichweite haben, wie normale Artikel in der Timeline.

Wenn alle für den Algorithmus optimieren, wird dieser entweder wertlos oder muss angepasst werden.

Daher: Wichtig ist relevante Reichweite! Niedliche Katzenvideos laufen immer. Aber erreiche ich damit diejenigen, die von meiner Expertise wissen sollten? Und solcher Junk kann auch kontraproduktiv sein: Wie will ich als Experte für Projektmanagement oder SAP wahrgenommen werden, wenn alle mich nur mit den Katzenvideos in Verbindung bringen?

Versuchen Sie, authentisch zu bleiben und über Ihr Fachthema zu schreiben. Für eine bessere Sichtbarkeit zu optimieren, ist okay, aber nicht, der Sichtbarkeit hinterherzulaufen.

Dem Algorithmus entkommen

Für sich selber gilt: Man kann auch für sich entscheiden, ob man das Neuste oder nur nach dem LinkedIn Feed etwas sehen will. Dazu kann man den Feed umstellen auf „Aktuellste“ Meldungen.

LinkedIn Algorithmus auf Aktuellste stellen

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Letztens stolperte ich über eine Anzeige des Berliner StartUps „Talentwunder“

Was ist Talentwunder

Ich würde nach meinem Verständnis als Metasuchmaschine des Personalbereichs sehen:

Es ist nicht fokussiert auf XING, LinkedIn, Facebook oder was es international noch so gibt, sondern durchsucht und indexiert alle Plattformen, die entsprechende Daten hergeben.

Vorteil für Recruiter: Man muss sich nicht auf 1.000 einzelnen Plattformen sich bewegen, sondern nutzt automatisch alle relevanten. Das kann besonders interessant sein, wenn man sich international bewegt, aber auch schon in Grenzräumen.

Die Idee…..

Dabei ist eine der Kernidee, die umgekehrte Lage auf den Arbeitsmarkt im Sinne des Datenschutzes zu nutzen: Unternehmen suchen sich interessante Kandidaten und bewerben sich bei den Kandidaten. Damit sind auch gleichzeitig datenschutzseitige Bedenken, die mit dem Active Sourcing einhergehen, zumindest für das Unternehmen auch erfüllt, da die Unternehmen nach der indirekten Ansprache über Talentwunder auf die Antwort des Kandidaten angewiesen sind. Ein Praxisbericht über Talentwunder findet sich von der Diakonie im Internet.

…kommt bekannt vor: GatedTalent

Irgendwie habe ich so eine Plattform schon mal beschrieben. Und tatsächlich, GatedTalent funktioniert genauso (wobei ich jetzt nicht einschätzen kann, wer wirklich zuerst da war). Ich hatte die Plattform nicht gekannt, bis die Diskussion um die GDPR das Interesse an GatedTalent 2017 nach oben gespült hatte und ich diese in London begutachten konnte. Mit der Dilliston Grp im Hintergrund und Jason Starr hat es GatedTalent wesentlich einfacher und tatsächlich unterscheiden sich die Reichweiten der beiden Plattform stark:

Talentwunder bei Alexa

(Zum Vergleich: Den Blog, den Sie gerade lesen, hat eine höhere Reichweite, als Talentwunder).

Auch für Recruiter gestaltet sich die Suche bei GatedTalent etwas anders:

Suchmasken Talentwunder vs GatedTalent

Links: GatedTalent Rechts: Talentwunder

Gemeinsam gegen Google

Allerdings haben die beiden Recruiting Plattformen einen Rivalen im Nacken, der ähnlich arbeitet und bezüglich der Suche und Indexierung des Internets einen mächtigen Kontrahenten: Seit Jahren versucht Google mit Google Jobs eine ähnliche Suchmaschine zu etablieren. Was seit Jahren (noch) nicht funktioniert hat, fasst im amerikanischen Raum allmählich Fuß und schwappt sukzessiv nach Europa herüber.

Bei dem Thema Datenschutz hat zwar Google bestimmt keine Nase vorn, aber das Argument hat weder bei Facebook vs. VZs, noch bei LinkedIn vs. XING eine Rolle gespielt. Hier muss man konstatieren, dass Datenschutz ein reines Werbeargument ohne Marktrelevanz ist.

Intro

Wer meinen Blog kennt, weiß, dass die Zahlen der DAX Unternehmen im Vergleich schon einen Art Kolumnencharakter haben. Ich vergleiche anhand der Unternehmensprofile die Follower und Mitarbeiter der DAX 30 Unternehmen. Das Schöne an dem konsequenten Vergleich ist, dass sich mittlerweile richtige Zeitreihen ergeben. Auch für 2019 ein Vergleich, wie es um die Deutschen DAX Konzerne auf den beiden Business Plattformen XING und LinkedIn steht.  Wie es um Nutzer aussieht, zeigt ja traditionell Buggisch auf seinem Blog. Wer meine Zahlen verfolgen möchte findet hier aus 2010 die erste Gegenüberstellung.

Die Zahlen

Wie immer habe ich die Zahlen der Mitarbeiter und der Follower auf den Unternehmensprofilen der DAX 30 Konzerne gemessen.

Die Mitarbeiter

Die wichtigste Kennzahl ist sicherlich, wie viele Mitarbeiter bei den beiden Business Netzwerken zu finden sind:

Anzahl mitarbeiter von dax konzernen bei xing und linkedin 2010 - 2019

Die „besten“ Konzerne sind auf beiden Plattformen wie folgt vertreten:

dax konzerne die 5 top dax konzerne nach mitarbeitern 2019

Die Follower

Ein weiterer Benchmark sind die Personen, die den Unternehmensnachrichten folgen, die „Follower“. Angeführt wird die Statistik, wie schon seit Jahren, durch Siemens, die auf LinkedIn massiv sowohl Mitarbeiter, als auch Follower hinter sich versammeln.

Insgesamt ergibt sich im Zeitablauf von 2010 bis 2019 folgende Entwicklung:

anzahl follower von dax konzernen bei xing und linkedin 2010 - 2019

Die Bestwerte, wie immer von Siemens mit fast 2,5 Millionen Followern auf LinkedIn angeführt:

dax konzerne die 5 top dax konzerne nach followern 2019

Dabei einige Fun Facts:

  • Siemens allein hat auf LinkedIn von 2018 – 2019 mehr Follower gewonnen, als alle Follower der DAX Konzerne auf XING insgesamt.
  • Die DAX 30 Konzerne habe auf LinkedIn ungefähr 20x mehr Follower, als auf XING.
  • Der Autor (also ich) hat auf LinkedIn mehr Follower, als drei DAX Konzerne auf XING.

Gesamtübersicht

Hier noch mal die Gesamtzahlen für die Mitarbeiter der DAX Konzerne bei XING und LinkedIn für 2019. Diese Zahlen habe ich in einer einzigen Grafik mal dargestellt:

mitarbeiter bei den dax konzernen bei linkedin und xing 2019

Und natürlich noch mal die Gesamtzahlen für die Follower der DAX Konzerne bei XING und LinkedIn für 2019:

follower bei den dax konzernen bei linkedin und xing 2019

…und auch wie in den letzten Jahren: Wer die Rohdaten und Zahlen benötigt für eigene Grafiken, kann sich gerne bei mir melden, da die Grafiken isoliert betrachtet nur die Größenordnung wiedergeben.

Intro

Bereits vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel zu den in Planung befindlichen „Events“ bei LinkedIn geschrieben. Jetzt wurde ein Artikel von Ashu Dubey publiziert, der einige Details preis gibt. Insbesondere ist nun auch die Hilfe zu dem Thema veröffentlicht, wo man schon einiges daraus erkennen kann. Allerdings nur auf Englisch und leider noch nicht auf Deutsch.

Details zu den LinkedIn Events

Gerade über die Hilfe wird bereits jetzt deutlich, wie es funktioniert. So kann man das Event direkt einladen, es bewerben, Kontakte einladen, darüber kommunizieren und auch eine eigenständige Timeline hat das Event.

Die zu bearbeitenden Details sind, nach bekannten Muster, sind

  • Name of event
  • Date and time
  • Location
  • Event hashtag
  • Event description
  • Industry
  • External URL

[Man erkennt an der englischen Sprache, dass ich das nur aus der Hilfe entnommen habe]

Besonders spannend finde ich, dass von vornherein ein eigenes Hashtag für das Event kreiert wird: Vereinfacht das die Kommunikation in den sozialen Netzen, neben LinkedIn natürlich Twitter ganz vorneweg.

Screenshots über die Anlage oder dem Managen von Events habe ich in der Hilfe nicht entdecken können, sehr wohl aber ein kleines Video, dass die Anlage eines Events via Handy demonstriert.

 

Was das nachfolgende Video zeigt, ist, dass LinkedIn weiterhin die „Mobile First“ Strategie verfolgt: So sind Handys nicht ein ungeliebter zu pflegender Kanal, sondern neue Funktionen werden direkt für die mobilen Versionen optimiert. Das ergibt auch Sinn: Was auf einem Handy funktioniert, ist auf dem Desktop immer praktikabel (im schlimmsten Fall, der 1:1 Implementierung halt was für Grobmotoriker). Dabei werden der Hilfe nach die beiden Hauptbetriebssysteme im Handybereich, iOS und Android, unterstützt.

Wo kann ich es ausprobieren?

Leider noch gar nicht. Zumindest habe ich es über mehrere Profile und mehreren Sprachen keinen Zugang zu der Funktion bekommen, diese scheint noch nicht ausgerollt zu sein. Gern publiziert LinkedIn solche Funktionen auch im Silent Release: Sie sind dann einfach irgendwann da.

Im Post, das ich eingangs verlinkt habe, war die Sprache davon, dass es gerade mit ausgewählten Teilnehmern pilotiert wird.