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Heute der nächste Teil: LinkedIn Profil

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LinkedIn Profil

Für viele sicher eine zentrale Frage: Wie fülle ich mein LinkedIn Profil aus? Was muss ich beachten? Ist ein Foto auf LinkedIn sinnvoll.

Netzwerk ist wichtiger

Zu aller erst: Bevor die Frage beantwortet, wie man das Profil ausfüllt, sollte man sich damit beschäftigen, was man erreichen möchte. Netzwerk ist wichtiger! Gerade gestandene Führungskräfte brauchen nicht das perfekte Profil und können sich auf das wesentliche beschränken. Aber gerade Freiberufler oder Berufseinsteiger sollten auf Ihr Profil achten: Um so vollständiger es ist, um so eher wird man gefunden.

Eigendarstellung

Ich habe mal die wichtigsten Einstellungen dargestellt. Falls Sie den Bereich nicht finden sollten: Man muss den Bereich erstmalig anlegen, wenn man noch nichts angegeben haben (Ein Bild weiter). Generell können Sie über das Bleistiftssymbol etwas bestehendes bearbeiten und über das + Symbol etwas hinzufügen.

LinkedIn Profil bearbeiten Detail

  1. Hintergrundbild: Kein „Muss“, hübscht das Profil aber auf. Hier kann man ein eigenes Bild hochladen. Denken Sie aber daran, dass Sie die Bildrechte haben! Bei dem runden Logo können (und sollten) Sie ein eigenes Foto hinzufügen.
  2. Profilbereich hinzufügen: Wenn Sie ein Bereich noch nicht haben, können Sie den Abschnitt dort hinzufügen.
  3. Erfahrung: In diesem Profilbereich können Sie Ihre Berufserfahrung aufzählen. Ein unbeendeter Job ist immer oben.
  4. Ausbildung: Wie der Name schon sagt, wird hier die Ausbildung angegeben. Wenn Sie diese angeben, achten Sie darauf, dass das Unternehmen oder Fakultät in dem Dropdownfeld angezeigt wird. So werden Sie automatisch dem Alumni hinzugefügt.
  5. Bescheinigung zu Zertifikate: Hier werden die Abschlüsse angegeben. Auch hier gibt es etliche (wie in meinem Beispiel der CSPO), die richtig zugeordnet, mit einem Bild des Zertifikatausstellers versehen wird.
  6. Ehrenamt: Hier können Ehrenämter angegeben.
  7. Kenntnisse und Fähigkeiten: Hier können Sie Stichwörter angeben. Diese können von Ihrem Netzwerk bestätigt werden. Da das in die Suche mit eingeht, sollte man das nicht unterschätzen. Allerdings: gehen Sie auf die Suche in Ihrem Netzwerk und bestätigen Sie selber Kenntnisse. Die einfachste Art, eigene zu akquirieren.
  8. Empfehlungen: Diese sind etwas ausführlicher. Schätzen Sie einen Kunden, Kollegen, Mitarbeiter…. schreiben Sie doch eine.
  9. Qualifikationen und Auszeichnungen: Hier können Sie alles mögliche angeben. Gerade für Freiberufler: Hier können Sie auch Projekte ohne Angabe des Kunden angeben. So kann man auf sich aufmerksam machen, ohne den Kunden preis zu geben.

Wenn ein Bereich noch nicht da ist, muss man ihn hinzufügen:

LinkedIn Profilbereich hinzufügen

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Das man das Profil bei LinkedIn um verschiedene Bereiche anreichern kann, ist ja schon länger so. Es gibt, gerade für Freiberufler und Selbstständige interessant, Möglichkeiten, Projekte und auch Zertifikate anzeigen zu lassen. Für dieses Klientel spannend, da „ich bin seit 12 Jahren Freiberufler“ nicht unbedingt eine qualitative Aussage beinhaltet. Jetzt habe ich eine spannende Mail von der Scrumalliance bekommen.

Badges am Beispiel der Scrumalliance

Ich bekam von der Scrumalliance folgende Mail:

Congratulations! You are awarded the digital badge, Certified Scrum Product Owner® (CSPO®), from Scrum Alliance®. Your badge can be shared electronically with others via email or social media in order to demonstrate your achievement. To view your Digital Badge, click http://bcert.me/stsokfgpi.

Add your credential to LinkedIn profile now! You may be prompted to sign in to LinkedIn. You will be automatically asked to submit the following details to add your badge:

Wenn man der Mail folgt, bekommt man eine dezidierte Anleitung, wie man den Badge seinen Profil zuordnet:

Ad Certification Badge at LinkedIn

Folgt man den Anweisungen, so bekommt man in seinen Profil dieses unter seinen „Qualifikationen und Auszeichnungen“ angezeigt:

Qualifikationen und Auszeichnungen auf LinkedIn

Leider habe ich keine vollzählige Übersicht entdeckt, welche Organisationen die Badges unterstützen. Von der Scrumalliance habe ich auch nur dadurch erfahren, da ich ja selber Mitglied und zertifizierter CSPO bin.

Insgesamt lohnt es sich, den Bereich „Qualifikationen und Auszeichnungen“ sich mal wieder näher anzuschauen. Hier kann man

  • Veröffentlichung
  • Zertifizierung
  • Patent
  • Kurs
  • Auszeichnung/Preis
  • Prüfungsergebnisse
  • Sprache
  • Organisation

angeben. Wie eingangs bereits beschrieben, gerade für Freiberufler, Selbständige und Freelancer eine gute Möglichkeit, auf sich und seine Vitae aufmerksam zu machen. Oft kann oder darf man seine Auftraggeber nicht benennen, was man über die Projekte umgehen kann. Aber auch Veröffentlichungen machen durchaus Sinn, wenn man Bücher, Artikel oder auch eine Dissertation verlinken kann, alles, was man direkt aufrufen könnte. Wann haben Sie das letzte Mal nachgeschaut?

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Heute las ich in der Karrierebibel einen Artikel, in dem zur Blogparade „Karriereplanung mit XING und LinkedIn“ aufgerufen wurde. Als regelmäßiger Blogger zu den Themen LinkedIn, Social Media und ähnliche Satelliten fühlte ich mich natürlich sofort berufen, mich darauf zu beziehen.

Was ist überhaupt Karriereplanung?

Zuerst möchte ich den Begriff Karriereplanung etwas relativieren: Planung klingt irgendwie nach „Fünfjahresplan“: Mit 28 bin ich Teamleiter, mit spätestens 32 Abteilungsleiter, damit ich mit 40 Vorstand bin. Wenn es so einfach wäre, hätten wir nur Vorstände. Aber das relativiert der Artikel selber schon:

Eine gute Karriereplanung ist jedoch nichts davon. Sie besteht nicht aus einer Serie klar definierter Karriereziele, die bis zu einem bestimmten Datum erreicht werden müssen.

An erster Stelle steht die Selbstreflexion: Möchte ich überhaupt Führungskraft werden oder strebe ich eine Fachkarriere an? Mit gutem Wissen kann man heute auch viel erreichen, ohne Leute führen zu müssen (oftmals sind dass dann die Fachreferenten und ähnliches). Gemein ist allen Karrieren: Das Netzwerk entscheidet! Entweder Papa hat welche (dann brauche ich nicht weiterzulesen)…. oder ich muss mein eigenes Netzwerk pflegen, hegen und aufbauen.

Tipp 1: Chancen steigern mit LinkedIn

Hier bieten Karrierenetzwerke wie LinkedIn eine gute Basis. Diese haben eine andere Zielsetzung als Twitter oder Facebook. Sie sind auf den ersten Blick vorrangig…. langweilig. Aber wer muss auch abends beim Bier über die Vorteile von SAP Hana diskutieren? Auf der anderen Seite finde ich bei LinkedIn die meisten Mitarbeiter von großen Unternehmen und Konzerne. Und ich kann mir sicher sein: Auf LinkedIn darf und soll ich über SAP Hana (oder was für eine Profession auch immer) mich unterhalten.

Netzwerk

Das eigene Netzwerk bietet viele Möglichkeiten. Hierbei kann auch LinkedIn keine Wunder: Sich auf Teufel komm heraus zu vernetzen ist, vorsichtig ausgedrückt, kontraproduktiv. Die Menschen sind persönlich limitiert in der Pflege der sozialen Kontakte (Wen es interessiert: Die Dunbar Zahl beschreibt diese evolutionstheoretische Limitierung). Im heutigen Projektgeschäft, im Rahmen von Praktika und Zeitverträgen sammeln sich da Kontakte an, die man persönlich kaum noch pflegen kann. Hier helfen die Karrierenetzwerke enorm.

Finden

Um das Netzwerk aufzubauen, sollten Sie erstmal Kontakte finden. Hier gibt es verschiedene Ansätze

  • Die einfachste ist sicherlich die Suche nach konkreten Namen
  • Sie können auch die Alumni Ihrer Alma Mater zur Suche nutzen
  • Schauen Sie doch mal bei den Unternehmensprofilen bei Unternehmen, wo Sie waren
  • Stalken Sie einfach mal: Ist bei einen Ihrer Kontakte die Anzahl der Kontakte auf der Profilseite mit einem Link hinterlegt? Dann können Sie darin ruhig stöbern
  • Sichten Sie hin- und wieder „Personen die Sie kennen könnten„. Gerade, wenn Sie Ihr Netzwerk auf LinkedIn neu aufbauen, kommen viele interessante Möglichkeiten (Die aber, zugegebenermaßen, im Laufe der Zeit weniger werden).

Aber tun Sie sich einen Gefallen: Laden Sie nicht Ihr Mailkonto hoch… die Einladungen gehen vielen auf die Nerven.

Vernetzen Sie sich gerade mit „B-Kontakten“, Leuten aus dem Studium, verschollen geglaubte Chefs und Kollegen. Hier schlummert das meiste Potenzial.

Gefunden werden

Auf der anderen Seite: Wollen Sie auch gefunden werden? Dazu sollten Sie zumindest Ihre Fakultäten und aktuellen / ehemaligen Arbeitgeber in Ihrem Profil an. Das bietet anderen die Möglichkeit, Sie besser zu finden.

Tipp 2: Mach einfach einen guten Job!

Der zweite Tipp ist so profan, dass manche schmunzeln werden: Seien Sie verlässlich und machen einen guten Job. Das garantiert zwar keine Karriere, stellt aber oft eine zwingende Nebenbedingung dar. So erhöhen Sie die Chancen, dass Sie bei anderen in guter Erinnerung bleiben. Ein Umstand, den viele (leider) vergessen.

Intro

LinkedIn Official LogoBereits im Frühsommer hatte ich einen kleinen Artikel über Hintergrundbilder bei LinkedIn geschrieben: LinkedIn ermöglicht es, Headerbilder für sein Profil hochzuladen. Dieses ermöglicht es, sein Profil, analog Facebook, Google+ (oder ketzerisch wie tsu und ello), aufzuwerten und abzugrenzen. Individualität ist gefragt.

So sieht es aus

Wer mein Profil besucht, müsste jetzt auch das für mich typische Legomännchen Foto vorfinden.

Hintergrundbild bei LinkedIn

Allerdings bei der Nutzung anderer Marken oder Ähnlichem sollte man sich immer mit dem Markenrecht auseinandersetzen. Dazu gibt es dazu von Thomas Schwenke gute Artikel. In meinem Fall habe ich phrophylaktisch die Nutzung der Legomännchen auch von dem Bausteinhersteller absegnen lassen.

Hintergrundbild einstellen

Das Bild lässt sich problemlos über „Profil bearbeiten„:

Profil bearbeiten bei LinkedIn

Im oberen Bereich gelangt man zum Hintergrundbild, dass man als Header einfügen kann:

LinkedIn Hintergrundbild hochladen

Das Bild sollte eine Größe von 1440 x 425 Pixel haben. LinkedIn bietet auch die Möglichkeit des Verschiebens an, so dass größere Bilder problemlos verwendet werden können.

Was verwenden?

Man kann Vieles verwenden – aber mit dem „Dürfen“ hapert es oftmals. Selbst bei Bildern von Fotografen, die man vermeintlich erworben hat, kann es sein, dass diese nicht verwendet werden dürfen. Auch von Stockfotos rate ich ab (so fern sie keine explizite Social Media Lizenz beinhalten)… und erst recht von der Bildersuche in Google.

Aber was nehmen? Schreiben Sie doch Ihre Skills in unterschiedlichen Größen und Schriftarten in Word und machen einen Screenshot. Für die Kreativen bietet sich zum Beispiel auch Piet Mondrian an. Ein entsprechendes Bild kann man mit Paint in wenigen Sekunden selber bauen:

Hintergrund alá Mondrian selber bauen

Dazu die Größe definieren, ein paar senkrechte und horizontalen Linien ziehen und die entstehenden Blöcke farblich gestalten – fertig. Das muss nicht jedem gefallen, soll aber darstellen, wie man mit schnellen und einfachen Mitteln sich behelfen kann. Das Mondrian Exempel würde dann so aussehen:

Mondrian Header für LinkedInIm Sommer hieß es, dass die Funktion nur für Premiummitglieder zur Verfügung stehen würde. Tatsächlich scheint es aber auch bei den Basismitgliedern zu funktionieren. In meinem Buch habe ich da noch Anderes geschrieben, so schnell ändert sich das.

 

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Die Funktion „Wer hat mein Profil betrachtet“ bei LinkedIn wurde im Frühjahr bereits kräftig überarbeitet. Nun wurde die Funktion auch im deutschsprachigen Raum mit einem Ranking hinterlegt: So kann man sehen, wie man im Vergleich zu seinen und Kontakten oder hundert ähnlichen Profilen im Vergleich abschneidet. Da diese Funktion angeblich die beliebteste ist, ein kleiner Blick darauf.

So sieht das Ranking aus

Das Ranking ist nicht über den üblichen Link, sondern (bis jetzt) nur über die Sidebar auf der Startseite zu erreichen:

Wo finde ich das Profil RankingBei dem Hinweis „Sie hatten XYZ % mehr oder weniger Profilbesucher“ findet sich das Ranking:

Profil Ranking So sieht es ausVon der Startseite gelangt man direkt zum Ranking (1). Von hier aus können Sie auch zu den Profilansichten wechseln (2).

Standardmäßig startet das Ranking mit dem Netzwerk (5). Hier kann man vergleichen, wie sein persönliches Netzwerk in punkto Profilansichten abschneidet. Über den Link „Sie“ (3) springt man „zu sich selber“ und sieht, wer knapp darüber und darunter liegt.

Man kann sich aber auch mit 99 Personen (4) vergleichen, die (nach der Meinung von LinkedIn) ein ähnliches Profil besitzen, wie man selber.

Ranking direkt kontaktenWas ich unschön finde, ist der Vernetzungsbutton: Dieser sendet direkt ohne die Möglichkeit, einen individualisierten Text einzugeben, eine Vernetzungsanfrage an die angezeigte Person.

Ranking deaktivieren

Wer nicht möchte, dass er mit seinem Netzwerk gerankt wird oder mit Unbekannten, die ein ähnliches Profil besitzen, in einen Topf geworfen wird, bietet LinkedIn die Möglichkeit, sich dort auszublenden. Allerdings wird man dann auch („Quit pro Quo„) aus dem Ranking entfernt, so dass man sich selber nicht mehr einschätzen kann.

Ranking deaktivieren
Gerade das Ranking mit Unbekannten und der etwas schnellen Art der Vernetzung dürfte dazu führen, dass einige die Funktion nicht wünschen. Allerdings muss man dazu erst von der Existenz der Möglichkeit wissen.

Für Berufseinsteiger und Personen, die aktiv einen neuen Job suchen, eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, sich zu vergleichen. So können gerade Berufseinsteiger in Kombination mit „Wer hat mein Profil betrachtet“ interessante Rückschlüsse darauf ziehen, ob Ihr Profil Optimierungsbedarf hat. Die „Hochgeschwindigkeitsvernetzung“ allerdings sollte noch mal überdacht werden.

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Eigentlich müsste man sein LinkedIn Profil überarbeiten. Wenn, hätte, aber….. wer nicht gerade auf Jobsuche ist, verdrängt solche pflegenden Tätigkeiten gerne. Umso größer das Netzwerk ist, desto unwichtiger wird es, immer sofort gefunden zu werden. Wer auf der Höhe Zeit sein möchte, kann jedoch mit ein paar Handgriffen an seinen Profil schrauben.

1. Ist Dein Profil öffentlich?

Manche wollen ihr Profil nicht öffentlich haben. Den meisten ist aber gar nicht bewusst, dass man das Ein- und Ausschalten kann und wo. Der Link ist hier.

Öffentliches Profil bei LinkedIn

 

Wollen Sie öffentlich auffindbar sein? Und wenn ja, womit? Das können Sie unter den Einstellungen auf der rechten Seite einstellen.

2. Welchen Link benutze ich?

Oft baut LinkedIn etwas kryptische Links /xxx/pub/thomas.meier/b2cdd etc. Diesen Link können Sie anpassen, so dass es auf Visitenkarten (die alten Kartonteile sind das) oder Email Feeder besser aussehen. So können Sie Ihren Namen nehmen oder auch Ihre Berufsbezeichnung. Das Anpassen der URL finden Sie auf der gleichen Seite wie 1) etwas weiter unten.

3. Der erste Eindruck: Profil Slogan anpassen

Direkt unter den Namen prangt der Profil Slogan. Dieser wird von LinkedIn generiert („Wirtschaftsprüfer in Hannover“), kann und sollte aber angepasst werden. Seien Sie dabei aber nicht zu kreativ: Lustige Sprüche sind zwar nett, aber wer sucht danach? Der Profil Slogan hat eine große Wirkung auf die Suchmaschine von LinkedIn. Verwenden Sie also Schlüsselwörter! Gehen Sie über „Profil bearbeiten„. Unter dem Namen finden Sie den Slogan und über das Bleistiftsymbol können Sie den Slogan bearbeiten.

Profil Slogan auf LinkedIn bearbeiten

 

4. Zwei Stufen Authentifizierung aktivieren?

LinkedIn bietet die Möglichkeit der Zwei Stufen Authentifizierung: Das bedeutet, immer wenn Sie sich von einen neuen oder anderen Rechner sich anmelden, wird per SMS ein Code gesendet, um den Rechner zur Nutzung mit Ihrem Account zu legitimieren. Wer nur ein oder zwei Rechner für seinen LinkedIn Account nutzt, kann so sicherstellen, dass sein Account selbst nach abfischen oder erraten des Passwortes missbräuchlich verwendet wird. Die Sicherheitseinstellungen finden Sie hier.

5. Timeline im Griff?

Schauen Sie sich Ihre Timeline mal in Ruhe an: Information Overflow? Sie können die Timeline auch aufräumen. Umso seltener Sie bei LinkedIn hereinschauen, desto restriktiver sollten sie die Einstellungen halten: Nutzen Sie nur so viel, wie Sie auch lesen können. Wer nur alle ein oder zwei Wochen vorbeischaut, sollte sich auf Informationen der Kontakte beschränken.

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LinkedIn Official LogoMal schauen, ob ich nun wieder öfters bloggen muss: LinkedIn hat die Tendenz, mehrere Features hintereinander zu publizieren. Das letzte war der Benchmark, wie häufig man in seinem Netzwerk im Vergleich angesehen wurde. Jetzt wurde ein neues Feature ausgerollt: Man kann für sein persönliches Profil ein Hintergrundbild für den oberen Bereich hochladen.

So sieht es aus

Die neuen Cover Fotos bei LinkedIn. Wer seine LinkedIn Oberfläche auf englisch eingestellt hat, kann es sich bei mir bereits anschauen. Für alle anderen habe ich einen Screenshot angefertigt:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 20.22.45

Wer meine Profile auf Facebook oder Google+ kennt, weiß auch, dass ich das Stormtrooperfoto liebe. Allerdings kann man es auch sicherlich unter Marketing und Personal Branding Gesichtspunkten sinnvoller einsetzen, als ein niedliches Foto von Lego Figuren. Was soll`s, ich mag es halt. LinkedIn liefert auch 25 generelle Vorlagen, man muss also kein eigenes Bild hochladen. Die Editierung erfolgt über die ganz normale Funktion der Profilbearbeitung:

Bildschirmfoto 2014-06-05 um 18.21.38

Das Foto kann bis hin zu 4.000 x 4.000 Pixel und vier Megabyte groß sein. Als ideal gibt die englische LinkedIn Hilfe 1.400 x 425 Pixel an. Bei größeren Fotos kann der Ausschnitt frei gewählt beziehungsweise verschoben werden. Wermutstropfen: Das Feature gibt es zur Zeit nur bei Nutzung der englischsprachigen Oberfläche und für Premiumkunden. Allerdings ist es wohl geplant, die Möglichkeit des Hintergrundbildes später allen Kunden zugänglich zu machen.

LinkedIn Premium Spotlight

Ein interessantes Detail fand sich bei Techcrunch: Angeblich soll eine günstige Premiumvariante für 9,99 $ offeriert werden. Unter dem Begriff LinkedIn Premium Spotlight sollen nur wenige Premium Features verfügbar sein. Darunter allerdings die (angeblich) beliebteste Funktion der Profilbetrachter. Markus Sekulla wird es freuen: Ist das die Funktion, die ihn zeitweise zum Premiumkunden beim Hamburger Pendanten XING machte.

Extro

Etwas mehr Farbe finde ich nett. Auch, finde ich, erinnert es eher an Google+, als an Facebook. Es bietet aber nette Möglichkeiten, sich abzugrenzen. Mal sehen, wann die Funktion im deutschsprachigen Umfeld ausgerollt wird. Wer behauptet denn, dass Businessnetzwerke nur langweilig sein müssen?

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;