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Intro

LinkedIn Official LogoSukzessive kommt die neue, grafische Oberfläche (GUI / UI) unter die Leute. Wie immer tun sich einige schwer. Insbesondere, da Funktionen für Poweruser entfallen sind. Einiges davon hat Susanne beschrieben. So fehlen zum Beispiel die Tags, also die Möglichkeit, Kontakte thematisch zu sortieren. Was auch einigen fehlt, ist der schnelle Kontaktexport. Hier gibt es aber eine, nach wie vor funktionierende Alternative.

Wo ist der LinkedIn Kontakt Export

Früher war die Möglichkeit, seine Kontakte zu exportieren, einfach unter der Netzwerkseite zu finden. Dieser Link existiert nicht mehr. Doch es gibt nach wie vor eine Möglichkeit: Das LinkedIn Datenarchiv. Dieses kann man sich „bestellen“ und danach wird alles, was LinkedIn weiß, in zwei Schüben als Zip Datei zur Verfügung gestellt. Das Datenarchiv können Sie sich über die Einstellungen holen:

Datenarchiv bei LinkedIn anfordern 1

Gehen Sie auf Ihr Profilbildchen zu den Einstellungen. Eventuell müssen Sie nach „Einstellungen“ Ihr Passwort erneut eingeben.

Datenarchiv bei LinkedIn anfordern 2

Dort finden Sie unter Konto den Link. Hier einfach den Anweisungen folgen. Das Datenarchiv kommt in zwei Schüben. Die gesuchte Datei „Connections.csv“ befindet sich bereits in der ersten Lieferung.

Was ist im Datenarchiv von LinkedIn?

Die Datei können Sie aus der ZIP Datei ziehen. Diese Datei ist Standard CSV, Character Seperated Value. Die Datei können Sie direkt in Lotus oder Outlook importieren.

Was mache ich mit der CSV Datei?

Wollen Sie über Excel sich die Datei anschauen (in Windows werden Dateien mit dem Icon für CSV automatisch mit der Standardtabellenkalkulation geöffnet) kann es sein, dass Sie etwas eigentümliche Ergebnisse erhalten. Dieses können Sie lösen, in dem Sie die Datei nicht über einen Doppelklick, sondern über einen Datenimport einlesen:

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 1

Danach suchen Sie die Datei (aber vorher aus der ZIP Datei herausholen).

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 2

Nutzen Sie „Getrennt“. Nach weiter müssen Sie unbedingt „Komma“ als Trennzeichen definieren:

Wie öffne ich den LinkedIn Kontakte Datenexport mit Excel 3

Danach stehen Ihnen alle Kontaktdaten aus LinkedIn zur Verfügung, zumindest sind die wichtigsten Angaben, wie Name, Vorname, Position, Firma und Mailadresse in diesen Daten enthalten.

Spannend sind auch die anderen Dateien: Wer hätte gedacht, dass ich in knapp 10 Jahren LinkedIn über 12.000 Nachrichten gesendet und empfangen hätte?

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Intro

LinkedIn arbeitet in zyklischen Abständen an seiner Oberfläche (GUI) seines Business Netzwerkes. So hat auf die aktuellen Entwicklungen auch meine Kollegin Susanne Hillmer darauf aufmerksam gemacht. Die letzte große Überarbeitung ist aus 2015.

Die Überarbeitungen sind am 22.09.2016 bereits angekündigt worden und erreichen nun nach und nach alle Nutzer. Zeit, mal einen Blick darauf zu werfen.

So sieht es aus

Die Überarbeitung entspricht eher einem Facelift: So wurde die Desktopversion der mobilen Version angeglichen und übersichtlicher gestaltet:

LinkedIn neuer Look 2017 Übersichtsseite GUI UI
Dabei sind einige Features entweder abhanden gekommen (zum Beispiel der direkte Einstieg auf die erweiterte Suche) oder sind in Premiumvarianten gewandert: So ist das Tagging für die Salesvariante vorbehalten. Die Suche kann man erst nach einer googleartigen Stichwortsuche über die Filterkriterien bearbeiten:

LinkedIn neue UI 2017 Personensuche

Die obige Leiste wiederum sieht etwas hipper aus. Gerade die Nachrichten haben (wieder) einen eigenen Bubble erhalten und man kann, ähnlich wie bei Facebook, unten über einen Schnellzugriff die letzten Nachrichten chatartig beantworten.

Noch ist es in Deutschland nicht aktiviert, dürfte aber die deutschen Pendenten XING aus Hamburg treffen: In Zukunft wird auch ein Feature zur Suche von Freelancern und Freiberuflern behilflich sein: Der LinkedIn ProFinder. Zwar konnte man schon länger Projekte in seiner Vitae angeben, aber eine direkte Unterstützung für die Freiberuflersuche konnte LinkedIn bis jetzt nicht anbieten. Dieses ändert sich nun (allerdings weiß ich noch nicht, wann das Feature im deutschen Markt aktiv wird):

LinkedIn ProFinder zur Suche von Freelancern und Freiberuflern

Neu integriert ist in die Oberfläche „LookUp“, das als Standalone Tool bereits 2015 etabliert wurde. LookUp soll die Vernetzung von Kollegen, gerade in größeren Konzernen, vereinfachen.

Material

Bei den amerikanischen Kollegen, wo LinkedIn eine ganz anderer Penetration hat, ist das Redesign, thematisiert worden. Der Artikel von Andrew Hutchinson ist dabei zu empfehlen. Wer mehr Informationen sucht, wird im Blogartikel von Ryan Roslansky auf LinkedIn fündig oder kann sich auch die Keynote von Jeff Weiner und Kollegen auf Youtube anschauen, wo die Oberfläche auch Bestandteil der Präsentation ist:

Intro

Erst mal ein gesundes und erfolgreiches 2017. Wie mein Kollege Buggisch mache ich zu Jahresbeginn eine Übersicht: Christian für so alles, was in der Social Media Welt Rang und Namen hat, ich detaillierter für LinkedIn.

Ich messe die Zahlen über den LinkedIn AdPlanner. Wie immer: Die Zahlen sind keine offiziellen Zahlen von LinkedIn.

Übersicht

Erst mal die Übersichten, die in der Form den meisten Lesern bekannt sind:

LinkedIn Mitglieder weltweit 2017 / LinkedIn Members worldwide

In Europa sieht die Verteilung ungefähr so aus:

LinkedIn Mitglieder Europa 2017 / LinkedIn Members europe

Nackte Zahlen

Wer es nun genau wissen will: Hier die Verteilung in der Welt:

Kontinente im Detail

Afrika 23.958.000
Antarktis 9.000
Asien 99.881.000
Europa 112.682.000
Lateinamerika 66.595.000
Mittlerer Osten 14.390.000
Nordamerika 116.317.000
Ozeanien 10.583.000
Summe 547.730.000

Länder im Detail

Afrika Algerien 1.300.000
Angola 320.000
Benin 190.000
Botswana 190.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 130.000
Burundi 37.000
Demokratische Republik Kongo 200.000
Dschibuti 27.000
Elfenbeinküste 460.000
Eritrea 7.000
Gabun 88.000
Gambia 44.000
Ghana 980.000
Guinea 69.000
Guinea-Bissau 9.000
Kamerun 420.000
Kap Verde 42.000
Kenia 1.500.000
Komoren 10.000
Kongo 72.000
Lesotho 43.000
Liberia 66.000
Libyen 160.000
Madagaskar 130.000
Malawi 120.000
Mali 120.000
Marokko 1.500.000
Mauretanien 42.000
Mauritius 190.000
Mayotte 10.000
Mosambik 230.000
Namibia 160.000
Niger 50.000
Nigeria 3.200.000
Ruanda 140.000
Réunion 85.000
Sambia 270.000
Senegal 380.000
Seychellen 20.000
Sierra Leone 48.000
Simbabwe 400.000
Somalia 49.000
Swasiland 43.000
São Tomé und Príncipe 6.000
Südafrika 5.600.000
Südsudan 18.000
Tansania 500.000
Togo 120.000
Tschad 26.000
Tunesien 760.000
Uganda 500.000
Westsahara 2.000
Zentralafrikanische Republik 17.000
Ägypten 2.500.000
Äquatorialguinea 17.000
Äthiopien 340.000
Antarktis 9.000
Asien Afghanistan 230.000
Andere 370.000
Bangladesch 1.600.000
Bhutan 56.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 56.000
China 28.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.500.000
Indien 39.000.000
Indonesien 7.500.000
Japan 1.800.000
Kambodscha 240.000
Kasachstan 600.000
Kirgisistan 73.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.700.000
Laos 78.000
Macao 80.000
Malaysia 3.500.000
Malediven 67.000
Mongolei 120.000
Myanmar 300.000
Nepal 440.000
Osttimor 3.000
Philippinen 4.700.000
Singapur 2.000.000
Sri Lanka 780.000
Tadschikistan 35.000
Taiwan 1.600.000
Thailand 1.700.000
Timor-Leste 12.000
Turkmenistan 25.000
Usbekistan 110.000
Vietnam 1.600.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 19.000
Albanien 260.000
Andorra 30.000
Armenien 130.000
Aserbaidschan 240.000
Belgien 3.000.000
Bosnien und Herzegowina 170.000
Bulgarien 590.000
Deutschland 6.300.000
Dänemark 2.100.000
Estland 160.000
Finnland 950.000
Frankreich 13.000.000
Färöer 12.000
Georgien 210.000
Gibraltar 19.000
Griechenland 1.200.000
Großbritannien 22.000.000
Grönland 15.000
Guernsey 19.000
Irland 1.700.000
Island 210.000
Isle of Man 23.000
Italien 10.000.000
Jersey 32.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 29.000
Kroatien 480.000
Lettland 250.000
Liechtenstein 12.000
Litauen 310.000
Luxemburg 190.000
Malta 150.000
Mazedonien 180.000
Moldawien 160.000
Monaco 30.000
Montenegro 52.000
Niederlande 6.800.000
Norwegen 1.700.000
Polen 2.300.000
Portugal 2.500.000
Rumänien 2.100.000
Russische Föderation 6.500.000
San Marino 8.000
Schweden 2.800.000
Schweiz 2.200.000
Serbien 590.000
Serbien und Montenegro 42.000
SlowakischeRepublik 430.000
Slowenien 270.000
Spanien 9.300.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
TschechischeRepublik 1.200.000
Türkei 5.500.000
Ukraine 1.900.000
Ungarn 730.000
Vatikanstadt 4.000
Weißrussland 390.000
Zypern 220.000
Österreich 960.000
Lateinamerika Anguilla 9.000
Antigua und Barbuda 25.000
Argentinien 5.500.000
Aruba 38.000
Bahamas 110.000
Barbados 81.000
Belize 45.000
Bermuda 40.000
Bolivien 520.000
Brasilien 27.000.000
Chile 3.800.000
CostaRica 710.000
Dominica 15.000
DominikanischeRepublik 660.000
Ecuador 1.600.000
ElSalvador 350.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 22.000
Grenada 23.000
Guadeloupe 67.000
Guatemala 610.000
Guyana 51.000
Haiti 140.000
Honduras 300.000
Jamaika 360.000
Jungferninseln (amerikanisch) 42.000
Jungferninseln (britisch) 12.000
Kaimaninseln 32.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 5.500.000
Martinique 55.000
Mexiko 9.800.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 260.000
Niederländische Antillen 57.000
Panama 470.000
Paraguay 280.000
Peru 3.700.000
Puerto Rico 580.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 13.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 31.000
St. Vincent und die Grenadinen 18.000
Suriname 54.000
Trinidad und Tobago 310.000
Turks-und Caicosinseln 13.000
Uruguay 580.000
Venezuela 2.700.000
Mittlerer Osten Bahrain 240.000
Irak 530.000
Israel 1.400.000
Jemen 160.000
Jordanien 580.000
Katar 580.000
Kuwait 470.000
Libanon 530.000
Oman 350.000
Pakistan 3.800.000
Palästinensische Autonomiegebiete 150.000
Saudi-Arabien 2.600.000
Vereinigte Arabische Emirate 3.000.000
Nordamerika Kanada 13.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 2.000
Vereinigte Staaten 103.315.000
Alabama 1.200.000
Alaska 220.000
Arizona 2.100.000
Arkansas 680.000
California 14.000.000
Colorado 2.200.000
Connecticut 1.300.000
Delaware 320.000
Florida 6.500.000
Georgia 3.500.000
Hawaii 390.000
Idaho 470.000
Illinois 4.300.000
Indiana 1.900.000
Iowa 840.000
Kansas 1.200.000
Kentucky 1.000.000
Louisiana 1.200.000
Maine 390.000
Maryland 2.200.000
Massachusetts 2.800.000
Michigan 3.000.000
Minnesota 2.000.000
Mississippi 600.000
Missouri 1.800.000
Montana 260.000
Nebraska 550.000
Nevada 890.000
New Hampshire 500.000
New Jersey 3.100.000
New Mexico 500.000
New York 7.200.000
North Carolina 3.100.000
North Dakota 180.000
Ohio 3.500.000
Oklahoma 990.000
Oregon 1.400.000
Pennsylvania 3.800.000
Rhode Island 370.000
South Carolina 1.400.000
South Dakota 200.000
Tennessee 1.800.000
Texas 8.300.000
Utah 1.000.000
Vermont 210.000
Virginia 3.000.000
Washington 2.600.000
West Virginia 360.000
Wisconsin 1.800.000
Wyoming 150.000
US-Militärstützpunkte im Pazifikraum 17000
US-Militärstützpunkte in Europe 27000
US-Militärstützpunkte in Mittelamerika 1000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 21.000
Australien 8.500.000
Cook-Inseln 5.000
Fidschi 110.000
Französisch-Polynesien 36.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 8.000
Guam 47.000
Kiribati 6.000
Marshallinseln 7.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 43.000
Neuseeland 1.600.000
Niue 2.000
Norfolkinsel 2.000
Nördliche Marianen 11.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 130.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 12.000
Samoa 9.000
Tokelau 1.000
Tonga 9.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 12.000
Wallis und Futuna 2.000

Intro

LinkedIn wird in Deutschland immer stärker genutzt. Zwar liegt es mit 9 Millionen angemeldeten Benutzern noch knapp unter der Marke des Hamburger Kontrahenten XING, jedoch hat sich die Anmeldezahl stark beschleunigt. In der Suche bei Google liegt LinkedIn mittlerweile vorn:

LinkedIn vs. XING 2016 in Google Trends

 

Der Weg zur omnipräsenten Einladung

Warum verschickt nun LinkedIn so viele Einladungen an verschiedene Leute? Der Weg dahin ist recht einfach: Direkt bei der Neuanmeldung bietet LinkedIn den Service an, die Kontakte aus dem Email Postfach doch mal abzugleichen. Dazu muss man „nur“ das Email Postfach Passwort angeben. Wer das tut (und nicht durchliest, was passiert), der macht nun den Rundumschlag: Die Personen, die bereits bei LinkedIn sind, werden in das Netzwerk eingeladen (so weit, so gut). Diejenigen, die noch nicht bei LinekdIn werden zu LinekdIn eingeladen mit den Worten „Stephan Koss lädt Dich zu LinkedIn ein“ (Name natürlich zu ersetzen). Und das macht LinkedIn recht aufdringlich mit mehreren FollowUp Mails (in der Regel drei). Dieses führt dann zu Verstimmungen.

Wie werde ich die LinkedIn Einladungen wieder los

Ist das Kind erst mal in den Brunnen gefallen, so kann man wenigstens die FollowUp Mails beschränken. Dazu muss man die Einladungen „zurückziehen“. Ging das, wie früher beschrieben, über das Postfach, so muss man mittlerweile einen anderen Weg gehen.

Den wollte ich beschreiben:

(1) Klicken Sie auf das Plussymbol oben in Ihrem Profil

Einladungen bei LinkedIn zurückziehen

Bei dem Menü, was folgt, klicken Sie auf ausstehende Einladungen: Alle anzeigen.

(2) Klicken Sie das Symbol für das Netzwerk

Einladungen bei LinkedIn zurückziehen

(3) Klicken Sie auf gesendete Einladungen

Einladungen bei LinkedIn zurückziehen

(4) Markieren der Personen

Einladungen bei LinkedIn zurückziehen

Markieren Sie jetzt über den kleinen Radiobutton neben den Personen diejenigen Einladungen, die Sie deaktivieren möchten (linker roter Pfeil in obigen Bild)

Danach können Sie über den Button „Anfrage löschen“ (zweiter, rechter Pfeil in obigen Bild) alle Anfragen auf einmal deaktivieren. Vergessen Sie dabei nicht, die obligatorische Sicherheitsabfrage zu bejahen.

Danach werden zumindest keine weiteren FolloUp Mails in Ihren Namen an Ihre Kontakte versendet.

intro

Wer sich mit LinkedIn beschäftigt, schaut auch gern mal nach rechts oder links. Viele kommen (und gehen auch wieder). Manche werden fast übermächtig, andere dümpeln in der Nische. Nun wurde ich in einem kleinen Artikel auf Heise auf vutuv aufmerksam gemacht.

vutuv kurz angeschaut

Also habe ich mir vutuv angeschaut. Es erfolgt (wenn auch stark simplifiziert) eine Maske mit den wichtigsten Angaben und Eingabe der Mailadresse. Danach hat man schon ein rudimentäres Profil. Das Foto wird irgendwo aus dem Netz gezogen (ich tippe auf Gravatar, aber sicher bin ich mir nicht).

Vutuv angeschaut

Viel kann man nicht ausfüllen, Lebenslauf, Links auf Social Media Profile und vor allem Fähigkeiten, die stark an die Endorsements von LinkedIn erinnern. Vernetzung findet nicht über Kontakt statt, sondern es handelt sich um ein asynchrones Netzwerk wie Twitter (und was auch LinkedIn anbietet).

Interaktionsmöglichkeiten, einen Status oder Blogfunktionen sucht man vergebens. Allerdings ist das wohl auch der Plan: Es soll gerade simplifiziert und schnell sein. Ein Austausch direkt über die Seite ist nicht möglich, keine Timeline oder ähnliches, gar nichts. Vorteil: Es soll schneller sein. Und der Plan macht Sinn: Wer will schon dauernd „Neuigkeiten“ aus seinen Businessnetzwerk lesen? Oder in Gruppen abends noch über SAP plaudern, wenn man sich schon den ganzen lieben Tag damit herumgeschlagen hat. Allerdings ist das Netzwerk auch neu, vielleicht sind weitere Upgrades geplant. Hinweise kann man im Blog von Vutuv hinterlassen. Dort sind auch die Entwickler von vutuv genannt.

Kreiert hat das Netzwerk Stefan Wintermeyer, der auch bei denic als Eigentümer der Seite eingetragen ist. Dieser folgt jedem Neuankömmling automatisch: Da er aktuell ca. 2.800 Mitgliedern folgt, zeigt das die überschaubare Zahl der aktuellen Nutzer an.

und nun?

Ein neues soziales Netzwerk? Endlich. Es geht ja immer in Phasen. Es fing schon damals zu OpenBC Zeiten mit MyCorners (wollte ich verlinken, aber „Forbidden„) an. In den letzten Jahren gab es ello,  tsu, This, weare8 oder auch dropon. Davon hat sich keines auch nur annähernd etablieren können. Allein ello lebt noch ein bisschen. Der Raum für neue Netzwerke ist klein geworden, und Schnelligkeit als USP?

Täglich grüßt das Murmeltier

Heute bin ich auf einen interessanten Artikel in TechCrunch gestoßen. In dem Blogpost von Josh Constine vom 07. November wird ein neues Feature von Facebook beschrieben: So können Unternehmensseiten nun mit Karrierepostings angereichert werden und diese, wie man es bereits von LinkedIn kennt, gegen Einwurf kleiner Münzen bei getargeten Facebook Usern anzeigen lassen. Dabei setzt bei dem Matching auf die Tags, die jeder Nutzer gepflegt haben soll (so weit Facebook sich das wünscht). Dabei orakelt TechCrunch „Facebook threatens LinkedIn with job opening„. Eine Ansage, die man näher betrachten sollte.

Deja vú?

Irgendwie kommen die Ansätze bekannt vor. Selbst die Überschrift in ähnlicher Form gab es bei mir schon mal, sogar mehrfach. Man erinnert sich. Insbesondere das mittlerweile beerdigte BranchOut machte zeitweise von sich zu Reden und auch andere Anbieter wie Silp und Poachee boten auf App Basis in Facebook eingebettet Möglichkeiten, eines Karriereportales. Dann startete „Social Jobs„, auch eine App, allerdings von Facebook selber. Einen Durchbruch schafften damit weder die Fremdanbieter, noch Facebook selber:  Alle Ansätze geraten entweder in Vergessenheit oder wurden schlichtweg ignoriert.

Potentiale und Realität

Die Logik von Facebook ist an sich einleuchtend: Warum einen lukrativen Markt wie die Stellenbörsen großen Konkurrenten wie LinkedIn allein überlassen? Allein die pure Masse an angemeldeten Nutzern, an die 1,71 Milliarden aktive allein im Q2 2016, sollte doch Anlass geben, dass man schnell und einfach was hinzaubert und von der puren Masse an Nutzern jubelnd aufgenommen werden könnte.

Tatsächlich scheinen diese Angebote jedoch nicht angenommen zu werden: Die Trennung von Beruflichen und Privaten ist in europäischen und vor allem deutschsprachigen Ländern stärker, als im angloamerikanischen Raum scheint nach wie vor zu dominieren.

Trotzdem ist der Schritt ein logischer: Nicht alle sind bei LinkedIn (um nicht zu sagen, nur ein Viertel), und der Anspruch von Facebook ist ja eher, virale Effekte zu nutzen, als die Führungshierarchien zu erreichen. Schauen wir mal, ob es diesmal was wird oder ob ich in ein oder zwei Jahren den nächsten Artikel dieser Überschrift widmen kann…

Intro

Alle Jahre wieder? Das Wachstum von LinkedIn im deutschsprachigen Raum beschleunigt sich weiterhin. So hat es diesmal gerade sechs Monate (genauer seit dem 29. April) gedauert, bis sich im deutschsprachigen Raum eine weitere Million Mitglieder bei dem Netzwerk angemeldet haben. Auch räumlich wächst LinkedIn stark, so dass vor kurzem neue Büroräumlichkeiten in München eingeweiht wurden. So sind die Räume auch für nahezu 100 Mitarbeiter ausgelegt.

Facts

Die Mitglieder sind im deutschsprachigen Raum kaum gleichverteilt. So stellt die Schweiz mit 2,1 Millionen Mitgliedern überproportional zur Bevölkerung angemeldete Kunden. Österreich hingegen ist nur mit weniger als eine Million Mitgliedern vertreten. Nominal am Meisten sind die Deutschen vertreten. So verteilen sich die 9 Millionen Mitglieder in der DACH Region:

Verteilung LinkedIn Mitglieder in DACH 2016In Deutschland selber gibt es zum einen ein Süd-Nord und ein starkes West-Ost Gefälle: Während sowohl in Baden Württemberg als auch in Bayern nahezu jeweils  eine Million Mitglieder bei LinkedIn angemeldet sind, scheint im Osten der Republik Vkontakte oder Odnoklassniki beliebter zu sein. Allein Sachsen kommt auf knapp über 100.000 Mitglieder, der Rest statistisches Rauschen. Die Verteilung in Balken (geordnet nach den LinkedIn Mitgliedern:

Verteilung der LinkedIn Mitglieder in Deutschland 2016

Die Grafik isoliert ist noch nicht so aussagefähig. Manche Gebiete sind halt verlassener als andere. Um sich einen proportionalen Überblick zu verschaffen: Hier die Bundesländer mit den meisten LinkedIn Mitgliedern, bezogen auf die Einwohnerzahl:

Bundesland Anteil
Berlin 12%
Hamburg 12%
Hessen 8%
Bayern 7%
Bremen 6%
Baden-Württemberg 6%
Nordrhein-Westfalen 5%
Rheinland-Pfalz 4%
Schleswig-Holstein 4%
Saarland 4%
Niedersachsen 4%
Sachsen 3%
Brandenburg 3%
Thüringen 2%
Mecklenburg-Vorpommern 2%
Sachsen-Anhalt 2%

Jetzt sieht man es deutlich, erst die westlichen Bundesländer, dann die Östlichen. Mein Niedersachsen liegt als altes Zonenrandgebiet aber nur knapp über den Verhältnissen der neuen Bundesländer.

Infografik

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch noch eine passende Infografik zum heutigen Tage geben würde. Diese will ich nicht vorenthalten:

LinkedIn mit über 9 Million Mitgliedern Herbst 2016 in DACH