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Gruppen

Intro

LinkedIn Official LogoBei den ersten war es schon vor ein paar Wochen zu sehen: Die Gruppenübersicht wurde aktualisiert und mit einer neueren Kacheloptik versehen. Nun ist die Übersicht (“Dashboard”) insgesamt angekommen. Inhaltlich hat sich weniger getan, vielmehr handelt es sich um ein Facelift.

So sieht die Gruppenübersicht bei LinkedIn aus

Wenn man über das Hauptmenü oben nun zu den Gruppen geht, so erscheint die neue Übersichtseite:

LinkedIn Neue Gruppenübersicht

  1. Die Gruppen sind nun in Kacheln angeordnet. Dabei ist die Reihenfolge, die Sie auch in den Einstellungen (3) festlegen können.
  2. Die ersten sechs Gruppen werden direkt angezeigt. Alle weiteren werden erst mit dem Link “Mehr anzeigen” eingeblendet
  3. Unter dem Zahnrad finden Sie die Gruppenreihenfolge. Hier können Sie festlegen, welche sechs als erstes angezeigt werden.
  4. Eine kleine Zahl in der Kachel signalisiert, dass Aktivitäten für Moderatoren notwendig sind (wie Gruppenmitglieder zulassen oder Beiträge moderieren).
  5. Sie können auch eine Diskussion direkt beginnen. Allerdings muss man sich für eine Gruppe entscheiden, multiple Posts werden nicht unterstützt (was ich persönlich auch gut so finde).
  6. Die Gruppen haben nun eine eigene Timeline, wo neue Diskussionen zu finden sind aber auch Vorschläge von LinkedIn für weitere Gruppen
  7. Auf der rechten Seite finden sich eine Schnellsuche für Gruppen und der Button für Gründung einer neuen Gruppe.

Neue Gruppen OverflyFür Moderatoren ist der Overfly (wenn man mit der Maus über die Gruppenkachel geht) eine sinnvolle Funktion: Wenn man darüber geht, so färbt sich die Fläche grau und es erscheinen die Links, die zu der Zahl, die in der Kachel angezeigt wurde, geführt haben. Die Links sind direkt anklickbar, man kann also zu den Interaktionen direkt springen. Hierzu gehören, wenn Beiträge moderiert werden müssen oder neue Mitgliedsanfragen, die auf Bestätigung warten. Für Moderatoren eine schöne Funktion, wenn man schnell mal nach der Gruppe schauen möchte und optisch ein Gewinn im Vergleich zu der 2010 eingeführten Symbole.

Extro

Ich hatte es ja bereits im Intro geschrieben: Mehr  ein Facelift, als das neue Funktionen enthalten wären. Mir gefällt es.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet eine Vielzahl von Funktionen, unter anderem auch Gruppen (Foren) zu den verschiedensten Themen. Diese sind nicht so prominent platziert, bieten aber viele Inhalte. Insgesamt gibt es fast 2 Millionen Gruppen auf LinkedIn. Damit müsste für jeden etwas dabei sein. Für diejenigen, die als Gruppensprache deutsch bevorzugen, stehen  immerhin noch 7.550 Gruppen zur Auswahl.

Die Gruppen auf LinkedIn

Die Gruppen bei LinkedIn sind etwas versteckt. Auch gibt es keinen direkten Link im Hauptmenü von LinkedIn.

Wozu Gruppen nutzen?

Gruppen können Ihnen auf zwei Wegen helfen: Zum einen “passiv”: In Ihrem Profil werden Vorschaubildchen angezeigt von den Gruppen, in denen Sie Mitglied sind. Sie können damit Ihre Fachgebiete symbolisieren. In der Vorschau auf Ihrem Profil werden sieben Gruppen angezeigt. Nutzen Sie die Möglichkeit, selber zu entscheiden, welche Gruppen auf Ihrem Profil auftauchen:

Gruppensichtbarkeit bei LinkedInDazu erst auf das “Bearbeiten” Symbol  auf Ihrer Seite nutzen und danach das Feld “Sichtbar” anklicken.

Aber natürlich können Sie in den Gruppen auch diskutieren – das sollen Sie sogar!

Wie trete ich einer Gruppe bei?

Wenn Sie eine interessante Gruppe entdeckt haben, so können Sie sich noch genauer informieren: Neben dem “Beitreten” Button finden Sie ein kleines “i”

LinkedIn Gruppe Header

Wenn Sie das “i” drücken, klappt ein Bereich auf, wo Sie sich weitere Informationen wie das Profil der Gruppe, die Gruppenregeln oder sogar Statistiken über die Gruppe finden können.

Wie finde ich Gruppen?

Die Gruppensuche findet man in der obigen Menüleiste in der generellen Suche versteckt:

Gruppensuche LinkedIn DropDown MenüWenn Sie noch nicht direkt wissen, was oder wie sie suchen sollen, machen Sie einfach eine Leersuche: Das Menü auf Gruppen stellen und dann die Lupe drücken. Sie kommen automatisch auf die Übersicht der größten Gruppen:

Gruppensuche LinkedIn ErweitertSie können nun die Gruppensuche verfeinern. Am interessantesten dürfte die Eingrenzung nach Sprache sein: Hierzu bei Sprache “Deutsch” eintippen und Sie erhalten, wenn Sie kein Stichwort angeben, die größten deutschsprachigen Gruppen.

Unternehmen und Gruppen

Unternehmen können selber keine Gruppenmitglieder werden. Allerdings können Unternehmen auf Ihren Unternehmensprofile Gruppen promoten. Wenn ein Unternehmen Werbung oder Stellenanzeigen in Gruppen platzieren möchte, muss Sie eine natürliche Person dazu nutzen, zum Beispiel einen Community Manager.

Extro

Einfach mal auf die Suche gehen und ein paar Gruppen anschauen. Es gibt recht aktive, aber Aktivität ist bei einer Fachgruppe nicht zwingend entscheidend.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es immer wieder Änderungen. Komplettumbauten sind jedoch eher selten. So ist das Design der Gruppenübersicht im Dezember letzten Jahres überarbeitet worden und die Unternehmensprofile bei LinkedIn hin dahingehend überarbeitet worden, so dass Gruppen dort promoted werden können. Die größte Änderung war die SWAM Problematik, die im letzten Sommer ihre Kreise zog.

Neuerungen an den LinkedIn Gruppen

Nun gibt es ein paar Änderungen, die vielleicht von Interesse sind.

Änderungen an den SWAM Policies

Letztes Jahr im Sommer gab es Unruhe in den Gruppen: LinkedIn führte SWAM ein, eine Technik, um die Gruppen vor Spam zu bewahren. Eine gut gemeinte Technik, allerdings mit Nebenwirkungen: Wurde man in einer Gruppe geworfen oder die Beiträge als Spam markiert, so wurde man fortan in allen Gruppen automatisch zur Moderation seiner Artikel unterworfen. Haken war und ist: Man weiß nicht, was der Anlass hierzu ist. Diese Technik wurde nun entschärft, so dass ein Support Team diese Personen reviewed. Auch erhält man nun Meldungen und einen Link zum (englischsprachigen) Hilfecenter. Wichtigste Änderung: Die Markierung scheint nur noch temporär und nicht dauerhaft zu sein.

Abschaffung der Umfragen

Kurz und knapp: Die Umfragen in den Gruppen wird es ab Mitte Mai nicht mehr geben:

PollsAuf der einen Seite ist es immer schade, wenn Funktionen abgeschaltet werden. Aber auf der anderen Seite: Ich habe selber sehr selten Umfragen erstellt und auch selten welche zu Gesicht bekommen. Wenn das der allgemeine Tenor war, so ist es sinnvoll, hin und wieder aufzuräumen.

Gruppenübersicht

Ein Änderung, auf die ich mich freue (aber leider selber noch nicht zu Gesicht bekommen habe) ist eine generelle Übersichtseite der Gruppen mit Ansicht der letzten Artikel und Diskussionen. Ich habe diese noch nicht, daher großen Dank an Mark Lerner, der mir aus seinem Artikel den Screenshot zur Verfügung gestellt hat:

Gruppenübersicht LinkedIn Änderung Mai 2014Was mich freut, ist, dass man direkt interagieren kann, ohne in dir Gruppe wechseln zu müssen. Wie es genau aussieht werde ich beschreiben, wenn der sukzessive Rollout mich erreicht hat.

Extro

Insgesamt erfreuliche Neuerungen für die Gruppennutzer. Die Abschaltung der Umfragen tut mir persönlich nicht weh, aber sowohl die Verbesserungen an der SWAM Problematik, als auch die neue Gruppenübersicht versprechen mehr Nutzerfreundlichkeit für die Gruppenfunktion.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn tut einiges, um seine Mitglieder vor Spam zu bewahren und damit die Mitglieder sich quasi einigeln können. Vieles ist dabei durchaus sinnvoll. Dass die Amerikaner aber manchmal zu sehr auf die mathematischen Grundlagen vertrauen, hat die Problematik der SWAM Automation gezeigt: Wenn jemand aus einer Gruppe fliegt, so muss er in allen anderen moderiert werden.

Aktuell werden scheinbar verstärkt LinkedIn Mitglieder temporär generell gesperrt:

Mein LinkedIn Konto wurde eingeschränkt – was nun?

Scheinbar ist bei LinkedIn das Scoringsystem zur Bewertung der Mitglieder überarbeitet worden. Es tauchen vermehrt Kunden auf, die folgende Meldung beim Versuch, sich bei LinkedIn einzuloggen, auf ihrem Bildschirm vorfinden “Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränkt”

Ihr LinkedIn Konto wurde vorübergehend eingeschränktOder, wer die englischsprachige Oberfläche benutzt: “Your LinkedIn Account has been temporarily restricted“. Wer sein Konto dringend braucht, ist auf Hilfe angewiesen. Im englischsprachigen Raum findet sich hier einiges, hier weniger, da ist man auf die Originalhilfe von LinkedIn angewiesen.

LinkedIn Konto Einschränkung selbst aufheben

Die Krux an der Sache ist, dass man von dort aus den LinkedIn Kundendienst erreicht, dieses jedoch mit Zeit verbunden ist. Was so direkt nicht sichtbar ist, man kann in einigen Fällen, vor allem, wenn das zum ersten mal Auftritt, selber bereinigen.

Dazu muss man die LinkedIn Seite finden, wo man erneut bestätigt, in Zukunft nichts “Falsches” zu tun. Diese Seite findet Ihr hier.

Ihr Konto wurde eingeschränkt, da eine große Anzahl der von Ihnen in Ihr Netzwerk eingeladenen LinkedIn Mitglieder angegeben haben, dass sie Sie nicht kennen. Die Nutzung von LinkedIn unterliegt unserer Nutzervereinbarung gegen die Sie verstoßen haben. Ein Beispiel des Verstoßes wäre die Missachtung von Abschnitt 11, LinkedIn Verhaltensregeln.

Kundendienst kontaktieren

Wenn das nicht funktioniert, dann hilft nur den Kundendienst anzuschreiben…. und zu warten. In der Regel dauert es ein paar Tage, bis sich das Sicherheitsteam direkt mit Ihnen in Verbindung setzt. Wie man das beschleunigt, kann ich leider auch nicht sagen.

Etwas unschön: man soll den Ticketverlauf in der Hilfe verfolgen können – kann aber genau darauf nicht mehr zugreifen.

Warum wurde mein LinkedIn Konto eingeschränkt?

Es gibt mehrere Gründe, die zu einer Einschränkung führen konnten. Dieses sind zum Beispiel:

  1. Zu viele Profile besucht
  2. Mindestens drei Leute haben auf eine Einladung mit “Kenne ich nicht” reagiert
  3. Unprofessionelles Foto (Keine Person)
  4. Namensfeld missbraucht (Zum Beispiel: “Stephan LAD MICH EIN 1.500 KONTAKTE Koß”)
  5. Zu oft gemeldet (bei zum Beispiel Gruppendiskussionen).
  6. Wenn Sie direkt als Spam gemeldet werden (Wobei ich meine, dass nur eine Spam Meldung nicht ausreicht)

Wenn Nummer drei oder vier in Frage kommen, sollten Sie sofort versuchen, die Situation zu bereinigen.

Die neue “Blocken” Funktion wird sicherlich auch darein spielen.

Extro

Auf der einen Seite, gut zu wissen, dass hier was unternommen wird. Auf der anderen Seite: Wer betroffen ist, mag das auch nicht als Trost empfinden. Auch “zu aktive” Konten sollen betroffen sein. Allerdings ist das nur ein Gerücht aus dem angelsächsischen Bereich.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoDas letzte Facelift hatten die LinkedIn Gruppen 2011. Jetzt sind diese überarbeitet worden. Allerdings hat sich inhaltlich relativ wenig geändert, es ist eher eine Anpassung an die übliche, mittlerweile auch handyfreundlichere Gestaltung der LinkedIn Oberfläche, die seit Mitte 2012 in alle Bereiche eingeführt wird.

so sieht es aus

Als erstes fällt die Gruppenübersichtsseite auf. Waren vorher Listeneinträge, so sind die Gruppen nun blockweise in Dreieranordnung gelistet:

Gruppenübersicht neu
Rechts befindet sich der “Gruppe gründen” Knopf, ähnlich prominent, wie früher. Auch der Kopfbereich der Gruppe ist neu. So ist eine Titelzeile mit einer Grafik vorhanden:

Gruppenseite obenDurch das kleine “i” kommt man auf die Einstellungen. Zusätzlich sind hier die Einstellungen zu finden, die vorher in der Navigationsleiste der Gruppe unter mehr zu finden waren, das Gruppenprofil, die Gruppenregeln und die Gruppenstatistik (die übrigens nach wie vor öffentlich ist. Einfach die ID der Gruppe merken und man kann sich die Statistik einer beliebigen Gruppe anschauen). Vorher gab es außerdem eine kleine Box für die Auswahl des Managers. Diese sind jetzt als Art Slideshow bei der Titelgrafik mit eingebunden:

Managerauswahl
Der Bereich der Gruppenvorschläge ist dabei nach ganz unten gewandert.

was muss ich als Moderator beachten

Eigentlich “muss” ich als Moderator gar nichts tun. Ich kann höchstens, zum Beispiel eine Headergrafik einbinden. Dieses geht über die Gruppeneinstellungen:

Gruppenbild obenTipp: Denken Sie daran, nach dem Hochladen der Grafik nach unten zu scrollen und “Änderungen speichern” zu drücken. Ich selber habe das mehrfach vergessen. Die Grafik sollte im JPG Format sein und mindestens 646 x 200 Pixel haben (Größere kann man zuschneiden).

Die “Gruppenregeln” sind auch nicht mehr so prominent oben platziert wie vorher. Daher sollte der Moderator, wenn er eine “Begrüßungsmail” versendet, vielleicht darauf hinweisen. Für alle, die keine Begrüßungsmail eingerichtet haben, vielleicht eine Überlegung wert.

Etwas suchen musste ich bei dem Punkt “Beitrag verschieben”. War dieses vorher unter dem Beitrag direkt als Link verknüpft, so ist dieser Punkt unter einem Klappmenü nun verborgen:

Gruppe Beitrag verschieben

extro

Große Veränderungen gab es eigentlich nicht, es handelt sich bei der Überarbeitung eher um ein Facelift, die die Optik der Gruppen dem restlichen Layout näher bringen. Im Grunde sind die Gruppen die Alten geblieben, eine gute Möglichkeit, sich über ein Thema auszutauschen.Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoImmer wieder kommen Diskussionen auf, wo das aktivere Gruppenleben stattfindet. Da gibt es zwei Lager und alle schwören auf Ihre Gruppen. Das Problem: Der Eindruck kann nur subjektiv sein, da man ja limitiert ist sowohl in der Zeit, die man in Gruppen verbringen kann, als auch in den Obergrenzen. So kann man nur in 100 Gruppen Mitglied sein. Deutschsprachige Gruppen gibt es auf LinkedIn 6.765, auf XING sogar 43.197. Generell habe ich den Eindruck, dass die Aktivität in den letzten Jahren nachgelassen hat. Da ich nun auf beiden Plattformen eine Gruppe zum gleichen Thema führe (“Projektmanagement“) habe ich einfach ein Experiment durchgeführt: Eine Umfrage zu einem fachspezifischen Thema bei Auslobung von xing logoGewinnen im Gesamtwert von jeweils 1.500 € pro Gruppe (Ganz lieben Dank an Frau Kraus von der GPM, die das mit ermöglicht hat). Von Interesse war für mich, ob die Ergebnisse sich unterscheiden, oder das Gesetz der großen Zahl zuschlägt. Dass das Experiment nur sehr eingeschränkt repräsentativen Charakter hat, ist mir bewusst.

Ergebnisse

Die Frage lautete in beiden Foren: Wie viel Puffer planen Sie ein. Die Antworten hatte ich in fünf Gruppen geclustert:

  • 0
  • 0 – 5 %
  • 5 – 10 %
  • 10 -20 %
  • > 20 %

Das zentrale Ergebnis

Was die meisten interessieren wird, ist, wie die Einschätzung in beiden Gruppen erfolgte:

Geplanter Projektpuffer (LinkedIn vs. XING)

Während die Verteilung bei den Prozentangaben nahezu identisch ist, fällt auf, dass der Anteil der Projektmanager, die Puffer generell ablehnen, bei XING  viermal größer ist, als bei LinkedIn.

Ich selber führe es darauf zurück, dass bei XING mehr Freiberufler und bei LinkedIn mehr Mitarbeiter von Konzernen sind. Zweite Gruppe ist angepasst an die Organisationsstruktur, während freiberufliche Projektleiter sich eher an Standards halten. Aber das ist eine persönliche Interpretation.

Unterschiede zwischen LinkedIn und XING

Aber mich interessierte auch: Gibt es messbare Unterschiede zwischen der Aktivität auf LinkedIn und XING. Der nominale Rücklauf auf meine Newsletter und Teilnahme an der Umfrage stellte sich wie folgt dar:

Geplanter projektpuffer Anzahl Teilnehmer LinkedIn vs. XING

Hier muss man die Relationen beachten: Während bei XING 46.494 Teilnehmer den Newsletter erhalten hatten, lag die Anzahl bei LinkedIn nur bei 9.432. Wenn man hier die Beziehung herstellt (“Response”), so sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Geplanter Projektpuffer Prozentual Teilnehmer LinkedIn vs. XING

Hier muss man XING allerdings zu Gute halten, dass die schiere Größe des Forums auch Recruiter, Vertriebler und andere fachfremde Personen anzieht, die an einer sachbezogenen Umfrage kein Interesse haben. Wäre meine LinkedIn Gruppe genauso groß, wäre der Anteil wahrscheinlich merkbar geringer.

Übrigens: Der Anteil der weiblichen Teilnehmer zeigte keinen signifikanten Unterschied:

Geplanter Projektpuffer prozentuale Teilnahme weiblicher Mitglieder LinkedIn vs. XING

Den Unterschied von 12,5 % zu 13,4 % kann man vernachlässigen, wie ich finde.

Extro

Ich weiß, Repräsentativität sieht anders aus (Es sei denn, man würde explizit nach Social Media affine Projektmanager fragen, da würde es gut aussehen). Trotzdem fand ich den Vergleich mal ganz interessant.

Ach ja, auch ein Ergebnis: Bei LinkedIn erhielt ich mehr Rügen für die unpräzise Frageformulierung… aber das wollte ich eigentlich gar nicht wissen und messen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoEs ist zwar Samstag, aber in den Foren bei LinkedIn, allen voran dem LinkedIn Gruppen Forum, wird gerade über SWAM diskutiert. SWAM steht für “Site Wide Auto Moderation” und ist die neuste Waffe von LinkedIn gegen Spam in Foren: Wenn jemand in irgendeiner Gruppe geblockt wurde, so werden dessen Beiträge in allen Foren zur Moderation vorgelegt.

Wie es funktioniert

Die Moderatoren von LinkedIn Gruppen haben die Möglichkeit, nicht nur jemanden zu entfernen und dessen Beiträge zu löschen, sondern auch jemanden zu blocken. Neu ist, dass die Daten von LinkedIn verwendet werden, um geblockte Personen zur Moderation vorzulegen: Wenn jemand in einer Gruppe geblockt wurde, so kann er in keiner Gruppe mehr posten, da er dort moderiert werden muss. Dass sieht dann so aus:

LinkedIn zur Moderation eingereichter Artikel

Jeder Beitrag in irgendeiner Gruppe wird nun nicht direkt online gestellt, sondern muss von einem Moderator dieser Gruppe freigeschaltet wird.

Man kann dem nur entgehen, wenn man den Moderator anschreibt und um ein “deblocken” bittet. Einen Anspruch darauf hat man nicht, man ist darauf angewiesen, dass sich dieser auf Grund der neuen Entwicklung rund um SWAM sich dazu durchringt.

Gut gemeint ist gut gemacht?

Diese Automation ist von seitens LinkedIn sicherlich gut gemeint. Aus meiner Sicht fehlen einige konzeptionelle Überlegungen:

  • Niemand weiß, wann er von wem geblockt wurde. Daher kann man nicht nachvollziehen, an wen man sich wenden muss, um “deblockt” zu werden. LinkedIn selber schreibt, “Please know that LinkedIn cannot provide a list of groups where you were blocked.”, wobei “cannot” sicherlich mit “want to” zu ersetzen ist.
  • Man muss beim blockenden Moderator um das deblocken bitten, ein Unterfangen, was sicherlich nicht immer funktionieren wird.
  • Die Gründe des Blockens sind heterogen: Ein kleiner Verstoß in einer Gruppe führt zum Blocken, so dass man in anderen Gruppen, wo ein Beitrag akzeptabel wäre, moderiert wird. Im Moment also obacht, vor allem mit der “Mitteilen” Funktion aus der Timeline.
  • Im Endergebnis bekommt der Moderator überproportional Macht: So kann dieser einen bestrafen, ohne dass dieser die Möglichkeit hat, sich zu wehren oder an eine Instanz zu wenden.

Die neue Funktion stößt auf etlichen Widerstand. So gibt es etliche Blogbeiträge sowohl aus dem amerikanischen Umfeld, als auch international (wie hier aus Holland). Schon sehen einige das Ende der Gruppen und machen ihrer Enttäuschung über die Produktentwicklung Luft.

Extro

Ich schließe mich dem Tenor an: Diese Funktion ist im Moment etwas unglücklich. Sie könnte als Grundlage von Crowdsourcing dienen (bspw.: Wenn jemand in drei oder mehr Gruppen geblockt wurde, so wird das seinen Grund haben). So haben die Moderatoren mehr Arbeit und die Betroffenen wissen noch niemals, was sie verbrochen haben. Ich hoffe, hier wird noch nachjustiert.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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