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Immer wieder sehe ich bei Twitter Fragen um die Vernetzung bei LinkedIn. Wer sich mit der Plattform beschäftigt, findet einige Funktionen nicht auf Anhieb. Daher habe ich mal das wichtigste rund um Kontakte knüpfen zusammengeschrieben.

Wie vernetze ich mich

Die Frage, mit wem Sie sich vernetzen, kann ich nicht gleich beantworten: Hier hat jeder seine individuellen Präferenzen. Aber gerade Leute aus der Vergangenheit, sei es der alte Chef von vor 10 Jahren oder gar der Kommilitone sollten aktiv gesucht werden: Sind hier die meisten Schätze verborgen.

Grundlage

Haben Sie ein Profil gefunden, von jemanden, den Sie kennen, so können Sie sich über sein Profil vernetzen. Dieses können Sie über das Menü vornehmen, dass neben den kleinen, blauen Button neben dem Profilbild sich verbirgt:

Der Button zum Kontakte knüpfen bei LinkedIn ist etwas versteckt

Danach kommt oftmals ein Begründungsfeld. Was soll man da schreiben? Bei Personen die Sie sofort zuordnen können, reicht ein freundliches Hallo. Bei Personen, die Sie kaum oder gar nicht kennen, sollten Sie eine stichhaltige Begründung geben. Dabei sollte der Fokus auf den Nutzen des Anzufragenden liegen: Das Sie ein Problem gelöst haben wollen, wird einen Fremden kaum interessieren. Alternativ sollten Sie über eine Vorstellung nachdenken.

Manchmal kommt auch ein “Mailfeld”. Hier sollen Sie die Mailadresse des zu Kontaktierenden angeben. Dieses kann zwei Gründe haben: Entweder hat der zu Kontaktierende es so eingeschränkt, dass nur Leute sich vernetzen können, die seine Mailadresse kennen. Aber es kann auch an Ihnen liegen: Wenn Sie zu oft abgelehnt oder als Spam markiert wurden, verlangt LinkedIn immer, dass Sie die Mailadresse des Kontrahenten eingeben.

Warum muss ich manchmal keine Begründung angeben?

LinkedIn fragt nicht immer konsequent nach einer Begründung: Aus den Vorschlägen heraus können Sie “Vernetzen” klicken und die Einladung wird direkt versendet. In diesem Fall wird der linkedIntypische Standardtext verwendet. Ich würde von der Option bei Unbekannten allerdings abraten: Sieht es dann so aus, als würden Sie sich keine Mühe machen bräuchten. Bei alten Bekannten hingegen empfinde ich das als okay.

Wo finde ich meine Einladungen?

Die Einladungen, die Sie ausgesprochen haben, können Sie über die Post einsehen. Dazu oben das Briefsymbol klicken:

Ein Blick in den Postkorb hilft den Überblick zu behalten, wen ich bereits eingeladen habe

Wie ziehe ich eine Einladung zurück?

LinkedIn erinnert Eingeladene gern daran, dass jemand die Einladung noch nicht angenommen hat. Wenn Sie angesprochen werden, können Sie die Einladung auch wieder zurückziehen. Dazu über den Postkorb gehen und die entsprechende Einaldung öffnen. Hier finden Sie die Option, die Einladung wieder zurückzuziehen:

Vernetzung 4

Wie antworte ich einen Einladenden, ohne die Anfrage gleich anzunehmen?

Manchmal wollen Sie auch vielleicht eine Rückfrage stellen. Über das Dropdownmenü oben, können Sie eine Einladung nur annehmen oder ablehnen. Hierzu das Profil des Betreffenden öffnen. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Rückfrage zu stellen:

Über das Profil des Anfragenden können Sie eine Nachricht versenden, ohne den Kontakt gleich anzunehmen

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Ein Karrierenetzwerk ist nicht nur zwingend etwas für Personen, die bereits voll im Berufsleben stehen. So kann man LinkedIn bereits als Student bzw. gerade Ausstudierter nutzen. Der Fokus ist allerdings ein Anderer: Die Beschaffung von Informationen bezüglich Jobs oder auch der kommenden Alma Mater stehen im Vordergrund. Die Ankündigungen im amerikanischen Blog von LinkedIn haben im angloamerikanischen Raum viel Echo erfahren, wie bei Techcrunch oder auch dem Wall Street Journal.

LinkedIn und Studium

Für Studenten, ob angehend oder aktuell, wurde der Bereich überarbeitet. Diesen findet man unter Interessen und folgend Wissenschaft und Bildung:

Startseite für Studenten

Erste Überraschung ist, dass man mit einem im Hintergrund abgespielten Video sich einem wesentlich moderneren Outfit unterzieht, als man von einem “langweiligen” Karrierenetzwerk erwartet. Dort findet man Informationen über verschiedene Ebenen, so für

  1. Angehende Studierende
  2. Studierende
  3. Alumni
  4. Hochschulen
  5. Arbeitgeber

Uni finden auf LinkedIn

LinkedIn verfügt auch über ein jüngeres Klientel als beispielsweise der Mitbewerber XING aus Hamburg. Über “Loslegen” kann man seine Uni finden. Dabei sind auch durchaus kleinere Fakultäten zu finden.

Informationen zur Uni

Wie man es aus sozialen Netzen kennt, kann man der Universität folgen. Was typisch für LinkedIn ist, ist die Existenz vieler Statistiken: So findet man die Bereiche, wo die Absolventen gelandet sind oder auch die Bekanntesten Arbeitgeber.

Hochschulfinder

 

Umgekehrt kann man analysieren, wo diejenigen einzelner Disziplinen wo gelandet sind.

Hochschulfinder Universität auf LinkedIn finden

Umgekehrt kann man auch in den Angeboten der Universitäten surfen. Nicht verwunderlich ist, dass man die klassischen Namen wie RWTH oder TU Berlin hier findet.

Eigenes Board kreieren

Die Universitäten und Fachbereiche kann man zu einem eigenen Board zusammenführen und so diesem Board folgen. Dieses Board kann man auch öffentlich sichtbar gestalten und so sich mit Gleichgesinnten austauschen. Das Gute an den Boards ist, dass diese eine gewisse omnilaterale Ausrichtung haben und nicht fokussiert sind auf eine Universität oder Fachrichtung, wie das bei klassischen Gruppen, Foren oder Alumni der Fall ist.

Besonders interessant ist der Hochschulfinder: Mit Hilfe dieses Tools kann man eruieren, wo man was studieren sollte, wenn man eine bestimmte Zielrichtung (egal ob Arbeitgeber oder Fachrichtung) anstrebt.

Und die Hochschulrankings?

Besondere Aufmerksamkeit hat das Hochschulranking von LinkedIn erhalten. Allerdings ist dieser für unsere Gefilde eher was für Auslandssemester geeignet, da nur UK, Kanada und US gerankt wurden.

Hochschulranking auf LinkedIn

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Eigentlich müsste man sein LinkedIn Profil überarbeiten. Wenn, hätte, aber….. wer nicht gerade auf Jobsuche ist, verdrängt solche pflegenden Tätigkeiten gerne. Umso größer das Netzwerk ist, desto unwichtiger wird es, immer sofort gefunden zu werden. Wer auf der Höhe Zeit sein möchte, kann jedoch mit ein paar Handgriffen an seinen Profil schrauben.

1. Ist Dein Profil öffentlich?

Manche wollen ihr Profil nicht öffentlich haben. Den meisten ist aber gar nicht bewusst, dass man das Ein- und Ausschalten kann und wo. Der Link ist hier.

Öffentliches Profil bei LinkedIn

 

Wollen Sie öffentlich auffindbar sein? Und wenn ja, womit? Das können Sie unter den Einstellungen auf der rechten Seite einstellen.

2. Welchen Link benutze ich?

Oft baut LinkedIn etwas kryptische Links /xxx/pub/thomas.meier/b2cdd etc. Diesen Link können Sie anpassen, so dass es auf Visitenkarten (die alten Kartonteile sind das) oder Email Feeder besser aussehen. So können Sie Ihren Namen nehmen oder auch Ihre Berufsbezeichnung. Das Anpassen der URL finden Sie auf der gleichen Seite wie 1) etwas weiter unten.

3. Der erste Eindruck: Profil Slogan anpassen

Direkt unter den Namen prangt der Profil Slogan. Dieser wird von LinkedIn generiert (“Wirtschaftsprüfer in Hannover”), kann und sollte aber angepasst werden. Seien Sie dabei aber nicht zu kreativ: Lustige Sprüche sind zwar nett, aber wer sucht danach? Der Profil Slogan hat eine große Wirkung auf die Suchmaschine von LinkedIn. Verwenden Sie also Schlüsselwörter! Gehen Sie über “Profil bearbeiten“. Unter dem Namen finden Sie den Slogan und über das Bleistiftsymbol können Sie den Slogan bearbeiten.

Profil Slogan auf LinkedIn bearbeiten

 

4. Zwei Stufen Authentifizierung aktivieren?

LinkedIn bietet die Möglichkeit der Zwei Stufen Authentifizierung: Das bedeutet, immer wenn Sie sich von einen neuen oder anderen Rechner sich anmelden, wird per SMS ein Code gesendet, um den Rechner zur Nutzung mit Ihrem Account zu legitimieren. Wer nur ein oder zwei Rechner für seinen LinkedIn Account nutzt, kann so sicherstellen, dass sein Account selbst nach abfischen oder erraten des Passwortes missbräuchlich verwendet wird. Die Sicherheitseinstellungen finden Sie hier.

5. Timeline im Griff?

Schauen Sie sich Ihre Timeline mal in Ruhe an: Information Overflow? Sie können die Timeline auch aufräumen. Umso seltener Sie bei LinkedIn hereinschauen, desto restriktiver sollten sie die Einstellungen halten: Nutzen Sie nur so viel, wie Sie auch lesen können. Wer nur alle ein oder zwei Wochen vorbeischaut, sollte sich auf Informationen der Kontakte beschränken.

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet viele Möglichkeiten, sich und seine Profession darszustellen. Ob Sie das wollen, ist eine andere Frage: Wer ein Businessnetzwerk eher als selbstaktualisierendes Adressbuch verwenden möchte, dem sei das vergönnt. Wer aber gefunden werden möchte, gerade Berufseinsteiger oder Freiberufler seien hier als erstes genannt, der kann mit nur wenig Zeit sein LinkedIn Profil ausbauen. Die Überschrift ist für mich eher untypisch, aber mal schauen :-)

10 Punkte für Ihr LinkedIn Profil

LinkedIn Profil komplett ausfüllen

1. Achten Sie auf den Kopfbereich

Am wichtigsten ist der Kopfbereich. Sie sollten ihren echten Namen beim LinkedIn Profil verwenden: Zum einen fordern das schlichtweg die AGB von LinkedIn, zum anderen wirkt “Mickey Mouse” nicht unbedingt seriös. Der Kopfbereich hat aber noch mehr zu bieten: Nutzen Sie einen vernünftigen Profilslogan. Im Normalfall steht da standardmäßig wie “Controller bei Muster AG”: Hier was Passendes aussuchen. Ein vernünftiges Foto ist auch sinnvoll.

2. Schreiben Sie Beiträge und Updates

LinkedIn bietet die Möglichkeit, selber Status Updates und sogar Beiträge zu veröffentlichen. Aber auch ohne gleich zu bloggen, kann man über Status Updates seine Sichtbarkeit verbessern. Einen guten Artikel gelesen? Empfehlen Sie diesen doch: Einfach den Link kopieren und ein paar Worte dazu schreiben.

3. Veröffentlichen Sie Studien und Whitepaper

LinkedIn bietet auch die Möglichkeit, alle möglichen Dokumente zu publizieren. Zwar sind zwar nur wenige MB angeblich zugelassen, jedoch habe ich erfolgreich ein 4 GB großes Konzert von Linkin Park hochgeladen. Ob das nun in einem Businessnetzwerk so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Wenn Sie also Studien, eine Diplomarbeit oder Whitepaper haben, fügen Sie das Ihren Profil an.

4. Lassen Sie sich empfehlen

Sie können sich loben wie Sie wollen: Empfehlungen von anderen haben einen höheren Wert. Denken Sie an Amazon: Die Produktbeschreibung ist ja nett, gerade für Fakten. Aber die Aussagen anderer Nutzer haben eine ganz andere Wirkung. Solche Empfehlungen muss man im Regelfall aktiv akquirieren.

5. Geben Sie Kenntnisse und Fähigkeiten an

Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten sind vor allem Stichwörter. Geben Sie diese unbedingt an, sie bilden die Grundlage für Endorsement, den Bestätigungen von Bekannten und Kontakten. Im ersten Moment könnte man daran denken, dass das nichts bringt. Tatsächlich wird kein Recruiter darauf acht geben, ob man n Bestätigungen hat. Aber diese haben eine weitere Funktion: Sie gehen in die Suchmaschine mit ein. Wenn Sie also gefunden werden wollen oder müssen, sind gut gepflegte Endorsements Gold wert.

6. Schreiben Sie eine sinnvolle Zusammenfassung

Wissen Sie wie viel Zeit ein Recruiter mit Ihrem Profil beschäftigt? Nutzen Sie die wenige Zeit und geben eine sinnvolle Zusammenfassung an.

7. Zeigen Sie, welche Projekte Ihren Erfolg Ihnen zu verdanken haben

Gerade Freiberufler werden es zu schätzen wissen: Oft kann man seine Auftraggeber nicht öffentlich machen. Zeigen Sie mit Projekten, was Sie geleistet haben.

8. Haben Sie etwas veröffentlicht?

Bücher? Studien? Fachartikel? Zeigen Sie, wenn Sie bereits was veröffentlicht haben!

9. Geben Sie Ihre Sprachen an

Sprechen Sie nur Deutsch? Mit Sprachen können Sie zeigen, dass Sie mehr beherrschen, als Ihre Profession. Die Angabe der Sprachen hat aber nichts mit einem multilingualen Profil zu tun, dass ist dann eher für Fortgeschrittene.

10. Nutzen Sie Gruppen, aber sinnvoll!

Gruppen sind was Tolles: Hier kann man sich prima zu einem Thema austauschen. Aber die Anwesenheit in Gruppen kann man auch nutzen, um sein Interesse an einem Thema zu bekunden. Sie können die Logos auf Ihrem Profil ein- und ausblenden: Zeigen Sie die Gruppen an, die Sie mit sich verküpft sehen wollen. 100 Gruppen sollten Sie nicht eingeblendet lassen: Dieses suggeriert eher Freizeitprobleme!

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;;

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LinkedIn Official LogoWenn man über LinkedIn bloggt, so sollte man spontan sein: Neue Funktionen kommen heimlich in Form eines Silent Releases, also ohne Ankündigung oder Blogbeitrag von LinkedIn. Sie sind irgendwann da. Und so war es auch bei der Funktion “Wer hat Dein Profil angesehen”, wo sich eine kleine Überraschung fand: Ein Ranking, wer die meisten Profilbesucher hatte. Die Funktion ist aber noch nicht generell ausgerollt und nur auf Englisch bis jetzt verfügbar.

Wer hat Dein Profil angesehen – Best of?

Bereits im Frühjahr hatte LinkedIn seine beliebteste Funktion “Wer hat mein Profil angesehen” erheblich überarbeitet. Das modernere Kacheldesign löste die Listen ab und auch die Statistiken wurden besser bedienbar. Jetzt wird sukzessiv eine Funktion eingeführt, die das persönliche Netzwerk rankt und in eine Statistik gießt. Dazu werden die Personen im persönlichen Netzwerk nach Anzahl der Profilbetrachtungen sortiert.

Wer hat Dein Profil betrachtet LinkedIn EinstiegNeben den üblichen Statistiken ist ein großes Feld “How you rank for profile views”. Klickt man das an, so erhält man das Ranking seines Netzwerkes und an welcher Stelle man mit seinen Profilbesuchen im Vergleich steht:

Wer hat Dein Profil betrachtet Wie rank ich im Vergleich zu meinem Netzwerk bei LinkedInOben sind die Angaben,

  • In den wieviel “besten” Prozent man sich befindet (Ich bevorzuge den Terminus “am meisten”)
  • Die Positionierung in seinem Netzwerk
  • Und die Veränderung zur letzten Woche

Ein kleiner Button führt einen direkt zu seinem Ergebnis in der Liste. Bei mir ist die Liste auf 175 Einträge begrenzt. Allerdings weiß ich noch nicht, ob das eine generelle Beschränkung ist. Auf der rechten Seite ein paar Tipps, wie man sein Ranking verbessern könnte. Was gerade die deutschen Nutzern freuen wird: Man kann das Ranking abschalten (Dieses findet man dann unter Datenschutz und Einstellungen), so dass man nicht in den Hitlisten bei seinen Kontakten sich wiederfindet:

Wer hat Dein Profil betrachtet Neu How you rank LinkedIn Einstellungen abschaltenDiese Einstellung findet sich im Moment nur, wenn man als Oberflächensprache Englisch aktiviert hat.

Extro

Im Moment sehe ich noch nicht ganz den Nutzen der neuen Spielerei. Einen Nutzen kann ich mir für Berufseinsteiger vorstellen, wenn diese sich mit Kommilitonen vergleichen wollen. Die reinen Profilbetrachtungen an sich haben für mich eher weniger Nutzen. Entscheidend ist ja, dass die richtigen Leute einen finden und nicht, dass man generell dauernd gefunden wird.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich “bespammt” fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich “Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das “Motorola” Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen “Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen” Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre “Timeline“, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug “ausblenden”. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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LinkedIn Official LogoHin und wieder gibt es ja Neuigkeiten um die Plattform LinkedIn. Heute gab es einen kleinen Blogpost von Ryan Roslansky, der eine Verbesserung der Veröffentlichungsfunktion verspricht: Posts können nun wie bei den Influenzern formatiert werden.

So sieht es aus

Die Nachricht an sich ist gar nicht so spektakulär, könnte man meinen: Man kann nun formatierte Posts erstellen. Während ähnliches ja seit Januar letzten Jahres von Quora bekannt ist, hat XING ein ähnliches Angebot mit den XING Themen gerade aus dem Programm genommen (was ich persönlich schade fand).

Im angelsächsischen Sprachraum wurde bis jetzt schon viel darüber berichtet, wie auf TechCrunch, von Mike Isaac auf Re/Code und natürlich auf Mashable und Marketingland. Die Oberfläche hierfür gibt es schon seit Ende 2012 für die Influenzer wie Richard Branson (Mit fast vier Millionen Followern der Star des LinkedIn Influenzerprogramms) oder Bill Gates.

Wie damals von den eingestellten XING Themen bekannt, bekommt man ein kleines Editierprogramm zum Erstellen von kleinen Blogartikeln von LinkedIn mit auf den Weg:

Neues Schreibtool LinkedIn
Obwohl im offiziellen Blog vom Start des Programmes am Mittwoch (also heute, 19.02.2014) gesprochen wurde, ist es nicht automatisch überall aktiv. Und man muss sich dazu anmelden, da es zur Zeit auf 25.000 User beschränkt wurde. Aus der Vergangenheit kennen wir ja, dass die nichtenglischen Oberflächen auch schon mal ein halbes Jahr auf eine neue Funktion warten müssen. In diesem Fall sehr schade. Die XING Themen fand ich ähnlich gut und Teil meines Traffics generiere ich mittlerweile über meine Quora Subblog (wo ich eigentlich nur eine Art Zweitverwertung meiner Grafiken mache).

Der Editor ähnelt dem aus dem Bereich der Unternehmensprofile (oder alternativ dem aus den Stellenanzeigen) und bietet die wichtigsten Möglichkeiten, um einen Blogpost etwas ansprechender zu gestalten als mit reinem Text.

Extro

Das Feature finde ich gut. Und wie LinkedIn selber schreibt: Gerade für Kleinunternehmer oder gar Freiberufler eine tolle Ergänzung, um interessante Inhalte nach vorne zu bringen. Jeder, der nicht über eine Markenbasis alá Daimer oder BMW verfügt, wird solch einen Kanal zu schätzen wissen. Mal sehen, wann die Funktionen generell zur Verfügung stehen, ich würde dann natürlich berichten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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