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Wenn die Kontaktanfragen bei LinkedIn nerven

Intro

Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als „Unbekannt“ gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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8 Kommentare
  1. Ein guter Beitrag Stephan. Da die meisten eh nicht wissen was OpenLink Funktionen sind (http://www.youtube.com/watch?v=1L5lrNYmnKA) bekommt man eher selten direkte Mails als OpenLink Anbieter. Für mich hat sich bewährt, erst einmal freundlich auf die Kontaktsanfrage zu antworten (Textbausteine). Wenn keine Rückmeldung zu meinem Anschreiben kommt, lösche ich die Kontaktanfrage. Immerhin reagieren ca 1-5% auf meine Nachricht nach Ihrer Kontaktanfrage – (was für eine “Ausbeute” 😉 )….

  2. Nun ich empfehle an sich IMMER zurückzufragen. Manche Leute sind einfach unsicher, was sie schreiben sollen und schreiben ggf von den Falschen ab.

    Ich bekomme aber schon seit Jahren (an sich von Anfang an.) bei Linkedin unbegründete Kontaktanfragen mit Standardtext.
    Wer halt nach einer Bestätigung spammt, fliegt raus.

    Und:
    Ein Freiberufler hat er Definition kein Gewerbe ;). Sein Profil ist also geschäftlich, aber KANN nicht gewerblich sein 😉

  3. Hi, habe mir eure Seite angeschaut, weil ich eine Lösung für ein neues Problem suche. Obwohl ich kein Mitglied bei Linkedin bin erhalte ich seit Wochen Spammails. Selbst bei dem Angebot diese abzubestellen, werde ich aufgefordert mein emailpasswort zu offenbaren. Wie kann ich diese Spamflut eindämmen. MfG Wolle

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