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LinkedIn Official LogoAm Karfreitag veröffentlichte LinkedIn in seinem Blog den nächsten Meilenstein: Die 300 Millionen Mitgliedermarke wurde überschritten. Während die amerikanischen Medien hierüber trotz der Ostertage viel darüber berichteten, war es hierzulande eher still. Damit gehört LinkedIn zu den größten Netzwerken weltweit. Nur Facebook mit seinen mittlerweile weit über eine Milliarde Nutzer, Twitter, Google+, WhatsApp (so fern man dieses als soziales Netzwerk zählt) und Weibo sind noch größer. In Deutschland ist XING (noch) größer, der Abstand schrumpft aber immer schneller.

Ein paar Zahlen

Dadurch, dass LinkedIn im Ursprung ein amerikanisches, soziales Netzwerk war, ist das Business Netzwerk dort auch immer noch am stärksten vertreten. Nach Kontinenten sieht die Verteilung so aus:

LinkedIn weltweit 2In Europa ist, durch die Nähe zum amerikanischen Wirtschaftsraum, LinkedIn am stärksten in Großbritannien vertreten. Gerade wurden die 15 Millionen Mitglieder dort überschritten, was auch medial gefeiert wurde. Zum Vergleich, der deutsche Pendant kommt auf 14 Millionen Mitgliedern – weltweit. Auch in Frankreich, Spanien und Italien hat LinkedIn bereits beachtliche Größen erreicht. Die wichtigsten Märkte in Europa im Überblick:

LinkedIn europaweit 2Dabei setzt LinkedIn verstärkt auf die mobile Strategie: Mittlerweile kommen 50% des weltweiten Traffics von LinkedIn über mobile Endgeräte. Die größten Märkte, nach dem amerikanischen, sind Indien (27.045.427 Mitglieder) und Brasilien (18.001.069 Mitglieder). In Deutschland sind die wichtigsten Regionen der Kölner Raum mit 351.524 Mitgliedern (wobei LinkedIn Düsseldorf zu Köln zählt, was so manchen Düsseldorfer wurmt), Frankfurt mit aktuell 313.063 Mitgliedern und München mit 302.425 Mitgliedern. In Österreich zieht LinkedIn gerade an und wird bald die halbe Million erreicht haben. In der Schweiz ist LinkedIn schon seit 2010 stärker als XING und hat durch teilweise drastische Preiserhöhungen den Markt dort unsanft behandelt. Unter dem Begriff XINGfail finden sich etliche Beiträge zu dem Thema.

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Gerade die Unternehmensprofile werden im deutschen Markt im interessanter. Aber auch so: Das Wachstum von LinkedIn bezieht sich mittlerweile nicht mehr auf den amerikanischen Raum, sondern erstreckt sich immer mehr auf Europa: Mit fast 73 Millionen Mitgliedern ist für LinkedIn Europa der zweitgrößte Kontinentalmarkt.

Disclaimer: Die Zahlen, die ich publiziere, wurden mit Hilfe von LinkedIn Tools generiert und stellen keine offiziellen Zahlen von LinkedIn dar.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

 

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xing logoDie Unternehmensprofile haben bei Business Netzwerken eine wichtige Bedeutung für die Unternehmenskommunikation, gerade im Bereich im Employer Branding. Während LinkedIn, Facebook und Twitter hier Millionen von Followern allein für die DAX Konzerne anziehen, sind die Unternehmensprofile bei XING vergleichsweise unbekannt. Nun versucht XING, diese Unternehmensprofile weiter als Cash Cow auszubauen und verärgert Nutzer durch eine enorme Preissteigerung.

Die Ankündigung

Folgende Mail erhielten Betreiber der bisherigen Standard- und Plus Unternehmensprofilbetreiber:

Lieber Herr ,

Sie haben bestimmt schon davon gehört: Das neue Employer Branding Profil von XING & kununu ist da – und damit viele neue Features und Möglichkeiten, noch mehr potenzielle Kandidaten für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Wichtig: Die Entwicklung der XING Unternehmensprofile „Standard“ und „Plus“ wird eingestellt. Ihr bestehender Vertrag dazu verlängert sich ab Dezember deshalb nicht mehr automatisch. Aufgrund der anstehenden Vertragsveränderung werden wir Sie seitens XING oder kununu rechtzeitig mit einem individuellen Upgrade-Angebot kontaktieren. Unsere Empfehlung: Steigen Sie jetzt auf das neue Employer Branding Profil um und sichern Sie sich alle Vorteile!

Der Nutzen von Kununu ist ja überschaubar. Trotzdem scheint XING viel auf diese Karte setzen zu wollen. Die Mail liest sich ansonsten, dass es gar keine, kostenfreie (oder günstige) Variante mehr existiert. Tatsächlich wird es noch ein kostenfreies Profil mit rudimentären Funktionen geben, wie XING auf Twitter bestätigte:

Tweet XING

Und tatsächlich, wenn man auf der Seite lange scrollt, kommt der Hinweis. Mit der kostenfreien Alternative kann man immerhin noch Logo einbinden und Status Updates schreiben. Allerdings ist mehr nicht möglich, mehr einzubinden, und dazu muss dass Employer Branding Profil genutzt werden. Dieses kommt dann, zum Beispiel bei einem Freiberufler auf 395 € netto im Monat, ohne dass er einen weiteren Mehrwert hätte.

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Wenn der XING CEO Thomas Vollmöller gerade nach dem Shitstorm aus der Schweiz davon sprach, besser zu kommunizieren, so ist das aktuell wieder nicht geglückt. Tatsächlich soll Kununu als Mehrwert angepriesen werden, ohne dass eine Vielzahl von Nutzern dieses wünschen oder gar brauchen. Für kleinere Betriebe und Firmen macht ein Engagement bei den Kosten fast gar keinen Sinn mehr. Hier muss quasi ein Produkt des Mitbewerbs genutzt werden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Hin und wieder versuche ich, Vergleich zu ziehen. Dieses mal habe ich mir die Follower mal genauer angeschaut. Wie unterscheiden sich die Plattformen in der Reichweite? Wie bereits öfters versucht, habe ich die DAX Konzerne genommen. Diese haben eine insgesamt hohe Reichweite (unabhängig von den sozialen Netzen) und sind meistens auch hinreichend vertreten. Man meint, Facebook wäre allein auf weiter Flur, aber stimmt diese Intuition? Angeschaut habe ich mir Facebook, Google+, LinkedIn, Twitter und XING.

Logo soziale Netzwerke Facebook GooglePlus LinkedIn Twitter und XING

Vergleich Vorgehensweise

Einige werden jetzt berechtigte Kritik aufweisen. tatsächlich hinkt der Vergleich, so dass man die Ergebnisse nur als Indikator sehen darf und nicht als empirische pure Wahrheit. Mehrere Faktoren stechen dabei ins Auge:

  • Bei manchen Plattformen können die Konzerne mehrere Profile, teilweise zweckgebunden, führen, auf anderen nur eins.
  • Reichweite ist nicht gleich Reichweite (Stichwort Relevanz)
  • Bei manchen gibt es Fangates und Follower wurden damit erkauft
  • Bei Google+ kann man die Anzeige der Follower ausschalten. Zwei Unternehmen haben das getan und gehen damit nicht in die Statistik mit ein. Eines der beiden Unternehmen ist BMW, und bei knapp 200 Millionen Seitenaufrufen ist die Nichtberücksichtigung eine Verzerrung.

Nur um ein paar Punkte selbstkritisch aufzuzählen. Daher sind die Zahlen nur indikativ, nicht absolut.

Die Zahlen

Betrachtet wurden alle DAX Konzerne. Schaut man auf die nominale Anzahl, so haben alle 30 DAX Konzerne folgende Anzahl an Followern:

Anzahl Follower DAX bei sozialen Netzwerken nominal

Die Verteilung verwundert nicht: Facebook ganz weit vorne, an zweiter Position LinkedIn, gefolgt von Twitter und danach Google+. Xing gibt es auch noch, ist aber mit 280.000 Followern für alle 30 DAX Konzerne mit einer ähnlichen Reichweite wie StayFriends ausgestattet.

Schaut man sich die Unternehmen mit den meisten Follower an, so wird das Rennen ausschließlich zwischen Facebook und LinkedIn ausgetragen. Von den 30 Konzernen haben jeweils 15 die meisten Follower auf Facebook und LinkedIn.

Meisten Follower DAX bei sozialen Netzwerken nominal

Um die Ergebnisse etwas zu relativieren, habe ich die Anzahl Follower gescored: Ein Punktesystem. Für das soziale Netzwerk mit den meisten Followern gab es 4 Punkte, das Zweitbeste 3, das Drittbeste 2 und das Viertbeste Netzwerk noch einen Punkt. Dieses für alle 30 Konzerne ergibt summiert:

Scorepunkte Follower DAX bei sozialen NetzwerkenErstaunlich ist hierbei, dass XING noch deutlich vor Google+ liegt.

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Wie bereits einleitend geschrieben: Nicht die endgültige Wahrheit, aber für den einen oder anderen ein paar Grafiken mit Indikatorwirkung.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

 

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet eine Karrierebörse mit den dazugehörigen Stellenanzeigen. Letzte Woche habe ich die Details der Stellensuche näher ausgeführt. Aber die Stellenanzeigen bieten sowohl für Einstellende, als auch für die Suchende noch nette Features, die man bei anderen Anbietern weniger kennt. Neben der Möglichkeit, sich direkt über LinkedIn zu bewerben, ist hier die Analyse der Bewerbungen zu nennen: Als zahlenverliebte Entwickler gibt es das Feature, dass ab zehn Bewerbern hierzu Statistiken ausgegeben werden.

Stellenangebote

Die Stellenangebote haben alle ein einheitliches Design.

Stellenangebote 1

 

Unter dem Kopf ist zum Beispiel ein Link, der die Unternehmensinformationen, wie man sie aus dem Unternehmensprofil kennt, anzeigt. Darunter finden Sie einen Benchmark, der auf Grundlage Ihres Profils eine Aussage über die Übereinstimmungen zur Anzeige gibt und wie sie im Vergleich zu den anderen Bewerbern abschneiden. Unter dem Menüpunkt “Erhalten Sie mehr Einblicke” kommt die anonymisierte Analyse der bisherigen Bewerber:

Stellenangebote bei LinkedIn

Hier können Sie erkennen,

  • Wann die Bewerbungen eingegangen sind
  • Die Karrierestufen der Bewerber
  • Die Top Kenntnisse und den
  • Ausbildungsstand

der Bewerber auf diese Position.

Was sagen diese noch aus?

Diese Angaben können für alle Beteiligten nützlich sein, sowohl für die Stellenanbieter, als auch die Stellensuchenden.

Für Bewerber…

Die Bewerber können hier sich selber abschätzen. Zum einen können sie erkennen, wie beliebt eine Position ist und wie viele Bewerber mit welchen Qualifikationen sich bereits beworben haben. Dieses ermöglicht eine wesentlich bessere Selbsteinschätzung als man nur mit dem Bauch. Zum anderen kann es auch als Erinnerung dienen, sein Profil zu optimieren.

…und Stellenanbieter

Diese Funktionen haben aber meines Erachtens den besseren Nutzen für Stellenanbieter. Zwar bietet LinkedIn schon länger Statistiken für Stellenanzeigen an, hier kann man aber Unterschiede direkt ableiten.

Ein A/B Test wird dadurch ganz einfach: Dieselbe Stellenanzeige, nur um Nuancen verändert, kann Erkenntnisse darüber bringen, ob der Zeitpunkt des Postens Unterschiede bei den Ergebnissen bringt oder verschiedene Formulierungen.

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LinkedIn hat viele statistische Funktionen. Oft muss man nur wissen, wo man suchen muss.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;


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Heute wurde ich von Johannes Lenz auf einen Google+ Beitrag von André Vatter aufmerksam gemacht: Es war ein Beitrag über eine Plattform, SellHack genannt. Dieses ist eine Browserextension für den Google Chromebrowser, der

So funktioniert es

Über die Seite SellHack kann man die Browserextension herunterladen. Vor der Benutzung ist eine Registration notwendig:

SellHack 1Danach ist die Extension im Google Chromebrowser aktiv: Das bedeutet, ein Profil hat jeweils einen neuen Button mit der Aufschrift “Hack In”

SellHack neuer ButtonWenn man den Button nutzt, so erscheint nach kurzer Zeit entweder eine Mailadresse, oder ein Text:

SellHack Ergebnis

Sicherheitslücke? Eher kaum!

Im ersten Moment dachte ich, so etwas wäre eine schwere Sicherheitslücke. Und tatsächlich kommen bei Personen von Siemens und anderen Konzernen durchaus valide Ergebnisse.

Selber als “Hack” tituliert, schreiben die Betreiber selber:

The data we process is all publicly available. We just do the heavy lifting and complicated computing to save you time. We aren’t doing anything malicious to the LinkedIn website. We think browser extensions are the best way to personalize an individuals web experience. We love LinkedIn and are trying to make it better for the community.

Das Tool scheint eher auf Brute Force zu setzen, also der industrialisierten Form von Versuch und Irrtum. Bei meiner Frau funktioniert es nicht:

SellHack und KarenSchaut man sich nun die API an, so fällt einem folgendes auf:

SellHack APIDabei ist das “ß” in meinem Namen hilfreich: Jeder, der deutschen Sprache mächtigen, Person, ist  sofort klar, dass die Mailadresse statt dem scharfen S ein Doppel S enthalten würde. Dieses scheinen die Macher von SelfHack noch nicht zu wissen.

Wenn man das Tool mehrfach ausprobiert, kommen einen eher Assoziationen mit Yasni oder 123People in den Sinn. Das würde auch mit dem Hilfetext, den SellHack anbietet, passen.

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Die Nutzung dieses Tools passt schon mal nicht zur Nutzervereinbarung mit LinkedIn:

Auf LinkedIn basierende, abgeleitete Arbeiten oder andere, den Diensten zugrunde liegende Technologien, oder den Inhalt anderer Nutzer als Ganzes oder teilweise anzupassen, zu verändern oder zu erschaffen, es sei denn, dies ist nach dem Entwicklerprogramm von LinkedIn zulässig

Davon abgesehen kann das Tool einem Recherchen ersparen, die mit Google, Yasni oder 123People auch möglich sind. Ganz praktisch, aber auf keinen Fall ein “Hack”. Wer es installiert, sollte sich im Klaren sein, dass dieses nicht mit der Erlaubnis von LinkedIn geschieht. Auch die Anmeldung finde ich nicht sehr vertrauenerweckend. Ich rate von der Nutzung daher ab.

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LinkedIn Official LogoLinkedIn ist als Karrierenetzwerk bekannt. Das führt auch dazu, dass mehr und mehr Stellenanzeigen dort geschaltet werden. Wenn man auf Jobsuche ist, so ist LinkedIn ein durchaus hilfreiches Instrument. Und auch wer keinen LinkedIn Account besitzt (und aus welchen Gründen auch immer keinen anlegen möchte), kann auch die Jobs ohne Anmeldung durchsuchen. Interessant wird es erst mit der erweiterten Suche.

So suche ich Jobs

Ob in der Reihe befindet sich der Eintrag “Stellenmarkt“. Der führt zu den Stellenanzeigen. Personen, die keinen LinkedIn Account haben, müssen unten nach “Stellenmarkt” auf der Startseite von LinkedIn schauen.

LinkedIn StellensucheFolgt man den Link, so gelangt man zur Schnellsuche. Dieses ist ein Freitextfeld alá Google, wo man die Suchparameter eingibt. Hier kann man zum Beispiel “Bank Hannover” oder “Accounting Energieversorger” als Suchbegriffe direkt eingeben:

Stellenanzeigen SchnellsucheZusätzlich bietet auch die Schnellsuche bereits Eingrenzungsfunktionen nach Land, Postleitzahl, Branche und Tätigkeitsbereich an. Die Postleitzahl ist voreingestellt: Will man Bundesweit suchen, so kann man diese einfach löschen.

Ich nutze allerdings immer lieber die erweiterte Suche. Diese lässt sich über einen kleinen Umweg erreichen: Einfach das Suchfeld leer lassen und auf “Suche” drücken. Dann erscheint ein Suchergebnis (durchaus schon auf das Profil des Suchenden abgestimmt):

Stellenanzeigen Erweitert

Jetzt kann man seine Suche nach Belieben eingrenzen. Der Klassiker wäre, den Ort zu spezifizieren. Voreingestellt ist die eigene Postleitzahl. Hier kann man jede, beliebige (gültige) Postleitzahl eintragen und einen Radius von wahlweise 15, 40, 55, 80, 120 oder 160 km eingeben. Wenn man bundesweit suchen möchte, so einfach die voreingestellte Postleitzahl entfernen. Auch das Land ist voreingestellt. Hierbei handelt es sich um ein Pflichtfeld: Suche in Deutschland und Schweiz gleichzeitig ist nicht möglich. Zusätzlich kann man noch die Suchparameter nach dem Unternehmen und der Beziehung dorthin, Standort des Unternehmens, Veröffentlichungszeitraum, Tätigkeitsbereich, Branche und Berufserfahrung verwenden.

War man mit einer Such so weit zufrieden, kann man die Suche auch speichern:

Stellenanzeigen SuchergebnisEine weitere Option ist es, die Suchergebnisse nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Interessant ist dieses vorrangig, wenn man eine Suche hat, die mehrere hundert Stellen als Ergebnis ausgibt.

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Noch kommt LinkedIn nicht gegen klassische Börsen wie Stepstone oder Monsters an. Allerdings gibt es schon mehr Anzeigen (ohne Praktika) als der deutsche Pendant XING. Die Auswertung nach Beziehungen ist allerdings ein Vorteil gegenüber den klassischen Stellenbörsen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo AlexaIch beschäftige mich ja nicht nur mit LinkedIn, sondern auch regelmäßig mit Social Media im Allgemeinen. Hier greife ich auch immer wieder gern auf das Tool Alexa zurück.

Alexa gehört zum Haus Amazon. Zielsetzung ist es, ein Internetranking aufzubauen. Damit hat es eine vergleichbare Zielgruppe wie zum Beispiel ComScore. Dabei wird Alexa häufig auf Grund der Erhebung kritisiert. Allerdings findet es immer wieder Verwendung, daher sollte man es durchaus beachten.

So sieht es aus

Wenn man Alexa erstmalig besucht, so wird man aufgefordert, dass neue Design mal auszuprobieren:

Neues Alexa 1Folgt man dieser Aufforderung, so erhält man ein wesentlich hübscheres Design. An Stelle einer Optimierung für den Netscape Navigator ist die Optik wesentlich hübscher und aufgeräumter:

Neues Alexa 2An den Details scheint sich allerdings weniger geändert zu haben. Nach wie vor wird ein globales Ranking für die 20.000.000 am meisten besuchten Websites dargeboten, unterschieden nach Global und Länderstatistiken. Einzelne Websites können näher untersucht werden, wobei Detaildaten “nur” für die Top 100.000 existieren.

Neues Alexa 3(Für eine detailliertere Ansicht auf die Anhang Seite bitte gehen). Nach wie vor stehen Auswertungen für die einzelnen Websites global und nach Topländern, und für die Top 100.000 Seiten weitergehende demografischen Daten zur Verfügung. So wie ich das erkennen kann, hat sich da wenig geändert. Daher gehe ich davon aus, dass es sich nur um einen (dringend notwendiges) Facelift handelt.

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Wie schon gesagt: Das Gelbe vom Ei ist Alexa auch nicht. Aber es ist eine kostenfreie Alternative, und zum Herleiten von Tendenzen durchaus geeignet. Seit Wegfall des Google DoubleClick AdPlanner (was ich nach wie vor bedaure) ein durchaus nützliches Instrument.

Auf Grund der normativen Kraft des Faktischen (“Es wird genutzt, also muss ich dem auch Beachtung schenken“) gibt es auch etliche Artikel zum Boosting des Alexa Ranking. Der Klassiker ist, selbst die Toolbar zu installieren, auch wenn aus Sicherheitsgründen dieses nicht dringend zu empfehlen ist. Alexa wurde schon mehrfach für tot erklärt, aber es lebt irgendwie weiter. Und ich werde es wohl (mit den üblichen Disclaimern) auch weiter nutzen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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