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Intro

Logo PinterestVorgestern schrieb ich einen Artikel, wie man einen Worpress Blog mit Pinterest verbindet und zu Analysenzwecken verwendet. Aus den Rückfragen fiel mir auf, dass viele Pinterest noch gar nicht so wahrgenommen haben.

Daher entschied ich mich, noch mal etwas auf das Thema einzugehen, aber mehr von der grundsätzlichen Seite. Auch wenn die Nutzung weltweit zu Beginn 2012 explodiert ist, so ist die Nutzung in Deutschland mit Platz 192 im Alexa Ranking noch etwas hinter dem Durchschnitt, aber auch hier wächst der Dienst.

Was ist Pinterest

Die Frage, was man sich unter Pinterest vorstellt, kann man sich am ehesten beantworten, in dem man sich eine virtuelle Korkwand mit vielen Fotos vorstellt. Auch wenn man sich verbinden und folgen kann, unterscheidet es sich von anderen Netzwerken, dass es stark auf Visualisierung setzt und man sich eher an Themen orientiert.

Erste Schritte

Wenn man sich bei Pinterest umsehen möchte, so muss man sich dort anmelden. Eine „Einladung“ ist nicht mehr nötig.

Wie melde ich bei Pinterest an

Anmelden kann man sich bei Pinterest entweder direkt oder via Google+ / Twitter oder Facebook Account:

Pinterest AnmeldenIch habe in den weiteren Schritten den Fecabook Account gewählt, da diesen ziemlich viele zur Verfügung haben.

Pinterest Authentifikation via FacebookNach den Ausfüllen ein paar weiteren Daten fordert Pinterest einen auf, mindestens sich 5 Boards zum Folgen auszusuchen.

Pinterest erste Boards
Boards sind die einzelnen Pinnwände, wo themenbezogen die Bilder gesammelt werden, also die einzelnen „Korkwände“ Um die Technik zu erläutern bietet Pinterest auch eine „Tour“ an, die gar nicht schlecht ist:

Pinterest Guided Tour

Angemeldet und was nun?

Nach der Anmeldung sieht man die neusten Fotos aus den vorher ausgewählten Boards. Zuerste sollte man sich einfach mal auf die Suche machen und mal stöbern:

Pinterest Suche
Einfach ein Stichwort in das obere Feld eingeben. Hierzu bietet Pinterest auch die Unterstützung von Hashtags an. Auch wenn die Oberfläche auf deutsch existiert, werden Sie wesentlich mehr Ergebnisse bei der Nutzung englischer Stichwörter haben.

Wenn Sie etwas gestöbert haben, können Sie selber etwas „pinnen“. Hierzu können Bilder hochgeladen werden doer aus dem Web gepinnt. Dieses können Sie am „+“ Zeichen tun:

Pinterest Erste Schritte

Es gibt drei Möglichkeiten, Bildmaterial zu sammeln:

  1. Selber hochladen
  2. Aus dem Internet „pinnen“
  3. „Repinnen“: Der Begriff benötigt Erläuterung. Wenn man ein schönes Bild auf Pinterest sieht, kann man das Bild „repinnen“. Hierzu auf den Button „Pin it“ bei dem gewünschten Bild klicken. Die Informationen (Beschreibung) kann dabei angepasst werden. Jetzt muss man sein Board (seine themenbezogene Korkwand) auswählen. Wenn man auf das Menü klickt, kann man auch eine neue Korkwand definieren.

Pinterest Repin erstellen

Wenn Sie noch nicht genau wissen, was Sie folgen wollen, können Sie auch Ihre Bekannten suchen, ob diese bei Pinterest sind:

Pinterest erste FreundeAber dass ist eigentlich nicht nötig: Mit der Zeit folgt man eher „Boards“ mit interessanten Themen (So zum Beispiel meinem LinkedIn Board)

Gibt es Pinterest auf deutsch?

Mittlerweile gibt es Pinterest in sechs Sprachen, unter anderem auf deutsch. Wenn die Anmeldung nicht zur deutschen Sprache geführt hat, so kann man unter „Einstellungen“ (Settings“) diese ändern:

Pinterest Sprache einstellen

Was kostet Pinterest

Im Moment kostet Pinterest noch nichts. Ich denke, für den „Endnutzer“ wird das auch so bleiben: Pinterest verdient sein Geld mit Business Accounts, und das wahrscheinlich auch erst später.

Extro

Wer Bilder mag, wird Pinterest lieben. Ich denke, einen Versuch ist es wert. Man kann sich unendlich lange mit der Suche nach schönem Material beschäftigen. Fragen zum Nutzen möchte ich hier an dieser Stelle gar nicht aufwerfen. Dabei kann man auf viele kreative Ideen kommen.

Wenn man einen Blog oder eine Page betreibt, kann ein Engagement auf jeden Fall nicht schaden. Und für alle anderen: Es macht Spaß, sich die weiten der Visualisierung anzuschauen.

Wer sich damit tiefer beschäftigt, sollte sich mit der Problematik Urheberrecht beschäftigen. Zu Beginn sollte reichen: Eigenes und fremde Inhalte, die mit einem Pinterest Logo zum Teilen auffordern, sind unbedenklich.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

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Ich möchte nicht für alle sprechen, aber meine persönliche Erfahrung mit sozialen Netzwerken: Diese haben Grenzen. Ich habe noch nie einen Auftrag erhalten oder einen Freiberufler eingestellt auf Grund seines (ausschließlichen) Auftretens in sozialen Netzen oder in Gruppen / Foren. Kleine Gruppentreffen können hier die Kluft zwischen sozialen Netzen und der Realität überbrücken.

wie organisiert man so ein Event

Kulisse für unser aktuelles Event war zum dritten Mal Wien. Neben Schönbrunn liegt das Brandauers, dass immer wieder als Ort dienen muss. So ein Event ist sinnvoll, um Mitgliedern aus den Foren ein Gesicht zu geben.

Schönbrunn WienMan braucht gar nicht so viel Talent, um solche Events zu veranstalten.

Wen lade ich ein

Die grundlegende Frage ist: Wen lade ich ein? Hier sollte man nicht pauschal alles, was erreichbar ist, mit Einladungen zuzuspammen. Dieses bringt nach meiner Erfahrung nichts. Suchen Sie sich gezielt ein Thema und dazu die passenden Leute. Eine Gruppe ist hierbei die beste Grundlage. Auch ein Blick in die noch jungen Google+ Communities kann sinnvoll sein.

Google+, Xing oder LinkedIn?

Die Plattform ist letztendlich egal. Ich nutze alle drei parallel, wobei das oft auch sinnvoll ist: Die Überschneidungen der Netzwerke ist gar nicht so groß.

Mit „Gebühr“?

Von einem muss man ausgehen: Wenn man die Events kostenfrei organisiert, kann man davon ausgehen, dass maximal ein Drittel der zugesagten Personen kommen. Am Anfang hat das mich geärgert, mittlerweile ist das eine planbare Größe und damit kalkulierbar.

Man kann auch mit Gebühren oder Eintritt arbeiten. Allerdings empfinde ich das als „billig“. Lokale lassen sich oft auf die kostenfreie Bereitstellung ein, man muss halt etwas suchen. Mir ist das auf jeden Fall in Hamburg, Berlin, Wien und Hannover immer gelungen.

Logos und mehr

Nutzen Sie Ihre Marke, nicht die von den sozialen Netzwerken. Das hat zwei Gründe: Zum einen sollten Sie ja auf sich aufmerksam machen, zum anderen verbieten diese explizit die Verwendung Ihrer Marke (was ich aber auch nachvollziehen kann).

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Ich mag solche Termine: Lernt man doch die Menschen hinter den Foren kennen. Dieses hilft oft, die Menschen besser kennenzulernen. Ich schätze solche Möglichkeiten auf jeden Fall. Und wenn sie selber keine veranstalten wollen: Wenn es sich einrichten können, gehen Sie doch einfach mal hin!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Vorab: Dieser Blogbeitrag weicht von den üblichen ab. Wenn Sie zu den vielen Lesern im letzten Jahr gehören, dann wird dieser Artikel höchstens Unterhaltungswert besitzen, aber keinen substantiellen Mehrwert. Ausschlag gab eine sympathische Frage bei LinkedIn im Fragen und Antwort Bereich, die ich versuchte im geforderten Stil zu beantworten. Also ich versuche mal in verständlich LinkedIn zu erklären.

Was ist LinkedIn?

LinkedIn ist ein soziales Netzwerk. Genau wie zum Beispiel VZ oder Facebook kann ich mich dort virtuell vernetzen, ich habe also eine Liste mit „Bekannten“ oder „Freunden“ und eine eigene Seite, wo ich reinschreibe, was für ein toller Hecht ich bin.  LinkedIn ist aber mehr für die Erwachsenen. Und deswegen steht auf der eigenen Seite nichts über den Urlaub oder die Kinder, sondern was man so alles kann. Die Erwachsenen müssen ja nun Geld verdienen, und das machen die auf der Arbeit.

Hier müssen sie viele Dinge tun, Sachen beschreiben oder Dinge kaufen oder verkaufen.

Das ist Herr Müller. Herr Müller arbeitet im Bereich Software und braucht jemand, der programmieren kann. Herr Müller weiss nämlich, was er will, aber nicht wie er es dem Computer sagt.

Eigentlich hat Herr Müller einen Kollegin, nämlich Frau Meier, die kann so was. Die ist aber im Mutterschutz. Das ist blöd, ist aber so.

Jetzt kann Herr Müller über die Suche in LinkedIn gehen und gucken, wer das noch kann. Hier gibt es nämlich ganz viele wichtige und tolle Menschen. Und damit man die findet, hat LinkedIn dafür eine Suche.

Darüber findet Herr Müller ganz, ganz viele. Da alle perfekt programmieren können, guckt sich Herr Müller die Profile, also die Seiten, wo die Leute reinschreiben, was sie können, genauer an. Profile ist quasi eine Mischung aus Pinnwand und Lebenslauf der einzelnen Leute.

Er findet zum Beispiel Herr Schmidt: Herr Müller kennt den gar nicht. Macht aber nichts. Der Herr Müller kommt aber aus München, genauso wie er selber. Und siehe da, er hat mehrere Empfehlungen, unter anderen, so ein Zufall, von einem alten Studienkollegen. Empfehlungen, da schreiben andere über einen, das man wirklich der dolle Hecht ist. So, den Studienkollegen ruft Herr Müller jetzt an und fragt, ob der Schmidt wirklich so dolle ist, wie er tut. Und der Studienkollege bestätigt das, sonst hätte er auch keine Empfehlung auf die Seite von Herrn Schmidt geschrieben.

Jetzt schickt Herr Müller Herrn Schmidt eine kleinen, elektronischen Brief über LinkedIn und fragt, ob er Zeit und Lust hat. Da Herr Schmidts letzter Auftrag in den letzten Zügen steckt freut er sich darüber. Jetzt sind alle froh, Herr Müller hat jemanden zum programmieren, Herr Schmidt einen neuen Auftrag, Frau Meier kann weiter sich um das Baby kümmern und LinkedIn kann weiter Geld verdienen.

Was unterscheidet LinkedIn von anderen sozialen Netzwerken?

Es gibt  ja mehrere soziale Netzwerke. Aber die meisten sind für den Spaß, und nicht für die Arbeit. LinkedIn ist für die Arbeit.

Bei den meisten kann jeder jeden ein kleines Briefchen schreiben oder zu den Freunden hinzufügen. Und das machen auch viele.

Jetzt gibt es ganz viele „Herr Schmidts“. Davon sind die meisten ganz okay, aber einige schreiben alle Müllers an und fragen, ob sie was brauchen. Das nennt man Spam. Und damit das bei LinkedIn nicht passiert, darf Herr Müller den Herrn Schmidt gar nicht so anschreiben. Er muss sich entweder von seinen Studienkollegen vorstellen lassen, oder  er muss bei LinkedIn viel Geld bezahlen. Somit kann unser Herr Müller den Brief schreiben, da der Chef das Geld einmalig bezahlt, aber die Schmidts, die ganz, ganz viele Briefe schreiben wollen, können sich das nicht leisten.

Und deswegen mögen viele Erwachsene LinkedIn