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Logo WordPress AnwendungVor knapp zwei Jahren hat WordPress seine WordAds eingeführt. Dieses Programm wurde als Alternative zum Google Adsense Programm gefeiert. Darüber habe ich ja schon berichtet, da ich meinen Blog selber auf WordPress hoste. Wichtig: Der Artikel ist nur für Leute interessant, die auch direkt bei WordPress hosten, nicht für alle die WordPress als Software einsetzen.

Jetzt wurde WordPress Ads (die kleinen Werbungen) erweitert mit “additional Ads”: Das bedeutet, zur kleinen Anzeige wurden optional eine Headerwerbung und ein Skyscraper hinzugefügt.

So sieht es aus

Aber lange Rede, kurzer bis wenig Sinn: Das beste Bild erhaltet Ihr, wenn Ihr seht, wie es aussieht (okay, da Ihr gerade den Blog liest, seht Ihr es sowieso):

Ads WordPress (additional)
Dabei wird auch Retargeting verwendet: Also Werbung von (bei mir) Herrenausstatter oder Amazon mit entsprechend aktuell angeschauten Büchern wird angezeigt.

So aktiviert man es

Für alle, die auf WordPress hosten, können die “WordAds” aktivieren. Allerdings muss man durch einen Review: Nicht jeder Blog wird für die WordAds zugelassen. So weit mir bekannt ist, werden die Qualität des Blogs manuell und die Reichweite für eine Zulassung herangezogen. An sich eine schöne Idee, da irgendwelche Contentaggregatoren (Fällt Euch eigentlich die Wortnähe zu Aggressor auf?) damit außen vor bleiben: Höhere Qualität bedeutet theoretisch auch bessere Preise. Sind WordAds aktiviert, so ist per Default nur eine kleine Werbefläche aktiv. Die zusätzliche kann man nun über die Einstellungen aktivieren:

Ads WordPress additional Ads aktivieren

Und was verdient man da?

Jetzt kommen wir zum traurigen Kapitel des hauseigenen WordAds Programm: Die Einnahmen. Sind diese in den USA wohl nicht ganz schlecht, so sieht das außerhalb der USA sehr traurig aus. Hier mal meine theoretischen Einnahmen für ein ganzes Jahr (und das bei 1.000 Besuchern am Tag und einem durchaus netten Alexa Ranking. WordAds rechnet hier wohl anders oder versorgt nicht alle mit Werbung):

Incoming Earnings WordPress

Extro

Ich verfolge es weiter und hoffe,  dass es jetzt besser wird. Gerade die geretargeten Werbungen sollten ja eigentlich lukrativer sein. So oder so, zum reichwerden in 100 Tagen taugt es nichts. Zum “Mitnehmen”, wenn man eh bloggt, schon eher.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Logo WordPress AnwendungVor gut einem halben Jahr hat Jon Burke, einer der Verantwortlichen von Automattic (Die Unternehmung hinter WordPress) den Start von WordAds, eine Alternative zu GoogleAds verkündet. Begrüßt wurde das aus zwei Gründen: Zum einen, da es zu GoogleAds kaum Alternativen gibt, zum anderen, da man, wenn man bei WordPress direkt hostet, keine Werbung schalten darf. Wird man mit seinem Blog jetzt reich? Da ich selber bei WordPress hoste, habe ich die Alternative bei mir aktiviert.

So sieht es aus

Wenn man bei WordPress selber hostet, so darf (und durfte) man keine Werbeprogramme einsetzen. Es blieb dabei, man musste für den Service eines gehosteten Blogs die Pille schlucken, keine Werbung zu setzen. Man war auf andere Alternativen angewiesen, wie zum Beispiel einen Donate Button einzusetzen. Nun mögen einige mit WordAds die Wertigkeit ihres Blogs erhöhen.

Mit dem WordAds Programm kann man nun Werbung schalten. Hierbei hat man keinen Einfluss , und auch nicht jeder kann an dem Programm teilnehmen. Seinen Blog kann man “bewerten” lassen, und nach einem Audit ist man zugelassen oder auch nicht. Die Kriterien sind nicht öffentlich. An sich ist die Vorgehensweise nicht unsympathisch, da man nicht mit irgendwelchen Contentfarmen in Konkurrenz steht (oder stehen sollte). Hierbei heisst es, dass man einen eigenen Domain Namen haben muss, aber nach Rückfrage geht es auch, wie in meinem Fall, auch so.

WordAds SetupIst man aktviert, so wird auf seinem WordPressblog eine Werbefenster unter dem ersten Blogartikel angezeigt. Hierbei kann man die Werbungen jederzeit deaktivieren, entscheiden, ob nur ausserhalb der Worpressnutzer oder jeder die Werbungen geschaltet bekommt und seine PayPal Adresse hinterlegen.

Das war es, was man tun kann und muss, der Rest wird von Automattic (bzw. WordPress) von alleine erledigt. Die gute Nachricht also: Man muss sich um wenig Administratives kümmern, ist also sehr komfortabel.

Lang ersehnt

Die Meinungen zur Einführung des WordAds Programmes waren meist positiv. Jürgen Vielmeier freute sich zum Beispiel darüber, dass es endlich Einnahmen über WordPress gibt. Eine Alternative für die Google Lösung war und ist überfällig.

Advantages and Disadvantages WordAds

Die brutale Wahrheit

Seit Februar habe ich aus journalistischen Eifer heraus WordAds bei mir aktiviert. Mein Blog hat ein Alexa Ranking von um die 600.000 und hat schon einige Besucher am Tag. Also sollten auch ein paar Einnahmen kommen, keine Reichtümer, aber ein bisschen halt. Das Ergebnis, was wahrscheinlich die meisten WordPress WordAds EarningsNutzer interessiert, ist eher mager. Dazu muss man noch hinzufügen, dass erst ab 100 $ Einnahmen ausgezahlt wird. Nach dem Durchschnitt der letzten Monate zu urteilen ist das (bei meinem Blog) nach 4,5 Jahren. Ich brauche mich dafür auch nicht zu schämen, andere Nutzer berichten von ähnlichen oder sogar noch schlechteren Werten, und das, obwohl auch deutschsprachige Werbung geschaltet wird. Manche haben da mehr Glück, aber nicht im Verhältnis betrachtet. Auch sind diese Ergebnisse scheinbar nicht nur auf Deutschland beschränkt.

Extro

Wie Onkel Fausto anmerkt, scheint WordAds noch keine Alternative zu sein. Wenn man bei WordPress hostet, stimmt dieser Satz so nicht, da man keine Alternativen verwenden kann und darf. Ich wollte den Versuch noch laufen lassen: Da die Anzeigenpreise wie bei Google in einem Art Spot Markt über Angebot und Nachfrage ermittelt werden, kann es sein, dass einfach noch nicht genug Werbekunden die Nische entdeckt haben.

Blogs sind nicht tot, aber WordAds wäre kein Grund, dass diese überleben.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Wenn man einen Blog betreibt, so halte ich nach wie gute Inhalte (Entschuldigung: Content) für das wichtigste. In meinen Augen kann man damit eine “qualifizierte” Reichweite erzielen. Trotzdem kommt man nicht darum, seine Inhalte zu verbreiten. Die Klassiker sind sicherlich Twitter, Facebook oder auch aktuell im Zusammenhang mit SEO Google+. Aber hier gibt es viele, gute Artikel zu (wie zum Beispiel über Google+ von t3n).

Wer versucht, seinen Blog graphisch aufzupeppen kann auch zusätzlich So.Cl und Pinterest gut verwenden….und unter Umständen auch ohne einen Blog Artikel.

Pinterest

Logo PinterestEin ganz großer Hype zur Zeit ist Pinterest. Dieses Netzwerk setzt als digitale Pinnwand darauf, dass interessante Inhalte geteilt werden. Diesen Umstand kann man für sich und seinen Blog gut nutzen. Einen Account muss man allerdings bei Pinterest schon dafür haben. Danach sollte man sich unter den Favoriten den “Pin It” Link einfügen lassen. Dieses ist zwar nicht zwingend nötig (Man kann auch mittels Drag & Drop eine URL direkt zum hochladen verwenden), vereinfacht das Arbeiten damit aber enorm. Dazu muss man im Menü oben “About” den Menüpunkt “Pin it Button” anklicken und kann dann über das Kontextmenü diesen zu seinen Favoriten hinzufügen.

Pinterest Pin It Button zu den Favoriten hinzufügen Dann sollte man sich über die Inhalte Gedanken machen. Hierzu mal schauen, ob man gute Grafiken oder Photos zur Hand hat. Wenn nicht, einfach eine Nahaufnahme von einem Gegenstand, oft kann man damit schöne Effekte erzielen. Dieses auf seinen Blog hochladen. Wenn kein Artikel zur Verfügung steht, einfach in die Mediathek damit.

Mediathek WordPress bedienen

Zum Beispiel habe ich letztens eine Quitscheente meiner Tochter photographiert:

Nach dem hochladen entweder den “Pin It” Button verwenden (oder ersatzweise die URL direkt über Upload verwenden).

Satanic Duck bei Pinterest hochladen

Und zum Schluß nicht einen Text einfügen. Dabei Hashtags verwenden…. und die URL seinen Blogs verwenden. So kann man Traffic erzeugen. Zwar sind die Besucher, die dann folgen, nicht so interessant (hohe Absprungraten), aber es sorgt für besseres Ranking.

So.Cl

Logo SoClEine weitere Alternative ist So.Cl, dass Suchnetzwerk von Microsoft. “Nicht noch ein soziales Netzwerk” werden viele denken, aber So.Cl ist eigentlich kein soziales Netzwerk, eher eine kollaborierte Suchmaschine, die mit bing eng verbunden ist. Seit gestern ist So.Cl nicht nur über Invites erreichbar, sondern man kann sich direkt anmelden (alledings über einen Facebook oder Windows Live Account).

Aber genau wie Google+ SEO Wirkung auf Google hat, so scheint So.Cl auch eine Wirkung auf die bing Suche zu haben (zumindest erscheint es mir so). Viele werden denken, “na und”? Hierzu so viel: tatsächlich wird in Deutschland Google 10x mehr genutzt als bing (Quelle). Auf der anderen Seite wird auf bing kaum SEO betrieben (im Vergleich zu Google). Daher: Man kann eher Begrifflichkeiten besetzen. Auf meinem Blog hat sich die Anzahl der Besucher über bing um Faktor 10 gestiegen seit Dezember letzten Jahres.

Den Share Button erreicht man auf der rechten Seite. Auch wird ein Favorit angelegt:

Share button auf SoCl

Wenn man nun auf den Link geht, wenn man seinen Blog aufgerufen hat, kann man sein Bild posten. Gibt es mehrere, so kann man entscheiden, welche man zu einer Kollage zusammenbauen. Hier eine aus meinen Blog erstellte:

Collage linkedinsidersExtro

Einen Blick auf die beiden Netzwerke sollte sich lohnen, so weit man visuelle Leckerbissen zu bieten hat. Auch ohne aktuellen Blog Beitrag kann man so SEO für seinen Blog betreiben, zwar nicht hochgradig effektiv, dafür kostengünstig. Vernünftiges Bildmaterial vorausgesetzt.

Facebook Nutzer weltweit 2012Wenn es um die Nutzung von Internet und gerade sozialen Netzwerken geht, steht immer wieder Facebook im Mittelpunkt des Interesses. Kein Wunder, wirbt Facebook über seinen Börsenprospekt des gerade anstehenden IPO mit 901 Millionen Nutzern. Aber ist Facebook damit wirklich das Medium, was jeder nutzen sollte?

Gerade verkündete Sascha Lobo auf der Eröffnung der re:publica, dass Facebook das 36,5 fache an Pageviews im Vergleich zu klassischen Medien Deutschlands hätte. Eine Zahl die mindestens so imposant wie falsch ist. Allein Spiegel und Bildzeitung zusammen kommen auf Sinnlose zitateeinen höheren Wert, als das “1/36,5″-tel. Danach habe ich nicht weiter recherchiert. Aber gerade bei den Netzgrößen ist es schon regelmäßig üblich, über Twitter zugerufenen Werte als wahr zu deklinieren, das hatten wir letztens schon einmal. Der Vergleich hinkt auch deswegen, da der Traffic woanders stattfindet (Ebay, Amazon und vor allem Google (ohne +) etc.). Aber ich schweife ab…..

Facebook erste Wahl?

Den Traffic, den Facebook hat, kann und darf man nicht unterschätzen. Aber: Wenn ich eine kleine, spezialisierte Dienstleistung habe stellt sich die Frage, ob meine Zielgruppe dort tummelt und wenn ja, ob sie auch Informationen dort über das Produkt und / oder Dienstleistung sucht. Man muss ich immer vor Augen halten: Auch über 20 Mio. Nutzer in Deutschland sind eben nur 40 % der Internetnutzer:

Facebook im InternetSo stellt die Entscheidung, sich bei Facebook zu engagieren mit derselben gleich, die anderen 60 % der möglichen Nutzer auszuschließen.

Wenn man sich dafür entschieden hat, dass auf Facebook genug Nutzer vorhanden sind, stellt sich die Frage, ob auch die Informationen sinnvoll verteilt werden: Suchen meine Kunden das Produkt / die Dienstleistung auch dort oder ergibt sich Akquisepotenzial aus den “likes” und Teilen von Inhalten? Um den Punkt vor Augen zu führen: Wo suchen Sie denn spezielle Informationen? Haben Sie schon eine Fachfrage direkt über Facebook gesucht? Hier sollte man niemals Google aus den Augen verlieren.

Blog als günstige Alternative

Eigentlich kann man eine einfache Formel nennen: Um so spezieller, desto Blog. Mit einem Blog kann man seine Zielgruppe direkt erreichen, man muß keine Werbegelder für “likes” ausgeben.

Wichtig aber: Machen Sie sich Gedanken, was für Ihre Nutzer interessant sein könnte. Der PR Doktor Kerstin Hoffmann hat das letztens praktisch umschrieben:

Was nützt es meinen Empfängern?

Das heißt: Bloggen Sie Sinnvolles, was Ihre Kunden suchen. Man kann sich das so vorstellen: Jeder in einer Unternehmung sollte über das Produkt bloggen… außer der mit Marketing beauftragten. Stellen Sie Spaxschrauben aus Holz her? Bloggen Sie über die Vorteile und wo man diese einsetzt. Sie Coachen Fußballer mit rot-grün Schwäche? Erzählen Sie von Praxisfällen, wo Sie helfen konnten. Mit einem Blog können auf Dauer Nischen besetzt werden, was KMU oft tun.

Blog ergänzen

google-plus-logo-buttonDen Blog sollte man praktischerweise flankieren. Hier bieten sich Google+ (wegen der SEO Wirkung), LinkedIn Unternehmensprofil an. Aber der Blog wird auf Dauer auch so gefunden werden. Allerdings sollten regelmäßig aktuelle Artikel eingestellt werden. Diese können (und sollen) eher kurz sein. Ein Rhythmus hilft, regelmäßigen Nutzern eine Basis zu bieten. Über soziale Netzwerke können Sie auch Journalisten über Artikel in Ihren Blog empfehlen. So werden Sie auf Dauer als Experte in ihren Fachbereich wahrgenommen.

Extro

Ich wollte nur eine sinnvolle Alternative, gerade für kleine Unternehmer aufzählen. Über Blogs kann man keine Riesenzielgruppen, dafür aber sehr Spezielle erreichen. Facebook ist mittlerweile eine Königsdisziplin im Social Web geworden. Ohne Budget und Zeit kann man hier höchstens was über sein Netzwerk erreichen, dass man sowieso hat. Gerade wurde sogar eine DIN SPEC publiziert, in der genau die klassischen Fehler gemacht werden. Am besten, man holt sich zu Beginn Unterstützung, und diese beginnt bereits bei der Wahl der Medien.


Intro

GoogleHeute geht es um die Webmastertools von den großen Suchmaschinenanbietern bing und Google. Hierbei konzentriere ich mich auf Google, obwohl bing dasselbe anbietet: Wenn jemand über bing auf mein Blog kommt, scheint das eher zufällig zu sein. Insgesamt kommen ca. 1/1000el über bing im Vergleich zum Branchenprimus. Microsofts Kooperation mit Mozilla und das soziale Netzwerk um die Suche (So.Cl) scheinen an der bisherigen Situation geändert zu haben. Beide kann man an einem WordPress Blog nutzen, auch wenn man direkt bei WordPress.com hostet, so wie ich.

Der Start

Zu Beginn muss man seinen Blog bei Google registrieren. Hierzu ist ein Google Account zwingend notwendig. Hat man bereits einen Google Account, kann man direkt zu den Webmaster Tools. Hier muss man seine Webadresse des Blogges angeben.

Hostet man seinen Blog selber, so muss eine Datei eingespielt werden. Für die Leute wie mich, die bei WordPress hosten, gilt, dass man die von Google bereitgestellten Keys unter “Werkzeugen” hinterlegen muss:

Google Webmastertools Aktivieren

Google Webmastertools Aktivieren

Danach sollte man mindestens einen Monat warten, da sonst noch nicht genügend Daten vorhanden sind.

Die Auswertungen

Gerade für Hobbyblogger ist von Interesse, wie sein Blog gefunden wird: Hier sollte man sich auf seine Stärken besinnen und dort weiterbloggen, wo man auch bereits stark gefunden wird.

Die Auswertungen sehen dann ungefähr so aus:

Google Webmastertools 1

Besonders die Verknüpfung zum hauseigenen sozialen Netzwerk Google+ finde ich spannend: Kann man hier erkennen, wann welche Artikel gelesen werden. So ist auch Eingriff auf die zeitliche Steuerung seines Bloges möglich:

Google Webmastertools Plus 1 Aktivität

und bing?

Die Technik ist relativ ähnlich: Mit einer Windows Live ID kann man sich anmelden und sein Blog registrieren.

Die Auswertungen sind für mich allerdings sehr mau: Zu wenig finden über bing zu meinen Blog:

bing Webmaster Tools

Extro

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

Der Artikel soll einen kleinen Einblick gewähren, wie man das Interesse seines Blogs erst überwacht und damit später optimiert. Warum ausgerechnet das selbstgemalte Bild (rechts zu sehen) eines meiner “Highlights” des Blogs (nach dem Suchbegriff “Leben”) bleibt mir allerdings ein Rätsel. Weiterführende Infos empfehle ich von Falk Hedemann auf t3n folgenden Artikel oder diesen Artikel auf der Webmaster Homepage. Ein Blick hinein sollte man auf jeden Fall riskieren, schaden und kosten tut es nichts.


Heute mal ein kleiner Blogartikel, den ich schreibe, da ich selber etwas forschen musste. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Blogs zumindest einen Kaffee hin- und wieder dazu zuverdienen. Die Möglichkeiten reichen über ausgeklügelte Affiliate Programme, die aus jeden zweiten Nomen eine Verbindung zu Versicherungen herstellen, über Google Ads hin zu festen Bannern.

Einige halten ihren Blog werbefrei. Ist man bei WordPress direkt gehostet, hat man auch kaum Alternativen. Eine Möglichkeit, dass sich einige der Leser erkenntlich zeigen, ist ein Spendenbutton in Kombination mit PayPal.

Wer seinen WordPressblog selber hostet, hat hierzu etliche Plugins zur Verfügung. Anders sieht es aus, wenn man seinen Blog via WordPress hostet. Auch hier kann man einen Donate Button mit PayPal integrieren (wie man rechts erkennen kann). Ich musste allerdings etwas fummeln.

PayPal Account

Um so einen Button sein eigen nennen zu dürfen, muss man natürlich einen PayPal Account besitzen. Dieser muss zusätzlich “Händlerstatus” haben.

Dann kann man bei PayPal einen “Button” generieren:

PayPal Button generieren

Danach kann man zu den Buttons generieren navigieren:

PayPal NavigationDort lässt sich wahlweise ein neuer Button kreieren oder ein bestehender angezeigt werden:

PayPal Button Code anzeigenWer eine eigen Page besitzt, kann den generierten Code einfach platzieren.

Wer (wie ich) jedoch bei WordPress ist, der hat weder die Möglichkeit, ein PlugIn zu installieren, noch html direkt zu platzieren. Mit ein paar Kniffen geht es doch.

Hierzu ist beim Button der Direktlink wichtig, der unter “E-Mail” angegeben ist:

PayPal Direktlink

PayPal in wordpress.org integrieren

Man kann sich hierzu den Umstand zu Nutze machen, dass die Widgets wenigstens ein bisschen html können.

Hierzu unter den Widgets einen Textbaustein auswählen:

PayPal Widget einfügen 1

Hier kann man verschiedene Texte eingeben, aber auch Grafiken referenzieren und mit einem Link versehen:

PayPal Widget einfügenAus meinem Beispiel: Man kann den Text 1:1 übernehmen, man muss nur den Link aus dem vierten Bild oben (Direktlink PayPal) austauschen).

Das Ergebnis kann man rechts sehen.

Generell

Da heute “Pay for a Blog” Day ist: Gerade wenn man einen Blog mit Tipps und Tricks betreibt, bietet sich so ein Button an. Er kostet nichts und hier und da kommt ein Kaffee zusammen. Es lohnt sich nicht, deswegen einen Blog zu betreiben, aber wenn man eh einen hat, so schadet er auch nicht.

Meines Erachtens sollte er aber dezent platziert sein. Also, wer nach diesen Informationen gesucht hat, kann ihn gerne ausprobieren….

Eine der wichtigsten Eigenschaften des Web 2.0 ist das Teilen von Inhalten. Für WordPress gibt es hier viele, teilweise völlig geniale Plugins, wo man vorgefertigte Icons in seinen Blog einbinden kann.

Allerdings, was mache ich, wenn ich direkt bei WordPress bin und keine Plugins verwenden kann? Hierzu bietet WordPress unter “Einstellungen” / “Sharing” ein paar Dienste an. Eine englische Hilfe ist hier.

Leider nicht LinkedIn, aber das kann man relativ schnell selber einbinden:

  1. Erst mal den Sharingdienst aktivieren
  2. Fügen Sie einen neuen Dienst hinzu
  3. Kodieren Sie Ihren Blog / den Artikel

Die Syntax zu drittens sieht wie folgend aus:

http://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&url=[URL]&title=[TITEL]&summary=[BESCHREIBUNG]&source=[PROVIDER]

Wobei:

  1. URL = Link zum Blog
  2. TITEL = Titel
  3. BESCHREIBUNG = Kurze Beschreibung
  4. PROVIDER = Die Quelle

Wichtig: Alles muss ohne eckigen Klammern in UTF-8 angegeben werden. Ein Onlinekonvertierungstool findet ihr hier.

Bei meinen Button sieht das ganze dann so aus:

http://www.linkedin.com/shareArticle?mini=true&url=http%3A%2F%2Flinkedinsiders.wordpress.com%2F&title=LinkedInsider&summary=Tipps%20zur%20Nutzung%20von%20LinkedIn%20auf%20deutsch%21&source=LinkedInsider

Als letztes ein passendes Icon hinzufügen, in meinem Beispiel zu LinkedIn, so dass jeder weiß, wo er es teilen kann.

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