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Schlagwort-Archive: soziale Netzwerke

Intro

Alle halbe Jahre ungefähr werte ich mit Hilfe des LinkedIn AdPlanner die Mitgliedszahlen aus. Das letzte Mal war ungefähr 6 Monaten. Da Christian immer so schnell ist zu Jahresbeginn, war er genötigt, diese Zahlen zu verwenden.

Dieses mal gab es einige Veränderungen: Es sind jetzt etliche Länder hinzugekommen (Liechtenstein und Luxemburg wird einige erfreuen).

Auf der anderen Seite werden die Zahlen nur mit >xx Millionen angegeben. Das hat dazu geführt, dass zum Beispiel nur noch 117 Millionen als gesichert angesehen werden können.

Wie immer der Hinweis: Diese Zahlen sind dem AdPlanner entnommen und nicht offiziell!

Übersicht

Zuerst weltweit:

Mitglieder LinkedIn Welt Januar 2016

Für Europa und ausgewählte Länder ergibt sich folgendes Bild:

Mitglieder LinkedIn Europa Januar 2016

Alle Länder

Wer es genau wissen möchte, hier der genaue Überblick:

Afrika Algerien 1.140.000
Angola 264.000
Benin 150.000
Botswana 165.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 111.000
Burundi 32.000
Demokratische Republik Kongo 168.000
Dschibuti 23.000
Elfenbeinküste 378.000
Eritrea 6.000
Gabun 73.000
Gambia 37.000
Ghana 796.000
Guinea 52.000
Guinea-Bissau 7.000
Kamerun 347.000
Kap Verde 35.000
Kenia 1.270.000
Komoren 9.000
Kongo 59.000
Lesotho 34.000
Liberia 53.000
Libyen 137.000
Madagaskar 103.000
Malawi 100.000
Mali 96.000
Marokko 1.290.000
Mauretanien 35.000
Mauritius 166.000
Mayotte 7.000
Mosambik 180.000
Namibia 132.000
Niger 41.000
Nigeria 2.600.000
Ruanda 115.000
Réunion 67.000
Sambia 226.000
Senegal 313.000
Seychellen 17.000
Sierra Leone 40.000
Simbabwe 340.000
Somalia 33.000
Swasiland 35.000
São Tomé und Príncipe 4.000
Südafrika 494.000
Südsudan 12.000
Tansania 417.000
Togo 101.000
Tschad 21.000
Tunesien 639.000
Uganda 432.000
Westsahara 1.000
Zentralafrikanische Republik 13.000
Ägypten 2.040.000
Äquatorialguinea 14.000
Äthiopien 281.000
Antarktis 8.000
Asien Afghanistan 197.000
Andere 304.000
Bangladesch 1.220.000
Bhutan 43.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 47.000
China 17.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.260.000
Indien 36.000.000
Indonesien 5.790.000
Japan 1.590.000
Kambodscha 201.000
Kasachstan 507.000
Kirgisistan 59.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.380.000
Laos 62.000
Macao 65.000
Malaysia 2.890.000
Malediven 57.000
Mongolei 92.000
Myanmar 226.000
Nepal 366.000
Osttimor 3.000
Philippinen 3.740.000
Singapur 1.760.000
Sri Lanka 678.000
Tadschikistan 28.000
Taiwan 1.330.000
Thailand 1.390.000
Timor-Leste 10.000
Turkmenistan 20.000
Usbekistan 91.000
Vietnam 1.200.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 15.000
Albanien 222.000
Andorra 25.000
Armenien 111.000
Aserbaidschan 205.000
Belgien 2.740.000
Bosnien und Herzegowina 147.000
Bulgarien 524.000
Deutschland 5.250.000
Dänemark 1.990.000
Estland 143.000
Finnland 845.000
Frankreich 11.000.000
Färöer 11.000
Georgien 180.000
Gibraltar 16.000
Griechenland 1.110.000
Großbritannien 21.000.000
Grönland 12.000
Guernsey 16.000
Irland 1.530.000
Island 200.000
Isle of Man 19.000
Italien 9.560.000
Jersey 28.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 21.000
Kroatien 432.000
Lettland 224.000
Liechtenstein 9.000
Litauen 265.000
Luxemburg 167.000
Malta 134.000
Mazedonien 162.000
Moldawien 136.000
Monaco 27.000
Montenegro 45.000
Niederlande 6.500.000
Norwegen 1.510.000
Polen 2.000.000
Portugal 2.230.000
Rumänien 1.840.000
Russische Föderation 5.810.000
San Marino 7.000
Schweden 2.530.000
Schweiz 1.840.000
Serbien 514.000
Serbien und Montenegro 42.000
Slowakische Republik 377.000
Slowenien 239.000
Spanien 8.630.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
Tschechische Republik 1.060.000
Türkei 5.010.000
Ukraine 1.610.000
Ungarn 642.000
Vatikanstadt 3.000
Weißrussland 321.000
Zypern 195.000
Österreich 768.000
Lateinamerika Anguilla 8.000
Antigua und Barbuda 22.000
Argentinien 5.040.000
Aruba 34.000
Bahamas 97.000
Barbados 73.000
Belize 39.000
Bermuda 37.000
Bolivien 416.000
Brasilien 24.000.000
Chile 3.390.000
Costa Rica 622.000
Dominica 13.000
Dominikanische Republik 567.000
Ecuador 1.380.000
El Salvador 298.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 18.000
Grenada 20.000
Guadeloupe 56.000
Guatemala 528.000
Guyana 43.000
Haiti 123.000
Honduras 244.000
Jamaika 315.000
Jungferninseln (amerikanisch) 37.000
Jungferninseln (britisch) 11.000
Kaimaninseln 28.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 4.860.000
Martinique 46.000
Mexiko 8.710.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 220.000
Niederländische Antillen 53.000
Panama 409.000
Paraguay 235.000
Peru 3.100.000
Puerto Rico 514.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 11.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 28.000
St. Vincent und die Grenadinen 16.000
Suriname 47.000
Trinidad und Tobago 281.000
Turks-und Caicosinseln 12.000
Uruguay 513.000
Venezuela 2.330.000
Mittlerer Osten Bahrain 214.000
Irak 422.000
Israel 1.330.000
Jemen 131.000
Jordanien 485.000
Katar 506.000
Kuwait 404.000
Libanon 463.000
Oman 298.000
Pakistan 3.270.000
Palästinensische Autonomiegebiete 123.000
Saudi-Arabien 2.170.000
Vereinigte Arabische Emirate 2.680.000
Nordamerika Kanada 12.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 1.000
Vereinigte Staaten 117.000.000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 17.000
Australien 8.020.000
Cook-Inseln 4.000
Fidschi 93.000
Französisch-Polynesien 31.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 7.000
Guam 41.000
Kiribati 5.000
Marshallinseln 6.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 36.000
Neuseeland 1.480.000
Niue 1.500
Norfolkinsel 1.500
Nördliche Marianen 9.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 106.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 9.000
Samoa 8.000
Tokelau 1.000
Tonga 8.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 10.000
Wallis und Futuna 1.000

Intro

Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter „Ihre Stellen“ auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

Extro

Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn wird auch in Deutschland zunehmend genutzt. Dabei ist die Oberfläche ein riesiger Fundus an Funktionen, Statistiken und Links. Was den Experten auf Grund der vielen Möglichkeiten freut, ist des Einsteigers Leid: Wie geht das überhaupt? Daher heute mal eine ganz simple Einführung in die Oberfläche von LinkedIn

So sieht es aus

In einem Blogartikel alle Ausprägungen und Spielweisen von LinkedIns Oberfläche unterzubringen, würde einen sehr langen Text bedeuten. Daher wollte ich heute nur die Startseite erläutern, die Schaltzentrale von LinkedIn:

LinkedIn Oberfläche für Anfänger

 

Übrigens: Wenn Sie sich mal „vernavigiert haben“: Ein Klick, und Sie kommen immer wieder auf die Startseite zurück.

1. Menüzeile

Ganz oben findet sich die Menüzeile. Diese führt zu den wichtigsten Bereichen, wie Ihr Profil oder Ihr Netzwerk. Unter Interessen verbergen sich sowohl die Gruppen, als auch die Unternehmensprofile.

2. Kleine Helfer

Oben rechts sehen Sie die wichtigsten Aktivitäten im Überblick:

  • Briefsymbol: Dieses zeigt neue Post an
  • Fähnchen: Zeigt Interaktionen an: Hat jemand einen Beitrag von Ihnen geliked oder geantwortet?
  • Anonymes Profilbild: Zeigt Ihnen neue Kontaktanfragen an
  • Ihr Profilbild: Dahinter verstecken sich Einstellungen, zum Beispiel, ob Sie die Oberfläche auf deutsch verwenden möchten.

Übrigens: Wenn Sie auf das Briefsymbol klicken, kommt ein Menü. Hier können Sie auch neue Nachrichten an Kontakte schreiben.

3. Das Suchfeld

Eine der größten Mehrwerte von LinkedIn ist die Suchmaschine. Hier können Sie irgendwas eingeben, ob einen Namen, ein Ort eine Universität oder ein Unternehmen.

4. Die Timeline

Vielleicht haben Sie den Begriff Timeline bereits gehört. Einen adäquaten deutschen Begriff („Zeitleiste“?) kenne ich leider nicht. Die Timeline ist die chronologische Reihenfolge aller Nachrichten. Diese stammen aus Ihrem Umfeld, also Ihre Gruppen, von Ihren Kontakten oder Unternehmen, denen Sie aktiv folgen. Allerdings streut LinkedIn auch hin und wieder was ein, was Ihnen nutzen könnte. Dieses können Stellenanzeigen sein oder auch beworbenen Neuigkeiten von Unternehmen (sogenannte „Sponsored Updates„)

Übrigens: Zu Beginn sehen Sie „alle Updates“: Hier verbirgt sich ein Menü. Unten im Menü können Sie über Anpassen steuern, was Sie zu sehen bekommen. Um so seltener bei LinkedIn vorbeischauen, um so weniger sollten Sie sich anzeigen lassen. Das wichtigste sind die Neuigkeiten aus Ihrem Netzwerk (also Ihren Kontakten).

5. Das Status Update Feld

Woher kommen die Neuigkeiten? Von Leuten wie Sie! Sie können selber Neuigkeiten veröffentlichen. Dabei können Sie auch Dateien (zum Beispiel eine Präsentation) hochladen: Einfach die Klammer, wie Sie es vielleicht von Ihrem Mailclient kennen, verwenden. Auch interessante Artikel gehen: Einfach den Link von dem Artikel in das Feld kopieren (Können Sie schnell testen: Einfach den obigen Link meines Artikels in das Status Update kopieren. Ich würde mich freuen).

Extro

So, dass war die Startseite von LinkedIn in den wichtigsten Punkten. Wenn Sie Fragen haben, schauen Sie doch mal in den rechten Bereich, da finden Sie ein paar Links.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es immer wieder Änderungen. Komplettumbauten sind jedoch eher selten. So ist das Design der Gruppenübersicht im Dezember letzten Jahres überarbeitet worden und die Unternehmensprofile bei LinkedIn hin dahingehend überarbeitet worden, so dass Gruppen dort promoted werden können. Die größte Änderung war die SWAM Problematik, die im letzten Sommer ihre Kreise zog.

Neuerungen an den LinkedIn Gruppen

Nun gibt es ein paar Änderungen, die vielleicht von Interesse sind.

Änderungen an den SWAM Policies

Letztes Jahr im Sommer gab es Unruhe in den Gruppen: LinkedIn führte SWAM ein, eine Technik, um die Gruppen vor Spam zu bewahren. Eine gut gemeinte Technik, allerdings mit Nebenwirkungen: Wurde man in einer Gruppe geworfen oder die Beiträge als Spam markiert, so wurde man fortan in allen Gruppen automatisch zur Moderation seiner Artikel unterworfen. Haken war und ist: Man weiß nicht, was der Anlass hierzu ist. Diese Technik wurde nun entschärft, so dass ein Support Team diese Personen reviewed. Auch erhält man nun Meldungen und einen Link zum (englischsprachigen) Hilfecenter. Wichtigste Änderung: Die Markierung scheint nur noch temporär und nicht dauerhaft zu sein.

Abschaffung der Umfragen

Kurz und knapp: Die Umfragen in den Gruppen wird es ab Mitte Mai nicht mehr geben:

PollsAuf der einen Seite ist es immer schade, wenn Funktionen abgeschaltet werden. Aber auf der anderen Seite: Ich habe selber sehr selten Umfragen erstellt und auch selten welche zu Gesicht bekommen. Wenn das der allgemeine Tenor war, so ist es sinnvoll, hin und wieder aufzuräumen.

Gruppenübersicht

Ein Änderung, auf die ich mich freue (aber leider selber noch nicht zu Gesicht bekommen habe) ist eine generelle Übersichtseite der Gruppen mit Ansicht der letzten Artikel und Diskussionen. Ich habe diese noch nicht, daher großen Dank an Mark Lerner, der mir aus seinem Artikel den Screenshot zur Verfügung gestellt hat:

Gruppenübersicht LinkedIn Änderung Mai 2014Was mich freut, ist, dass man direkt interagieren kann, ohne in dir Gruppe wechseln zu müssen. Wie es genau aussieht werde ich beschreiben, wenn der sukzessive Rollout mich erreicht hat.

Extro

Insgesamt erfreuliche Neuerungen für die Gruppennutzer. Die Abschaltung der Umfragen tut mir persönlich nicht weh, aber sowohl die Verbesserungen an der SWAM Problematik, als auch die neue Gruppenübersicht versprechen mehr Nutzerfreundlichkeit für die Gruppenfunktion.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

Im Moment hat es der Businessnetzwerkanbieter XING aus Hamburg schwer: Gleich an drei Stellen sind kommunikative Probleme in den Vordergrund gerückt. Sind diese Probleme isoliert noch gar nicht schlimm, so ist der zeitliche Zusammenfall mindestens unglücklich.

Die Shitstörmchen

An drei Fronten muss sich XING gerade gegen Ansturm der Kunden wehren: Preiserhöhung in der Schweiz, Änderung der AGB und das Thema der Umstellung der Gruppen.

XING und die Schweiz

In der Schweiz hat XING die Preise, teilweise massiv, erhöht. Je nachdem, wie lange ein User bereits Premiumkunde ist, kann die Preiserhöhung bis zu 60% ausmachen. Die Reaktionen von Kunden überraschen wenig:

Tweet Xing LinkedIn März 2014 CH
Der Communitymanager für die Alpen, Robert Beer, versucht auf Twitter und im Interview zu beschwichtigen: Das wäre die erste Preiserhöhung seit 10 Jahren. Dieser Fokus vergisst eine grundlegende Regel bei der Preisbildung: Nicht die Kosten determinieren einen Preis, sondern Angebot und Nachfrage. Und hier tritt XING nach wie vor sehr selbstbewusst auf. Die Zahlen unterstützen das Selbstbewusstsein jedoch nicht: Der amerikanische Pendant LinkedIn hat in der Schweiz nicht nur mehr als doppelt so viele Mitglieder, sondern wird auch, laut Alexa, ganz anders frequentiert:

XING LinkedIn Alexa Schweiz 2014

So ist LinkedIn die siebente, am meisten aufgerufenen Webseite in der Schweiz, XING rangiert auf Platz 30.

Durch die Berichterstattung wurden auch Schweizer Medien darauf aufmerksam und berichteten Ihrerseits von den Preisaufschlägen.

XING und die AGB

Eine am Montag, dem 17.03.2014 ausgesandte Mail kündigte Änderungen an den AGB an. Außer der PC Welt hatte kaum jemand davon Notiz genommen. Könnte man meinen. In der Mail ist jedoch ein Verweis auf den Blog von XING, der die AGB Änderungen erläutert. Ein Blick in den Blogeintrag ernüchtert:

Account löschen XING
Ob das nun konstruiert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Die Masse an „Lösch mich“ Kommentaren ist schon beachtlich.

XING und die Gruppen

An der dritten Baustelle sind die Gruppen. Diese werden sukzessiv auf ein neues Design umgestellt. Dieses führt auch zu Beschwerden, vor allem in dem XING eigenem Forum.

Ich sehe die Änderungen (auch wenn mein Forum stark gelitten hat) eher konstruktiv. Die Kritik ist jedoch anhaltend und einige beschwören auch schon das Ende der Gruppen herauf.

Extro

Auch in Deutschland holt LinkedIn massiv auf: Bald dürften fünf Millionen Mitglieder in der DACH Region angemeldet sein. Das ist zwar für europäische Verhältnisse immer noch wenig.

Die drei „Einzelshitstörmchen“ kommen also äußerst ungelegen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

Heute hat die XING AG die Daten für das erste Halbjahr 2013 vorgelegt. Da die Daten von LinkedIn bereits letzte Woche publiziert worden sind, ist es mal wieder Zeit, die Zahlen miteinander zu vergleichen.

Die Zahlen

Unter den Umständen ist es schwierig, sich zu präsentieren. Immerhin konnte die XING AG den Schwund der Premiummitglieder, der im ersten Quartal entstand, zu stoppen. Schön umschrieben hatte die Sachlage Nils auf Twitter:

Schwer sich in der Stammkneipe souverän zu geben, wenn der Nachbar am Tresen aussieht wie Bruce Willis.

Die Kennzahlen

Zuerst ein paar dröge Zahlen zu Umsatz, Gewinn und EBITDTA. Allen drei Grafiken ist gemein, dass ich

  • den aktuellen Dollarkurs zur Umrechnung genommen habe
  • die Ordinaten in Millionen Euro ausgewiesen habe
  • die beiden Quartale farblich unterschieden habe

Xing und LinkedIn Umsatz 1 HJ 2013Xing und LinkedIn Gewinn 1 HJ 2013Xing und LinkedIn EBITDTA 1 HJ 2013

Mitglieder

Interessanter für die meisten ist die Mitgliederentwicklung. Absolut sieht das zum Halbjahresultimo wie folgt aus:

Mitglieder Xing und LinkedIn weltweit und DACHHierbei hat sich das Wachstum in der DACH Region von LinkedIn beschleunigt, während Xing nur noch langsam wächst (wobei die Linearität in der Grafik dem Fehlen von monatsgenauen Zahlen bei der XING AG geschuldet ist):

NeuMitglieder XING und LINKEDIN erstes Halbjahr 2013 DACHDas Mitgliederwachstum im DACH Bereich liegt bei LinkedIn in den besten Monaten beim Doppelten der deutschen XING AG.

Aktienkurs

Was viele interessiert (mich als Aktienfundamentalisten weniger) ist der daraus resultierende Aktienkurs. Hier ein Vergleich ab dem Going Public von LinkedIn:

Aktienkurse Xing und LinkedIn(Eigene Darstellung auf Grundlage der Zahlen aus Yahoo!, Umrechnungskurs des Dollar auf heutiger Basis)

Ausblick

Interessant wird es, wie XING den zunehmenden Druck seitens LinkedIn abfedern möchte. Eine der größten Baustellen dürften die Stellenanzeigen sein, die bei XING weiter abnehmen (aktualisierte Grafik der Stellenanzeigen im DACH Bereich von meinem Blogbeitrag):

Entwicklung Stellenanzeigen ohne Praktika 1 HJ 2013 DACH Xing vs LinkedIn aktualisiert

Eine andere Entwicklung sind die XING Projekte: Hier trifft XING meines Erachtens genau auf die Zielgruppe und bietet, im Vergleich zu LinkedIn, einen echten Mehrwert. Die XING Projekte sind seit dem ersten Juli kostenpflichtig. Die Entwicklung seitdem ging bergab, bis am 17. Juli massiv „Vouchers“ verbreitet wurden. Wenn sich die Masse bei 500 eingestellten Projekten einpendelt, könnte hier ein gutes Standbein entstehen:

Xing Projekte Entwicklung Juli

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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