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Wer sich mit LinkedIn beschäftigt, schaut auch gern mal nach rechts oder links. Viele kommen (und gehen auch wieder). Manche werden fast übermächtig, andere dümpeln in der Nische. Nun wurde ich in einem kleinen Artikel auf Heise auf vutuv aufmerksam gemacht.

vutuv kurz angeschaut

Also habe ich mir vutuv angeschaut. Es erfolgt (wenn auch stark simplifiziert) eine Maske mit den wichtigsten Angaben und Eingabe der Mailadresse. Danach hat man schon ein rudimentäres Profil. Das Foto wird irgendwo aus dem Netz gezogen (ich tippe auf Gravatar, aber sicher bin ich mir nicht).

Vutuv angeschaut

Viel kann man nicht ausfüllen, Lebenslauf, Links auf Social Media Profile und vor allem Fähigkeiten, die stark an die Endorsements von LinkedIn erinnern. Vernetzung findet nicht über Kontakt statt, sondern es handelt sich um ein asynchrones Netzwerk wie Twitter (und was auch LinkedIn anbietet).

Interaktionsmöglichkeiten, einen Status oder Blogfunktionen sucht man vergebens. Allerdings ist das wohl auch der Plan: Es soll gerade simplifiziert und schnell sein. Ein Austausch direkt über die Seite ist nicht möglich, keine Timeline oder ähnliches, gar nichts. Vorteil: Es soll schneller sein. Und der Plan macht Sinn: Wer will schon dauernd „Neuigkeiten“ aus seinen Businessnetzwerk lesen? Oder in Gruppen abends noch über SAP plaudern, wenn man sich schon den ganzen lieben Tag damit herumgeschlagen hat. Allerdings ist das Netzwerk auch neu, vielleicht sind weitere Upgrades geplant. Hinweise kann man im Blog von Vutuv hinterlassen. Dort sind auch die Entwickler von vutuv genannt.

Kreiert hat das Netzwerk Stefan Wintermeyer, der auch bei denic als Eigentümer der Seite eingetragen ist. Dieser folgt jedem Neuankömmling automatisch: Da er aktuell ca. 2.800 Mitgliedern folgt, zeigt das die überschaubare Zahl der aktuellen Nutzer an.

und nun?

Ein neues soziales Netzwerk? Endlich. Es geht ja immer in Phasen. Es fing schon damals zu OpenBC Zeiten mit MyCorners (wollte ich verlinken, aber „Forbidden„) an. In den letzten Jahren gab es ello,  tsu, This, weare8 oder auch dropon. Davon hat sich keines auch nur annähernd etablieren können. Allein ello lebt noch ein bisschen. Der Raum für neue Netzwerke ist klein geworden, und Schnelligkeit als USP?

Intro

Alle Jahre wieder? Das Wachstum von LinkedIn im deutschsprachigen Raum beschleunigt sich weiterhin. So hat es diesmal gerade sechs Monate (genauer seit dem 29. April) gedauert, bis sich im deutschsprachigen Raum eine weitere Million Mitglieder bei dem Netzwerk angemeldet haben. Auch räumlich wächst LinkedIn stark, so dass vor kurzem neue Büroräumlichkeiten in München eingeweiht wurden. So sind die Räume auch für nahezu 100 Mitarbeiter ausgelegt.

Facts

Die Mitglieder sind im deutschsprachigen Raum kaum gleichverteilt. So stellt die Schweiz mit 2,1 Millionen Mitgliedern überproportional zur Bevölkerung angemeldete Kunden. Österreich hingegen ist nur mit weniger als eine Million Mitgliedern vertreten. Nominal am Meisten sind die Deutschen vertreten. So verteilen sich die 9 Millionen Mitglieder in der DACH Region:

Verteilung LinkedIn Mitglieder in DACH 2016In Deutschland selber gibt es zum einen ein Süd-Nord und ein starkes West-Ost Gefälle: Während sowohl in Baden Württemberg als auch in Bayern nahezu jeweils  eine Million Mitglieder bei LinkedIn angemeldet sind, scheint im Osten der Republik Vkontakte oder Odnoklassniki beliebter zu sein. Allein Sachsen kommt auf knapp über 100.000 Mitglieder, der Rest statistisches Rauschen. Die Verteilung in Balken (geordnet nach den LinkedIn Mitgliedern:

Verteilung der LinkedIn Mitglieder in Deutschland 2016

Die Grafik isoliert ist noch nicht so aussagefähig. Manche Gebiete sind halt verlassener als andere. Um sich einen proportionalen Überblick zu verschaffen: Hier die Bundesländer mit den meisten LinkedIn Mitgliedern, bezogen auf die Einwohnerzahl:

Bundesland Anteil
Berlin 12%
Hamburg 12%
Hessen 8%
Bayern 7%
Bremen 6%
Baden-Württemberg 6%
Nordrhein-Westfalen 5%
Rheinland-Pfalz 4%
Schleswig-Holstein 4%
Saarland 4%
Niedersachsen 4%
Sachsen 3%
Brandenburg 3%
Thüringen 2%
Mecklenburg-Vorpommern 2%
Sachsen-Anhalt 2%

Jetzt sieht man es deutlich, erst die westlichen Bundesländer, dann die Östlichen. Mein Niedersachsen liegt als altes Zonenrandgebiet aber nur knapp über den Verhältnissen der neuen Bundesländer.

Infografik

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch noch eine passende Infografik zum heutigen Tage geben würde. Diese will ich nicht vorenthalten:

LinkedIn mit über 9 Million Mitgliedern Herbst 2016 in DACH

Intro

Seit mittlerweile 6 Jahren stelle ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen die Plattformen XING und LinkedIn gegenüber und vergleiche die DAX Konzerne: Wie sind die dreißig größten Konzerne Deutschlands jeweils vertreten? Dabei vergleiche ich die Mitgliederzahlen der jeweiligen TOP 30 und zusätzlich die Follower. Die Gegenüberstellungen finde ich deswegen sinnvoll, da beide Netzwerke für Karrierezwecke geeignet sind. Und die meisten Jobs und das meiste Budget finden sich halt bei den großen Konzernen. Einige Veränderungen haben sich jetzt im Zeitablauf ergeben: MAN, K + S und die Metro Cash & Carry haben den DAX verlassen und Continental, die ProSiebenSat.1 Media SE und Vonovia Immobilien sind hinzugekommen. Ansonsten ist die Zusammensetzung sehr konstant und kann über die Jahre verglichen werden (Einfach in meinem Blog nach DAX suchen).

Aktuelle Gegenüberstellung

Ich ermittle die Zahlen, in dem ich mir die Unternehmensprofile auf den beiden Plattformen anschaue und sowohl die Mitarbeiter, als auch die Follower tabellarisch erfasse. Da diese über die Jahre konstant sind, kann man auch gut Vergleiche über den Zeitablauf erstellen.

In der Entwicklung 2013 bis 2016 ergibt sich dabei folgendes Bild:

Mitglieder DAX bei XING und LinkedIn 2013 - 2016

Hierbei steigt die Anzahl der Mitglieder bei LinkedIn stärker, als beim Hamburger Mitbewerber. Bei den Followern der DAX 30 Konzerne ergibt sich folgendes Bild:

Follower von DAX Konzernen bei XING und LinkedIn 2013 - 2016

Hier ergibt sich ein noch stärkerer Kontrast: So hat Siemens allein 1,2 Millionen Follower und damit das 20 fache, als bei XING (und immerhin noch das Dreifache, im Vergleich zu Facebook). Insgesamt gibt es auf LinkedIn 5 DAX Konzerne, die (jeweils) mehr Follower haben, als alle 30 DAX Konzerne zusammen auf XING.

DAX Konzerne Die 5 Top Dax Konzerne nach Mitarbeitern 2016

Jeweils am meisten Mitarbeiter hat wieder die Siemens AG mit nahezu 200.000 Mitarbeitern, die auf LinkedIn ein Profil pflegen. Bei XING ist es mit knapp 40.000 knapp ein Fünftel.

DAX Konzerne Die 5 Top Dax Konzerne nach Followern 2016

Bei den Followern gibt es ein noch konkreteres Bild der jeweils TOP 5 DAX Konzernen.

Wer alle DAX Konzerne im Überblick haben möchte, so sieht das so aus:

mitarbeiter-bei-den-dax-konzernen-bei-linkedin-und-xing-2016

Im Zeitablauf gibt es einen Einbruch bei der Merck KGaA: Hier war mir nicht bewusst, dass die amerikanische Merck ein eigenständiger Konzern darstellt.

Intro

Alle halbe Jahre ungefähr werte ich mit Hilfe des LinkedIn AdPlanner die Mitgliedszahlen aus. Das letzte Mal war ungefähr 6 Monaten. Da Christian immer so schnell ist zu Jahresbeginn, war er genötigt, diese Zahlen zu verwenden.

Dieses mal gab es einige Veränderungen: Es sind jetzt etliche Länder hinzugekommen (Liechtenstein und Luxemburg wird einige erfreuen).

Auf der anderen Seite werden die Zahlen nur mit >xx Millionen angegeben. Das hat dazu geführt, dass zum Beispiel nur noch 117 Millionen als gesichert angesehen werden können.

Wie immer der Hinweis: Diese Zahlen sind dem AdPlanner entnommen und nicht offiziell!

Übersicht

Zuerst weltweit:

Mitglieder LinkedIn Welt Januar 2016

Für Europa und ausgewählte Länder ergibt sich folgendes Bild:

Mitglieder LinkedIn Europa Januar 2016

Alle Länder

Wer es genau wissen möchte, hier der genaue Überblick:

Afrika Algerien 1.140.000
Angola 264.000
Benin 150.000
Botswana 165.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 111.000
Burundi 32.000
Demokratische Republik Kongo 168.000
Dschibuti 23.000
Elfenbeinküste 378.000
Eritrea 6.000
Gabun 73.000
Gambia 37.000
Ghana 796.000
Guinea 52.000
Guinea-Bissau 7.000
Kamerun 347.000
Kap Verde 35.000
Kenia 1.270.000
Komoren 9.000
Kongo 59.000
Lesotho 34.000
Liberia 53.000
Libyen 137.000
Madagaskar 103.000
Malawi 100.000
Mali 96.000
Marokko 1.290.000
Mauretanien 35.000
Mauritius 166.000
Mayotte 7.000
Mosambik 180.000
Namibia 132.000
Niger 41.000
Nigeria 2.600.000
Ruanda 115.000
Réunion 67.000
Sambia 226.000
Senegal 313.000
Seychellen 17.000
Sierra Leone 40.000
Simbabwe 340.000
Somalia 33.000
Swasiland 35.000
São Tomé und Príncipe 4.000
Südafrika 494.000
Südsudan 12.000
Tansania 417.000
Togo 101.000
Tschad 21.000
Tunesien 639.000
Uganda 432.000
Westsahara 1.000
Zentralafrikanische Republik 13.000
Ägypten 2.040.000
Äquatorialguinea 14.000
Äthiopien 281.000
Antarktis 8.000
Asien Afghanistan 197.000
Andere 304.000
Bangladesch 1.220.000
Bhutan 43.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 47.000
China 17.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.260.000
Indien 36.000.000
Indonesien 5.790.000
Japan 1.590.000
Kambodscha 201.000
Kasachstan 507.000
Kirgisistan 59.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.380.000
Laos 62.000
Macao 65.000
Malaysia 2.890.000
Malediven 57.000
Mongolei 92.000
Myanmar 226.000
Nepal 366.000
Osttimor 3.000
Philippinen 3.740.000
Singapur 1.760.000
Sri Lanka 678.000
Tadschikistan 28.000
Taiwan 1.330.000
Thailand 1.390.000
Timor-Leste 10.000
Turkmenistan 20.000
Usbekistan 91.000
Vietnam 1.200.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 15.000
Albanien 222.000
Andorra 25.000
Armenien 111.000
Aserbaidschan 205.000
Belgien 2.740.000
Bosnien und Herzegowina 147.000
Bulgarien 524.000
Deutschland 5.250.000
Dänemark 1.990.000
Estland 143.000
Finnland 845.000
Frankreich 11.000.000
Färöer 11.000
Georgien 180.000
Gibraltar 16.000
Griechenland 1.110.000
Großbritannien 21.000.000
Grönland 12.000
Guernsey 16.000
Irland 1.530.000
Island 200.000
Isle of Man 19.000
Italien 9.560.000
Jersey 28.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 21.000
Kroatien 432.000
Lettland 224.000
Liechtenstein 9.000
Litauen 265.000
Luxemburg 167.000
Malta 134.000
Mazedonien 162.000
Moldawien 136.000
Monaco 27.000
Montenegro 45.000
Niederlande 6.500.000
Norwegen 1.510.000
Polen 2.000.000
Portugal 2.230.000
Rumänien 1.840.000
Russische Föderation 5.810.000
San Marino 7.000
Schweden 2.530.000
Schweiz 1.840.000
Serbien 514.000
Serbien und Montenegro 42.000
Slowakische Republik 377.000
Slowenien 239.000
Spanien 8.630.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
Tschechische Republik 1.060.000
Türkei 5.010.000
Ukraine 1.610.000
Ungarn 642.000
Vatikanstadt 3.000
Weißrussland 321.000
Zypern 195.000
Österreich 768.000
Lateinamerika Anguilla 8.000
Antigua und Barbuda 22.000
Argentinien 5.040.000
Aruba 34.000
Bahamas 97.000
Barbados 73.000
Belize 39.000
Bermuda 37.000
Bolivien 416.000
Brasilien 24.000.000
Chile 3.390.000
Costa Rica 622.000
Dominica 13.000
Dominikanische Republik 567.000
Ecuador 1.380.000
El Salvador 298.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 18.000
Grenada 20.000
Guadeloupe 56.000
Guatemala 528.000
Guyana 43.000
Haiti 123.000
Honduras 244.000
Jamaika 315.000
Jungferninseln (amerikanisch) 37.000
Jungferninseln (britisch) 11.000
Kaimaninseln 28.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 4.860.000
Martinique 46.000
Mexiko 8.710.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 220.000
Niederländische Antillen 53.000
Panama 409.000
Paraguay 235.000
Peru 3.100.000
Puerto Rico 514.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 11.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 28.000
St. Vincent und die Grenadinen 16.000
Suriname 47.000
Trinidad und Tobago 281.000
Turks-und Caicosinseln 12.000
Uruguay 513.000
Venezuela 2.330.000
Mittlerer Osten Bahrain 214.000
Irak 422.000
Israel 1.330.000
Jemen 131.000
Jordanien 485.000
Katar 506.000
Kuwait 404.000
Libanon 463.000
Oman 298.000
Pakistan 3.270.000
Palästinensische Autonomiegebiete 123.000
Saudi-Arabien 2.170.000
Vereinigte Arabische Emirate 2.680.000
Nordamerika Kanada 12.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 1.000
Vereinigte Staaten 117.000.000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 17.000
Australien 8.020.000
Cook-Inseln 4.000
Fidschi 93.000
Französisch-Polynesien 31.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 7.000
Guam 41.000
Kiribati 5.000
Marshallinseln 6.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 36.000
Neuseeland 1.480.000
Niue 1.500
Norfolkinsel 1.500
Nördliche Marianen 9.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 106.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 9.000
Samoa 8.000
Tokelau 1.000
Tonga 8.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 10.000
Wallis und Futuna 1.000

Intro

Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn ist vor allem ein Karrierenetzwerk. Es bietet sich also an, dieses auch für Stellenanzeigen im Recruiting zu nutzen. Hierfür gibt es gute Gründe: Sie können Stellenanzeigen einfach selber einstellen, das Netzwerk ist auch im deutschsprachigen Raum, gerade bei Fach- und Führungskräften beliebt und die Stellenanzeigen dort sind im Vergleich zu Online Stellenbörsen wie Monsters vergleichsweise günstig. Auch der deutsche Pendant möchte mit 470 € erheblich mehr für eine Stellenanzeige.

So geht es: Stellenanzeige aufgeben

Stellenanzeigen auf LinkedIn können Sie selber aufgeben. Was Sie benötigen ist einen Account bei LinkedIn (Ein Premium Account ist nicht notwendig) und eine Kreditkarte. Andere Zahlvarianten wie PayPal oder Lastschrift sind derzeit nicht möglich. Wenn Sie eine Anzeige aufgeben möchten, so gehen Sie über das Hauptmenü auf den Stellenmarkt. Dort finden Sie einen Button, mit dem Sie die Anzeige aufgeben können:

Stellenanzeige aufgeben Start

was kostet das

Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten im Moment 139,95 € für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Andere Länder können abweichen, so kostet eine Anzeige für LinkedIn in China weniger. Sie können aber auch gleich mehrere auf einmal kaufen, so zum Beispiel 5 Stück auf einmal für einen Stückpreis zu 110,95 € oder 10 für 89,95 € das Stück. Die Gutschriften sind dann ein Jahr lang gültig.

so erstellen Sie Ihre Stellenanzeige

Wenn Sie den Button gedrückt haben, konfigurieren Sie die Anzeige am Stück:

Stellenanzeige aufgeben

  1. Suchen Sie Ihr Unternehmen. Nach Eingabe der ersten Buchstaben erscheinen die Unternehmensprofile, wo es zugeordnet sein soll.
  2. Zu Beginn beschreiben Sie Ihr Unternehmen und die Branche
  3. Danach kommen schon die Details zur Stelle
  4. Die Stellenbeschreibung sollte natürlich der Mittelpunkt sein und möglichst genaue Angaben enthalten
  5. Es folgt die Frage, wie sich Kandidaten bewerben können. Entweder werden diese auf eine externe Seite geführt oder man nutzt das LinkedIn eigene Bewerbermanagement
  6. Sie können entscheiden, ob Sie (als Eingebender) angezeigt werden oder nicht.
  7. Geben Sie das Land und die Postleitzahl, wo die Stelle angesiedelt ist, an
  8. Entscheiden Sie sich für die Bezahlung und können dann fortfahren

Nutzen Sie gerade in der Beschreibung relevante Begriffe, so dass Sie in der Suche auch gut gefunden werden.

Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Stellenanzeige zu sponsorn: Dieses ist ein Angebot, das die Anzeige besser positioniert wird. Die Kosten hierfür fallen zusätzlich an. Hier kann man ab 10 € seine Stellenanzeige bewerben lassen. Wenn man es nutzt, so erinnern diese etwas an die LinkedIn Ads.

Stellenanzeige SponsornEs folgt der obligatorische Punkt der Bezahlung (daher wird an dieser Stelle oftmals das Passwort erneut abgefragt):

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Bezahlung

Ein letzter Klick: Soll die Anzeige nur in dem gewählten Land oder weltweit geschaltet werden?

LinkedIn Stellenanzeige aufgeben: Land eingrenzenÜberlegen Sie sich, wie wichtig internationale Bewerber sind. Wollen Sie nur deutschlandweit die Anzeige aufgeben, nutzen Sie den Button unbedingt: Sie erhalten sonst unrelevante Bewerbungen aus Indien oder Vietnam.

Danach ist Ihre Anzeige geschaltet. Hier erhalten Sie dann eine Übersicht der wichtigsten Funktionen. Wenn Sie die Stellenanzeige suchen, finden Sie diese immer wieder auf dem oberen Link Stellenmarkt: Unter „Ihre Stellen“ auf der rechten Seite kommen Sie dann zur Übersicht der von Ihnen gesammelten Stellenanzeigen.

Extro

Nächste Woche wollte ich bloggen, wie man die Stellenanzeigen besser in den Umlauf bringt. Das wäre zu viel für einen Blogbeitrag geworden.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn wird auch in Deutschland zunehmend genutzt. Dabei ist die Oberfläche ein riesiger Fundus an Funktionen, Statistiken und Links. Was den Experten auf Grund der vielen Möglichkeiten freut, ist des Einsteigers Leid: Wie geht das überhaupt? Daher heute mal eine ganz simple Einführung in die Oberfläche von LinkedIn

So sieht es aus

In einem Blogartikel alle Ausprägungen und Spielweisen von LinkedIns Oberfläche unterzubringen, würde einen sehr langen Text bedeuten. Daher wollte ich heute nur die Startseite erläutern, die Schaltzentrale von LinkedIn:

LinkedIn Oberfläche für Anfänger

 

Übrigens: Wenn Sie sich mal „vernavigiert haben“: Ein Klick, und Sie kommen immer wieder auf die Startseite zurück.

1. Menüzeile

Ganz oben findet sich die Menüzeile. Diese führt zu den wichtigsten Bereichen, wie Ihr Profil oder Ihr Netzwerk. Unter Interessen verbergen sich sowohl die Gruppen, als auch die Unternehmensprofile.

2. Kleine Helfer

Oben rechts sehen Sie die wichtigsten Aktivitäten im Überblick:

  • Briefsymbol: Dieses zeigt neue Post an
  • Fähnchen: Zeigt Interaktionen an: Hat jemand einen Beitrag von Ihnen geliked oder geantwortet?
  • Anonymes Profilbild: Zeigt Ihnen neue Kontaktanfragen an
  • Ihr Profilbild: Dahinter verstecken sich Einstellungen, zum Beispiel, ob Sie die Oberfläche auf deutsch verwenden möchten.

Übrigens: Wenn Sie auf das Briefsymbol klicken, kommt ein Menü. Hier können Sie auch neue Nachrichten an Kontakte schreiben.

3. Das Suchfeld

Eine der größten Mehrwerte von LinkedIn ist die Suchmaschine. Hier können Sie irgendwas eingeben, ob einen Namen, ein Ort eine Universität oder ein Unternehmen.

4. Die Timeline

Vielleicht haben Sie den Begriff Timeline bereits gehört. Einen adäquaten deutschen Begriff („Zeitleiste“?) kenne ich leider nicht. Die Timeline ist die chronologische Reihenfolge aller Nachrichten. Diese stammen aus Ihrem Umfeld, also Ihre Gruppen, von Ihren Kontakten oder Unternehmen, denen Sie aktiv folgen. Allerdings streut LinkedIn auch hin und wieder was ein, was Ihnen nutzen könnte. Dieses können Stellenanzeigen sein oder auch beworbenen Neuigkeiten von Unternehmen (sogenannte „Sponsored Updates„)

Übrigens: Zu Beginn sehen Sie „alle Updates“: Hier verbirgt sich ein Menü. Unten im Menü können Sie über Anpassen steuern, was Sie zu sehen bekommen. Um so seltener bei LinkedIn vorbeischauen, um so weniger sollten Sie sich anzeigen lassen. Das wichtigste sind die Neuigkeiten aus Ihrem Netzwerk (also Ihren Kontakten).

5. Das Status Update Feld

Woher kommen die Neuigkeiten? Von Leuten wie Sie! Sie können selber Neuigkeiten veröffentlichen. Dabei können Sie auch Dateien (zum Beispiel eine Präsentation) hochladen: Einfach die Klammer, wie Sie es vielleicht von Ihrem Mailclient kennen, verwenden. Auch interessante Artikel gehen: Einfach den Link von dem Artikel in das Feld kopieren (Können Sie schnell testen: Einfach den obigen Link meines Artikels in das Status Update kopieren. Ich würde mich freuen).

Extro

So, dass war die Startseite von LinkedIn in den wichtigsten Punkten. Wenn Sie Fragen haben, schauen Sie doch mal in den rechten Bereich, da finden Sie ein paar Links.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;