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Mein Blog wird immer mehr gefunden (Erst mal lieben Dank an alle fleißigen Twitterer,  Liker und wie man das so nennt). Ich stelle über die Keywords, mit dem mein Blog gefunden wird, fest, dass meine Leser verstärkt Personen sind, die sich mit einem Profil bei LinkedIn profilieren möchten und grundsätzliche Fragen haben. Der Anstieg ist nicht nur bei LinkedIn Mitarbeiter Sucheden neuen Profilen zu erkennen. Haben bis vor einem Jahr vorrangig große DAX Konzerne Mitarbeiter bei LinkedIn gesucht, neigen mittlerweile auch kleine TecDAX Unternehmen zum Recruiting über LinkedIn. Bei Kontaktanfragen ist mittlerweile ein ähnliches Bild. Mit der Zunahme an Profilen bei LinkedIn kommen auch zugegebenermaßen Kontaktanfragen, die ich beim besten Willen nicht zuordnen kann.

Die interessantesten Fakten für Um- und Einsteiger….

Xing LinkedIn UnterschiedeIch habe mal die wichtigsten Fragen zusammengetragen, die ich aus den verschiedenen Schlüsselwörtern herauslesen und interpretieren konnte. Viele davon lassen sich schnell und zügig beantworten.

Muss ich von Xing zu LinkedIn wechseln?

Wechseln muss keiner. Sie können ein LinkedIn Profil auch erst mal zusätzlich anlegen. Das Netzwerk aufzubauen, dauert seine Zeit. Ein LinkedIn Profil parallel zu nutzen kann nicht schaden, zumal die Netzwerke gar nicht so eine hohe Überschneidung haben, wie man vermuten mag.

Wie hoch sind die Kosten bei LinkedIn?

Die Preise für LinkedIn sind für einen Einsteiger einfach zu beziffern: Die Einsteigerversion (auch Freemium genannt) kostet nichts. Wenn Sie nicht zum Heavy User mutieren sollten Sie es dabei belassen: Eine vernünftige Suche zum Beispiel hat die Einsteigervariante auch. Pi x Daumen: Erst wenn Sie täglich mindestens eine halbe Stunde am Tag auf LinkedIn verbringen, sollten Sie sich den Mehrwert eines Premiumaccounts überlegen. Details finden Sie hier.

Kann ich ein Unternehmensprofil anlegen?

Ja! Und sollten Sie auch. Gerade als kleiner Unternehmer, Selbstständiger oder Freelancer ist ein Unternehmensprofil Gold wert: Durch die Möglichkeit, sich empfehlen zu lassen, steigern Sie die Sichtbarkeit gerade in Ihrer Zielgruppe und werden besser gefunden. Vor- und Nachteile eines Unternehmensprofils im Vergleich zu Xing finden Sie hier.

Kann ich meine Kontakte von Xing mitnehmen?

Per Knopfdruck leider nicht. LinkedIn hat aber eine Schnittstelle, die so alles frisst, was einigermaßen strukturiert ist. Ein Export von Xing via VCF ist für Premiummitglieder von Xing kein Problem. Basismitglieder von Xing dürfen Ihre Kontakte nicht am Stück herunterladen. Hier ist etwas Handarbeit angesagt. Eine genaue Anleitung finden Sie hier. Aber an zwei Sachen denken: a) Achten Sie darauf, nicht pauschal alle Mails mit Netzwerkeinladungen überziehen und b) fremde Mailadressen woanders hochzuladen sollten Sie immer unter den Aspekt Datenschutz überdenken.

Sehe ich auch, wer mein Profil besucht hat?

Klares “Jein”. Als Freemiummitglied bekommt man bei LinkedIn nicht die vollständige Liste. Und zum anderen: Es kann sein, dass nur der Vorname oder “LinkedIn Mitglied” zu sehen ist. Das liegt aber an den Privatsphäreneinstellungen des Besuchers: Sie können unter Einstellungen sich entscheiden, wie Sie gesehen werden.

Was sind sonst Unterschiede zwischen Xing und LinkedIn?

Der Hauptunterschied liegt zwischen Xing und LinkedIn, dass LinkedIn wesentlich stärker auf das Netzwerk fokussiert. Kontaktanbahnungen sind nur erwünscht, wenn Sie jemanden kennen. So wird bei der Kontaktanfrage auch gefragt, woher Sie jemanden kennen. Klicken Sie “Kenne ich nicht” als Begründung an, wird die Kontaktanfrage bereits vom System abgelehnt. Hier sollten Sie besser Vorstellungen nutzen.

Mit Mails ist es genauso: Dürfen Sie bei Xing als Premium jede Menge Personen anschreiben, so geht das bei LinkedIn in der Form nicht: Kalte Mails sind weniger erwünscht und werden mit 10 $ abgestraft. Der beste Schutz gegen einen LinkedInButler oder Automatismen zum Massenversand von Nachrichten.

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Gefühlt ist LinkedIn ähnlich zu nutzen wie Xing auch. Die Funktionen sind halt vielfältiger und machen die Oberfläche manchmal umständlicher. Für Einstiger ist daher die iPad Variante wesentlich übersichtlicher. Ansonsten: Da muss man durch, meine Tochter ist gerade von der Grundschule aufs Gymnasium gekommen – die Umstellung muss ähnlich gewesen sein.

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Social App LaunchBis jetzt hatte sich Facebook (erstaunlicherweise) aus dem Recruitingmarkt herausgehalten. Aber die Gelder aus dem Börsengang müssen sinnvoll investiert werden. Also lag es wohl für Facebook nahe, sich auch diesen lukrativen Markt mit zu erschließen. Bis jetzt hatte Facebook dieses Geschäft Fremdanbietern wie BranchOut, Monsters (via BeKnown) oder Silp überlassen. Jetzt hat Facebook “Social Jobs” gestartet, wie unter anderem TechCrunch berichtete.

Und wie sieht`s aus?

Social Jobs bei FacebookMan kann sich die App jetzt bereits anschauen (Dank an Johannes übrigens, dass er mich aufmerksam gemacht hat). Man kann über die App selber keine Postings schalten. Die 1,7 Millionen Anzeigen kommen von den Kooperationspartnern. Diese sind sehr US lastig, interessant allerdings: Monsters ist dabei. Diese versuchen, nachdem BeKnown sich mit seinen Zugriffszahlen eher mit der Reichweite meines Blogs, als mit seinen Mitbewerbern, zu messen scheint, einen anderen Ansatz, gefunden zu haben, um einen Einstieg in das Facebook HR zu finden. Wenn man allerdings als Deutscher einen Job finden möchte, braucht man Social Apps Germanynoch nicht auf die Unterstützung der App zu hoffen. Zumindest sind Hannover und Hameln nicht auffindbar, und Germany wird dem 2.375 zählenden West Wheatfield in der Nähe von Pittsburgh zugeschlagen. Wenn man allgemein eine Suche startet, werden die Jobbörsen der fünf Kooperationspartner kontaktiert. Dem folgt eine tabellarische, kurze Auflistung der gefundenen Jobs, sortiert in die Reiter des jeweiligen Partners. Die Qualität davon ist genau so, wie Monster Weiterleitungman es von Facebook bei einem launch erwartet: Miserabel. Neben der fehlenden Internationalisierung dauern Anfragen sehr lange und die Weiterleitung zum jeweiligen Anbieter des Jobs scheint einem Randomisierungsverfahren zu unterliegen.

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Noch kann man von keinem großem Wurf sprechen, aber es ist ein Anfang für Facebook, sich in diesem Markt zu etablieren. Dass Facebook erst etwas auf dem Markt schmeisst und dann fertig programmiert, scheint deren eigenes Verständnis von Agilität zu sein. Aber es kommt Spannung in den Markt, dass Facebook diesen Kuchen ausschließlichen Dritten überlässt, war nicht zu erwarten.

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Obwohl beides, Xing und LinkedIn, sich als Business Communities betrachten, war die Strategie, Mitliedern Kommunikation zu gestatten, unterschiedlich. Waren bei Xing etliche Persönliche Nachrichten an Nichtkontakte möglich, so ist das bei LinkedIn stark restringiert: Man darf entweder via Micropayment für 10 $ jemanden anschreiben oder über die Premiummitgliedschaft ab 3 pro Monat versenden.

Xing hat nun nachgezogen und die Anzahl auf 20 p.M. reduziert.

Was darf man wo?

Am Anfang ist man gegenüber LinkedIn sehr misstrauisch, wenn man das Massenmedium Xing kennt: So hält man die Nachrichtenpolitik von LinkedIn ohne nähere Analyse eher für Abzocke.

Betrachtet man die Technik genauer, so ist das Konzept bei LinkedIn wesentlich graduierter als bei Xing. Bei LinkedIn geht es eher um Netzwerk und Vertrauen, und kaltkontakten wird stark eingeschränkt. So sind (zum Glück der User) Gruppeneinladungen und Einladungen zu Events nur an Kontakte möglich. Wie das System differenzierter ist, kann man in folgender Tabelle überschauen:

Nachrichten Vergleich LinkedIn vs. Xing

Der Unterschied wird gerade bei Gruppenmoderationen deutlich: Ein Moderator oder Manager einer Gruppe (das Rechtekonzept ist bei LinkedIn feiner gestaltet) kann ein Gruppenmitglied immer anschreiben. Hierzu ist in der Mitgliederverwaltung ein Link enthalten:

Mod Nachricht an Gruppenmitglied

Dieses kann auch das Gruppenmitglied nicht verhindern.

Auch gibt es andere Möglichkeiten der Kommunikation: So darf man als Basismitglied für 470 € eine Stellenanzeige aufgeben, aber einen Interessenten nicht anschreiben. Dazu wäre wieder der Abschluss einer Premiummitgliedschaft zusätzlich notwendig.

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Insgesamt ist der Ansatz bei Xing, sich endlich gegen die Spamflut zu stemmen, ein sinnvoller Schritt. Ich würde mir wünschen, dass das in Zukunft auch für Gruppen- und Eventeinladungen gilt (Womit auch der “Schattenmarkt zusammenbrechen würde, dass Leute als Mod in eine Gruppe hinzukommen um ein Event zu bewerben. Mir wurden dafür bei meiner Gruppe mal 400 € geboten). Allerdings sollte man insgesamt die Nachrichtenpolitik überdenken: Mir ist ein Rätsel, warum ein Mod (ob Basis oder nicht) die Gruppenmitglieder nicht anschreiben sollte. Wenn man sich hier also LinkedIn annähert, dann auch im Gesamtkonzept. Bei den JobPostings analog: Wenn ich viel Geld für eine Anzeige ausgebe, sollte eine direkte Kommunikation mit den Interessenten auch möglich sein.

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Logo Wikipedia

Logo Wikipedia – Quelle: http://www.wikipedia.de

Nachdem ich Wikipedia für mir völlig unbekannte Themen immer wieder gerne nutze, entschied ich mich dafür, einen fehlenden Artikel aus dem Bereich Social Media selber zu erstellen. Der Plan gedieh schon seit längerem, doch ich war zu faul, mich mit den Formalien auseinanderzusetzen. Dann fand ich die Zeit dazu, erstellte einen Account und sah mir das Tutorial auf Wikipedia an. Nach kurzer Zeit dachte ich mir, ich könnte es probieren: Immerhin sollen Artikel ja später von anderen editiert und dadurch die Qualität verbessert werden. Da ich selber beruflich mit Adressrisikomanagement zu tun habe und daher mit den Funktionsweisen von Crowdsourcing vertraut bin, gehe ich eigentlich mit Vertrauen an solche Projekte heran

Der Artikel

Der Artikel war von mir recherchiert, ein paar Grafiken wurden erstellt, um Dritten die Übersicht zu erleichtern und Quellen zusammengetragen. Insgesamt waren einige Stunden, ohne den Lern- und Anmeldeprozess mitgerechnet, invesiert. Um 19:26 war der Artikel fertig und online. Sechs Minuten später war der Löschantrag mit einem lapidaren “Unsinn” da, natürlich in der Wikipedia eigenen Sprache (warum auch facebook sagen, man könnte ja nicht zur Bohème gehören, da musste das obligatorische “Gesichtsbuch” her). Ich schrieb höflich zurück, erhielt aber keine Antwort (ein späterer Blick in die Protokolle zeigte, dass dieser Mensch ein halbes Dutzend neuer Artikel in Minuten mit den gleichen Worten zur Löschung gestellt hatte). Ein weiterer Administrator schrieb darauf hin, dass er nichts Existenzielles entdecken konnte (natürlich musste Bullshit-Bingo verlinkt sein) und das es so nicht stehen bleiben könnte.

Insgesamt folgen die Administratoren scheinbar im Satzbau dem Muster des SPB – Subjekt, Prädikat, Beleidigung. Eine weitere Nachfrage blieb unbeantwortet…. worauf ich nur unterwürfig um die Löschung bat, da konstruktive Auseinandersetzungen scheinbar nicht im Stile der Wikipedia ist.

Was ist Relevanz?

Eigentlich gibt es keine Irrelevanz. Allein dadurch, dass jemand es schreibt, ist ja die Relevanz als Teil des Weltwissen, was ja Wikipedia darstellen möchte, determiniert. Aber die Diskussion braucht man nicht führen. Ich kenne das Problem aus dem Umfeld des Adressrisikos: Hier werden anhand von Scores Ausfallwahrscheinlichkeiten ermittelt, wozu Banken verpflichtet sind. In der praktischen Anwendung ergibt sich immer wieder erneut das Problem, das einzelne Bankmitarbeiter dem Schwarm misstrauen und ihr Expertenwissen einfließen lassen. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Im Nachgang betrachtet verschlechtern sich diese.

Und hier ist die Analogie zu Wikipedia: Wenn einzelne Individuen einschreiten wird das Ergebnis in Summe verschlechtert.

Community Management?

Erschrocken war ich über den ruppigen Umgangston. Ich bin aus meinen Foren einiges gewöhnt, aber solche administrativen Arbeiten sind nicht zuträglich. Kurz danach stolperte ich bei Heise auf einen Artikel, wo Wikipedia den Rücklauf von Autoren beklagte. Ein Blick in das Forum hierzu gab Aufschluss: Meine Erfahrungen scheinen der Standard zu sein. Unzählige Autoren berichteten genau dasselbe (Oh: Belege? hier oder hier oder hier oder hier oder hier oder hier oder hier……), wobei, ganz Heise untypisch, eine Menge sachlicher Beiträge genau von meinen Erfahrungen berichteten. Dabei stolperte ich über einen Eintrag von Jacob Jung, der in seinem Blog mir aus der Seele sprach.

Woher dieser unprofessionelle Umgangston dort stammt, kann ich so auch nicht erklären. Oft wird ja auf altruistische Ebenen abgezielt, so wie wir es auch bei den Autoren der Din Spec 91253 erlebt haben. Aber ein Ehrenamt sollte niemals unqualitative Arbeit entschuldigen. Ich bin seit 12 Jahren Prüfer bei der IHK und war über Jahre hinweg Vorstand eines Fördervereines. Auch hier hätte ich mich nie mit dem Verweis auf die ehrenamtliche Tätigkeit zu solchen Verhaltensmuster hinreißen lassen.

Wikipedia auf dem Weg zum Kulturerbe?

Im Moment ist ja eine Petition im Umlauf, dass Wikipedia als “Weltkulturerbe” geschützt werden solle. Allerdings halte ich das für fragwürdig. Ohne eine funktionierende  Moderation ist die Qualität zurzeit an der Parettoscheide angekommen. Eine reine Administration, wie sie aktuell vorgefunden wird, scheint auf jeden Fall nicht mehr zu genügen. Eigentlich schade. Über die Qualität möchte ich gar nicht weiter eingehen, die Wikipedia hat aber offensichtlich ein Problem in der öffentlichen Wahrnehmung. Oder in den Worten eines Gymnasiallehrers meiner Tochter: “Wenn ihr nichts anderes findet könnt ihr auch mal bei Wikipedia schauen.”

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Eigentlich schreibe ich freitags selten bis nie einen Blog Beitrag. Die Aufmerksamkeit ist schlichtweg am geringsten und gerade samstags sind die Social Media Enthusiasten unterwegs (scheinbar). Im Gegensatz zum Sonntag. Aber was für Meldungen und Feststellungen hatten wir denn diese Woche alles?

Facebookaktie im Tiefenrausch

Facebook Aktie (Quelle: Finanzen.net)

Facebook Aktie (Quelle: Finanzen.net)

Die Woche begann ja eher ruhig. Allein die allgemeine Verwunderung Ich hatte ja bereits letztes Jahr mal dargelegt, was die Bewertung alá 100 Millarden bedeutet. Das sich die Emissionsbegleitenden Banken so vertun, ist schon für die Branche peinlich (und nicht für Facebook!).

Passwortklau geht um

Danach der Klopper, erst bei LinkedIn, dann bei last.fm und eHarmony, und das alles innerhalb einer Woche. Zwar sollte man seine Passwörter eh regelmäßig ändern und auch so wählen, dass es kaum zu erraten ist, aber wenn diese an der Basis entwendet werden, ist kein Kraut gewachsen. Auch Jürgen Schmidt vom Heise Verlag macht seiner Wut Platz und maßregelt die Betreiber der Netzwerke.

StudiVZ wieder im Rampenlicht

Logo VZDas Netzwerk aus Berlin kennt bei Mitgliedern und Zugriffen seit längerer Zeit nur eins, den Weg nach unten. Letztes Jahr übernahm die Diplom Betribswirtin Stefanie Wählert die Geschäfte dort. Aktuell wurde jetzt im Blog von Martin Vogel vorgerechnet, dass das nächste Woche sein könnte. Dieses wurde vom Spiegel online aufgenommen, der über Mitarbeiterentlassungen berichtet. Besonders perfide geht bei der Berichterstattung der Focus vor, der unter dem Titel “Ist StudiVZ in einer Woche tot?” berichtet und auf eine Webseite verlinkt, die auf Amazon das Buch “Die zweite Chance: So retten Sie Ihr Unternehmen mit dem Insolvenzplanverfahren” widerum verlinkt. So kam man mit Journalismus auch Geld verdienen. Ich hoffe, dass Holger Schmidt den Focus hier aus der Schmuddelecke holen kann.

Aber zurück zum Thema: Rosig sieht es bei den VZ-Netzwerken nicht aus. Das letzte Mal machten sich die VZ Netzwerke von sich reden, als sie eine Mobbing App publizierten.

Xing produziert Mega Timeline

Xing Beta Labs ProfilbestätigungenDas deutsche Business Netzwerk Xing hingegen probiert eine neue Funktion aus: “Profileinträge bestätigen”. An sich eine gute Sache: Die Einträge unter “Ich biete” sehen nun aus wie die Skills bei LinkedIn. Diese können von anderen Mitgliedern bestätigt werden. Allerdings hat Xing im Moment ein Luxusproblem: Die Timeline quillt über. Auch wurde noch niemals “Stop words” integriert, so dass sich die Leute untereinander sogar Relativpronomina bestätigen. Das Luxusproblem kehrt sich aber an manchen Ecken ins Gegenteil, da einige schon twitterten, dass sie Xing wegen temporärer Überlastung den Rücken kehren. An sich finde ich die Funktion sinnvoll und sie ist ja auch noch im Beta Stadium.

BranchOut Trend ist schon wieder vorbei

BeKnown und BranchOutNachdem in den ersten Monaten das Netzwerk um BranchOut nur einen Weg kannte, den nach oben, scheint hier eine schnelle Umkehrbewegung stattzufinden. Im Moment ist sie auf Platz 71 der Facebook Apps. Der große Run ist damit schneller vorbei und BeKnown nimmt nach wie vor keiner wahr. Auf jeden Fall muss sich Rick Marini schnell was einfallen lassen, oder facebook übernimmt das Karrierefeld selber.

Schufa und die sozialen Netzwerke

schufa logoIn der Wochenmitte machte nun die Schufa mal wieder von sich hören. So sollte untersucht werden, ob Daten aus sozialen Netzwerken für die Bemessung der Ausfallwahrscheinlichkeit herangezogen werden könnten. Dass das geht, hatte ich ja gestern bereits beschrieben. Besonders die Politik spielt hier ein doppeltes Spiel: So fordert diese per Solvabilitätsverordnung individuelle Messungen von der Kreditwürdikeit, verdammt aber die Vehikel, die dieses bewerkstelligen soll. Wie dem auch sei, dass Hasso Plattner Institut distanziert sich mittlerweile von dem Projekt. Aber zu Ende ist die Diskussion meines Erachtens nicht. Ein paar pfiffige, mathematisch bewandte Teckies können da auch alleine was bauen.

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In Summe lässt sich sagen. Social Media war diese Woche oft im Mittelpunkt und Dank der Schufa auch außerhalb der eigen der Enthusiasten. Aber nutzen wird so eine Woche der noch jungen Industrie kaum. Im Gegenteil: Vorhandene Ängste wurden weiter genährt.


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Logo SoClSeit letzter Woche ist das “soziale Netzwerk” So.Cl nicht nur per invite, sondern generell erreichbar. Allerdings benötigt man nach wie vor einen Facebook oder alternativ einen Windows Live Account. Diese Tatsache verwundert viele. Einige Erläuterungen hierzu von Martin Weigert, der allerdings auf die Alternative mittels Windows Live ID nicht näher eingeht. Ich selber halte So.Cl nicht für ein eigenständiges, soziales Netzwerk: Dafür fehlen zu viele essentielle Komponenten, wie Profil, Gruppen (okay, gibt es bei Google+ auch nicht mehr) und andere Bestandteile, die ein soziales Netzwerk erst dazu machen. Ich halte Microsofts So.Cl eher für eine soziale Erweiterung der hauseigenen Suchmaschine bing.

Die zentrale Frage ist eigentlich (die auch auf netzwertig gestellt wird): Was mache ich nun damit?

Beispiele

SoCl Beispiel 1Um zu demonstrieren, was man mit So.Cl anstellen kann, ein paar Beispiele: Hier eine Suche zum Thema “schüttelnder Hund”. Hiermit hatte ich dokumentiert, wie ich heute morgen aussah, als mit unserem Hund Gordon ins Haus zurückgekommen bin. Solche Arrangements kann man relativ schnell erstellen und damit seine Suche dokumentieren. Allerdings ist der Grundgedanke von So.Cl nicht, seine Befindlichkeiten in Grafiken zu schütten, aber ich finde diese Form der Visualisierung einfach nett.

SoCl Beispiel 2Ein anderes Beispiel ist, wenn man themenbezogene Arrangements erstellt. Hier kann man zum Beispiel nach dem Thema “Liebe” suchen (bei mir, wen wundert es, um die Angabe “schwarzweiß” ergänzt) und hieraus verschiedene Motive zu einem Composit zusammenfügen. Dieses gelingt nach einer entsprechenden Suche relativ schnell. Wenn man ein nettes Ergebnis zusammengestellt hat, so wird das auch schnell von Personen aus dem öffentlichen Feed, wo das auftaucht (wenn man will) “geliked” wird.

Wie erstellt man solche Kollagen?

Um einen spielerischen Grundnutzen darzustellen habe ich mal aufgeführt, wie man zu solchen Kollagen kommt:

Kollagen unter SoCl erstellenAls erstes (1) sollte man sich entscheiden, ob die kommende Suche öffentlich oder privat sein soll. Dieses kann man auf dem Feld neben der (1) anklicken.

Danach gibt man in das Suchfeld (2) von So.Cl den gesuchten Begriff ein. Von der Vorschlagsliste nicht irritieren lassen, wenn man auf “search” klickt, so wird der eigene Begriff gesucht.

Mit (3) der Ausführung der Suche kommt das Ergebnis. Wenn man nur auf Bildersuche ist, so kann man das links via images (4) eingrenzen.

Danach kommt eine Endlosliste von Bildern. Mit einem Mausklick kann man die Bilder in das Ergebnis oben übernehmen (5). Zum Schluss kann man oben auch einen Kommentar hinzufügen (6). Ist man mit dem erzielten Ergebnis zufrieden, so wird die Suche mit “done” (7) abgeschlossen.

Soll das alles sein?

HDR CloudsAuch wenn solche Ergebnisse nett sind (links ein Experiment mit “Clouds”), so denke ich nicht, dass das der zentrale Mehrwert von So.Cl ist. Viel mehr kann man die Suchen taggen und später über Bedarf wiederfinden. Vor allem aber wird die Suche hier zu einem kollaborativen Erlebnis, daher man tauscht sich mit fremden Menschen (erstaunlich viele Chinesen und Inder) über die Suche aus, ohne gleich sich zu verbandeln. Man erzielt damit gemeinsame Erlebnisse und tauscht sich nur über die Partikularinteressen aus.

Ganz nebenbei hat das scheinbar auch Einfluss auf die Suchmaschine bing. Das mag im ersten Moment uninteressant erscheinen. Allerdings muss man sich vor Augen halten, welchen Aufwand man betreiben muss, um bei Google auf die erste Seite zu gelangen. Für Hobbyblogger ein nettes Goodie nebenbei, dass man zumindest bei bing zügig nach oben gespült werden kann.

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Aus persönlichem Anlass heute ein kleiner Artikel zum Umgang mit Spam in Gruppen. Das Thema ist aktueller denn je: Spam in Gruppen. Hier habe ich sowieso das Gefühl, dass viele nur noch des Buttons wegen sich in Gruppen bewegen und viel der Aktivität Richtung Facebook und Timelines abgewandert ist. Somit sind die Gruppen (oft) ein Schmelztiegel von Werbung und Jobpostings.

SpamJetzt aber zu dem Erlebnis: Ich selber habe ja Foren zum Thema Projektmanagement auf Xing und LinkedIn. In meiner Xing Gruppe fand ich nun am Montag eine Anzeige für einen Segelturn. Analog meiner CoC gelöscht …. und vom Einstellenden postwendend seine Einschätzung erhalten: Das ist ein Businessforum, ich hätte das nicht verstanden etc. pp. Das sein Posting in gefühlt 500 Foren gleichzeitig gepostet wurde, schien ihn auch nicht zu stören. Anstrengend war dabei die Kommunikation: Jemand liest nicht die CoC (und gab auch in der Kommunikation zu, dass ihn das nicht interessiere). Hier war ich kurz davor, jemanden zu sperren und rauszuschmeißen (etwas, was ich eigentlich nicht tue).

Umgang mit Gruppenspam auf Xing

Logo XingWenn man bei Xing eine Gruppe moderiert, sollte man einiges beachten, wenn man Spam Herr werden möchte. Aber mit etwas “Durchhaltevermögen” kann man damit gut umgehen. Im Vorfeld sollte man für sich selber Gedanken machen, was für einen Spam bedeutet: Jede Anzeige, nur nicht Gruppenspezifische, nur nicht regionale Anzeigen etc.

1. Definieren Sie Gruppenregeln

Definieren Sie, was sie akzeptieren, was nicht. Am besten, sie erstellen Gruppenregeln und verweisen in der Begrüßungsmail auf diese. So sollte dieser jede kennen

2. Konsequenz

Die Regeln sollten auch befolgt werden. Dabei nicht von Spammern einschüchtern lassen, wenn die Vorgehensweise transparent ist.

Löschen sollten Sie hierbei nichts, sondern in ein internes Modforum verschieben, damit man das später nachvollziehen kann.

Ich handle dabei nach der Devise: “Leben und leben lassen”: Es ist schon öfters vorgekommen, dass jemand an mich wendet und deutlich macht, warum ein Posting Sinn ergibt. Und allein die Mühe kann man oftmals schon belohnen.

3. AGB beachten

Xing räumt den “Spammern” einige Rechte ein: So soll immer Kontakt aufgenommen werden, wenn man etwas “Löscht”. Das Moderatoren ihre Gruppenmitglieder jedoch nur als Premium anschreiben dürfen, erscheint hier als Kalkül…. und so verzichte ich bei vielen Spammern darauf (Ich denke da vorrangig an die Stretchlimoverleihs etc.). Allerdings: Streng genommen muss jeder Spammer über das “Löschen” informiert werden.

Umgang mit Gruppenspam auf LinkedIn

LinkedIn_logoDie Vorgehensweise auf LinkedIn sollte eigentlich dieselbe sein. Jedoch lässt einen da LinkedIn freiere Hand: Der Gruppenverantwortliche (Das Moderatorenkonzept auf LinkedIn ist mehrstufiger als bei Xing) kann hier definieren und tun, was er will. Damit haben die Spammer nicht die Drohkulisse, wie bei Xing. Jedoch: Transparenz ist hier auch wichtig. Daher sollte man auch hier Gruppenregeln definieren, was gestattet ist und was nicht. Hierbei kann man die Gruppenregeln “oben” als permanent Link in seiner Gruppe anzeigen lassen. Dieses ist wesentlich auffälliger.

1. Gruppenregeln definieren

Auch hier finde ich es wichtig, eine einheitliche Basis zu haben. Hat man als Gruppenverantwortlicher Gruppenregeln definiert, so erscheinen diese oben im Forum:

Gruppenregeln

2. Unangemessen melden

Bei LinkedIn können die Gruppenteilnehmer Diskussionbeiträge als unangemessen melden:

Unangemessen meldenWenn ein User dieses bedient, bekommt der Moderator eine Meldung, auf die er reagieren kann. Bei LinkedIn kann der Moderator über die Gruppenverwaltung jedes Mitglied direkt anschreiben, egal ob was für einen Account er besitzt.

Eine Steigerung ist die Nutzung von Crowdsourcing: So kann ein Mod definieren, dass ein Beitrag, wenn er n - mal gemeldet wurde, automatisch gelöscht wurde. Eine umstrittene, aber begehbare Lösung

3. Nutzen Sie Reiter für Werbung und Stellenamrkt

Man kann bei LinkedIn Gruppenreiter für Werbung und Job Postings einrichten. Dieses sollte genutzt werden, kann man so seine Gruppe clustern und die Diskussionen unter sich belassen. Außerdem kann man “Spam” dann auch zur “Werbung” verschieben und vielen Diskussionen aus den Weg gehen.

Mehr Details habe ich für LinkedIn schon in einem anderen Artikel geschrieben.

Leben vs wunschkonzert

Leben vs wunschkonzert

….und zu faul zum googlen waren? So wohl über Google, als auch direkt über WordPress kann man auswerten, wie der Blog gefunden worden ist. Hieraus habe ich die meisten Fragen, die zu meinem Blog führten, zusammengeführt. Zwar gibt es auch Kuriositäten ( so habe ich in einem Vergleich LinkedIn vs. Facebook eine selbsterstellte Grafik verwendet, über den der Artikel immer noch über das Stichwort “Leben” gefunden wird… warum auch immer). Im Folgenden also sozusagen das “Best of”

Was kostet LinkedIn?

LinkedIn_logoLinkedIn ist in der “Grundausstattung” für den Nutzer, genau wie Facebook oder Google+ kostenfrei. Die meisten Nutzer werden damit auch auskommen, als Faustregel kann man sagen, wer täglich eine halbe Stunde auf LinkedIn verbringt, sollte über eine Premiummitgliedschaft nachdenken. Mit der Basismitgliedschaft kann man bereits Nachrichten an Kontakte, Moderatoren oder Gruppenkollegen senden. Wer sein Profil besucht hat, kann man in Abhängigkeit der Privatsphäreneinstellungen der entsprechenden Person sehen. Dieses ist an anderer Stelle erklärt. Genaueres über die Kostenstruktur in diesem Artikel.

Wie teuer ist ein Unternehmensprofil?

Ein Unternehmens- oder Firmenprofil ist für das Unternehmen kostenfrei.

Wie erstelle ich ein Unternehmensprofil?

Generell ist es ganz einfach: Wenn das entsprechende Unternehmen noch kein Profil hat, einfach auf die Seite “Unternehmen” gehen und dort den Link “Unternehmen hinzufügen” verwenden. Was noch zu beachten gibt, habe ich in einem anderen Artikel detailliert beschrieben.

Wo soll ein Unternehmensprofil erstellt werden?

google-plus-logo-buttonDie Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, daher habe ich diesbezüglich einen anderen Artikel geschrieben. Im Mittelpunkt stehen vielleicht LinkedIn und Facebook. Hinzu kommt Google+, dass nicht wegen seinem Netzwerk, sondern eher wegen seiner tiefen Integration in die Suchmaschine Beachtung finden sollte. Aber es gibt auch Alternativen: So sollte Microsoft So.Cl im akademischen Umfeld Beachtung finden. Hier stelle ich in den letzten zwei Monaten einen Anstieg der Aktivitäten fest. Oder auch von Logo PinterestInteresse könnte Pinterest sein. Das Netzwerk nutzt stark visuelle Reize. Hier kann man gut sich vertreten, insbesondere, wenn bereits gutes Fotomaterial zur Verfügung steht.

Generell würde ich aber zu Beginn auf die großen drei, Facebook, LinkedIn und Google+ focussieren. Wenn noch keine Erfahrungen diesbezüglich vorhanden sind, sollte auf externe Fachkenntnis zurückgreifen. Wo wir bei der nächsten Frage wären:

Wie erkenne ich einen Social Media Experten?

Das Feld wird von verschiedenen Seiten beackert. So finden sich viele Freiberufler, aber auch klassische Unternehmensberatungen oder Verlage versuchen quasi als Mitnahmegeschäft hier Umsatz zu generieren und eigenes Wissen refinanziert aufzubauen.

Die Frage, nach einen Experten lässt sich eigentlich wie bei jeder externen Unterstützung beantworten: Referenzen, Referenzen, Referenzen. Schauen Sie in Ihrem Umfeld, wo externe Berater erfolgreich eingesetzt worden sind. Und: Um so weniger sie bereits eigene Erfahrungen gesammelt haben, um so eher brauchen Sie einen Generalisten.

Xing vs. LinkedIn: Was ist vorteilhafter?

xing und linkedin (Bild mit Dank an Michael Kausch)

xing und linkedin (Bild mit Dank an Michael Kausch)

Auch hier ein Art Glaubenskrieg. Tatsächlich ist Xing mittlerweile ein eher deutsches Netzwerk: Über 80 % der Zugriffe kommen aus Deutschland. Nur noch Österreich kann eine höhere Nutzung von Xing gegenüber LinkedIn bieten. Die Eidgenossen im Süden schwören eher auf LinkedIn, im angelsächsischen Raum ist Xing nahezu unbekannt. Wer also international ausgerichtet ist, kommt an LinkedIn kaum vorbei. Xing wiederum hat seine Stärken zum einen in den regionalen (deutschen) Märkten vorzudringen und generell, wegen der Policies, bietet es mehr Möglichkeiten, Massensendungen auszubringen. Wer nach Tools sucht, um schnell eine Gruppe voran zu bringen, wird eher bei Xing fündig.

Vorteile LinekdIn

 Vorteile Xing

Wie kann ich Xing und LinkedIn synchronisieren?

Ein direktes Tool hierzu kenne ich leider auch nicht. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, seine Kontakte hochzuladen, auch ohne automatisiert Einladungen zu versenden. Der einfachste Weg ist über den Outlook Connector. Genaueres habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Google+ in der Überarbeitung

Wer sich heute seit heute nachmittag bei Google+ hereinschaut, wird mit einem kleinen Relaunch begrüßt. Scheinbar hat sich der Mittwoch als Releasetag bei sozialen Netzwerken etabliert. Zur Einführung wird von Google ein kleines Video als Tutorial angeboten:

Im Zeichen der Individualisierung

Das Relaunch bringt für den versierten User mehr Freiheitsgrade in der Gestaltung. Ein Blick auf den Screenshot zeigt, dass eine Leiste hinzugekommen ist:

GooglePlus nach Relaunch

Die linke Leiste in rot ist ganz neu. Im ersten Moment musste ich suchen, um die Möglichkeit zu finden, zwischen meinem Blogpage und meinem eigenen Profil hin- und herzuschalten. Diese Funktion ist am Anfang unter “Mehr” versteckt. Schön ist, dass man die Icons selber arrangieren kann mittels Drag`n`Drop.

Oben (blauer Rand) sind die Kreise angezeigt. Hier kann man nun eine individualisierte Timeline erstellen: Wenn man einen Kreis auswählt, so kann man mittels einen Schieberegler definieren, wie viel der Postings angezeigt werden.

Unter “Mehr” verstecken sich nach den Kreisen auch die gespeicherten Suchaufträge.

Die Funktion “Suchen” wurde durch “Entdecken” ersetzt, wo man zwischen Postings und Beiträgen Surfen kann.

Auffällig ist, dass Google+ die HangOuts stärker etablieren möchte und die Möglichkeit in jedem Beitrag der Timeline anbietet. Die HangOuts wurden auch überarbeitet.

Wenn das Browserfenster verkleinert wird, passt sich Google+ den veränderten Layoutbedingungen an. Das Chatfenster zum Beispiel wandert vom Rand in die Mitte.

Was bringt es?

google-plus-logo-buttonDie Überarbeitung scheint positiv aufgenommen zu werden, zumindest wenn man sich die 118 Kommentare auf das Post von Stefan Keuchel anschaut. Mit dem Release hat Google+ seine “Circles” gestärkt. Allerdings: Für Intensivnutzer sind die Funktionen um Google+ ein Segen, ich denke aber, für viele “Ottonormalverbraucher” ist Google+ trotz Tutorials zu komplex. Auch wenn die Administration per se eigentlich einfacher als die Listen bei Facebook ist (Disclaimer: Meine persönliche Meinung), muss man sich damit beschäftigen, um es vernünftig einsetzen zu können.

Ich begrüße trotzdem die Entwicklung und denke nach wie vor nicht, dass Google+ des Vergessens verdammt ist. Ich selber werde es weiter gut benutzen.

Gestern bekam ich mal wieder eine Mail: Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, da bietet mir doch ein Kontakt 10 % auf seine Dienstleistungen an, einfach so, aus vollkommen altruistischen Motiven…..

Sehr geehrter Herr Koß,

wie geht es Ihnen? Ich hoffe doch gut.

Wir sind über XING miteinander verbunden und ich schätze das Networking mit Ihnen über XING sehr. Mit Interesse verfolge ich Ihre Statusmeldungen sowie auch Profiländerungen. Ich dachte mir, dass meine XING-Kontakte von den xxx dienstleistungen meines Unternehmens profitieren sollten.

// 10% Nachlass im April
Deshalb schenke ich meinen XING-Kontakten 10% Nachlass auf alle ….

Na Klasse. Erste Tat. Kontakt gelöscht. Er selber ist Social Media Experte und Top Keynote…. das zum Thema Experte.

Spam Hunters
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