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Schlagwort-Archive: Social Media

Intro

Mein Blog unterstützt die SternenbrückeIn letzter Zeit wurde viel über Blogger Relations geschrieben: Wie baut man zu Bloggern eine Beziehung auf. Lesenswert hierzu war der Beitrag von Johannes Lenz in der Huffington Post. Und letztens fand ich über Silke (Danke dafür) zum Blog der Firma Bonprix. Hier wurde für jeden Blogger, der das rechts positionierte Bild in seinem Blog integriert, 50 € für einen guten Zweck ausgelobt. Dabei wurde offengelassen, was und wo man bloggt, man sollte nur die Grafik einbinden. Ich persönlich finde die Aktion sehr sympathisch und zeigt auch, dass die Firma einen Großteil der Blogger verstanden hat.

Der Blogger, das unbekannte Wesen

Mein Musterbeispiel für den Umgang mit Bloggern kam von einer Marketingagentur aus dem Rhein-Main- Gebiet und nach eigener Aussage im Umgang mit Social Media führend. Diese sandten mir eine Produktankündigung zu (Kosmetik, was so gar nicht zu meinem Blog passt) mit dem Hinweis, an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit darüber zu publizieren. Anbei eine ND Erklärung, die ich unterschrieben zurücksenden sollte.

In dem Beispiel konstituieren sich einige Vorurteile, die sich unter dem Begriff “Blogger” vereinen. Blogger sind meistens nicht Nerds im Keller oder vereinsamte Hausfrauen, sondern ganz häufig Akademiker mit eigenem Büro. Und diese bloggen nicht nur des Spaßes wegen, sondern um ihre eigene Marke zu positionieren. 50 € oder ein geschenkter Lautsprecherset für das iPhone sind da keine ausgiebigen Anreize, um einen Blogbeitrag zu positionieren.

Liebe Unternehmen, sucht die Beziehung zu Bloggern

Was die meisten Blogger jedoch meistens annehmen: Den Aufbau von Beziehungen. Wenn die Unternehmen bei den relevanten Bloggern das Gespräch suchen, werden diese auch oftmals Gehör finden. Wenn der Blogger aus dem Bereich des Unternehmens bloggt: Eine Betriebsführung ist hier eher ein Garant zur positiven Erwähnung als ein günstiges Goodie.

Extro

Diesen Beitrag habe ich geschrieben, weil ich die Vorgehensweise von Bonprix sehr sympathisch finde: Unaufgeregt die Aufforderung positionieren, nicht massiv alle Foren und Facebook mit dem Hinweis auf die vermeintlich völlig altruistisches Angebot hinzuweisen. Tatsächlich bekommt Bonprix durch die Aktion massiv Reichweite – aber auf eine Art, die mir bis dato unbekannt war. Neben mir gibt es schon etliche andere Blogs (Beispiel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7…), die sich an der Aktion beteiligen. Ich hoffe, dass noch mehr mitmachen, wer noch?
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoImmer wieder kommen Diskussionen auf, wo das aktivere Gruppenleben stattfindet. Da gibt es zwei Lager und alle schwören auf Ihre Gruppen. Das Problem: Der Eindruck kann nur subjektiv sein, da man ja limitiert ist sowohl in der Zeit, die man in Gruppen verbringen kann, als auch in den Obergrenzen. So kann man nur in 100 Gruppen Mitglied sein. Deutschsprachige Gruppen gibt es auf LinkedIn 6.765, auf XING sogar 43.197. Generell habe ich den Eindruck, dass die Aktivität in den letzten Jahren nachgelassen hat. Da ich nun auf beiden Plattformen eine Gruppe zum gleichen Thema führe (“Projektmanagement“) habe ich einfach ein Experiment durchgeführt: Eine Umfrage zu einem fachspezifischen Thema bei Auslobung von xing logoGewinnen im Gesamtwert von jeweils 1.500 € pro Gruppe (Ganz lieben Dank an Frau Kraus von der GPM, die das mit ermöglicht hat). Von Interesse war für mich, ob die Ergebnisse sich unterscheiden, oder das Gesetz der großen Zahl zuschlägt. Dass das Experiment nur sehr eingeschränkt repräsentativen Charakter hat, ist mir bewusst.

Ergebnisse

Die Frage lautete in beiden Foren: Wie viel Puffer planen Sie ein. Die Antworten hatte ich in fünf Gruppen geclustert:

  • 0
  • 0 – 5 %
  • 5 – 10 %
  • 10 -20 %
  • > 20 %

Das zentrale Ergebnis

Was die meisten interessieren wird, ist, wie die Einschätzung in beiden Gruppen erfolgte:

Geplanter Projektpuffer (LinkedIn vs. XING)

Während die Verteilung bei den Prozentangaben nahezu identisch ist, fällt auf, dass der Anteil der Projektmanager, die Puffer generell ablehnen, bei XING  viermal größer ist, als bei LinkedIn.

Ich selber führe es darauf zurück, dass bei XING mehr Freiberufler und bei LinkedIn mehr Mitarbeiter von Konzernen sind. Zweite Gruppe ist angepasst an die Organisationsstruktur, während freiberufliche Projektleiter sich eher an Standards halten. Aber das ist eine persönliche Interpretation.

Unterschiede zwischen LinkedIn und XING

Aber mich interessierte auch: Gibt es messbare Unterschiede zwischen der Aktivität auf LinkedIn und XING. Der nominale Rücklauf auf meine Newsletter und Teilnahme an der Umfrage stellte sich wie folgt dar:

Geplanter projektpuffer Anzahl Teilnehmer LinkedIn vs. XING

Hier muss man die Relationen beachten: Während bei XING 46.494 Teilnehmer den Newsletter erhalten hatten, lag die Anzahl bei LinkedIn nur bei 9.432. Wenn man hier die Beziehung herstellt (“Response”), so sieht das Ergebnis wie folgt aus:

Geplanter Projektpuffer Prozentual Teilnehmer LinkedIn vs. XING

Hier muss man XING allerdings zu Gute halten, dass die schiere Größe des Forums auch Recruiter, Vertriebler und andere fachfremde Personen anzieht, die an einer sachbezogenen Umfrage kein Interesse haben. Wäre meine LinkedIn Gruppe genauso groß, wäre der Anteil wahrscheinlich merkbar geringer.

Übrigens: Der Anteil der weiblichen Teilnehmer zeigte keinen signifikanten Unterschied:

Geplanter Projektpuffer prozentuale Teilnahme weiblicher Mitglieder LinkedIn vs. XING

Den Unterschied von 12,5 % zu 13,4 % kann man vernachlässigen, wie ich finde.

Extro

Ich weiß, Repräsentativität sieht anders aus (Es sei denn, man würde explizit nach Social Media affine Projektmanager fragen, da würde es gut aussehen). Trotzdem fand ich den Vergleich mal ganz interessant.

Ach ja, auch ein Ergebnis: Bei LinkedIn erhielt ich mehr Rügen für die unpräzise Frageformulierung… aber das wollte ich eigentlich gar nicht wissen und messen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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KossiHeute mal ein etwas anderer Beitrag. Sonst versuche ich ja etwas Licht in das Dunkel der Businessnetzwerke zu bringen. Dazu vergleiche ich immer wieder gern die Bestehenden oder gebe Tipps zu den aktuellen Entwicklungen, gerade bei LinkedIn, aber auch zu anderen Netzwerken wie SoCl oder Pinterest. Jetzt habe ich das letzte Jahr genutzt, um mein erstes Buch zu publizieren. Hierbei habe ich versucht einen sachlichen Überblick für Kleinunternehmer und vor allem Freiberufler zu geben.

Die Motivation

Meine Motivation war eigentlich recht einfach: Ich wollte ein anschauliches Buch über Social Media schreiben. In dem Kontext Social Media gibt es viele Experten, aber gerade Freiberufler und kleine Unternehmer können sich nicht einen entsprechenden leisten und es ergibt auch keinen Sinn: Die meisten wollen gar nicht große Kampagnen fahren, sondern einfach das Medium zur Netzwerkpflege verwenden. Hierzu gab es bis jetzt wenig Literatur, so dass sogar Verlage sich in Eigenregie was zusammenbastelten.

Der Tenor

Was mir ganz wichtig erschien: Habe eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt! Wer keine qualifizierte Dienstleistung oder ähnliches offeriert, dem kann Facebook, LinkedIn & Co auch nur im überschaubaren Rahmen helfen. Oder es ist sogar kontraproduktiv: Zwar hat ein Freiberufler so gut wie gar nicht einen Shitstorm zu fürchten, aber wenn sich die Kunden alle negativ äußern, hilft mir der Social Media Kanal auch nicht.

Stattdessen wollte ich zeigen, wie man seine Zeit effektiv einsetzt: Wenn ein Freiberufler so genug Aufträge hat, so kann er sich vorrangig auf die Netzwerkpflege konzentrieren. Wie wertvoll dieses sein kann, habe ich versucht aufzuzeigen.

Extro

Social Media für Freiberufler und KleinunternehmerIch hoffe, meine Stammleserschaft mag mir den Werbeeintrag in eigener Sache verzeihen. Ich muss mittlerweile meine Meinung bezüglich dem Publizieren eines Buches revidieren: Es steckt mehr Mühe und Arbeit darin, als ich am Anfang annahm. Und so hat das Projekt viel meiner Zeit in Anspruch genommen. Ich hoffe, dass diese  Zeit gut investiert war und vielen eine Hilfe ist.

Auf jeden Fall danke ich, neben den Kollegen von Wiley Verlag und meiner Lektorin, den treuen Fans, Followern, Likern, Sharern, Pinnern, Plussern, Paper.li`rern und was es noch für Teilkonzepte es im Rahmen von Social Media so noch gibt: Ihr habt das erst möglich gemacht! Und dank an Matthias Schwenk für die erste Rezension!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Heute hat die XING AG die Daten für das erste Halbjahr 2013 vorgelegt. Da die Daten von LinkedIn bereits letzte Woche publiziert worden sind, ist es mal wieder Zeit, die Zahlen miteinander zu vergleichen.

Die Zahlen

Unter den Umständen ist es schwierig, sich zu präsentieren. Immerhin konnte die XING AG den Schwund der Premiummitglieder, der im ersten Quartal entstand, zu stoppen. Schön umschrieben hatte die Sachlage Nils auf Twitter:

Schwer sich in der Stammkneipe souverän zu geben, wenn der Nachbar am Tresen aussieht wie Bruce Willis.

Die Kennzahlen

Zuerst ein paar dröge Zahlen zu Umsatz, Gewinn und EBITDTA. Allen drei Grafiken ist gemein, dass ich

  • den aktuellen Dollarkurs zur Umrechnung genommen habe
  • die Ordinaten in Millionen Euro ausgewiesen habe
  • die beiden Quartale farblich unterschieden habe

Xing und LinkedIn Umsatz 1 HJ 2013Xing und LinkedIn Gewinn 1 HJ 2013Xing und LinkedIn EBITDTA 1 HJ 2013

Mitglieder

Interessanter für die meisten ist die Mitgliederentwicklung. Absolut sieht das zum Halbjahresultimo wie folgt aus:

Mitglieder Xing und LinkedIn weltweit und DACHHierbei hat sich das Wachstum in der DACH Region von LinkedIn beschleunigt, während Xing nur noch langsam wächst (wobei die Linearität in der Grafik dem Fehlen von monatsgenauen Zahlen bei der XING AG geschuldet ist):

NeuMitglieder XING und LINKEDIN erstes Halbjahr 2013 DACHDas Mitgliederwachstum im DACH Bereich liegt bei LinkedIn in den besten Monaten beim Doppelten der deutschen XING AG.

Aktienkurs

Was viele interessiert (mich als Aktienfundamentalisten weniger) ist der daraus resultierende Aktienkurs. Hier ein Vergleich ab dem Going Public von LinkedIn:

Aktienkurse Xing und LinkedIn(Eigene Darstellung auf Grundlage der Zahlen aus Yahoo!, Umrechnungskurs des Dollar auf heutiger Basis)

Ausblick

Interessant wird es, wie XING den zunehmenden Druck seitens LinkedIn abfedern möchte. Eine der größten Baustellen dürften die Stellenanzeigen sein, die bei XING weiter abnehmen (aktualisierte Grafik der Stellenanzeigen im DACH Bereich von meinem Blogbeitrag):

Entwicklung Stellenanzeigen ohne Praktika 1 HJ 2013 DACH Xing vs LinkedIn aktualisiert

Eine andere Entwicklung sind die XING Projekte: Hier trifft XING meines Erachtens genau auf die Zielgruppe und bietet, im Vergleich zu LinkedIn, einen echten Mehrwert. Die XING Projekte sind seit dem ersten Juli kostenpflichtig. Die Entwicklung seitdem ging bergab, bis am 17. Juli massiv “Vouchers” verbreitet wurden. Wenn sich die Masse bei 500 eingestellten Projekten einpendelt, könnte hier ein gutes Standbein entstehen:

Xing Projekte Entwicklung Juli

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letzens hatte ich einen Artikel geschrieben, wie viele Mitglieder LinkedIn weltweit hat. Jetzt kam mir eine Frage bei Quora unter:

Quora wie viele LinkedIn mitglieder anhand der BevölkerungZwar konnte ich die Frage exakt auch nicht beantworten, da der Vernetzungsgrad nicht ermittelbar ist, aber eine andere Idee kam mir: Wie hoch ist der Anteil im Verhältnis zur Bevölkerung. Diese habe ich Wikipedia entnommen. Ich habe LinkedIn genommen, zusätzlich für die DACH Region LinkedIn plus Xing noch mal gesondert.

Der Gewinner ist…

oder besser “sind“: Die Vereinigten Arabische Emirate, nur eine zweite Nachkommastelle vor den USA. Insgesamt interessante Zahlen. Hier die Staaten mit der höchsten Penetration (nur LinkedIn):

LinkedIn weltweit höchste Penetration in der BevölkerungIn weiß die nominale Anzahl der Mitglieder per 30.06.2013. Für die deutschsprachigen Leser hier für den DACH Raum, nur LinkedIn:

LinkedIn DACH Penetration in der BevölkerungAlso: Im Vergleich zu anderen Ländern noch viel Potential. Die Schweiz schneidet hier am höchsten ab.

Da in den DACH Ländern Xing noch “hinzukommt”, habe ich mal ein Vergleich verschiedener europäischer Länder vorgenommen, in dem ich bei Deutschland, Österreich und Schweiz Xing noch hinzugezählt habe:

LinkedIn EU Penetration in der Bevölkerung 2013
Auch wenn man XING und LinkedIn zusammennimmt, ist Deutschland noch “Entwicklungsland” mit viel Potenzial

Spannung pur … 86 Länder im Vergleich

Land LinkedIn Nutzer Bevölkerung Anteil
Ägypten 960.352 80.471.869 1,2%
Algerien 562.563 32.000.000 1,8%
Argentinien 3.148.816 40.518.425 7,8%
Australien 4.723.297 22.485.300 21,0%
Bahrain 133.253 1.234.571 10,8%
Bangladesh 554.191 161.000.000 0,3%
Belgien 1.652.747 11.035.948 15,0%
Bolivien 221.716 10.389.903 2,1%
Brasilien 14.220.031 192.380.000 7,4%
Bulgarien 298.718 7.364.570 4,1%
Chile 2.065.405 16.634.603 12,4%
China 3.573.683 1.339.724.852 0,3%
Costa Rica 354.356 4.301.712 8,2%
Dänemark 1.236.795 5.602.628 22,1%
Deutschland 2.535.018 80.399.000 3,2%
Dominikanische Republik 309.739 10.464.474 3,0%
Ecuador 692.510 15.223.680 4,5%
Finnland 506.082 5.429.894 9,3%
Frankreich 5.906.720 64.667.000 9,1%
Ghana 403.785 25.241.998 1,6%
Griechenland 646.388 10.815.197 6,0%
Großbritannien 13.094.100 63.200.000 20,7%
Guatemala 286.050 12.728.111 2,2%
Hongkong 713.949 7.097.600 10,1%
Indien 21.892.240 1.210.569.573 1,8%
Indonesien 2.296.242 237.556.363 1,0%
Iran 740.485 75.149.669 1,0%
Irland 960.392 4.581.269 21,0%
Israel 889.881
8.002.200
11,1%
Italien 5.545.660 60.626.442 9,1%
Japan 914.587 126.659.683 0,7%
Jordanien 267.475 6.343.000 4,2%
Kamerun 170.410 19.711.291 0,9%
Kanada 8.153.342 35.056.064 23,3%
Katar 281.396 1.699.435 16,6%
Kenia 678.103 38.610.097 1,8%
Kolumbien 2.760.051 46.413.791 5,9%
Korea 629.928 50.000.000 1,3%
Kroatien 257.855 4.480.043 5,8%
Kuwait 240.271 3.000.000 8,0%
Libanon 269.791 4.516.100 6,0%
Litauen 147.481 2.981.275 4,9%
Malaysia 1.364.113 28.334.135 4,8%
Marokko 672.601 32.597.000 2,1%
Mexiko 4.818.895 112.322.757 4,3%
Nepal 190.504 26.494.504 0,7%
Neuseeland 888.649 4.445.000 20,0%
Niederlande 4.345.122
16.680.000
26,0%
Nigeria 1.172.957 152.217.341 0,8%
Norwegen 855.723 5.063.709 16,9%
Oman 170.529 2.694.094 6,3%
Österreich 348.578 8.488.511 4,1%
Pakistan 1.819.502 172.800.000 1,1%
Panama 232.062 3.332.576 7,0%
Peru 1.672.061 29.546.963 5,7%
Philippinen 1.855.234 92.337.852 2,0%
Polen 938.743 38.501.000 2,4%
Portugal 1.371.142 10.602.000 12,9%
Puerto Rico 308.615 3.752.789 8,2%
Rumänien 1.064.903 17.122.231 6,2%
Russische Föderation 1.599.149
143.300.000
1,1%
Saudi-Arabien 1.062.102 28.436.752 3,7%
Schweden 1.461.059 9.573.466 15,3%
Schweiz 984.671 8014000 12,3%
Serbien 278.314 7.120.666 3,9%
Simbabwe 188.144 12.084.304 1,6%
Singapur 1.110.088 5.312.400 20,9%
Slowakische Republik 185.707 5.404.322 3,4%
Spanien 5.056.682 46.704.314 10,8%
Sri Lanka 370.894 20.277.597 1,8%
Südafrika 2.707.032 51.770.560 5,2%
Taiwan 511.770 23.000.000 2,2%
Tansania 205.867 41.048.532 0,5%
Thailand 637.139 69.522.234 0,9%
Trinidad und Tobago 173.420 1.317.714 13,2%
Tschechische Republik 475.359 10.526.685 4,5%
Tunesien 346.639 10.276.158 3,4%
Türkei 2.465.710 74.724.269 3,3%
Uganda 235.439 34.509.205 0,7%
Ukraine 637.063 45.665.281 1,4%
Ungarn 349.633 9.967.000 3,5%
Uruguay 308.146 3.324.460 9,3%
Venezuela 1.253.631 28.833.845 4,3%
Vereinigte Arabische Emirate 1.474.506 5.314.317 27,7%
Vereinigte Staaten 86.986.913 314.167.157 27,7%
Vietnam 591.813 91.519.289 0,6%
Rest 6.121.641 1.084.585.381 0,6%

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

Ein Spiegel Artikel hatte meine Aufmerksamkeit erregt: Was kann man denn über Prism oder auch amerikanische Aktivitäten bei LinkedIn finden? Ich habe mich mal umgeschaut, und tatsächlich finden sich im amerikanischen Netzwerk viele Informationen über das ehemalige Echolon aus Darmstadt.

Barack Obama visit school

Wie suchen

Ich selber werde keine Namen oder Personen verlinken. Das gehört sich in so einem Fall nicht. Wer selber recherchieren möchte: Um zu suchen kann man verschiedene Phrasen nutzen:

  • “Installation Information Infrastructure Modernization Program” oder I3MP
  • Dagger Complex
  • 66th Military Intelligence Brigade

sind nur einige, mit denen man einsteigen kann. Danach kann man sich Leute herauspicken und sich über “ähnliche Profile” auf der rechten Seite weiter durchhangeln.´Am besten, man nutzt die erweiterte Suche von LinkedIn.

Interessante Zitate

Ich habe mal ein paar Ausschnitte herausgesucht von Amerikanern, die auf deutschen Boden gearbeitet haben. Das Highlight zuerst:

Supervised direction finding (DF), collection, translation, and processing of foreign intercept communication.  Received and recorded data from numerous linguists to compile into standardized reports for dissemination

Das amerikanische Angestellte stolz auf Ihre Tätigkeit sind, kann man bei vielen nachlesen:

I plan to save the world for democracy…

Aber auch genauere Beschreibungen der Tätigkeiten:

…This means that GPSA analysts research their respective topics of focus using intelligence that is readily accessible and unclassified.  This includes all major media sources, speeches, government policy publications, NGO reports, blogs from activists, magazine articles, and any other media source one can think of!  We use a rigorous research method, and this ensures that our reports are objective and accurate.

Auch Antworten zu dem Spiegel Artikel, ob es Verbindungen zu europäischen Verbündeten gibt, finden sich. So schreibt ein “Intelligence Desk officer” aus Wiesbaden:

Coordinates taskings and suspense’s to subordinate field elements and requests to higher echelon units and agencies including comprehensive liaison with various European intelligence and security services.

oder auch ein Chief der 66th Military Intelligence Brigade aus Heidelberg:

Conducted intelligence liaison with German and British national agencies

extro

Dass die Amerikaner ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Privatsphäre und Datenschutz haben, sollte jedem klar sein: So gelten Rechte ausschließlich für Amerikaner, alle anderen, weltweit, genießen keine. Der Aufruhr aus den USA ist nur entbrandet, weil die NSA diesmal auch vor Amerikanern keinen Halt gemacht hat. Das Amerikaner davon auf einer semiöffentlichen Plattform berichten und auch noch stolz mit “Schutz der Demokratie” flankieren, kann einen nur verwundern.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als “Unbekannt” gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

Intro

Im Februar hatte ich einen Artikel über LinkedIn geschrieben, der wider der Erwartung einer der meistgelesensten wurde: Eine Darstellung der Mitglieder von LinkedIn weltweit. Daher dachte ich mir, daraus eine Art Kolumne zu machen, die Verabschiedung des ersten Halbjahres bietet sich dazu an.

Übersicht

Vorab: Dargestellt werden die angemeldeten Benutzer, unabhängig von der Aktivität. Zuerst einmal ein paar Übersichten:

Kontinente LinkedIn 1 HJ 2013Die größten Länder hierbei sind die USA, Indien und Brasilien (in der Reihenfolge). Deutschland ist auf Platz 16 der meistvertretenen Länder auf LinkedIn:

Größte Länder LinkedIn 1 HJ 2013Die meisten Leser mögen sich für die Verteilung im deutschsprachigen Raum interessieren. Hier ist der “Hidden Champion” die Schweiz mit fast einer Million Mitglieder (also doppelt so groß wie der deutsche Anbieter Xing):

DACH LinkedIn 1 HJ 2013Im Juni konnte LinkedIn den Höchstwert aus dem Mai nicht wiederholen, wuchs jedoch netto um beachtliche 134.752 Mitglieder.

Die Zahlen

So, und nun spannend 87 Länder und deren LinkedIn Mitglieder, sortiert nach Kontinenten und dann alphabetisch:

Afrika
Algerien 562.563
Ghana 403.785
Kamerun 170.410
Kenia 678.103
Marokko 672.601
Nigeria 1.172.957
Simbabwe 188.144
Südafrika 2.707.032
Tansania 205.867
Tunesien 346.639
Uganda 235.439
Ägypten 960.352
Antarktis 4.067
Asien
Bangladesh 554.191
China 3.573.683
Hongkong 713.949
Indien 21.892.240
Indonesien 2.296.242
Japan 914.587
Korea 629.928
Malaysia 1.364.113
Nepal 190.504
Philippinen 1.855.234
Singapur 1.110.088
Sri Lanka 370.894
Taiwan 511.770
Thailand 637.139
Vietnam 591.813
Europa
Belgien 1.652.747
Bulgarien 298.718
Deutschland 2.535.018
Dänemark 1.236.795
Finnland 506.082
Frankreich 5.906.720
Griechenland 646.388
Großbritannien 13.094.100
Irland 960.392
Italien 5.545.660
Kroatien 257.855
Litauen 147.481
Niederlande 4.345.122
Norwegen 855.723
Polen 938.743
Portugal 1.371.142
Rumänien 1.064.903
Russische Föderation 1.599.149
Schweden 1.461.059
Schweiz 984.671
Serbien 278.314
Slowakische Republik 185.707
Spanien 5.056.682
Tschechische Republik 475.359
Türkei 2.465.710
Ukraine 637.063
Ungarn 349.633
Österreich 348.578
Lateinamerika
Argentinien 3.148.816
Bolivien 221.716
Brasilien 14.220.031
Chile 2.065.405
Costa Rica 354.356
Dominikanische Republik 309.739
Ecuador 692.510
Guatemala 286.050
Kolumbien 2.760.051
Mexiko 4.818.895
Panama 232.062
Peru 1.672.061
Puerto Rico 308.615
Trinidad und Tobago 173.420
Uruguay 308.146
Venezuela 1.253.631
Mittlerer Osten
Bahrain 133.253
Iran 740.485
Israel 889.881
Jordanien 267.475
Katar 281.396
Kuwait 240.271
Libanon 269.791
Oman 170.529
Pakistan 1.819.502
Saudi-Arabien 1.062.102
Vereinigte Arabische Emirate 1.474.506
Nordamerika
Kanada 8.153.342
Vereinigte Staaten 86.986.913
Ozeanien
Australien 4.723.297
Neuseeland 888.649
Andere (Monaco, Lichtenstein, Luxemburg…) 6.117.574

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

intro

LinkedIn Official LogoMein letzter Artikel zum Thema Kosten von LinkedIn ist jetzt schon einige Zeit her. Mittlerweile sind die Preise auch in Euro, so dass ich fand, einen aktualisierten Artikel erstellen zu müssen. Unterscheiden müssen wir das Unternehmens- und Persönliches Profil. Während es beim Persönlichen eine Vielzahl von Modellen gibt, ist es beim Unternehmensprofil recht einfach: Hier gibt es quasi nur eine kostenfreie Basisvariante.

Brauche ich ein Premium Profil

Vorab stellt sich die Frage, ob Sie ein Premium Profil überhaupt benötigen. Viele der Funktionen stehen bereits in der Basisvariante zur Verfügung. Eine kleine Merkregel: Wenn Sie sich nicht täglich mindestens einen kleinen Zeitraum auf LinkedIn verbringen, benötigen Sie auch kein Premiumkonto. Hier ein paar funktionale Beispiele:

LinkedIn Vorteile Premium Account

Kontomodelle in der Übersicht

Es gibt eine Vielzahl von Kontomodellen. Diese haben eine Oberkategorie und sind dann nach Inhalten gestaffelt.

Generell kann man die Kontotypen so darstellen:

Linkedin Kosten Konten

Besonderheiten sind zum Beispiel beim “Job Seeker” Account, dass man bei Recruitern bevorzugt angezeigt wird, wenn diese Personen suchen. Beim Sales Navigator sind CRM Merkmale zur Leadgenerierung und -verfolgung enthalten. Allen gemein ist, dass man eine bestimmte Anzahl “InMails”, daher Kaltnachrichten an Nichtkontakte, verwenden kann. (Bitte Anklicken, ich wusste nicht, wie ich es besser darstellen hätte können).

Linkedin Kosten Vergleich Kontentypen

Zusätzlich gibt es noch Unternehmenslösungen zum Recruiting, die bei ungefähr 300 € p.M  und Mitarbeiter kosten. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz.

Was kostet ein Unternehmensprofil

Beim Unternehmensprofil ist es relativ einfach: Es kostet nichts. Das Unternehmensprofil enthält eigentlich alles, was man so braucht. Allerdings gibt es eigenständige Karriereseiten, die LinkedIn Career Pages oder kurz LCP. Diese fangen bei ca. 8.000 € an und beinhalten ein Paket, um das Unternehmensprofil aufzupeppen. Auch sind dort die Konzernaggregationen enthalten.

Was kostet sonst noch was

Das wichtigste: Stellenanzeigen (oder Job Postings): Diese kosten einzeln 139 €, im Zehnerpack das Stück 89 €. Auch gibt es verschiedene Formen von Werbung, die man schalten kann, angefangen mit den “LinkedInAds“, kleinen, selbstdefinierten Anzeigen bis hin zu kompletten Paketen. Die Kosten sind in den meisten Fällen auch steuerlich ansetzbar.

extro

Ich hoffe, die Übersichten halfen ein bisschen durch den LinkedIn Kontodschungel. Das Wichtigste: Erst mal ausprobieren, wie weit man mit den Freemium Varianten kommt.

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Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoWer meinen Blog kennt, weiß, dass ich Business Netzwerke, gerade im deutschsprachigen Raum, anhand von konkreten Zahlen vergleiche. Die DAX Vergleiche führe ich jetzt sei 2010 durch. In Deutschland arbeiten ungefähr 13% aller Arbeitnehmer bei den DAX Konzernen. Bei Projektbudgets sieht es noch interessanter aus, da hier viel Geld an Subunternehmer, Unternehmensberatungen und Zulieferern ausgegeben wird. Die Logo XingAnkündigung von Xing, auch endlich eine Unterstützung der Konzernstruktur anzubieten, war für mich Anlass, meine Werte erneut zu aktualisieren. Vielleicht kann Xing nun aufschließen? Die neue Funktion ist ein Premiumfeature und steht, wie auch bei LinkedIn, nicht der Basisversion zur Verfügung. Die neuen Werte einfach mal angeschaut.

Die Zahlen

Interessant werden die Zahlen dadurch, dass der Zeitablauf dokumentiert wird. Dadurch, dass ich den Vergleich regelmäßig vornehme, kann man die Zahlen im Zeitablauf anschauen. Hierbei habe ich es wegen der Vergleichbarkeit bei der ursprünglichen DAX Zusammensetzung belassen. Überraschungen sind keine dabei, eher eine lineare Fortführung des Altbekannten.

Anzahl Mitarbeiter von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013Hier die Anzahl der Mitarbeiter eines DAX Konzerns, die ein Profil bei Xing und/oder LinkedIn haben. In Einzelsummen sieht es aktuell im Vergleich zu 2010 wie folgt aus:

Anzahl Summe DAX MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013

In den drei Jahren konnte Xing die Anzahl der Profile um 30% steigern, während LinkedIn fast auf eine Verdreifachung kommt.

Im Durchschnitt bedeutet das folgendes für 2010 und aktuell:

Durchschnittliche Anzahl von MA bei LinkedIn und Xing 2010 und 2013Bei den Followern ergibt sich ein anderes Bild: Hier ist LinkedIn auf dem Niveau von Facebook, während die durchaus interessante Funktion bei Xing nahezu unbekannt ist: fast 75% der Follower sind die in 2012 automatisch zugesteuerten Mitarbeiter der Konzerne selber:

Anzahl Follower von DAX Konzernen bei Xing und LinkedIn 2010 - 2013

Gerade die Followerfunktion scheint bei LinkedIn besser zu funktionieren: Allein Siemens oder SAP haben jeweils allein mehr Follower, als alle 30 DAX Konzerne bei Xing zusammen.

Extro

Von der neuen Funktion konnte man bei den Zahlen noch nichts merken. Stattdessen sind die Zahlen eine Fortführung des bekannten Weges. Für die Hamburger bitter: Mittlerweile gibt es bei LinkedIn sogar mehr Stellenanzeigen (darüber ein eigener Post) für Vollzeitstellen, als bei Xing: Damit brechen auch die Erlöse aus dem Recruitingumfeld langsam weg.

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Autor: Stephan Koß

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