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Schlagwort-Archive: Social Media

Intro

Heute mal ein Blogbeitrag, der etwas aus der Art schlägt. Eigentlich möchte ich den Suchenden helfen, LinkedIn besser und effektiver zu nutzen. Jedoch gibt es regelmäßig Anfragen, die ihren LinkedIn Account löschen wollen. Diese schwören, nie einen Account angelegt zu haben. Also, was tun, wenn ich mein LinkedIn Konto nicht loswerde?

LinkedIn Account löschen

Wenn man seinen LinkedIn Konto löschen / kündigen möchte, gibt es zwei Wege:

  1. Sie haben Ihr Zugangsdaten zu LinkedIn
  2. Sie haben keine Zugangsdaten mehr / nie welche besessen

Ich habe meine Zugangsdaten noch

Wenn Sie die Zugangsdaten noch haben, ist es relativ einfach:

Konto schließen LinkedIn 1

Melden Sie sich oben rechts (wo das kleine Profilbildchen sich befindet) in den Einstellungsbereich ein. Im Normalfall wird dann noch mal eine Neuanmeldung fällig. Dort finden Sie auf der linken Seite den Link “Konto” (links unten) und rechts unten dann “Ihr Konto schließen”

Konto schließen LinkedIn 2

 

Achtung: Danach wird eine Frage gestellt, warum Sie das Konto schließen möchten. Beantworten Sie diese Frage unbedingt, da sonst die Kontoschließung nicht aktiv wird!

Ich habe keine Zugangsdaten zu meinem LinkedIn Konto

Spannender wird es, wenn Sie keine Zugangsdaten mehr haben oder nie hatten. Dann kann ich Ihnen direkt nicht helfen, dass muss der Support von LinkedIn tun. Hierzu gehen Sie auf die Hilfeseite von LinkedIn:

LinkedIn Hilfe

Achtung, der Link “Kontakt” ist beim ersten Aufruf deaktiviert: Sie müssen einmal eine Suche dort ausführen. Danach ist der Link aktiv. Treten Sie an den Support heran und schildern Ihren Wunsch. Am besten, Sie haben den Link zu dem Profil parat. Diesen können Sie über Google ermitteln, einfach Ihren Namen mit dem Nachsatz “Site:www.linkedIn.com” mal suchen. Dann sollten Sie ihr Profil finden.

Extro

Wenn man dann mal nachforscht, kommen oftmals folgende Reaktionen:

Es ist mir etwas peinlich, aber offenbar habe ich doch einmal ein Konto eröffnet mit einer Mailadresse, die ich nicht mehr benutze. Und dazu habe ich mir den Zugang nicht notiert, wie ich das eigentlich sonst immer mache.
Hintergrund sind die automatischen Adressabgleiche, denn einige Leute durchführen: Dadurch werden LinkedIn Fremde zu LinkedIn eingeladen. Ein unachtsamer Klick, und man hat sein LinkedIn Konto eröffnet, ohne sich dessen bewusst zu sein.

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Auch wenn ich mich vorrangig mit LinkedIn beschäftige, so schaue ich doch immer rechts und links in der Social Media Landschaft. Letztes Jahr im Herbst gab es eine ganze Reihe von “Neuerscheinungen”: Nacheinander kamen ello, tsu, dropon und this in die Welt der sozialen Netzen. Einige davon sind schon wieder in der Versenkung. Auch wenn ich keinen Anspruch auf empirische Relevanz habe, so nutze ich selber am ehesten ello noch davon.

Was ist Weare8

Logo von weare8.comHeute hat ein kleiner Artikel auf von Jörg Brien auf t3n meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: “Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten”. Kommt bekannt vor, so startete im Oktober letzten Jahres auch tsū. Dort habe ich allein durch pure Anwesenheit 0,33 $ in einem halben Jahr verdient… so gesehen kann ich mich auf den ersten Scheck in 150 Jahren freuen. Weare8 verfolgt ein ähnliches Prinzip und will 80% der Einnahmen an die Nutzer ausschütten. An ello wieder erinnert, dass der gute Wille in einem Manifest niedergeschrieben ist. Das Logo ist eine Anleihe auf das Unendlichkeitszeichen.

Im Moment scheinen noch wenige dort angemeldet zu sein: Ein “We are 8″ – Bot, der mir direkt nach der Anmeldung folgte, weist gerade mal 5.000 Personen aus.

we are 8 ("Weare8.com")Das neue Netzwerk zeigt sich in einem geordneten und modernen Design. Viel schwarz und schick. Die Funktionen sind noch überschaubar. Ganz klar ist der Fokus auf visuelle Inhalte. Damit werden auch die Strömungen “Lifestyle”, “Mode” und ähnliches stark bedient.

Auch scheinen einige “Influenzer” angeworben zu sein: Zumindest ist “Melanie Griffith” vertreten (oder einer der ersten Fakes, wer weiß es schon). Interessant bei der neuen Plattform ist, dass für bestehende Ideen die Gründerinnen Sue Fennessy und Beth Haggerty aus New York 4,5 Millionen Dollar einsammeln konnten (laut Wall Street Journal).

Dabei sind die deutschen Nutzer noch nicht ganz im Fokus: Weder gibt es eine andere Spracheinstellung der Oberfläche, und die Sonderzeichen fordern mal wieder ihren Tribut:

Deutsche Sonderzeichen auf We are 8

Die Ziele sind hoch gesteckt: so wollen die beiden ehrgeizigen New Yorkerinnen in drei Jahren 75 bis 100 Millionen Dollar Umsatz mit der Plattform erwirtschaften. Im Moment ist, auch hier wieder ein Aha Effekt anderer Netzwerke, weare8 ausschließlich über eine Einladung zu betreten.
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Heute las ich einen wirklich schönen Artikel vom Blog Gourmetguerilla. In dem Artikel fand ich mich häufiger wieder: Warum sollten Unternehmen sich der Dienste der Blogger umsonst oder gegen “Reichweite” bedienen. Zu Beginn meines Blogs kamen erst die “Linktauscher“: Du und ich gemeinsam, …. bla, bla, bla. Aber warum sollte ich Blogs verlinken, die zeigen, wie man in 30 Tagen 8.532,34 € verdient? Mit der gestiegenen Reichweite kamen auch hin und wieder Agenturen oder in Einzelfällen Unternehmen.

Warum blogge ich?

Die Frage, die sich ein Unternehmen stellen sollte: Warum bloggen Menschen? Die Gründe sind unterschiedlich. Am meisten sind doch die “Spaßblogger” vertreten, Menschen, die sich einfach gerne mitteilen. Dann gibt es “Fach- und/oder Themenblogger“. Dazu gehör ich auch am ehsten. Diese wollen sich zu Ihrer Profession mitteilen, ihre persönliche Bekanntheit steigern. Als Dritte im Bunde sind diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt, zumindest anteilig verdienen.

Allen drei ist eins gemein: Diese haben oft weder Interesse an der Reichweite eines Kosmetik- oder Lebensmittelkonzerns oder wollen ihre Reputation nicht auf das Spiel setzen für wenig bis nichts. Die Rechnung, für Reichweite oder wenige € einen Blogger zu kaufen, geht fast immer nicht auf. Und umgekehrt: Diejenigen, die für 50 € einen Artikel lancieren – die sind als Plattform in den meisten Fällen uninteressant.

Unternehmen – sind zum größten Teil nicht so weit

Womit Unternehmen dann nicht umgehen können: Wenn ein Blogger angesprochen wird, so nimmt er das eher als Spam, als nach einem Angebot war. Der klassische Marketingmitarbeiter ist in seiner Welt mit ROI, Impressions und Angebote schlichtweg überfordert. Diese Wahrnehmung bei den Bloggern haben viele Unternehmen entweder sich selber oder den Agenturen zu verdanken. Klaus Eck wird dabei nicht müde zu erklären, was Content Marketing bedeutet und wie man sich Bloggern auf Augenhöhe nähert. Aber die Nachricht scheint die Empfänger zu verfehlen – zumindest was meine (empirisch irrelevante) Wahrnehmung betrifft:

So erhielt ich von einer Agentur ungefragt einen Pressetext zugesendet, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt publizieren sollte (zu einem Produkt, was auch nicht ansatzweise zu meinem Blog passte). Mit anbei: Einen Non-Disclosure, dass ich unterschrieben zurücksenden sollte, da ich den Text auf keinen Fall vorher veröffentlichen sollte / durfte. Eine Antwort hatte ich mir und dem Absender erspart. Das Praxisbeispiel macht deutlich: So funktioniert es auf keinen Fall.

Trotzdem sollten Blogger Beachtung finden: Die Reichweite, die einige von diesen erzielen, ist mindesten beachtlich.

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LinkedIn Official LogoEigentlich wollte ich mal wieder meine Aufbereitung machen, wie viele Mitglieder wo überall hat. Diese hatte ich zum letzten mal im Oktober präsentiert. Diese Artikel sind zwar dröge, aber scheinbar werden diese gern für Recherchezwecke verwendet und finden hier und da Anklang. Dabei stolperte ich über ein kleines, aber geniales Detail: Auch für LinkedIn Ads sind nun Regionen verfügbar. Dieses gab es vorher nur für große Ballungsgebiete:

Regionen in Deutschland bei LinkedIn Ads

Die Übersicht

Na, dann gleich mal herangemacht und angeschaut. Dabei fällt auf, dass da noch etwas nachgebessert werden könnte: Das Bayern weniger als 1.000 Mitglieder hat (genauso wie Mainz) ist irgendwie komisch. Aber wie immer sei darauf hingewiesen, dass es sich um keine offiziellen Zahlen seitens LinkedIn handelt:

Verteilung der LinkedIn Mitglieder in Deutschland, größte Städte

And the winner is: KÖLN!

Die Zahlen

Alle Zahlen im Überblick:

Aalen und Umgebung, Deutschland 1000
Augsburg und Umgebung, Deutschland 17.542
Bamberg und Umgebung, Deutschland 1000
Bayern, Deutschland 4306
Bayreuth und Umgebung, Deutschland 2036
Berlin und Umgebung, Deutschland 325.082
Bielefeld und Umgebung, Deutschland 61.533
Bochum und Umgebung, Deutschland 1.601
Bonn und Umgebung, Deutschland 13.696
Brandenburg und Umgebung, Deutschland 1.000
Braunschweig und Umgebung, Deutschland 27.663
Bremen und Umgebung, Deutschland 58.525
Bremerhaven und Umgebung, Deutschland 1.843
Chemnitz und Umgebung, Deutschland 6.879
Cottbus und Umgebung, Deutschland 5.604
Cuxhaven und Umgebung, Deutschland 1.000
Darmstadt und Umgebung, Deutschland 1.000
Dortmund und Umgebung, Deutschland 37.505
Dresden und Umgebung, Deutschland 40.296
Duisburg und Umgebung, Deutschland 4.585
Düsseldorf und Umgebung, Deutschland 11.284
Emden und Umgebung, Deutschland 2.277
Erfurt und Umgebung, Deutschland 22.571
Erlangen und Umgebung, Deutschland 1.239
Essen und Umgebung, Deutschland 41.138
Flensburg und Umgebung, Deutschland 7.981
Frankfurt am Main und Umgebung, Deutschland 382.763
Frankfurt und Umgebung, Deutschland 1.000
Freiburg und Umgebung, Deutschland 52.195
Fulda und Umgebung, Deutschland 3.780
Fürth und Umgebung, Deutschland 1.000
Gera und Umgebung, Deutschland 1.231
Greifswald und Umgebung, Deutschland 1.000
Görlitz und Umgebung, Deutschland 1.742
Göttingen und Umgebung, Deutschland 1.000
Hagen und Umgebung, Deutschland 4.358
Halle-Neustadt und Umgebung, Deutschland 14.264
Hamburg und Umgebung, Deutschland 217.162
Hamm und Umgebung, Deutschland 1.000
Hanau am Main und Umgebung, Deutschland 1.000
Hannover und Umgebung, Deutschland 69.250
Heidelberg und Umgebung, Deutschland 1.000
Heilbronn und Umgebung, Deutschland 1.000
Jena und Umgebung, Deutschland 3.522
Karlsruhe und Umgebung, Deutschland 14.507
Kassel und Umgebung, Deutschland 33.037
Kempten (Allgäu) und Umgebung, Deutschland 5.337
Kiel und Umgebung, Deutschland 21.945
Koblenz und Umgebung, Deutschland 1.041
Konstanz und Umgebung, Deutschland 16.062
Kreisfreie Stadt Aachen und Umgebung, Deutschland 23.173
Köln und Umgebung, Deutschland 437.107
Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Deutschland 1.000
Landkreis Prignitz, Deutschland 1.000
Landkreis Uckermark, Deutschland 1.000
Landshut und Umgebung, Deutschland 5.863
Leipzig und Umgebung, Deutschland 52.782
Lübeck und Umgebung, Deutschland 4.852
Mainz und Umgebung, Deutschland 1.000
Mannheim und Umgebung, Deutschland 66.034
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland 1.000
Mönchengladbach und Umgebung, Deutschland 1.000
München und Umgebung, Deutschland 367.498
Münster und Umgebung, Deutschland 7.723
Neubrandenburg und Umgebung, Deutschland 5.094
Neumünster und Umgebung, Deutschland 1.000
Neustadt und Umgebung, Deutschland 2.688
Nordhorn und Umgebung, Deutschland 1.000
Nürnberg und Umgebung, Deutschland 87.411
Offenbach und Umgebung, Deutschland 1.000
Oldenburg und Umgebung, Deutschland 7.375
Osnabrück und Umgebung, Deutschland 1.773
Paderborn und Umgebung, Deutschland 1.204
Passau und Umgebung, Deutschland 9.398
Pforzheim und Umgebung, Deutschland 1.000
Plauen und Umgebung, Deutschland 1.000
Potsdam und Umgebung, Deutschland 1.523
Regensburg und Umgebung, Deutschland 23.820
Reutlingen und Umgebung, Deutschland 6.624
Rheine und Umgebung, Deutschland 3.226
Rosenheim und Umgebung, Deutschland 4.636
Rostock und Umgebung, Deutschland 9.791
Saarbrücken und Umgebung, Deutschland 42.329
Schleswig-Holstein, Deutschland 1.018
Schwerin und Umgebung, Deutschland 1.275
Siegen und Umgebung, Deutschland 1.366
Stralsund und Umgebung, Deutschland 1.643
Stuttgart und Umgebung, Deutschland 208.451
Trier und Umgebung, Deutschland 1.623
Tübingen und Umgebung, Deutschland 1.000
Ulm und Umgebung, Deutschland 34.952
Villingen-Schwenningen und Umgebung, Deutschland 4.436
Wahren und Umgebung, Deutschland 1.000
Wiesbaden und Umgebung, Deutschland 6.178
Wilhelmshaven und Umgebung, Deutschland 1.026
Wolfsburg und Umgebung, Deutschland 1.000
Wuppertal und Umgebung, Deutschland 1.000
Würzburg und Umgebung, Deutschland 30.216
Zwickau und Umgebung, Deutschland 1.000
Rest 1.369.742

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Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

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Die Funktion “Wer hat mein Profil betrachtet” bei LinkedIn wurde im Frühjahr bereits kräftig überarbeitet. Nun wurde die Funktion auch im deutschsprachigen Raum mit einem Ranking hinterlegt: So kann man sehen, wie man im Vergleich zu seinen und Kontakten oder hundert ähnlichen Profilen im Vergleich abschneidet. Da diese Funktion angeblich die beliebteste ist, ein kleiner Blick darauf.

So sieht das Ranking aus

Das Ranking ist nicht über den üblichen Link, sondern (bis jetzt) nur über die Sidebar auf der Startseite zu erreichen:

Wo finde ich das Profil RankingBei dem Hinweis “Sie hatten XYZ % mehr oder weniger Profilbesucher” findet sich das Ranking:

Profil Ranking So sieht es ausVon der Startseite gelangt man direkt zum Ranking (1). Von hier aus können Sie auch zu den Profilansichten wechseln (2).

Standardmäßig startet das Ranking mit dem Netzwerk (5). Hier kann man vergleichen, wie sein persönliches Netzwerk in punkto Profilansichten abschneidet. Über den Link “Sie” (3) springt man “zu sich selber” und sieht, wer knapp darüber und darunter liegt.

Man kann sich aber auch mit 99 Personen (4) vergleichen, die (nach der Meinung von LinkedIn) ein ähnliches Profil besitzen, wie man selber.

Ranking direkt kontaktenWas ich unschön finde, ist der Vernetzungsbutton: Dieser sendet direkt ohne die Möglichkeit, einen individualisierten Text einzugeben, eine Vernetzungsanfrage an die angezeigte Person.

Ranking deaktivieren

Wer nicht möchte, dass er mit seinem Netzwerk gerankt wird oder mit Unbekannten, die ein ähnliches Profil besitzen, in einen Topf geworfen wird, bietet LinkedIn die Möglichkeit, sich dort auszublenden. Allerdings wird man dann auch (“Quit pro Quo“) aus dem Ranking entfernt, so dass man sich selber nicht mehr einschätzen kann.

Ranking deaktivieren
Gerade das Ranking mit Unbekannten und der etwas schnellen Art der Vernetzung dürfte dazu führen, dass einige die Funktion nicht wünschen. Allerdings muss man dazu erst von der Existenz der Möglichkeit wissen.

Für Berufseinsteiger und Personen, die aktiv einen neuen Job suchen, eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, sich zu vergleichen. So können gerade Berufseinsteiger in Kombination mit “Wer hat mein Profil betrachtet” interessante Rückschlüsse darauf ziehen, ob Ihr Profil Optimierungsbedarf hat. Die “Hochgeschwindigkeitsvernetzung” allerdings sollte noch mal überdacht werden.

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Logo tsuDie Welt besteht nicht nur aus Facebook (und LinkedIn) allein. Vor ein paar Wochen ging es hoch her: Das “non profit” Netzwerk ello ging nur per Einladung an den Start und machte die Runde. Nun grassiert ein anderer Geist: tsū (Gesprochen Sue, geschrieben mit Makron). Dieses Netzwerk, stark angelehnt an Facebook, geht genau den umgekehrten Weg: Werbung, ja, und die Nutzer sollen daran partizipieren.

Was ist tsū

Wenn man sich anmeldet, benötigt man keinen direkten Invite. Allerdings muss man eine Referenz angeben, wobei jede geht. Wer also keinen weiss, kann einfach im Anmeldeprozess bei dem Feld kossi für meinen Account angeben. Danach kann man ein klassisches Profil anlegen, mit Headergrafik (wie von Facebook, Google+ oder LinkedIn bekannt). Jan Firsching machte mich über Futurebiz darauf aufmerksam. Mittlerweile wurde schon einiges darüber berichtet, wie auf t3n oder auch auf techclick und ZDnet. Für das teilen und kommentieren soll man für die erzielte Reichweite vergütet werden.

Wie sieht es aus

Eigentlich kann man sich tsū so vorstellen: Facebook in Ersatzflüssigkeitsgrün, wie es auch von So.Cl seit dem relaunch bekannt ist:

Tsu in action

 

Man hat die üblichen Funktionen: Links teilen, Freunde adden (oder auch nur Folgen), liken. Dabei ist es für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr stabil.

Das Cashback unter den Social Networks

Jan schreibt zu Recht: Teilen und Liken wir, damit wir Geld verdienen? Die Frage hat wohl weniger interrogativen Charakter. Jedoch im Umkehrschluss: Gehen wir zu Real, weil wir Paybackpunkte sammeln? Es ist ja eher umgekehrt: Wir gehen zu Real einkaufen und nehmen die Paybackpunkte mit, weil wir da eh einkaufen. Genau darauf zielt auch tsū ab: Unterhalt Dich mit Deinen Freunden und wenn ein paar Cents abfallen: Umso besser. Transfer von Funds auf tsuEin kleines Detail dabei am Rande: Man kann auch sein erwirtschaftetes Geld statt auszahlen, transferieren.

Damit schlägt tsū den Weg ein, den Facebook 2012 aufgegeben hat: Ein soziales Netzwerk mit einer eigenen Währung auszustatten. Dabei verzichtet tsū auf einen eigenen Begriff. Eine Lücke, die bis jetzt, weder von Facebook oder Apple geschlossen wurde. Nur Bitcoin scheint bestand zu haben, ist aber losgelöst von sozialen Netzwerken.

Auf diesen Mitnahmeeffekt zu zielen ist sicherlich sinnig. Und es funktioniert auch analog bei den Cashback Kreditkarten: Die Marge ist eh die gleiche, also machen wir Hälfte / Hälfte. So gesehen das Aldiprinzip für soziale Netzwerke: Ich gebe Dir die Marge ab und Du kommst zu mir.

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