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LinkedIn hat aktuell seine Oberfläche (GUI – Graphical User Interface) etwas modernisiert. Aktuell sieht es damit so aus:

Es wirkt jetzt moderner, nicht mehr so auffällig. Viele Änderungen betreffen außerdem die mobile Anwendung (ein Artikel zum Redesign findet sich bei LinkedIn hier). So wedren zum Beispiel auf dem Handy jetzt die gleichen Suchfilter angezeigt, wie auf der Desktopoberfläche.

Insgesamt etwas dezenter, das „blau“ ist, vom Logo abgesehen, stärker in den Hintergrund getreten.

Ansonsten Ist es recht ähnlich geblieben, mit Schnellblöcken für die Unternehmensseiten, Zugriff auf beliebte Diskussionen und in der Mitte nach wie vor die Timeline, wie wir sie kennen. Auch der Zugriff auf die beliebtesten Kurse sind geblieben (wobei ich jetzt nicht weiß, ob es sich dabei um ein Premiumfeature handelt, oder es generell zur Verfügung steht).

Es handelt sich also (zumindest in der Desktopvariante) eher um Kosmetik, als um inhaltliche Anpassung.

LinkedIn in Deutschland

Insgesamt scheint die Nutzung von LinkedIn massiv in Deutschland anzuziehen. Dieses leite ich aus meiner persönlichen Wahrnehmung, zum Beispiel bei den Foren ab: Mittlerweile habe ich in meinen Foren rund um Projektmanagement wesentlich mehr Traffic auf LinkedIn, als zum Beispiel auf Xing.

Allerdings hat die höhere Nutzung von LinkedIn auch ihre Schattenseiten: Verstärkt kommen Anfragen von Ernährungs- oder Gesundheitscoaches oder in der Timeline versuchen Personen mittels Funnelmarketing einen auf deren Seite für Webinare zu ziehen.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall für Leute, die etwas eigentümliche Kontaktanfragen erhalten oder nach eine bestätigten Kontaktanfrage gleich zugemüllt werden mit Nachrichten wie

„Möchtest Du schnell Reich werden? Ich habe einen Weg gefunden, am Tag 7.233, 34 € zu verdienen – GARANTIERT

den „Vernetzen“ gegen den „Folgen Button zu tauschen (Anleitung hier). Die Kontaktanfragen kommen häufig von Bots, die mit der getauschten Variante nicht umgehen können. Man kann das Ergebnis gut beobachten, dass plötzlich immer mehr Folgen, die Vernetzungsanfragen aber drastisch zurückgehen.

Ich werde demnächst mal wieder mal die DAX Konzerne vergleichen: Daran kann man viel erkennen. So hat Siemens bald die 4 Millionen Follower auf LinkedIn erreicht und damit Facebook (und Xing sowieso) als reichweitenstärkstes Medium in den Schatten gestellt.

Intro

In letzter Zeit mehren sich Artikel, wie meiner, wie man seine Reichweite optimiert. Die verschiedenen sozialen Netzwerke haben ihre eigenen Techniken und Algorithmen, welche Beiträge wie und wann wem angezeigt werden. Viele achten auf Reichweite, doch was bedeutet das? Reichweite isoliert betrachtet ist erst mal egal, es kommt auf die Relevanz an. Dieser Artikel bezieht sich zwar auf LinkedIn, kann man aber im ähnlichen Sinne auch auf andere Netzwerke beziehen.

Achte auf Deine Reichweite!

Ja, Reichweite ist wichtig. Aber: Im Kern steht die Frage, was ich denn mit meinem Artikel oder Posting erreichen möchte.

Hierbei ist auf LinkedIn die beiden Positionen zu trennen: Postings (also direkt in der Timeline oben geschriebene Mitteilungen) haben. Ein „guter“ Artikel (im Sinne von Reichweite) kommt bei mir im besten Falle auf 10.000 Leser, ein einfacher Beitrag kann um die 100.000 erreichen.

Wen also um reine Reichweite gehen sollte, dem ist mit Mitteilungen theoretisch besser gedient. Habe ich davon einen höheren Nutzen?

Ein Artikel, ausformuliert und treffend formuliert, erreicht eher Leser, die sich mit einem beschäftigen und wo man eher im Gedächtnis bleibt. Außerdem kann man darüber eine Verknüpfung zu seiner Profession herstellen.

Profession ist ein weiterer Stichpunkt: Am Besten, man konzentriert sich auf ein Thema, und zwar dass, womit man sich in Verbindung gebracht sehen möchte (Also: SAP, Projektmanagement, Adressrisiko, Coaching…..). Man kann zwar mit niedlichen Katzenfotos „tierisch“ Reichweite generieren. Aber mit was wird man dann in Verbindung gebracht?

Die Zielsetzung ist entscheidend. Und: Wenn Sie im Moment angestellt und glücklich sind, so erst mal herzlichen Glückwunsch. Wird das in 10 Jahren definitiv auch so sein? Eine Zielsetzung kann es auch sein, bei seinem Netzwerk dezent in Erinnerung zu bleiben.

Extro

Reine Reichweite bringt erst mal gar nichts. Wer nur diese sucht, kann sich auch 10.000 likes für wenig Geld kaufen. Aber diese gekaufte Reichweite bringt gar nichts, zusätzlich birgt das Kaufen von Likes, dass man gesperrt wird, da nahezu alle Plattformen diesen Handel untersagen.

Weniger ist mehr: Wenn ich durch einen guten Artikel nur wenige Entscheider und/oder Interessierte erreiche, kann ich mich auf Dauer besser als Fachmann in meiner Nische etablieren.

Intro

Heute der nächste Teil: LinkedIn Profil

LinkedIn Google Suche Profil

LinkedIn Profil

Für viele sicher eine zentrale Frage: Wie fülle ich mein LinkedIn Profil aus? Was muss ich beachten? Ist ein Foto auf LinkedIn sinnvoll.

Netzwerk ist wichtiger

Zu aller erst: Bevor die Frage beantwortet, wie man das Profil ausfüllt, sollte man sich damit beschäftigen, was man erreichen möchte. Netzwerk ist wichtiger! Gerade gestandene Führungskräfte brauchen nicht das perfekte Profil und können sich auf das wesentliche beschränken. Aber gerade Freiberufler oder Berufseinsteiger sollten auf Ihr Profil achten: Um so vollständiger es ist, um so eher wird man gefunden.

Eigendarstellung

Ich habe mal die wichtigsten Einstellungen dargestellt. Falls Sie den Bereich nicht finden sollten: Man muss den Bereich erstmalig anlegen, wenn man noch nichts angegeben haben (Ein Bild weiter). Generell können Sie über das Bleistiftssymbol etwas bestehendes bearbeiten und über das + Symbol etwas hinzufügen.

LinkedIn Profil bearbeiten Detail

  1. Hintergrundbild: Kein „Muss“, hübscht das Profil aber auf. Hier kann man ein eigenes Bild hochladen. Denken Sie aber daran, dass Sie die Bildrechte haben! Bei dem runden Logo können (und sollten) Sie ein eigenes Foto hinzufügen.
  2. Profilbereich hinzufügen: Wenn Sie ein Bereich noch nicht haben, können Sie den Abschnitt dort hinzufügen.
  3. Erfahrung: In diesem Profilbereich können Sie Ihre Berufserfahrung aufzählen. Ein unbeendeter Job ist immer oben.
  4. Ausbildung: Wie der Name schon sagt, wird hier die Ausbildung angegeben. Wenn Sie diese angeben, achten Sie darauf, dass das Unternehmen oder Fakultät in dem Dropdownfeld angezeigt wird. So werden Sie automatisch dem Alumni hinzugefügt.
  5. Bescheinigung zu Zertifikate: Hier werden die Abschlüsse angegeben. Auch hier gibt es etliche (wie in meinem Beispiel der CSPO), die richtig zugeordnet, mit einem Bild des Zertifikatausstellers versehen wird.
  6. Ehrenamt: Hier können Ehrenämter angegeben.
  7. Kenntnisse und Fähigkeiten: Hier können Sie Stichwörter angeben. Diese können von Ihrem Netzwerk bestätigt werden. Da das in die Suche mit eingeht, sollte man das nicht unterschätzen. Allerdings: gehen Sie auf die Suche in Ihrem Netzwerk und bestätigen Sie selber Kenntnisse. Die einfachste Art, eigene zu akquirieren.
  8. Empfehlungen: Diese sind etwas ausführlicher. Schätzen Sie einen Kunden, Kollegen, Mitarbeiter…. schreiben Sie doch eine.
  9. Qualifikationen und Auszeichnungen: Hier können Sie alles mögliche angeben. Gerade für Freiberufler: Hier können Sie auch Projekte ohne Angabe des Kunden angeben. So kann man auf sich aufmerksam machen, ohne den Kunden preis zu geben.

Wenn ein Bereich noch nicht da ist, muss man ihn hinzufügen:

LinkedIn Profilbereich hinzufügen

Intro

Ich verfolge den Markt für soziale Business Netzwerke bereits seit 2010. Seit dem hat sich einiges getan. Marktführer im deutschsprachigen Raum sind seitdem (immer noch) LinkedIn und sein deutschsprachiger Pendant XING aus Hamburg. Zeit, mal den Vergleich zu aktualisieren.

LinkedIn und XING im Vergleich

Ich habe mal die wichtigsten Parameter gegenübergestellt.

Mitglieder

Für einen Nutzer ist am Wichtigsten: Wen kann ich erreichen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in einem Businessnetzwerk angemeldet ist. Hier haben XING und LinkedIn aktuell ungefähr Gleichstand: Im deutschsprachigen Bereich sind jeweils 13 Millionen Nutzer angemeldet (XING siehe hier, Seite 48), LinkedIn eigene Erhebung über den AdManager von LinkedIn:

LinkedIn Nutzer 2019 DACH Deutschland Schweiz Österreich

Allerdings sei hinzugefügt, dass nach aktuelleren Berichten XING bereits bei 15 Millionen Mitgliedern wäre.

Unterschied ist hingegen in der Verteilung zu finden: Wer Ansprechpartner im Senior Management oder auch in großen Konzernen allgemein sucht, wird eher bei LinkedIn fündig. Bei XING ist daher eher die Schicht der Freelancer, Coaches, Trainern und allgemein Freiberuflern zu finden.

Preis

Unterschiede bei den Kosten für XING und LinkedIn sind vor allem in der Freemium Varianten der beiden Anbieter zu finden: Während XING die Freemiumvariante mehr und mehr „kastriert“ hat, um die Nutzer zu einer kostenpflichtigen zu animieren, kann man die LinkedIn Versionen (sowohl Desktop, als auch Mobile) auch als Basismitglied sehr gut verwenden.

LinkedIn XING Preisvergleich 2019

Bei LinkedIn kostet die günstigste Premiumvariante 10 € im Monat, was 2,05 € über dem Angebot von XING liegt. Die Premiumvariante „Essential“ für 10 € ist allerdings nur von einer IP aus Deutschland erreichbar, nicht aus der Schweiz oder Österreich.

Allerdings ist bei XING mit Zusatzkosten zu rechnen, zum Beispiel, wenn man alle Funktionen von Gruppen oder Unternehmensprofilen nutzen möchte, die bei LinkedIn generell kostenfrei sind.

Nutzung

Bei der Nutzung hat LinkedIn XING mittlerweile überholt. XING ist im Alexaranking mittlerweile auf Platz 94 angekommen bei den in Deutschland am meisten genutzten Seiten.

Ein Grund hierfür wird die mobile Nutzung sein. Zwar hat XING dort deutlich aufgeholt, allerdings ist die Qualität der LinkedIn App deutlich höher:

LinkedIn XING Appstore Vergleich 2019

Intro

Das man das Profil bei LinkedIn um verschiedene Bereiche anreichern kann, ist ja schon länger so. Es gibt, gerade für Freiberufler und Selbstständige interessant, Möglichkeiten, Projekte und auch Zertifikate anzeigen zu lassen. Für dieses Klientel spannend, da „ich bin seit 12 Jahren Freiberufler“ nicht unbedingt eine qualitative Aussage beinhaltet. Jetzt habe ich eine spannende Mail von der Scrumalliance bekommen.

Badges am Beispiel der Scrumalliance

Ich bekam von der Scrumalliance folgende Mail:

Congratulations! You are awarded the digital badge, Certified Scrum Product Owner® (CSPO®), from Scrum Alliance®. Your badge can be shared electronically with others via email or social media in order to demonstrate your achievement. To view your Digital Badge, click http://bcert.me/stsokfgpi.

Add your credential to LinkedIn profile now! You may be prompted to sign in to LinkedIn. You will be automatically asked to submit the following details to add your badge:

Wenn man der Mail folgt, bekommt man eine dezidierte Anleitung, wie man den Badge seinen Profil zuordnet:

Ad Certification Badge at LinkedIn

Folgt man den Anweisungen, so bekommt man in seinen Profil dieses unter seinen „Qualifikationen und Auszeichnungen“ angezeigt:

Qualifikationen und Auszeichnungen auf LinkedIn

Leider habe ich keine vollzählige Übersicht entdeckt, welche Organisationen die Badges unterstützen. Von der Scrumalliance habe ich auch nur dadurch erfahren, da ich ja selber Mitglied und zertifizierter CSPO bin.

Insgesamt lohnt es sich, den Bereich „Qualifikationen und Auszeichnungen“ sich mal wieder näher anzuschauen. Hier kann man

  • Veröffentlichung
  • Zertifizierung
  • Patent
  • Kurs
  • Auszeichnung/Preis
  • Prüfungsergebnisse
  • Sprache
  • Organisation

angeben. Wie eingangs bereits beschrieben, gerade für Freiberufler, Selbständige und Freelancer eine gute Möglichkeit, auf sich und seine Vitae aufmerksam zu machen. Oft kann oder darf man seine Auftraggeber nicht benennen, was man über die Projekte umgehen kann. Aber auch Veröffentlichungen machen durchaus Sinn, wenn man Bücher, Artikel oder auch eine Dissertation verlinken kann, alles, was man direkt aufrufen könnte. Wann haben Sie das letzte Mal nachgeschaut?

Intro

Bereits vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel zu den in Planung befindlichen „Events“ bei LinkedIn geschrieben. Jetzt wurde ein Artikel von Ashu Dubey publiziert, der einige Details preis gibt. Insbesondere ist nun auch die Hilfe zu dem Thema veröffentlicht, wo man schon einiges daraus erkennen kann. Allerdings nur auf Englisch und leider noch nicht auf Deutsch.

Details zu den LinkedIn Events

Gerade über die Hilfe wird bereits jetzt deutlich, wie es funktioniert. So kann man das Event direkt einladen, es bewerben, Kontakte einladen, darüber kommunizieren und auch eine eigenständige Timeline hat das Event.

Die zu bearbeitenden Details sind, nach bekannten Muster, sind

  • Name of event
  • Date and time
  • Location
  • Event hashtag
  • Event description
  • Industry
  • External URL

[Man erkennt an der englischen Sprache, dass ich das nur aus der Hilfe entnommen habe]

Besonders spannend finde ich, dass von vornherein ein eigenes Hashtag für das Event kreiert wird: Vereinfacht das die Kommunikation in den sozialen Netzen, neben LinkedIn natürlich Twitter ganz vorneweg.

Screenshots über die Anlage oder dem Managen von Events habe ich in der Hilfe nicht entdecken können, sehr wohl aber ein kleines Video, dass die Anlage eines Events via Handy demonstriert.

 

Was das nachfolgende Video zeigt, ist, dass LinkedIn weiterhin die „Mobile First“ Strategie verfolgt: So sind Handys nicht ein ungeliebter zu pflegender Kanal, sondern neue Funktionen werden direkt für die mobilen Versionen optimiert. Das ergibt auch Sinn: Was auf einem Handy funktioniert, ist auf dem Desktop immer praktikabel (im schlimmsten Fall, der 1:1 Implementierung halt was für Grobmotoriker). Dabei werden der Hilfe nach die beiden Hauptbetriebssysteme im Handybereich, iOS und Android, unterstützt.

Wo kann ich es ausprobieren?

Leider noch gar nicht. Zumindest habe ich es über mehrere Profile und mehreren Sprachen keinen Zugang zu der Funktion bekommen, diese scheint noch nicht ausgerollt zu sein. Gern publiziert LinkedIn solche Funktionen auch im Silent Release: Sie sind dann einfach irgendwann da.

Im Post, das ich eingangs verlinkt habe, war die Sprache davon, dass es gerade mit ausgewählten Teilnehmern pilotiert wird.

Intro

LinkedIn nutzt viele Features. manche werden mit der Zeit wieder abgestellt, um den Fokus auf die Hauptaktivitäten zu lenken. Bei manchen Sachen gut, manche werden schmerzlich vermisst. Ich denke an die InMaps, die einem die eigene Vernetzung clusterte. Dieses war ein großartiges Tool, was dann in der Versenkung verschwand. Ein anderes Tool, was viele missen, gerade im Vergleich zu XING, sind die Events. Jetzt gibt es Hoffnung, dass diese wiederkommen.

Events are back

Die Tage ereilte mich ein Post, in dem die Messe Electronica in einem Event beworben wurde. Moment mal….. ein Event? Wurde das Tool nicht abgeschaltet? Leider standen Events seit Jahren nicht mehr zur Verfügung. Früher (also so um 2011) waren diese ein Bestandteil der englischen Oberfläche von LinkedIn. Dann wurden sie, wohl wegen mangelnder Nutzung, abgeschaltet. Jetzt kann man wieder einzelne Events wiederfinden, wie zum Beispiel dieses von der electronica 2018. Das sieht dann aktuell so aus:

LinkedIn Events

Leider konnte ich kaum was in Erfahrung bringen. Das Tool scheint noch im Alphastadium zu sein. Somit nur das, was man direkt auch sehen kann:

  1. Im Header befindet sich ein Bereich mit den allgemeinen Angaben, Ort, Datum, Name etc., was man so erwartet.
  2. Man kann sich direkt für das Event registrieren. Man muss sich registrieren, um die Teilnehmer zu sehen. Der Button führt auf eine externe Seite, die dann mit den LinkedIn Mitgliedern abgeglichen wird (reines Drücken des Buttons führt noch nicht zur Teilnahme).
  3. Man kann auch dem Event nur Folgen, also die bei LinkedIn übliche Möglichkeit jemanden oder etwas zu Folgen ist auch hier implementiert.
  4. Es gibt auch eine Timeline für das Event. Beiträge dort erscheinen auch in der normalen Timeline, zum Beispiel, wenn jemand zu dem Event etwas beiträgt oder kommentiert

Mehr konnte ich erstmal nicht in Erfahrung bringen. Weder die deutschsprachige, noch die englischsprachige Hilfe hatte bereits Fragmente davon enthalten. Und was mich vor allem wunderte, dass auch in der Blogosphäre (vor allem die Englische) nichts zu finden war: Hier wird LinkedIn mit Argusaugen überwacht und viele Features werden dort kommentiert, während hier noch ruhig ist. Ich werde das Thema auf jeden Fall weiter beobachten.

Intro

Gerade mal vor zwei Wochen habe ich einen Artikel über den Umbau in den Gruppen geschrieben. Hier habe ich bedauert, dass die Gruppen sehr beschnitten wurden und die Sichtbarkeit sehr beschränkt. Wie so häufig kommen die Details jetzt sukzessiv. Es hat sich einiges getan, und vor allem Moderatoren werden ein paar Nacharbeiten sehr begrüßen.

Was ist geschehen

Auf die aktuellsten Neuerungen bin ich erst durch einen Beitrag von Mark Williams („MrLinkedIn“) aufmerksam geworden, von daher lieben Dank und Grüße an Friederike Gonzalez Schmitz, die mich darauf aufmerksam gemacht hat.

Vereinfachung für Moderatoren

Die wichtigste Neuerung für Moderatoren kam bereits wenige Tage, nachdem Relaunch publiziert wurde: So wurde ja der Direktsprung zur Freigabe von neuen Mitgliedern abgeschaltet und man musste über die Gruppe zur Mitgliederverwaltung navigieren. Etwas umständlich. Das ist zwar prinzipiell so geblieben, jedoch wird unter Mitteilungen ein Posting gesetzt, dass eine neue Anfrage besteht und man kann über Link direkt dorthin navigieren, was die Sache stark vereinfacht:

LinkedIn Gruppenmitglieder bestätigen

Direktes Posten

Man kann jetzt direkt aus der Timeline heraus direkt in eine Gruppe posten:

Direktes Posten in Gruppen bei LinkedIn

Das hilft, wenn man schnell einen kleinen Gedanken posten möchte. Früher konnte man nur zwischen a) öffentlich b) öffentlich und Twitter und c) Kontakte auswählen. Jetzt kann man auch direkt eine Gruppe ansprechen. Allerdings, wer es ausprobieren möchte: Es sind ein paar Minuten Zeitversatz aktuell da.

Das funktioniert auch einwandfrei mit visuellem Content, also Fotos und Videos.

Sichtbarkeit der Gruppen verbessert

Die Gruppen sind ja bereits vor ein paar Jahren unter „Apps“ verklappt worden und nicht jedem sofort ersichtlich. Jetzt bekamen die Gruppen einen kleinen Kasten spendiert, direkt auf der Startseite:

LinkedIn Gruppen von der Startseite erreichbar

Leider kann man diese noch nicht sortieren (wünschenswert wäre, dass gerade die eigenen schnell erreichbar wären). Aber immerhin, damit ist den Gruppen durch eine schnelle Erreichbarkeit eine (wieder) bessere Sichtbarkeit gegeben.

Extra

Ich freue mich, dass die Gruppen dadurch wieder gewinnen. Mal schauen, was uns LinkedIn noch für Verbesserungen bietet.

Intro

Ich habe ja schon häufiger über die Gruppen bei LinkedIn geschrieben. Diese sind ja unter den „Apps“ versteckt und nicht so prominent platziert, wie bei anderen, sozialen Netzwerken. Jetzt gibt es ein paar Neuerungen, die vor allem auch die Moderatoren betreffen.

LinkedIn Gruppen

Bei LinkedIn gibt es 1.861.825 Gruppen. Also sollte für jeden was die sein. Differenziert wird zwischen Standardgruppen und nicht öffentlichen Gruppen. Der Unterschied ist hier erklärt. Was hat sich geändert?

Neue Mitglieder? Gucken!

Vorher wurde in der Gruppenübersicht Anfragen zum Gruppenbeitritt und Moderationsaufträge angezeigt. Jetzt muss man manuell seine Gruppen anschauen und unter Verwaltung explizit nach Gruppenanfragen schauen.

LinkedIn Gruppenverwaltung

Sortierung

Die Übersicht der Gruppen ist nicht mehr konfigurierbar: Die Sortierung erfolgt „irgendwie“. Auch die eigenen werden nicht oben angezeigt. In Zusammenhang zu der davor beschriebenen Änderung schwierig für Moderatoren.

Newsletter

Newsletter (oder: Ankündigungen wie sie bei LinkedIn genannt wurden) sind entfallen. Stattdessen wird auf die Auszugsmail gesetzt, die LinkedIn auf Wunsch jedes Mitglieds täglich, wöchentlich oder monatlich erstellen kann.

Rechtekonzept

Das Rechtekonzept wurde reduziert: Es gibt nur noch den Administrator (in der Regel der Gründer eine Gruppe), und Moderatoren.

Moderation

Es gab ja vorher die Möglichkeit, einzelne Personen auf „Moderation“ zu stellen oder Einstellungen, dass zum Beispiel Mitglieder in den ersten drei Tagen nach Eintritt in die Gruppe was posteten, moderiert werden können oder mussten. Solche Features sind gestrichen worden. Scheinbar soll der Crossposting Algorithmus jetzt alles allein verrichten. Zumindest kann man als Administrator oder Moderator einzelne Postings noch manuell löschen.

Extro

Wer mehr darüber erfahren möchte, sei der Blog von LinkedIn ans Herz gelegt. Insgesamt sind die Änderungen nicht unbedingt von Vorteil, gerade Moderatoren wird hier der Umgang mit den Gruppen erschwert. Gerade in den Gruppenverwaltungen nach zu schauen, ob Beitrittsanfragen gekommen sind, ist leider etwas mühselig.

Allerdings sollen etliche Funktionen nach einiger Zeit wiederkommen.

Intro

Aktuell las ich wieder in einem Forum, LinkedIn wäre teuer. Ist das so? Ein kleiner Vergleich, wo ich das wichtigste mal gegenüber gestellt habe.

Eine Übersicht

Bei XING gibt es eine Premiummitgliedschaft, bei LinkedIn ist es etwas unübersichtlicher. Es gibt allein vier Arten der Premiummitgliedschaft zuzüglich der Recruiter Accounts.

Entscheidend ist für den Vergleich, dass es bei LinkedIn ein Premium „Essentials“ gibt, dass die wichtigsten Eigenschaften mitbringt:

LinkedIn vs. XING Deutschland Kosten 2018

In dem aktuellen Vergleich kostet (bei jeweils jährlicher Zählweise) der LinkedIn Account 90 Cent mehr im Monat als der XING Account.

Allerdings: Die PayWall ist bei XING wesentlich höher: So kann man bei XING noch niemals alle Kontaktanfragen sehen, sondern nur die Neuste. Alle anderen sind nur Premiummitgliedern ersichtlich. Auch kann ein Basismitglied bei einer Kontaktanfrage keinen Text hinzufügen…. für ein Businessnetzwerk ein fast „NoGo“. Diese Sachen gehen bei LinkedIn auch für Basismitglieder problemlos.

Bei LinkedIn kann man bedenkenlos mit der Basismitgliedschaft starten, mit der hier untersuchten „kleinen Premiummitgliedschaft“ sich ausprobieren und bei Bedarf auf eine teurere Lösung schwenken. Diese braucht man aber eigentlich nur im Recruiting oder im Salesbereich bei intensiver Nutzung und nicht wie bei XING per sofort.

Auch für die mediale Nutzung gilt, dass LinkedIn zum Beispiel einbinden von Videos oder das Versenden von Anhängen kaum Riegel vorschiebt, noch niemals bei Basismitgliedern. Ich habe zum Beispiel mal ausreizen wollen, wann LinkedIn aufgibt, aber ein 4,5 GB großes Video hat vollständig funktioniert.

LinkedIn und XING im DACH Raum

Noch gilt XING im DACH Raum als Marktführer. In der Schweiz hat XING diesen Status schon lange verloren (seit 2010), aber auch in Deutschland tut sich was. So ist LinkedIn mit 12 Millionen Nutzer knapp hinter XING, in der Nutzung sieht das anders aus: So liegt XING nach Alexa auf Platz 67 der meistgenutzten Sides, LinkedIn mit Platz 45 deutlich weiter vor. Das liegt aber vorrangig auch an der App, die bei LinkedIn wesentlich bedienerfreundlicher ist.

Bei XING ist die Basismitgliedschaft derartig reduziert, dass man andere Mitglieder über den Umweg der Google Suche mit dem Operator „Site:XING.COM“ besser findet, als über deren eigentliche Suche (sogenannte X-Ray Suche).