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Schlagwort-Archive: Social Media

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LinkedIn Official LogoEigentlich wollte ich mal wieder meine Aufbereitung machen, wie viele Mitglieder wo überall hat. Diese hatte ich zum letzten mal im Oktober präsentiert. Diese Artikel sind zwar dröge, aber scheinbar werden diese gern für Recherchezwecke verwendet und finden hier und da Anklang. Dabei stolperte ich über ein kleines, aber geniales Detail: Auch für LinkedIn Ads sind nun Regionen verfügbar. Dieses gab es vorher nur für große Ballungsgebiete:

Regionen in Deutschland bei LinkedIn Ads

Die Übersicht

Na, dann gleich mal herangemacht und angeschaut. Dabei fällt auf, dass da noch etwas nachgebessert werden könnte: Das Bayern weniger als 1.000 Mitglieder hat (genauso wie Mainz) ist irgendwie komisch. Aber wie immer sei darauf hingewiesen, dass es sich um keine offiziellen Zahlen seitens LinkedIn handelt:

Verteilung der LinkedIn Mitglieder in Deutschland, größte Städte

And the winner is: KÖLN!

Die Zahlen

Alle Zahlen im Überblick:

Aalen und Umgebung, Deutschland 1000
Augsburg und Umgebung, Deutschland 17.542
Bamberg und Umgebung, Deutschland 1000
Bayern, Deutschland 4306
Bayreuth und Umgebung, Deutschland 2036
Berlin und Umgebung, Deutschland 325.082
Bielefeld und Umgebung, Deutschland 61.533
Bochum und Umgebung, Deutschland 1.601
Bonn und Umgebung, Deutschland 13.696
Brandenburg und Umgebung, Deutschland 1.000
Braunschweig und Umgebung, Deutschland 27.663
Bremen und Umgebung, Deutschland 58.525
Bremerhaven und Umgebung, Deutschland 1.843
Chemnitz und Umgebung, Deutschland 6.879
Cottbus und Umgebung, Deutschland 5.604
Cuxhaven und Umgebung, Deutschland 1.000
Darmstadt und Umgebung, Deutschland 1.000
Dortmund und Umgebung, Deutschland 37.505
Dresden und Umgebung, Deutschland 40.296
Duisburg und Umgebung, Deutschland 4.585
Düsseldorf und Umgebung, Deutschland 11.284
Emden und Umgebung, Deutschland 2.277
Erfurt und Umgebung, Deutschland 22.571
Erlangen und Umgebung, Deutschland 1.239
Essen und Umgebung, Deutschland 41.138
Flensburg und Umgebung, Deutschland 7.981
Frankfurt am Main und Umgebung, Deutschland 382.763
Frankfurt und Umgebung, Deutschland 1.000
Freiburg und Umgebung, Deutschland 52.195
Fulda und Umgebung, Deutschland 3.780
Fürth und Umgebung, Deutschland 1.000
Gera und Umgebung, Deutschland 1.231
Greifswald und Umgebung, Deutschland 1.000
Görlitz und Umgebung, Deutschland 1.742
Göttingen und Umgebung, Deutschland 1.000
Hagen und Umgebung, Deutschland 4.358
Halle-Neustadt und Umgebung, Deutschland 14.264
Hamburg und Umgebung, Deutschland 217.162
Hamm und Umgebung, Deutschland 1.000
Hanau am Main und Umgebung, Deutschland 1.000
Hannover und Umgebung, Deutschland 69.250
Heidelberg und Umgebung, Deutschland 1.000
Heilbronn und Umgebung, Deutschland 1.000
Jena und Umgebung, Deutschland 3.522
Karlsruhe und Umgebung, Deutschland 14.507
Kassel und Umgebung, Deutschland 33.037
Kempten (Allgäu) und Umgebung, Deutschland 5.337
Kiel und Umgebung, Deutschland 21.945
Koblenz und Umgebung, Deutschland 1.041
Konstanz und Umgebung, Deutschland 16.062
Kreisfreie Stadt Aachen und Umgebung, Deutschland 23.173
Köln und Umgebung, Deutschland 437.107
Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Deutschland 1.000
Landkreis Prignitz, Deutschland 1.000
Landkreis Uckermark, Deutschland 1.000
Landshut und Umgebung, Deutschland 5.863
Leipzig und Umgebung, Deutschland 52.782
Lübeck und Umgebung, Deutschland 4.852
Mainz und Umgebung, Deutschland 1.000
Mannheim und Umgebung, Deutschland 66.034
Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland 1.000
Mönchengladbach und Umgebung, Deutschland 1.000
München und Umgebung, Deutschland 367.498
Münster und Umgebung, Deutschland 7.723
Neubrandenburg und Umgebung, Deutschland 5.094
Neumünster und Umgebung, Deutschland 1.000
Neustadt und Umgebung, Deutschland 2.688
Nordhorn und Umgebung, Deutschland 1.000
Nürnberg und Umgebung, Deutschland 87.411
Offenbach und Umgebung, Deutschland 1.000
Oldenburg und Umgebung, Deutschland 7.375
Osnabrück und Umgebung, Deutschland 1.773
Paderborn und Umgebung, Deutschland 1.204
Passau und Umgebung, Deutschland 9.398
Pforzheim und Umgebung, Deutschland 1.000
Plauen und Umgebung, Deutschland 1.000
Potsdam und Umgebung, Deutschland 1.523
Regensburg und Umgebung, Deutschland 23.820
Reutlingen und Umgebung, Deutschland 6.624
Rheine und Umgebung, Deutschland 3.226
Rosenheim und Umgebung, Deutschland 4.636
Rostock und Umgebung, Deutschland 9.791
Saarbrücken und Umgebung, Deutschland 42.329
Schleswig-Holstein, Deutschland 1.018
Schwerin und Umgebung, Deutschland 1.275
Siegen und Umgebung, Deutschland 1.366
Stralsund und Umgebung, Deutschland 1.643
Stuttgart und Umgebung, Deutschland 208.451
Trier und Umgebung, Deutschland 1.623
Tübingen und Umgebung, Deutschland 1.000
Ulm und Umgebung, Deutschland 34.952
Villingen-Schwenningen und Umgebung, Deutschland 4.436
Wahren und Umgebung, Deutschland 1.000
Wiesbaden und Umgebung, Deutschland 6.178
Wilhelmshaven und Umgebung, Deutschland 1.026
Wolfsburg und Umgebung, Deutschland 1.000
Wuppertal und Umgebung, Deutschland 1.000
Würzburg und Umgebung, Deutschland 30.216
Zwickau und Umgebung, Deutschland 1.000
Rest 1.369.742

Intro

Logo DroponFacebook war nicht das erste, soziale Netzwerk, Google nicht die erste Suchmaschine und Microsoft hatte nicht das erste Betriebssystem. So „schießen gerade soziale Netze wie Pilze aus den Boden“, wie es Nicole so schön beschreibt. Und so kommt nach ello und tsu nun endlich ein neues, soziales Netzwerk, nämlich Dropon.

Was ist Dropon

so sieht dropon ausDropon kommt aus Kanada. Danach erschöpfen sich schon die Informationen, die man darüber findet. Allein ein spanischer Blog hat sich dem Thema etwas angenommen. Auch Alexa spiegelt das im Moment wieder (ja, ja, ich weiß, Alexa ist kein Maßstab): Mit einem Ranking von Platz 2,5 Mio. noch nicht richtig verbreitet. Finden kann die üblichen Verdächtigen, vor allem Klaus Eck. Ich habe mich auch mal angemeldet (Wie immer unter „Kossi“ zu finden). Das Netzwerk bietet die üblichen Möglichkeiten eines (eher rudimentären) Profils. Ähnlich wie ello möchte dropon mit dem Thema privacy punkten: So ist der Slogan „Dropon is a social network that gives a !@#$ about your privacy“. Die Privatsphärenangaben sind sehr versprechend.

Wer steck hinter dropon?

Auf Dropon selber ist ein Patrick Chaloupka, der sich als Creator von Dropon darstellt:

Number One Post auf Dropon

Ansonsten ist Patrick Chaloupka ein unbeschriebenes Blatt: Der LinkedIn Account ist recht verwaist und das Profil auf Facebook, mit denselben Profilfoto, scheinbar genauso alt wie Dropon selber.

Das ist in so weit authentisch, da der Who-Is Eintrag vom Dropon tatsächlich vom ersten November 2014 stammt. Damit ist das soziale Netzwerk tatsächlich sehr, sehr frisch. Andere Angabe wurden kaum bei Denic gemacht, unter Admin und Registrar wurden keinen Namen genannt. Denic bestätigt den Ursprung aus Kanada, da es in Toronto registriert wurde. Damit stellt sich die Frage des Vertrauens: Was nützen Privacy Abgaben, wenn man nicht genau weiß, wer dahinter steckt und wer es finanziert? Alles Fragen, dessen Beantwortung für ein Vertrauen durchaus Einfluss besitzt.

Resümee

Im Schlusswort möchte ich mich Nicole anschließen: Spannend neue Entwicklungen zu beobachten und dabei zu sein. Handlungsbedarf ergibt sich aus den drei neuen Netzwerken (noch) nicht. Privacy oder Funktionen hin oder her: Ohne die entsprechende Penetration macht kein Netzwerk Spaß.

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Die Funktion “Wer hat mein Profil betrachtet” bei LinkedIn wurde im Frühjahr bereits kräftig überarbeitet. Nun wurde die Funktion auch im deutschsprachigen Raum mit einem Ranking hinterlegt: So kann man sehen, wie man im Vergleich zu seinen und Kontakten oder hundert ähnlichen Profilen im Vergleich abschneidet. Da diese Funktion angeblich die beliebteste ist, ein kleiner Blick darauf.

So sieht das Ranking aus

Das Ranking ist nicht über den üblichen Link, sondern (bis jetzt) nur über die Sidebar auf der Startseite zu erreichen:

Wo finde ich das Profil RankingBei dem Hinweis “Sie hatten XYZ % mehr oder weniger Profilbesucher” findet sich das Ranking:

Profil Ranking So sieht es ausVon der Startseite gelangt man direkt zum Ranking (1). Von hier aus können Sie auch zu den Profilansichten wechseln (2).

Standardmäßig startet das Ranking mit dem Netzwerk (5). Hier kann man vergleichen, wie sein persönliches Netzwerk in punkto Profilansichten abschneidet. Über den Link “Sie” (3) springt man “zu sich selber” und sieht, wer knapp darüber und darunter liegt.

Man kann sich aber auch mit 99 Personen (4) vergleichen, die (nach der Meinung von LinkedIn) ein ähnliches Profil besitzen, wie man selber.

Ranking direkt kontaktenWas ich unschön finde, ist der Vernetzungsbutton: Dieser sendet direkt ohne die Möglichkeit, einen individualisierten Text einzugeben, eine Vernetzungsanfrage an die angezeigte Person.

Ranking deaktivieren

Wer nicht möchte, dass er mit seinem Netzwerk gerankt wird oder mit Unbekannten, die ein ähnliches Profil besitzen, in einen Topf geworfen wird, bietet LinkedIn die Möglichkeit, sich dort auszublenden. Allerdings wird man dann auch (“Quit pro Quo“) aus dem Ranking entfernt, so dass man sich selber nicht mehr einschätzen kann.

Ranking deaktivieren
Gerade das Ranking mit Unbekannten und der etwas schnellen Art der Vernetzung dürfte dazu führen, dass einige die Funktion nicht wünschen. Allerdings muss man dazu erst von der Existenz der Möglichkeit wissen.

Für Berufseinsteiger und Personen, die aktiv einen neuen Job suchen, eine durchaus sinnvolle Möglichkeit, sich zu vergleichen. So können gerade Berufseinsteiger in Kombination mit “Wer hat mein Profil betrachtet” interessante Rückschlüsse darauf ziehen, ob Ihr Profil Optimierungsbedarf hat. Die “Hochgeschwindigkeitsvernetzung” allerdings sollte noch mal überdacht werden.

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Logo tsuDie Welt besteht nicht nur aus Facebook (und LinkedIn) allein. Vor ein paar Wochen ging es hoch her: Das “non profit” Netzwerk ello ging nur per Einladung an den Start und machte die Runde. Nun grassiert ein anderer Geist: tsū (Gesprochen Sue, geschrieben mit Makron). Dieses Netzwerk, stark angelehnt an Facebook, geht genau den umgekehrten Weg: Werbung, ja, und die Nutzer sollen daran partizipieren.

Was ist tsū

Wenn man sich anmeldet, benötigt man keinen direkten Invite. Allerdings muss man eine Referenz angeben, wobei jede geht. Wer also keinen weiss, kann einfach im Anmeldeprozess bei dem Feld kossi für meinen Account angeben. Danach kann man ein klassisches Profil anlegen, mit Headergrafik (wie von Facebook, Google+ oder LinkedIn bekannt). Jan Firsching machte mich über Futurebiz darauf aufmerksam. Mittlerweile wurde schon einiges darüber berichtet, wie auf t3n oder auch auf techclick und ZDnet. Für das teilen und kommentieren soll man für die erzielte Reichweite vergütet werden.

Wie sieht es aus

Eigentlich kann man sich tsū so vorstellen: Facebook in Ersatzflüssigkeitsgrün, wie es auch von So.Cl seit dem relaunch bekannt ist:

Tsu in action

 

Man hat die üblichen Funktionen: Links teilen, Freunde adden (oder auch nur Folgen), liken. Dabei ist es für den kurzen Zeitraum, wo es existiert, sehr stabil.

Das Cashback unter den Social Networks

Jan schreibt zu Recht: Teilen und Liken wir, damit wir Geld verdienen? Die Frage hat wohl weniger interrogativen Charakter. Jedoch im Umkehrschluss: Gehen wir zu Real, weil wir Paybackpunkte sammeln? Es ist ja eher umgekehrt: Wir gehen zu Real einkaufen und nehmen die Paybackpunkte mit, weil wir da eh einkaufen. Genau darauf zielt auch tsū ab: Unterhalt Dich mit Deinen Freunden und wenn ein paar Cents abfallen: Umso besser. Transfer von Funds auf tsuEin kleines Detail dabei am Rande: Man kann auch sein erwirtschaftetes Geld statt auszahlen, transferieren.

Damit schlägt tsū den Weg ein, den Facebook 2012 aufgegeben hat: Ein soziales Netzwerk mit einer eigenen Währung auszustatten. Dabei verzichtet tsū auf einen eigenen Begriff. Eine Lücke, die bis jetzt, weder von Facebook oder Apple geschlossen wurde. Nur Bitcoin scheint bestand zu haben, ist aber losgelöst von sozialen Netzwerken.

Auf diesen Mitnahmeeffekt zu zielen ist sicherlich sinnig. Und es funktioniert auch analog bei den Cashback Kreditkarten: Die Marge ist eh die gleiche, also machen wir Hälfte / Hälfte. So gesehen das Aldiprinzip für soziale Netzwerke: Ich gebe Dir die Marge ab und Du kommst zu mir.

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Eigentlich müsste man sein LinkedIn Profil überarbeiten. Wenn, hätte, aber….. wer nicht gerade auf Jobsuche ist, verdrängt solche pflegenden Tätigkeiten gerne. Umso größer das Netzwerk ist, desto unwichtiger wird es, immer sofort gefunden zu werden. Wer auf der Höhe Zeit sein möchte, kann jedoch mit ein paar Handgriffen an seinen Profil schrauben.

1. Ist Dein Profil öffentlich?

Manche wollen ihr Profil nicht öffentlich haben. Den meisten ist aber gar nicht bewusst, dass man das Ein- und Ausschalten kann und wo. Der Link ist hier.

Öffentliches Profil bei LinkedIn

 

Wollen Sie öffentlich auffindbar sein? Und wenn ja, womit? Das können Sie unter den Einstellungen auf der rechten Seite einstellen.

2. Welchen Link benutze ich?

Oft baut LinkedIn etwas kryptische Links /xxx/pub/thomas.meier/b2cdd etc. Diesen Link können Sie anpassen, so dass es auf Visitenkarten (die alten Kartonteile sind das) oder Email Feeder besser aussehen. So können Sie Ihren Namen nehmen oder auch Ihre Berufsbezeichnung. Das Anpassen der URL finden Sie auf der gleichen Seite wie 1) etwas weiter unten.

3. Der erste Eindruck: Profil Slogan anpassen

Direkt unter den Namen prangt der Profil Slogan. Dieser wird von LinkedIn generiert (“Wirtschaftsprüfer in Hannover”), kann und sollte aber angepasst werden. Seien Sie dabei aber nicht zu kreativ: Lustige Sprüche sind zwar nett, aber wer sucht danach? Der Profil Slogan hat eine große Wirkung auf die Suchmaschine von LinkedIn. Verwenden Sie also Schlüsselwörter! Gehen Sie über “Profil bearbeiten“. Unter dem Namen finden Sie den Slogan und über das Bleistiftsymbol können Sie den Slogan bearbeiten.

Profil Slogan auf LinkedIn bearbeiten

 

4. Zwei Stufen Authentifizierung aktivieren?

LinkedIn bietet die Möglichkeit der Zwei Stufen Authentifizierung: Das bedeutet, immer wenn Sie sich von einen neuen oder anderen Rechner sich anmelden, wird per SMS ein Code gesendet, um den Rechner zur Nutzung mit Ihrem Account zu legitimieren. Wer nur ein oder zwei Rechner für seinen LinkedIn Account nutzt, kann so sicherstellen, dass sein Account selbst nach abfischen oder erraten des Passwortes missbräuchlich verwendet wird. Die Sicherheitseinstellungen finden Sie hier.

5. Timeline im Griff?

Schauen Sie sich Ihre Timeline mal in Ruhe an: Information Overflow? Sie können die Timeline auch aufräumen. Umso seltener Sie bei LinkedIn hereinschauen, desto restriktiver sollten sie die Einstellungen halten: Nutzen Sie nur so viel, wie Sie auch lesen können. Wer nur alle ein oder zwei Wochen vorbeischaut, sollte sich auf Informationen der Kontakte beschränken.

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LinkedIn Official LogoWas weiß LinkedIn über mich? Wer diese Frage genauer betrachten möchte: Man kann jetzt bei LinkedIn ein Datenarchiv “bestellen”. Die Vorgehensweise kennt man bereits von Facebook, die eine ähnliche Funktion seit 2011 anbieten.

Das Datenarchiv

Das Datenarchiv ist eine Aufzeichnung der gespeicherten Daten über einen. Hier findet man Logins wieder, wie Empfehlungen oder auch die bisher verwendete Historie an Mailadressen.

LinkedIn Datenarchiv bestellen

Im Moment kann man das Datenarchiv nur über die englischsprachigen Einstellungen von LinkedIn anfordern. Allerdings bekommt man die Mails dazu bereits auf Deutsch, die Funktion wird wohl bald international ausgerollt. Wer jetzt die Daten schon haben möchte, muss also seine Profilsprache erst auf Englisch umstellen:

Profilsprache ändern LinkedInDanach gibt es einen Link unter Account, der unter den deutschsprachigen Einstellungen nicht vorhanden ist:

LinkedIn Archieve Request LinkWenn Sie diesem Link folgen, dann können Sie Ihr Archiv anfordern:

LinkedIn Archieve RequestHier finden Sie auch den Link zum Hilfecenter von LinkedIn, der nähere Informationen über die Archiverstellung bereithält.

Der Rest wird über Mail abgehandelt: Man erhält erst eine Bestätigung und danach eine Mail mit dem Link zum Archiv. Dieses muss man innerhalb von 72h herunterladen, da es danach gelöscht wird.

LinkedIn Datenarchiv Inhalt

Der Inhalt ist wenig spektakulär, und auch nicht überraschend. An Stelle eines überbordenden PDF, wie man es von Facebook kennengelernt hat, erhält man eine ZIP Datei.

LinkedIn Archiv InhaltIch will jetzt nicht alle Dateien einzeln aufführen. Es sind Excel-(besser CSV)-Dateien, über die Gruppenbeiträge, Empfehlungen, Kontakte, verwendet Mailadressen, Werbung die man geschaltet und Attachments, die man hochgeladen hat. Auch Kommentare und die einzelnen Status Updates sind aufgeführt bis hin zu den einzelnen Suchen, die man durchgeführt hat. Bei mir geht die Suchhistorie “nur” bis 2013 – ob das an der Menge meiner Suchen liegt, oder ob generell nur ab einem bestimmten Datum gespeichert wurde, vermag ich nicht beurteilen. Auch die Historie, wann man sich wo bei LinkedIn angemeldet hat, ist spannend: Nicht die Information an sich, sondern die Erkenntnis, wie soziale Netzwerke ganze Bewegungsmuster kartographieren können.

Extro

Ganz nebenbei erfüllt damit LinkedIn die deutschen Anforderungen an informationelle Selbstbestimmung: Man erfährt viel über sein Nutzungsverhalten und dem Speicherverhalten sozialer Netzwerke. Ein interessantes Selbstexperiment, dass ich jedem LinkedIn Nutzer ans Herz lege.

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Über Klaus Eck bin ich auf eine interessante Blogparade gestoßen: Blogs finde ich gut, weil….. Die Blogparade wurde von der R+V, genauer von Suitbert Monz ins Leben gerufen. Da ich mich vor allem LinkedIn und Social Media im B2B Kontext beschäftige, wollte ich auch einiges darüber schreiben. Dabei sind meine Hauptargumente für einen Unternehmensblog bereits von Klaus Eck sehr ausführlich beschrieben worden (worüber ich auch mal irgendwann ausgelassen habe). Auch den Aspekt, was zu bloggen ist (wenn es da überhaupt Gesetzmäßigkeiten gibt), hat Meike Leopold schön aufbereitet. Also schreibe ich etwas zu wer bloggen sollte.

Unternehmensblog sollte jeder machen….

außer PR, Marketing oder Öffenlichkeitsarbeit. Okay, dass ist etwas, was nach Linkbait stinkt. Damit möchte ich auch nicht einer ganzen Bevölkerungs- und Berufsgruppe pauschal die Fähigkeit absprechen. Zwei Gründe sprechen jedoch dafür, die “Blogger” intern zu akquirieren.

Mehrwerte transportieren

Ein Blog lebt vom Inhalt. Mit Inhalten meine ich, potenziellen “Suchern” etwas zu bieten. Dabei sind es häufig, kleine hilfreiche Texte, die die Nutzer anziehen. Es muss nicht das akademische Whitepaper sein. In meinem Fall (B2B, Banken, Projektmanagement) kann und sollte man sich auf einfache Fragestellungen konzentrieren, oder auf Fragen auf der Metaebene. Dabei gilt: wenige 1.000 Zeichen reichen aus. Die Artikel sollten auch für die Zielgruppe authentisch sein. Und diese Authentizität erreichen die Praktiker in ihrem Themengebiet wesentlich besser, als ausgebildete Kommunikatoren. Ein Blog hat (nach meiner Meinung) gar nicht den Anspruch, sich perfekt zu inszenieren. Man sollte sein Thema inszenieren.

Dabei ist, wie Meike Leopold jedoch richtig beschreibt, eine Strategie mindestens hilfreich: Ein freies CMS, wo alle Mitarbeiter irgendwas schreiben, hilft auch nicht weiter: Eine Zielsetzung sollte das mindeste sein, was man beim Start eines Unternehmensblog im Vorfeld klären sollte, genauso wie die Gesamthoheit (Die ich Durchaus in den Eingangs genannten Abteilungen sehe).

Netzwerke ausbauen

Ein Blog kann aber auch die Vernetzung fördern. Gerade Mittelständler und KMU können hier stark profitieren. Ein Blog lebt von den Verlinkungen und zitieren. Also: Meinungsführer identifizieren und einbinden, Mitarbeiter profilieren lassen (natürlich nur die, die Interesse daran haben). Hier kann man (siehe Absatz davor) mit vergleichsweise geringen Mitteln einiges erreichen. Das Netzwerken funktioniert aber nur, wenn wir das Thema Authentizität betrachten. Und das können nach meiner Meinung diejenigen, die auch in der Praxis sich damit beschäftigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

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