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Schlagwort-Archive: Social Media

Intro

Alle halbe Jahre ungefähr werte ich mit Hilfe des LinkedIn AdPlanner die Mitgliedszahlen aus. Das letzte Mal war ungefähr 6 Monaten. Da Christian immer so schnell ist zu Jahresbeginn, war er genötigt, diese Zahlen zu verwenden.

Dieses mal gab es einige Veränderungen: Es sind jetzt etliche Länder hinzugekommen (Liechtenstein und Luxemburg wird einige erfreuen).

Auf der anderen Seite werden die Zahlen nur mit >xx Millionen angegeben. Das hat dazu geführt, dass zum Beispiel nur noch 117 Millionen als gesichert angesehen werden können.

Wie immer der Hinweis: Diese Zahlen sind dem AdPlanner entnommen und nicht offiziell!

Übersicht

Zuerst weltweit:

Mitglieder LinkedIn Welt Januar 2016

Für Europa und ausgewählte Länder ergibt sich folgendes Bild:

Mitglieder LinkedIn Europa Januar 2016

Alle Länder

Wer es genau wissen möchte, hier der genaue Überblick:

Afrika Algerien 1.140.000
Angola 264.000
Benin 150.000
Botswana 165.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 111.000
Burundi 32.000
Demokratische Republik Kongo 168.000
Dschibuti 23.000
Elfenbeinküste 378.000
Eritrea 6.000
Gabun 73.000
Gambia 37.000
Ghana 796.000
Guinea 52.000
Guinea-Bissau 7.000
Kamerun 347.000
Kap Verde 35.000
Kenia 1.270.000
Komoren 9.000
Kongo 59.000
Lesotho 34.000
Liberia 53.000
Libyen 137.000
Madagaskar 103.000
Malawi 100.000
Mali 96.000
Marokko 1.290.000
Mauretanien 35.000
Mauritius 166.000
Mayotte 7.000
Mosambik 180.000
Namibia 132.000
Niger 41.000
Nigeria 2.600.000
Ruanda 115.000
Réunion 67.000
Sambia 226.000
Senegal 313.000
Seychellen 17.000
Sierra Leone 40.000
Simbabwe 340.000
Somalia 33.000
Swasiland 35.000
São Tomé und Príncipe 4.000
Südafrika 494.000
Südsudan 12.000
Tansania 417.000
Togo 101.000
Tschad 21.000
Tunesien 639.000
Uganda 432.000
Westsahara 1.000
Zentralafrikanische Republik 13.000
Ägypten 2.040.000
Äquatorialguinea 14.000
Äthiopien 281.000
Antarktis 8.000
Asien Afghanistan 197.000
Andere 304.000
Bangladesch 1.220.000
Bhutan 43.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 47.000
China 17.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.260.000
Indien 36.000.000
Indonesien 5.790.000
Japan 1.590.000
Kambodscha 201.000
Kasachstan 507.000
Kirgisistan 59.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.380.000
Laos 62.000
Macao 65.000
Malaysia 2.890.000
Malediven 57.000
Mongolei 92.000
Myanmar 226.000
Nepal 366.000
Osttimor 3.000
Philippinen 3.740.000
Singapur 1.760.000
Sri Lanka 678.000
Tadschikistan 28.000
Taiwan 1.330.000
Thailand 1.390.000
Timor-Leste 10.000
Turkmenistan 20.000
Usbekistan 91.000
Vietnam 1.200.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 15.000
Albanien 222.000
Andorra 25.000
Armenien 111.000
Aserbaidschan 205.000
Belgien 2.740.000
Bosnien und Herzegowina 147.000
Bulgarien 524.000
Deutschland 5.250.000
Dänemark 1.990.000
Estland 143.000
Finnland 845.000
Frankreich 11.000.000
Färöer 11.000
Georgien 180.000
Gibraltar 16.000
Griechenland 1.110.000
Großbritannien 21.000.000
Grönland 12.000
Guernsey 16.000
Irland 1.530.000
Island 200.000
Isle of Man 19.000
Italien 9.560.000
Jersey 28.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 21.000
Kroatien 432.000
Lettland 224.000
Liechtenstein 9.000
Litauen 265.000
Luxemburg 167.000
Malta 134.000
Mazedonien 162.000
Moldawien 136.000
Monaco 27.000
Montenegro 45.000
Niederlande 6.500.000
Norwegen 1.510.000
Polen 2.000.000
Portugal 2.230.000
Rumänien 1.840.000
Russische Föderation 5.810.000
San Marino 7.000
Schweden 2.530.000
Schweiz 1.840.000
Serbien 514.000
Serbien und Montenegro 42.000
Slowakische Republik 377.000
Slowenien 239.000
Spanien 8.630.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
Tschechische Republik 1.060.000
Türkei 5.010.000
Ukraine 1.610.000
Ungarn 642.000
Vatikanstadt 3.000
Weißrussland 321.000
Zypern 195.000
Österreich 768.000
Lateinamerika Anguilla 8.000
Antigua und Barbuda 22.000
Argentinien 5.040.000
Aruba 34.000
Bahamas 97.000
Barbados 73.000
Belize 39.000
Bermuda 37.000
Bolivien 416.000
Brasilien 24.000.000
Chile 3.390.000
Costa Rica 622.000
Dominica 13.000
Dominikanische Republik 567.000
Ecuador 1.380.000
El Salvador 298.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 18.000
Grenada 20.000
Guadeloupe 56.000
Guatemala 528.000
Guyana 43.000
Haiti 123.000
Honduras 244.000
Jamaika 315.000
Jungferninseln (amerikanisch) 37.000
Jungferninseln (britisch) 11.000
Kaimaninseln 28.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 4.860.000
Martinique 46.000
Mexiko 8.710.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 220.000
Niederländische Antillen 53.000
Panama 409.000
Paraguay 235.000
Peru 3.100.000
Puerto Rico 514.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 11.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 28.000
St. Vincent und die Grenadinen 16.000
Suriname 47.000
Trinidad und Tobago 281.000
Turks-und Caicosinseln 12.000
Uruguay 513.000
Venezuela 2.330.000
Mittlerer Osten Bahrain 214.000
Irak 422.000
Israel 1.330.000
Jemen 131.000
Jordanien 485.000
Katar 506.000
Kuwait 404.000
Libanon 463.000
Oman 298.000
Pakistan 3.270.000
Palästinensische Autonomiegebiete 123.000
Saudi-Arabien 2.170.000
Vereinigte Arabische Emirate 2.680.000
Nordamerika Kanada 12.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 1.000
Vereinigte Staaten 117.000.000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 17.000
Australien 8.020.000
Cook-Inseln 4.000
Fidschi 93.000
Französisch-Polynesien 31.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 7.000
Guam 41.000
Kiribati 5.000
Marshallinseln 6.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 36.000
Neuseeland 1.480.000
Niue 1.500
Norfolkinsel 1.500
Nördliche Marianen 9.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 106.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 9.000
Samoa 8.000
Tokelau 1.000
Tonga 8.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 10.000
Wallis und Futuna 1.000

Intro

Die Tage ist mir ein „Sponsored Update“ von Audi auf LinkedIn untergekommen. Den Post schreibe ich, weil die Kommentare interessant sind:

Audi Sponsored 2

Wenn man darauf klickt, so landet man auf der Audi Seite für Gewerbetreibende, ohne weiteren Kommentar. Die Hinweise der Nutzer sind eindeutig: Sie empfinden den Hinweis auf Sonderkonditionen als Spam, und die Stimmung führt dazu, dass sich weitere über das Produkt beschweren.

Werbeformen bei LinkedIn

Bei LinkedIn gibt es verschiedene Werbemöglichkeiten.

  • LinkedIn Ads: Die kleinen Anzeigen rechts
  • Sponsored Posts: Damit werden „Nachrichten“ in der Timeline angezeigt, als wären die Betroffenen Follower der Seite
  • Banner Werbungen (Nur in Paketen)
Jede Form sollte man entsprechend bedienen. Die Nutzer sind konditioniert, rechts oder oben Werbung zu sehen. Damit können die Nutzer gut umgehen. Die Timeline ist der Ort für Nachrichten. Wenn man sich dort Sponsoring „hereindrängelt“, sollte man auch das Medium wahren und Inhalte bieten.

Sponsored Status Updates – richtig einsetzen

Audi hat bereits über 200.000 Follower. Das ist zwar weniger als bei Facebook, dafür aber eine hochinteressante Zielgruppe.

Inhalte zählen

Wenn Updates gesponsert werden sollen, sollte man auch Inhalte bereitstellen. Gerade aktuell hat Audi einiges aufzuklären: Die Dieselproblematik würde ja einiges hergeben. Aber auch Innovationen können vorgestellt werden. Eine gute Slideshow über den neuen RS 8 mit guten Aufnahmen geht immer.

Targeting hilft, Inhalte genau auszubringen

Auch wenn ein RS 8 immer geht, es hilft, sich an die Zielgruppe anzupassen. Nicht nur die Sprache ist hier auswählbar. Auch bei der Auswahl des Ortes sind Ideen hilfreich, die den Kunden fesseln:

Kampagne.png

So könnte man dasselbe Update in 80 Varianten machen und auf den örtlichen Händler verweisen (also für Hamburger LinkedIn Nutzer den Verweis auf den Hamburger Showroom). – Warum Erfurt in Bayern liegt, weiß ich allerdings auch nicht –

Fire & Forget war gestern

Der Sreenshot, der zu diesem Blogartikel geführt hat, zeigt noch etwas anderes: Interaktion ist das Beste, was einem Unternehmen passieren kann. Dadurch werden die Inhalte geteilt und man kann sich mit Kunden auseinandersetzen.

Bei den negativen Kommentaren hätte man reagieren und so zumindest etwas Schärfe nehmen können: Audi hätte sich entschuldigen können und darauf verweisen, dass man nur das Angebot von LinkedIn wahrnimmt. Bei Beherzigung des Tipps mit den Inhalten wäre es wahrscheinlich gar nicht zu solchen Kommentaren gekommen (und die obligatorischen „Trittbrettfahrer“, die dann darauf verweisen, dass Sie nie, nie, nie einen Audi kaufen würden weil….(x) irgendwas einsetzen).

Wenn man sich also für diese Werbeform entscheidet, so sollte es auch moderiert werden.

Extro

Wir fahren in unserer Familie zwei Audis, und das gerne. Wenn also Bedarf besteht, ich komme gern mal nach Ingolstadt.

Intro

LinkedIn Official LogoIch blogge jetzt seit nahezu fünf Jahren über die Entwicklung bei LinkedIn. Als ich mich anfing, damit näher zu beschäftigen, waren gerade mal etwas über eine halbe Million Mitglieder bei LinkedIn in Deutschland. Ich selber bin Mitglied seit 2007, näher beschäftige ich mich allerdings erst seit 2009, seitdem es die deutsche Oberfläche gibt. LinkedIn wird auch im deutschsprachigen Raum immer beliebter: So wurden im August die sieben Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum erreicht.

7 Millionen Mitglieder

Die sieben Millionen wurden offiziell bereits im August erreicht. Da jedoch nur mit der Publikation von Quartalszahlen offiziell seitens LinkedIn über Mitgliederzahlen berichtet wird, wurde diese Zahl zeitgleich mit der Publikation der Q III Quartalszahlen mitgeteilt.

Das Wachstum an sich beschleunigt sich dabei weiterhin:

Anzahl Monate bis eine weitere Million erreicht wurdeFür die erste Million brauchte LinkedIn im deutschsprachigen Raum fast 100 Monate. Seitdem verkürzt sich der Zeitraum zunehmend, so dass es schon wie eine logarithmische Kurve wirkt. Bedenkt man, dass der Sprung von sechs auf sieben Millionen Mitglieder bereits im August erfolgte, so ist es nicht verwunderlich, wenn der nächste bereits im Januar nächstes Jahres erfolgen würde.

Dabei verringert sich der Abstand zu XING immer deutlicher: War LinkedIn jahrelang die Alternative für Mitarbeiter in großen Konzernen, so diffundiert die Nutzung von LinkedIn immer mehr in alle Branchen und Bereiche. Dabei geht XING nicht analog den Weg der bereits in Vergessenheit geratene VZ Netzwerke. Ein Grund dafür ist die Stärke im Freelancerumfeld. Diese werden nach wie vor stärker über XING gesucht. Desweiteren muss man auch stark ein gewerbliches / Karriereprofil von einem privaten differenzieren. Wenn in einem privaten Netzwerk nichts mehr passiert, melde ich mich ab. Wer Kennt Wen, Lokalisten und VZ sind die besten Beispiele. Bei einem geschäftlichen Netzwerk melde ich mich nicht ab, sondern lasse es einfach in Ruhe tot laufen.

Die Infografik

Zur Demonstration hat LinkedIn mit der offiziellen Mitteilung eine Grafik publiziert, die ich auch gern mit abbilden möchte:

151029 LinkedIn - 7 Millionen Mitglieder

Intro

Eine feste Kolumne in meinem Blog ist der Vergleich der beiden Businessnetzwerke XING und LinkedIn. Ich mache das so regelmäßig, dass es mir schon schwierig darstellt, eine vernünftige Einleitung zu schreiben. Wer sich den Werdegang ansehen möchte, für den habe ich die verschiedenen Jahre unter Historie aufgelistet.

DAX Konzerne im Vergleich

Warum vergleiche ich die Konzerne? Der Hintergrund ist sehr einfach: Große Konzerne haben viele Positionen zu vergeben und haben Budgets für Projekte. Wenn man sich die Entwicklung einer neuen S Klasse (oder A6, der Typ ist dabei nicht entscheidend) anschaut, so fließen mehrere Milliarden hinein. Und das macht ein Businessnetzwerk erst interessant, da hier zum einen die Vernetzung eine große Rolle spielt (Keiner kann in einem 300.000 Mitarbeiterkonzern alle kennen), als auch die Offerten, sowohl im Job, als auch im Projektbereich.

Vorgehensweise

Die Vorgehensweise ist auch seit Jahren identisch: Die Konzerne bieten Unternehmensprofile an: Diese bieten die Basis, da man darauf sowohl Mitarbeiter, als auch die Follower (also diejenigen, die die Unternehmensnachrichten abonniert haben) ablesen kann. Als Beispiel die Unternehmung Siemens, die bei LinkedIn, als auch XING vertreten ist:

Synopsis LinkedIn and Xing by Siemens

Mitarbeiter

Als erstes vergleiche ich die Anzahl der Mitarbeiter der jeweiligen DAX Konzerne. Hieraus ergibt sich die entsprechende Gesamtsumme, die in der Zeitreihe von 2010 bis 2015 dargestellt wird:

Anzahl der MA von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015Für alle, die sich für die Details interessieren, hier die einzelnen Konzerne, die ich verglichen habe. Allerdings sollte man sich die Grafik in der Originalgröße anschauen:

Anzahl der MA von einzelnen DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015

Follower

Eine andere Messgröße wäre die Anzahl der Follower der einzelnen Konzerne. Interessant ist hierbei, dass die Konzerne bei LinkedIn teilweise auch erheblich mehr Follower, als bei Facebook aufweisen kann. Beispielsweise kommt Siemens bei Facebook auf 177.000 „Freunde“ – fast eine halbe Million weniger als bei LinkedIn.

Anzahl der Follower von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015Xing ist dabei nur am Rande vertreten: Zieht man noch die Mitarbeiter bei den Followern ab (Die sowohl XING als auch LinkedIn automatisch zuordnen), so folgen bei XING gerade mal 140.000 Menschen irgendeinem DAX Unternehmen. Bei LinkedIn haben allein 8 DAX Konzerne mehr Follower, als bei XING in Summe.

Historie

Vergleich der DAX Konzerne, Entwicklung der Mitarbeiter- und Followerzahlen über fünf Jahre:

  1. 2010
  2. 2011
  3. 2012
  4. 2013
  5. 2014

intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet die Möglichkeit, sein Businessnetzwerk virtuell zu gestalten. Hierbei war es möglich, sowohl die Kontakte zu exportieren, als auch ein gesamtes Datenarchiv anzufordern. Die Möglichkeit des Export sollte nun angeblich abgeschaltet werden (oder besser: War abgeschaltet).

Gerüchteküche

Über MacNotes wurde von Alexander Trust wurde ein Artikel auf MacNotes zum LinkedIn Kontaktdatenexport im deutschsprachigen Raum verbreitet, der im Kern eine Tweetkonversation zwischen einem Niederländischen LinkedIn Nutzer und dem LinkedIn Support LinkedIn wiedergibt, der die Abschaltung des LinkedIn Kontaktdatenexport bestätigt:

Tweetkonversation NL vs LinkedIn SupportMittlerweile wurde diese Möglichkeit wieder aktiviert (siehe LinkedIn Blog LinkedIn zum Kontaktexport).

Export

Es gibt zwei Wege, seine Daten zu exportieren:

  1. Klassischer Export (die nun abgeschaltet werden soll)
  2. Datenarchiv anfordern

Klassischer Export

Der klassische Export ist unter den Einstellungen bei den Kontakten versteckt:

Kontaktexport bei LinkedIn
Suchen Sie wie folgt:

  1. Gehen Sie auf den Reiter „Netzwerk“ und dann „Kontakte
  2. Drücken Sie auf das kleine Zahnrad auf der rechten Seite
  3. Hier finden Sie den Export, zu erkennen an den kleinen Dateiordnerzeichen

Eventuell kommt noch eine Sicherheitsabfrage (Captcha), danach wird eine CSV Datei generiert, die man unter „Downloads“ des Rechners wiederfindet. Diese lässt sich mit einer Tabellenkalkulation (Excel) öffnen.

Datenarchiv anfordern

Falls Sie das Zeichen nicht (oder nicht mehr) finden, so können Sie auch von LinkedIn das sogenannte Datenarchiv anfordern.

Dieses muss manuell angefordert werden. Nach bis zu 72 Stunden erhält man einen Link, der alle Daten enthält, die man bei LinkedIn hinterlassen hat, einschließlich auch der Kontakte (ersten Grades):

LinkedIn Archiv InhaltIn dem Datenarchiv ist auch eine Excel enthalten, die die Kontakte enthält. Unabhängig der Diskussion, ob der Excelexport bestehen bleibt oder nicht, wird die Möglichkeit des Anforderns des Datenarchives so oder so bestehen bleiben. Das Datenarchiv kann man anfordern, in dem man über die Einstellungen von LinkedIn geht. Über den unteren Reiter Konto kann man dieses „bestellen“:

Datenarchiv bei LinkedIn  anfordern

Seine Daten und vor allem Kontakte zu sichern, kann auf jeden Fall nicht schaden.

 

Intro

Heute mal ein Blogbeitrag, der etwas aus der Art schlägt. Eigentlich möchte ich den Suchenden helfen, LinkedIn besser und effektiver zu nutzen. Jedoch gibt es regelmäßig Anfragen, die ihren LinkedIn Account löschen wollen. Diese schwören, nie einen Account angelegt zu haben. Also, was tun, wenn ich mein LinkedIn Konto nicht loswerde?

LinkedIn Account löschen

Wenn man seinen LinkedIn Konto löschen / kündigen möchte, gibt es zwei Wege:

  1. Sie haben Ihr Zugangsdaten zu LinkedIn
  2. Sie haben keine Zugangsdaten mehr / nie welche besessen

Ich habe meine Zugangsdaten noch

Wenn Sie die Zugangsdaten noch haben, ist es relativ einfach:

Konto schließen LinkedIn 1

Melden Sie sich oben rechts (wo das kleine Profilbildchen sich befindet) in den Einstellungsbereich ein. Im Normalfall wird dann noch mal eine Neuanmeldung fällig. Dort finden Sie auf der linken Seite den Link „Konto“ (links unten) und rechts unten dann „Ihr Konto schließen“

Konto schließen LinkedIn 2

 

Achtung: Danach wird eine Frage gestellt, warum Sie das Konto schließen möchten. Beantworten Sie diese Frage unbedingt, da sonst die Kontoschließung nicht aktiv wird!

Ich habe keine Zugangsdaten zu meinem LinkedIn Konto

Spannender wird es, wenn Sie keine Zugangsdaten mehr haben oder nie hatten. Dann kann ich Ihnen direkt nicht helfen, dass muss der Support von LinkedIn tun. Hierzu gehen Sie auf die Hilfeseite von LinkedIn:

LinkedIn Hilfe

Achtung, der Link „Kontakt“ ist beim ersten Aufruf deaktiviert: Sie müssen einmal eine Suche dort ausführen. Danach ist der Link aktiv. Treten Sie an den Support heran und schildern Ihren Wunsch. Am besten, Sie haben den Link zu dem Profil parat. Diesen können Sie über Google ermitteln, einfach Ihren Namen mit dem Nachsatz „Site:www.linkedIn.com“ mal suchen. Dann sollten Sie ihr Profil finden.

Extro

Wenn man dann mal nachforscht, kommen oftmals folgende Reaktionen:

Es ist mir etwas peinlich, aber offenbar habe ich doch einmal ein Konto eröffnet mit einer Mailadresse, die ich nicht mehr benutze. Und dazu habe ich mir den Zugang nicht notiert, wie ich das eigentlich sonst immer mache.
Hintergrund sind die automatischen Adressabgleiche, denn einige Leute durchführen: Dadurch werden LinkedIn Fremde zu LinkedIn eingeladen. Ein unachtsamer Klick, und man hat sein LinkedIn Konto eröffnet, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Intro

Auch wenn ich mich vorrangig mit LinkedIn beschäftige, so schaue ich doch immer rechts und links in der Social Media Landschaft. Letztes Jahr im Herbst gab es eine ganze Reihe von „Neuerscheinungen“: Nacheinander kamen ello, tsu, dropon und this in die Welt der sozialen Netzen. Einige davon sind schon wieder in der Versenkung. Auch wenn ich keinen Anspruch auf empirische Relevanz habe, so nutze ich selber am ehesten ello noch davon.

Was ist Weare8

Logo von weare8.comHeute hat ein kleiner Artikel auf von Jörg Brien auf t3n meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: „Social Network „8“: Videos und Fotos für eine Handvoll Dollar posten“. Kommt bekannt vor, so startete im Oktober letzten Jahres auch tsū. Dort habe ich allein durch pure Anwesenheit 0,33 $ in einem halben Jahr verdient… so gesehen kann ich mich auf den ersten Scheck in 150 Jahren freuen. Weare8 verfolgt ein ähnliches Prinzip und will 80% der Einnahmen an die Nutzer ausschütten. An ello wieder erinnert, dass der gute Wille in einem Manifest niedergeschrieben ist. Das Logo ist eine Anleihe auf das Unendlichkeitszeichen.

Im Moment scheinen noch wenige dort angemeldet zu sein: Ein „We are 8“ – Bot, der mir direkt nach der Anmeldung folgte, weist gerade mal 5.000 Personen aus.

we are 8 ("Weare8.com")Das neue Netzwerk zeigt sich in einem geordneten und modernen Design. Viel schwarz und schick. Die Funktionen sind noch überschaubar. Ganz klar ist der Fokus auf visuelle Inhalte. Damit werden auch die Strömungen „Lifestyle“, „Mode“ und ähnliches stark bedient.

Auch scheinen einige „Influenzer“ angeworben zu sein: Zumindest ist „Melanie Griffith“ vertreten (oder einer der ersten Fakes, wer weiß es schon). Interessant bei der neuen Plattform ist, dass für bestehende Ideen die Gründerinnen Sue Fennessy und Beth Haggerty aus New York 4,5 Millionen Dollar einsammeln konnten (laut Wall Street Journal).

Dabei sind die deutschen Nutzer noch nicht ganz im Fokus: Weder gibt es eine andere Spracheinstellung der Oberfläche, und die Sonderzeichen fordern mal wieder ihren Tribut:

Deutsche Sonderzeichen auf We are 8

Die Ziele sind hoch gesteckt: so wollen die beiden ehrgeizigen New Yorkerinnen in drei Jahren 75 bis 100 Millionen Dollar Umsatz mit der Plattform erwirtschaften. Im Moment ist, auch hier wieder ein Aha Effekt anderer Netzwerke, weare8 ausschließlich über eine Einladung zu betreten.
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