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Schlagwort-Archive: Personal

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LinkedIn LogoDie Stellenanzeigen (Jobs) auf LinkedIn werden immer stärker im deutschsprachigen Raum genutzt. Ich bekomme immer wieder Mails mit Detailfragen, wie diese genutzt werden können. Daher mal ein paar Informationen, was zu beachten ist und wie man bezahlt.

Wichtigste Fragen zu Stellenanzeigen und Jobs inserieren auf LinkedIn

Im Folgenden ein paar Fragen, die immer wieder vorkommen.

Was kostet eine Anzeige?

Für Deutschland? Aktuell 219,99 €. Allerdings können andere Länder abweichen (Österreich und Schweiz kosten dasselbe, aber zum Beispiel ist China günstiger). In dem Preis ist keine Umsatzsteuer enthalten, wird aber auch nicht belastet.

Gibt es günstigere Varianten?

Es gibt für studentische Aushilfskräfte und / oder Auftragsarbeiten die Möglichkeit, vergünstigt Anzeigen zu schalten. Allerdings sollten Sie den Kundenservice kontaktieren, welchen Kriterien die Anzeige entsprechen muss.

Studenten bei LinkedIn suchen

Wie bezahle ich die Anzeige?

Sie können über Kreditkarte oder PayPal bezahlen. Eine Bezahlung über Lastschrift, wie es für die Mitgliedschaften gibt, ist für die Stellenanzeigen nicht möglich.

Gibt es Rabattstaffeln?

Ja, Sie können neben einer auch fünf oder zehn Anzeigen im Paket erwerben.

  • Bei fünf Anzeigen kostet die einzelne 174,99 EUR pro Jobanzeige
  • Bei zehn Anzeigen kostet die einzelne 129,99 EUR pro Jobanzeige

Diese sind ein Jahr gültig und müssen nicht sofort verwendet werden.

Muss die Anzeige unter meinen Namen laufen?

Nein, Sie brauchen nicht in Erscheinung zu treten. Sie können auch andere Unternehmungen als Einstellende angeben (wichtig für Agenturen).

Was für ein Profil brauche ich zum Einstellen?

Sie brauchen keinen Premium- oder gar Recruiteraccount. Auch Basismitglieder können Stellenanzeigen aufgeben.

Wird die Stellenanzeige auf einem Unternehmensprofil angezeigt?

Ja, wenn Sie das Unternehmen richtig verknüpfen. Dazu unbedingt bei der Auswahl des Unternehmens aus dem Dropdown wählen und nicht manuell eingeben.

Kann ich einfach ein PDF hochladen?

Direkt nicht. Aber die Stellenanzeigen haben einen Minimaleditor, aus denen sich Text aus Word und PDF kopieren lassen. Einfache Formatierungen, wie fett, Aufzählungen und Absätze bleiben dabei erhalten.

Wie stelle ich die Anzeige ein?

Genug Theorie, im Folgenden die Masken, die Sie beim Einstellen einer Stellenanzeige durchlaufen. Sie finden die Möglichkeit (im Neuen Design) unter Jobs, „Jobanzeige aufgeben“

Stellenanzeige Job bei LinkedIn einstellen

Danach müssen Sie die Mindestangaben machen, die Sie für eine Stellenanzeige benötigen:

Stellenanzeige bei LinkedIn einstellen

Nach diesen Angaben kommt die eigentliche Detailseite. Sie können

  • Weitere Details angeben
  • Die Weiterleitung aufgeben (Wenn die Anzeige zu einer Webseite führen soll)
  • Sich entscheiden, ob Sie als Einstellender zu sehen sein möchten

Stellenanzeige bei LinkedIn einstellen, Detailseite

Danach kommt schon eine Seite, wo Sie zusätzliches Sponsoring für die Anzeige nutzen können. Nach meiner Erfahrung eine gute Investition. Dabei ist jeder Betrag ab 5 € Gesamtbudget möglich. Ich selber nutze was um die 2 € per Klick und 100 € Gesamtbudget. Dieses kann aber variieren.

Stellenanzeige bei LinkedIn sponsorn

Zum Schluss die Angaben zu der Zahlung. Nach Zahlung können Sie über Einstellungen / Konto / Transaktionsübersicht die Zahlungen anschauen oder erneut ausdrucken.

Zahlungsangaben für Stellenanzeige bei LinkedIn

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LinkedIn Official LogoAm Freitag wurde ich von Eva Zils in ihrem Blogbeitrag auf eine Neuerung bei LinekdIn hingewiesen: LinkedIn will in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Web wie von Karriereseiten mit anzeigen. Dieses würde das Potenzial von LinkedIn erheblich erhöhen.

Nach dem Kauf von Bright

Langsam wandelt die Landschaft und die Grenzen zwischen Stellenbörsen und Businessportalen verschwimmen. Zuerst öffneten sie sich einzelnen Kooperationen, wie LinkedIn mit SimplyHired oder XING mit Kimeta, nun kündigt LinkedIn an, in Zukunft auch Stellenanzeigen aus dem Internet mit anzuzeigen. Hierzu bedient sich LinkedIn der Engine von der Firma bright, die im Februar für 120 Millionen dazugekauft worden ist. Ziel ist es, sein Angebot zu erweitern und nicht nur durch die klassischen Job Slots, also Stellenanzeigen, Geld zu verdienen, sondern auch durch Klicks aus gesammelten Anzeigen aus dem Internet. Auch gebe ich Eva im Tenor recht: Damit kannibalisiert LinkedIn nicht sein eigenes Angebot, sondern wird für Nutzer deswegen interessanter, da LinkedIn ein vollständigeres Bild abgibt als nur die eigenen Stellenanzeigen.

Und Active Sourcing?

Zum Thema Aktive Sourcing gab es letztens eine interessante Headline im Handelsblatt: Deutsche Bank verklagt Mitbewerber für das Abwerben von Mitarbeitern. Wer allerdings genauer liest, wird feststellen, dass es im Kern nicht um die Abwerbung an sich, sondern um die Mitnahme von Kunden geht: Wenn dieses passiert sein sollte, so ist das Verklagen des Mitbewerbers durchaus nachvollziehbar. Generell kann man nach Nina Diercks auch davon ausgehen, dass Unternehmen keinen Bestandsschutz auf ihre Mitarbeiter genießen. Der Prozess sollte also nicht, wie einige Tweets suggerieren, keinen Einfluss auf das noch junge Active Sourcing besitzen. Der größte Feind des Active Sourcing sind meines Erachtens diejenigen, die noch niemals ein Profil anständig lesen und statt dessen wild anrufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist („Ach, Sie haben noch nie mit SAP gearbeitet? Aber Sie kennen doch sicherlich jemanden…..“)

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Generell spannende Zeiten. Die Anreicherung der Stellenanzeigen von LinkedIn findet allerdings aktuell nur für den amerikanischen Markt statt. Wann das später auch in anderen Ländern verfügbar sein sollte, konnte ich nirgends finden.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet eine Vielzahl von Funktionen, unter anderem auch Gruppen (Foren) zu den verschiedensten Themen. Diese sind nicht so prominent platziert, bieten aber viele Inhalte. Insgesamt gibt es fast 2 Millionen Gruppen auf LinkedIn. Damit müsste für jeden etwas dabei sein. Für diejenigen, die als Gruppensprache deutsch bevorzugen, stehen  immerhin noch 7.550 Gruppen zur Auswahl.

Die Gruppen auf LinkedIn

Die Gruppen bei LinkedIn sind etwas versteckt. Auch gibt es keinen direkten Link im Hauptmenü von LinkedIn.

Wozu Gruppen nutzen?

Gruppen können Ihnen auf zwei Wegen helfen: Zum einen „passiv“: In Ihrem Profil werden Vorschaubildchen angezeigt von den Gruppen, in denen Sie Mitglied sind. Sie können damit Ihre Fachgebiete symbolisieren. In der Vorschau auf Ihrem Profil werden sieben Gruppen angezeigt. Nutzen Sie die Möglichkeit, selber zu entscheiden, welche Gruppen auf Ihrem Profil auftauchen:

Gruppensichtbarkeit bei LinkedInDazu erst auf das „Bearbeiten“ Symbol  auf Ihrer Seite nutzen und danach das Feld „Sichtbar“ anklicken.

Aber natürlich können Sie in den Gruppen auch diskutieren – das sollen Sie sogar!

Wie trete ich einer Gruppe bei?

Wenn Sie eine interessante Gruppe entdeckt haben, so können Sie sich noch genauer informieren: Neben dem „Beitreten“ Button finden Sie ein kleines „i“

LinkedIn Gruppe Header

Wenn Sie das „i“ drücken, klappt ein Bereich auf, wo Sie sich weitere Informationen wie das Profil der Gruppe, die Gruppenregeln oder sogar Statistiken über die Gruppe finden können.

Wie finde ich Gruppen?

Die Gruppensuche findet man in der obigen Menüleiste in der generellen Suche versteckt:

Gruppensuche LinkedIn DropDown MenüWenn Sie noch nicht direkt wissen, was oder wie sie suchen sollen, machen Sie einfach eine Leersuche: Das Menü auf Gruppen stellen und dann die Lupe drücken. Sie kommen automatisch auf die Übersicht der größten Gruppen:

Gruppensuche LinkedIn ErweitertSie können nun die Gruppensuche verfeinern. Am interessantesten dürfte die Eingrenzung nach Sprache sein: Hierzu bei Sprache „Deutsch“ eintippen und Sie erhalten, wenn Sie kein Stichwort angeben, die größten deutschsprachigen Gruppen.

Unternehmen und Gruppen

Unternehmen können selber keine Gruppenmitglieder werden. Allerdings können Unternehmen auf Ihren Unternehmensprofile Gruppen promoten. Wenn ein Unternehmen Werbung oder Stellenanzeigen in Gruppen platzieren möchte, muss Sie eine natürliche Person dazu nutzen, zum Beispiel einen Community Manager.

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Einfach mal auf die Suche gehen und ein paar Gruppen anschauen. Es gibt recht aktive, aber Aktivität ist bei einer Fachgruppe nicht zwingend entscheidend.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Die Tage habe ich mir das Buch „Mythos Fachkräftemangel“ von Martin Gaedt zu Gemüte geführt. Ich bin ja selber kein Personaler (eher das Gegenteil), so dass ich die Einblicke sehr spannend fand. Meine Eindrücke…

Das Buch…

WILEY VCH WEINHEIM GERMANYSelber hat 240 Seiten und ist im Wiley Verlag erschienen. In verschiedenen Kapiteln werden die „Problemzonen“ des Arbeitsmarktes beschrieben: Teilnehmer sind hier die Fachkräfte an sich, die Unternehmen und natürlich die Agentur. Der Agentur ist (als größter Einzelteilnehmer auf dem Arbeitsmarkt) besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Bei dem Buch wird die Hälfte des Buches der Beschreibung des Status Quo unseres Arbeitsmarktes gewidmet. Die andere Hälfte beleuchtet Möglichkeiten, wie man dem Mangel entgegentreten könnte.

Dabei wird immer wieder auf das Phänomen des menschlichen Miteinanders eingegangen: Bei Arbeitskräften handelt es sich zuerst mal um Menschen, die auch als solche behandelt werden wollen. Anschaulich beschreibt Martin Gaedt selber Masterstudenten akquiriert: Dabei kommt eigentlich vorrangig gesunder Menschenverstand und Zeit zum Tragen: Damit lassen sich auch heute hervorragende Ergebnisse erzielen. Was er tut, nennt sich neudeutsch „Sourcing“: Er sucht aktiv nach Teilnehmern und macht sich die Mühe, deren Profile zu studieren.

…lesenswert

Das Buch fällt durch seine teilweise extreme Einstellung auf. Trotzdem: Durch die Extrema werden Verantwortliche auf die Missstände hingewiesen und mögliche, realistische Lösungsstrategien karikiert.

Für alle Personalverantwortlichen aus meiner Sicht eine gute Anleitung zur Selbstreflexion. Wer die heutigen Prozesse, gerade bei Konzernen oder Unternehmensberatungen, gesehen hat, weiß, dass es im Bereich der „Menschlichkeit“ noch Potential gibt. Aufmerksam bin ich auf das Buch über einen Artikel in der Huffington Post geworden. Mit meiner Empfehlung scheine ich auch nicht allein zu sein: Auch Lars Hahn, Helge Weinberg, Ina Ferber, Svenja Hofert oder Jochen Mai in der Karrierebibel sind derselben Meinung. Ein Buch was stark polarisiert, was aber auf Grund der jetzigen Situation auch notwendig ist. Für alle, die die Aufmachung etwas zu reißerisch wirkt, möchte ich zum Schluss noch mal Ina Ferber zitieren:

ICH BIN WIDER WILLEN BEGEISTERT: BUCHEMPFEHLUNG „MYTHOS FACHKRÄFTEMANGEL“


Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Bereits zu Beginn des Jahres hatte ich die auf XING und LinkedIn öffentlich zugänglichen Stellenanzeigen gesammelt und verglichen. Zwar werden die Businessnetzwerke eher dazu genutzt, passive Kandidaten zu identifizieren und anzusprechen, aber diese Vorgehensweise ist schlecht messbar. Stellenanzeigen hingegen kann man direkt vergleichen. Kritik hatte ich im Frühjahr dafür einstecken müssen, dass ich Praktika nicht direkt ausgewiesen hatte. Daher ist in der Gesamtentwicklung die Summe ohne Praktika ausgewiesen und in den Ländervergleichen die Gesamtsumme und Praktika einzeln. Damit kann jeder die Zahlen selber beurteilen.

Die Zahlen

Insgesamt folgen nun sieben Grafiken, die das Duell der Businessnetzwerke auf Grundlage der aktuell angebotenen Stellenanzeigen quantifizieren.

Entwicklung (DACH Gesamt)

Sicherlich am interessantesten ist auf Metaebene die Gesamtentwicklung. Diese habe ich seit Januar immer wieder gemessen:

Stellenanzeigen Entwicklung in der DACH Region bis November 2013Hier konnte LinkedIn im Frühjahr und Sommer einen Vorsprung von nahezu 2.000 Stellen ohne Praktika aufbauen und seitdem relativ konstant halten.

Stellen aktuell in Deutschland

Im Folgenden das Angebot nur in Deutschland:

Stellenanzeigen Deutschland November 2013

Stellen aktuell in Österreich

Im Folgenden das Angebot nur in Österreich:

Stellenanzeigen Österreich November 2013

Hier kommt XING dem amerikanischen Konkurrenten am nächsten.

Stellen aktuell in der Schweiz

Im Folgenden das Angebot nur in Schweiz:

Stellenanzeigen Schweiz November 2013

Größten Branchen im Vergleich

Interessant dürfte für einige Leser sein, ob es Unterschiede bei den Branchen gibt. Diese Auswertung ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, da die Branchen bei XING und LinkedIn nicht identisch sind. Wer in der Automobilbranche oder im Maschinenbau etwas sucht, hat bei LinkedIn eine größere Auswahl:

Größten Branchen nach Stellenanzeigen in DE November 2013

Die größten Anbieter im Vergleich

Wer sind die größten Anbieter von Stellenanzeigen auf XING und LinkedIn?

Größte Anbieter nach Stellenanzeigen in DE November 2013

Regionale Unterschiede

Die Unterschiede hatte ich im Frühjahr bereits ausgearbeitet: Während Hamburg und Berlin xinglastig sind, sind alle anderen Städte eher auf LinkedIn vertreten. Hier die Übersicht der wichtigsten Regionen:

Stellenanzeigen Regionen Deutschland November 2013

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Auch bei den Stellenanzeigen zeigt sich, dass LinkedIn eher bei Konzernen dominant ist. XING will seinen Umsatz bis 2016 verdoppeln. Bei den Stellenanzeigen sehe ich das jedoch nicht kommen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZertifizierungen sind allgegenwärtig, ob bei mir im Projektmanagement oder auch im Social Media Umfeld. Jetzt bietet LinkedIn eine Zertifizierung für Recruiter und Personaler an: Hier können Personen aus diesem Umfeld Ihre Befähigung im Umgang mit Sozialen Netzen und LinkedIn im Besonderen nachweisen.

So sieht es aus

Die Vorbereitungen zu der Zertifizierung erfolgen vorranging online über Webinare und Badge LinkedIn Recruiter ProfessionalSelbsttrainings. Einen ersten Überblick erhält man über das Handbuch, dass als PDF von LinkedIn zur Verfügung gestellt wird. Nach einer Prüfung, die nicht online, sondern an bestimmten Orten abgelegt wird, darf man ein Logo („Badge„) von LinkedIn tragen. Die Zertifizierung richtet sich an Personen, die den LinkedIn Recruiter nutzen. Zusätzlich wird empfohlen, dass die Person bereits ein bis zwei Jahre Erfahrung im Umfeld des Recruitings haben sollte. Die Bereiche, die über die Zertifizierung abgedeckt werden, sind in fünf Kategorien aufgegliedert: Suche, Kandidatenansprache, Talent Pipeline, Job Offerten und ein Bereich zur Effizienzsteigerung (Wie taggen, Vorlagen oder Projektverwaltung).

Administratives

Die Zertifizierung wird erst auf englisch, innerhalb von 2014 auch auf deutsch angeboten. Die Prüfung erfolgt an bestimmten Orten:

  • Deutschland: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München, Potsdam, Stuttgart
  • Österreich: Wien
  • Schweiz: Basel, Bern, Genf, Wettingen, Zürich

Die ersten 500 Anmeldungen werden kostenfrei zertifiziert, wie teuer es danch wird, kann ich noch nicht sagen.

extro

Zertifizierungen sind immer ein „Wenn und Aber“ und bieten oftmals eine sehr emotionale Diskussionsgrundlage. Tatsächlich gilt: Wer eine solche Zertifizierung hinter sich gebracht hat, muss mit den Begriffen und Grundlagen vertraut sein. Aber es gilt auch: Eine Zertifizierung ist kein Garant für gute Arbeit. Das gilt für Projektmanagement, wie auch für Recruiting. Das Zusammenspiel zu vieler Faktoren haben Einfluss auf die Qualität der Arbeit, nicht zu letzt auch der Einfluss weicher Faktoren. Wird ein Recruiter  als unsympathisch oder herablassend wargenommen, werden die Ergebnisse ander ausfallen als bei eine sympathischen, einfühlsamen Menschen. Gerade für Freiberufler oder Freelancer sind solche Schulterklappen bares Geld wert: Können diese damit die Aueinandersetzung mit dem Themengebiet auch nachweisen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Facebook LogoWer die Überschrift bereits kennt, ich hatte diese 2011 bereits verwendet. Die Geschichte um Jobs und Facebook macht die Wichtigkeit des Rebloggens deutlich: Eigentlich kann man die Artikel zyklisch wieder aufwärmen.

Anzeichen und Entwicklung

Facebook SkillsAm 08.09.publizierte Mashable einen Artikel, wo „Professional Skills“ auf den Profilen in Facebook nun eingebbar seien. Auslöser war, dass das Feld „Professional Skills“ im Menü für Profil bearbeiten auftauchte. In Deutschland findet man ein Feld „berufliche Kenntnisse“. Am Folgetag nahm sich T3N der Meldung an und überschrieb den Artikel mit „Facebook attackiert LinkedIn und Xing: Soziales Netzwerk testet neue Karriere-Funktion„. Damit nahm die Meldung auch in den unsrigen Breiten ihren Lauf.

Derzeitige Stand….

Neben dem Feld hat Facebook zur Zeit in diesem Feld zu bieten: Die letztes Jahr gestartete App „Social Jobs“ hat nach wie vor technische Hindernisse: So wird „Germany“ in West Wheatfield, PA lokalisiert und „Deutschland“ ist ganz unbekannt:

Social Jobs Germany
Eine andere Zahl erzeugt dafür Aufmerksamkeit: Bis jetzt seien 2,3 Millionen Anzeigen gelistet. Und das wäre in etwa die gleiche Anzahl, die LinkedIn zu bieten hätte. Allerdings muss man wissen, dass die Jobs von vier Portalen dort aggregiert werden. Im Zweifel ist die gleiche Stellenanzeige viermal geschaltet. Auch ist noch BranchOut gelistet, ein Anbieter, der sich aus dem Jobmarkt zurückgezogen hat (und nun sein Glück als Chat Client versucht).

Allerdings ist eine App noch keine saubere Lösung, eine richtige Integration wäre der richtige Weg. Logisch wäre der Schritt, da Werbeeinnahmen nicht unendlich skalierbar sind.

und andere Hindernisse

Auf der anderen Seite: Werden alle Nutzer das annehmen? Wollen, gerade Führungskräfte, dort gefunden werden? Ichdenke, weniger. Und ohne aktive Ansprachen entfällt der Reiz für ein weiteres Netzwerk: Post & Pray geht woanders auch ganz gut. Gerade in den deutschsprachigen Gefilden ist der Hang zu einem Karrierenetzwerk unausgeprägt.

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Ich bin nach wie vor skeptisch. Auf der anderen Seite hat gerade Facebook riesige Entwicklerkapazitäten. Mal schauen, vielleicht kann ich in einem Jahr einen ähnlichen Artikel schreiben.
Stephan Koß/Google+