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Intro

Immer stärker steigt das Interesse an die Recruitervarianten von LinkedIn. Das liegt an der zunehmenden Verbreitung von LinkedIn, nicht nur international, sondern auch im deutschsprachigen Raum. So hat LinkedIn auch hier mittlerweile über 10 Millionen Mitglieder. Dabei wird die Wahl des Kontos oder Premiumpaketes immer interessanter.

Recruiter oder Recruiter Lite?

Neben den verschiedenen Premiumvarianten (Business, Job Seeker) gibt es Varianten zur Talentsuche mit LinkedIn. Diese sind Recruiter und Recruiter Lite. Während die Namen sich recht ähneln, handelt es sich um zwei unterschiedliche Produkte.

Wo sind die Unterschiede?

Während die Recruiter Lite Version eigentlich nur ein aufgebohrte Premiumvariante ist, bietet die eigentliche Recruiter Lösung eine eigenständige Oberfläche mit vielen zusätzlichen Features.

Einige Features sind davon recht interessant: „Ähnliche Leute“: Wenn ich eine bestimmte Person gesucht habe, werden mir ähnliche Personen angezeigt: Das passiert nach einem Scoringsystem im Hintergrund. Wer schon mal eine Stellenanzeige bei LinkedIn aufgegeben hat, wird das System kennen. Wer Jobs im Middle Management (Projektleiter aufwärts) sucht, weiß die Funktion zu schätzen. Für die dezidierte Suche im Senior Management ist die Funktion nicht so ergiebig.

Auch unterscheiden sich die Varianten in Anzahl der InMails, also der Kaltnachrichten, die man an „Nichtkontakte“ versenden kann.

Der Hauptunterschied ist jedoch die Begrenzung auf das Netzwerk: Die Recruiter Lite Variante bietet, wie jede normale Premiummitgliedschaft, die begrenzte Suche im Netzwerk, also nur auf Personen beschränkt, die bis zum dritten Grad verbunden sind. In der vollwertigen Recruiter Version gibt es diese Beschränkung nicht mehr, also keine halb- oder vollständig anonymen Anzeigen von Personen in Suchergebnissen.

Die wichtigsten Unterschiede in der Übersicht:

Recruiter Lite Recruiter
Anzahl der InMails im Monat

30

150

InMails an mehrere Kandidaten

x

Mögliche Suchfilter

22

43

Begrenzung der Suche auf…. Netzwerk 3. Grad keine
Zusätzliche Unterstützung der grafischen Oberfläche

x

Teamunterstützung (Leads)

x

„Find more people like“

x

Lizenzart Einzellizenz Unternehmenslösung

Was kostet LinkedIn Rekrutier oder Recruiter Lite?

Auch wenn Recruiter Lite nur ein besserer Premiumaccount ist, schlägt dieser schon ordentlich zu Buche. Die Corporate Lösung kostet mehrere Tausend Euro im Jahr – pro Lizenz (also pro nutzende Person)

Recruiter Lite Recruiter
Preis per Monat (Stand 07/2017), jährliche Zahlweise

74,95 EUR

574,99 EUR

Preis per Monat (Stand 07/2017), monatliche Zahlweise

89,95 EUR

699,99 EUR

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Intro

Seit ein paar Wochen ist das neue Layout von LinkedIn im Rollout. Noch haben nicht alle die neue Oberfläche zur Verfügung, aber was ich gehört habe, haben die meisten diese schon. Ein genauerer Blick auf die Oberfläche

Das Wichtigste im Überblick

Neue LinkedIn Oberfläche GUI LinkedIn 2017

Es hat sich einiges getan. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick, um alte Funktionen wieder zu finden.

1. Die Suche

Die gute, alte „Erweiterte Suche“, auf die man direkt zugreifen konnte, ist nicht mehr direkt erreichbar. Man muss erst eine Suche durchführen, und kann dann auf die bekannten Filter zugreifen:

Erweiterte Suche bei LinkedIn

  1. Führen Sie eine Suche aus
  2. Suchen Sie heraus, welches Thema Sie suchen (Eine Person, ein Unternehmen etc.)
  3. In der Sidebar auf der rechten Seite finden Sie die Suchkriterien wieder, mit deren Hilfe Sie die Suche nach belieben verfeinern können. Hier gilt nach wie vor, dass Premiummitglieder zusätzliche Suchfilter zur Verfügung haben.

2. Wo sind die Skills?

In der alten Oberfläche konnte man direkt auf einzelne Fähigkeiten klicken, um die Verteilung und verknüpfte Profile zu finden. Das geht nicht mehr direkt. Allerdings gibt es die Skills immer noch und sind hier zu finden.

Auch wenn die Übersicht englischsprachig ist, finden Sie unter den einzelnen Skills wieder die Topzuordnungen, wie zum Beispiel für Projektmanagement.

3. Netzwerk

Es gab beim Netzwerk auch das Profilranking: „How rank your LinkedIn Profile“ Hier konnte man sehen, wie gut man im Vergleich vernetzt ist. Dieses ist nicht mehr da. LinkedIn hatte das auch kurzfristig publiziert, die Seite aber wieder entfernt. Im Google Cache ist der Hinweis noch zu finden:

Where is the LinkedIn Profil Ranking tool?

Wer die Funktion wirklich vermisst, kann sich sogar im englischsprachigen Raum an einer Petition beteiligen.

Auch fehlt ein direkter Zugriff auf den Kontaktexport. Diese muss man nun über Umwege über einen „Gesamtexport“ der persönlichen Daten vornehmen. Wie das geht, hatte ich letztes mal bereits beschrieben.

4. Einstellungen

Nach wie vor sind die Einstellungen wie Privatsphäre und Datenschutz unter dem Miniaturbild von Ihnen zu finden.

5. Apps

Viele Funktionen sind unter Apps verteilt. Die wichtigste App stellen hierbei die Gruppen dar, die dort nun zu finden sind. Dort findet sich auch Slideshare und die eher neue LinkedIn Lernplattform.

Die Hochschulen übrigens sind über die Suche zu finden.

Intro

Erst mal ein gesundes und erfolgreiches 2017. Wie mein Kollege Buggisch mache ich zu Jahresbeginn eine Übersicht: Christian für so alles, was in der Social Media Welt Rang und Namen hat, ich detaillierter für LinkedIn.

Ich messe die Zahlen über den LinkedIn AdPlanner. Wie immer: Die Zahlen sind keine offiziellen Zahlen von LinkedIn.

Übersicht

Erst mal die Übersichten, die in der Form den meisten Lesern bekannt sind:

LinkedIn Mitglieder weltweit 2017 / LinkedIn Members worldwide

In Europa sieht die Verteilung ungefähr so aus:

LinkedIn Mitglieder Europa 2017 / LinkedIn Members europe

Nackte Zahlen

Wer es nun genau wissen will: Hier die Verteilung in der Welt:

Kontinente im Detail

Afrika 23.958.000
Antarktis 9.000
Asien 99.881.000
Europa 112.682.000
Lateinamerika 66.595.000
Mittlerer Osten 14.390.000
Nordamerika 116.317.000
Ozeanien 10.583.000
Summe 547.730.000

Länder im Detail

Afrika Algerien 1.300.000
Angola 320.000
Benin 190.000
Botswana 190.000
Bouvetinsel 1.000
Burkina Faso 130.000
Burundi 37.000
Demokratische Republik Kongo 200.000
Dschibuti 27.000
Elfenbeinküste 460.000
Eritrea 7.000
Gabun 88.000
Gambia 44.000
Ghana 980.000
Guinea 69.000
Guinea-Bissau 9.000
Kamerun 420.000
Kap Verde 42.000
Kenia 1.500.000
Komoren 10.000
Kongo 72.000
Lesotho 43.000
Liberia 66.000
Libyen 160.000
Madagaskar 130.000
Malawi 120.000
Mali 120.000
Marokko 1.500.000
Mauretanien 42.000
Mauritius 190.000
Mayotte 10.000
Mosambik 230.000
Namibia 160.000
Niger 50.000
Nigeria 3.200.000
Ruanda 140.000
Réunion 85.000
Sambia 270.000
Senegal 380.000
Seychellen 20.000
Sierra Leone 48.000
Simbabwe 400.000
Somalia 49.000
Swasiland 43.000
São Tomé und Príncipe 6.000
Südafrika 5.600.000
Südsudan 18.000
Tansania 500.000
Togo 120.000
Tschad 26.000
Tunesien 760.000
Uganda 500.000
Westsahara 2.000
Zentralafrikanische Republik 17.000
Ägypten 2.500.000
Äquatorialguinea 17.000
Äthiopien 340.000
Antarktis 9.000
Asien Afghanistan 230.000
Andere 370.000
Bangladesch 1.600.000
Bhutan 56.000
Britisches Territorium im Ind. Ozean 2.000
Brunei Darussalam 56.000
China 28.000.000
Heard- und McDonaldinseln 1.000
Hongkong 1.500.000
Indien 39.000.000
Indonesien 7.500.000
Japan 1.800.000
Kambodscha 240.000
Kasachstan 600.000
Kirgisistan 73.000
Kokosinseln (Keeling) 1.000
Korea 1.700.000
Laos 78.000
Macao 80.000
Malaysia 3.500.000
Malediven 67.000
Mongolei 120.000
Myanmar 300.000
Nepal 440.000
Osttimor 3.000
Philippinen 4.700.000
Singapur 2.000.000
Sri Lanka 780.000
Tadschikistan 35.000
Taiwan 1.600.000
Thailand 1.700.000
Timor-Leste 12.000
Turkmenistan 25.000
Usbekistan 110.000
Vietnam 1.600.000
Weihnachtsinsel 2.000
Europa Aland-Inseln 19.000
Albanien 260.000
Andorra 30.000
Armenien 130.000
Aserbaidschan 240.000
Belgien 3.000.000
Bosnien und Herzegowina 170.000
Bulgarien 590.000
Deutschland 6.300.000
Dänemark 2.100.000
Estland 160.000
Finnland 950.000
Frankreich 13.000.000
Färöer 12.000
Georgien 210.000
Gibraltar 19.000
Griechenland 1.200.000
Großbritannien 22.000.000
Grönland 15.000
Guernsey 19.000
Irland 1.700.000
Island 210.000
Isle of Man 23.000
Italien 10.000.000
Jersey 32.000
Jugoslawien 5.000
Kosovo 29.000
Kroatien 480.000
Lettland 250.000
Liechtenstein 12.000
Litauen 310.000
Luxemburg 190.000
Malta 150.000
Mazedonien 180.000
Moldawien 160.000
Monaco 30.000
Montenegro 52.000
Niederlande 6.800.000
Norwegen 1.700.000
Polen 2.300.000
Portugal 2.500.000
Rumänien 2.100.000
Russische Föderation 6.500.000
San Marino 8.000
Schweden 2.800.000
Schweiz 2.200.000
Serbien 590.000
Serbien und Montenegro 42.000
SlowakischeRepublik 430.000
Slowenien 270.000
Spanien 9.300.000
Svalbard und Jan Mayen 1.000
TschechischeRepublik 1.200.000
Türkei 5.500.000
Ukraine 1.900.000
Ungarn 730.000
Vatikanstadt 4.000
Weißrussland 390.000
Zypern 220.000
Österreich 960.000
Lateinamerika Anguilla 9.000
Antigua und Barbuda 25.000
Argentinien 5.500.000
Aruba 38.000
Bahamas 110.000
Barbados 81.000
Belize 45.000
Bermuda 40.000
Bolivien 520.000
Brasilien 27.000.000
Chile 3.800.000
CostaRica 710.000
Dominica 15.000
DominikanischeRepublik 660.000
Ecuador 1.600.000
ElSalvador 350.000
Falklandinseln(Malwinen) 2.000
Französisch-Guyana 22.000
Grenada 23.000
Guadeloupe 67.000
Guatemala 610.000
Guyana 51.000
Haiti 140.000
Honduras 300.000
Jamaika 360.000
Jungferninseln (amerikanisch) 42.000
Jungferninseln (britisch) 12.000
Kaimaninseln 32.000
Karibik-Nationen 5.000
Kolumbien 5.500.000
Martinique 55.000
Mexiko 9.800.000
Montserrat 2.000
Nicaragua 260.000
Niederländische Antillen 57.000
Panama 470.000
Paraguay 280.000
Peru 3.700.000
Puerto Rico 580.000
S. Georgia und S. Sandwichinseln 1.000
Saint Kitts und Nevis 13.000
St. Helena 2.000
St. Lucia 31.000
St. Vincent und die Grenadinen 18.000
Suriname 54.000
Trinidad und Tobago 310.000
Turks-und Caicosinseln 13.000
Uruguay 580.000
Venezuela 2.700.000
Mittlerer Osten Bahrain 240.000
Irak 530.000
Israel 1.400.000
Jemen 160.000
Jordanien 580.000
Katar 580.000
Kuwait 470.000
Libanon 530.000
Oman 350.000
Pakistan 3.800.000
Palästinensische Autonomiegebiete 150.000
Saudi-Arabien 2.600.000
Vereinigte Arabische Emirate 3.000.000
Nordamerika Kanada 13.000.000
Saint-Pierre und Miquelon 2.000
Vereinigte Staaten 103.315.000
Alabama 1.200.000
Alaska 220.000
Arizona 2.100.000
Arkansas 680.000
California 14.000.000
Colorado 2.200.000
Connecticut 1.300.000
Delaware 320.000
Florida 6.500.000
Georgia 3.500.000
Hawaii 390.000
Idaho 470.000
Illinois 4.300.000
Indiana 1.900.000
Iowa 840.000
Kansas 1.200.000
Kentucky 1.000.000
Louisiana 1.200.000
Maine 390.000
Maryland 2.200.000
Massachusetts 2.800.000
Michigan 3.000.000
Minnesota 2.000.000
Mississippi 600.000
Missouri 1.800.000
Montana 260.000
Nebraska 550.000
Nevada 890.000
New Hampshire 500.000
New Jersey 3.100.000
New Mexico 500.000
New York 7.200.000
North Carolina 3.100.000
North Dakota 180.000
Ohio 3.500.000
Oklahoma 990.000
Oregon 1.400.000
Pennsylvania 3.800.000
Rhode Island 370.000
South Carolina 1.400.000
South Dakota 200.000
Tennessee 1.800.000
Texas 8.300.000
Utah 1.000.000
Vermont 210.000
Virginia 3.000.000
Washington 2.600.000
West Virginia 360.000
Wisconsin 1.800.000
Wyoming 150.000
US-Militärstützpunkte im Pazifikraum 17000
US-Militärstützpunkte in Europe 27000
US-Militärstützpunkte in Mittelamerika 1000
Ozeanien Amerikanisch-Samoa 21.000
Australien 8.500.000
Cook-Inseln 5.000
Fidschi 110.000
Französisch-Polynesien 36.000
Französische Südliche Territorien 1.000
Föderierte Staaten von Mikronesien 8.000
Guam 47.000
Kiribati 6.000
Marshallinseln 7.000
Nauru 2.000
Neukaledonien 43.000
Neuseeland 1.600.000
Niue 2.000
Norfolkinsel 2.000
Nördliche Marianen 11.000
Palau 4.000
Papua-Neuguinea 130.000
Pitcairn 1.000
Salomonen 12.000
Samoa 9.000
Tokelau 1.000
Tonga 9.000
Tuvalu 2.000
Vanuatu 12.000
Wallis und Futuna 2.000

intro

Wer sich mit LinkedIn beschäftigt, schaut auch gern mal nach rechts oder links. Viele kommen (und gehen auch wieder). Manche werden fast übermächtig, andere dümpeln in der Nische. Nun wurde ich in einem kleinen Artikel auf Heise auf vutuv aufmerksam gemacht.

vutuv kurz angeschaut

Also habe ich mir vutuv angeschaut. Es erfolgt (wenn auch stark simplifiziert) eine Maske mit den wichtigsten Angaben und Eingabe der Mailadresse. Danach hat man schon ein rudimentäres Profil. Das Foto wird irgendwo aus dem Netz gezogen (ich tippe auf Gravatar, aber sicher bin ich mir nicht).

Vutuv angeschaut

Viel kann man nicht ausfüllen, Lebenslauf, Links auf Social Media Profile und vor allem Fähigkeiten, die stark an die Endorsements von LinkedIn erinnern. Vernetzung findet nicht über Kontakt statt, sondern es handelt sich um ein asynchrones Netzwerk wie Twitter (und was auch LinkedIn anbietet).

Interaktionsmöglichkeiten, einen Status oder Blogfunktionen sucht man vergebens. Allerdings ist das wohl auch der Plan: Es soll gerade simplifiziert und schnell sein. Ein Austausch direkt über die Seite ist nicht möglich, keine Timeline oder ähnliches, gar nichts. Vorteil: Es soll schneller sein. Und der Plan macht Sinn: Wer will schon dauernd „Neuigkeiten“ aus seinen Businessnetzwerk lesen? Oder in Gruppen abends noch über SAP plaudern, wenn man sich schon den ganzen lieben Tag damit herumgeschlagen hat. Allerdings ist das Netzwerk auch neu, vielleicht sind weitere Upgrades geplant. Hinweise kann man im Blog von Vutuv hinterlassen. Dort sind auch die Entwickler von vutuv genannt.

Kreiert hat das Netzwerk Stefan Wintermeyer, der auch bei denic als Eigentümer der Seite eingetragen ist. Dieser folgt jedem Neuankömmling automatisch: Da er aktuell ca. 2.800 Mitgliedern folgt, zeigt das die überschaubare Zahl der aktuellen Nutzer an.

und nun?

Ein neues soziales Netzwerk? Endlich. Es geht ja immer in Phasen. Es fing schon damals zu OpenBC Zeiten mit MyCorners (wollte ich verlinken, aber „Forbidden„) an. In den letzten Jahren gab es ello,  tsu, This, weare8 oder auch dropon. Davon hat sich keines auch nur annähernd etablieren können. Allein ello lebt noch ein bisschen. Der Raum für neue Netzwerke ist klein geworden, und Schnelligkeit als USP?

Intro

Der Amoklauf in München war erschütternd. Allerdings sind zwei Aspekte, die „positiv“ sind (so weit man in so einer Situation überhaupt von Positiven sprechen darf, ich habe da lang mit mir gehadert):

  1. Der Twitteraccount „@PolizeiMuenchen“ hat bewiesen, dass man Social Media richtig einsetzen kann
  2. Die Aktion #offenetuer zeigt, dass Menschen Zusammenhalt finden und bieten können, gerade in einer Krisensituation

Der Twitter Account @PolizeiMuenchen

Bis zum Einsatz in München ist mir der Twitteraccount nicht aufgefallen. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da ich räumlich aus Norddeutschland komme.

Am Freitag versuchte ich mir ein Bild zu machen, vorrangig über das Fernsehen. Zufällig stieß ich dabei auf den TwitterAccount der Polizei München.

Einsatz während des Amoklaufes

Während des Einsatzes wurde der Twitteraccount nicht nur fleißig bedient, die Reaktionen, Retweets und Favs zeigten, dass dieser fleißig verfolgt wurde. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass ich darüber besser informiert werde, als über das Fernsehen.

Was die Polizeikollegen dort leisteten, kann man am Besten mit ein paar Zahlen untermauern:

  • Insgesamt 99 Tweets wurden publiziert
  • Diese erhielten bis heute Mittag 169.711 Retweets
  • Diese erhielten bis heute Mittag 148.331 Favs

Allein der verständliche Wunsch, keine Bilder einzelner Polizisten zu publizieren, erhielt fast 17.000 Retweets:

17.000 Retweets der Polizei München beim Amoklauf

Das beweist, dass Twitter sinnvoll genutz werden kann und das ein Austausch Behörden und Bevölkerung durchaus funktionieren kann. Auch wurden Tweets in anderen Sprachen (Französisch, Englisch und Türkisch habe ich gesehen) publiziert.

So traurig der Anlass hierfür war, so gehört mein größter Respekt der Polizei München für den Umgang mit der Krisensituation.

Extro

Der Gedanke, dass es sich beim dem Täter „nur“ um eine Einzelperson und nicht um eine dem IS anhängenden Terroristen handelte, finde ich nur bedingt tröstlich. So wurde der Terror quasi vor unsere Haustür gebracht.

Die Gastfreundschaft der Münchener, die gestrandeten Touristen Unterschlupf gewährten, fand ich dabei ein großes Zeichen, dass Hoffnung bereitet. Schön hat es „Gedankenfetzen“ in einem Tweet zusammengefasst:

Gedankenfetzen zum Amoklauf am OEZ in München

 

Intro

Bei LinkedIn haben Gruppen nicht den gleichen Stellenwert, wie in anderen Netzwerken, wie bei Facebook oder XING. Trotzdem werden diese international gut genutzt: Insgesamt 1,8 Millionen Gruppen gibt es bei LinkedIn.

Änderungen

Letztes Jahr wurden einige Änderungen durchgeführt. Diese standen vorrangig in der Simplifizierung der Gruppen. Auch die Optik wurde etwas aufgepeppt und moderner gestaltet.

Muss ich als Moderator etwas tun?

Die zentrale Änderung betraf die Sichtbarkeit der Gruppen: Gab es vorher ein etwas differenzierteres Rechtemodell, so wurde die Sichtbarkeit der Gruppen auf zwei elementare Zustände zusammengedampft: Entweder ist die Gruppe sichtbar oder nicht. Damit einhergehend ist auch das Zulassungsprinzip: Ist bei einer sichtbaren Gruppen jedem Gruppenmitglied es erlaubt, andere einzuladen, so ist die „Moderatorenherrschaft“ auf die geschlossene Gruppe beschränkt. Besser die beiden Gruppentypen in einer Übersicht:

GruppentypenEine genaue Beschreibung bietet die LinkedIn Hilfe. Es gibt nur diese beiden Gruppentypen: Die Entscheidung darüber ist dem Gruppeneigentümer überlassen (ein normaler Moderator kann die Einstellungen nicht ändern).

Die Einstellungen finden Sie in den Gruppeneinstellungen:

Gruppensichtbarkeit.png

Wichtig hierbei für Gruppengründer und -Eigentümer: Bei der Umstellung hat LinkedIn alle Gruppen mit jedweden Einschränkungen bezüglich Zulassungspolicy auf „Nicht öffentlich“ gestellt (zu Erkennen bereits in der Suche an dem Schlosssymbol).

Wenn Sie also sich wundern, dass Sie seit langem keine Anfrage mehr zum Gruppenbeitritt hatten, dann wird es daran liegen, dass Ihre Gruppe auf „Nicht öffentlich“ eingestellt ist. Diese Einstellung sollten Sie überdenken (soweit Sie nicht gerade die anonymen Alkoholiker oder ein Trump-Fan-Gruppe betreuen). Ein kleiner Hinweis in der Gruppe vor Umstellung ist hierbei recht höflich, so dass

Gruppen in Deutschland

Insgesamt gibt es zurzeit 1.847.744 Gruppen auf LinkedIn, die in der Suche gelistet sind. Dabei ist Englisch eindeutig mit 1.486.639 dominant. Andere Sprachen sind weniger gelistet (Wobei ich es spannend fand, dass es ungefähr 5x so viele russischsprachige als deutschsprachige Gruppen gab):

Gruppenanzahl nach Sprache bei LinkedIn 2016

 

intro

In dem englischen Pressebereich wurde heute eine spannende Mitteilung veröffentlicht: Microsoft übernimmt einen Großteil des sozialen Netzwerk LinkedIn. Für 26,2 Milliarden US $ (das entspricht ungefähr etwas über 23 Milliarden Euro).

Die Übernahme

Microsoft, früher eher als „böser Riese“ wahrgenommen, ist es um Microsoft recht ruhig geworden. Der Versuch, sich an den sozialen Netzwerken zu beteiligen ist aber nicht neu. Bereits 2007 beteiligte sich die Redmonder an Facebook. Später 2011 wurde der Versuch unternommen, mit So.Cl ein eigenes Netzwerk zu etablieren mit Fokus auf Studenten und collaborativer Suche. Der Versuch führte zwar zu einer liebenswerten Community (tatsächlich halte ich mich da hin und wieder auf), aber nicht zu einer kommerziell messbaren Reichweite.

Die Übernahme kommt jetzt überraschend: Mit dem Börsengang von LinkedIn in 2011 ging man eigentlich von einem Streubesitz aus. Tatsächlich sind seitdem nur 7% der Aktien in den freien Markt gelangt, der Rest gehört(e) nach wie vor Investoren und dem Gründer Reid Hoffmann.

mumbai-london-media-FINAL-1

Beide Seiten, Microsoft und LinkedIn machten zu der Übernahme entsprechend freudige Mitteilungen.

Für die Nutzer soll sich eigentlich nichts ändern.

Nun wissen wir: „Eigentlich“ ist die kleinste Form der Verneinung. Auch wenn in der Funktionsweise nichts ändern soll, werden hier zwei der größten Datenhaushalte miteinander verschmolzen. Die allgemeinen Informationen, die Microsoft über Betriebssysteme einsammelt, kombiniert mit dem Detailwissen von Personen auf LinkedIn. Wer das nachvollziehen möchte, sollte sich einfach mal unter den Einstellungen die aktiven Sessions anschauen. Damit zieht Microsoft mit Detailwissen zu Privatpersonen an Google und Apple vorbei (oder wer hat bei Google+ oder bei iTunes Details zu seiner Karriere und Beschäftigungsdauer angegeben?).