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Schlagwort-Archive: Kosten

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Gern werden die beiden Businessplattformen XING und LinkedIn anhand der Preise verglichen. Ich mache das ja auch, aber bevor man über Preise nachdenkt:

  • Bei Beide gibt es Freemium (also kostenfreie) Versionen
  • Erst sollte man sich darüber in Klaren sein, was man mit einem Profil erreichen will: Sichtbarkeit, Netzwerken, Kunden oder Mitarbeiter finden? Erst wenn Sie sich über die Zielgruppe Gedanken gemacht haben, kann man auch seriös eine der beiden Plattformen auswählen und/oder empfehlen
  • Faustregel: Wenn Sie mehr mit Fach- und Führungskräften zu tun haben oder international tätig sind, ist LinkedIn die erste Wahl. Sind Sie Freiberufler oder Freelancer oder suchen Sie genau diese, hat XING im deutschsprachigen Raum die Nase vorn.

LinkedIn und XING in Deutschland

LinkedIn geht gerade auf die 10 Millionen Mitglieder im DACH Raum zu, XING hat mit 12 Millionen mehr. Trotzdem ist die Relevanz im Vergleich von vor ein paar Jahren enorm gestiegen: Vergleicht man Alexa (ja, ich weiß, Alexa ist grottenschlecht), so ist LinkedIn sogar schon 10 Plätze vor XING, was die Nutzung angeht (Platz 35 LinkedIn und Platz 45 XING, zu finden hier). Google sieht einen ungefähren Gleichstand:

LinkedIn vs XING Google Trends Deutschland 2017

Kosten Preis und LinkedIn im Vergleich

Kommen wir zu den Kosten. Beide Unternehmen bieten eine Basisvariante an. Die von XING hat aber immer weniger Funktionen, so dass ein Upgrade auf eine Premiumvariante bei regelmäßiger Nutzung notwendig ist. Gerade, wenn man eine Suche benötigt, geht das bei XING ohne Premium gar nicht. Selbst die Suche einer Nachricht im Postfach ist ohne Premiumaccount nicht möglich.

LinkedIn hingegen ist auch in der Basisversion schon gut nutzbar. So sind 9 der 13 Suchkriterien in der Personensuche bereits für Basismitglieder nutzbar. Und auch Mails darf ein Basismitglied bei LinkedIn ruhig suchen.

Bei den Preisen nehmen sich die Businessnetzwerke nichts. Während XING für die einfache Premiumvariante 9,95 € nimmt, hat LinkedIn seinen Premiumpreis auf 10 € gesenkt. Wählt man die jährliche Zahlvariante, ist LinkedIn sogar mit 7,56 € günstiger.

Eine Übersicht der Varianten:

LinkedIn vs XING Kosten Deutschland 2017

Aber noch abschließend der Appell: Sie müssen nach Ihrem Netzwerk und / oder Ihrer Zielgruppe schauen. Wenn Sie diese auf einer der beiden Plattformen nicht finden, hilft auch kein Geld.

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Ich erkenne an den Suchergebnissen meines Blogs, dass Fragen zu den Preisen und Kosten von LinkedIn an erster Stelle sind. Zeit, einen aktuellen Blick darauf zu werfen.

Was kostet LinkedIn?

Als erstes: LinkedIn ist ein Netzwerk: Netzwerken kostet Zeit, um seine persönlichen Beziehungen zu pflegen.

Kosten (in €) für LinkedIn entstehen unter anderem;

  • Wenn Sie einen Premiumaccount benötigen
  • Wenn Sie eine Stellenanzeige aufgeben möchten
  • Wenn Sie Werbung schalten (zum Beispiel Sponsored Updates)

Was kostet ein LinkedIn Account

Die meisten suchen nach den Kosten für einen Premiumaccount. Jedoch sollte man sich fragen, ob man wirklich einen Premiumaccount benötigt. Am Besten erst mal schauen, wie weit man mit einem kostenfreien Freemium Account kommt.

Vorteile eines Premium Accounts:

Wichtigste Unterschiede kostenloser und Premiumkonto von LinkedIn

Wenn man sich doch für einen Premiumaccount entschieden hat, so gibt es verschiedene Modelle:

Premiummodelle von LinkedIn

Die Kosten sind höher, wie man es von Mitbewerbern kennt. Je nach Modell fallen folgende Kosten an

Account Kosten per Monat
Job Seeker 26,17 €
Business Plus 41,64 €
Sales 57,11 €
Recruiter 89,19 €

Allerdings gibt es immerhin 20% Rabatt, wenn man jährlich bezahlt.

Die Kosten habe ich mit Umsatzsteuer (bei LinkedIn mit der internationalen Bezeichnung VAT ausgewiesen) gerechnet. Wer mehr erfahren möchte, kann Details in der LinkedIn Hilfe nachschlagen.

Was kostet eine LinkedIn Stellenanzeige?

Etwas schwieriger ist es, den Preis für eine Stellenanzeige zu ermitteln: In der LinkedIn Hilfe konnte ich nichts finden.

Eine Stellenanzeige, die 30 Tage Laufzeit kostet für Deutschland 211,95 €. Enthalten ist die Anzeige an sich und eine Liste von Kandidaten, die passend erscheinen.

Was kostet ein LinkedIn Unternehmensprofil?

Hier ist LinkedIn moderat: Ein Unternehmensprofil (Unternehmensseite) kostet auf LinkedIn nichts. Auch dazugehörigen Fokusseiten sind kostenfrei.

Eine Ausnahme sind LinkedIn Career Pages (LCP): Dieses sind Unternehmensprofile, die „gepimpt“ sind: Diese haben zusätzliche Möglichkeiten, das Unternehmen darzustellen oder Videos einzubinden. Die Möglichkeiten der LCP sind etwas für große Konzerne, nicht für kleine Unternehmen (wobei es Konditionen für mittelständische Unternehmen gibt).

Kann ich LinkedIn von der Steuer absetzen?

Auch wenn ich steuerlich keine Beratung geben darf, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie die Kosten von LinkedIn steuerlich gelten machen können. Dazu müssen Sie die Rechnung der Steuererklärung hinzufügen. Haben Sie die Mails von LinkedIn gelöscht, können Sie über Ihre Kontoübersicht neu ausdrucken. Dahinzukommen ist aber etwas fummelig:

Wie erstelle ich eine LinkedIn Rechnung

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LinkedIn Official LogoMein letzter Artikel zum Thema Kosten von LinkedIn ist jetzt schon einige Zeit her. Mittlerweile sind die Preise auch in Euro, so dass ich fand, einen aktualisierten Artikel erstellen zu müssen. Unterscheiden müssen wir das Unternehmens- und Persönliches Profil. Während es beim Persönlichen eine Vielzahl von Modellen gibt, ist es beim Unternehmensprofil recht einfach: Hier gibt es quasi nur eine kostenfreie Basisvariante.

Brauche ich ein Premium Profil

Vorab stellt sich die Frage, ob Sie ein Premium Profil überhaupt benötigen. Viele der Funktionen stehen bereits in der Basisvariante zur Verfügung. Eine kleine Merkregel: Wenn Sie sich nicht täglich mindestens einen kleinen Zeitraum auf LinkedIn verbringen, benötigen Sie auch kein Premiumkonto. Hier ein paar funktionale Beispiele:

LinkedIn Vorteile Premium Account

Kontomodelle in der Übersicht

Es gibt eine Vielzahl von Kontomodellen. Diese haben eine Oberkategorie und sind dann nach Inhalten gestaffelt.

Generell kann man die Kontotypen so darstellen:

Linkedin Kosten Konten

Besonderheiten sind zum Beispiel beim „Job Seeker“ Account, dass man bei Recruitern bevorzugt angezeigt wird, wenn diese Personen suchen. Beim Sales Navigator sind CRM Merkmale zur Leadgenerierung und -verfolgung enthalten. Allen gemein ist, dass man eine bestimmte Anzahl „InMails“, daher Kaltnachrichten an Nichtkontakte, verwenden kann. (Bitte Anklicken, ich wusste nicht, wie ich es besser darstellen hätte können).

Linkedin Kosten Vergleich Kontentypen

Zusätzlich gibt es noch Unternehmenslösungen zum Recruiting, die bei ungefähr 300 € p.M  und Mitarbeiter kosten. Hierbei handelt es sich um einen kollaborativen Ansatz.

Was kostet ein Unternehmensprofil

Beim Unternehmensprofil ist es relativ einfach: Es kostet nichts. Das Unternehmensprofil enthält eigentlich alles, was man so braucht. Allerdings gibt es eigenständige Karriereseiten, die LinkedIn Career Pages oder kurz LCP. Diese fangen bei ca. 8.000 € an und beinhalten ein Paket, um das Unternehmensprofil aufzupeppen. Auch sind dort die Konzernaggregationen enthalten.

Was kostet sonst noch was

Das wichtigste: Stellenanzeigen (oder Job Postings): Diese kosten einzeln 139 €, im Zehnerpack das Stück 89 €. Auch gibt es verschiedene Formen von Werbung, die man schalten kann, angefangen mit den „LinkedInAds„, kleinen, selbstdefinierten Anzeigen bis hin zu kompletten Paketen. Die Kosten sind in den meisten Fällen auch steuerlich ansetzbar.

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Ich hoffe, die Übersichten halfen ein bisschen durch den LinkedIn Kontodschungel. Das Wichtigste: Erst mal ausprobieren, wie weit man mit den Freemium Varianten kommt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

Update: Der Artikel ist aus 2011, ein aktualisierter hier!

 

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Bei LinkedIn kann man generell zwischen einem „Freemium“ Modell wählen, wo schon etliche Funktionen enthält und sog. Premiummodellen. Zusätzlich gibt es verschiedene Premium Modelle, die schnell viel Geld kosten. Jedoch – werden diese immer benötigt? Der folgende Artikel soll hierrüber Auskunft geben. Der Preis von LinkedIn….

Freemium oder Premium?

Das Freemium Modell enthält schon etliche Funktionalitäten. Diese beinhaltet unter anderen

  • Eine funktionierende Suche (allerdings nicht mit so vielen Ergebnissen)
  • Nachrichten an
    • Kontakte
    • Moderatoren
    • Job einstellende
    • Gruppenkollegen
  • Export von Kontakten / VCF Export
  • Ansicht der Besucher des Profils

Hier kann man mit zwei Irrtümern aufräumen:

Irrtum eins: Eine Nachricht kostet 10 $. Dieses stimmt so halb. Es handelt sich um sogenannte InMails. Dieses sind „Kaltnachrichten“, also Leute, die ich nicht kenne. Also: Nachrichten kosten in den meisten Fällen gar nichts, außer, wenn ich jemand kalt anschreibe.

Irrtum Zwei: ich kann nicht sehen, wer mein Profil besucht hat. Das liegt aber nicht am Bezahlmodell, sondern, wie der Besuchende sich in den Einstellungen definiert hat. Hier kann jeder selber definieren, wie und in welchem Umfang der Besuch des Profiles sichtbar ist.

Als Faustregel kann man sich merken: Wer mindestens eine halbe bis eine Stunde am Tag mit LinkedIn verbringt, sollte über ein Premium Modell nachdenken. Für alle anderen reicht erst mal der Freemium Account.

Um sich das betriebswirtschaftlich zu erklären, helfen die Zahlen aus dem IPO:

Nettoumsatz nach Einkommensart

Nettoumsatz nach Einkommensart

So ist das Einkommen ungefähr gleichverteilt nach Recruitinglösungen, Marketing- und Werbeeinnahmen und Premiummitgliedschaften, wobei von den drei Standbeinen von LinkedIn die Einnahmen von Premiummitgliedschaften an dritter Stelle stehen.

Welche Vorteile hat ein Premiumaccount?

So nur als Stichpunkte

  • Es sind mehrere „InMails“ enthalten- also kostenpflichtige Mails an „Unbekannte“
  • Mehr Suchergebnisse
  • Zusätzliche Suchfilter (Firmengröße, Job Level)
  • Zusätzliche Auswertungen bei der Seite, wer mein Profil betrachtet hat

Welche Premiummitgliedschaften?

Generell gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

Accounts LinkedIn

Accounts LinkedIn

Diese fragmentieren sich noch in verschiedene Unterkategorien. Sie unterscheiden sich vorrangig darin,

  • Wie viele „InMails“ man versenden darf per Monat
  • Wie viele Suchergebnisse angezeigt werden
  • Wie viele Suchagenten per Woche / Tag ausgeführt werden können

Daraus ergibt sich, dass man die Premiummodelle je nachdem einsetzen kann, was man für einen Bedarf an kalten Ansprachen hat. Eine Übersicht der vorhandenen Businessmodelle:

Accounts LinkedIn Vergleich

Accounts LinkedIn Vergleich

Wobei ich den aktuellen Dollarkurs von 1,4236 zu Grunde gelegt habe. Hinzu habe ich nicht gesondert aufgeführt, dass es noch einen erheblichen Rabatt gibt (ca. 20%), wenn man ein Jahresabo wählt.

Nicht erschrecken lassen sollte man sich vom „Talent Pro“ für immerhin 499,95 $ im Monat. Hierbei handelt es sich nicht um eine „Recruitermitgliedschaft“ im herkömmlichen Sinne, sondern es handelt sich um eine collaborative Lösung für eine ganze Recruitingunternehmung.

Ein genereller Vorteil ist bei den Premiummodellen, dass man besser sieht, wer sein Profil besucht hat (Besser: Das „Wie“)

Wer hat mein Profil angeschaut Gesamt

Wer hat mein Profil angeschaut Gesamt

Die Gesamtstatistik unter (1) ist auch den Freemiumkunden ersichtlich, die genaueren Analysen gibt es nur beim Premiumaccount. Eine genaue Beschreibung findet sich hier.

Fazit

Gerade wenn man bei LinkedIn neu ist, sollte man auf einen Premiumaccount verzichten. Wichtiger ist, dass Netzwerk auszubauen. Hier ergeben sich verschieden Möglichkeiten, des kontaktens und des (in Deutschland eher unüblichen) vorstellen lassen.

Erst wenn man sich mehrere Monate mit LinkedIn beschäftigt hat, sollte man über eine Premiummitgliedschaft nachdenken.

Das wichtigtse lässt sich auch so erreichen.

Autor: Stephan Koß