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Eine feste Kolumne in meinem Blog ist der Vergleich der beiden Businessnetzwerke XING und LinkedIn. Ich mache das so regelmäßig, dass es mir schon schwierig darstellt, eine vernünftige Einleitung zu schreiben. Wer sich den Werdegang ansehen möchte, für den habe ich die verschiedenen Jahre unter Historie aufgelistet.

DAX Konzerne im Vergleich

Warum vergleiche ich die Konzerne? Der Hintergrund ist sehr einfach: Große Konzerne haben viele Positionen zu vergeben und haben Budgets für Projekte. Wenn man sich die Entwicklung einer neuen S Klasse (oder A6, der Typ ist dabei nicht entscheidend) anschaut, so fließen mehrere Milliarden hinein. Und das macht ein Businessnetzwerk erst interessant, da hier zum einen die Vernetzung eine große Rolle spielt (Keiner kann in einem 300.000 Mitarbeiterkonzern alle kennen), als auch die Offerten, sowohl im Job, als auch im Projektbereich.

Vorgehensweise

Die Vorgehensweise ist auch seit Jahren identisch: Die Konzerne bieten Unternehmensprofile an: Diese bieten die Basis, da man darauf sowohl Mitarbeiter, als auch die Follower (also diejenigen, die die Unternehmensnachrichten abonniert haben) ablesen kann. Als Beispiel die Unternehmung Siemens, die bei LinkedIn, als auch XING vertreten ist:

Synopsis LinkedIn and Xing by Siemens

Mitarbeiter

Als erstes vergleiche ich die Anzahl der Mitarbeiter der jeweiligen DAX Konzerne. Hieraus ergibt sich die entsprechende Gesamtsumme, die in der Zeitreihe von 2010 bis 2015 dargestellt wird:

Anzahl der MA von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015Für alle, die sich für die Details interessieren, hier die einzelnen Konzerne, die ich verglichen habe. Allerdings sollte man sich die Grafik in der Originalgröße anschauen:

Anzahl der MA von einzelnen DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015

Follower

Eine andere Messgröße wäre die Anzahl der Follower der einzelnen Konzerne. Interessant ist hierbei, dass die Konzerne bei LinkedIn teilweise auch erheblich mehr Follower, als bei Facebook aufweisen kann. Beispielsweise kommt Siemens bei Facebook auf 177.000 “Freunde” – fast eine halbe Million weniger als bei LinkedIn.

Anzahl der Follower von DAX Konzernen auf XING und LinkedIn 2010 bis 2015Xing ist dabei nur am Rande vertreten: Zieht man noch die Mitarbeiter bei den Followern ab (Die sowohl XING als auch LinkedIn automatisch zuordnen), so folgen bei XING gerade mal 140.000 Menschen irgendeinem DAX Unternehmen. Bei LinkedIn haben allein 8 DAX Konzerne mehr Follower, als bei XING in Summe.

Historie

Vergleich der DAX Konzerne, Entwicklung der Mitarbeiter- und Followerzahlen über fünf Jahre:

  1. 2010
  2. 2011
  3. 2012
  4. 2013
  5. 2014

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Die Gruppen bei LinkedIn wurden erneut einigen Änderungen unterzogen. Hierbei gab es einigen Rückbau… und Reaktionen der Moderatoren. (Dank an Oliver Lehmann für den Hinweis in der Moderatorengruppe).

Änderungen

Die Änderungen hat LinkedIn in der Hilfe LinkedIn Hilfe zu neuen Features. Auf einen Blick die wichtigsten Änderungen:

  • Rückbau der Gruppenstatistiken
  • Rückbau des Cover Fotos bei Gruppen
  • Rückbau des Top Contributor der Gruppe

…und Reaktionen

Ein kleiner Post seitens LinkedIn führte zu hitzigen Diskussionen über den Rückbau, insbesondere der Gruppenstatistiken. Mittlerweile sind fast 400 Kommentare zusammengekommen. Der Tenor hierbei ist eindeutig, aber im Gegenzug zum Kontaktexport  ist hier seitens LinkedIn scheinbar kein entgegenkommen zu erwarten. Die Gruppendiskussion hierzu ist hier zu finden. Für alle, die in der internationalen Moderatorengruppe kein Mitglied sind, der Originalpost als Anhang.

Anhang: Post zu den Änderungen von Joveth Gonzalez

Hi folks,

Earlier this year, we made group members and owners aware of changes that were being implemented in order to put the focus back on generating quality discussions within groups: https://help.linkedin.com/app/answers/detail/a_id/40985/

Some features were removed and/or changed based on resources needed. Unfortunately, Group stats were a resource-intensive feature that were only being used by a very small percentage of our members. The decision was ultimately made back in February to remove them from the front end as we worked to offload the internal resources. What remained until recently was a backend workaround to reach these stats. However, that workaround was never officially supported and as part of the final changes discussed back in February, this backend workaround has been now been removed as internal resources have been shifted to other features within Groups.

LinkedIn Groups are constantly evolving and we’re working on some new changes in the future that will create a more dynamic and fluid exchange of professional knowledge.

Because feedback is important to us, if you feel that stats were a critical part of your moderation experience (rather than something that was nice to have), please feel free to let me know how you specifically used the group stats feature to grow, nurture, and cultivate your groups in a way that enabled for stronger group discussions.

Thank you

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet die Möglichkeit, sein Businessnetzwerk virtuell zu gestalten. Hierbei war es möglich, sowohl die Kontakte zu exportieren, als auch ein gesamtes Datenarchiv anzufordern. Die Möglichkeit des Export sollte nun angeblich abgeschaltet werden (oder besser: War abgeschaltet).

Gerüchteküche

Über MacNotes wurde von Alexander Trust wurde ein Artikel auf MacNotes zum LinkedIn Kontaktdatenexport im deutschsprachigen Raum verbreitet, der im Kern eine Tweetkonversation zwischen einem Niederländischen LinkedIn Nutzer und dem LinkedIn Support LinkedIn wiedergibt, der die Abschaltung des LinkedIn Kontaktdatenexport bestätigt:

Tweetkonversation NL vs LinkedIn SupportMittlerweile wurde diese Möglichkeit wieder aktiviert (siehe LinkedIn Blog LinkedIn zum Kontaktexport).

Export

Es gibt zwei Wege, seine Daten zu exportieren:

  1. Klassischer Export (die nun abgeschaltet werden soll)
  2. Datenarchiv anfordern

Klassischer Export

Der klassische Export ist unter den Einstellungen bei den Kontakten versteckt:

Kontaktexport bei LinkedIn
Suchen Sie wie folgt:

  1. Gehen Sie auf den Reiter “Netzwerk” und dann “Kontakte
  2. Drücken Sie auf das kleine Zahnrad auf der rechten Seite
  3. Hier finden Sie den Export, zu erkennen an den kleinen Dateiordnerzeichen

Eventuell kommt noch eine Sicherheitsabfrage (Captcha), danach wird eine CSV Datei generiert, die man unter “Downloads” des Rechners wiederfindet. Diese lässt sich mit einer Tabellenkalkulation (Excel) öffnen.

Datenarchiv anfordern

Falls Sie das Zeichen nicht (oder nicht mehr) finden, so können Sie auch von LinkedIn das sogenannte Datenarchiv anfordern.

Dieses muss manuell angefordert werden. Nach bis zu 72 Stunden erhält man einen Link, der alle Daten enthält, die man bei LinkedIn hinterlassen hat, einschließlich auch der Kontakte (ersten Grades):

LinkedIn Archiv InhaltIn dem Datenarchiv ist auch eine Excel enthalten, die die Kontakte enthält. Unabhängig der Diskussion, ob der Excelexport bestehen bleibt oder nicht, wird die Möglichkeit des Anforderns des Datenarchives so oder so bestehen bleiben. Das Datenarchiv kann man anfordern, in dem man über die Einstellungen von LinkedIn geht. Über den unteren Reiter Konto kann man dieses “bestellen”:

Datenarchiv bei LinkedIn  anfordern

Seine Daten und vor allem Kontakte zu sichern, kann auf jeden Fall nicht schaden.

 

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In unregelmäßigen Abständen ermittele ich die Anzahl der Mitglieder beim Businessnetzwerk LinkedIn. Diese sind mit dem AdPlanner von LinkedIn ermittelt und stellen keine offiziellen Zahlen von LinkedIn dar. Der AdPlanner geht auch immer ein bisschen “vor”. Wichtig: Es handelt sich um angemeldete Nutzer, unabhängig, ob sie die Seite verwendet haben oder nicht.

Die Zahlen

Die beste Übersicht ergibt sich, wenn man sich die Gesamtzahlen anschaut.

Die Zahlen im Überblick, Welt und Europa

Mitglieder bei LinkedIn weltweit 07072015

Für Europa ergeben sich folgende Werte:

LinkedIn Europa 07072015

Die Zahlen im Detail

Falls nun jemand im Detail wissen möchte, wie viele Mitglieder LinkedIn in Togo, Simbabwe oder im Oman hat, kann sich folgende Liste im Detail anschauen:

Afrika 18.492.949
Algerien 1.035.003
Ghana 720.587
Kamerun 311.474
Kenia 311.473
Marokko 1.181.621
Nigeria 2.303.399
Simbabwe 314.836
Südafrika 4.545.379
Tansania 383.223
Tunesien 585.065
Uganda 400.687
Ägypten 1.778.772
Rest 4.621.430
Antarktis 7.220
Asien 67.832.066
Bangladesch 1.059.123
China 10.625.554
Honkong 1.149.987
Indien 33.319.023
Indonesien 5.038.044
Japan 1.484.341
Korea 1.240.743
Malaysia 2.588.243
Nepal 335.997
Philippinen 3.377.414
Singapur 1.648.213
Sri Lanka 627.740
Thailand 1.258.867
Taiwan 1.166.102
Vietnam 1.086.776
Rest 1.825.899
Europa 95.779.943
Belgien 2.572.754
Bulgarien 490.372
Deutschland 4.773.777
Dänemark 1.879.734
Finnland 792.858
Frankreich 10.722.433
Griechenland 1.041.222
Großbritannien 19.766.643
Irland 1.447.103
Italien 8.973.457
Kroatien 406.256
Litauen 244.446
Niederlande 6.149.816
Norwegen 1.386.956
Polen 1.823.600
Portugal 2.100.588
Rumänien 1.731.892
Russische Föderation 5.366.834
Schweden 2.367.882
Schweiz 1.706.455
Serbien 478.169
Slowakische Republik 349.161
Spanien 8.039.984
Tschechische Republik 966.798
Türkei 4.553.874
Ukraine 1.469.576
Ungarn 599.880
Österreich 698.923
Rest 2.878.500
Lateinamerika 55.724.122
Argentinien 4.761.067
Bolivien 384.163
Brasilien 23.057.902
Chile 3.192.219
Costa Rica 584.977
Dominikanische Republik 529.038
Ecuador 1.275.396
Guatemala 495.221
Kolumbien 4.570.887
Mexiko 8.092.640
Panama 383.670
Peru 2.853.550
Puerto Rico 483.617
Trinigad / Tobago 267.938
Uruguay 481.581
Venezuela 2.173.307
Rest 2.136.949
Mittlerer Osten 13.486.818
Bahrain 200.034
Iran 1.938.437
Israel 1.267.384
Jordanien 434.441
Katar 464.663
Kuwait 374.132
Libanon 425.520
Oman 275.635
Pakistan 2.986.620
Saudi-Arabien 1.933.235
Vereinigte Arabische Emirate 2.439.186
Rest 747.531
Nordamerika 137.277.883
USA 125.197.452
Kanada 12.078.653
Rest 1.778
Ozeanien 9.329.473
Australien 7.548.496
Neuseeland 1.403.381
Rest 377.596

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Ich stelle ja hin- und wieder Zahlen für den deutschen Business-Social-Media Contest ein. Hierzulande sind das vorrangig XING und LinkedIn. Jetzt wollte ich die Zahlen mal etwas auffrischen, da ich das seit letzten Sommer nicht mehr getan habe.

Zahlen Frühjahr 2015

Droht XING das VZ Schicksal? Darüber berichtet Klemens Skibitzki in der WiWo. Ich habe ein paar konkrete, aktuelle Zahlen gegenübergestellt. Die Zahlen stammen dabei, wie immer, inoffiziell aus den Ad Planern der beiden Anbieter.

XING und LinkedIn weltweit und DACH

Der klassische Vergleich sind die Mitglieder zum einen weltweit, zum anderen auf die DACH Region bezogen:

Mitglieder XING und LinkedIn Weltweit und DACH Frühjahr 2015Während in der DACH Region XING noch (ganz knapp) bei Anzahl der Mitglieder führt, sieht es weltweit stark anders aus. So hat LinkedIn zum Beispiel in UK mehr Mitglieder, als XING Mitglieder weltweit.

XING und LinkedIn DACH im Detail

Konkret in der DACH Region sieht es wie folgt aus:

Mitglieder XING und LinkedIn Deutschland Österreich Schweiz Frühjahr 2015So hat XING in Deutschland noch einen Vorsprung. In Österreich hat LinkedIn seit letztes Jahr die Nase vorn. In der Schweiz liegt LinkedIn, wahrscheinlich auf Grund der internationalen Ausrichtung, schon seit Jahren einen Vorsprung und mittlerweile fast eine Million Mitglieder mehr als das Hamburger Netzwerk.

In Summe sind beide Netzwerke nahezu gleich auf, so liegt in Summe der DACH Region XING noch ungefähr eine Million angemeldete Benutzer vor LinkedIn. Allerdings geht diese Entwicklung erheblich langsamer als damals bei den VZs. Der Grund ist naheliegend: Während ich ein Freizeitnetzwerk einfach verlasse, wenn nichts mehr passiert, lasse ich ein Karrierenetzwerk einfach totlaufen.

Zugriffe und Visits

Bei den Zugriffen sieht es seit letzten Jahr etwas anders aus: Hier hat LinkedIn nach meedia mehr Zugriffe als XING. Dabei sind die mobilen Zugriffe dort gar nicht enthalten. LinkedIn verzeichnet mittlerweile 43% aller Zugriffe über mobile Endgeräte, bei XING sind es hingegen 36,3%. Nimmt man diesen Faktor hinzu, so ergeben sich folgende Zugriffszahlen auf die beiden Karriereseiten:;

Zugriffe XING und LinkedIn Deutschland Frühjahr 2015

Also ist XING nach wie vor das am zweitmeistgenutzte Businessnetzwerk in Deutschland. Insgesamt sollte XING entsprechend seine mobilen Versionen den Marktgegebenheiten anpassen, wie ein Blick in den iOS Shop vermuten lässt (Für den Android Shop sieht es, wenn auch nicht ganz so deutlich, ähnlich aus):

Xing und LinkedIn Apps im Bewertungsvergleich

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Heute las ich einen wirklich schönen Artikel vom Blog Gourmetguerilla. In dem Artikel fand ich mich häufiger wieder: Warum sollten Unternehmen sich der Dienste der Blogger umsonst oder gegen “Reichweite” bedienen. Zu Beginn meines Blogs kamen erst die “Linktauscher“: Du und ich gemeinsam, …. bla, bla, bla. Aber warum sollte ich Blogs verlinken, die zeigen, wie man in 30 Tagen 8.532,34 € verdient? Mit der gestiegenen Reichweite kamen auch hin und wieder Agenturen oder in Einzelfällen Unternehmen.

Warum blogge ich?

Die Frage, die sich ein Unternehmen stellen sollte: Warum bloggen Menschen? Die Gründe sind unterschiedlich. Am meisten sind doch die “Spaßblogger” vertreten, Menschen, die sich einfach gerne mitteilen. Dann gibt es “Fach- und/oder Themenblogger“. Dazu gehör ich auch am ehsten. Diese wollen sich zu Ihrer Profession mitteilen, ihre persönliche Bekanntheit steigern. Als Dritte im Bunde sind diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt, zumindest anteilig verdienen.

Allen drei ist eins gemein: Diese haben oft weder Interesse an der Reichweite eines Kosmetik- oder Lebensmittelkonzerns oder wollen ihre Reputation nicht auf das Spiel setzen für wenig bis nichts. Die Rechnung, für Reichweite oder wenige € einen Blogger zu kaufen, geht fast immer nicht auf. Und umgekehrt: Diejenigen, die für 50 € einen Artikel lancieren – die sind als Plattform in den meisten Fällen uninteressant.

Unternehmen – sind zum größten Teil nicht so weit

Womit Unternehmen dann nicht umgehen können: Wenn ein Blogger angesprochen wird, so nimmt er das eher als Spam, als nach einem Angebot war. Der klassische Marketingmitarbeiter ist in seiner Welt mit ROI, Impressions und Angebote schlichtweg überfordert. Diese Wahrnehmung bei den Bloggern haben viele Unternehmen entweder sich selber oder den Agenturen zu verdanken. Klaus Eck wird dabei nicht müde zu erklären, was Content Marketing bedeutet und wie man sich Bloggern auf Augenhöhe nähert. Aber die Nachricht scheint die Empfänger zu verfehlen – zumindest was meine (empirisch irrelevante) Wahrnehmung betrifft:

So erhielt ich von einer Agentur ungefragt einen Pressetext zugesendet, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt publizieren sollte (zu einem Produkt, was auch nicht ansatzweise zu meinem Blog passte). Mit anbei: Einen Non-Disclosure, dass ich unterschrieben zurücksenden sollte, da ich den Text auf keinen Fall vorher veröffentlichen sollte / durfte. Eine Antwort hatte ich mir und dem Absender erspart. Das Praxisbeispiel macht deutlich: So funktioniert es auf keinen Fall.

Trotzdem sollten Blogger Beachtung finden: Die Reichweite, die einige von diesen erzielen, ist mindesten beachtlich.

Intro

LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet verschiedene Marketingmöglichkeiten. Dieses fängt bei klassischen Bannern an, geht über Fokusseiten und hört bei gesponsorten Inhalten nicht auf. Die Zielsetzung ist wie überall: Leads generieren. Dabei sollte man bei LinkedIn auf die Fokussierung achten: Speziallösungen für SAP oder Maschinenbau sind hier sicherlich gut aufgehoben, klassisches B2C Marketing ist in den meisten Fällen über andere Kanäle besser zu platziert.

Was sind sponsored InMails

Eine der Möglichkeiten sind “sponsored InMails“. Hierbei muss man auf die Begriffe achten: Eine InMail ist erst einmal einfach eine Nachricht. InMail wiederum ist ein linkedineigener Begriff und bezeichnet die Benachrichtigung an einen Nichtkontakt. Diese Form des Marketings lässt sich auch nicht über die Selbstbedienungsmöglichkeiten von LinkedIn alleine ausbringen, sondern sind ein Bestandteil des “Marketing Solutions Portfolio“, der Lösungen für Unternehmen.

LinkedIn sponsored InMails

(c) 2015 LinkedIn

Bei den sponsored InMails handelt es sich also um (nennen wir das Kind beim Namen) um Werbenachrichten. Hierbei hat LinkedIn Vorteile gegenüber klassischen Mailaktionen über erworbene oder selbstgesammelte Adressdatenbeständen:

  • Die Kunden werden erreicht, es gibt keine “alten” Adressen
  • Targeting: LinkedIn weiß besser als so mancher Adressdatenhändler, was der Kunde so macht und welcher Zielgruppe er angehört
  • Rechtssicherheit: Auch bei solchen Nachrichten muss man sich um einige Rahmenparameter kümmern. Allerdings das Hauptrisiko trägt LinkedIn, da der Endkunde ja hier eingewilligt hat, Werbenachrichten zu erhalten. Man muss sich also nicht um TripleOptInAndOut oder sonst was kümmern.

By the way: Wer so etwas nicht erhalten möchte, kann das im Übrigen in den Einstellungen deaktivieren.

Was ist aktivitätsgesteuerter Auslieferung

Das Targeting läuft ab, wie es von LinkedIn bekannt ist: Branche, Ort (Geotargeting), Alter, Geschlecht oder Position sind die üblichen Parameter, die man verwenden kann.

Neu ist die “aktivitätsgesteuerter Auslieferung”: Hierbei werden die Nachrichten nur Nutzern angezeigt, die gerade auf LinkedIn Online sind. Der Effekt ist für jeden nachvollziehbar: Wenn ich mich gerade auf einem Netzwerk bewege (Egal ob Pinterest, Facebook oder eben LinkedIn): Wenn ich während der Session eine Nachricht erhalte, gucke ich sie mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an. Man kennt das von den Gruppenbenachrichtigungen. Gesammelt überliest man diese, kommt eine Nachricht über eine Gruppenaktivität, während man sich dort bewegt, klickt man auch im Regelfall dort hinein.

Über Preise kann ich hier wenig sagen. Zum einen ist LinkedIn bei den Unternehmenslösungen eher bedeckt. Aber auch das “Bidding” Verfahren, wie bei Google tut sein übriges: So legt man eine Preisrange fest und konkurriert so mit anderen Werbesuchenden um den Preis.

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