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Schlagwort-Archive: Gruppe

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LinkedIn bietet verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Möglichkeiten zu präsentieren. Neben Erstellung eigener Inhalte sind Gruppen eine gute Wahl, sich zu etablieren.

Die LinkedIn Gruppen

Eine LinkedIn Gruppe bietet Vorteile, vor allem für Freiberufler und Freelancer: Man generiert Aufmerksamkeit. Auch wird man unter der „Kompetenzvermutung“ gefunden: Jemand, der erfolgreich eine Gruppe moderiert zu einem Thema wird auch automatisch als Fachmann dafür wahrgenommen. Hier kann man mit Zeit, statt mit Geld sich etwas aufbauen.

Die LinkedIn Gruppen sind etwas versteckt unter den Apps:

LinkedIn Gruppen unter Apps finden

Wie finde ich Gruppen

Welche Gruppen gibt es denn schon? Dazu am besten die generelle Suche oben nutzen:

LinkedIn Gruppen finden

Dabei werden zuerst die Personen zu dem Thema gefunden. Man muss im zweiten Schritt die Suchergebnisse für Gruppen nutzen (unter „mehr“ in den Suchergebnissen).

Was für ein Thema wähle ich für meine LinkedIn Gruppe

Wenn man sich für ein Thema entschieden hat, sollte man erst mal anschauen, welche Gruppen schon da sind. Ist ein Thema schon mit einer großen Gruppe (>10.000 Mitglieder für den deutschsprachigen Raum), sollte man sich ein feineres Thema suchen.

Beispiel: Die Gruppe „Projektmanagement“ hat bereits 14.000 Mitglieder. Hier wird es anstrengend, sich zu positionieren. Also am Besten ein Unterthema sich suchen, was am Besten zu seinem Profil korrespondiert (zum Beispiel Scrum oder ähnliche Detailthemen).

Aber es gibt keine Probleme, eine zweite (oder dritte) Gruppe zu einem Thema zu gründen.

Ach ja: Politik oder Religion sind als Gruppenthema nur bei starken masochistischen Tendenzen zu empfehlen.

Wie gründe ich eine Gruppe

Wenn Sie ein Thema gefunden haben, können Sie unter der Übersicht in den Gruppen auch direkt die Gruppe gründen:

LinkedIn Gruppen gründen Start

Danach kommen die Mindesteinstellungen, die man vornehmen muss:

Mindesteinstellungen einer LinkedIn Gruppe

Ich denke mal Gruppenname, Beschreibung und Gruppenregeln sind selbsterklärend. Man muss sich noch für die Sichtbarkeit entscheiden. Bei „Standard“ ist die Gruppe auch über Google sichtbar und alle Artikel von jedem zu lesen. Sie wollen mit der Gruppe ja gefunden werden, also ist diese Einstellung sinnvoll.

Oben können Sie ein Gruppenlogo hochladen: Nutzen Sie unbedingt diese Möglichkeit. Und wenn Sie bereits persönlich ein Logo haben, nutzen Sie dieses!

Nach „Erstellen“ ist die Gruppe schon da. Sie können nun die Gruppe verwalten.

Was kostet eine Gruppe

Eine Unterscheidung der Gruppen, wie es bei XING gibt, ist bei LinkedIn nicht vorgesehen. Die LinkedIn Gruppen kosten zumindest kein Geld und sind kostenfrei.

Gruppe gegründet… was nun?

Mit der Gründung allein ist es nicht getan. Zu Beginn muss man etwas die Werbetrommel rühren und Leute einladen. Auch die Inhalte sind gerade zum Start eher was für den Moderator. Wenn eine kritische Größe erreicht ist (bei spezielle Gruppen denke ich mal um die 100 Mitglieder, bei thematisch nicht ganz so abgegrenzten Gruppen eher 500) setzt dann das organische Wachstum ein und ab einer bestimmten Größe kann man sich auf die reine Moderation beschränken.

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Die Gruppen werden gerade im fachlichen Bereich immer stärker dominiert von Stellenanzeigen. Diese sind per se gut – bieten Sie Unternehmen die Möglichkeit, Ihre Offerten im richtigen Umfeld zu platzieren und Mitgliedern, sich zu orientieren. Die Dominanz der Stellenanzeigen können aber auch Fachdiskussionen überstrahlen. Daher gibt es jetzt die Möglichkeit, diese von LinkedIn automatisch der Jobkarte zuordnen zu lassen.

Das Feature

Die Tage wurde von Ian McCarthy das neue Feature im Gruppenmanagerforum von LinkedIn vorgestellt. Das Original habe ich hinten angestellt. Die Checkbox, um das neue Feature, ist bereits jetzt schon vorhanden, allerdings arbeitet der Algorithmus noch nicht in allen Gruppen.

Allerdings muss dazu auch die Jobkarte aktiviert sein:

Gruppen LeisteZu erkennen ist es, ob die Karte „Stellenmarkt“ vorhanden ist (BTW: Haben Sie diese, genau wie „Werbung“ aktiviert?)

Über die Gruppenverwaltung kommen sie zu der neuen Einstellung. Diese ist per Standard aktiviert:

Gruppeneinstellungen finden

Gruppeneinstellungen finden

Danach direkt in die Gruppeneinstellungen:

Stellenangebote automatisch verschieben

Stellenangebote automatisch verschieben

Wenn Sie das nicht wünschen, muss das Häkchen deaktiviert werden.

Originalposting von Ian:

New automatic tool for keeping jobs out of the Discussions area

I’m delighted to announce that we’ve begun rolling out a new automatic tool for moving job-related posts out of the main Discussions area of a group into its Jobs area where they belong.
This tool just began rollout this week to a limited number of groups and – pending what we observe as rollout continues – should reach all groups within the next handful of weeks.
If you’re a group manager, you should already see in your group a new checkbox in Manage > Group Settings that reads, „Allow LinkedIn to move jobs automatically out of the Discussions area to the Jobs area.“
This box is defaulted on for all groups – we think all groups would really benefit from leaving it checked on – but different groups have different aims, so we built in the option for group managers to disable this new automated tool if desired.
Every group should all see this checkbox now, even if the automatic filtering is not yet rolled out to your group – that way, you’ve an advance opportunity to decide whether the tool is right for you.
Automated tools are only part of the picture, of course, so I’d like to give a big public shout-out to all the group managers who actively moderate their groups and to all the group members who flag inappropriate stuff to their attention. Thank you – your individual efforts in specific groups are increasingly helping us all maintain the quality of the professional conversation across over 1 million LinkedIn groups.
Lots more to come.

Google

Eine Gruppe bei LinkedIn zu gründen ist nicht schwer. Eigentlich auch selbsterklärend, mal schauen. Für etwas Vorsichtigere habe ich auch ein kleines Tutorial zur Gründung geschrieben.

Nun, wenn die Gruppe da ist, steht man vor einen anderen Problem: Wie kann ich Mitglieder für die Gruppe finden? LinkedIn bietet keine direkte Möglichkeit, unbekannte Profile direkt einzuladen. Somit sind andere Wege und Kreativität gefragt. Auf jeden Fall sollte man die Situation am Anfang 2011 in Deutschland nutzen, seine Gruppe durch Anzahl von Mitgliedern abzugrenzen. Ein paar Ideen im Folgenden.

Nutzen Sie Ihr Netzwerk

Der logischste und einfachste Weg, seine Gruppe zu fördern, ist, dass eigene Netzwerk zu nutzen. Laden Sie einfach Gleichgesinnte in Ihre Gruppe ein. Hierzu sollten Sie die Funktion „Einladen“ über Verwaltung der Gruppe verwenden, da die Eingeladenen auch automatisch in der Gruppe zugelassen werden. Dieses können nur die Moderatoren und Manager einer Gruppe.

Hierzu können auch gut Links im Mail Feeder verwendet oder ein „Share“ Button auf der Web Präsenz eingebunden werden.

Aber darüber zu schreiben, ist nicht Sinn dieses Artikels. Mehr geht es darum, wie man mit den Mitteln von LinkedIn neue Mitglieder suchen kann. Zum Schluss folgen ein paar „Premiumtipps“, die den Besitz einer Premiummitgliedschaft bedingen. Diese habe ich gesondert ausgewiesen („Premiumtipps“).

Grundlagen

Um Interessierte zu akquirieren, muss man die Personen anschreiben können. Hier gibt es mehrere Wege. Am einfachsten wäre per InMail: Ich kann Leute für 10 $ direkt anschreiben. Was die Mitglieder vor zu viel Spam schützt, hindert nun am Gruppenaufbau. Also muss man Surrogate suchen. Dazu muss man wissen, dass man Gruppenkollegen (meistens) direkt anschreiben kann.

Am einfachsten und besten geht das, wenn Sie in themenähnlichen und großen Gruppen Mitglied werden: Die größten Gruppen haben  über 350.000 Mitglieder. Hier werden sich auch Interessenten für Ihre Gruppe finden lassen. Diese Gruppen findet man im Gruppenverzeichnis über eine „leere“ Suche, da die Ergebnisse nach Gruppengröße sortiert werden. Die Mitgliedschaft in verschiedenen Gruppen hilft dabei, Leute anschreiben zu können.

Konzentrieren Sie sich aber auf große Gruppen, die Anzahl der Gruppenmitgliedschaften ist auf 50 begrenzt.

Wenn Sie Leute anschreiben, versuchen Sie diese möglichst individuell anzuschreiben. Auch sollte der ein Bezug zur Gruppe da sein. Das wahllose Einladen wird eher als Spam wahrgenommen.

Ich nutze übrigens Phrase Express, mit deren Hilfe ich ca. 30 Textbausteine kreiert habe, die ich dann noch individuell etwas ausgestalte. Für den privaten Einsatz ist Phrase Express kostenlos und ein perfektes Tool.

Phrase Express

Phrase Express

Hier habe ich verschieden Konstellationen abgedeckt. Einladungen unterschieden nach

  • Position
  • Interessengebiet
    • Primärinteressenten
    • Sekundärinteressenten (HR, Recruiter)
  • Nationalität

und außerdem, über die verschiedenen Kanäle

  • LinkedIn – intern
    • Über gemeinsames Forum
    • Über deren Profilseite
  • von extern

und als drittes habe ich noch Textbausteine, um einen persönlichen Charakter zu erzeugen, beispielsweise

  • Überschneidungen im Wohnbereich
  • wenn man auf eine Fakultät gemeinsam war
  • wenn man gleiche Jobpositionen oder einen gleichen Arbeitgeber mal hatte
  • oder für „Neu LinkedIn Mitglieder“

Damit habe ich über eine hohe Anzahl von Einladungen eine Umwandlung von ca. 30 % erzielt. Dabei waren 98 % der Einladungen „kalte“, daher, ich kannte den Empfänger nicht. Dafür finde ich die Quote sehr akzeptabel.

Leute finden – das Open Link Netzwerk

Premium Mitglieder haben die Möglichkeit, sich dem Open Link Netzwerk anzuschließen. Darin erlauben Sie allen Mitgliedern, sich direkt ohne InMail sich anschreiben zu lassen. Wenn Sie als über Profilsuchen über das entsprechende Kreissymbol stolpern, können Sie die Leute direkt anschreiben.

Auschau nach Open Link

Auschau nach Open Link

Immer nach dem Kreissymbol Ausschau halten!

Leute finden – über Gruppen

Wenn man in mehreren Gruppen Mitglied ist, kann man über die Mitgliedersuche in den Gruppen versuchen, Leute zu finden.

Erste Anlaufstelle wären anderssprachige, themenidentische Gruppen. Das schöne hieran ist, dass, wenn jemand in diesen Gruppen Mitglied ist, man Interesse an dem Thema unterstellen kann.

Mitgliedersuche in Gruppen

Mitgliedersuche in Gruppen

Bei den themengleichen Gruppen, ist es relativ einfach, Probanden zu finden. Suchen Sie nach entsprechenden Begriffen. Wenn Sie zum Beispiel eine deutsche Gruppe zum Thema XY haben, und die andere Gruppe dasselbe Thema hat, suchen Sie exemplarisch nach Terms wie

  • „german“
  • „Germany“
  • Frankfurt, Belin, Munich, München

Etwas schwieriger ist es bei themendivergierenden Gruppen, da sie die Suchstrings kombinieren müssen. Beispielsweise eine Gruppe für Maschinenbau, die deutschsprachiges Klientel sucht, könnte man mit folgenden Terms suchen:

  • Maschinenbau (wenn die Gruppe zum Beispiel englischsprachig ist, kann man deutsche Begriffe isoliert verwenden
  • „Construction german“
  • „Construction Berlin“
  • ….

Nutzen Sie Leute mit vielen Kontakten

Wenn Sie die Möglichkeit haben, suchen Sie immer die Leute heraus mit möglichst vielen Kontakten. Somit haben Sie, wenn diese Ihrer Gruppe beitreten, einen viralen Effekt, da diese Neuigkeit in den Updates der entsprechenden Person angezeigt wird. Hierzu ist es sinnvoll, sich die Suchergebnisse nach „Anzahl der Kontakte“ sortieren zu lassen, die es versteckt ganz unten in der erweiterten Suche existiert:

Suche - Sortierkriterien

Suche - Sortierkriterien

 

Nutzen Sie Twitters Hilfe

…und versuchen Sie Inhalte zu verbreiten: Welche interessanten Themen werden gerade diskutiert, welche Stellenanzeigen sind gerade Online geschaltet. Versuchen Sie auch, einen Hashtag für Ihre Gruppe zu etablieren.

 

Nutzen Sie den Fragen und Antworten Bereich

Nutzen Sie den Bereich der Fragen und Antworten, um entweder

  • Leute zu finden, die Interesse an dem Gruppengebiet haben
  • selber Fragen aus diesem Bereich zu stellen
  • Interessante Themen zu finden

Hier können Sie gezielt Leute finden und in den Kontakt treten, die Interesse an Ihren Themen haben könnten, aber auch ein Gefühl für aktuelle Themen entwickeln.

Wie viel Öffentlichkeit darf es sein?

Eine interessante Möglichkeit, gerade für Fachgruppen, die sich für spezielle Themen interessieren, ist, die Gruppe zu „öffnen“. Dieses bedeutet, dass auf jeden Fall die Gruppe nach Google (et cetera) geöffnet ist. Spezielle Diskussionen können so schnell gefunden werden.

Dieses geht auch für bestehende Gruppen, hier werden alle bestehenden Diskussionen in ein Archiv geschoben und die Gruppe startet quasi als geöffnete Gruppe neu.

Werben Sie Recruiter

Gute Erfahrung habe ich mit Recruitern gemacht: Wenn Sie über Stellenanzeigen stoßen, die entweder räumlich und / oder inhaltlich mit Ihrer Gruppe übereinstimmen, schreiben Sie die Leute doch an. Immerhin bieten die Gruppen eigen Jobkarten, die man hoffentlich aktiviert hat. Stellenanzeigen in der Gruppe bieten einen hohen Mehrwert für die Nutzer. Teilweise hat meine größte Gruppe bis zu 24 Jobangebote offeriert, ein Grund für manche, mal vorbeizuschauen.

Schränken Sie ihr Suchen nicht zu sehr ein

Es bietet sich an, bei seiner Suche über die erweiterte Suche bei LinkedIn nach möglichen Probanden beispielsweise bei einer deutschspracheigen Gruppe das Geotargeting nach Deutschland zu nutzen.

Dabei vergisst man schnell, dass man auch andere Kriterien nutzen kann, um die Suche einzugrenzen:

Für deutschsprachige Gruppen kann man zum Beispiel gut

  • die Suche für Österreich zu nutzen
  • in großen Zentren (New York, London) nach deutschsprachigen Nutzer mit dem entsprechenden Interessen zu suchen (Dazu in der erweiterten Suche nach die „Spracheinstellung: deutsch“ verwenden

 

Semi – Premium Tipp: Profil Organizer

Wenn man eine Einladungsorgie vorhat, so kann man den „Profil Organizer“ sehr gut nutzen, um sich bereits eingeladene zu merken.

Der Profi Organizer ist eigentlich eine Premiumfunktion. Jedoch bietet LinkedIn zur Zeit eine Möglichkeit, diese für 4 Wochen als Basis zu testen.

Beim Profil Organizer kann man Profilen Text zukommen lassen. Aber oftmals reicht es, es einfach zu speichern, damit in späteren Suchen das entsprechende Profil übergangen werden kann:

Profil Organizer

Profil Organizer

Auf dem Bild kann man den Vorteil des Profil Organizers sehen: Bereits in der Übersicht sieht man, dass das Profil bereits gespeichert und der so aufgelistete angeschrieben worden ist. So kann man seine Suche etwas rationalisieren (als Basismitglied allerdings nur vier Wochen, danach sind diese Informationen nicht mehr sichtbar).

Premiumtipp: InMail sinnvoll einsetzen

Bevor man eine InMail aus seinem Kontingent verwendet: Darauf achten, ob der entsprechende Empfänger vielleicht seine Mailadresse so bereits bekannt gegeben hat:

InMail mit Kontaktinformationen

InMail mit Kontaktinformationen

Obwohl LinkedIn davon abrät, dort bereits seine Mailadresse bekannt zu geben, machen das viele (ca. 1/3). Dann kann man die Mailadresse verwenden, um über die Gruppe direkt einzuladen – und spart so eine InMail.

Premiumtipp: Direkt nach Open Link Teilnehmern suchen

Als Premiummitglied können Sie dem Open Link Netzwerk beitreten, oder in der erweiterten Suche direkt nach Personen suchen, die sich selber diesem Subnetzwerk geöffnet haben. Diese Leute können von jedem direkt angeschrieben werden.

Suche: Open Link

Suche: Open Link

Fazit

Es ist, durch die unterbundene Möglichkeit „kalt“ einzuladen, schwieriger, Gruppen aufzubauen. Auch geht der Text fast ausschließlich um den Aufbau der Gruppe in der nominalen Dimension – um die Inhalte, Spam und ähnliches muss man sich auch kümmern, das ist mir bewusst. Aber es ist halt auch möglich. Gab es vor einem Jahr knapp mehrere hundert deutschsprachige Gruppen, sind es nun nahezu 2.500. Man sollte jetzt die Zeit nutzen, seine Gruppe aufzubauen. Der Text soll dabei helfen, dass es auch so geht.

Nachdem im Oktober facebook die geschlossenen Gruppen eingeführt hat (s. netzwertig), ergänzt LinkedIn genau in die andere Richtung und führt zu den defaultmässig geschlossenen Gruppen offene ein.

In den letzten Tagen ist vielleicht einigen ein „Schlosssymbol“ aufgefallen:

Neuer Gruppentyp "Offene Gruppen"

Neuer Gruppentyp "Offene Gruppen"

Hierzu habe ich keinen Blogartikel gefunden, in der „LinkedIn Groups“ Gruppe ist aber eine interessante Diskussion mit Ian McCarthy, dem Produktmanager für Gruppen bei LinkedIn.

In Zukunft wird man offene Gruppen gründen können. Allerdings bezieht sich das ausschließlich auf die Obergruppen, Untergruppen werden privat bleiben.

Wenn man die Restriktionen offen einstellt, wird jedes LinkedIn Mitglied sich beteiligen können. Diese Gruppen werden dann auch bei Google indexiert. Allerdings ist ein anonymes posten nicht möglich, man muss LinkedIn Mitglied sein, um sich zu beteiligen.

Schon heute bekommt man bei Gruppengründung einen entsprechenden Hinweis:

Neuer Gruppentyp Hinweis auf offene Gruppen

Neuer Gruppentyp Hinweis auf offene Gruppen

Der Hinweis führt zu einer englischsprachigen Hilfeseite, wo man einige Informationen zu den offenen Gruppen erhält. Weiterführende Hilfe ist dort auch verlinkt.

Bestehende Gruppen können geändert werden, allerdings nicht manuell in der Verwaltung, sondern indem man sich mit LinkedIn über Mail in Verbindung setzt.

Danach werden alle bestehenden Gruppen in einen Bereich geschoben, der nicht offen ist und die Mitglieder über die Öffnung informiert. Somit ist sichergestellt, dass keine Beiträge, die im Vertrauen auf die Privatsspäre der Gruppe erstellt worden sind, publiziert werden.

Für die Mitglieder ist hierbei angenehm, dass die Zeitangaben des Posts „verwischt“ werden (posted 1 day ago, 1 week ago etc.)

Nicht zuordnenbare Zeiteinteilung beim Posten

Nicht zuordnenbare Zeiteinteilung beim Posten

Fazit

Ich persönlich werde wohl keinen Gebrauch hiervon machen. Wer aber die Marketingreichweite der Gruppe benötigt, wird sich über die Optionen freuen. Da man auch differenzieren kann, dass die Untergruppen nicht öffentlich sind, kann man auch eigene Modell konstruieren, mit offener Obergruppe und dem eigentlichen Diskussionsbereich in dem geschlossenen Bereich.

LinkedIn hat ein paar neue Features für Gruppen eingeführt. Hierbei handelt es sich um Moderationstools, um seine Gruppe vor Spam und Fakes zu schützen:

„Einschränkungen“ und „Genehmigungen“.

Hierbei kann man definieren, wer posten darf und wo:

  • Freie Veröffentlichung (Diskussionen, Werbung, Stellenangebote und Kommentare)
  • Freie Veröffentlichung nur von Werbung, Stellenangeboten und Kommentaren, alles andere muss eingereicht werden.
  • Freie Veröffentlichung nur von Stellenangeboten und Kommentaren, alles andere muss eingereicht werden.
  • Freie Veröffentlichung nur von Kommentaren, alles andere muss eingereicht werden.
  • Alles zur Genehmigung einreichen.

Diese Punkte findet man neu in der Gruppenverwaltung

Neue Features Gruppe

Neue Features Gruppe

Man kann nun fein graduieren, was gepostet werden darf und was nicht.

Genehmigungen und Einschränkungen

Genehmigungen und Einschränkungen

Zusätzlich können temporäre Einschränkungen definiert werden, für Mitglieder, die

  • Neu bei LinkedIn sind
  • Neu in der Gruppe sind oder
  • wenig bis keine Kontakte haben

Wenn nun Beiträge, nach diesen Definitionen eingereicht werden, so werden diese nicht per sofort im Forum eingestellt, sondern der Moderation vorgelegt:

Neue Features Gruppe - Bearbeitung durch Moderation

Neue Features Gruppe - Bearbeitung durch Moderation

Hier kann der Moderator (oder Manager) dementsprechend reagieren.

Fazit

Nette kleine Unterstützung. Allerdings haben meine beiden Gruppen noch keine kritische Masse erreicht, dass solche Features notwendig sind. Aber um so größer die Gruppen werden, steigt die Anzahl des Spam, und dann sind solche Helferlein richtig sinnvoll.

Update

Es gibt auch kritische Stimmen gegenüber diesen neuen Features:

http://rolfschaumburg.wordpress.com/2010/10/31/linkedin-fuhrt-zensurmoglichkeit-fur-gruppeneigner-und-manager-ein/

Ich selber sehe diese Beschränkungen eher lax, gab es schon immer die Möglichkeit, Mitglieder aus der Gruppe zu werfen und Artikel zu löschen. Ich vertraue da dem „Markt“, Gruppen, wo der Moderator zu selbstherlich alles löscht, was ihm nicht passt und zu restriktiv mit den Einstellungen umgeht, werden sicherlich Schwund an Mitgliedern erfahren.

Die Entwicklungsmaschinerie von LinkedIn scheint zur Zeit im Eiltempo neue Features für Gruppen zu generieren…..gut so. Bereits vor zwei Wochen berichtete ich über einige neue Features.

Heute muss ich nun ein Update machen, da es mehrere neue Funktionen gibt.

  1. Karte für Werbung
  2. Gruppenregeln
  3. Gruppenvorschläge

Karte für Werbung

Ein neues Feature ist, analog der Karte für Stellenanzeigen, eine für Werbung.

Werbekarte

Werbekarte

Als Moderator kann man hierbei selber entscheiden, ob

  1. Die Karte überhaupt angezeigt werden soll
  2. und ob alle Mitglieder Einträge verschieben sollen können

Ich selber habe es bei den Defaulteinstellungen (Ja wird angezeigt und nur Moderatoren dürfen verschieben) belassen.

Diese Einstellung bedeutet auch, dass Mitglieder nun Diskussionsbeiträge als Werbung melden können. Analog dem „unangemessenen Beitrag“ bekommt der Moderator hierüber eine Information.

Werbekarte administrieren

Werbekarte administrieren

  1. Über Verwaltung seiner Gruppe „Gruppeneinstellungen bearbeiten“
  2. Checkbox (1) Webekarte aktivieren (2) Nur Mods dürfen verschieben

Nun muss jeder selber entscheiden, in wie fern er Werbung in seiner Gruppe zulässt. Ich selber finde das einen guten Mittelweg, da ja einige Werbeschaltungen, so fern sie gruppenspezifisch sind, ja auch sinnvoll sein können.

Diese sollte den Foristi auch deutlich sein, und hierzu kann man ab sofort Gruppenregeln hinterlegen….

Gruppenregeln

Die Gruppenregeln (mittlerweile hat sich der Begriff „Code of Conduct“ oder „CoC“ ja auch im deutschsprachigen raum durchgesetzt). Können ab sofort hinterlegt werden.

Sind keine Regeln hinterlegt, so ist der Link in der Gruppe nicht sichtbar. Wurden welche administriert, so sind diese oben rechts über der Gruppe zu sehen:

Ansicht der Gruppenregeln als Link

Ansicht der Gruppenregeln als Link

Diese können ab sofort in der Gruppenverwaltung hinterlegt werden. Es stehen immerhin 4.000 Zeichen zur Verfügung, was nach meinen dafürhalten reichen sollte.

Einrichten der Gruppenregeln

Einrichten der Gruppenregeln

Gruppen die sie interessieren könnten

Desweiteren werden ab nun Gruppen den Anwender vorgeschlagen, die sie interessieren könnte. Hierbei gibt es zwei Wege

a) in der Gruppenübersicht (Es werden alle Gruppen angezeigt, die mit dem Profil mappen und

b) In der eigenen Gruppenübersicht: Hier kann man zu Gruppen, bei denen man Mitglied ist (oder in der Gruppensuch zu allgemeinen Gruppen) ähnliche Gruppen angezeigt.

Heute wollte ich nur eine kleines, neues Feature für Moderatoren von LinkedIn erläutern. Ich selber finde es gerade für Leute, die nicht hauptamtlich Moderator sind, sehr interessant. Ian McCarthy hat diese Features auch in dem englischsprachigen Blog erläutert.

Seit letzter Woche ist es möglich, dass User eine Diskussion oder News, die ja im Rahmen des Gruppenrelaunches zusammengeführt sind, als „unangemessen melden“

Unangemessene Diskussion melden

Unangemessene Diskussion melden

Wählt ein User diese Option, so bekommt er hierüber eine Benachrichtigung:

Bestätigung

Bestätigung

Was passiert nun mit dieser Diskussion? Zum einen gibt es einen Hinweis an den Moderator. Dieser sieht bei der nächsten Aufruf der Gruppe bereits in der Gruppenliste, dass ein Vorfall sich zugetragen hat.

Meldung an den Moderator

Meldung an den Moderator

(Kleiner Hinweis an LinkedIn: 1 Beitrag ist singular, vielleicht lesen Nico oder Stefani mit….)

Jetzt kann der Moderator verschieden vorgehen: Im Verwaltungsbereich ist diese, von einem User gemeldete Diskussion „kopiert“. Hier hat der Mod verschiedene Möglichkeiten:

Moderatorensicht auf „unangemessen“ gekennzeichnete Diskussion

Moderatorensicht auf „unangemessen“ gekennzeichnete Diskussion

  1. Er kann das Flag wieder entfernen (wenn er meint, das ist schon okay so)
  2. Er kann die Diskussion direkt löschen
  3. Er kann auch den Postenden und ALLE seine Beiträge entfernen
  4. Er kann auch hieraus den Kontakt zum Meldenden aufnehmen (dieser ist dem Moderator namentlich ersichtlich, aber nicht öffentlich)

  

So weit, so nett. Ist jetzt bereits ein nettes Feature und vereinfacht das Melden (Viele, die sich Ärgern, scheuen eine persönliche Nachricht. Ein Flag hingegen ist schnell gesetzt).  

Der Clou (aus meiner Sicht) ist jedoch Folgender: Man kann als Moderator definieren, dass ein Artikel „gelöscht“ wird, wenn n Mitglieder den Artikel gekennzeichnet haben.  

Standardmäßig ist dieses Flag bei 10, was aber aus meiner Sicht nur bei hinreichend großen Gruppen Sinn ergibt. Ich selber habe es bereits auf drei herunteradministriert:  

Wenn drei Leute unabhängig voneinander einen Artikel als Unangemessen kennzeichnen, so wird dieser gelöscht.  

[Gruppe –> Verwalten –> Gruppeneinstellungen bearbeiten]  

Administration

Administration

Jeder muss (und kann) entscheiden, ob er dieses in Anspruch nimmt. Ich selber tue es gerne (Wenn sich halt ein paar daran stören, dann ist eine Löschung wohl angebracht). Genauso sollten alle, die hierrüber nicht dem Gesetz der großen Zahl vertrauen, das standardmäßig eingestellte Häkchen entfernen.

Quintessenz: Den „Petzknopf“ gibt es immer, ich als Moderator kann nur entscheiden, ob ein Automatismus damit gekoppelt ist:

  • Kein Häkchen in der Verwaltung: Der Mod muss alles selber löschen (oder anderweitig reagieren)
  • Häkchen: Nach der (voreingestellten) zehnten Meldung eines Beitrages wird der Artikel ohne zutuen des Moderator gelöscht. Die Anzahl „10“ kann ich als Moderator selber bestimmen. (Persönliche Ansicht des Moderators) Ich habe bereits drei gewählt, da die deutschsprachigen Gruppen ansonsten keine kritische Masse haben, um zehn zu erreichen.