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Tutorial

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Wie schon öfters festgestellt, sind Updates bei LinkedIn sehr leise. Bei der Einführung der Aktivitätenliste stand diese vorrangig im englischsprachigen Raum zur Verfügung. Jetzt wurde dieses Feature in der Timeline stärker beworben. Ein Blick darauf.

Die Aktivitätenliste

Die Aktivitätenliste ist der Feed an Aktivitäten, die man selber im Netzwerk LinkedIn hinterlassen hat. Diese kann man jetzt direkt über das Menü erreichen:

Aktivitätenliste LinkedIn

Klickt man den Punkt Profil aus dem Hauptmenü an, so ist der Punkt Ihre Updates zu finden. Darüber kommt man auf den Nachrichtenstrom, den man selber bei LinkedIn erzeugt hat. Dieser enthält Gefällt mir Angaben, wenn man einem Unternehmen (oder Uni) neu folgt oder wenn man etwas geteilt hat, wie zum Beispiel Artikel oder Stellenanzeigen.

So aktiviert man die Aktivitätenliste bei LinkedIn

Ein neuer Punkt in den Einstellungen ist die Freigabe des Aktivitätenfeeds: Dieser ist in der Standardeinstellung nur für den einzelnen Nutzer sichtbar. Man kann ihn jedoch allgemein aktivieren:

Aktivitätenliste bei LinkedIn sichtbar schalten

Hierzu einfach auf die Einstellungen gehen (erster Pfeil), dann auf Profil / „Wählen wer Ihre Aktivitäten sehen darf“ (zweiter Pfeil). Dann gelangen Sie zu einer Checkbox: Hier können Sie entscheiden, ob Ihr Aktivitätenfeed generell sichtbar ist (Alle), für Ihr Netzwerk (das sind alle Kontakte bis hin zum dritten Grad), direkt Ihre Kontakte oder nur Sie. In der Grundeinstellung ist der Aktivitätenfeed nur für einen selber sichtbar.

So sieht man die Aktivitäten anderer

Denken Sie daran, die Aktivitätenliste anderer kann man nur einsehen, wenn dieser die Option auch aktiviert hat und steht nicht generell zur Verfügung (Wobei ich bei verschiedenen Personen die Aktivitäten einsehen konnte). Diese sind über die Dropdownbox neben dem Profilbild erreichbar:

Aktivitätenliste anderer bei LinkedIn anzeigen

Gerade, die viel unterwegs auf LinkedIn unterwegs und auf Sichtbarkeit angewiesen sind (zum Beispiel Vertrieb oder Marketing) empfehle ich, die Aktivitätenliste zu aktivieren. Andere, die auf Ihre Privatsphäre bedacht sind, sollten es eher lassen.

Auf jeden Fall bietet diese Liste für einen selber die Möglichkeit, bequem auf alte Beiträge zugreifen zu können.

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Ein Karrierenetzwerk ist nicht nur zwingend etwas für Personen, die bereits voll im Berufsleben stehen. So kann man LinkedIn bereits als Student bzw. gerade Ausstudierter nutzen. Der Fokus ist allerdings ein Anderer: Die Beschaffung von Informationen bezüglich Jobs oder auch der kommenden Alma Mater stehen im Vordergrund. Die Ankündigungen im amerikanischen Blog von LinkedIn haben im angloamerikanischen Raum viel Echo erfahren, wie bei Techcrunch oder auch dem Wall Street Journal.

LinkedIn und Studium

Für Studenten, ob angehend oder aktuell, wurde der Bereich überarbeitet. Diesen findet man unter Interessen und folgend Wissenschaft und Bildung:

Startseite für Studenten

Erste Überraschung ist, dass man mit einem im Hintergrund abgespielten Video sich einem wesentlich moderneren Outfit unterzieht, als man von einem „langweiligen“ Karrierenetzwerk erwartet. Dort findet man Informationen über verschiedene Ebenen, so für

  1. Angehende Studierende
  2. Studierende
  3. Alumni
  4. Hochschulen
  5. Arbeitgeber

Uni finden auf LinkedIn

LinkedIn verfügt auch über ein jüngeres Klientel als beispielsweise der Mitbewerber XING aus Hamburg. Über „Loslegen“ kann man seine Uni finden. Dabei sind auch durchaus kleinere Fakultäten zu finden.

Informationen zur Uni

Wie man es aus sozialen Netzen kennt, kann man der Universität folgen. Was typisch für LinkedIn ist, ist die Existenz vieler Statistiken: So findet man die Bereiche, wo die Absolventen gelandet sind oder auch die Bekanntesten Arbeitgeber.

Hochschulfinder

 

Umgekehrt kann man analysieren, wo diejenigen einzelner Disziplinen wo gelandet sind.

Hochschulfinder Universität auf LinkedIn finden

Umgekehrt kann man auch in den Angeboten der Universitäten surfen. Nicht verwunderlich ist, dass man die klassischen Namen wie RWTH oder TU Berlin hier findet.

Eigenes Board kreieren

Die Universitäten und Fachbereiche kann man zu einem eigenen Board zusammenführen und so diesem Board folgen. Dieses Board kann man auch öffentlich sichtbar gestalten und so sich mit Gleichgesinnten austauschen. Das Gute an den Boards ist, dass diese eine gewisse omnilaterale Ausrichtung haben und nicht fokussiert sind auf eine Universität oder Fachrichtung, wie das bei klassischen Gruppen, Foren oder Alumni der Fall ist.

Besonders interessant ist der Hochschulfinder: Mit Hilfe dieses Tools kann man eruieren, wo man was studieren sollte, wenn man eine bestimmte Zielrichtung (egal ob Arbeitgeber oder Fachrichtung) anstrebt.

Und die Hochschulrankings?

Besondere Aufmerksamkeit hat das Hochschulranking von LinkedIn erhalten. Allerdings ist dieser für unsere Gefilde eher was für Auslandssemester geeignet, da nur UK, Kanada und US gerankt wurden.

Hochschulranking auf LinkedIn

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Eigentlich müsste man sein LinkedIn Profil überarbeiten. Wenn, hätte, aber….. wer nicht gerade auf Jobsuche ist, verdrängt solche pflegenden Tätigkeiten gerne. Umso größer das Netzwerk ist, desto unwichtiger wird es, immer sofort gefunden zu werden. Wer auf der Höhe Zeit sein möchte, kann jedoch mit ein paar Handgriffen an seinen Profil schrauben.

1. Ist Dein Profil öffentlich?

Manche wollen ihr Profil nicht öffentlich haben. Den meisten ist aber gar nicht bewusst, dass man das Ein- und Ausschalten kann und wo. Der Link ist hier.

Öffentliches Profil bei LinkedIn

 

Wollen Sie öffentlich auffindbar sein? Und wenn ja, womit? Das können Sie unter den Einstellungen auf der rechten Seite einstellen.

2. Welchen Link benutze ich?

Oft baut LinkedIn etwas kryptische Links /xxx/pub/thomas.meier/b2cdd etc. Diesen Link können Sie anpassen, so dass es auf Visitenkarten (die alten Kartonteile sind das) oder Email Feeder besser aussehen. So können Sie Ihren Namen nehmen oder auch Ihre Berufsbezeichnung. Das Anpassen der URL finden Sie auf der gleichen Seite wie 1) etwas weiter unten.

3. Der erste Eindruck: Profil Slogan anpassen

Direkt unter den Namen prangt der Profil Slogan. Dieser wird von LinkedIn generiert („Wirtschaftsprüfer in Hannover“), kann und sollte aber angepasst werden. Seien Sie dabei aber nicht zu kreativ: Lustige Sprüche sind zwar nett, aber wer sucht danach? Der Profil Slogan hat eine große Wirkung auf die Suchmaschine von LinkedIn. Verwenden Sie also Schlüsselwörter! Gehen Sie über „Profil bearbeiten„. Unter dem Namen finden Sie den Slogan und über das Bleistiftsymbol können Sie den Slogan bearbeiten.

Profil Slogan auf LinkedIn bearbeiten

 

4. Zwei Stufen Authentifizierung aktivieren?

LinkedIn bietet die Möglichkeit der Zwei Stufen Authentifizierung: Das bedeutet, immer wenn Sie sich von einen neuen oder anderen Rechner sich anmelden, wird per SMS ein Code gesendet, um den Rechner zur Nutzung mit Ihrem Account zu legitimieren. Wer nur ein oder zwei Rechner für seinen LinkedIn Account nutzt, kann so sicherstellen, dass sein Account selbst nach abfischen oder erraten des Passwortes missbräuchlich verwendet wird. Die Sicherheitseinstellungen finden Sie hier.

5. Timeline im Griff?

Schauen Sie sich Ihre Timeline mal in Ruhe an: Information Overflow? Sie können die Timeline auch aufräumen. Umso seltener Sie bei LinkedIn hereinschauen, desto restriktiver sollten sie die Einstellungen halten: Nutzen Sie nur so viel, wie Sie auch lesen können. Wer nur alle ein oder zwei Wochen vorbeischaut, sollte sich auf Informationen der Kontakte beschränken.

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XING hat jetzt nachgezogen und bietet in einem Selbstbedienungsmodus Kleinanzeigen zum Schalten an. Jedes Mitglied von XING kann unter diesem Link selber kleine Anzeigen schalten. Dabei stellte ich auch fest, dass man den AdPlanner für Auswertungen verwenden kann, was ich auch gleich umsetzen musste. Um mir ein genaueres Bild zu verschaffen, wollte ich auch gleich eine Anzeige auf XING mit dem neuen XAS Tool schalten:

XING Anzeige Schalten

So funktioniert es auf XING

Bei XING kann man direkt starten. Man benötigt, im Gegensatz zu LinkedIn, kein Unternehmensprofil, um Anzeigen schalten zu können. Auch reicht ein Basisprofil auch aus. Die Nutzer können eine Homepage, Ihr Profil, eine Gruppe oder auch eine Stellenanzeige bewerben. Als Formen kann man zwischen „Sponsored Update“ und einer kleinen Anzeige alá GoogleAds wählen.

Die Selektionskriterien sind nicht so fein, wie bei LinkedIn: Man kann Alter, Geschlecht, Karrierelevel, zwischen den drei deutschsprachigen Ländern, Branche und Alter wählen.

Die Kosten funktionieren, genau wie bei Google oder LinkedIn, im Biddingverfahren: Man kann eine Range angeben und erhält den Zuschlag, wenn man bei dem Kriterium der „Höchstbietende“ ist. Daher kann man auch keine pauschalen Preisangaben machen. Im Vergleich unten habe ich daher auch die Vorschläge nach einer identischen Zielgruppe übernommen.

Wichtiger Hinweis: Die Zielgruppe

Ein ganz wichtiger Hinweis: Man kann viel Pro und Contra abwägen: Wichtiger ist die Zielgruppe! Sie sollten sich nicht von Funktionen, sondern davon, wen Sie erreichen wollen, eine Entscheidung was zu nutzen sei, abhängig machen.

Wer kann was?

Hier ein kleiner Überblick, was die beiden Tools können und wo sie ihre Stärken haben:

LinkedIn Ads vs XING Ads

Vorteile LinkedIn

LinkedIn hat ganz klar seine Stärke in den Selektionskriterien. So kann man zum Beispiel ganz konkret nur Ingenieure eines bestimmten Automobilkonzernes eine Stellenanzeige empfehlen lassen. Dieses verhindert Streuverluste und macht eine Schaltung effektiver.

Die Kosten liegen bei LinkedIn nur bei 1/5 im Vergleich zu XING. Es erfolgt keine manuelle Prüfung, so dass die Anzeige sehr schnell online ist.

Vorteile XING

XING hat einen großen Vorteil: Man benötigt kein Unternehmensprofil, so, dass ich als Freiberufler auch ohne eins Anzeigen schalten kann. Ein weiterer Vorteil ist die Abrechnung in Euro.

Extro

Die Anzeigen bei XING werden scheinbar manuell auf die Konformität zu den AGB geprüft. Auf jeden Fall hat das Hamburger Unternehmen keinen Humor: Die Schaltung meiner Anzeige scheiterte an den formalen Bedingungen:

Ablehnung XING Anzeige

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LinkedIn Official LogoWas weiß LinkedIn über mich? Wer diese Frage genauer betrachten möchte: Man kann jetzt bei LinkedIn ein Datenarchiv „bestellen“. Die Vorgehensweise kennt man bereits von Facebook, die eine ähnliche Funktion seit 2011 anbieten.

Das Datenarchiv

Das Datenarchiv ist eine Aufzeichnung der gespeicherten Daten über einen. Hier findet man Logins wieder, wie Empfehlungen oder auch die bisher verwendete Historie an Mailadressen.

LinkedIn Datenarchiv bestellen

Im Moment kann man das Datenarchiv nur über die englischsprachigen Einstellungen von LinkedIn anfordern. Allerdings bekommt man die Mails dazu bereits auf Deutsch, die Funktion wird wohl bald international ausgerollt. Wer jetzt die Daten schon haben möchte, muss also seine Profilsprache erst auf Englisch umstellen:

Profilsprache ändern LinkedInDanach gibt es einen Link unter Account, der unter den deutschsprachigen Einstellungen nicht vorhanden ist:

LinkedIn Archieve Request LinkWenn Sie diesem Link folgen, dann können Sie Ihr Archiv anfordern:

LinkedIn Archieve RequestHier finden Sie auch den Link zum Hilfecenter von LinkedIn, der nähere Informationen über die Archiverstellung bereithält.

Der Rest wird über Mail abgehandelt: Man erhält erst eine Bestätigung und danach eine Mail mit dem Link zum Archiv. Dieses muss man innerhalb von 72h herunterladen, da es danach gelöscht wird.

LinkedIn Datenarchiv Inhalt

Der Inhalt ist wenig spektakulär, und auch nicht überraschend. An Stelle eines überbordenden PDF, wie man es von Facebook kennengelernt hat, erhält man eine ZIP Datei.

LinkedIn Archiv InhaltIch will jetzt nicht alle Dateien einzeln aufführen. Es sind Excel-(besser CSV)-Dateien, über die Gruppenbeiträge, Empfehlungen, Kontakte, verwendet Mailadressen, Werbung die man geschaltet und Attachments, die man hochgeladen hat. Auch Kommentare und die einzelnen Status Updates sind aufgeführt bis hin zu den einzelnen Suchen, die man durchgeführt hat. Bei mir geht die Suchhistorie „nur“ bis 2013 – ob das an der Menge meiner Suchen liegt, oder ob generell nur ab einem bestimmten Datum gespeichert wurde, vermag ich nicht beurteilen. Auch die Historie, wann man sich wo bei LinkedIn angemeldet hat, ist spannend: Nicht die Information an sich, sondern die Erkenntnis, wie soziale Netzwerke ganze Bewegungsmuster kartographieren können.

Extro

Ganz nebenbei erfüllt damit LinkedIn die deutschen Anforderungen an informationelle Selbstbestimmung: Man erfährt viel über sein Nutzungsverhalten und dem Speicherverhalten sozialer Netzwerke. Ein interessantes Selbstexperiment, dass ich jedem LinkedIn Nutzer ans Herz lege.

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Über Klaus Eck bin ich auf eine interessante Blogparade gestoßen: Blogs finde ich gut, weil….. Die Blogparade wurde von der R+V, genauer von Suitbert Monz ins Leben gerufen. Da ich mich vor allem LinkedIn und Social Media im B2B Kontext beschäftige, wollte ich auch einiges darüber schreiben. Dabei sind meine Hauptargumente für einen Unternehmensblog bereits von Klaus Eck sehr ausführlich beschrieben worden (worüber ich auch mal irgendwann ausgelassen habe). Auch den Aspekt, was zu bloggen ist (wenn es da überhaupt Gesetzmäßigkeiten gibt), hat Meike Leopold schön aufbereitet. Also schreibe ich etwas zu wer bloggen sollte.

Unternehmensblog sollte jeder machen….

außer PR, Marketing oder Öffenlichkeitsarbeit. Okay, dass ist etwas, was nach Linkbait stinkt. Damit möchte ich auch nicht einer ganzen Bevölkerungs- und Berufsgruppe pauschal die Fähigkeit absprechen. Zwei Gründe sprechen jedoch dafür, die „Blogger“ intern zu akquirieren.

Mehrwerte transportieren

Ein Blog lebt vom Inhalt. Mit Inhalten meine ich, potenziellen „Suchern“ etwas zu bieten. Dabei sind es häufig, kleine hilfreiche Texte, die die Nutzer anziehen. Es muss nicht das akademische Whitepaper sein. In meinem Fall (B2B, Banken, Projektmanagement) kann und sollte man sich auf einfache Fragestellungen konzentrieren, oder auf Fragen auf der Metaebene. Dabei gilt: wenige 1.000 Zeichen reichen aus. Die Artikel sollten auch für die Zielgruppe authentisch sein. Und diese Authentizität erreichen die Praktiker in ihrem Themengebiet wesentlich besser, als ausgebildete Kommunikatoren. Ein Blog hat (nach meiner Meinung) gar nicht den Anspruch, sich perfekt zu inszenieren. Man sollte sein Thema inszenieren.

Dabei ist, wie Meike Leopold jedoch richtig beschreibt, eine Strategie mindestens hilfreich: Ein freies CMS, wo alle Mitarbeiter irgendwas schreiben, hilft auch nicht weiter: Eine Zielsetzung sollte das mindeste sein, was man beim Start eines Unternehmensblog im Vorfeld klären sollte, genauso wie die Gesamthoheit (Die ich Durchaus in den Eingangs genannten Abteilungen sehe).

Netzwerke ausbauen

Ein Blog kann aber auch die Vernetzung fördern. Gerade Mittelständler und KMU können hier stark profitieren. Ein Blog lebt von den Verlinkungen und zitieren. Also: Meinungsführer identifizieren und einbinden, Mitarbeiter profilieren lassen (natürlich nur die, die Interesse daran haben). Hier kann man (siehe Absatz davor) mit vergleichsweise geringen Mitteln einiges erreichen. Das Netzwerken funktioniert aber nur, wenn wir das Thema Authentizität betrachten. Und das können nach meiner Meinung diejenigen, die auch in der Praxis sich damit beschäftigen.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;;

intro

LinkedIn Official LogoBei LinkedIn kann man Personen folgen und so deren Aktivitäten, so weit öffentlich, in seiner Timeline anzeigen lassen. Die Funktion ist nicht ganz neu: Die älteste Variante ist, jemanden über die Gruppenfunktion zu folgen (Hier ein Artikel aus 2010, der das beschreibt). Allerdings hat das Folgen Prinzip durch das Publishing Tool eine Renaissance erlebt. So beschreibt auch Martin Weigert aktuell diese Funktion.

Und wie folge ich jemanden?

Wie so häufig bei LinkedIn sind coole Funktionen getarnt. Mittlerweile kann man jedem auf LinkedIn folgen. Dieses geht über die Aktivitätenseite

LinkedIn Folgen 1

klicken Sie auf den Pfeil neben dem Button auf der Profilseite des Menschen, der Sie interessiert:

Aktuelle Aktivitäten anzeigen

Als erster Eintrag erscheint „Aktuelle Aktivitäten anzeigen“. Klicken Sie hier:

LinkedIn Folgen 2

Auf der Seite können Sie jemanden folgen. Der klassische Weg ist über die Gruppen, wenn jemand einen Beitrag dort gepostet hat:

LinkedIn Folgen über Gruppen

Was sehe ich, wenn ich jemanden folge?

Sie sehen

  • Alle öffentlichen Updates der Person
  • wenn er das Anzeigen in den Einstellungen nicht deaktiviert hat

Wie viele Follower habe ich?

Etwas knifflig ist die Frage, wie viele Follower jemand hat. Die Seite zur Anzeige aller Follower wurde irgendwann 2012 eingestellt. Zumindest die Gesamtanzahl kann man allerdings selber ermitteln:

LinkedIn Follower ermitteln

  1. Ermitteln Sie die Anzahl Ihrer Kontakte. Diese finden Sie auf der rechten Seite weiter unten, wenn Sie die Startseite nutzen.
  2. Schauen Sie Ihren „Gesamtfollower“ an: Gehen Sie auf die Seite Ihrer Aktivitäten (über Profil bearbeiten, Fertig bearbeitet und dann der erste Eintrag „Aktuelle Aktivitäten anzeigen“
  3. Da die Kontakte automatisch Follower sind, stellt die Differenz die Anzahl der Follower dar

Allerdings hat die Sache eine minimale Unschärfe: Leute, die Ihre Kontakte sind, Sie aber „Entfolgt haben“ (das geht tatsächlich), werden so nicht berücksichtigt (=zu viel abgezogen), da sie in den Follwern nicht enthalten sind. Allerdings sollten dass nicht allzu viele sein.

Kreatives Folgen

Nutzen Sie die Followfunktion kreativ: Folgen Sie Verkaufs- und Marketingpersonen Ihres Mitbewerbers, dem eigenen Chef (Wenn Sie sich nicht verkontakten wollen) oder allgemein Personen, die sich innerhalb Ihrer Profession einen Namen gemacht haben. Besonders die Mitbewerber finde ich interessant… ich denke vielen ist der öffentliche Raum von sozialen Netzwerken gar nicht bewusst.

Extro

In einem Punkt gebe ich Martin nicht so gern recht: Ein Twitterersatz wird LinkedIn kaum werden. Zu spannend sind auf Twitter Befindlichkeiten und Emotionen, Sachen, die auf einem Businessnetzwerk nichts zu suchen haben, aber gerade reizvoll sind.

Stephan Koß/Google+

Autor: Stephan Koß;