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Heute wurde ich von Johannes Lenz auf einen Google+ Beitrag von André Vatter aufmerksam gemacht: Es war ein Beitrag über eine Plattform, SellHack genannt. Dieses ist eine Browserextension für den Google Chromebrowser, der

So funktioniert es

Über die Seite SellHack kann man die Browserextension herunterladen. Vor der Benutzung ist eine Registration notwendig:

SellHack 1Danach ist die Extension im Google Chromebrowser aktiv: Das bedeutet, ein Profil hat jeweils einen neuen Button mit der Aufschrift „Hack In“

SellHack neuer ButtonWenn man den Button nutzt, so erscheint nach kurzer Zeit entweder eine Mailadresse, oder ein Text:

SellHack Ergebnis

Sicherheitslücke? Eher kaum!

Im ersten Moment dachte ich, so etwas wäre eine schwere Sicherheitslücke. Und tatsächlich kommen bei Personen von Siemens und anderen Konzernen durchaus valide Ergebnisse.

Selber als „Hack“ tituliert, schreiben die Betreiber selber:

The data we process is all publicly available. We just do the heavy lifting and complicated computing to save you time. We aren’t doing anything malicious to the LinkedIn website. We think browser extensions are the best way to personalize an individuals web experience. We love LinkedIn and are trying to make it better for the community.

Das Tool scheint eher auf Brute Force zu setzen, also der industrialisierten Form von Versuch und Irrtum. Bei meiner Frau funktioniert es nicht:

SellHack und KarenSchaut man sich nun die API an, so fällt einem folgendes auf:

SellHack APIDabei ist das „ß“ in meinem Namen hilfreich: Jeder, der deutschen Sprache mächtigen, Person, ist  sofort klar, dass die Mailadresse statt dem scharfen S ein Doppel S enthalten würde. Dieses scheinen die Macher von SelfHack noch nicht zu wissen.

Wenn man das Tool mehrfach ausprobiert, kommen einen eher Assoziationen mit Yasni oder 123People in den Sinn. Das würde auch mit dem Hilfetext, den SellHack anbietet, passen.

Extro

Die Nutzung dieses Tools passt schon mal nicht zur Nutzervereinbarung mit LinkedIn:

Auf LinkedIn basierende, abgeleitete Arbeiten oder andere, den Diensten zugrunde liegende Technologien, oder den Inhalt anderer Nutzer als Ganzes oder teilweise anzupassen, zu verändern oder zu erschaffen, es sei denn, dies ist nach dem Entwicklerprogramm von LinkedIn zulässig

Davon abgesehen kann das Tool einem Recherchen ersparen, die mit Google, Yasni oder 123People auch möglich sind. Ganz praktisch, aber auf keinen Fall ein „Hack“. Wer es installiert, sollte sich im Klaren sein, dass dieses nicht mit der Erlaubnis von LinkedIn geschieht. Auch die Anmeldung finde ich nicht sehr vertrauenerweckend. Ich rate von der Nutzung daher ab.

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Einstellungen LinkedInLetzens fiel mir ein Tweet von Maik Klotz (@Klotzbrocken) auf:
Damit stellt Maik auf humoristische Weise eine der Probleme von LinkedIn dar: Zwar bietet LinkedIn ein großes Potpourri an Funktionen, aber auf der anderen Seite sind die Einstellungen, die man vornehmen kann zum einen äußerst mannigfaltig, zum anderen verstreut über die gesamte Seite. Die Folge ist, dass, wenn man neu ist, teilweise gar nicht weiß, wo man schrauben muss. Ich hatte das Thema schon mehrfach thematisiert, aber ein Einstieg kann vielen schnell helfen.

Vorbereitung

Als erstes sollte man sich bewusst machen, wie viel Zeit man für einzelne soziale Netzwerke aufbringen möchte. Umso weniger Zeit man zur Verfügung hat oder stellen möchte, umso restriktiver sollten die Einstellungen sein. Ein Überfluss an Informationen, die man nicht erhalten möchte kann schnell dazu führen, dass man sich „bespammt“ fühlt.

Einstellungen

Die wichtigsten allgemeinen Einstellungen finden sich im Bereich „Datenschutz und Einstellungen

Einstellungen Konsole Start
Hier finden sich die allermeisten Einstellungen, die man benötigt, um etwas mehr Ruhe im Mailfach zu haben:

Einstellungen LinkedIn AllgemeinÜber den Unterreiter (1) Kommunikation kommt man zu den wichtigsten Stellschrauben. Hier kann man folgendes einstellen:

(2): Der wichtigste Teil der Einstellungen. Hier können einzeln angegeben, was und in welcher Frequenz man Mails von LinkedIn erhält:

Einstellungen LinkedIn Mails
Hierbei immer auf das Stiftsymbol klicken, damit man die Einstellungen editieren kann.

(3): Hier kann man Einstellen, ob man Mails bekommt, wenn jemand eine Nachricht sendet. Wer täglich in LinkedIn hereinschaut, kann das meines Erachtens deaktivieren: Das „Motorola“ Bubble oben signalisiert dasselbe.

(4): Hier definiert man, wann man Nachrichten erhält bei Einladungen und welche Arten man bei Kontaktanfragen wünscht:

LinkedIn Vorstellung

(5): Die nächste Einstellung ist gerade für Führungskräfte im Bereich des Senior Managements nicht uninteressant: Hier kann man einstellen, wer in sein Netzwerk einladen darf:

LinkedIn Vorstellung

Wer genervt ist von den typischen „Ich will Sie in mein berufliches Netzwerk einladen“ Mails von Menschen, die sich dann Glückscoach oder Nahkampfschamane nennen, sollte hier restriktiver einstellen. Auch Personen mit Budget werden schnell überschüttet.

Tipp: Einfach erst mal lassen und bei Bedarf restriktiver einstellen.

(6): Marktstudien und InMails von LinkedIn Partnern: Einfach abstellen

Timelinehygiene

Was noch hilft: Beobachten Sie Ihre „Timeline„, also die Startseite mit den chronologischen Nachrichten. Einfache Regel: Wer nervt fliegt raus. Allerdings muss man nicht gleich den Kontakt aufheben oder die Person gar blocken: Sie können die eine Person ausblenden. Dazu in der oberen rechten Ecke der Nachricht der Person mit der Maus wandern, dann kommt der Schriftzug „ausblenden“. Sie können über die Einstellungen die Personen auch jederzeit wieder einblenden.

Timeline Person ausblenden

Extro

Ich neige weiterhin dazu Maik Klotz rechtzugeben. Intuitiv sind die Einstellungen bei LinkedIn nicht immer. Aber sich einmal richtig darüber Gedanken zu machen, ist ein lohnendes Investment: Was nutz eine gute Software, wenn man die Schalter nicht richtig nutzt.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoZum amerikanischen Netzwerk LinkedIn stoßen zur Zeit im deutschsprachigen Bereich viele neue Personen. So ist das Businessnetzwerk im August 2013 allein netto um 122.671 Mitglieder gewachsen. Viele waren noch nicht so aktiv dort und suchen nun die Möglichkeit, effektiv ihr Kontakte in ihr Netzwerk zu bringen. Auch LinkedIn bietet so etwas wie den Freundefinder alá Facebook. Gerade nach den letzten Gerüchten um gehackte Mailkonten tut man sich schwer, andere Passwörter bei einem Betreiber anzugeben (tat ich mich vorher allerdings auch schon). Aber man muss LinkedIn nicht sein Passwort verraten: Eine schnell selbst erstellte Datei im TXT Format tut es auch.

Kontaktimport

Der Kontaktimport stellt eine bequeme Möglichkeit dar, seine Kontakte in LinkedIn anzuschauen. Aber bedenken Sie zwei Sachen

  • Während des Importes fragt LinkedIn „Wollen Sie die Kontakte in Ihr Netzwerk einladen„. Hier sollten Sie „Abbrechen“ klicken, ansonsten nerven Sie Ihre Kontakte mit LinkedIn Einladungen. Die importierten Personen finden Sie im Adressbuch. Das Icon  zeigt an, ob die Person bei LinkedIn ist oder nicht. Ist das Icon grau, ist dieser nicht bei LinkedIn.
  • Denken Sie an den deutschen Datenschutz: Streng genommen dürfen Sie fremde Personendaten nicht hochladen, ohne dessen Einverständnis eingeholt zu haben.

Wo finde ich ihn

Der Import ist über „Neue Kontakte finden“. Hier kann man sein GMX, Webmail oder Yahoo Mailkonto abgleichen (wovon ich persönlich abrate). Stattdessen kann man auch eine eigene Datei hochladen oder gezielt einzelne VCF Dateien uploaden. Diese kann man aus Outlook erstellen oder zum Beispiel aus XING herunterladen. Ich würde zur selbsterstellten Datei raten:

Kontaktdatei bei LinkedIn hochladen

Datei selbst erstellt

Die Datei kann man mit Excel auch selber erstellen. Größter Vorteil ist, dass man genau weiß, was man hoch lädt.

Kontaktdatei mit Excel selbst erstelltEinfach drei Spalten mit Vorname, Nachname und (ganz wichtig) Mailadresse der entsprechenden Person. Die Mailadresse ist maßgeblich für den Abgleich.

Wie schon gesagt: Im Folgeschritt ist ein Feld „Einladen“ und „Abbrechen“. Wenn man hier „Einladen klickt“, so werden alle eingeladen, auch die, die nicht bei LinkedIn sind. Dieses sollte man vermeiden!

KEINE Einladungen senden!Die Adressdaten sind nun unter „Kontakte“ zu finden. Hier können Sie gezielt Leute, die bereits auf LinkedIn sind, gezielt in Ihr Netzwerk einladen:

Adressbuch von LinkedIn

Allerdings englischsprachig „Connect“. Wenn jemand noch nicht auf LinkedIn ist, so bekommen Sie in der Timeline eine Nachricht, wenn er sich auf LinkedIn anmeldet („XYZ ist nun auf LinkedIn“)

Ein paar Tipps

Einige Tipps, die das Handling hierbei verbessern:

  • Nutzen Sie, wenn es geht, keinen Internet Explorer
  • Auch wenn LinkedIn selber 500 als Obergrenze angiebt, sollten Sie die Datei nicht über 100 bis 150 Adressdaten wachsen lassen (eigener Erfahrungswert)
  • Wenn illegale Mailadressen dabei sind, wird der Upload abgebrochen, allerdings ohne Fehlermeldung. Nutzen Sie nur valide Mailadressen!
  • Auch scheint es Profilabhängig zu sein (keine Ahnung, ob man nur X Versuche hat): Während ich immer wieder Schwierigkeiten habe, funktionieren die gleichen Dateien bei meiner Frau tadellos. In dem Fall würde ich auf den Support von LinkedIn verweisen.

Extro

Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Letztens fiel mir ein Tweet auf, der mir aus der Seele sprach:

Tweet LinkedIn Anfragen

Eine Twitterasti beschwerte sich über die sinnfreien Kontaktanfragen bei LinkedIn. Und in der Tat: Konnte man vor einem Jahr noch blind jede Kontaktanfrage annehmen, häufen sich die Anfragen, deren Sinnhaftigkeit sich nicht erschließt, oder man Übersetzungshilfe benötigt.

Was kann ich tun?

Wir müssen unterscheiden: Was mache ich, wenn sich jemand Unbekanntes meldet (reaktiv), oder wenn ich generell mehr Ruhe haben möchte (Prophylaxe). Hier ein paar Hinweise, wie man die Einstellungen nutzt:

Wider die Synergievollhonks

Sie kommen immer mehr: Die Personen, die Synergien versprechen oder darauf hinweisen, dass Kontakte nur nutzen können. Hier sollte entsprechend reagiert werden:

Kontaktanfrage Ablehnen bei LinkedIn

  1. Die harte Tour: Gleich als Spam melden
  2. Ignorieren. Sie können danach…
  3. ….die Person als Unbekannt melden oder
  4. ….immer noch auf die harte Tour nachträglich als Spam melden

Sie sollten das auch dringend tun: Personen, die zu oft als „Unbekannt“ gemeldet werden, dürfen in der ersten Stufe nur noch mit Angabe der Mailadresse der betroffonden Person kontakten, und im weiteren Verlauf gar nicht mehr. So mit wird die Flut auf Dauer eingeschränkt.

Wenn es Überhand nimmt

Sie können sich auch von vorn herein durch bedachte Einstellungen vor zu viel von solchen Anfragen schützen:

Mögliche Einstellungen LinkedIn wer darf kontakten

  1. Unter der Einstellung, die LinkedIn empfiehlt, kann jeder Sie kontakten
  2. Bei der zweiten Einstellung kann das auch jeder, muss aber eine bei LinkedIn bekannte Mailadresse der zu kontaktenden Person eingeben, oder die Einladung zur Vernetzung kommt nicht zu Stande
  3. Die letzte Option ist die Härteste: Hier können nur Personen Sie kontakten, dessen Mailadresse Sie vorher bei LinkedIn gespeichert haben. Ich rate zu der Möglichkeit, schon aus Datenschutzgründen, allerdings ab.

Zusätzlich können Sie sich die generellen Kommunikationsmöglichkeiten anschauen, wie Sie erreichbar sein wollen:

LinkedIn Welche Nachrichten erhaltenVon OpenLink rate ich mittlerweile ab, was sowieso nur den Premiummitgliedern vorbehalten ist. Wenn Sie zu viele InMails erhalten, dann können Sie auch diese abbestellen. Sie sind dann nur noch über Vorstellungen über Kontakte erreichbar.

Kalt kontakten?

Ganz so rabiat, das kalt kontakten zu verdammen, würde ich nicht gehen. Wenn Sie es aber tun: Bitte mit bedacht.

  1. Nutzen Sie nicht den LinkedIn Standardtext
  2. Fassen Sie sich kurz
  3. Seien Sie höflich
  4. Kein Werbesprech
  5. Sprechen Sie die Person mit Namen an (Ich nutze auch meistens den Nachnamen)
  6. Geben Sie einen plausiblen Grund an, warum Sie den Kontakt suchen.

Der Besuch Ihres Profils empfinde ich nicht als plausiblen Grund – und bin dabei wohl auch nicht allein. Eine zu werbende Kontaktanfrage kann sogar Grund für eine Abmahnung und teuer werden. Dieses gilt vor allem für Freiberufler, da deren Profile fast immer per se gewerblich sind.

Extro

Nehmen Sie sich kurz Zeit und überdenken Sie, wie Sie erreichbar sein wollen. Ein Weg sind auch die im deutschsprachigen Raum noch eher unbekannten Vorstellungen. Diese sind eine überdenkswerte Alternative und im englischsprachigen Raum schon recht bekannt und eine sinnvolle Ergänzung. Wenn Sie genervt sind…. igeln Sie sich ein. Wer Sie zwingend erreichen will oder muss, wird dieses auch schaffen.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoLinkedIn hat im September letzten Jahres zusätzlich zu den seit langen möglichen Empfehlungen die sogenannten „Endorsements“ eingeführt. Viele sahen die Einführung eher als Gamification Ergänzung an, aber auch die Endorsements haben ihre Existenzberechtigung. Wann vergebe ich was und wo ist überhaupt der Unterschied?

Was sind Empfehlungen und Endorsements

Den Unterschied sieht man am deutlichsten, wenn man sich das Profil anschaut:

LinkedIn Empfehlungen und EndorsementsDie Empfehlung ist ein eigenhändig geschriebener Text, während das Endorsements quasi die „Ein Klick Empfehlung“ auf den Profil des Besuchten ist. Hier bestätigt man die Kenntnisse, die der Besuchte angegeben hat.

Wie schreibe ich eine Empfehlung

Eine Empfehlung macht schon etwas mehr Mühe als ein Endorsement. Hier kann man unterscheiden nach Kollegen, Dienstleister oder Mitarbeiter, die empfohlen werden können. Gehen Sie hierzu auf die Seite Ihres Kontaktes und scrollen Sie herunter, bis Sie den Bereich „Empfehlungen“ sehen. Hier können Sie direkt einsteigen (1).

Wie schreibe ich eine LinkedIn EmpfehlungBesonders wertvoll sind die Empfehlungen von Kunden, da diese höher gewichtet in die Suche von LinkedIn mit eingehen.

Der Text sollte nicht zu lang sein und sich auf die Kernkompetenzen der betreffenden Person beziehen. Bei der Sprache schreiben Sie in der, die Sie am besten beherrschen und in der zweiten Stufe, welche die Kunden Ihrer Person am wahrscheinlichsten sprechen.

Was ist ein Endorsement

Die Endorsements sind sozusagen die Empfehlungsquickies bei LinkedIn, die Business Likes im Geschäftsleben. Um welche zu erhalten, muss ich auf meinem Profil erst mal Kenntnisse anlegen:

Wie erhalte ich EndorsementsVon 1. – 3. sehen Sie, wie Sie unter „Profil bearbeiten“ Ihre Kenntnisse anlegen. Geben Sie dazu die wichtigsten zuerst an.

Danach können Sie auf Ihrem Profil von Ihren Kontakten bestätigt werden (4.). Wie erhalte ich am besten welche? Am einfachsten, Sie fangen an in Ihren Kontakten zu schauen und welche zu vergeben. Viele werden sich sicherlich revanchieren.

Die Endorsements werden von vielen geliebt und von einigen gehasst. Das geht sogar so weit, dass Sie im Blog dazu auffordern, nicht mehr endorst zu werden. Im Frühjahr waren trotzdem mehr als eine Milliarde Endorsements bereits vergeben worden. Wer das übrigens nicht möchte, kann sich dafür entscheiden, diese nicht anzeigen zu lassen. Empfehlen möchte ich das aber ausdrücklich nicht:

LinkedIn Endorsements nicht anzeigen

Wann nutze ich was?

Wenn ich jemanden wirklich schätze, dann ist die Empfehlung der bessere Weg. Dieses gilt besonders, wenn ich Kunde von jemanden war oder bin.

Die Endorsements haben aber trotzdem ihre Existenzberechtigung: Kann ich so jemanden kund tun, dass ich seine Arbeit schätze. Zusätzlich tue ich der entsprechenden Person einen Gefallen, da die Endorsements auch in die Suche und den Suchergebnissen mit einfließen. Obwohl keiner wegen vielen Endorsements einen Job bekommen würde, so sind sie ein nettes Detail. So haben auch die Endorsements ihren Wert.

extro

Egal für was Sie sich entscheiden – machen Sie den ersten Schritt und empfehlen bzw. endorsen Sie Ihre Kontakte. Diese werden es Ihnen danken oder sich schlichtweg darüber freuen. Ansonsten nehmen Sie sich doch die Zeit und schreiben Ihren Kontakten richtige „Empfehlungen“. Diese sind auf eine Businessplattform gold wert.
Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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LinkedIn Official LogoAktuell bekam ich eine Anfrage, ob man LinkedIn auch direkt nach dem Studium nutzen könnte und / oder sollte. Die Frage würde ich erst mal mit „ja“ beantworten, von Interesse ist aber vorranging nach dem „wie„. Daher ein paar Tipps und Beispiele.

Wie kann ich LinkedIn nutzen?

Am Anfang weiß man noch nicht genau, wie man ein professionelles Netzwerk einsetzen soll. Daher die wichtigsten Größen, der man Aufmerksamkeit schenken sollte:

LinkedIn nach dem Studium nutzenDiese stelle ich im Folgenden vor.

Sich selbst präsentieren

Wenn man andere erreichen möchte, so sollte man auf sein Profil achten. Im späteren verlauf der Karriere wird das Netzwerk immer wichtiger und die Selbstdarstellung ist nicht zwingend notwendig, zu Beginn sollte man darauf aber großen Wert legen. Am Anfang sollte Wert gelegt werden auf:

Informationen beschaffen

Informationen sind gerade zum Berufseinstieg wichtig. An erster Stelle wird dabei an Stellenanzeigen gedacht. Aber man kann LinkedIn noch weiter nutzen.

Jobs

Stellenanzeigen kann man bei LinkedIn über die Stellensuche finden. Hierzu gibt es ein googleähnliches Suchfeld. Jedoch ist diese Suche eher für den Überblick geeignet. Wenn man über „Erweiterte Suche“ und „Weitere Optionen“ geht, so kann man die Such besser eingrenzen:

JobSuche verwendenHier kann man auch direkt auf „Praktika“ oder „Berufseinsteiger“ eingrenzen. Interessantes Detail: Ist die Suche einmal ausgeführt, kann man die Suche auch speichern und sich über neue Angebote informieren lassen.

Unternehmen

Sie wollen sich bewerben oder haben ein Vorstellungsgespräch? Auch dann können Sie LinkedIn nutzen.

Über das Unternehmen: Schauen Sie sich das Unternehmensprofil an: Sind gerade viele Mitarbeiter am Abwandern? Wie präsentiert sich das Unternehmen? Die Karte „Einblicke“ auf dem Unternehmensprofil kann hier vieles aussagen.

Kennen Sie namentlich die Teilnehmer des Vorstellungsgespräches? Schauen Sie doch, ob die Personen ein Profil haben. Wenn Sie einiges über diese in Erfahrung bringen, so können Sie im Vorstellungsgespräch gezielt Anknüpfungspunkte suchen oder mindestens Ihr Interesse beweisen.

Netzwerk aufbauen

Gerade am Anfang ist das Netzwerk wertvoll. Denken Sie dabei nicht nur an die besten Freunde, sondern auch an Ihr Alumni insgesamt: Sind Professoren vertreten? Bauen Sie von vornherein Ihr Netzwerk auf, suchen Sie doch gezielt nach dem WG Genossen oder auch den alten Familienfreund der Eltern.

Brauche ich ein Business oder Job Seeker Profil

Ich gebe es zu, ein Premiumprofil bei LinkedIn ist nicht besonders günstig (auch wenn es steuerlich absetzbar ist: Wenn man nichts verdient bringt das Absetzen auch nichts). Das Job Seeker Profil bevorzugt Sie, wenn Recruiter nach Personen forschen. Durch ein vernünftiges Profil, multilinguale Einstellungen und einem vernünftigen Netzwerk können Sie einen ähnlichen Effekt kostenfrei erzielen. Wenn das Geld da ist: Gut. Wenn nicht, erst mal Profil pflegen und Netzwerk aufbauen!

Extro

Ich hoffe, damit etwas das „Wie“ erläutert zu haben. Man kann LinkedIn bereits als ausgehender Student gut nutzen. Viel Erfolg!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

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Heute las ich eine Zahl in der Frankfurter Rundschau (war die nicht eh pleite?), die ich erstaunlich fand:

Von 100 Profilen sind etwa 95 praktisch nicht zu gebrauchen

behauptete die Karriereexpertin Svenja Hofert. Eine Zahl, ähnlich wie, dass sich 51% aller Menschen auf Facebook über Marken unterhalten wollen. Zum einen würde mich eine empirische Herleitung interessieren, zum anderen frage ich mich, wie statistisch daneben mein (persönliches) Netzwerk liegt.

Wie vollständig muss ein Online Profil sein?

Kommen wir zu der obigen Aussage zurück: Wäre geschrieben worden mit der Ergänzung „für den nächsten Karriereschritt“ oder ähnliches, bräuchte ich den Artikel nicht zu schreiben. Wer aber die Horden von blonden Kostümchen kennt, die unter den Label des „Recruiting“ einen mit irgendwelchen Angeboten kalt torpedieren, weiß, dass ein rudimentäres Profil auch Charme besitzt. Im Zentrum eines Online Profils steht das eigene Netzwerk, dass es zu pflegen gilt.

Was wollen Sie erreichen?

Die generelle Frage ist, was wollen Sie erreichen. Schielen Sie auf den nächsten Job oder suchen Aufträge, insbesondere als neuer Freelancer oder Freiberufler, ist ein gut strukturiertes und vor allem vollständiges Online Profil ein Muss. Jedoch sind das nicht alle Nutzer. Der Mehrwert kann (und wird) auch aus dem Netzwerk generiert. Umso besser man bereits vernetzt ist, desto unwichtiger wird die Darstellung im Online Profil.

Netzwerk aufbauen

Das Netzwerk aufzubauen geht nicht schnell. Gerade bei den B Kontakten (also Personen, die man fast oder schon aus den Augen verloren hat) können Netzwerke wie Xing oder LinkedIn gute Dienste leisten. Das benötigt Zeit, viel Zeit. Hier sollte man immer wieder in den Kontakten der Kontakte surfen oder nach alten Namen oder Arbeitgeber fahnden: Oft melden sich die Personen erst später an. Das Netzwerk kann einem aber auch so helfen: Die Personen wissen ja hoffentlich, mit wem sie sich vernetzt haben.

Das Online Profil pflegen

Das Online Profile zu pflegen, ist gerade für Neulinge und / oder Freiberufler ein Muss: Wollen diese ja auf sich aufmerksam machen. Für alle anderen gilt: Die Pflege ist gut und sinnvoll, aber kein Muss. Was gar nicht geht, gerade auf Xing oder LinkedIn, sind Spaßfotos oder irgendwelcher Murks bis hin zu Falschangaben. Aber Vollständigkeit ist nicht das a und o.

extro

Ich kann die 95% nicht bestätigen. Es gibt viele, die LinkedIn oder Xing als selbstaktualisierendes Adressbuch benutzen. Und das ist auch gut so und nicht zu beanstanden. Ohne die Fragestellung des Benutzers zu kennen, kann ich keine Aussage zu der Sinnhaftigkeit eines Online Profils machen. Für Freiberufler sind Referenzen und ein Unternehmensprofil sehr sinnvoll.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;