Werbeanzeigen

Archiv

Orakel

Intro

Es ist schon fast ein Ritual: Zu Jahresbeginn wertet LinkedIn die Buzzwörter, die am liebsten von Personen in Profilen je Land ausgewertet. Es ist interessant mal sich anzuschauen (was ja zu werten ist als „unnützes Wissen“, aber was soll es). Diese Auswertung gibt es schon seit Jahren, so auch 2017. Es wurden auf Basis der international mehr als 530 Millionen Nutzer auf LinkedIn ausgewertet.

Das sind die Buzzwörter 2018

Zuerst mal die von LinkedIn ermittelten Werte für Deutschland und den internationalen Vergleich:

Die Top 10 der meist genutzten Schlagwörter in Deutschland

Die internationalen Top 10 der meist
genutzten Schlagwörter

  1. spezialisiert
  2. erfahren
  3. Expertenwissen
  4. Führungsqualitäten
  5. leidenschaftlich
  6. qualifiziert
  7. innovativ
  8. strategisch
  9. kreativ
  10. motiviert
  1. spezialisiert
  2. erfahren
  3. qualifiziert
  4. Führungsqualitäten
  5. leidenschaftlich
  6. Expertenwissen
  7. motiviert
  8. kreativ
  9. strategisch
  10. fokussiert

Die Liste ist vorrangig für Personen interessant, die sich gerade im Prozess der Jobsuche befinden: So ist es vorteilhaft, sich von anderen Personen abzusetzen, in dem man genau diese Wörter vermeidet oder zumindest nicht in den Fokus bringt.

 HR-Spezialisten ins Auge zu stechen, sollte das eigene Profil positiv aus der Masse herausragen. Deswegen gilt es für LinkedIn-Mitglieder, dem ersten Impuls zu widerstehen, sich mit positiv besetzten Buzzwords zu schmücken. So läuft man Gefahr, von Recruitern in eine Schublade gesteckt zu werden

erklärt Barbara Wittmann von LinkedIn. Sie verweist auf die eigene Darstellung seines Profiles auf dem Online Karriere Netzwerk LinkedIn.

Eine Online Profil ist für alle, die sich gerade aktiv umschauen, wichtig. Für alle anderen gilt: Pflege dein Netzwerk! Ein Profil kann man zügig ausbauen, ein Netzwerk  aufzubauen, dauert länger. Am besten, man macht ein Ritual: Alle halbe Jahre schaut man nach seiner Alma Mater, seinen verflossenen Arbeitgebern oder anderen neuralgischen Punkten seiner Karriere und schaut, ob jemand sich bei LinkedIn angemeldet hat. Viel Energie steckt in „B Kontakten“, also Personen, mit denen man mal angenehmen Kontakt hatte, aber wo der Kontakt abgebrochen ist. Dafür sind Netzwerke alá LinkedIn perfekt geeignet.

Werbeanzeigen

Intro

Das Jahr 2015 scheint spannend zu werden im Bereich Karrierenetzwerke im deutschsprachigen Raum: LinkedIn überholt XING im Traffic und zieht fast mit den Mitgliedern gleich, Glassdoor erweitert sich in den hiesigen Gefilden, XING akquiriert Jobbörse.com.

Was so bis jetzt geschah

Kununu stellte bis jetzt die einzige Arbeitgeberbewertungsplattform im deutschsprachigen Raum dar. Jetzt rückte Glassdoor nach. Henner Knabenreich ließ sich sogar ein „Bäm“ entlocken. Der deutsche Start hinkt aber am empirischen Material:
Durchschnittsgehalt EY
Wenn ein Senior Consultant im Durchschnitt 40.191 € verdient…. werde ich meine Consulterkollegen demnächst häufiger in die Kantine einladen müssen. Auf der anderen Seite kann sich Marcus Reif, seines Zeichens Social Media Beauftragter von EY, entspannt zurücklehnen: Nach Kununu ist Glassdoor die zweite Arbeitgeberplattform, die keiner kennt.

Parallel kauft XING sich bei Jobbörse.com ein: Auch hier fällt die Parallele zu LinkedIn auf: Diese kauften im letzten Jahr sich bei Bright.com ein und bedienten sich damit eines großen Jobcrawlers in Amerika. Für den amerikanischen Raum werden Stellenanzeigen auf LinkedIn nicht nur aufgegeben, sondern auch von Unternehmensseiten ergänzt. Allerdings steht diese Technik im deutschsprachigen Raum (noch) nicht zur Verfügung. Eine interessante Lösung nichtsdestotrotz: Wer einen Job aktiv sucht ist es letztendlich egal, woher die Stellenanzeige kommt. Hauptsache, man kann sie finden.

Auch Facebook will mitspielen und seine Plattform als Intranetlösung vermarkten. Allerdings sehe ich persönlich das weder als Angriff auf XING und LinkedIn, eher auf Lotus Connections oder SharePoint. Da gehe ich mit Carsten Drews von mobilegeeks konform. Aber die Antritte im Jobmarkt Fuß zu fassen von Facebook waren bis jetzt nur zögerlich und meines Erachtens wird SocialJobs von Facebook auch nicht mehr weiterentwickelt: Auf die damalige App hat man mittlerweile keinen Zugriff mehr.

Extro

Wie dem auch sei: 2015 ist gerade mal drei Wochen alt und auf uns kommen etliche Neuerungen und Änderungen zu. Gerade für XING wird es schwieriger, aber dafür, dass Joel Kaczmarek  orakelte, dass es XING 2015 nicht mehr geben wird, erfreut es sich erstaunlich guter Gesundheit.