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Karriereplanung

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Ich dachte mir, ich schaue mal, was der Markt von einem Blog über LinkedIn erwartet. Die meisten Besucher kommen bei mir über Suchmaschinen. Interessant dabei, wie Bing oder DuckDuck.Go hier aufgeholt haben, an erster Stelle aber nach wie vor Google. Gibt man bei Google den Suchfolge „LinkedIn“ ein, so erhält man folgende Treffer:

LinkedIn Google Suche Learning

Dabei ist die erste Vervollständigung tatsächlich „LinkedIn Learning“ (was mich wundert, da es vor ein paar Jahren noch eher negativ konnotierte Ergänzungen waren).

BTW: Bei Google kann man jetzt „Unangemessene Vervollständigungen“ melden. Das kam ja aus der Anekdote von der Exfrau unseres damaligen Bundespräsidenten.

LinkedIn Learning

Erst mal ein Video offiziell von LinkedIn zu dem Thema LinkedIn Learning.

Was ist LinkedIn Learning

LinkedIn Learning ist eine Art integrierte Lernplattform unter LinkedIn. Sie benötigen eine LinkedIn Mitgliedschaft, um dort hinzugelangen.

Es handelt sich um eine strukturierte Sammlung einzelner Trainings in Videoform. Diese kann man absolvieren und die erworbenen Kenntnisse in seinem LinkedIn Profil darstellen.

Wie sieht LinkedIn Learning aus?

Die Oberfläche ist stark an LinkedIn selber angelehnt:

Übersicht LinkedIn Learning

Es werden Trainings vorgeschlagen, man kann aber auch selber danach suchen. Es können einzelne Trainings vorgenommen werden, aber es gibt auch Pfade, die verschiedene Lerninhalte verketten.

Was bringt mir LinkedIn Learning?

Das ist eine Metafrage: Was bringt „Lernen“ an sich? In Zeiten der Digitalisierung ist lernen immer gefragt.

Der Vorteil von LinkedIn Learning liegt aus meiner Sicht in zwei Punkten:

  1. Ich kann selber entscheiden, wann ich mich mit dem  Themen beschäftige
  2. Die Verknüpfung zum Profil: Ich kann damit zum Ausdruck bringen a) was ich kann und b) das ich Lernbereitschaft besitze.

Wo finde ich LinkedIn Learning

LinkedIn Learning finden Sie, wenn Sie auf Ihr LinkedIn Profil gehen oben rechts:

Wo finde ich Linkedin Learning

Wie lade ich auf LinkedIn Learning was hoch?

Direkt – Gar nicht. Es handelt sich um eine kuratierte Plattform und nicht eine Plattform wie YouTube, wo jeder was beisteuern kann.

Was kostet LinkedIn Learning

LinkedIn Learning ist Bestandteil des Premium Angebotes. Es kostet selber nichts, allerdings benötigen Sie ein Premiumprofil, um LinkedIn Learning zu nutzen. Welche Premiumvarianten LinkedIn Learning enthalten, sehen Sie hier. Allerdings reicht die deutsche Essential Mitgliedschaft dazu nicht aus.

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Intro

Heute las ich in der Karrierebibel einen Artikel, in dem zur Blogparade „Karriereplanung mit XING und LinkedIn“ aufgerufen wurde. Als regelmäßiger Blogger zu den Themen LinkedIn, Social Media und ähnliche Satelliten fühlte ich mich natürlich sofort berufen, mich darauf zu beziehen.

Was ist überhaupt Karriereplanung?

Zuerst möchte ich den Begriff Karriereplanung etwas relativieren: Planung klingt irgendwie nach „Fünfjahresplan“: Mit 28 bin ich Teamleiter, mit spätestens 32 Abteilungsleiter, damit ich mit 40 Vorstand bin. Wenn es so einfach wäre, hätten wir nur Vorstände. Aber das relativiert der Artikel selber schon:

Eine gute Karriereplanung ist jedoch nichts davon. Sie besteht nicht aus einer Serie klar definierter Karriereziele, die bis zu einem bestimmten Datum erreicht werden müssen.

An erster Stelle steht die Selbstreflexion: Möchte ich überhaupt Führungskraft werden oder strebe ich eine Fachkarriere an? Mit gutem Wissen kann man heute auch viel erreichen, ohne Leute führen zu müssen (oftmals sind dass dann die Fachreferenten und ähnliches). Gemein ist allen Karrieren: Das Netzwerk entscheidet! Entweder Papa hat welche (dann brauche ich nicht weiterzulesen)…. oder ich muss mein eigenes Netzwerk pflegen, hegen und aufbauen.

Tipp 1: Chancen steigern mit LinkedIn

Hier bieten Karrierenetzwerke wie LinkedIn eine gute Basis. Diese haben eine andere Zielsetzung als Twitter oder Facebook. Sie sind auf den ersten Blick vorrangig…. langweilig. Aber wer muss auch abends beim Bier über die Vorteile von SAP Hana diskutieren? Auf der anderen Seite finde ich bei LinkedIn die meisten Mitarbeiter von großen Unternehmen und Konzerne. Und ich kann mir sicher sein: Auf LinkedIn darf und soll ich über SAP Hana (oder was für eine Profession auch immer) mich unterhalten.

Netzwerk

Das eigene Netzwerk bietet viele Möglichkeiten. Hierbei kann auch LinkedIn keine Wunder: Sich auf Teufel komm heraus zu vernetzen ist, vorsichtig ausgedrückt, kontraproduktiv. Die Menschen sind persönlich limitiert in der Pflege der sozialen Kontakte (Wen es interessiert: Die Dunbar Zahl beschreibt diese evolutionstheoretische Limitierung). Im heutigen Projektgeschäft, im Rahmen von Praktika und Zeitverträgen sammeln sich da Kontakte an, die man persönlich kaum noch pflegen kann. Hier helfen die Karrierenetzwerke enorm.

Finden

Um das Netzwerk aufzubauen, sollten Sie erstmal Kontakte finden. Hier gibt es verschiedene Ansätze

  • Die einfachste ist sicherlich die Suche nach konkreten Namen
  • Sie können auch die Alumni Ihrer Alma Mater zur Suche nutzen
  • Schauen Sie doch mal bei den Unternehmensprofilen bei Unternehmen, wo Sie waren
  • Stalken Sie einfach mal: Ist bei einen Ihrer Kontakte die Anzahl der Kontakte auf der Profilseite mit einem Link hinterlegt? Dann können Sie darin ruhig stöbern
  • Sichten Sie hin- und wieder „Personen die Sie kennen könnten„. Gerade, wenn Sie Ihr Netzwerk auf LinkedIn neu aufbauen, kommen viele interessante Möglichkeiten (Die aber, zugegebenermaßen, im Laufe der Zeit weniger werden).

Aber tun Sie sich einen Gefallen: Laden Sie nicht Ihr Mailkonto hoch… die Einladungen gehen vielen auf die Nerven.

Vernetzen Sie sich gerade mit „B-Kontakten“, Leuten aus dem Studium, verschollen geglaubte Chefs und Kollegen. Hier schlummert das meiste Potenzial.

Gefunden werden

Auf der anderen Seite: Wollen Sie auch gefunden werden? Dazu sollten Sie zumindest Ihre Fakultäten und aktuellen / ehemaligen Arbeitgeber in Ihrem Profil an. Das bietet anderen die Möglichkeit, Sie besser zu finden.

Tipp 2: Mach einfach einen guten Job!

Der zweite Tipp ist so profan, dass manche schmunzeln werden: Seien Sie verlässlich und machen einen guten Job. Das garantiert zwar keine Karriere, stellt aber oft eine zwingende Nebenbedingung dar. So erhöhen Sie die Chancen, dass Sie bei anderen in guter Erinnerung bleiben. Ein Umstand, den viele (leider) vergessen.