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LinkedIn Official LogoMan findet viele, englischsprachige Artikel, wie man im B2B Bereich Leads über LinkedIn generiert. Hierfür gibt es praktische bis hin zu amüsanten Artikeln. Im deutschsprachigen Raum sind diese noch eher selten, daher habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.

10 Wege, Business Leads mit LinkedIn zu generieren

Das Hauptargumente, sich bei LinkedIn zu engagieren sind Karriere und Geschäft. Zum Spaß gibt es andere Netzwerke (wie ich finde). Daher ein paar Grundlagen, um auf sich aufmerksam zu machen und LinkedIn effektiv einzusetzen.

1. Suchen Sie Ihre Kontakte

Klingt einfach, machen aber nicht viele: Das wertvollste, dass Sie haben, ist Ihr Netzwerk. Bauen Sie es auf. Damit meine ich nicht, einfach „kalt“ zu kontakten, sondern Menschen aus Ihrem echten Netzwerk einzuladen. Hierzu bietet LinkedIn viele Helferlein, vom Alumni bis hin zu den Unternehmensprofilen alter Arbeitgeber. Es ist auch nichts anrüchiges, in den Kontakten bestehender Kontakte zu schauen. Allerdings ist ein gemeinsamer Kontakt kein Grund der Kontaktaufnahme, aber es finden sich immer wieder Perlen aus vergangenen Tagen. Für Hartgesottene: Exportieren Sie Ihr Xing Netzwerk und schauen, wer bei LinkedIn ist.

2. Pflegen Sie Ihr Netzwerk

Pflegen Sie Ihr Netzwerk, gratulieren Sie zur neuen Stelle und erkundigen Sie sich, was gute, alte Kollegen so machen. verteilen Sie Empfehlungen und Endorsements: So erhalten Sie selber welche und werden dadurch besser gefunden.

3. Pflegen Sie Ihr Profil

Klingt zwar trivial, aber nicht jeder tut es: Pflegen Sie Ihr Profil. Während sich bei Fach- und Führungskräften nicht immer etwas tut, so ist die Darstellung gerade für Freiberufler oder Existenzgründer essentiell. Besonders über Projekte können Sie Ihr Netzwerk auf dem Laufenden halten.

4. Erstellen Sie ein multlinguales Profil

Gar nicht viel Mühe macht die Erstellung eines multilingualen Profils. Auch wenn Sie gar nicht die Intention haben, im Ausland zu arbeiten: Sie werden besser gefunden und können zentrale Begriffe besser verwenden, ohne als Buzzwortspammer unangenehm aufzufallen.

5. Erstellen Sie ein Unternehmensprofil

Spätestens seit dem Umbau der Unternehmensprofile gilt: Als Unternehmer oder auch Selbstständiger ist die Erstellung eines Unternehmensprofiles ein Muss. Sie können hier viele Varianten nutzen: Erstellen Sie Produkte, machen Sie Ihr Unternehmensprofil mehrsprachig und sammeln Sie (wichtig!) Empfehlungen dafür ein. Sie sind Coach oder Unternehmensberater? Machen Sie ein Produkt über Ihre Kernkompetenz. Mit optischer Aufwertung wie Visualisierungen oder Banner können Sie auf sich aufmerksam machen. Vorteil gegenüber dem deutschen Xing: Ein Unternehmensprofil kostet, auch wenn Sie Videos nutzen, kein Geld. Gerade für Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler zu empfehlen!

6. Status Updates – Bleiben Sie im Orbit

Hin- und wieder sollten Sie sich, egal ob mit dem eigenen oder mit einem Unternehmensprofil, zu Wort melden. Teilen Sie interessante Artikel oder weisen Sie auf Neuigkeiten hin. Dabei sollten Sie auf eine permanente Eigenbeweihräucherung verzichten: Solche sind in sozialen Netzwerken eher schädlich. Machen Sie Ihr Profil zu einem Leuchtturm Ihrer Kernkompetenz.

7. Nutzen Sie Gruppen

Gruppen sind ein wichtiges Instrument: Nutzen Sie diese. Treten Sie ruhig mehreren Gruppen bei und lassen sich Zusammenfassungen schicken: Damit brauchen Sie nicht immer dabei zu sein. Teilen Sie interessante Artikel und erstellen Sie Polls: Damit können Sie Aufmerksamkeit generieren.

8. Nutzen Sie Endorsements und Empfehlungen

Mittlerweile sind über eine Milliarde Endorsements über LinkedIn verteilt worden. Nutzen Sie diese: Auch wenn man über die Sinnhaftigkeit streiten kann (keiner wird jemanden wegen ein paar Endorsements einstellen), so wirken diese positiv auf die Suche und Sie werden besser gefunden. Umgekehrt: Verteilen Sie auch ungefragt welche! Akquiriren Sie Empfehlungen für sich und Ihr Produkt. Hierbei sind Empfehlungen avon Kunden am wertvollsten.

9. Nutzen Sie LinkedInAds

Ein guter Trick, für günstig Geld Aufmerksamkeit zu erlangen, sind die LinkedInAds (früher: DirectAds): Diese sind die günstigste Form, „Werbung“ zu schalten. Sie können dabei Ihre Zielgruppe so genau schalten, dass Sie mit einem Tagesbudget von 10 $ auskommen. Die deutschsprachigen LinkedInAds werden im Moment noch relativ wenig genutzt, also nutzen Sie die Chance als Early Adaptor.

10. Bleiben Sie am Ball

Es ist kaum sinnvoll, sich auf LinkedIn zu stürzen und wochenlang darin für Stunden am Tag zu surfen. Der Aufbau des Netzwerkes braucht seine Zeit. Machen Sie sich einen Plan: Jeden Montag ein Update, einmal im Monat nach neuen Kontakten suchen. Nutzen Sie die Mailagenten: Wenn jemand Ihren Beitrag kommentiert, sollten Sie schon zeitnah reagieren. Es besteht aber kein Grund, immer online zu sein. Nutzen Sie Ihre Zeit effektiv!

Weniger ist mehr

Wenn Sie LinkedIn nutzen, gibt es verschiedene Wege, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Seien Sie kreativ. So können Sie bei den Skills auch ein oder zwei kreative Einträge verwenden (Sesambrötchentester oder McDonalds Mitarbeiter des Monats April 1994) um auf sich aufmerksam zu machen. Erzählen Sie nicht dauernd, wie toll Sie sind…. auf die Idee müssen die Leute alleine kommen.

Extro

Wer Ihnen erzählt, wie man automatisch Leads ohne Arbeit generiert, will wahrscheinlich nur sein eigenes Buch verkaufen: Business Leads kommen nicht automatisch angeflogen. Akquise ist Arbeit, egal wo. Mit etwas Ausdauer und Geschick aber kein Ding der Unmöglichkeit. Seien Sie regelmäßig dabei und übertreiben Sie es nicht. Wichtiger ist es, sein Zeit geschickt einzusetzen.

Das Wichtigste ist aber: Nutzen Sie Ihr Netzwerk! Dieses ist das wertvollste, dass sie haben!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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LinkedIn Official LogoBei LinkedIn gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich und seine Unternehmung zu setzen.  Im Zentrum steht oftmals das Unternehmens- oder Firmenprofil, was zu großen Teilen auch kostenfrei ist. Aber was gibt es noch für Möglichkeiten? Was ist der Unterschied zwischen DirectAds, LinkedInAds und SocialAds? Eine Übersicht…

Die Übersicht

Um die verschiedenen Möglichkeiten zu strukturieren, hier mal eine grafische Übersicht der verschiedenen Werbe und Marketingmöglichkeiten:

Werbemöglichkeiten LinkedIn

Kostenfreie Marketingaktivitäten

Einzelne Marketingaktivitäten bei LinkedIn sind kostenfrei. Die wichtigsten Möglichkeiten sind zum einen das normale Unternehmensprofil und eine Gruppe zu gründen.

Das Unternehmensprofil

Eine zentrale Bedeutung bei LinkedIn kommt dem Unternehmensprofil zu. Dieses ist in der Grundvariante kostenfrei. Allerdings bietet es bereits Möglichkeiten vom Status Update, über Einbindung von Produkt- und Serviceseiten, Empfehlungen, Following bis hin zur Einbindung einer WKN für Aktiengesellschaften, um den Börsenkurs mit anzeigen zu lassen.

Hier können Sie Kunden, Mitarbeiter und Interessenten dazu animieren, Ihrem Unternehmensprofil zu folgen und so mit etwas Geschick im „Orbit“ zu bleiben.

Gruppe

Eine weitere Möglichkeit, kostenfrei für Reichweite zu sorgen, ist das Gründen einer Gruppe. Hier können Sie entweder eine Gruppe zu einem Thema oder Ihrer Unternehmung an sich gründen und somit ein Portal zum Austausch zu bieten. Umso kleiner Ihre Unternehmung ist, umso eher bietet es sich an, ein Fachthema zu besetzen.

Lösungen für den kleinen Geldbeutel

Es gibt verschiedene Möglichkeiten bei LinkedIn, für ein kleines Budget Marketing zu betreiben.

Stellenanzeigen

Eine Speziallösung für das Recruiting sind Stellenanzeigen. Diese kosten im Einzelpreis 139 € und sind damit deutlich günstiger als zum Beispiel bei Monster, wo man unter 1.045 € kaum Anzeigen schalten kann. Schaltet man regelmäßig welche, kann man ganze Slots erwerben, die einen Anzeigenpreis bis hin von 73 € bedeuten.

LinkedInAds

Beispiel LinkedInAdEine weitere Alternative sind die sogenannten „LinkedInAds„. Dieses sind Kleinanzeigen alá Google, nur das man sehr gut targeten kann (Job Level, Bereich bis hin zur Unternehmung oder Geschlecht). Die LinkedInAds sind gedacht ab einen Budget von 100 $ im Monat. Abgerechnet wird nach Click oder nach Impressions. Bereits ab 1 $ kann man schon schalten, kommt aber im Biddingverfahren eher weniger zum Zug. Im Regelfall sollte man 2-4 $ per Click oder 1.000 Impressions planen. Da man eine Kampagne jederzeit abbrechen kann, muss man noch niemals für 100 $ im Monat Anzeigen schalten, es geht sogar für 10 $ (auch wenn das nicht so promoted wird).

Die LinkedInAds (die früher DirectAds hießen) sind auf deutsch verfügbar und man kann sogar kleine Videos einbinden.

Professionelle Lösungen

Auch wenn ich im Umkehrschluss nicht behaupten möchte, dass die bisherigen Lösungen nur was für Amateure wären, so sind die folgenden Lösungen eher was für Großunternehmen oder Konzerne.

Career Pages

Das Unternehmensprofil bei LinkedIn kann man erweitern lassen zu den LinkedIn Career Pages (LCP). Hier wird das Unternehmensprofil weiter aufgewertet um Karriereseiten, Konzernaggregation und Gestaltungen, die sich dem Betrachter anpassen. Kombiniert sind diese mit Werbelösungen für die Seiten, so dass auch kalter Traffic generiert wird. Diese Premiumlösungen beginnen bei 8.000 € (Silver Company Page). Ein schönes Beispiel ist die Career Page von SAP.

SocialAds

Beispiel für SocialAdsEine Besonderheit sind SocialAds. Hier wird der Grundsatz aus dem Direktmarketing adaptiert, dass man seinen eigenen Namen gerne liest. Genauso werden Stellenanzeigen mit dem Profilphoto des Betrachters garniert und erzeugen so eine höhere Aufmerksamkeit als zum Beispiel das blanke Logo einer Unternehmung. Diese kann man nicht isoliert erwerben sondern nur im Bundle der Career Pages. Hier gibt es noch einen klassischen TKP Preis, für SocialAds muss man so um 37 € rechnen. Die SocialAds bitte nicht mit den LinkedInAds verwechseln.

Display / Bannerwerbung

Der Web Klassiker ist die Banner- und Display Werbung. Die gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die wichtigsten sind:

  • Plain Text: Oberhalb im LinkedIn Profil
  • Grafisch entweder 300 x 250 oder länglich 150 x 400

Von festen Preisen kann man an dieser Stelle nicht berichten, da die Preisgestaltung im Biddingverfahren ermittelt wird. So kann man schon für ein paar € bereits TKP haben… auf die Gefahr hin, dass man nur bei uninteressanten Zielgruppen zum Zug kommt. Realistischer ist ein TKP ab 20 €.

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LinkedIn_Official LogoDie LinkedInAds (Formerly known as „DirectAds“) sind kleine Textanzeigen, wie man sie von Google kennt. Der entscheidende Unterschied: Während man anhand von Keywords und Region bei Google ins Blaue schießt, kann man bei LinkedIn relativ genau eingrenzen, wer diese angezeigt bekommt. Nachdem die LinkedIn Ads seit neuestem auch auf deutsch verfügbar sind, kann man dort auch kleine Videos mit anzeigen lassen.

Wofür?

Wir leben in einer multimedialen Welt. Visualisierungen werden immer wichtiger, Zielgruppen möchten berieselt werden. Somit bieten Videos die Möglichkeit, Inhalte einfacher zu vermitteln. Gerade zur Ergänzung von Stellenanzeigen finde ich das besonders wertvoll: Fachliche Vorgesetzte können kurz beschreiben, was Sie erwarten (aber bitte nicht die branchentypischen HR-Blondchen…)

Wie geht`s

So erreiche ich die LinkedInAdsDie LinkedIn Ads sind direkt im Startbereich zu finden. Entweder oben beim LinkedIn Logo, oder ersatzweise im Menü unter dem Punkt „Start“ als zweiten Menüpunkt („Werbung“). Wenn Sie dort klicken, werden Sie erst zur Authentifizierung geleitet. Danach kommen Sie in den Schreibtischbereich der LinkedIn Ads. Hier können Sie die aktiven Anzeigen anschauen, aber auch neue Anlegen. Allerdings: Wenn Sie noch nie LinkedInAds geschaltet haben, so müssen Sie erst das Konto mit Ihrer Kreditkarte und einer 5 $ Transaktion aktivieren. Dieses hatte ich aber bereits beschrieben.  Danach können Sie mit dem Link oben rechts „New Ad campaign“ einen neue Kampagne starten. Bei der Startansicht können Sie sich bereits entscheiden, ob Sie ein Logo (Defaultwert) oder ein Video einbinden wollen.

LinkedIn Ads Video auswählen

Die Angaben zu Ihrer Anzeige machen Sie wie gewohnt (Also Name der Kampagne, Überschrift, LinkedIn Ads Video QuelleAnzeigentext). Der Unterschied ist im Logobereich: Hier können Sie statt der gewohnten Nutzung eines Bildes ein Video hinterlegen. Denken Sie daran: Sie brauchen einen Link, ein direkter Upload geht nicht. Hier ist eine Hinterlegung bei Youtube aber völlig ausreichend. Wenn LinkedIn das Video in die Anzeigenkampagne erfolgreich eingebettet hat, so wird das mit einem grünem „Success“ dargestellt. Allerdings bleibe ich Ihnen eine Aussage schuldig, wie lang das Video sein darf. Nach der Definition der Kampagne kommt die Folgeseite, wo Sie das Targeting festlegen: Wer soll die Anzeige sehen. Als letzte Seite wird das Bidingverfahren abgefragt: Was bin ich maximal per Klick / 1.000 Anzeigen bereit zu zahlen. Hier sollten Sie ungefähr 50% mehr rechnen als bei einer normalen Anzeige (Also bei einem Targeting auf Deutschland, einer bestimmten Branche und nur Unternehmen über 200 Mitarbeiter können Sie ca. 4 $ per Klick / 1.000 Anzeigen kalkulieren.

Die fertige Anzeige könnte so aussehen:LinkedIn Ads mit Ansicht

fertig! Allerdings werden die Video qualitätsgesichert und werden nicht sofort freigeschaltet.

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LinkedIn_Official LogoHeute wurde ich von einem Blogbeitrag von LinkedIn überrascht: DirectAds sind nun in 17 Sprachen, unter anderem deutsch, einsetzbar. Bis jetzt mussten diese immer englischsprachig gehalten werden. Dieser Umstand wurde auch getrackt.

Was sind DirectAds?

DirectAd Beispiel PM

DirectAd Beispiel PM

DirectAds sind das Gegenstück zu Google Anzeigen. Es handelt sich um kleine Anzeigen, die in kleinen Rahmen den Mitgliedern präsentiert werden. Zu erkennen sind diese Anzeigen an dem kleinen „Ads by LinkedIn Members“. Diese können (oder sollten) ein kleines Logo haben und etwas Text (Genauer gesagt 25 Zeichen Überschrift, 75 Zeichen Text). Diese Anzeigen kann jeder in ein paar Schritten erstellen, man muss kein Premiummitglied sein (allerdings eine Kreditkarte haben).

Wie diese eingesetzt werden, habe ich ja schon beschrieben. Und auch wie man dort mit einem Rollenkonzept mehrere User verwalten kann. Neu ist zum Beispiel die Sprachangabe bei der Anlage:

DirectAds Sprachangabe

Was is Targeting?

Oben zog ich ja den Vergleich zu Google. Allerdings wenn Google die Schrotflinte des Marketing ist, so ist LinkedIn das Präzisionswerkzeug. Hintergrund sind die präzisen Angaben der Mitglieder. So kann nach Land differenziert werden (in Deutschland noch zusätzlich nach den Regionen Köln, Frankfurt und München), nach Alter, Unternehmung, Skill, Position etc. Besonders interessant: Man kann auch konkrete Unternehmungen auswählen:

DirectAds Selektion nach Unternehmung

  1. Hier gibt man den Unternehmensnamen an
  2. Hier stehen die bereits ausgesuchten Unternehmen
  3. LinkedIn gibt auch eine Vorschlagsliste ähnlicher Unternehmen an

So kann man beispielsweise nur Einkäufer der Unternehmung Siemens die Werbung anzeigen lassen.

Für wen sind DirectAds geeignet?

Für mich gibt es drei Einsatzgebiete, die sich lohnen:

Recruiting

Wenn man bereits Stellenanzeigen geschaltet hat, so sind die DirectAds als begleitende Maßnahme sehr sinnvoll: Kann man so das Umfeld der Kandidaten direkt ansprechen und auch passive Kandidaten ansprechen. Auch ist es denkbar, gezielt die Anzeigen bei Unternehmungen des Mittbewerbs zu schalten (ob das legal ist, weiß ich nicht, nachprüfbar ist es direkt aber nicht).

Freiberufler und kleine Unternehmer

gerade für Freiberufler und Kleinstunternehmer sind die Anzeigen wertvoll: Die wenigsten davon können eine richtige Kampagne für 25.000 € platzieren. Gerade diese Klientel kann damit ihr Unternehmensprofil zu weiteren Followern verhelfen, und vor allen: Den richtigen. Was nützt Reichweite, wenn ich nicht dir Richtigen dabei habe?

Produkt- und Dienstleistungsmarketing

Der klassische Einsatz wäre das Produkt- und Dienstleistungsmarketing. Hier können die DirectAds eingesetzt werden, um die konkrete Zielgruppe zu erreichen.

Gerade für kleine Unternehmer und Freiberufler ergeben sich hier Möglichkeiten, neue Quellen zu erschließen. Mit einer Budgetdeckelung von 10 $ am Tag kann man schon was erreichen (und wenn man das Targeting sehr stringent ausführt, werden selbst diese nicht ausgeschöpft).

Abgerechnet wird entweder (alá Google) nach Klicks oder nach Anzeigen. Wenn man bei Führungskräften in Banken sucht, kann der Klick schnell 6 $ Kosten. Allerdings hat man auch die Gewähr, dass eine Person der Zielgruppe einen gefunden hat.

G+

Neu bei LinkedIn ist, dass man für Business Accounts für Unternehmen anlegen kann. Diese sind auch nur für DirectAd Kampagnen nutzbar.

DirectAds sind Kleinanzeigen bei LinkedIn, die man ähnlich wie Google- oder FacebookAds selber administrieren kann. Während Google quasi die Schrotflinte im Anzeigenmarkt ist und facebook eher für Consumerartikel, so kann man LinkedIn als Präzisionsgewehr betrachten: Zwar ist die Schaltung nicht zwingend ein Schnäppchen, habe aber wenig Beifang 8und ganz nebenbei sehen die Mitbewerber die Anzeigen nicht, wenn sie intelligent „getargeted“ sind).

Wer diese allerdings nutzt, kann nun sich einige Ausdrucke und Kreditkartenabrechnungen ersparen.

Business Account bei LinkedIn

Hierzu ist im DirectAds Menü nun ein Klappbaum zu finden, wo man einen Business Account direkt anlegen kann:

Wer für das deutsche Finanzamt schon mal LinkedIn oder ähnliches abgerechnet hat, weiß so einen Account zu schätzen. Grundsätzlich ist die Idee nicht neu, bekannt sind solche Accounts bereits durch Facebook.

Business Account anlegen

Nachdem man über „Create“ sich zum Anlegen eines Business Accounts entschieden hat, muss man sich für eine Unternehmung entscheiden.

Wer bereits ein Unternehmensprofil auf LinkedIn besitzt, sollte dieses dringend tun: So ist sichergestellt, dass niemand anderes den Account missbräuchlich verwendet.

Danach kann man zwischen seinen persönlichen Account und dem Business Account wechseln. Der persönliche bleibt bestehen. Zur Validierung muss man allerdings eine gültige Kreditkarte bereit halten, da zur Aktivierung ein Betrag von 5 $ eingezogen oder besser belastet wird.

Danach sieht der Business Account so aus:

Business Account Nutzer

Unter „Add User“ kann man direkt seine Kontakte zu dem Business Account hinzufügen. Hier gibt es ein Rechte- und Rollenkonzept: man weist dem User bei Anlage direkt verschiedene Typen zu:

  • Viewer: Der Nutzer mit den wenigsten Rechte. Er kann nur die Daten und das Reporting anschauen
  • Standard: Neben den Rechten des Viewers darf der Standarduser Kampagnen anlegen und alte editieren
  • Admin: Dieser darf zusätzlich die Bezahldaten ändern, Nutzer hinzufügen doer entfernen.

unabhängig von den Rechten kann ein User als Ansprechpartner für Kampagnen ausgelobt werden oder als Ansprechpartner üfr die Bezahlinformationen.

Business Account User hinzufügen

fazit

Der Business Account ist nahezu kostenfrei (von der Aktivierungsgebühr in Höhe von 5 $ abgesehen). Damit sollte jeder, der auch ein Unternehmensprofil besitzt, einen solchen Account anlegen. Wer DirectAds direkt nutzt, wird die gesonderte Abrechnung zu schätzen wissen. Ich hoffe, dass der Business Account bald auch für Stellenanzeigen verwendbar ist.

LinkedIn hat eine große Promotion für die DirectAds gestartet. Dieses sind kleine Werbeanzeigen alá GoogleAds. Die CPC erscheinen im ersten Moment relativ hoch (2-4 $), aber man kann, im Vergleich zu Google auch sehr gut targeten. Google ist halt die Marketing Schrotflinte, LinkedIn eher das Präzisionsgewehr.

Auf jeden Fall ist ein erhaltener Gutschein nur einen Monat gültig, daher am besten sofort einlösen!

Wofür kann ich den die DirectAds verwenden?

Es gibt für jeden eine sinnvolle Anwendung. Wenn Sie keine offensichtliche Anwendung oder Web Präsenz haben, warum nicht eine Gruppe von Ihnen bewerben oder sogar das eigene Profil bekannter machen?

Im Moment muss allerdings der DirectAd auf englisch verfasst werden, andere werden fast umgehend deaktiviert (habe ich probiert).

Wie löse ich den Gutschein ein?

Einfach den Gutschein Code im Rechnungsbereich der DirectAds hinterlegen:

DirectAds Bereich aufrufen

DirectAds Bereich aufrufen

und danach den Gutschein Code eingeben. Dazu

  1. Billing gehen
  2. Den Gutschein in das vorgesehene Feld eingeben
DirectAds Voucher / Gutschein eingeben

DirectAds Voucher / Gutschein eingeben

Danach können Sie ihr DirectAd direkt definieren. Eine Anleitung hierzu habe ich schon damals erstellt. Weitere gute Tipps findet auch man direkt bei LinkedIn auf den Hilfeseiten.

Wer sich unsicher ist, kann auch noch mal schnell den ScreenCast hierzu anschauen:

Kleiner Wermutstropfen: Zur Aktivierung, wenn man noch keine Transaktion bei LinkedIn hatte, muss einmalig 5 $ gezahlt werden. Noch Fragen? Immer gerne an mich!

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Der Werbemarkt in Deutschland im Bereich 2.0 ist gerade in Umbrüchen. Nachdem Facebook in Deutschland ein eigenes Büro eröffnet hat, und Twitter angekündigt, auch Werbung zu schalten lässt sich vermuten, dass einige Budgets sich verschieben.   

Aber es ist nicht zu vermuten, dass die Unternehmen, weil es neue Kanäle und Anbieter am Markt erscheinen, mehr Budget in die Hand nehmen werden. Zumindest vorerst. Hier geht LinkedIn einen (zusätzlichen) anderen Weg: Es werden Direct Ads angeboten. Diese sind kleine Textanzeigen, wie man es von Google kennt, die Mitglieder präsentiert werden. Allerdings kann man diese auf Deutschland (und/ oder Schweiz) beschränken, es wird aber ausschließlich englischsprachige Werbungen unterstützt (im Moment).     

DirectAd Beispiel PM

DirectAd Beispiel PM

Das interessante hieran: da man mit einem täglichen Budget von mindestens 10 $ am Tag sehr zielgruppengenau werben kann, erschließen sich Kunden, die vorher sich Online Werbung kaum leisten konnten. Wurde Google für diese Idee erst belächelt, so macht das heute ein großes Standbein des Unternehmens aus und brachte 2009 erstaunliche 25 Mrd. Dollar ein.      

Wann sollte ich DirectAds einsetzen?

Durch Ihre Beschränkung auf Logos, die auf 50 x 50 Pixel reduziert werden und wenig Text, ist DirectAds eigentlich weniger für zum Beispiel Imagekampagnen gedacht. Durch die Beschränkung auf kleinere Budgets und gute Selektionsmöglichkeiten können insbesondere kleinere Unternehmen hier sehr konkret werben.   

 Auch ist es durchaus geeignet, wenn man einen neuen Job sucht, eine Werbung für sich selber zu schalten. Hierbei kann man Online die aufgelaufenen Kosten permanent Online auswerten. Hauptsächlich kann man die DirectAds dafür nutzen, gezielt Personen in einem bestimmten Umfeld anzusprechen, zum Beispiel (man hat bis zu drei Selektionsmöglichkeiten):    

  • In Deutschland
  • Nur Vice Presidents oder Mangager
  • aus dem Bereichen Bankwesen und Investment Banking

Die Kosten orientieren sich an Klicks (hierbei kann man von bis zu 5 $ per Klick veranschlagen) oder per Impressionen (hier ist man mit mindestens 3 $ dabei).Der Preis klingt am Anfang hoch, aber durch die zielgruppengerechte Anpassung kann man diesen auch nicht 1:1 mit beispielsweise GoogleAds vergleichen.   

Wenn die Zielgruppenanpassung intelligent gewählt wird, ist der Beifang relativ gering.Über 50 % der LinkedIn Nutzer haben ein Einkommen über 75.000 €, noch 23 liegen sogar über 100.000 € (Quelle: Nielsen), somit ist allein dadurch schon sicher gestellt, dass auch Personen mit einem gewissen Entscheidungsrefugium LinkedIn nutzen. Auch kann man durchaus empfehlen, es einfach auszuprobieren. Man kann später in die Verwaltung die Anzeige einfach An- oder Abschalten. So lässt sich die Ausgabe eingrenzen.   

Eine „neue“ Zielgruppe ist dabei Freiberufler / Freelancer, die bis jetzt weniger eigene Kampagnen genutzt haben.   

Was brauche ich für DirectAd

Als erstes ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Idee, die ich vermarkten möchte. Dieses kann durchaus ich selber sein, oder aber auch mein Forum bei LinkedIn oder auch alles denkbare. 

Zwingend wird benötigt: 

  • Eine Kreditkarte
  • Einen LinkedIn Account

Der LinkedIn Account kann ein „Basisaccount“ sein, man muss nicht, wie woanders üblich, Premiumkunde sein. 

Wie schalte ich ein DirectAd

Im Folgenden beschreibe ich die Möglichkeiten und wie man ein DirectAd schaltet. Im Vorfeld sollte man sich mal kurz die Bedingungen hierzu anschauen. Große Überaschungen konnte ich nicht entdecken, Werbung für Pornographie, Waffen und Koks sind halt nicht zugelassen.Unten links auf der Seite von LinkedIn ist der Link „Werbung“ zu sehen. Hier landet man auf der Startseite.      

DirectAds Start

DirectAds Start

Auf der rechten Seite der Startseite kann man nun zu den DirectAds gelangen. Neben einen englischsprachigen Bereich („Learn More„) startet man bei „Start Advertising Now“ direkt.  

Start der Kampagen

 Nach der Startpage kommt auch schon die Definition der Kampagne. Hier gilt: Kurzes, klares Statement, so dass die Zielgruppe sofort erfassen kann, dass ein Klick Mehrwert bringen würde. Nicht „intelligente“ oder „verschachtelte“ Sätze verwenden. Beispiel: Sie wollen Unternehmensberatungsdienstleistungen im CRM Umfeld anbieten. Dann Beispielsweise „Hilfe für Ihr CRM Projekt nötig? Wir helfen sofort und gerne“.

Als Linke sollte Ihre Homepage oder eine Page dienen, bei der direkt mit Ihnen Kontakt aufgenommen werden kann.

Zur Kampagnen direkt:

DirectAds Define

DirectAds Define

Sie müssen sechs Angaben zur Kampagne machen:

  1. Name der Kampagne (Für Sie zum Wiederfinden in den Übersichten)
  2. Headline: Auf jeden Fall ein Schlüsselwort (in meinem Beispiel CRM) unterbringen.
  3. Image: Hier können Sie ein jpeg bis 2 MB hochladen Allerdings wird es eh auf 50 x 50 Pixel geschrumpft.
  4. URL in der Außenansicht (Beispiel: http://www.CRM-Butze.de)
  5. Tatsächliche URL (Beispiel: http://www.CRM-Butze.de/Landingpage/info.htm)
  6. Variationen

 Besonders 6. ist interessant: Sie können bis maximal 10 Variationen der DirectAd Werbung angeben.

Nächster Schritt: Zielgruppenselektion

Jetzt kommt es zum interessanten Schritt: Man kann aus verschiedenen Selektionsmöglichkeiten aus wählen, wer die Anzeige zu sehen bekommt. Hier hat LinkedIn gegenüber Google den Vorteil, dass ja LinkedIn genau weiß, wer gerade die Oberfläche benutzt.

DirectAd Selektion

DirectAd Selektion

Als Selektionskriterien dienen:

  1. Unternehmensgröße, bei dem der Nutzer (der die Anzeigen sieht) arbeitet
  2. Funktion (HR,…)
  3. Branche (sehr diffizil, so um die 50 Stück
  4. Seniority (Manager, Vice President …)
  5. Geschlecht (Da man als Mann bei Mittbewerbern Werbung für Verhütungsmitteln für Damen zu Gesicht bekommt, vielleicht gar nicht so dumm)
  6. Alter
  7. Geographie (Zum Beispiel Deutschland oder Schweiz)

Durch diese Selektionsmöglichkeiten wird der Beifang enorm reduziert. Somit ist jeder Klick von jemanden, der auch aus einem gewissen Bereich oder eine gewissen Branche kommt.

Man kann drei Selektionskriterien miteinander verknüpfen.

Interessanter Nebeneffekt: Die statistische Funktion zeigt Realtime an, wie viele Personen den Kriterien entsprechen: Am Anfang sind es aktuell 67 Millionen (für alle LinkedIn Mitglieder) und die Zahl verringert sich je nach verwendeten Selektionskriterien.

Die Abrechnungsmodalitäten

Jetzt muss definiert werden, wie die Kampagne abgerechnet wird. Generell gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Nach Impressions, also wie viele die Anzeige angezeigt bekommen haben
  • Nach Klicks: Wie oft wurde diese angeklickt
DirectAd Payment

DirectAd Payment

Man muss sich für eine Bezahlversion entscheiden. Man gibt hierbei ein „Gebot“ ab, derjenige mit dem höchsten, aktiven Gebot gewinnt.

Die Anzeige wird täglich so lange geschaltet, bis das angegebene Budget erstmalig überschritten wurde. Das bedeutet, dass, wenn man zum Beispiel ein Tagesbudget von 10 $ angegeben hat, es auch ein paar mehr werden können. Beispiel: Man hat 4 $ per Klick: Dann ist bei 2 Klicks 8 € des täglichen Budget  verbraucht worden. Ist wird also noch einmal geschaltet und so 12 $ verbraucht. Danach ist aber das Budget verbraucht und keine Schaltung an diesem Tage erfolgt mehr.

Als letztes muss man angeben, ob man die Anzeige bis zu einem Datum oder unendlich schalten möchte.

Nach Beendigung dieses Arbeitsschrittes ist die Anzeige scharf, auch wenn noch die Bezahlfunktionen angegeben werden müssen.

Die Bezahldaten

Als letzter Schritt muss eine Kreditkarte und die Rechnungsadresse angegeben werden. Die Adresse muss nicht mit der eigenen identisch sein. Die Seite sollte selbsterklärend sein:

DirectAds Billing

DirectAds Billing

Die Anzeige ist geschaltet – die Überwachung

Die Anzeige ist nun geschaltet. Man kann seine DirectAds und die verschiedenen Anzeigen nun in Echtzeit verfolgen:

DirectAd Kontoübersicht

DirectAd Kontoübersicht

Jetzt kann man die Anzeige verfolgen: Über mehre Reiter kann man anschauen, wie viele die Anzeige zu Gesicht bekamen oder wie viele Klicks erfolten.

Wichtig: Man kann per Klick auf „Turn On / Off“ die Anzeigen in Echtzeit an- oder ausschalten.

Für Heavy User gibt es die Möglichkeit, die Mediadaten als CSV Datei herunterzuladen.

Es gibt noch als generelle Einstellungen folgendes abwählen:

  • Anmailen, wenn es Probleme gibt
  • Anmailen, wenn die Anzeige endet
  • Anmailen, wenn LinkedIn Optimierungspotenzial erkennt

Als Standard sind diese aktiviert und ich sehe auch keinen Grund, diese abzuwählen.  Es entspricht der Grundidee bei LinkedIn, jede Möglichkeit der Kommunikation parametrisieren kann.

Extro

Ich bin gespannt, ob LinkedIn ähnliche Erfolge wie Google verzeichnen kann. Mit der Möglichkeit, zielgruppengenau Anzeigen zu schalten, ist es auf jeden Fall ein interessantes Ergänzungsfeld.