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Blogger Relations

Intro

Heute stieß ich auf einen interessanten Beitrag von Kerstin Ewelt  auf der Business Plattform LinkedIn: „Quora nun auf Deutsch“. Quora ist eine ursprünglich englischsprachige Frage- und Antwort Plattform, die ich immer für sympathisch hielt. Allerdings ist mit Sympathie allein im deutschsprachigen Raum kein Blumentopf zu gewinnen, und so ist mein letzter Blogartikel zu Quora tatsächlich aus 2013.

Quara nun auf Deutsch!

Jan Firsching war natürlich auf Futurebiz schneller: Hier beschreibt er die Idee von Quora. Ganz unbekannt ist die Idee an sich nicht, tatsächlich ist yahoo.answers wohl die bekannteste Q & A Plattform, und die älteste Plattform ist das deutschsprachige „Wer Weiss Was“ aus 1996. In Deutschland ist „GuteFrage.Net“ auf Platz 35 im Alexaranking, Quora folgt aber auch in Deutschland nicht unweit. Wer-Weiss-Was hat selbst in Deutschland eine Platzierung (Platz 1.768), die man nur unter ferner liefen subsumieren kann.

So sieht es aus

Quora Sprache wählenWenn man sich anmeldet, kann man das neu tun (zum Beispiel mit seinem Facebook Account). Wer bereits auf Quora angemeldet ist, kann nun zwischen Deutsch und Englisch wählen.

Dabei ist der Frage- und Antworten Bereich des englischsprachigen Raumes vom deutschsprachigen getrennt.

Durch das gute Ranking weltweit, kann man Quora gut nutzen, um sich als Experte zu platzieren. Insbesondere für Freiberufler bietet sich ein Engagement dort an. Wer ein solches bereits betreibt, wird auch die amerikanische Mentalität der Selbstplatzierung zu schätzen wissen: Während man bei „Gutefrage.net“ schnell zu einem teuren Businessprofil gedrängt oder gelöscht wird, ist ein Engagement auf Quora (so lange man nicht direkt spamt) recht unkritisch.

Stephan Koß bei Quora

Um sich direkt zu platzieren fehlt allerdings noch die „Blogfunktion“, die im englischsprachigen Raum seit 2013 existiert. Laut  Kerstin Ewelt  soll diese aber auch bald nachgerüstet werden. Diese bietet eine gute Plattform, um sich in seiner Nische zu positionieren. Insbesondere als Early Adaptor auf Quora hat man nun noch gute Chancen, sich neu zu etablieren.

Insgesamt wird sich der deutschsprachige Markt wohl etwas durchmischen: Waren die „Urdeutschen“ Varianten bis jetzt führend, könnte die Nähe von Quora zu Google sich deutlich auswirken.

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Intro

Eigentlich beschäftige ich mich vorrangig mit LinkedIn. Ich hatte letztes Jahr beschlossen, verstärkt zu LinkedIn zu bloggen… für den Rest gibt es wesentlich qualifiziertere Leute. Da nun „eigentlich“ die kleinste Form der Verneinung ist, ein paar Rechercheergebnisse. Ich hatte verstärkt in meinen Links, die auf meinen Blog verweisen, den Link „cdn.ampproject.org“ gesehen: Was ist das? und wer?

Was ist ein CDN?

Vorweg: Die SEO Fachleute können jetzt aufhören zu lesen. Und die Leute, die WordPress selber hosten, werden die Funktionsweise eines CDN kennen, da sie es mittels PlugIn installieren müssen.

Für die Kollegen, die wie ich direkt auf WordPress.com bloggen, kann es sein, dass sie CDN nutzen, ohne es zu wissen. So erging es mir auch.

Vereinfacht ausgedrückt, ist erstmal ein CDN nichts weiter als ein Inhaltenetzwerk. Hierbei wird der Inhalt von verschiedenen Servern ausgegeben.

Ein AMP wiederum sind „verkleinerte Seiten“, die für die Auslieferung an mobile Endgeräte gedacht sind.

…und was hat das nun mit meinem Blog zu tun?

´Wenn man einen Blog bei WordPress.com gehostet hat, ist diese Beschleunigung per Default aktiviert, so fern man einen „öffentlichen“ Blog hat. Man kann es auch deaktivieren, aber sollte man eigentlich nicht tun:

Wie deaktiviere ich CDN (cdn.ampproject.org) bei WordPress.com Blogs

Zählmarken von CDN.AMPPROJECT.Org bei der VG Wort registrieren

Wenn man nun sein Blog über Inhalte in Deutschland via VG Wort refinanziert, stellt sich die Frage, ob diese Aufrufe auch mitgezählt werden. Die genaue Antwort kann sicherlich die VG Wort geben, ich habe sicherheitshalber eigene Webbereiche dafür angelegt.

Dieses kann man auch rückwirkend für bereits bestehende Meldungen anlegen, wobei das erst im nächsten Jahr zieht.

Webbereich bei der VG Wort in TOM hinzufügen

Bei WordPress.com Blogs kann man den zu hinterlegenden Link einfach selber generieren (Über eine Suche zum Beispiel via Google findet man die Links nicht). Als Beispiel:

https://linkedinsiders.wordpress.com/2016/01/07/linkedin-mitglieder-2016/

Das oberhalb ist der normale Link

https://cdn.ampproject.org/v/s/linkedinsiders.wordpress.com/2016/01/07/linkedin-mitglieder-2016/amp/?amp_js_v=6

Hier sieht man den CDN Link von Google. Der eigentliche Link ist dort eingebettet. Die Logik scheint immer dieselbe zu sein. ich habe es mit Christian Buggischs Blog ausprobiert, da ging es analog. Also scheint es bei allen WordPress.com gehosteten Blogs so zu laufen.

 

 

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Wenn man bloggt, so braucht man einiges: Zeit, Kreativität, eine Idee und auch Leserschaft. Bei guten Artikeln wird man seine Leserschaft finden. Von der Idee bis zur Umsetzung ist aber ein Weg: Hier ein paar (handwerkliche) Beispiele, was man beachten könnte:Facebook für Homepage.jpg

Wie man gut blogt

(1) Wiederholungen wirken wirklich wichtig, wenigstens wirrstiftend….. nicht. Auch wenn Alliterationen manchmal eine künstlerische Note haben, Sie lassen sich schlecht lesen.

(2) Sei mehr oder weniger spezifisch

(3) Vermeide Rechtschreipfehler

(4) Vergleiche sind in etwa so vorteilhaft wie Klischees

(5) Wer braucht rhetorische Fragen?

(6) Schreibe niemals verallgemeinert.

(7) Vermeide alte Phrasen. Das sind alte Zöpfe, die man abschneiden kann.

Achtens: Sei stringent und folge Deinem Muster

(9) Vermeide Wiederholungen direkt hintereinander. Man muss nicht alles mehrfach hintereinander sagen. Wiederholungen sind redundant. Mache das nicht, nie, nie, niemals. Eine Wiederholung wirkt deswegen nicht besser. Daher nicht alles hintereinander nochmal schreiben. Also: Keine Wiederholungen!

(10) Übertreibungen sind mindestens 100 Millionen Mal schlimmer, als dezent zu schreiben.

Weitere Tipps

Die oberen Tipps kursieren oftmals im Internet und wurden oftmals zitiert. Der alleinige Urheber bin ich nicht, aber leider konnte ich den tatsächlichen Urheber nicht mehr ermitteln: Zu oft wurde das entsprechende Bild geteilt. Der Hyperlink bei dem „oft“ zeigt aber, worauf ich hinaus wollte: Binde andere Blogger in Deine Artikel mit ein, zitiere oder verlinke. Wenn Du eine These hast, schau über Google nach, ob jemand eine ähnliche Meinung hat und nutze das als Beleg. Oder andersherum: Nutze einen Blog mit gegensätzlicher Meinung und verweise (aber dann bitte sachlich).

Der wichtigste Tipp: Suche Dein Auditorium, schreibe zu einem Thema, was Dir auch Freude bereitet und bleib tapfer dabei. Auch solltest Du bei einem Thema bleiben und Dich darauf zu konzentrieren. Die wenigsten haben zu allem eine sinnvolle Meinung und wirken eher uninteressant.

Die ersten 100 Follower Deines Blogs werden wahrscheinlich anstrengend. Mehr oder weniger.

 

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Heute las ich einen wirklich schönen Artikel vom Blog Gourmetguerilla. In dem Artikel fand ich mich häufiger wieder: Warum sollten Unternehmen sich der Dienste der Blogger umsonst oder gegen „Reichweite“ bedienen. Zu Beginn meines Blogs kamen erst die „Linktauscher„: Du und ich gemeinsam, …. bla, bla, bla. Aber warum sollte ich Blogs verlinken, die zeigen, wie man in 30 Tagen 8.532,34 € verdient? Mit der gestiegenen Reichweite kamen auch hin und wieder Agenturen oder in Einzelfällen Unternehmen.

Warum blogge ich?

Die Frage, die sich ein Unternehmen stellen sollte: Warum bloggen Menschen? Die Gründe sind unterschiedlich. Am meisten sind doch die „Spaßblogger“ vertreten, Menschen, die sich einfach gerne mitteilen. Dann gibt es „Fach- und/oder Themenblogger„. Dazu gehör ich auch am ehsten. Diese wollen sich zu Ihrer Profession mitteilen, ihre persönliche Bekanntheit steigern. Als Dritte im Bunde sind diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt, zumindest anteilig verdienen.

Allen drei ist eins gemein: Diese haben oft weder Interesse an der Reichweite eines Kosmetik- oder Lebensmittelkonzerns oder wollen ihre Reputation nicht auf das Spiel setzen für wenig bis nichts. Die Rechnung, für Reichweite oder wenige € einen Blogger zu kaufen, geht fast immer nicht auf. Und umgekehrt: Diejenigen, die für 50 € einen Artikel lancieren – die sind als Plattform in den meisten Fällen uninteressant.

Unternehmen – sind zum größten Teil nicht so weit

Womit Unternehmen dann nicht umgehen können: Wenn ein Blogger angesprochen wird, so nimmt er das eher als Spam, als nach einem Angebot war. Der klassische Marketingmitarbeiter ist in seiner Welt mit ROI, Impressions und Angebote schlichtweg überfordert. Diese Wahrnehmung bei den Bloggern haben viele Unternehmen entweder sich selber oder den Agenturen zu verdanken. Klaus Eck wird dabei nicht müde zu erklären, was Content Marketing bedeutet und wie man sich Bloggern auf Augenhöhe nähert. Aber die Nachricht scheint die Empfänger zu verfehlen – zumindest was meine (empirisch irrelevante) Wahrnehmung betrifft:

So erhielt ich von einer Agentur ungefragt einen Pressetext zugesendet, den ich zu einem bestimmten Zeitpunkt publizieren sollte (zu einem Produkt, was auch nicht ansatzweise zu meinem Blog passte). Mit anbei: Einen Non-Disclosure, dass ich unterschrieben zurücksenden sollte, da ich den Text auf keinen Fall vorher veröffentlichen sollte / durfte. Eine Antwort hatte ich mir und dem Absender erspart. Das Praxisbeispiel macht deutlich: So funktioniert es auf keinen Fall.

Trotzdem sollten Blogger Beachtung finden: Die Reichweite, die einige von diesen erzielen, ist mindesten beachtlich.