Social Selling Index – LinkedIn Marketing oder Werkzeug?

Intro

Heute hat LinkedIn auf sein Instrument des „Social Selling Index“ aufmerksam gemacht. Zeit sich das mal anzuschauen. LinkedIn hat offiziell im deutschsprachigen Raum die 8 Millionen Mitglieder überschritten. Gerade Konzerne sind dort vertreten und vergleichsweise viele Führungskräfte: Also gerade für Mitarbeiter im B2B Vertrieb vielleicht von Interesse.

Was ist der Social Selling Index?

Der Begriff des Social Selling Index setzt LinkedIn schon länger ein, allerdings bis jetzt weniger im deutschsprachigen Raum. Im Grunde handelt es sich mathematisch um eine rein quantitative Analyse der einzelnen Person in Beziehung zur Gesamtmenge (Scorecardverfahren). Dieses misst verschiedene Parameter eines Individuums, das auf LinkedIn angemeldet ist. Zentrale Punkte sind:

  • Wie vollständig ist ein Profil (Personal Brand)
  • Netzwerk (Größe aber auch Akzeptanzrate von Einladungen (Network)
  • Aktivität und damit gekoppelte Sichtbarkeit (Engagement)
  • Suchen und gefunden werden (Prospects)

Diese Zahlen werden ins Verhältnis gesetzt und mit Branche und Netzwerk verglichen. Bei mir sieht dass dann so aus:

 

Bildschirmfoto 2016-05-31 um 19.45.05
Wer seinen eigenen Score sehen möchte, der kann auf folgende Seite gehen: hier. Der Score ist initial nur für jeden persönlich sichtbar und wird nur dem Ersteller angezeigt (Wer allerdings auf den Link „Teilen“ klickt, macht es natürlich öffentlich). Die Zusammensetzung wird in der LinkedIn Hilfe erläutert, wer unabhängig davon mehr erfahren möchte, sollte sich bei LinkedIn Insights umschauen.

Social Selling Index einsetzen?

Scorecardverfahren sind den meisten bekannt. Wer schon mal gebaut hat oder Erfahrungen mit der Schufa hatte, weiß, was diese bewirken: Ob man den Ergebnissen trauen kann oder nicht, allein durch die Verwendung sollte man sich damit auseinandersetzen. Interessant werden die Zahlen erst durch den Vergleich: So ist mein Score 70: Die Zahl allein verrät erst mal gar nichts. Aber durch das ins Verhältnis setzen von verschiedenen Personen können sich interessante und spannende Ergebnisse ergeben. Eine Anleitung dazu findet sich auf LinkedIn.

Gerade im Vertrieb könnte so etwas sinnvoll eingesetzt werden. So verdienen Personen, die sich aktiv mit den sozialen Netzen auseinandersetzen, im Durchschnitt mehr, als Leute, die sich weniger damit auseinandersetzen.

Insights von LinkedIn

Zum Schluss eine Infografik seitens LinkedIn mit ein paar Zahlen:

LinkedIn - Social Selling Studie gesamt

2 Kommentare
  1. Hat dies auf Leise Sohlen rebloggt und kommentierte:
    Für Leute die LinkedIn im Verkauf nutzen, kann das von Bedeutung sein…

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