Sponsored InMails mit aktivitätsgesteuerter Auslieferung

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LinkedIn Official LogoLinkedIn bietet verschiedene Marketingmöglichkeiten. Dieses fängt bei klassischen Bannern an, geht über Fokusseiten und hört bei gesponsorten Inhalten nicht auf. Die Zielsetzung ist wie überall: Leads generieren. Dabei sollte man bei LinkedIn auf die Fokussierung achten: Speziallösungen für SAP oder Maschinenbau sind hier sicherlich gut aufgehoben, klassisches B2C Marketing ist in den meisten Fällen über andere Kanäle besser zu platziert.

Was sind sponsored InMails

Eine der Möglichkeiten sind „sponsored InMails„. Hierbei muss man auf die Begriffe achten: Eine InMail ist erst einmal einfach eine Nachricht. InMail wiederum ist ein linkedineigener Begriff und bezeichnet die Benachrichtigung an einen Nichtkontakt. Diese Form des Marketings lässt sich auch nicht über die Selbstbedienungsmöglichkeiten von LinkedIn alleine ausbringen, sondern sind ein Bestandteil des „Marketing Solutions Portfolio„, der Lösungen für Unternehmen.

LinkedIn sponsored InMails

(c) 2015 LinkedIn

Bei den sponsored InMails handelt es sich also um (nennen wir das Kind beim Namen) um Werbenachrichten. Hierbei hat LinkedIn Vorteile gegenüber klassischen Mailaktionen über erworbene oder selbstgesammelte Adressdatenbeständen:

  • Die Kunden werden erreicht, es gibt keine „alten“ Adressen
  • Targeting: LinkedIn weiß besser als so mancher Adressdatenhändler, was der Kunde so macht und welcher Zielgruppe er angehört
  • Rechtssicherheit: Auch bei solchen Nachrichten muss man sich um einige Rahmenparameter kümmern. Allerdings das Hauptrisiko trägt LinkedIn, da der Endkunde ja hier eingewilligt hat, Werbenachrichten zu erhalten. Man muss sich also nicht um TripleOptInAndOut oder sonst was kümmern.

By the way: Wer so etwas nicht erhalten möchte, kann das im Übrigen in den Einstellungen deaktivieren.

Was ist aktivitätsgesteuerter Auslieferung

Das Targeting läuft ab, wie es von LinkedIn bekannt ist: Branche, Ort (Geotargeting), Alter, Geschlecht oder Position sind die üblichen Parameter, die man verwenden kann.

Neu ist die „aktivitätsgesteuerter Auslieferung“: Hierbei werden die Nachrichten nur Nutzern angezeigt, die gerade auf LinkedIn Online sind. Der Effekt ist für jeden nachvollziehbar: Wenn ich mich gerade auf einem Netzwerk bewege (Egal ob Pinterest, Facebook oder eben LinkedIn): Wenn ich während der Session eine Nachricht erhalte, gucke ich sie mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an. Man kennt das von den Gruppenbenachrichtigungen. Gesammelt überliest man diese, kommt eine Nachricht über eine Gruppenaktivität, während man sich dort bewegt, klickt man auch im Regelfall dort hinein.

Über Preise kann ich hier wenig sagen. Zum einen ist LinkedIn bei den Unternehmenslösungen eher bedeckt. Aber auch das „Bidding“ Verfahren, wie bei Google tut sein übriges: So legt man eine Preisrange fest und konkurriert so mit anderen Werbesuchenden um den Preis.

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