Stellenanzeigen bei LinkedIn überarbeitet

Intro

LinkedIn Official LogoDer Dezember war geprägt um erneute Diskussionen rund um die Nutzung von LinkedIn im deutschsprachigen Raum. Es begann damit, dass Meedia erstmalig eine höhere Nutzung von LinkedIn als von XING in Deutschland auswies. Dieses verarbeitete Alexander Feddosov in seinem Recruiting Blog „Wollmilchsau„, was die Diskussion weiter verstärkte.

LinkedIn neigt dazu, neue Funktionen leise auszurollen: Und so wurden die Stellenanzeigen überarbeitet. Die grundlegenden Funktionen (wie zum Beispiel die Statistiken) sind dabei erhalten geblieben, die Ergonomie wurde allerdings verbessert: So sind die Rechnungen auch nun auf Anhieb zu finden. Größte Neuigkeit: Es werden rund 1.000 Kandidaten ausgewiesen, die man mit einer Art „Mini CRM“ auch markieren, sortieren und direkt anschreiben kann.

Die neuen Stellenanzeigen

Ganz so neu sind die Stellenanzeigen ja nicht: Stellen sie ja einen der Hauptbestandteile von LinkedIn dar. Wenn man eine Stellenanzeige aufgegeben hat, so hat man nun eine Oberfläche zur Administration, die dem Gesamtbild jetzt entspricht.

Stellenanzeigen neue OberflächeDie einzelnen Funktionen werden den meisten, die bereits LinkedIn Stellenanzeigen verwenden, bekannt vorkommen. Die wichtigsten Details:

  1. Im oberen Bereich findet sich der Link auf die Übersicht aller geschalteten Stellenanzeigen und daneben der Button, über den man die einzelne Stellenanzeige bearbeiten kann.
  2. Die Personen, die sich direkt über LinkedIn beworben haben (so fern man das Bewerbungssystem von LinkedIn überhaupt verwendet), kann man im zweiten Bereich direkt administrieren.
  3. Die Statistiken der Betrachter und Bewerber einer Stellenanzeige kann man direkt ansteuern
  4. Der Bereich der Kandidatenvorschläge ist neu und umfasst nahezu 1.000 mögliche Kandidaten.
  5. Die Details der Stellenanzeige kann man direkt aufrufen
  6. Die Möglichkeit, die Stellenanzeige (kostenpflichtig) zu sponsern, ist direkt anwählbar
  7. Für die manuelle Arbeit kann man eine Stellenanzeige auch empfehlen. Gerade die Möglichkeit, die Gruppen dabei direkt anzusteuern, kann einem die Arbeit erheblich vereinfachen.

Die Kandidaten

LinkedIn präsentiert dem Ersteller einer Stellenanzeige bis zu 1.000 Kandidaten. Die Sortierung erfolgt über ein Scoringsystem, wo verschiedene Einflüsse (wie Wohnort, Branche und Qualifikation) mit einfließen. 10 Punkte wäre der ideale Kandidat (nach Meinung von LinkedIn). Wem die Sortierung nicht zusagt, kann auch nach eigenen Kriterien die Kandidaten weiter filtern:Stellenanzeigen Kandidaten FilternDie Kandidaten kann man nach Kriterien (Wie „geeignet“) markieren und direkt aus der Liste anschreiben. Dafür benötigt man, wie immer bei Kaltansprachen, eine InMail. Auch eine Box zum „Mitteilen“ ist vorhanden. Allerdings ist diese noch etwas rudimentär:

Stellenanzeigen Mitteilungsfeld

2 Kommentare
  1. Maren sagte:

    Hat dies auf marke-f-it rebloggt und kommentierte:
    Eine gute Übersicht zur Funktion „Stellenanzeigen“ und den Neuerungen dazu in LinkedIN. Danke an LinkedInsider Deutschland für den Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: