Mitglieder bei LinkedIn blockieren

Intro

LinkedIn Official LogoZur Zeit lässt mich LinkedIn fleißig bloggen: Neue Funktionen kommen in rascher Folge. Letzte Woche hatte ich bereits darüber geschrieben, dass LinkedIn sein Publishingtool für Influenzer jetzt generell öffnet. Und vor ein paar Wochen wurden die Fokusseiten für Unternehmen vorgestellt. Nun gibt es eine Funktion, die sich bereits etliche gewünscht haben: Das Blockieren anderer Personen, wieder eher still veröffentlicht. Gerade mal eine kleine Zeile im offiziellen LinkedIn Blog wies auf das neue Feature hin.

So funktioniert das Blockieren auf LinkedIn

Das neue Feature „Blocken“ findet sich auf dem Profil der entsprechenden Personen. Anstatt der kleinen roten Flagge zum Melden von Profilen gibt es nun einen Menüeintrag zum sowohl Blockieren einer Person, als auch zum Melden:

LinkedIn Profil BlockierenWenn man diesen Menüeintrag wählt, wird man dazu aufgefordert, ob man die Person nur blockieren, oder auch melden möchte:

LinkedIn Profil Blockieren Bestätigung

Hat man das Durchgelesen und sich entschieden, folgt die Aufklärung, was danach passiert:

LinkedIn Profil Blockieren Aufklärung

Was passiert, wenn ich jemand bei LinkedIn blockiere?

Ich kann sowohl Kontakte, als auch Fremde blockieren. Die Funktion ist ähnlich, nur dass bei Kontakten die Verbindung aufgelöst wird und alle Empfehlungen etc. gelöscht werden.

Die geblockte Person findet den Blockenden nicht mehr über die Suche:

Liste bei blockierten Mitglied(Hinweis: Eigentlich stehe ich bei der Suche nach Stephan Koß immer an erster Stelle).

Gibt die geblockte Person den  Link direkt ein (Zum Beispiel aus einer Mail), so sieht es wie folgt aus:

Ansicht des blockierten Mitgliedes bei LinkedInDer Blockierte erhält übrigens nicht eine Nachricht darüber.

Blocklist, Verwaltung der blockierten Personen

LinkedIn wäre nicht LinkedIn, wenn es nicht auch eine Verwaltung dazu gäbe (die Kenner von LinkedIn fragen sich wahrscheinlich eher, wann es eine demografische Statistik der blockierten Mitglieder gibt). Man kann aktuell bis zu 50 Personen blockieren. Die Blockverwaltung erhält man über die Einstellungen:

Blockierliste in LinkedInVon dort aus kann man sich die Liste der blockierten Personen anschauen und bei Bedarf wieder „entblocken“:

Blockierliste verwalten

Extro

Stalking ist ein trauriges Thema, besonders, wenn es sich, wie so häufig, im Grenzbereich des Legalen stattfindet. Daher sind solche Funktionen nicht unwichtig: Man kann es nutzen, muss es aber nicht.

Ein praktischer Anwendungsfall (Ich wundere mich immer über die Besuche, so jung bin ich gar nicht mehr):

LinkedIn Reif trifft jung

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

7 Kommentare
  1. Birte B. sagte:

    Guten Tag,
    herzlichen Dank für den ausführlichen Beitrag, er ist sehr hilfreich, da ich selbst jemanden aus meiner Liste blockieren möchte. Eine Frge, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt:
    Diese Person und ich haben mehrere gemeinsame Kontakte. Kann der blockierte Kontakt aufgrund der gemeinsamen Kontakte doch sehen, dass ich weiterhin bei Linkedin angemeldet bin (bspw. über Kontaktlisten/kommentiere Stausmeldungen eines gemeinsamen Kontaktes)?
    Ich freue mich auf eine Antwort, herzliche Grüße!

    • Hallo,

      schön, wenn der Beitrag gefällt. Plan von LinkedIn ist es eigentlich, dass man es gar nicht mehr erkennt. Im großen und ganzen klappt das auch (in Deinem Beispiel sieht der Blockierte keine Status Updates mehr etc.).

      Allerdings wenn die Person den direkten Link auf Dein Profil gespeichert hat, so wird das Blockieren offensichtlich: Dann schreibt LinkedIn, dass das Aufrufen nicht möglich sei.

      Der zweite Weg wäre über Google, wenn Dein Profil öffentlich geschaltet ist (siehe hier).
      lG
      Stephan

      • Birte B. sagte:

        Herzlichen Dank für die schnelle Antwort!

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