Social Media geht alle Mitarbeiter an!

Intro

Die Überschrift geht für meine Verhältnisse schon Richtung Linkbait. Aber keine Sorge: Ich will nicht propagieren, dass ein Unternehmen sein Business überdenken sollte oder andere Ratschläge, die man von Experten zu hören bekommt. Es geht eher darum, dass man sukzessiv ein Bewusstsein dafür schafft, dass sich Mitarbeiter in sozialen Netzwerken als Botschafter für das Unternehmen fungieren.

Was passieren kann

Ein praktisches Beispiel: gemeinsam mit dem Wiley Verlag habe ich ein Unternehmensprofil und eine Produktseite auf LinkedIn angelegt. Stolz darauf, dass der deutsche Ableger in kurzer Zeit zu den meist empfohlensten Seiten im deutschsprachigen Raum zu sein, bekamen alle bei LinkedIn angemeldeten Mitarbeiter Mails von LinkedIn, die über eine neue Empfehlung auf der Produktseite informierten. Auf einmal waren die Produkte weg: Ein Mitarbeiter, der auch Adminrechte besaß, löschte kurzerhand die Seite: Nun war Ruhe!

Wiley letztes Lebenszeichen

Die Person konnte an sich nichts dafür: Noch haben bei vielen Personen Angst vor dem Eindringen der sozialen Netze in das private Umfeld. Diesen Mitarbeitern sollte man Hilfe anbieten: Schulungen bieten die Möglichkeit, sich genauer zu informieren und den Wert der sozialen Netze näher zu bringen.

Bindet Mitarbeiter ein

Die kleine Geschichte zeigt: Oft ist Mitarbeitern gar nicht bewusst, dass diese im Sinne der Unternehmung handeln. Dieses betrifft insbesondere die Businessnetzwerke, kann aber auch auf Facebook und Google+ passieren, je nachdem wie diese dort auftreten.

Ein Controller soll controllen, jeder Mitarbeiter sein Ding machen: Die Arbeitsteilung ist ein Erfolgsmodell und man sollte keine Ansprüche erheben aus allen Social Media Experten zu machen. Aber ein Bewusstsein dafür, dass man im Außenverhältnis steht und alle dort in einem Boot sitzen, sollte geschaffen werden.

Auch sollte man die Mitarbeiter nicht überstrapazieren: „Ein bisschen“ muss reichen, da sonst kein Verständnis für die Maßnahmen aufkommt.

Aber auch Überengagierte brauchen Hilfe: Viele Mitarbeitern ist gar nicht bewusst, dass, wenn sie das eigene Produkt empfehlen, sie einen Verstoß gegen das UWG vornehmen.

Extro

Die Geschichte zeigt auch was anderes: Vor Lifeschaltung ich Gedanken über die Rollenkonzepte machen. Hätte ich mein eigenes Buch gelesen, hätte ich den Punkt auf der Checkliste abgearbeitet.

Social Media geht alle etwas an: Wer in professionellen Netzwerken arbeitet, sollte auch professionelle Unterstützung erhalten!

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß;

3 Kommentare
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