LinkedIn mit überarbeiteter Oberfläche

Intro

LinkedIn Official LogoImmer wieder passt LinkedIn sein Layout an. Ähnliche Artikel schreibe ich dementsprechend öfters. Jetzt wird gerade im Rahmen eines silent Relaunches die Oberfläche von LinkedIn erneuert. Ich habe meinen Blick darauf geworfen. Ein großes Release ist es diesmal nicht, zeigt aber eine eindeutige Tendenz: Zurück zum Netzwerk!

So sieht es aus

Bevor ich jetzt viel schreibe, erst mal ein Screenhot:

Neues Layout LinkedIn Deutschland Herbst 2013
Es wirkt oben etwas aufgeräumter. Einen der größten Vorteile sieht man, wenn man auf sein Miniaturbild in der oberen, rechten Ecke klickt:

Neues Layout LinkedIn EinstellungenHier kommt man zu einigen Einstellungen direkt, unter anderem Sprache. Auch andere Einstellungen, wie Werbung oder der Zugriff auf den Hilfebereich sind nun dort direkt erreichbar. Wer, wie ich, öfters die Tweet LinkedIn UI FailSprache wechselt, weiß, welches Aggressionspotenzial der automatisch nachladende Inhalt hervorrufen konnte. Das Symbol für Benachrichtigungen und eingehende Nachrichten ist nach rechts gerutscht, wobei das Zeichen für die Post sehr stark nach dem Markenzeichen von Motorola aussieht. Übrigens: Der Counter für ungelesene Nachrichten kann nicht mehr als 999 ungelesene Mails darstellen. Ich denke, da müsste ich mal irgendwann aufräumen.

Die obere Leiste wurde entschlackt. Dem sind sowohl der Link zu Gruppen, als auch zu Unternehmen zum Opfer gefallen, die nun unter Interessen vereint sind:

Neues Layout LinkedIn Unternehmensprofil und Gruppen erreichen
Die Gruppensuche zum Beispiel ist nicht mehr direkt erreichbar. Man muss oben eine Leersuche durchführen, um dorthin zu gelangen. Auch das von mir so geliebte selbstorganisierte Dropdownmenü für seine Gruppen gibt es nicht mehr. Bot dieses doch die Möglichkeit, schnell auf bestimmte Gruppen (zum Beispiel die Eigene) zuzugreifen.

Die Suche selber ist prominenter an oberste Stelle gerückt. Diese vereint die Suche nach Unternehmen, Gruppen oder auch natürlichen Personen.

Extro

Man muss nun Abwägen: War man Poweruser, sind die Änderungen teilweise ein Rückschritt: Viele kleine Ergonomiedetails sind verschwunden. Auf der anderen Seite ist das Menü zu den Einstellungen mit schnellen Links zum Sprachwechsel ein Gewinn.

Auf der anderen Seite steht die Simplifizierung: Für „Otto-Normal-Benutzer“ ist die Reduktion sicherlich vorteilhaft. Einige sind von den vielen Möglichkeiten einfach erschlagen und somit ist der Weg sicherlich richtig.
Stephan Koß/Google+

2 Kommentare

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