LinkedIn im Recruiting: A/B Test selbst gemacht


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LinkedIn Official LogoDas LinkedIn auch Stellenanzeigen hat, ist wohl bekannt. Auch dass diese in den sozialen Netzwerken am ehesten genutzt werden, hatte ich ja bereits berichtet. Was noch nicht so bekannt ist: Mit den Statistiken, die LinkedIn der Stellenanzeige zur Seite stellt, kann man hervorragend A/B Tests durchführen.

Stellenanzeigen bei LinkedIn

Die Stellenanzeigen bei LinkedIn kosten zur Zeit zwischen 89 € (10er Pack) und 139 € (einzeln). Im Preis ist die vierwöchige Anzeige bei LinkedIn, ein Tool zum Management der Bewerber und Statistiken enthalten. man selber benötigt keinen Recruiter- oder Premiumaccount, ein Basisaccount reicht völlig aus. Was spannend ist und in dieser Form andere Anbieter in den sozialen Netzwerken anbieten, sind die Statistiken.

Jobs Statistik LinkedIn

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Was ist ein A/B Test

Große Unternehmungen oder professionelle Recruiter arbeiten häufig mit getesten Kampagnen. Eine kleine Unternehmung hat jedoch kaum Geld, einen fünfstelligen Betrag hinzulegen, um die Wirksamkeit einer Kampagne zu prüfen.

Mit einem A/B Test können Sie hier selber die Wirksamkeit oder besser, die Wirksamkeit Ihres Auftrittes in den sozialen Netzen überprüfen.

Legen Sie hierzu zwei identische Stellenanzeigen bei LinkedIn an. Die eine lassen Sie einfach laufen, die andere bewerben Sie über alle Kanäle (vor allem Netzwerk, aber auch LinkedIn Ads Facebook, Twitter. Je nach Geldbeutel kann man auch das ganze Ausdehnen und dieselbe Anzeige noch öfter schalten.

Wichtig dabei: Die Anzeigen sollten vollständig identisch sein, um Auszuschließen, dass andere Suchbegriffe etc. zum Finden der Anzeige geführt haben.

Statistiken sinnvoll genutzt

Die Statistiken geben Auskunft, wann eine Anzeige gefunden und aufgerufen wurde. Notieren Sie den Zeitpunkt der Tweets, Verteilung oder Postens, so können Sie zuordnen, was am ehesten zum Ergebnis geführt hat. Achten Sie dabei vor allem auf Qualität und erst an zweiter Stelle auf Quantität: Sie wollen ja den richtigen Ansprechpartner finden und nicht unter 10 Falschen wählen können.

Die Statistiken zeigen aber auch Abhängigkeiten zu den Schlüsselbegriffen, über die Ihre Anzeige gefunden wurde. Hier sollten Sie die Starken ausbauen (Konzentrieren Sie sich generell auf Stärken, wer sich auf Schwächen konzentriert, wird im besten Fall Mittelmaß).

Extro

Ob nun Twitter oder LinkedIn die erste Wahl ist, kann ich Ihnen nicht abnehmen. Sehr wohl kann man die Wirkung seiner eigenen Unternehmung über die LinkedIn Stellenanzeigen konkret messen. Im schlimmsten Fall helfen Ihnen die sozialen Netze gar nichts, aber auch das wäre eine Erkenntnis. Welche Wirkung Sie wo erzielen, können Sie so konkret messen und für die Zukunft neue Ideen ableiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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