Neue LinkedIn Apps für iOS, Android und Mircrosoft


Intro

LinkedIn Official LogoMittlerweile sind die Apps von LinkedIn nahezu zwei Jahre alt. So wurde es Zeit, die Apps zu modernisieren. Das Ergebnis kann man ab heute für iPhone und für Android Geräte herunterladen. Für Microsoft Phones gab es auch ein Major Update (Windows Blog), Obwohl sowohl Techcrunch, der LinkedIn Blog, als auch Mashable dieses verschweigen.

Die neuen Apps

Mit den neuen Apps geht LinkedIn bereits den gleichen Weg, wie die Amerikaner aus Palo Alto bereits letztes Jahr mit der iPad Version beschritten hatten: Simplifizierung. Während die graphische Oberfläche immer komplexer wird und mit dem Funktionsumfang sogar Experten hin- und wieder in Erstaunen versetzt, sollen die mobilen Applikationen hier den Nutzer durch eine einfachere Version zur Nutzung animieren.

Wer einen Überblick haben möchte, dem sei das Promotionsvideo von LinkedIn empfohlen, dass auf YouTube zur Verfügung steht:

Mit der neuen Version wurde die graphische Darstellung aufgepeppt und dem „LinkedIn Today“ Look angepasst. Diese ist bekannt seit Anfang 2011, wobei sie sich erst im englischsprachigen Raum durchsetzte. Mit den Mobilen Versionen setzt sich diese Personalisierung von der klassischen Timeline hin zu den „Headlines“ auch im deutschsprachigen Raum durch.

Extro

Nach Aussaugen von Techcrunch erfolgen mittlerweile 27% aller Zugriffe auf LinkedIn mittels mobilen Endgeräten. Somit besteht ein Marktdruck, hier vernünftige Apps bereit zu stellen. Die neue LinkedIn App läuft laut Benutzeraussagen sehr flüssig. Der Erfolg der mobilen Endversionen bereitet LinkedIn (wie auch schon Facebook) Kummer: Die Nutzer blieben bis jetzt von Werbung verschont.

Diese Überarbeitungen haben also einen weiteren Grund, der im Blog von LinkedIn nicht dezidiert aufgeführt ist: Mit den neuen Apps wird auch LinkedIn in die Lage versetzt, Werbung auf mobilen Endgeräten zu schalten. Ein Umstand, den vielleicht nicht alle Nutzer auch gut finden. Wenn man die 27% mobiler Nutzer anschaut und das mit der Tatsache vergleicht, dass die Basisversion eigentlich schon recht gut nutzbar ist, wird man diesen Schritt ökonomisch nachvollziehen können. Ein Weg, den auch bereits Facebook mit seinem Facebook Home geht.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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