LinkedIn vs. Xing: Kosten 0 € – wofür reicht es?

Intro

LinkedIn Official LogoIn Deutschland kommt man bei Businessnetzwerken nicht um zwei herum: Das amerikanische LinkedIn und der deutsche Pendant Xing. Während 2006 das damalige OpenBC gegen die VZ antrat (daher damals auch der Begriff BusinessVZ) war die Lage noch einfach: Mit 5 € im Monat ein Hauch Exklusivität war in Ordnung. Heute ist die Logo XingLandschaft differenzierter: Nicht nur LinkedIn, auch bei Twitter, Facebook und Google+ ist man häufig vertreten, hartgesottene Social Media Fans unterhalten zusätzlich noch Konten bei Klout, Pinterest, So.Cl, BranchOut und noch bei diversen Werkzeuganbietern wie Alexa, Zoomsphere oder auch AppData. Da kann man nicht für jeden Account Geld ausgeben.

Grundsätzliches

Zu allererst. Der Artikel soll etwas Aufklärung bieten: Oft sehen von Premiummitgliedschaften konditionierte Personen den Premiumpreis bei LinkedIn, der mit 24.95 € im Monat sehr teuer erscheint. Aber braucht jeder einen Premiumaccount?

Im Mittelpunkt jedoch sollte immer die Zielgruppe stehen. Wen erreiche ich bei meinem Netzwerk. Hier hat LinkedIn seine Stärken bei Internationalen Zusammenhängen und bei Konzernen, Xing wiederrum eher bei regionalen Anbietern und vor allem bei Freiberuflern (soweit man das vereinfachen kann). Funktional ist LinkedIn Xing um zwei bis drei Jahre voraus.

Zurück zu den Basisvarianten: Sowohl Xing, als auch LinkedIn bieten eine kostenfreie Basismitgliedschaft an. Während bei Xing die Paywall recht niedrig ist, steht dem auch ein geringerer, monatlicher Beitrag gegenüber. Bei LinkedIn ist die Premiummitgliedschaft erheblich teurer, dafür kann man auch mit Jobanzeigen oder Unternehmensprofilen sehr gut arbeiten, ohne eine Premiummitgliedschaft zu haben.

Der Vergleich

Eigentlich sollte sich jeder ein Bild machen anhand der Kriterien, die er benötigt. Ich habe mal einige Eigenschaften gegenübergestellt:

Xing LinkedIn Freemium Vergleich

Extro

Wann man einen Premiumaccount benötigt, muss jeder für sich selber entscheiden. Bei Xing sind die Kosten nicht so hoch, dafür braucht man ihn relativ zügig: Eine funktionale Suche wird in der Basismitgliedschaft nicht angeboten. Auch kann es passieren, dass man in der Freelancer Projektbörse eine Stelle ausschreibt. Wenn jemand nun auf „interessiert“ klickt, darf man den Interessenten ohne Premium nicht zurückschreiben. Bei LinkedIn kann man sich mit Interessenten auf irgendwas (ob nun Stelle oder Frage zum Unternehmensprofil) immer austauschen, ohne einen Premiumaccount zu besitzen. Dieser ist eher was für Recruiter oder Personen, die wirklich intensiv mit LinkedIn arbeiten.

Stephan Koß/Google+
Autor: Stephan Koß

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