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LinkedIn in 5 Schritten für Freiberufler und Selbständige

Intro

Tweet über LinkedInHeute stolperte ich über einen Tweet über LinkedIn. Ausschlaggebend war ein Post von t3n. In dem Tweet viel mir auf, dass LinkedIn zwar einen guten Ruf als internationales Karrierenetzwerk besitzt, jedoch bei Freiberuflern und Selbstständigen ein eher verkümmertes Dasein fristet. Mit der Möglichkeit, kostenfreie Unternehmensprofile zu erstellen ist LinkedIn jedoch ist gerade für diese Zielgruppe hochinteressant. Mit einer Stunde Arbeit kann man sich ein wertvolles Marketinginstrument kreieren. Hier in fünf Schritten, wie diese Zielgruppe zu einer besseren Reichweite gelangt.

1. Vanity Namen pflegen

Nutzen Sie unbedingt die Möglichkeit, die LinkedIn bietet, eine vernünftige, eigene URL für sein LinkedIn Profil anzulegen. Dieses wirkt im Außenauftritt wesentlich eleganter und wirkt für Ihren Namen als SEO Maßnahme:

LinkedIn Profil bearbeiten

2. Skills pflegen

Unter dem Profil unbedingt

  • Zusammenfassung
  • Profil Slogan
  • Skills

pflegen. Gerade der Slogan wirkt in der Suche Wunder und sollte wesentliche Begriffe der Tätigkeit enthalten.

3. Unternehmensprofil anlegen

Was viele nicht wissen: Ein Unternehmensprofil kann und soll auch ein Freiberufler oder Selbständiger anlegen. Dieses brauch gar nicht so umfangreich sein und ist in Minuten erstellt. Wenn man sich auch nur minimal mit Eigenmarketing beschäftigt, sollte man diese Option dringend nützen. Detailliert habe ich das schon woanders beschrieben.

Unternehmen hinzufügen

4. Produkte hinzufügen

Fügen Sie dem Unternehmensprofil unbedingt ein paar Produkte hinzu. Ein oder zwei genügen, zu viele wären kontraproduktiv. Wenn Sie Werbetexter sind, zum Beispiel ein Produkt „Texte für alle Lebenslagen“ und ein zweites „Neugestaltung alter Texte“. Eine detailiertere Beschreibung findet sich hier.

Unternehmensprofil: Produkte hinzufügen

5. Empfehlen lassen

Jetzt kommt das nahezu wichtigste: Netzwerk ausbauen, Kunden einfangen und vor allem: Empfehlen lassen. Sie können davon ausgehen, dass, wenn Sie nur ein paar Empfehlungen von Kunden für das Produkt haben, mehrere tausend mal im Jahr (!) gefunden werden, und das ohne Einsatz von Geld. Fragen Sie bei guten Stammkunden, die auch bei LinkedIn sind, doch mal höflich nach. Wenn Sie in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet haben, werden die meisten dem auch nachkommen.

Wenn Sie nicht wissen, wer alles bereits bei LinkedIn ist, gibt es auch technische Mittel, mal nachzuschauen. Sie können mit einer selbstgebauten CSV Datei schnell 1.000 Kontakte überprüfen (Wenn es nicht anders geht, auch einfach mal die Xing Kontakte exportieren und nachschauen, wer alles auf LinkedIn sich so herumtreibt. Eine Anleitung dazu hier).

Extro

Diese fünf Schritte sind natürlich nicht alles. Freiberufler, die vor allem über ihr Netzwerk arbeiten, brauchen ein Unternehmensprofil nicht so dringend. Aber gerade Kleinunternehmer, Selbstständige und Freelancer finden Hilfsmittel, leicht gefunden zu werden. Bei einem Geldeinsatz von 0 € ist der Nutzen unendlich – zumindest mathematisch…

Immer aktuell bleiben: G+

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14 Kommentare
  1. Ein schöner Artikel, vielen Dank dafür! Und eine super Ergänzung zu Ihrem Buch „LinkedIn für Dummies“, das ich gerade lese :o) Allerdings konnte ich auf meiner Unternehmensseite keine Produkte hinzufügen – der Button dafür ist nicht vorhanden. Ob das mittlerweile kostet? Freundliche Grüße, Katharina Lewald

    • Hallo Katharina (meine Ältere heißt übrigens auch so, schöner Name),

      tatsächlich erachte ich eine Fokusseite nur dann für sinnvoll, wenn Du ein Spezialgebiet, hast. Die Produktseite wurde anfangs des Jahres entfernt. Ich würde erst mal Empfehlungen (besser: Follower) für Deine Seite einwerben, so, dass, wenn Du etwas mitzuteilen hast, die Wahrscheinlichkeit steigt, wahrgenommen zu werden.

      lG
      Stephan

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