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Xing nähert sich LinkedIn: Reduktion der Nachrichten

Intro

Obwohl beides, Xing und LinkedIn, sich als Business Communities betrachten, war die Strategie, Mitliedern Kommunikation zu gestatten, unterschiedlich. Waren bei Xing etliche Persönliche Nachrichten an Nichtkontakte möglich, so ist das bei LinkedIn stark restringiert: Man darf entweder via Micropayment für 10 $ jemanden anschreiben oder über die Premiummitgliedschaft ab 3 pro Monat versenden.

Xing hat nun nachgezogen und die Anzahl auf 20 p.M. reduziert.

Was darf man wo?

Am Anfang ist man gegenüber LinkedIn sehr misstrauisch, wenn man das Massenmedium Xing kennt: So hält man die Nachrichtenpolitik von LinkedIn ohne nähere Analyse eher für Abzocke.

Betrachtet man die Technik genauer, so ist das Konzept bei LinkedIn wesentlich graduierter als bei Xing. Bei LinkedIn geht es eher um Netzwerk und Vertrauen, und kaltkontakten wird stark eingeschränkt. So sind (zum Glück der User) Gruppeneinladungen und Einladungen zu Events nur an Kontakte möglich. Wie das System differenzierter ist, kann man in folgender Tabelle überschauen:

Nachrichten Vergleich LinkedIn vs. Xing

Der Unterschied wird gerade bei Gruppenmoderationen deutlich: Ein Moderator oder Manager einer Gruppe (das Rechtekonzept ist bei LinkedIn feiner gestaltet) kann ein Gruppenmitglied immer anschreiben. Hierzu ist in der Mitgliederverwaltung ein Link enthalten:

Mod Nachricht an Gruppenmitglied

Dieses kann auch das Gruppenmitglied nicht verhindern.

Auch gibt es andere Möglichkeiten der Kommunikation: So darf man als Basismitglied für 470 € eine Stellenanzeige aufgeben, aber einen Interessenten nicht anschreiben. Dazu wäre wieder der Abschluss einer Premiummitgliedschaft zusätzlich notwendig.

Extro

Insgesamt ist der Ansatz bei Xing, sich endlich gegen die Spamflut zu stemmen, ein sinnvoller Schritt. Ich würde mir wünschen, dass das in Zukunft auch für Gruppen- und Eventeinladungen gilt (Womit auch der „Schattenmarkt zusammenbrechen würde, dass Leute als Mod in eine Gruppe hinzukommen um ein Event zu bewerben. Mir wurden dafür bei meiner Gruppe mal 400 € geboten). Allerdings sollte man insgesamt die Nachrichtenpolitik überdenken: Mir ist ein Rätsel, warum ein Mod (ob Basis oder nicht) die Gruppenmitglieder nicht anschreiben sollte. Wenn man sich hier also LinkedIn annähert, dann auch im Gesamtkonzept. Bei den JobPostings analog: Wenn ich viel Geld für eine Anzeige ausgebe, sollte eine direkte Kommunikation mit den Interessenten auch möglich sein.

Immer aktuell bleiben: G+

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4 Kommentare
  1. Ich benutze idR nicht die Direktnachrichten, sondern lasse mich bei LinkedIn über einen meiner Kontake vorstellen. Das ist nicht nur kostenlos, sondern gerade für Kontakte zweiten Grades auch effektiver, da man nicht „kalt“ ins Haus hereinschneit. Im zweiten Grade kommt man schnell auch auf mehrere hunderttausend Kontakte und auf mehrere Millionen im dritten Grad–und alle sind mit dem Einsatz von etwas „Social Capital“ konstenlos kontaktierbar. Ich erhalte auch lieber Anfragen, wenn einer meiner Kontakte die Vorstellung macht, da meine Kontake mich alle gut kennen und nur dann eine Vorstellungen machen, wenn sie denken, daß die Anfrage auch für mich tatsächlich interessant ist.

  2. Kontakte kann man auf Xing ohne Begrenzung anschreiben.

    Bei Xing-Jobanzeigen gibt es die Möglichkeit, sich direkt zu melden. Unter jeder Stellenanzeige findet sich ein Button „Interesse bekunden“

    • Ich habe auch geschrieben, dass man als Basis dem Interessenten nicht antworten darf…

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