Advertisements

DirectAds – Kleine Miniwerbungen bei LinkedIn

intro

LinkedIn_Official LogoHeute wurde ich von einem Blogbeitrag von LinkedIn überrascht: DirectAds sind nun in 17 Sprachen, unter anderem deutsch, einsetzbar. Bis jetzt mussten diese immer englischsprachig gehalten werden. Dieser Umstand wurde auch getrackt.

Was sind DirectAds?

DirectAd Beispiel PM

DirectAd Beispiel PM

DirectAds sind das Gegenstück zu Google Anzeigen. Es handelt sich um kleine Anzeigen, die in kleinen Rahmen den Mitgliedern präsentiert werden. Zu erkennen sind diese Anzeigen an dem kleinen „Ads by LinkedIn Members“. Diese können (oder sollten) ein kleines Logo haben und etwas Text (Genauer gesagt 25 Zeichen Überschrift, 75 Zeichen Text). Diese Anzeigen kann jeder in ein paar Schritten erstellen, man muss kein Premiummitglied sein (allerdings eine Kreditkarte haben).

Wie diese eingesetzt werden, habe ich ja schon beschrieben. Und auch wie man dort mit einem Rollenkonzept mehrere User verwalten kann. Neu ist zum Beispiel die Sprachangabe bei der Anlage:

DirectAds Sprachangabe

Was is Targeting?

Oben zog ich ja den Vergleich zu Google. Allerdings wenn Google die Schrotflinte des Marketing ist, so ist LinkedIn das Präzisionswerkzeug. Hintergrund sind die präzisen Angaben der Mitglieder. So kann nach Land differenziert werden (in Deutschland noch zusätzlich nach den Regionen Köln, Frankfurt und München), nach Alter, Unternehmung, Skill, Position etc. Besonders interessant: Man kann auch konkrete Unternehmungen auswählen:

DirectAds Selektion nach Unternehmung

  1. Hier gibt man den Unternehmensnamen an
  2. Hier stehen die bereits ausgesuchten Unternehmen
  3. LinkedIn gibt auch eine Vorschlagsliste ähnlicher Unternehmen an

So kann man beispielsweise nur Einkäufer der Unternehmung Siemens die Werbung anzeigen lassen.

Für wen sind DirectAds geeignet?

Für mich gibt es drei Einsatzgebiete, die sich lohnen:

Recruiting

Wenn man bereits Stellenanzeigen geschaltet hat, so sind die DirectAds als begleitende Maßnahme sehr sinnvoll: Kann man so das Umfeld der Kandidaten direkt ansprechen und auch passive Kandidaten ansprechen. Auch ist es denkbar, gezielt die Anzeigen bei Unternehmungen des Mittbewerbs zu schalten (ob das legal ist, weiß ich nicht, nachprüfbar ist es direkt aber nicht).

Freiberufler und kleine Unternehmer

gerade für Freiberufler und Kleinstunternehmer sind die Anzeigen wertvoll: Die wenigsten davon können eine richtige Kampagne für 25.000 € platzieren. Gerade diese Klientel kann damit ihr Unternehmensprofil zu weiteren Followern verhelfen, und vor allen: Den richtigen. Was nützt Reichweite, wenn ich nicht dir Richtigen dabei habe?

Produkt- und Dienstleistungsmarketing

Der klassische Einsatz wäre das Produkt- und Dienstleistungsmarketing. Hier können die DirectAds eingesetzt werden, um die konkrete Zielgruppe zu erreichen.

Gerade für kleine Unternehmer und Freiberufler ergeben sich hier Möglichkeiten, neue Quellen zu erschließen. Mit einer Budgetdeckelung von 10 $ am Tag kann man schon was erreichen (und wenn man das Targeting sehr stringent ausführt, werden selbst diese nicht ausgeschöpft).

Abgerechnet wird entweder (alá Google) nach Klicks oder nach Anzeigen. Wenn man bei Führungskräften in Banken sucht, kann der Klick schnell 6 $ Kosten. Allerdings hat man auch die Gewähr, dass eine Person der Zielgruppe einen gefunden hat.

G+

Advertisements
7 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: