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BranchOut ist nicht nur eine App!

Intro

Letztens ist mir ein Artikel in der von mir geschätzten Wollmilchsau aufgefallen. Dessen Titel „Branchout hat keine Zukunft“ von Alexander Fedossov. Zu der Kernaussage eine kleine aktuelle Grafik zur Entwicklung von BranchOut:

BranchOut Mai 2012

BranchOut Mai 2012

Diese Zahlen habe ich fortgeschrieben, Stammleser kennen es bereits aus einen meiner Artikel im April.

Wie funktioniert BranchOut

Wie Alexander schreibt

– BranchOut ist aus meiner Sicht ein schlechteres LinkedIn oder Xing, das auch noch 100% von Facebook abhängig ist.

– Die Nutzerbasis setzt sich zu 100% aus Facebooknutzern zusammen.

– Die Funktionalität ist von der Facebook API abhängig.

Zu einem Großteil gebe ich Alexander Recht. Jedoch…. reine Facebook API? Schauen wir doch mal die Endorsements von Marcus Fischer oder das  BranchOut Profil von Constanze Wolff an (Bitte seid nicht böse, aber die Daten sind eh öffentlich):

Man achte auf die Domain! Ein Blick in die Privacy Policy (die ja jeder beim Installieren von BranchOut gelesen hat), erscheint dann folgender Passus:

As allowed by you based upon your Facebook settings, BranchOut will access and store some or all of the following information from your current Facebook profile:

  • your first and last name
  • your current city and state
  • your work history and education
  • your profile picture
  • your Facebook user ID number, which is linked to publically available
  • information such as your name and profile photo
  • the login e-mail you provided to Facebook when you registered
  • your gender
  • your age range as provided by Facebook (e.g., over 13, over 21).your friends‘ and their friends‘ names and applicable user ID number, profile photos, work history and education.

Hier macht BranchOut einen großen Unterschied zu anderen App Herstellern: Sie sammeln die Daten wirklich! Die Technik kann man sich so vorstellen:

How BranchOut Works

How BranchOut Works

Die Facebook App dient hierbei nur als Stellenbörse und um die „Nutzer“ zu akquirieren. Die Daten landen dann direkt auf der BranchOut Domain, wo man dann ein eigenes Schattenprofil hat (was wahrscheinlich die meisten gar nicht ahnen). Wenn man nun als Recruiter darin suchen möchte, so benötigt man einen mit 600 $ per Monat gar nicht günstigen Recruiter Connect, der wiederum auf der BranchOut Domain direkt arbeitet. Das ganze sieht dann so aus:

BranchOut Recruiter Connect (Quelle: Marketing PDF von BranchOut)

BranchOut Recruiter Connect (Quelle: Marketing PDF von BranchOut)

Dieser ist übrigens ein guter Clone des LinkedIn Recruiting Lösung.

Extro

branchout logo

branchout logo

Ob die Lösung zukunftsträchtig ist, vermag ich nicht beurteilen. Schon werden Rufe laut, dass BranchOut den deutschen Pendanten Xing überholt und  auch die HR Expertin Svenja Hofert ist der Meinung, dass facebook zunehmend im Kommen ist. Jedoch sollte man nicht zu sehr auf die Apps schielen: Nicht umsonst verschleudert BranchOut die Stellenanzeigen für 49 $, ein Kampfpreis sondergleichen. Die App dient nur, Nutzer heranzuführen und somit die lukrativen Recruiterlösungen zu etablieren.

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