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Wie fülle ich mein LinkedIn Profil aus?

Zwar gibt es mittlerweile für alle möglichen Bereiche Normen und Vorschläge, jetzt aktuell sogar eine für Social Media, aber wie genau man nun sein LinkedIn Profil ausfüllt, kann man nirgends nachschlagen. Ein Patentrezept kann man nicht geben – es ist abhängig davon, wie man LinkedIn nutzen möchte.

Who is LinkedIn

Daher würde ich drei Typen vorschlagen, um daher eine Unterscheidung zu bilden.

Die Differenzierung

Für das weitere Vorgehen habe ich mir drei Cluster vorgestellt, wobei die Tipps für den ersten auch für den zweiten gelten und so weiter:

  • Der „vollständig passive Nutzer“: Dieser ist nur bei LinkedIn, um selber zu recherchieren. Er igelt sich ein.
  • Der „passive Nutzer“: Dieser hat sein Profil eher aus phrophylaktischer Sicht und ist nicht zwingend an Angeboten (aktuell) interessiert, will sich jedoch alle Optionen offen halten
  • Der „Aktive Nutzer“: Dieser ist für Offerten immer offen. Dieses kann zwei Gründe haben: Zum einen, weil er zum Beispiel Freiberufler ist und auf seine Sichtbarkeit immer angewiesen, oder er ist auf der Suche nach einem neuen Job.

Je nach dieser Einordnung sollte man sich um sein Profil mindestens kümmern. Mehr kann eigentlich nie schaden:

Nutzertypen LinkedIn

Vollständig passive Nutzer

Dem vollständig passiven Nutzer empfehle ich trotzdem, sein Profil vollständig auszufüllen. Zusätzliche Bereiche (Ehrenämter oder Zusammenfassung) müssen ja nicht zwingend sein.

Allerdings: Wenn man sich in sozialen Netzwerken bewegt (wie Facebook, LinkedIn oder Google+) so ist man nicht mehr allein. Daher können immer Leute etwas über einen recherchieren, Aggregationsdienste wie Yasni oder 123people vereinfachen es auch noch.

Daher auf jeden Fall keine Phantasie- oder sogar falsche Einträge verfassen. Sicherheitshalber sollte ein vernünftiger Vanityname angelegt werden: Gerade mit Buchstaben wie „ß“ oder deutschen Umlauten sieht der Standardname zu seinem Profil etwas eigentümlich aus. Hier kann man ja eingreifen und sollte es auch tun:

Vanity Namen des öffentlichen Profils anpassen

Vanity Namen des öffentlichen Profils anpassen

Der überwiegend passive Nutzer

Diesem Nutzer empfehle ich zwei weitere Schritte: Zum einen sollten Referenzen eingeholt werden, zum anderen eine aktive Netzwerkpflege.

Dieses erwähne ich deshalb: Wenn man nicht sicher ist, was in drei Jahren anliegt, so kann man sein Profil pimpen, wenn es dann notwendig ist. Referenzen von Kunden oder Kollegen zu sammeln und sein Netzwerk aufzubauen benötigt schlichtweg Zeit. So sollte man das einfach nebenbei, aber dafür konsequent machen. Das Netzwerk ist ein wichtiges Kapital.

Der aktive Nutzer

Zum Schluss der aktive Nutzer. Hier sollte man wissen, dass man beeinflussen kann, wann man angezeigt wird. Ist das bei einer Suche wie nach „Stephan Koß“ noch relativ egal, kann das interessant sein, wenn Leute nach (zum Beispiel) „Projektmanager“ suchen. Man kann sozusagen LEO – LinkedIn Engine Optimization betreiben. Der Aufwand hierfür ist überschaubar.

1. Multlinguale Profile erstellen

Das Erstellen von multilingualen Profilen sollte man dringend vornehmen, wenn man gefunden werden möchte. Und zwar auch, wenn man nur im deutschsprachigen (oder wo auch immer) gefunden werden möchte. Hintergrund ist, dass man im Ranking steigt. Auch kann man so besser „Buzz“ Wörter zu seinem Fachgebiet unterbringen.

Wie es geht, habe ich schon in einem anderen Artikel detailliert beschrieben.

2. Slogan sinnvoll anpassen

Den Slogan sollte man sinnvoll nutzen: Auch dieser geht in das Ranking mit ein. Zentrale Begriffe die die Expertise beschreiben (Wie bei mir Projektmanager) sollten dringend hinein. Gesäusel alá „Mit Herz und Seele“ sind zwar nett, aber danach sucht halt keiner. Wichtig: Bei Multlingualen Profilen kann man den Slogan anpassen.

3. Aktiv sein

Wenn man gefunden werden möchte, sollte man auch aktiv sein. Insbesondere die Gruppen oder der Frage und Antwort Bereich bieten hier hervorragende Möglichkeiten seine Expertise auszudrücken

Zum Schluss: Haben Sie einen QR Code für Ihre Visitenkarte?

Wenn Sie eine vernünftige URL für das Profil haben, warum nicht den QR Code auf die Rückseite?

Die Erstellung ist recht einfach, hier gibt es freie Generatoren im Web wie Qurify.

QR Code generatorDer QR Code lässt sich prima auf die Rückseite einer Visitenkarte drucken. So kann man auch ohne „Handshake“ sein Profil unter die Leute bringen.

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