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Mythen um LinkedIn (5): Ein Account ist zu teuer

Immer wieder liest man: LinkedIn ist zu teuer. Und tatsächlich: Ein Premiumaccount schlägt mit mindestens 25 $ zu Buche.

Die Frage, die im Raume steht: Braucht man den Premiumaccount denn immer? Es existiert auch die Möglichkeit, eines kostenfreien Basisaccounts.

Accounts LinkedIn

Accounts LinkedIn

Zu Beginn sollte man sich immer erst für einen Basisaccount entscheiden. Die meisten Dinge lassen sich hiermit auch verrichten. Mit einem Basisaccount kann man

  • Sich vernetzen
  • Nachrichten an Kontakte, Gruppenkollegen, Moderatoren schreiben
  • Unternehmensprofile anlegen
  • Die Suche vernünftig nutzen

Insbesondere die Suche ist erwähnenswert, birgt diese ja eine der großen Nutzen gegenüber überwiegend privat genutzten Netzwerken wie Twitter oder Facebook.

Die Suche findet sich neben der Stichwortsuche oben rechts, wenn man dem Link „Erweitert“ folgt:

Erweiterte Suche wo

Wichtig: Der Link zu „Erweitert“ erscheint nur, wenn man die Box neben dem Suchfeld auf „Mitglieder“ stehen hat. Bereits als Basis stehen folgende Suchkriterien zur Auswahl:

Erweiterte Suche Basis

  1. Stichwort (Wichtig!)
  2. Name (Vor- und Zuname)
  3. Standort (Land, PLZ und inklusive Geotargeting –> z.B.: 40 km um Hamburg)
  4. Position (inklusive aktuell oder früher, aktuell, früher)
  5. Unternehmen (inklusive aktuell oder früher, aktuell, früher)
  6. Ausbildungsstätte
  7. Branche
  8. Beziehungsgrad
  9. Sprache

Man sollte immer ein Stichwort (1) mit angeben. Ohne ein Stichwort wird nur im Netzwerk (daher nur bis Kontakten dritten Grades) gesucht. Als Stichwort kann man durchaus auch den originären Suchbegriff verwenden: Wenn man das Feld (5) Unternehmen durchsucht nach Siemens, sollte man bei Stichwort auch „Siemens“ angeben. So ist sichergestellt, dass alle Mitglieder durchsucht werden.

Was nix kostet, ist auch nix?

Warum sollte LinkedIn einen Basisaccount schon relativ sinnvoll ausstatten? Hier werden bestimmt keine altruistischen Motive verfolgt. Wenn man die Einnahmen 2010 anschaut, so erklärt sich das Geschäftsmodell:

Nettoumsatz nach Einkommensart

Nettoumsatz nach Einkommensart

Ein Blick darauf genügt: Es wird Umsatz nicht ausschließlich über Premiumgebühren generiert, sondern auch über Recruiting- und Werbelösungen.

Somit ist es wichtiger eine breite Basis zu haben, als von möglichst vielen eine geringe Gebühr zu erhalten.

Was nix kostet, ist auch nix? Auch ohne Premiumgebühr bezahlt man quasi dadurch, dabei zu sein.

Wann Premium?

Einen Premiumaccount sollte man daher auf keinen Fall von Anbeginn nutzen, sondern erst mal ohne versuchen. Wichtiger ist es erst, sein Netzwerk aufzubauen. Als Faustregel könnte gelten: Wer nicht mindestens eine halbe Stunde bei LinkedIn verbringt, benötigt mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Businessaccount.

Von der Vorstellung, dass man mit einen Premiumaccount alle Benutzer kalt anmailen kann oder alle Personen sieht, die das Profil angeschaut haben, sollte man sich allerdings verabschieden. Dieses hatte ich an anderer Stelle bereits erläutert.

Fazit

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, ein Premiumaccount ist im Vergleich teuer. Aber: In vielen Fällen benötigt man ihn gar nicht. Und ein Basisaccount schlägt mit 0 € vergleichsweise günstig zu Buche. Also lieber Zeit als Geld investieren und erst einmal das Netzwerk aufbauen…. wenn man es braucht wird dazu keine Zeit sein

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3 Kommentare
  1. Da Nette sagte:

    Im Basis Account hat man nur eine bestimmte Anzahl zu suchen. Danach wird man als Verkufer eingestuft und LINKEDIN sperrt alles was man braucht. Jobsuchende können somit nichts mehr suchen da man gesperrtist. LINKEDIN muss endlich aufwachen und Job suchende alles frei zugänglich machen, ansonsten geht meine Wertung immer weiter ins Negative und kann linkedin nicht weiterempfehlen

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